Ausgabe 
14.7.1897 Erstes Blatt
 
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heiter und warm.

gebildet.

* Kaiserparade bei Homburg. Nach dem jetzt vorliegen­den Plane werden die an der Parade theilnehmenden Truppen in zwei Treffen aufgestellt. Im ersten Treffen stehen in nachfolgender Reibe die Regimenter Nr. 87, 88, 80, 81, 166, 167, 83 95, 32, 94, 115, 116, 168, 117, 118, Jägerbaraillon Nr. 11, Unteroffizierschule Biebertch, Fuh. artillerte-Regimenr Nr. 3, 11. Pioniere. Das zweite Treffen formirt sich wie folgt: 13. Husar,« 6. Ulanen, 5. Dragoner, 14. Husaren, 20. Dragoner, 21. Dragoner, 7. Dragoner, 23. Dragoner, 24. Dragoner, 11. Feld-Artillerie, 25. Feld« Artillerie, 27. Feld-Artillerte, 11. Train-Bataillon, 25. Train- Bataillon.

Zu Amerika verstorbene heffeu. Cincinnati, £)., Frau Margarethe Dtehm geb. Ptnger, 71 Jahre alt, auS Fra­mersheim. Richfield, Washington Co., Wis., Frau Martin Weber, 74 Jahre alt, auS Darmstadt St. LoutS, Mo., Julius Porth, 54 Jahre alt, auS Badenheim. Albany, N. Z., Frl. Anna Maria MauS, aus Hessen-Darmstadt. Fair Haoen Tp., Jll., Johann Conr. Da hier, 86 Jahre

alt, auS Freienseen.

* Wetterbericht. Hoher Druck mit einem ausgedehnten

und scheint der Einfluß des barometrischen MoximumS noch anzuhalten. voraussichtliche Witterung: Meist

konnten und wiffen die Turner nicht genug non der großen | Liebenswürdigkeit und dem überaus herzlichen Entgegen- , kommen ihrer Quartierwirthe zu erzählen. Homburgs freundliche Einwohner haben fich durch ihre Gastfreundschaft den aufrichtigen Dank aller Turner in reichstem Maße er- worben. Eine Neuerung des MittelrheinkreiseS war es, daß die Turner im Feftzuge eiserne Stäbe mitführten, w lche wie das Gewehr auf der rechten Schulter getragen wurden.

♦♦ Preis-Turner. Belm Mittelrhetntschen Turnfeste in Homburg erhielten von Gießener Turnern Preise: den 3. Heuser (T.-V.), den 21. Schäfer (M. T.-D.).

Gut Heil!

Radfahrt. Die in der Nacht vom SamStag zum Sonntag vorgenommene Di stanz fahrt derWanderxx" nach Coblenz wurde von sechs Fahrern zurückgelegt, während fünf wegen MaschinendefectS unterwegs die Fahrt aufgaben. Die Fahrer legten den 112 Kilometer langen Weg in 8!/j Stunden, wovon allerdings zwei Stunden Rast, zurück.

» Beamteugefetz. Der den Ständen demnächst zugehende Entwurf des Beamtengesetzes enthält, wie dieFrkf. Ztg." mittheilt, sieben GehaltSklaffen. Der AnfangSgehalt beträgt für alle Beamten akademischer Bildung 2800 Mk., I steigt alle drei Jahre um 400 Mk-, so daß der Maximal, gehalt fich auf 5600 Mk. stellt. Die Dienstzeit wird von der definitiven Anstellung an gerechnet, vorgängige com- mtffarische Verwendung im Staatsdienst kommt nur bet der Penfiouirung in Betracht.

** Hessische Steuerreform. Die commiffarische Berathung der Sreuerreformfrage, deren Eröffnung wie schon früher mitgetheilt auf Samstag, den 10. Juli, vor­mittags 11 Uhr, festgesetzt war, begann mit einer vorläufigen Besprechung Über die fernere Behandlung und zweckmäßigste Erledigung der commiffarischen Aufgabe. Se. Excellenz Finanzminister Weber eröffnete nach vorouSgegangener Be­grüßung die Sitzung, gedachte in kurzen Worten des Zwecks der Commisfionöberathung und sprach den Anwesenden für die Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an einer so schwierigen Aufgabe seinen Dank aus. Warme Worte der Anerkennung widmete der Minister dem Verfaffer der Denkschrift, Herrn Minifterialrath v. Krug, der fich oen Dank Aller durch Schaf­fung einer trefflichen Arbeit verdient hätte, die als denkbar beste Grundlage für die Arbeiten der Commission und des Parlaments gelten könne. Aus der sich hieran schließenden I DtScusfion, in deren Verlauf der Denkschrift das gleiche ein­stimmige Lob allseit» gezollt wurde, ist hervorzuheben, daß vorläufig von Bestellung von Referenten und Schaffung von I Subcommisfionen zur Bearbeitung der einzelnen Fragen ab- j gesehen und für zweckmäßig erachtet wurde, die General- | debatte abzuwaiten, die Anfangs September beginnen wird, i Die Sitzung wurde kurz nach 1 Uhr von Sr. Excellenz dem Finanzmtnister geschloffen und biß Anfangs September vertagt.

N. Heff. Dolkibl.

* gfae Mahnung, der Ha ftpfli chtversicher uu g beizutreten, enthält folgender Fall: Ein Kölner Spediteur, durch dessen Fuhrwerk ein junger Mann Überfahren und verletzt worden ist, wurde auf Grund rechtskräftigen Unheils des Kgl. Landgericht» Köln, bezw. des Kgl. Oberlandes- gerichtS Köln verurtheiit, dem verletzten, bezw. deffen Vater, eine monatliche Rente von 42 Mk., vor dem vollendeten I 25. Lebensjahre und von da an eine solche von 60,59 Mk. bis zum vollendeten 70. Lebensjahre zu zahlen. Dieser schwere Haftpstichtfall ist ein neuer Beweis für den großen I Nutzen der Haftpfl-chtversicherung, und sollte insbesondere I kein Fuhrwerksbeßtzer versäumen, von dieser Derficherung I Gebrauch au machen.

1866. Daß Präsidium des Landesverbandes der KriegerkameradschaftH assia" hat, wie in früheren Jahren so auch in diesem Jahre in pietätvoller We'se die Gräber der Gefallenen von 1866 bei Laufach und Fron­hofen am vorgestrigen Tage mit Kränzen schmücken laffen. Zu diesem Behufe begaben sich die Herren Feldpusch, Wenzlau und Büttner von Darmstadt, welchen fich noch eine An­zahl Kameraden angeschloffen hatten, nach Fronhofen und Laufach und legten die Kränze dort an den Gräbern nieder. Ebenso wurde an dem Oefterreicher-Denkmal bei Aschaffenburg I ein Kranz niedergelegt und auch baß Grab eines einsam an dem Wege von Hösbach nach den Weiberhöfen ruhenden gesallenen Kameraden mit einem Kranz geschmückt.

* Der Unterstützung empfohlen! Unter dem Protectorate I der Herzogin-Witlwe Alexandrine von Koburg hat fich ein I internationaler Frauenbund zur Bekämpfung des vogelmassenmordeß und zum Vogelschutz

DiaSporagemeiuden vorliegen.

n. Bou der Ridda, 11. Juli. Seit vorgestern steb'v in unserem Thal, in der Nähe von Nteder-Mockstadt bie ersten Kornhaufen im Feld. Daß Korn hat einen sehr langen Halm getrieben- die Aehrcn find wenig zahnlück'ß und der Kern ist schön außgebilbet. Daß Schneidet, bei Kornß ist dieses Jahr hier recht beschwerlich, weil die starken Gewitterregen und die sie begleitenden heftigen Stürme in der zweiten Junthä fte die Halme kreuz und quer durch­einander niedergeschlagen haben. Die begonnene Ernte wird nun ununterbrochen weiter gehen, denn auch die Gerste be­ginnt bereits zu bleichen. Die ersten Frühkartoffeln wurden hier zu 10 Mk. daß Malter verkauft. Jetzt gelten sie nur noch 6 Mk. - Die Steckzwiebelernte kann nun als beendet angesehen werden. Auch hier hielten sich die Preise nicht auf der anfänglichen Höhe- denn vor etwa 14 Tagen zahlte man 56 Mk. für den Gentner, jetzt nur noch 3 Mk. .

AuS dem Kreise Alsfeld, 12. Juli. Gründlich auf­geräumt wird zur Zeit mit den alten Schornsteinen, söge«, rufftschen Kamtnß. Dieselben beanspruchen einen sehr großen Raum und waren im Lichten so weit, daß sie gleich­zeitig alß Räucherkammer dienten. Da zwei ihrer Wände von den HauS- oder Z mmerwänden gebildet werden, >o gelten fte alß feuergefährlich, Deßreegcn ihre gesetzliche Ent­fernung. Mancher Hausbefitzer macht über diese nothgedrungene Veränderung ein fauereß Gesicht, da ein neuer Schornstein eine kostspielige Sache ist und da» alte System den Land- leuten gut genug oder gar noch bester bäuchte. Tempora

fein Hoch den Lehrern. Zahlreiche Glückwunsch-Telegramme und Schreiben waren eingegangen u. A. von den Handels- I kammern zu Offenbach, Bingen, Hanau, Caffel, den Kauf- I männischen Vereinen zu Marburg, Wetzlar, ebenso vom I Handelsverein Wetzlar und von demselben für Darmstadt | und Beffungen. Der Herr Provinzialdirector und unser Herr Oberbürgermeister hatten ebenfalls Glückwunschschreiben gesendet. In dem festlich erleuchteten veretnßhause fand am Abend ein CommerS statt, bei dem die oberen drei Lehr- | sale von Teilnehmern vollständig gefüllt waren. Der Erste Vorsitzende eröffnete denselben mit einer Ansprache, worin er hervorhob, daß 9/io oller hiesigen selbstständigen Kaufleute dem Verein angehören, von den conditionirenden Kaufleuten I seien aber nur 3/10 Mitglieder Allerdings sei der Verein kein studentischer Kneipverein, eS sei auch in ihm daS Nach- I äffen alles studentischen Wesens verpönt, man könne aber auch ohne dem die Geselligkeit pflegen und bei froher Laune sich amüfiren. Musik, Gesang und gehaltene Reden ver­kürzten die Zeit, so daß der Morgen schon nicht mehr graute, I als die letzten Gäste die gastliche Stätte verließen. Die Besichtigung des neuen HanseS und der darin ausgestellten Arbeiten der Fachschüler hatten am Sonntag vormittag auch dem Verein ferner stehende Kreise unserer Bürgerschaft an- gezogen. Der Rest des Sonntags war dem geselligen Ver­gnügen gewidmet. Nachmittags war auf der Terrasse des HauseS Concert und Abends großer Ball in Steins Saal- bau, bei dem es sehr hübsch gewesen sein soll.

Som 23. mittelrheinifcheu Turnfest in Hombnrg. Am Samstag Abend fanden zur osficielleu Eröffnung des Festes großes Doppelconcert und turnerische Aufführungen statt, wobei insbesondere die von der Homburger Damenriege in Gemeinschaft mit den Homburger Turnern sehr exact und graziös auSgeführtenReigen" mit stürmischem Beifall aufgenommen wurden. Sehr schön waren die dargestellten lebenden Bilder", sowie die effectvolle bengalische Be­leuchtung der Springbrunnen int Gurgarten. Herrliches Fest- Wetter brachte der Sonntag, vom frühen Morgen an hatten hunderte von Vereinen ihren Einzug tn die mit Tannengrün und Fahnen aller Nationen (wobei englische und amerika­nische besonders stark vertreten waren) auf baß Reichste ge­schmückte Feststabt. Um 8 Uhr begann baß Sereinßturnen, welche» mit kurzer Unterbrechung während beß Festzuges biß nach 7 Uhr Abenbß dauerte. Einen imposanten Anblick bot der um 1 Uhr Nachmittags fich w Bewegung setzende Fest­zug mit über 300 Fahnen und mehreren reich ausgestatteten Festwagen. Besonders schön waren die Wagen der Turner, der Homburger Actiendrauerei, der Schützen, die historische Gruppe (Homburger Garnison im Jahre 18?0/71). Der Festzug wurde auf dem Wege durch die Stadt von den Be­wohnern Homburgß und insbesondere auch von den zahl­reichen Curgästen auf daß lebhafteste begrüßt und mit Blumen geradezu überschüttet. Um 2 Uhr erfolgte die Ankunft auf dem am Schwedenpfad in nächster Nähe deß Curgartenß sehr schön gelegenen Festplatz und dauerte der Einzug nahezu eine Stunde. Der Festplatz ist großartig angelegt mit sehr hübscher Festhalle. Bon den großen Blerhallen ist diejenige der Pfungstädter Brauerei Hildebrand die größte und schönste. Nach der schwungvollen Begrüßungß- und Festrede deß vor- fitzenden deß geschästßsührenden Ausschusses, Herrn Nagel, traten um ^3 Uhr die Turner zu den Stadübungen an, woran fich Über 1600 Mann beteiligten. Die Uebungen wurden nach dem Tact der Musik überaus exact auSgeführt

liche Genehmigung aufgeführt worden. Auf die später | erfolgte Vorlage von Planen wurde eine Baulinie festgelegt, i Aber welche der Schuppen etwa anderthalb Meter hinaus- gebaut ist. Ein Orrsbauplan existirt für die Gemeinde nicht. Der Großh. Bürgermeister von Unter-Seibertenrod sagt auß, daß in frag!. Straße, tn welcher der Bau aufgeführt ist, die Gebäude alle nicht auf gleicher Höhe stüaden- er halte aber für richtig, wenn der Schuppen mit dem Nachbar­haus auf gleiche Höhe gebaut werde. Rechtsanwalt Katz als Vertreter der Frau Stein erwähnt, daß der vorspringende I Theil des Schuppens den Verkehr auf feer Straße nicht störe, I daß aber auch ein gesetz- ober ordnungswidriger Zustand nicht vorliege. Der Provinzialausschuß hat in diesem Fall | zu Recht erkannt, daß dem Recurse stattzugeben und der Polizeibefehl des Großh. KreiSamtS Schotten aufzuheben fei.

Einweihung bei GesellschaftshanseS bei Kaufmännischen Vereins. (Schluß.) Eine der bedeutungsvollsten Reden des Tages, welche häufig vom Beifall der Tischgesellschaft unter- brachen wurde, hielt Herr Fabrikant Emil Schwall, einer jener 18 Herren, welche vor nunmehr 24 Jahren den Kauf­männischen Verein begründeten. Redner gab ein anschau­liches Bild des Vereins von seiner Gründung an, betonte die Schwierigkeiten, unter denen bie kleine Schaar strebsamer Kaufmänner zu kämpfen hatte, bis er so tiefe Wurzeln ge­schlagen, so festen Grund erlangt hatte, wie die Mauern seines neuen Hauses, er zeichnete die Ziele, die fich der | Verein mit Errichtung des neuen Haufe» gesteckt. Sein Hoch galt dem Verein, dessen Vorsitzenden und der Handels­kammer. Herr Lehrer Knauß toastete auf den alß Gast anwesenden Vorsitzenden deß kaufmännischen Fachschulwesens für den Unterverband Hessen und Heffen Nassau. Herr Stadt- verordneter Scheel alß Mitglied der Baucommtssion brachte

und boten einen sehr schönen Anblick. Da» Leben und Treiben auf dem Festplatz war, trotzdem über 5000 Turner- karten gelöst waren und von Hombnrg sowie auß der ganzen Umgegend, insbesondere auß Frankfurt a. M., ein außer­ordentlich starker Zuzug stattgefunden hatte, etwas ruhiger tote bet den vorausgegangenen Festen. In der Festhalle concertirten Nachmittags zwei Militärcapellen. Der Juxplatz ist besonders stark befahren und find alle möglichen Sehens­würdigkeiten vorhanden und gingen hier nach einer Mit- theilung derN. H. Vlköbl." die Geschäfte sehr flott. Am Abend erfolgte die PreiSvertheilung an die Musterriegen und Vereine- auch eine größere Anzahl Fechtriegen wurden preisgekrönt. Am Montag Morgen begann daß Einzelwett- tarnen. Besondere Anerkennung verdient, daß fast sämmt- Uche Turner in Privatquartieren uutergebracht werden

1 A H Beuern, 11. Juli. Mittwoch, den 7. dS. Mts./ , feierte der Gießener Zwergverein Der Gustav Adolf Stiftung fein Jahr fest und zwar dieses Mal seit langer Zeit wieder einmal in dem durch seinen gut kirchlichen Swn be- kannten Beuern. Die freundliche Aufnahme der Festgaste und der reiche, finnig schöne schmuck der Strogen und Häuser legte Zeugniß davon ob, daß die Gemeinde außer für die Werke der Mission, für kirchliche Musik und Gesang auch Sinn und Berftändntß für den Gustav Adolf - Verein und deffen großen, in der hl. Schrift gegründeten Zwecke und Ziele hat. In dem freundlichen, in festlichem Schmuck und Glanz strahlenden gefüllten Gotteßhause begrüßte im Dor- mittagßgotteßdienste Der erst seit einigen Jahren bestehende Posaunenchor der Gemeinde mit kräftigem, reinem Spiel die Festoersammlung, worauf nach dem Eingangslied:Komm heilger Geist" und dem Altardienst deß OrtSgeisilichen Lection Off. Joh. 3. 16 der Kirchengesangverein voa Beuern vor dem Hauptlied:Herr, deine Kirche danket dir", den Chor:Fest steht dein Wort", von L. Große, fang. Herr Pfarrer Ahlhetm von Münster predigte auf Grund deß bekannten GotteSworteS Jes. 58, 7.: »Brich bem Hungrigen" rc. über daß Th ma: Da» Werk deß Gustav Adolf-Bereinß Gotteß Werk voll Liebe und Barmherzig­keit: 1. Der Herr treibt dies Werk der Liebe an uvl.

2. Bon dieser Liebe gedrungen sollen wir dies Werk an btn Brüdern treiben, zumal an denen in der Diaspora. Die herzlichen, eindringlichen Worte deß Rednerß bekräftigte gleichsam der Kirchengesangverein mit seiner zweifellos besten Leistung, dem Dortrage des Liedes nach bim Gesangbuch von FrehlinghausenFahre fort". Nach zwei Schlußversea des Hauptliebeß erstattete der langjährige verdiente Schrisi- führer, Herr Pros. Dr. Stamm Gießen, den kurzgifaßlen Jahresbericht in einfacher, klarer Weise, er durftr betonen, daß der Zweigverein seine höchste Jahreßeinnahmc gehabt und dec Frauenverein Gießen weit über 900 Mark bei­gesteuert habe. Mit Gebet und Segen wurde von dem OrtSgeiftlichen, Herrn Pfarrverwalter Stotz, der zum Ge­lingen des Festes viel beigetragen, bie Versammlung ent­lassen, die vor bem Außgang noch:Die Gnabe unsere» Herrn" rc. sang. Nach einem von ben meisten auswärtigen Festgästeu in einem Gasthause eingenommenen einsachen, aber recht guten Mittagsmahl riefen die Glocken zum 2. Gotte»- dienst in baß HauS des Herrn, daS noch stärker al» im Bor- mittagSgotteSdienst besetzt war. Auch jetzt mieber trugen der Kirchengesangverein und der Posaunenchor, letzterer ! durch Begleitung deß GemeindegesangSHerz und Herz" rc., I ersterer durch Darbietung der Chöre:Herr unser Herrscher , I von F. Solle undHoch thut euch auf" nach Ps. 24 von Gluck in dankenßwerther Weise zur Hebung der Feier bei. Herr Pfarrer Freund lieb-Ulrichstein hatte ben paffenden Texc 2. Cor. 9 1215 gewählt und warf auf Grund desselben die Frage auf:WaS gibt unS der Gustav Adolf-Verein für die Gaben, bie er von unS fordert"? worauf die Antwort lautete: Ergibt un«, wie jede» echt christliche Liebeswerk: zum ersten die frohe Gewißheit, baß wir mit der Linderung drückender Noth den Lobpreis Gottes vermehren, zum andern die felfte Erfahrung, daß wir mit der Stärkung der Brüder in der

I eigenen Eckenntniß wachsen. Nach dieser, liefen Eindruck hinterlaffenden Predigt sprach der Vorsitzende des Zne.g-

I veretnß, Herr Decan Wahl-Hausen, noch herzliche Worte de» Dankes und forderte zur treuen Fortarbeit an dem Gustav- Adolf-Werke, deffen Ausgaben und Ausgaben stetig wachsen, auf. DaS Lied:Verzage nicht, du Häuflein klein" und der Segen schloffen die Feier, die für alle Festtheilnehmer von Segen sein und besonders der Gemeinde Beuern in gutem Gedächtniß bleiben wirb. Die Collekte ergab 63 Mk., m Anbetracht des leider so regnerischen Wetter» ein immerhin ganz schöner Betrag, deffen Verwendung nach erfolgter Mit- lheilung noch nicht fest beschloffen ist, da fünf Gesuche von

mutantur.

§ Sellnrod, 12. Juli. Don herrlichem Wetter begünstig' fand heute und gestern hier da» siebente ©unDelft/ des Ohm-Lumdathal-SängerbundeS statt. Mit diesem Feste verband sich die Fahnenweihe de» hiesigen Gesangvereins. Wetterbericht. Hoyer x>rua mir einem auegcocmucn j Das Dorf hatte recht hübschen Festschmuck angelegt Maximum im Nordwesten lagert über ganz Europa. Unter gestrigen Hauptftsttag eröffnete bte Hauptprobe de» u feiner Herrschaft besteht allenthalben heitere» warme» Wetter I liebeß auf bem Festplatze. In bem hernach gebildet S ' v - - -- - - - . iUge befanden fich die BundtSvereiue Weiterßhain, fangen

rod, Keffelbach, Nieder Ohmen, Merlau, Wettsaasen, Gros I Eichen, Burg-Gemünden, Lehnheim, Deckenbach, sowie ox

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