n;
' btt Ktitgentrmk r Im Herbste au- len wiederum aus le sürSrbritS- m Sitz in Damen LrWen'Lom« 1 die Teattalftküe ist bei den vor-
> in
z Dom 24. btt in Tagetordmwg nb btt Bewegung öettspiele zur $:• 2. Zliwtewelt stad tler an sporilichea Wdeu? 3. Sind ulen der Spiel- -er Bewegullgö' hung über eine Veredelung der le find zwei Bewettere Punkte ratter. W bii tag ben 26.6tp hhgtentkerS Pro« Utgrsunbhett und ^vrKruugen tm ibn W* n Altonaer 8olU' hrere vereine btt t Kreise btt und aoS anberen -en Masseaspielt" ,ur DarstellM- *« W« * iHl** fo* ‘nb 1
J"
«**
hs-‘
»‘«Tgp’i“'3'
»»»’■ »Uff*
Bi?S! I Dte »r^mbtr
k»” *«
&ÄJ L «'S L j&H 8hi'-
SU »• 3™“« w bl, ” i“'« «»« 8ut.
«»Wenbe,
111 «ratltaj^
|U »'Afrika- heraus, gastlichen Inhalt praeter und die b°b das Werkcheu sthlvarzeu grbtWi 8lr krfahren auch aoleo inunserni ttlasseneo Samen Srbethen soll und liwenbet, nach ben 1 Afrika nicht nur ■ augrwtnbrt, sich imvorttegruden WerkcheuS nm die der Rutacreu an- deS Keutagebteies
KZd ;x*
^Doppelcentner" mit der Abkürzung „dz" in Anwendung zu bringen ist.
** 3“ Amerika verstorbene Hessen. In Lincoln, Jll.: Catharina Auer, geb. Boll., 53 I., auS Heppenheim. — In Mtllerport, Erie Co., N.-A-: Catharina Fink, auS dem Darmftädtischen. — In Phitad elphia, Pa.: Catha« rina Franz, geb. Jungblut, aus Alsfeld. — In Jronton bet Portsmouth, O.: Jacob Gölz, 60 I., aus Kreidach.
** Wetterbericht. Im Nordwesten des ErdtheilS ist heute das Barometer stark gestiegen und lagert über England der Kern eines Maximums von über 770 mm Inten« sität. Die gestern über Frankreich gelegene Depression ist südwärts in das Mitrelmeergebiet gezogen und erstreckt sich von dort nordostwärts über Oesterreich nach Galizien. Dieser Wetterlage entsprechend ist die Witterung in Süddeutschland allenthalben trüb und regnerisch- Norddeutschland hat hingegen ebenso wie Nordfrankreich nur geringe Bewölkung. — Voraussichtliche Witterung: Im Norden wechselnde Bewölkung, im Süden meist trübes Wetter mit Niederschlägen.
n Bon der mittleren Nidda, 10. September. §Ein echtes Krieg-bild entrollte sich im Laufe der Woche vor unseren Augen. Am frühen Morgen bewegten sich ungeheure Truppen« maffen des 8. Armeecorps durcy unsere Dörfer nach dem „Schlachtfelde", den Höhen auf der rechten Niddersette hin. Kaum waren die Straßen leer, so erschienen die Bagage- wagen für'S ganze Corps, die hinter der Front auf der Straße von Stammheim über Staden bis in die Nähe von Echzell standen. Abends rückten dann die Truppen, die auf dem durchweichten Boden nicht bivaktren konnten, zum Noth- quartier ein. Stuben, Kammern, Scheuern, Ställe und HauSböüen, aller das lag voll ermüdeter Soldaten, die nach langen Märschen froh waren, wenn sie nur ein Plätzchen zum Liegen unter Dach finden konnten, auch wenn sie keinen Strohhalm zur Unterlage hatten. Ja den meisten Dörfern war man auch auf die Bewtrthung so vieler Menschen selbstverständlich nicht eingerichtet. Wurst und Brod waren stundenlang in vielen Dörfern nicht aufzutreiben. Die Offiziere konnten manchmal trotz großen GeldaogebotS kein Effen bekommen. Schreiber dieses sah einen General, der an einem Abend froh war, als er vorläufig Kartoffeln mit etwas Butter haben konnte, bis ein Beefsteak für ihn fertig war. Offiziere waren vielfach in den Küchen beschäftigt, sich selbst eine einfache Mahlzeit zu bereiten. ES muß hervorgehoben werden, daß allenthalben die Beobachtung gemacht wurde, wie die Offiziere tm Ertragen der Entbehrungen und Stra« pazen den Soldaten als leuchtendes Beispiel vorangingen. — DaS Manöver hat große Anforderungen an die Marsch- sähigkeit der Truppen gestellt, denen diese aber trotz ungünstiger WitterungSverhältnisse gerecht wurden. Einzelne Infanterie-Regimenter deS 8. Armeecorps machten an einem Tage einen Marsch von 58 Kilometer auf durchweichtem Boden. — In das Lozareth in Bockenheim wurde ein von einer Kugel verwundeter Husar eingeltefert. Die Kugel stammt aber nicht aus einem bayerischen Gewehr, sondern auS einem Revolver, den ein Quartiergeber in Stammheim den Husaren zeigte. Ein Husar hantirte mit dieser Waffe, die plötzlich loSging. Die Kugel drang einem andern in den Hals. Die Verwundung soll nicht lebensgesährlich sein.
AlSfeld, 10. September. Bei der gestrigen Wahl des Bürgermeisters für unsere Stadt wurde der seitherige Bürgermeister, Herr Ernst Arnold, der dieses Amt bereit* 18 Jahre hindurch bekleidet hat, mit 317 von 319 abgegebenen Stimmen wiedergewählt. Die Einmüthigkeit, mit der unsere Bürgerschaft form tm Amte ergrauten, bewährten Beamten diese ehrende Kundgebung des Dankes und des Vertrauens bereitet hat, ist in hohem Maße erfreulich. Möge die körperliche und geistige Frische, deren fich der nun schon bejahrte Herr bislang erfreute, auch während seiner ferneren AmtSthätlgkeit ihm erhalten bleiben!
Bon der Bergstraße, 10. September. Das bischöfliche Ordinariat tn Mainz hat den Geistlichen der Diöcese das Radfahren definitiv untersagt.
DevtniWtes*
• Hanau, 9. September. Leider ist bei dem gestrigen Manöver auch ein schwerer Unfall zu melden, indem ein englischer General, der den Hebungen beiwohnte, vom Pferde stürzte und sich bedenklich verletzte. — Zwei Artilleristen ertranken tn der hochgehenden Nidda.
* Hauan. 10. September. Durch Fallen vom Pferde oder Ueberfahrenwerden sind während der Kaisermanöver insgesammt neun Soldaten schwer verwundet worden.
* HildeShei», 9. September. Heber die Hrfache defs Eisenbahnunglücks bet Eschede schreibt dem „Hannov. Anz." ein Maschinist aus Selle, daß er zwölf Stunden nach ter Katastrophe am Platze gewesen sei und dort die noch mehreren Bekannten gezeigte Wahrnehmung gemacht habe, daß an der Böschung, etwa an der Stelle, wo der vorderste 1. bis 2. Klasse-Wagen gestanden hat, neben zwei guten Schienen eine stark verbogene gelegen habe. Diese hatte in Entfernung von ca. 50 Stm. zwei alte Brüche und einen neuen. Diese drei Brüche waren offen und dadurch mar die sehr starke Biegung in der Schiene entstanden. Die Brüche gingen halb durch den Kopf der Schiene. Nach 1 einer Meinung sei dieser Schiene die Schuld an dem Un glück zuzuschretben, nicht aber Attentätern. Der Maschinist sowohl als seine Zeugen find bereit, ihre Wahrnehmung zu beschwören.
* Dortmund, 9. September. In vergangener Nacht hatten sich drei Arbeiter in der Nähe der Schlackenhalde der Unton zum Schlafen niedergelegt, da die Halde eine behagliche Wärme ausströmen läßt. Die Leute hatten Lbersehen, daß dir Halde nicht nur Wärme spendet, sondern »uch giftige Gase entweichen läßt. Am heutigen Morgen wurden alle drei Leute anscheinend leblos gefunden- bei Zweien gelang es glücklicherweise, sie in's Leben zurückzurufen, der dritte aber war gestorben.
Citeramr
— Gotthardts Elrrmachekunst tft ein überaus p-actisckes Buch, das allen Hausfrauen und solchen, bte es werden wollen oder an Ihrer Stelle wirken, aufs Angelegentlichste empfohlen werden kann. ES bildet den 2. Theit zu Gotthardts Kochbuch, durch welches vortreffliche Werk die Verfasserin sich bereits in weiteren Kreisen viele Freunde resv. Freundinnen erworben hat. Dieser 2. Theil, der übrigens für sich allein vollkommen verständlich und durch jede Buchhandlung zum Preise von 2 Mk. zu beziehen ist, hat alle Vorzüge des ersten Theils: alle Recepte find felbst erprobt und mit größter Sorgfalt in gutem Deutsch leicht aßlich so dargestellt, daß auch völlig Ungeübte es wagen dürfen, danach das Früchte-Einlegeu oorzunehmen Der Inhalt deS Buches tft überaus reichhaltig, er enthält außer einem allgemeinen Theil das Einkochen und Einmachen, ferner das Can diren von Früchten, Conservtren der Gemüse, Bereitung von Apfel- inenwein, Eis, Bowlen, ßiqu uren, Punsch, ferner das Ein- martniren von Pilzen, Gurken usw. Danach ist Gotthardts Einmachekunst zweifellos das reichhaltigste und zugleich praclischfte und billigste Buch seiner Art.
Kuf-jug <ms den Statt bet Stadt
September: 3. Leonhard Gerbig, Bahnarbeiter dahier, mit Emma Schmitt Hierselbst. 6 Josef Kronawetter, Gärtner dahier, mit Rosalia Hantinger hierielbst. 6 Konrad Eichenauer, Fuhrknecht dahier, mit Elisabeths Erd Hierselbst. 7 Ludwig Becker III., Schneider dahier, mit Elisabeth« Ltehr zu Nieder Ohmen. 7. Ludwig Hedderich, Taglöhner zu Hausen, mit Minna Bachmann daselbst. 7. Heinrich Dörr, Schlosser dahier, mit Karoline Konradine Todt Hierselbst. 8. Franz Wilhelm Bette, Reisender dahier, mit Louise Tigges zu Hagen. 9. Friedrich Strommdbein, Dienstknecht zu Alsfeld, mit Karoline Keitz daselbst. 9 Johannes Karl Ruppel, Schutzmann zu Worms, mit Karoline Dornhöfer dahier.
September: 7. Franz Adam Hartmann Büttner, Dreher dahier, mit Wilhelmine Elisabeths Breckow hierselbst.
«eSore«».
August: 26. Dem Rohrleger Heinrich Wagner ein Sohn, Ludwig. September: 2. Dem Schriftsetzer Ernst Höpfner ein Sohn. 3. Dem Arbeiter Johann Hahn ein Sohn. 3. Dem Bierbrauer Peter Haus eine Tochter, Elsa. 4. Dem Taglobner Johannes Greb ein Sohn. 6. Dem Bremser Emil Gernand ein Sohn. 7. Dem Bauunternehmer Gottlieb Nauheimer eine Tochter. 7. Dem Schlosser Karl Klotz ein Sohn. 7. Dem Stations-Assistent Johann Georg Giegling eine
• Ao8 dem Berliner GerichtSsaal. „Wenn mir nochmal Eener mit Menschlichkeit und Jefälligkeit kommt, denn sage ick: „Jeh'n Se man lieber baden! Htdank iS ja immer der Welt Lohn, bet hat mir jr schon meine Jroßmutter je- lernt!"" So philosophirte jüngst der Schraubendreher August Fröhlich, der fich mit dem Schneider Hermann Fröhlich wegen Leichenfledderns zu verantworten hatte. August Fröhlich verfügt über eine treuherzige Miene und große Beredtsamkdt und schilderte mit dem Tonfall deS echten Biedermannes seine Abenteuer, die der Anklage zu Grunde gelegt waren, wie folgt: „Wat hier mein Vetter iS und ick, wir j'Ngen in jene Nacht aus 'ne sehr jebildete Versammlung zu Haus-'. Wie wir nach de Langrstraße Nr. 107 kommen, lagt Hermann zu mir: „Seh mal, da liegt Eener quer uff 'nen Astfalk." Richtig: da lag Eener. Der Mensch that un« leib, wir hatten Mitjefühl mit ihm, weil er wie 'ne Pabde da lag, vn dadrum sage ick: „Hermann, faffe Du ihm unter den eenen Aermel, ick hebe ihm unter den anderen, wir müssen ihn zum Stehen kriejeu!" Wir hatten ihn ooch bald uff de zwee Beene- ick machte ihm mein Compclment un sagte ihm: „Männeken, Se haben sich woll jeirrt, hier is keene Schlaf- stelle zu vermiethen!" Ick war sojar noch anständig und lange ihm seinen Stock un seine Streichholzschachtel von be Erde uff- met eenmal aber wurde der Mann komisch, denn er sagte: „Kinder, Ihr habt mir ja meine Uhr jestohlen, jebt se mir man wieder!"" — Präs.: Na,ganz so gemüthlich wird eö wohl nicht hergegangen sein. — Angekl.: Janz so, wie ick bet hier sage, iS et gewesen. Wir dachten erst, er macht Spaß, und dadrum sagte ick: „Sie sind woll brust krank? Machen Se man keene Zicken!" Der Mann bleibt aber dabei, und der muß mir doch vom Standpunkt der Menschlichkeit ärjrrn. Ick sage also janz ruhig und janz anständig zu ihm: „Sie Quaffelkopp, Sie find ja eijentlich werth, bet ick Ihnen wieder uff’n Astfalk leje!" Zum Glück jing aber jrabe en Schutzmann vorbei. — Präs.: Hal der nun Ihre Unschuld festgestellt? — Angekl.: Er meente, es würbe wohl am besten find, wenn wir ihm nach der Wache folgen thäten. — Das glaube ich, denn Sie sind von da gleich in Hast gewandert. — Angekl.: Der Jerechte muß aber immer leiden. (Elegisch.) Ick befleißige wir seit fünfzehn Jahren eines sehr jeehrten Lebenswandels. Ick mache jetzt wirklich so wat nich mehr. Sehn Se, jeehrter Herr Jrricht«' Hof, allen- Frühere iS in meine Jugend jewesen, da hat bloß meine Erziehung dran schuld, aber jetzt habe ick en Jrünjramjrschäst mit Rolle un en Hundewagen: — Präs.: Es ist richtig, Fröhlich, Sie haben sich 16 Jahre hindurch straflos gehalten: bekanntlich ist aber die Verführung sehr groß. — Angekl.: Jeehrter HerrJerichtShoi, ehe ick meine Hand nochmal nach fremdet Jut ausstrecke, lieber verpflichte ick mit, ben Nordpol zu entdecken. Der Mann, was der Kellner Hauff ist, scheint ja ein Künstler im Bestohlenwerden zu sein, denn er fagte unS jleich: „Ich weeß mit so wat Bescheid, bet is be siebente Uhr, die mir uff die Weise je« stöhlen wird!" — Präs.: Fröhlich, eS ist nur böse, daß Sie schon wegen TaschenbiebstahlS bestraft find. — Angekl. (treuherzig): Det war meine dumme Kindheit, davon is mir- Jedächtniß janz jeschwunden. — Präs.: Einmal ist eS auch schwerer Diebstahl gewesen. — Angekl.: Verzeihen Se, et war zwar en schwerer Kasten, aber der Diebstahl war man bloß en leichter. — Die Beweisaufnahme ergab wirklich die erstaunliche Thatsache, daß der Belastungszeuge Kellner Hauff schon sieden Mal auf dem Wege der Letchenfledderei um seine Uhr gekommen sein will. Gegen die Angeklagten lag zwar ein dringender Verdacht vor, der Gerichtshof vermochte aber doch nicht ihre Schuld für voll erwiesen auzu- schen und erkannte deshalb auf Freisprechung. Das biedere Gesicht August Fröhlichs nahm den Ausdruck noch größerer Biederkeit an, und er quittirte dankend mit der Bemerkung: „Det habe ick jleich gewußt. Tugend muß immer siegen, ick hebe aber keenen mehr von' Astfalk uff!"
Tochter. 7. Dem Briefträger Friedrich Albrecht ein Sohn, Johann Christian.
Btibrbetu.
September: 4. Johann Domda, 48 Jahre alt, Landwirth von Elchendorf im Westerwald. 4. Friedrich Johann Heinrich Neeb, 11 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Job- Neeb dahier. 4. Peter Swenson, 52 Jahre alt, Knecht von Bruchenbrücken- 5. Katharine Martin, 10 Monate alt, Tochter von Ernst Martin dahier. 6. Clara Blordner, geb. Groß, 82 Jahre alt, Wittwe von Oberpfarrer Ernst Blödner dahier. 6. Adolf Nicolai, 2 Monate alt, Sohn von Maurer Heinr. Nicolai dahier. 7. Dr Georg Schwerz, 69 Jahre alt, Rechtsanwalt, Justizraih dahier. 7. Hermann Friedrich Richard Kraft, 9 Monate alt, Sohn von Gerber Heinrich Kraft III. dahier. 9. Otto Klewitz, 24 Jahre alt, Student dahier.
Auszug au» den
Der Stadt Sieben.
Evangelische Gemeinde.
Setroirti.
MarkuSgemeindc.
Den 5. September. Wilhelm August Ludwig Pose, Schlosser zu Hanau, und Katharine Karoline H-xarner, Tochter des -Schneidermeisters Peter Hexamer zu Gießen.
Johannesgemeinde.
Den 7 September. Franz Adam Hartmann Büttner, Dreher zu Gießen, und Wilbelmtne Eliiabethe Breckow, Tochter des verstorbenen Schreiners Wilhelm Breckow zu Frankfurt a. M.
Matth äusgemeinbe.
Den 5. September. Dem Stations-Assistenten Georg Frank eine Tochter, Agnes Auguste Frieda, geboren ben 5 August.
Denselben. Dem Mineralwasserbündler Jean Weisel ein Sohu, Hermann Heinrich Karl, geboren den 11. August MarkuSaemetn de.
Den 5. September. Dem Taglöhner Heinrich Hartmann eine Tochter, Emma Katharine, geboren den 22. Juli.
Denselben. Dem verstorbenen Möbethändler Konrad Leisler ein Sohn, Karl Konrad, geboren den 15. August.
Denselben. Dem Kaufmann Eduard Wilhelm Krumm eine Tochter, Johanna, geboren den 9. August.
Lukasgcmeinde.
Den 5. September Dem Wirth Ludwig Flamme ein Sohn, Karl Adam Wilhelm, geboren den 17. August.
Denselben. Dem Kaufmann Heinrich Binzer eine Tochter, Anna Katharina Henriette Auguste, geboren den 17. August.
Den 8. September. Dem Kaufmann Hermann Thiele ein Sohn, Willy Eugen, geboren den 14. August.
Johannesgemeinde.
Den 5. September. Dem Gärtner Johannes Kuba eine Tochter, Christine Katharine, geboren den 17. Juni.
Matthäusgemeinde.
Den 8. September. Clara Blödner, geb. Groß, aus erster Ehe verwittwete Motz, Wittwe des verstorbenen Oberpsarrers Ernst Blödner, 82 Jahre alt, starb ben 6. September.
MarkuSgemetndr.
Den 7. September. Friedrich Neeb, Sohn des Arbeiters Johannes Neeb, 13 Jahre alt, starb den 5. September.
Lukasaemeinde.
Den 9 September. Dr Georg Schwarz, Rechtsanwalt, Justiz- ratb, 68 Jahre alt, starb den 7. September.
Verkehr, Cauö* uirtz
Stetzr«, 11. September. Marktbericht. Auf dem heutige« Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. .* 1,00—1,20, Hübnereier pc. St. 6—7 4, 2 St. 00 H, Enteneier 1 Sr 0—00 4, Gänse eicr pr. St. 00—00 H, Käse pr. St. 5-8 Ä, Käsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 18 Linsen pr. Liter 27 4, Tauben pr. Pa«. k* 0,55 bis 0,70, Hühner pr. Stück 0,90 dis 1,10, Hahnen pr. Stü: X 0,»0-0,80, Enten pr. Stück X 1,40—1,60, Gänse pr. PfiM' JL 0,00-0,00, Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 60—66 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bis 72 Schweinefleisch, aesalzen, vr. Pfd. 76 5,, Kalbfleisch pr. Pfd. 56—60 4 Hammelfleisch pr. Pfd. 50—66 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,(0 bi« 8,00 Jl, Wetßk'aoi pr. Stück t- 00 H, Zwiebeln pr. Centn?
7,0^—ruio, Milch rn. 16 L.
88 Ober Seemen# 8. September. Der gestern hier abgehaltene zweite diesjährige Viehmarkt war in Rindvieh schwach befahren, der Handel flau. Frischmelkende Kühe kosteten das Stück 200 bis 250 Mk., gewöhnliche Kühe 150 bis 200 Mk. Zweijährige Rinder kosteten das Stück 140 bis 160 Mk., einjährige Rinder 80 bis 110 Mk. In Stieren war der Handel lebhafter, die zweijährigen kosteten das Paar 250 bis 350 Mk., einjährige das Paar 150 bis 200 Mk., Saugkälber, 14 Tage bis 3 Wochen alt, das Stück 30 bis 40 Mk. An Schweinen waren nur 60 Stück angefahren. Junge Ferkel, 6 bis 9 Wochen alt, wurden verkauft das Paar zu 25 bis 37 Mk. Frühjahrsferkel (sogen. Einlegeschweine) kosteten das Paar 70 bis 85 Mk. Fette Schweine waren nicht da, jedoch sehr begehrt, der Gentner kostej 54 bis 56 Mk. Zuchtschweine wurden bezahlt mit 60 bis 70 Mk.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemessen am 11. Septbr., zwischen 11 und 12 Uhr Mittags:
Wasser 10>/2°, Lust 14°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Die Adlerpfeife hat so sehr meinen Beifall ZjA / 1 gefunden, daß ich noch 2 Stück bestelle. Diese wirk« * (rx 1 Uch sehr sihüven Adlerpfeifen, aus denen sich sehr
j? JMri ««genehm raucht und welche den reine« Tabak-
B_\ I luJ 6<N«tz gewähren, werde ich überall empfehlen. EC W vr. Wilckinghoff, praft. Arzt, Nordkirchen i. W.
Prospekte über die Adlerpseise mit de« neve« Abgüsse« und dem Patent-Alam.-Lchlavch versenden umsonst
G«ge« KrvmmeLEie.. Ablerpfeifenfabrik, Gummersbach, Rheinpr.
Wiederverkäufer gesucht. 6607
Drieot-Corset ü la Sylphide! Von dem Impuls getragen, den Bestrebungen betreffend der Damenbekleidungsreform entgegenzukommen und das Vorurtheil gegen das Corset beseitigen zu helfen, hat die Firma Steiner & Go. in Köln-Ehrenfeld unter obigem Namen ein Gorfet hergestellt, welches besondere Beachtung verdient.
Die Herren Steiner & Go. benutzten bei der Fabrikation dieses Gorsets den bisher für Gorsetzwecke nicht gebräuchlichen, von vielen Aerzlen jedoch auf das Wärmste empfohlenen Tricotstoff. Derselbe ist bis zu einem gewissen Grade dehnbar und durchlässig und gewährt der freien Entwicklung der Hautthätigkeit, die ein wesentliches Moment bei Erhaltung der Gesundheit bildet, nickt das geringste Hinderniß. Zu diesem Tricotstoff tritt ferner die Verwendung von elastischen Bändern, deren Anordnung ebenfalls vollständig neu ist und Patentschutz genießt.
Durch alle diese Vorrichtungen ist ein Gorfet entstanden, welches keinerlei Druck ausübt, jeder Bewegung des Körpers sich anpaßt und trotz alledem der Büste den unentbehrlichen Halt gibt, weil jeder Ausdehnung des Gorsets ein dementsprechendes Zurückgehen des Tricotstoffes und der elastischen Bänder folgt. DaS Fa?on dieses Tricot-Gorsets ist im Uebrigen weitgehend erprobt und der Mode genau angepaßt. Die Fabrikanten haben dieses Gorfet mehreren hervorragenden Aerzten zur Begutachtung vorgelegt und damit eine besonders günstige Aufnahme und Beurtheilung gefunden. (Siehe Inserat.) 662


