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"Stttln. Die -le-Mixi berhessischen Sttntn- ontag bin 13. Trhimdn noch Mxad j starr. Am Montag HM s, Herr Pfaner Ellen- c Sitzung, zu welcher eine geladen waren, tingtfüM iersammlung Röthige zu bi- btm von Herrn Psarrr von den Anwesenden M Sonntag im „Gartenhaus ifitzung in einem Locale u rötlichen versammlungSi°k btm Gebiete der ttenw 'ämiirung der ausgestellten ür welch letztere 3000 Loose ,enommen werden. Hlem i w-fWM“ MMch« u«d JtflOll1 jhrlmelibS*“«1"' 116. g«f.'9it|*|v b"1. ° ,» am 7.1M * säS*-*: SäS** wx*® *
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thale stürzte ein Student aufl München 500 Meter tief ab und blieb sofort tobt.
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Lebensschwäche Diarrhöe Gehirnhautentzünd. Krämpfen Keuchhusten Dtphtherllts Gehirnschlagfluß Bösart. Neubildung Herzleiden Darmeinklemmung Unbekannte Krankh.
linioerfitäts - Nachrichten.
— vr. Julius Wolff, Professor der NationalLconomie an der Züricher Universität, hat den an ihn ergangenen Ruf an eine preußische Universität angenommen.
. — Durch den Tod des G.-hetmrathS Prof. Victor Meyer in
Heidelberg hat die Chemie allzu früh »inen ihrer bedeutendsten Der- tret.r und Förderer verloren, der als 49jähr. Mann durch einen Herzschlag (der „Frkf. Ztg." wti d mttgelheilt, daß derselbe sich vergiftet habe) mitten aus erfolgreichem Schaffen gerissen worden ist. Meyer war in Berlin geboren und studtrte dort und in Heidelberg. Nachdem er in Stuttgart, Zürich und Göttingen Professuren bekleidet hatte, ^urdc cr 1889 als Nachfolger seines früheren Lehrers Bunsen nach Heidelberg berufen. Seine Forschung n erstreckten sich tnsdesondere auf das Gebiet der Nitro-Verbindungen, der Azo-Berbindungen, der Verbindungssähigkett des Kohlcnstoffe; er entdeckte u. A. die Aldoxtrne, Ketoxime und das Tiophen und schrieb eine Anzahl wissenschaftlicher Werke, unter denen besonders sein mit Jacobson gemeinschaftlich herausgegebeneS Lehrbuch der organischen Chemie tzervorzuheben ist.
— In der medicinischen Facultät der Universität Straßburg hat sich Herr Dr. Karl Spiro, Assistent am dortigen physiologisch-chemischen Institut, als Prioatdocent für physiologische Chemie habilttirt.
. l. Fe6cr den Adel auf den deutschen Universitäten wird in der „Voss. Ztg." eine interessante statistische Zusammenstellung mttgelheilt. Unter den 30932 Studenten in sämmtlichen deutschen Universitäten sind 836 adelig (wobei die Zahl eher etwas zu hoch als zu niedrig gegriffen ist, da manche 9Zamcn mit nur scheinbar adeligem Prädicate dem Adel zugezählt worden find), von d nen 162 aus die Ausländer und 664 auf die Deutschen, von diesen wiederum 427 auf Preußen allein entfallen. Natürlch steht die Jurisprudenz mit 260 als die vornehmste Wiffenschaft an der Spitze, in großem Abstande folgt darauf die Medicin mit 46, die Land- wirthschaft mit 28, die phil-logisch.-historischen Fächer mit 27, die mathematisch-naturwissenschaftlichen mit 24, die evangelische Theologie mit 13, die Pharmacie mit 12, die Kameralien mit 10, die katholische Theologie mit 4 und endlich die Zahnheilkunde mit 3. Don den 16604 Preußen, die im Ganzen an den deutschen Universitäten sich gegenwärtig Studien halber aushalten, bilden somit die Adeligen einen Bruchtheil von 2,6 pCt., bei den preußischen Juristen (4473) macht der Adel 5,8 pCt. aus, bei den Philologen und Historikern (1757) nur 1,5, bei den Mathematikern und Natm- wissenschastlern (1657) 1,4, bet den Medicin-rn (4551) knapp 1 und bei den evangelt,chen Theologen (1575) nur 0,8 pCt. Diesen Ziffern wird der Ave! in der Verwaltung gegenübergestellt. In der preußischen Verwaltung des Innern stehen im Ganzen 527 Adelige den 862 Bürgerlichen gegenüber, somit 37,9 pCt. Adelige und 62,1 pCt. Bürgerliche.
Änm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben <ui, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte.Kranke kommen.
•• Schlechte «epfelerute. Die „Offeub. Ztg.- meldet: unserer Gegend hat sich noch kein Obst so schnell Ein- gang verschafft und sich beliebt gemacht, als wie der cm erb Öq ® fc 11 Derselbe kam Ende vorigen Jahres zum ttsten Male hier zu Markt. Nach der Mittheilung eine» Berichterstatters wurden in Frankfurt für ca. 150 000 Mk. «epfel eingeführt. Nach den au» Amerika in den letzten Tagen eingetroffenen Nachrichten steht dort eine auSgezeich» uete Ernte in AuSficht und find die eingelaufenen Offerten weit billiger wie im vorigen Jahre. Der einheimisch: Apfel, der schön verblühte und ansetzte, wird eine schlechte Ernte liefern; viel ist durch Ungeziefer zerstört und maffenhast fallen die Aepfel ab, da e» an Regen gebrach. — Eine tiöbe Aussicht für die Schoppenpetzer. An» dem Bayerischen lauten die Nachrichten beffer, auch auS Oberheffen. Schwaben rann seinen inneren Bedarf nicht decken und muß nach den vielfach auS Nordfrankreich und Holland angebotenen «epfeln greifen.
•* Wetterbericht. Bon Südwesten her hat der hohe Druck rasch an Raum gewonnen und ist bereits nach Gentrab Europa hereingerückt. Ein kleiner Kern ging über Süd- bojern nach der Schweiz. Da» DeprelfionSgebiet beschränkt sich zum Theil auf den Norden des ErdtheilS und hat sich bedeutend verflacht. DaS Centrum des niederen Druckes bedeckt beute das südliche Schweden. ^-Voraussichtliche Witterung. Im Allgemeinen heiter #nb warm, einzelne Gewitter Nicht ausgeschlossen.
Friedberg, 8. August. Gestern Nachmittag wurde in dem kleinen Eisenbahnviadnct an den Gradirwerken, zwischen Nauheim und Schwalheim, die Leiche einer etwa 30jährigen Dame gefunden, deren Identität nur durch das Motto auf dem Fingerring „Dieu vous garde“ und ein Zeichen im Taschentuch feftgeftellt werden konnte. Wahrscheinlich wollte die Dame bei dem gestern Mittag plötzlich eingetre- tenen Regenwetter an betreffender Stelle Schutz suchen, über- hastete ssch und erlag einem Schlaganfall.
§ Ruppertenrod, 9. August. Daß es nicht nur „trockne" Gewitter im Munde von Wetternden gibt, sondern auch wirklich in der Natur, davon hatten wir am letzten Freitage einen Beweis. Ein Gewitter zog über unsere Gemarkung fast ohne jeglichen Niederschlag, aber die electrischen Entladungen waren sehr heftig. Der Blitz schlug zweimal ein; der eine Strahl fuhr in eine vor dem Dorfe befindliche Pappelreihe, der andere in einen Getreideacker. An letzterem, der auf einem Anger gelegen, gingen gerade zur Zeit des KinschlagenS Schnitter vorüber. Sie sahen den Blitz herab« 1 rhren und sofort Rauch auS dem Fruchtacker aufsteigen. An welch drohender Lebensgefahr waren sie mithin vorüber- Aegangen? ES ist eine bekannte Thatsache, daß bei Gewitter mit wenigen Niederschlägen die electrische Spannung und s'>mit die Gefahr des Einschlagens viel größer ist, als bei solchen mit starken Regengüssen, wodurch ein Ausgleich der e «irischen Spannung stattfindet. Dem thatsächlich trockenen Gewitter folgten vorgestern und gestern nasse und endlich der so lang ersehnte gründliche Landregen. Zur höchsten Zeit ist er eingetreten; denn schon machten fich die Folgen der feit» hcrigen Trocknung sehr bemerkbar.
t Schotten, 10. August. Auf den hiefigen Sommer» markt waren gestern und heute zugetrieben: nahezu 8000 Stück Rindvieh, 1400 Schweine, sowie 300 Pferde und Fohlen. Der Handel in Schweinen und Pferden ist recht lebhaft gewesen; alle Fohlen wurden verkauft; bezüglich der Fettschweine sank der Preis für 1 Pfd. Schlachtgewicht auf 54 Pfg. Die Nachfrage nach Rindvieh war sehr mäßig, offenbar in Folge des hier und da bestehenden Grünfuttermangels. Mit der Bahn warben gestern und heute etwa 70 Waggon- Thiere fortgebracht. Morgen findet, da unser Sommermarkt gleichzeitig als Kirchweihe gilt, der von jeher bei günstiger Witterung aus allen Theilen des Vogelsbergs stark besuchte Krammarkt statt, mit den üblichen Vergnügungen aller Art, die besonders von der Jugend gerne besucht wer» den. Unsere Geschäftsleute sind durchweg mit dem seitherigen Ergebniß des Sommermarktes sehr zufrieden.
Herbstein, 8. August. Manche Leute glauben, Briefmarken, weiche wenig oder fast unkenntlich abgestempelt i
find, noch einmal benutzen zu können. So wurde kürzlich i
ein Brief mit einer solchen abgestempelten 10 Pfg.-Marke <
auf hiesigem Postamte aufgeliefert, welches jedoch alsbald i
bemerkt wurde. Der Brief wurde allerdings an seine Adresse befördert, das dort abzulirfernde Postamt davon benach« rchttgt und der Absender ausfindig gemacht. Dem Absender ivurde von Kaiser!. Oberpostdirection Darmstadt eine Strafe von Mk. 3.20 nebst 30 Pfg. Portounkosten zudictirt. i
Angersbach, 10. August. Unser Ort wurde am Sonntag \ Hackt durch etn Brand un glück heimgesucht. Kurz vor ।
10 Uhr ertönte Feuerlärm und in kurzer Zeit stand daS >
Dob'-'auS und Scheuer des Schreinermeisters Fr. Waffer, । boS inbau- und Scheuer des Krd. Koch und die Scheuer -t des JohS. Schneider in Flammen, und nur dem thatkräftigen , ^rngreifen der Feuerwehren ist es zu verdanken, daß ein ;
roch größere- Brandunglück verhütet und das Feuer auf seinen Herd beschränkt wurde. Die Bewohner find glücklicher- , weise vrrfichert, denn sie konnten bei der rapiden Ausdehnung j de« Brandes kaum daS nackte Leben retten. Sämmtliche j Mobilien und zahlreiche Heu» und Fruchtvorräthe fielen dem verheerenden Element zum Opfer; auch find dem Schreiner- < meister Wasser eine Kuh und fünf Ziegen mitverbrannt. । Die Entstehung des Brandes ist unbekannt.
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• Hanan, 7. August. Ein tragischer Vorfall er» eignete sich vorgestern Abend in Klein-Steinheim. Ein dar» lizer Arbeiter kehrte spät am Abend etwas angeheitert nach piause, gerieth mit seiner Frau in Streit und ergriff einen Vberkrug, den er nach derselben schleuderte. Der Bierkrug de^fehlte sein Ziel und traf das im Bett liegende 8 Monate Lite Kiud, dem der Schädel zertrümmert wurde.
rungen.
* Das Adreßbuch der Berliner tzerbstmeffe, welche vom 18. bis 28. August stattstabet, ist bereits erschienen und wird allen Einkäufern auf Wunsch bereitwilligst durch daS Crntralbureau der 1893er Vereinigung für internationale Messen in Berlin, Alexandrinenstraße 110, kostenfrei zu. gesandt-
* In der letzten Stadtverordnetenversammlung in Stolberg äußerte vor Eintritt in die Tagesordnung Stadtverordneter Nix das Verlangen, die Versammlung möge beschließen, daß während der Stadtverordnetenfitzungen geraucht werden dürfe. Die Verhandlung nahm, nach dem „Boten an der Jude", folgenden Verlauf: Stadtverordneter Lynen glaubt, wenn im Winter einmal daS ganze Collegium „am knällern" sei, dies doch gerade keine Annehmlichkeit sein werde. Der Vorsitzende ist derselben Ansicht; wenn ihn auch persönlich das Rauchen nicht belästige, so werde es doch bei den beschränkten Raumverhältnissen zu Schwierigkeiten führen. Stadtverordneter Hammer: „Darum wollen wir warten, bis wir einen neuen Saal haben." (Heiterkeit.) Stadtverordneter Mayer: „Wir brauchens ja nicht besonders zu beschließen! Wir könntenS aber vielleicht stillschweigend gestatten." Stadtverordneter Stang: „Dann kommen wir auch noch zum Bier." (Heiterkeit.) Vorsitzender: „Ich fürchte auch, daß wir uns dann schließlich von einer Bierbankoer- sammlung nicht virl mehr unterscheiden würden." Darauf wurde die Angelkgenheit verlassen.
• AuS tzirschberg wird berichtet: Ueber den Gefreiten Dunkel vom hiesigen 5. Jägerbataillon von Neumann, der bei dem Hochwasser vier Personen vom Tode des Ertrinken» rettete und den fünften Rettungsversuch mit dem Leben büßte, hat der BataillonScommandeur Oberstlieutenant Ferno folgende Sätze in die Bataillonsgeschichte eingetragen: „Mit mir wird daö gefammte Bataillon dem Gefreiten Dunkel der 1. Compagnie, der beim RettungSwrrke feinen Tod fand, die höchste Ehrung zollen. Sein Tod ist gleichwerthig mit dem zu achten auf dem Schlachtfelde. Er hat wie dort die gefallenen Helden durch seinen Soldatentod ein neues Reis gewunden in den Ehrenkranz des Bataillons, und das Recht erworben auf etn immerwährendes ehrendes Gedächtniß. Sein Name und ruhmvoller Tob werden fortan in der Geschichte des Bataillons Aufnahme finden."
* Siu Borkommuiß setteuer Art dürfte wohl sein, daß drei Brüder an einem Tage vor den Traualtar treten. ES sind dies die Herren Joseph, MagnuS und Michael Endreß von Oberzollbrücke, die am 16. ds. Mts. in der Pfarrkirche zu Setfriebsberg in Schwaben ihre Hochzeit feiern.
* einen ziemlich gewagten Scherz mit der bekannten Findigkeit der Post machte ein Kaufmann in München. Er sandte einen Brief ab, der die Adresse trug: Hochwohlgeboren Herrn (dahinter eine Bleistiftzeichnung etnes Gesichtes) Tutzing. Dte Zeichnung stellte den Adressaten dar. Die Post ging auf den Scherz ein und bestellte prompt dem ihr nach Namen, Stand und — Gesicht wohlbekannten Adressaten den Brief. Vor Nachahmung wird gewarnt.
* Neu-Ulm, 7. August. Eine furchtbare Mordthat ist auf der Bltssenhofener Landstraße an dem 25jährigen Btersührer der Kausbeurer Actienbrauerei, Mathias Ruf, begangen worden. Er befand sich mit einer Fuhre Birr unterwegs, wurde auf dem Wagen überfallen und in bestia» liicher Weise abgeschlachlet. Der Kopf des Ermordeten weist zahlreiche tödtliche Stiche aus unb ist bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Die Augen sind ausgestochen, die Nase abgehackt, die Ohren abgeschnitten, der Kopf skalpirt, ein Theil der Schädeldecke abgespalten und die Hände zerhauen. Die Un» that scheint von zwei Personen mittels Beil und Messer ver» übt worden zu fein. Da die B-'arschaft des Ermordeten im Betrage von 12 Mk. fehlt, liegt wohl ein Raubmord vor.
• Heidelberg. 8. August. Der UniverfitätSreitmeister Gau von hier tft unter dem Verdacht des Betrugs bei Regu- lirung des vorigjährigen Brandschadens im UniversitätS- Reitinstitute in Untersuchungshaft genommen worden. Außer vielen kostbaren Pferden find damals auch zwei Kinder, eine Nichte und daS Dienstmädchen des Gan verbrannt.
* Wie». 9. August. Der Prioatbeamte Fr anz Melzer ist gestern von der Raxalpe abgestürzt; er wurde lebensgefährlich verletzt aufgefunden. Der Lehrer StiaSny auS Skalitz stürzte vom Elferkogel ab; er blieb an einem Baume hängen und wurde nach zehnstündrgem Bemühen schwer verletzt auS seiner gefährlichen Lage befreit.
* Livz. 10. August. Vom Hierzbachgletscher im Fuscher-
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♦ Original-Mittheilnllgen über Marinewese». Mit dem vor wenigen Tagen abgenommenen Dampfer „Mainz" gelangte der 14. Doppelschraubendampfer zur Ablieferung, welche der Norddeutsche Lloyd in Bremen inner» fjalb der letzten 3*/2 Jahre bei deutschen Werften in Auftrag gab. ES find dies die Dampfer „Seeadler" für die Ver» bindung zwischen Bremerhaven und Helgoland, „Coblenz", „Mainz", „Trier- für die Brafil-Linie, „Prinz-Regent Luit» pold" und „Prinz Heinrich" für die Fahrt nach Ostafien, ferner die Dampfer „Barbarossa", „Friedrich der Große", „Königin Luise" und „Bremen" für die nordamerikanische und australische Linie und endlich die beiden großen noch im Bau befindlichen Schnelldampfer Kaiser Wilhelm der Große" und „Kaiser Friedrich" für die Linie Bremen-Newyork. Ein» schließlich der übrigen während desselben Zeitraums gebauten Dampfer beträgt der Zuwachs der Lloydflotte während der verflossenen 3*A Jahre 27 Dampfer und andere Fahrzeuge mit ca. 118,000 Registertonnen, welche ausschließlich von deutschen Werften hervorgeganpen sind. Im AuSlande hat der Lwyd überhaupt kein Schiff mehr erbauen lassen. Die der deutschen Schiffsbauindustrie durch diese Bauten zugeführte Unterstützung ist um so werthvoller, als es fich bei diesen Aufträgen, zum Theil um Schiffe von solcher Größe und Einrichtung handelt, wie fie bisher überhaupt noch nirgends gebaut worden find und deren Bau in Deutschland noch vor wenigen Jahren als unmöglich angesehen wurde. Heute steht der deutsche Schiffsbau auf der Höhe aller Anforde»
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* von Elten & Keussen, Banaiung, Greieiu.
dumm«: 17 (6) 7 (4)
Citeratur utte Aunsr
— Die Wahrheit, Halbmonatschrist zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens (Fr. Frommanns Verlag, vierteljährlich Mk. 1.80), Heft 93, beginnt mit einem Aufsatz aus der Feber des durch sein „Drei Monate als Fabrikarbeiter" berühmt gewordenen Pastors Paul Göhre „Etn Besuch auf einer Oderbruchdomane". Er schildert als Augenzeuge dte beinahe menschenunwürdige Lebenslage der Feldarbeiter einer solchen Domäne und sieht die einzige Erlösung dieses armen Volkes „in der politischen und wtrthschaitlichen Vernichtung ihrer Herren, dieses brutalen ostelbischen Herrschervolkes". Der Herausgeber, Ehr. Schrempf, bandelt in einem Aufsatz „Durch eigene Hand" in Form eines Zwiesgesprächs über den Selbstmord. „Vom deutschen Individualismus" ist eine Arbeit von M. Necker in Wien betitelt, in welcher der Verfasser dte Grundgedanken einer Sammlung von Essays ,, ' eutsche Charactere" von R'chard Meyer darlegt, deren Tendenz Ueberwindung des JndtvtdualtSmus im Gegensatz zur Origlnalirätssucht, ver beirschenden Rtchiung der Zett, ist. Endlich bietet das Heft einige treffende Epigramme von Richard Krauß.
WöchkMliche lleverstlht her TodeSMe In ließen.
32. Woche. Vom 1. August bis 7. August 1897. Einwohnerzahl: «mgenommen zu 23 700 (incl. 1600 SDtenn Militär) Hterdlichktttrziffer: 37,30, nach Abzug der Ortsfremden 24,130/05.
Kinder
Es starben en ; Zusammen: Erwachsene: im vom
1.Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
Temperatur der Lahn und Luft
nackReaumur gemeffen am 11. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag»:
Master 16'/,°. Luft 22^.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Jede besorgte Mutter sollle auf den Rath des Arztes Horen unb beim Waschen der Kinder die ärztlich empfohlene Patent-Myrrholin-Seife anwenden So schreibt z. B ein b kanuter Arzt: „Bei meinem Kindchen (z Z. V2 Jahr all) wegen oberflächlicher Hautschrunden rc. zu Waschungen in Gebrauch genommen, hat sich großartig bewährt." — Die Palent-Myrrholin- ___—, Seife ist Überall, auch in den Apotheken ä Stück
50 Pfg. erhältlich.___________________________7131
Nicht jeder verträgt
Milch und doch läßt sich diese sehr nahrhafte Speise bedeutend leichter verdaulich machen, wenn mit Brown u. Polsons Mondamin 5 bis 10 Minuten durchgekocht, eben nur so viel von diesem, daß sie ein wenig seimig wird. Mondamin besitzt den Vorzug, das Gerinnen der Milch im Magen zu verhindern und wirkt außerdem durch seinen eigenen Wohlgeschmack anregend zum Genießen. Zusatz von etwas Salz und Zucker, wie auch Cttrone, Vanille rc, je nach Belieben erhöhen den Geschmack. Für die gute Qualität bürgt am besten das mehr denn 50jährtge Bestehen dieser roeltbctanmen, schottischen Firma. Es ist zu baden in Packtten d 60, 30 u. 15
Engroe bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M.


