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11.9.1897 Zweites Blatt
 
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Nr. 213 Zweites Blatt. DamStag de» 11. September

1897

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tkandwirthschastttiyr Winke nut SathschlSge.

Die LLttdlichen ttrbdter.

m 1A Odrrheffe«, Anfang September.

o-4 3" Nr. 197, erstes Blatt, desGießener Anzeiger" vom 24 August I. I. ist unter der RubrikLandwtrthschaftltche Winke rootboi $ <in AufsatzDie ländlichen Arbeiter" gebracht

Was in jenem Artikel mitgetheilt wird, entspricht «ord- EttUsche« verh»lt»iffe« ««d ZwftLvde«. weshalb angenommen werden darf, daß sich diese Dinge in unsere Verhältnisse nicht ohne Weitere« einfügen lassen. Der Schreiber dieser Zeilen wurde darum von verschiedenen Seiten ersucht, ftdb einmal über die »berhesffsMe« dedürfniste tm*»etHMrtffe der ländlichen Arbeiter in «üglichst gemeinverstLndltcher Weise aussprechen zu wollen, denn das wäre ein außerordentlich wichtiges Capitel und derGießener Anzeiger habe das Verdienst, schon seit zehn Jahren und länger in dieser Hinsicht zu wirken.

Der Verfafler jenes Artikels hält die Abwanderung der Land­arbeiter nach der Stadl und den Jndustriebezirken nicht für un- brrechtigt und sagt u. A.:Das alte Verhältntß zwischen Herrschaft und Gesinde ist auch auf dem Lande fast überall dahin, nicht nur weil das Gesinde in dem Dtenstherrn nicht mehr den Hausvater sehen mag, sondern ebenso sehr, weil der Landmann sich mehr in der Rolle eines Hausherrn als in der eines Hausvaters gefällt."

Hier hört man so recht deutlich den norddeutschenGutsbesitzer" heraus, denn wenn die Herren zu uns kommen, spielen sie gerne den Gutsbesitzer, während man bet uns noch einen recht tüchtigen Bauern- stand hat, der auf ein patrtarchaltfcheS Verhältntß zwischen Herr­schaft und Gesinde hält." Knechte und Mägde effen mit der Herrschaft und deren Kindern an einem Tische, man lhetlt Freude und Leid miteinander und die D'enstboten halten jahrelang bet den Dtenst- herrschaften aus, wie dte Prämien, die alljährlich von vielen Spar­kaffen verliehen werden, deutlich beweisen. Dünkel und Hochmuth Hal man bei unS weniger als bei manchen norddeutschen Herren. Daß dieses nun wirklich so ist, haben dte Einquartierungen in der letzten Zeit sehr hübsch bewiesen. Der Einsender hatte Leute von der Nordsee und -uS Südheffen, aus der Mark Brandmburg und Olden­burg. Dte norddeutschen Brüder befanden sich sehr behaglich bet uns und gestanden, wenn sie nur zwei Tage verweilen durften und genauere Einsicht nehmen konnten: eS Ist tn Mittel- und Süddeulschland gemülhltcher und behaglicher al« in Norddeutschland.

Dte Arbeitgeber und Arbeitnehmer stehen sich bet Weitem nicht so schroff gegenüber, wie in Norddeutschland, man hat mehr Gefübl und Zuthunltchkeit tn hiesiger Gegend und diese Eigenschaften heimeln den Norddeutschen sehr an. Daß diese Ausführungen richtig sind, braucht nicht erst bewiesen zu werden, sie gelten als allgemein be­kannt, der Satz in dem cttirten Artikel:Das alte Verbältniß zwischen Herrschaft und Gestnde ist auch auf dem Lande fast Überall dahin," bedarf einer kräftigen Einschränkung.

Aehnltch geht es einem anderen wichtigen Ausspruche des

I Artikels und dieser Satz lautet:Aber die ständige Arbeit fehlt ihm, es kommen zu viele Tage und Wochen, wo er nichts zu thun hat und nichts verdient, und er ist zu viel auf solche Arbeiten angewiesen, die nicht eben für den Wtrthschaftsbetrieb seines Bauern dringend nöthig sind usw. usw." Wer unsere Verhältnisse nur einigermaßen kennt, wird zugeben, daß diese Schilderung bei uns nicht zutrifft. Wenn dte Leute wirklich arbeiten wolle», finden fie stets Beschäf­tigung; Ausnahmen kommen im tiefsten Winter bei starkem Schnee­fall vielleicht im Vogelsberge vor und selbst dort wissen sich die Leute in häuslicher Weise zu beschäftigen. Sowie aber die Witterung i einigermaßen es erlaubt, beginnen dte Arbeiten in den prächtigen Vogelsberger Forsten, tn denen ein schönes Stück Geld verdient wird. DerGießener Anzeiger" brachte vor etwa zwei Jahren dte intereffantesten M'tthetlungen darüber, welche bedeutende Summen der Staat, die Gemeinden, die Standesherren und Privatwald­besitzer alljährlich für Holzhauerlöhne, Culturkosten, Weg- und Brückenbau und andere Arbeiten auSgeben. Viele Hunderttausende werden aufgewandt, dte aber nicht blos im VogelSberge, sondern auch tn der Welterau, kurz überall da, wo Forstwirthschaft getrieben werden muß, zur Verausgabung gelangen. Nach unseren Erfahr­ungen darf man annehmen, daß Derjenige, der ernstlich arbeiten will und Beschäftigung sucht, sie auch auf dem Lande finden kann.

Der Artikel bespricht sodann die Zustände, die entstehen, wenn die ländlichen Arbeiter sich verhetrathen und Kmder kommen; unter Anderem heißt eS:Geht nun der Frau der Sinn für Sparsamkeit ab usw., so verarmt und verlumpt dte Familie." Hine illae lacrimae! sagt der Lateiner, das heißt in etwas kräftiges Deutsch übersetzt: Dort sitzt der Haken! Wetter heißt es:Kein Wunder, wenn er (der Arbeiter) tn die Stadt oder den Jndustriebezirk zieht, wo er ständige Arbeit und lohnenden Verdienst mindestens erhofft, oftmals findet und wenigstens Glück haben kann." Das klingt ganz schön, es ist aber etwas dabei vergessen, nämlich: wenn dieselbe Frau, von der vorhin dte Rede war und die auf dem Lande keinen Sinn für Sparsamkeit hat, in dte Stadt kommt, so hat sie hier erst recht keinen Sinn für Sparsamkeit. Sie verfällt rasch der Genußsucht und Friedlosigkeit und ein Verlumpen, Verelenden und Verkommen ist unabwendbar.

Berbeffernvse» im Postwasen. Die Ergebnisse des Postcongresses in Washington werden in derDeutschen Ver­kehrs-Zeitung" zusammengestellr. Der Weltpostverein erfährt in seinem äußeren Umfange einen Zuwachs durch den Beitritt von China, Korea und dem Oranje-Freistaat. In Bezug auf die Neben­abkommen des Vereins sind Britisch-Jndien und Rußland der Paket­übereinkunft, Serbien dem Zeitnngsübereinkommen beigetreten. Die britische Delegation hat den Beitritt des Vereinigten Königreiches zum Weltbriefübereinkommen in Aussicht gestellt. Es Hal eine ander­weitige Regelung der Briefposttransitentschädigung stattgesunden. In Bezug auf den Briefposlverkehr sollen vom 1. Januar 1899 ab u. A. nachfolgende Erleichterungen eintreten: Unfrankirte Postkarten

unterliegen fernerhin nicht mehr der Taxe für unfrankirte Briefe, sondern nur dem doppelten Betrage des Portos für frankirte Post­karten. Auf der Vorderseite der Postkarten dürfen Vignetten oder Reclamen angebracht sein. Das Meistgewickt der Waarenproben ist von 250 auf 350 Gramm erhöht. Als Drucksachen können künftig auch Photographie-Albumö versandt werden. Bei gleichzeitiger Ab­sendung von mindestens 20 Exemplaren werden auch die mit der Schreibmaschine hergestellten Schriftstücke als Drucksachen tarifirt. Die Zahl der bei Drucksachen gestatteten handschriftlichen Zusätze hat abermals eine erhebliche Vermehrung erfahren So dürfen z. B. auf Visitenkarten Glückwünsche, Beileidsbezeugungen u. s. w. nicht nur wie bisher in Buchstaben, sondern auch in Worten (höchstens fünf) niedergesckrieben werden; auf Weihnachts- und Neujahrskarten ist die Hinzufügung von Widmungen gestaltet; bei Zeitungsausschnitten darf Name, Dalum u. s. w. der Zeitung handschriftlich angegeben werden, eine Bestimmung, die von Wichtigkeit ist für die Geschäfte, welche Abonnements aus Zeitungsausschnitte über bestimmte Gegen­stände annehmen, und Anderes mehr. Gelegenheits-Freimarken (Jubiläums-Freimarken von vorübergehender Giltigkeit u. s. w.), die den Freimarkensammlern im Allgemeinen recht unerwünscht sind zu einer lebhaften Agitation der philatelistischen Vereine Anlaß ge­geben haben, sollen nach dem vom Congreß angenommenen Vor­schläge Deutschlands von der Verwendung im Vereinsverkehr grund­sätzlich ausgeschloffen sein. Hinsichtlich des PostanweisungsdiensteS ist vor Allem hervorzuheben, daß der zulässige Meistbetrag einer Postanweisung von 500 aus 1000 Frs. erhöht worden ist; den Vereinsverwaltungen ist jedoch das Recht gewahrt worden, den bis­herigen Meistbetrag auch ferner beizubehallen. Weiter sind die Taxen für die Postanweisungen in der Weise herabgesetzt worden, daß unter Beibehaltung der jetzigen Portosätze für Beträge bis 100 Frs. für den 100 Frs übersteigenden Betrag einer Postanweisung nur die Hälfte des jetzigen Portos erhoben wird. Die Ausfüllung der Post« anweisungßformulare darf künftig auch durch die Schreibmaschine geschehen. Für den Postpaketdienst sind gleichfalls verschiedene Neuerungen und Verbefferungen eingeführt worden. Das Meist­gewicht der Packele soll künftig 5 Kgr. betragen; jedoch ist für einzelne Länder, welche diese Gewichtsgrenze noch nicht annehmen können, durch das Schlußprotokoll als Ausnahme die Beibehaltung der Ge­wichtsgrenze von 3 Kgr. gestattet worden. Andererseits ist für die­jenigen Verwaltungen, welche Paketsendungen von mehr als 5 Kgr. ju befördern in der Lage sind, die Abschließung besonderer Abkommen wegen Beförderung der Sendungen vorgesehen. Die Vorschriften über die Behandlung von Postpaketen als sperrige Sendungen sind gemildert worden; namentlich werden für Sendungen, welche Schirme, Karten und ähnliche Gegenstände enthalten, keine Sperrguttaxen erhoben, wenn die Länge der Sendung 1 Mtr. und ihre Breite oder Dicke 20 Ctm. nickt übersteigt. Zu erwähnen ist auch, daß Paket­sendungen, deren Rauminhalt nickt mehr als 25 Cubikdecimeter be­trägt, allgemein als Postpakete zugelaffen sind, während bisher Sendungen von mehr als 20 Cubikdecimeter Rauminhalt unter Um­ständen von der Beförderung ausgeschloffen werden konnten.

Feuilleton.

Der Serrsub in alter und neuer Zett.

Bon Alexander Bauer.

(Nachdruck verboten.)

Wenn plötzlich dte Kunde uns zu Ohren dränge, daß in den böhmischen Wäldern wieder ein Carl Moor oder SchiuderhanneS Hause, wir könnten nicht mehr überrascht sein als von der jüngst durch die Blätter gegangenen Schreckensnachricht der Plünderung eines engltschen^Paffagter- dampsers durch malaiische Piraten. Dte Kühnheit und Grau­samkeit deS UeberfalleS ruft dte Erinnerung an die Thaten des rotheu Freibeuters, unseres alten Jugendfreundes, und der Korsaren und Flibustier wach. Seit Jahrzehnten hat mau nichts mehr von Seeräubern tn großem Stile gehört, einzelne unerhebliche Fälle ausgenommen, die nicht über die Bedeutung gewöhnlicher D ebstähle und Raubanfälle hinaus- gehen. So glaubte man allmählich im großen Publikum, es gäbe überhaupt keine Seeräuber mehr, und wenn mau von den Piraten vergangener Jahrhunderte las, so bekreuzte und schüttelte man sich und darkre Gott, daß dergleichen jetzt nicht mehr vorkomme. Und in der That haben dte vereinten Bemühungen der Culrurmächte die Oceane von ihren gefähr­lichsten Haifischen unnachsichrlich gesäubert, so daß man mit Recht das Unwesen als beseitigt ansehen durfte. Der haar« sträubende Fall der Ausraubung desPegu" wird so leicht keine Wiederholung finden die Kapitäne und Mannschaften fctr Schiffe werden künftig vorsichtig sein und auch dte Paffagiere fich entsprechend bewaffnen.

Der Seeraub hat eine gewisse Aehnltchkeit mit dem Raubritterunwesen oder dem Räuberbandentreibe» dcS Fest­landes. Nur erfordert seine Ausübung größeren Muth und höhere Tapferkeit. Nicht immer aber auch sittliche 93er» worfenhrit, denn wir sehen tn der Geschichte den See­raub jahrhundertelang von ganzen Völkern auöübeu, z. B. den Wikingern, dte in ihm ihren barbarischen Gebräuchen nach etwas Verdienstliches erblicken, die Wunder der Tapfer- Lit verrichten, wahre Helden in seiner Ausübung heranbtlden | und häufig sogar zu Culturträgern werden. Diese Völker, I ii< au- dem Seeraub ein Handwerk machten, erscheinen tn

unseren Augen um nichts schlechter, als jene Eroberer und Usurpatoren des AlterthumS, die aus Beute« und Ländergier alle weniger mächtigen Völker und Länder, deren sie habhaft werden konnten, mit Krieg überzogen oder besser überfielen und auSraubten. Im Gegentheil eS gehörte weit mehr Muth dazu, auf den dürftigen Booten jener Ze t das unenb« Hdje Meer zu befahren, ferne Länder aufzusuchen und mit Hintansetzung aller Gefahr dem Gegner dte Berne abzujagen. Denn dte Normannen und Flibustier überfielen ihre Feinde nicht feig auS dem Hinterhalt, sondern kämpftenritterlich" anf Tod und Leben. Dabei waren die elfteren strengen Gesetzen unterworfen. Der Standpunkt, von dem auS fie ihr Gewerbe betrachteten, ist in der Frithjofsage dargelegt:

Wenn der Krämer fich naht, so schütze sein Schiff, Doch den Zoll Dir der Schwache bezahl';

Du bist König der See, er ist Sclav' deS Gewinns, Und fein Gold ist nicht mehr denn Dein Stahl".

ES versteht fich, daß man mit diesen kühnen Seerittern, das vaterlandslose Raubgesindel, das zu alten und besonders in neueren Zrtten den Seeraub zur Profession gemacht hat, nicht vergleichen kann.

Schon im Alterthum bildete der Seeraub eine Haupt­beschäftigung mancher Küstenvölker. Das östliche Mitlelmeer machten Piraten von olterSher unsicher. Vor allem Kreta mit feinen unzugänglichen Felsenschluchten und Silizien mit seiner zerrissenen Felsenküste gab den Seeräubern herrliche Schlupfwinkel. Die Römer unternahmen wohl dann und wann einen Streifzug gegen sie, da ihre Flotte aber viel zu wünschen übrig ließ, meist ohne großen Erfolg. Seinen höchsten Grad erreichte das Unwesen zur Zeit der Bürger« kriege etwa 8060 v. Chr. Heimarhlose aller Nationen, Verbannte, Verbrecher und Vagabunden aller Art strömten während dieser Zeit in Silizien zusammen und gründeten einen regelrechten Korsarevstaat. Die Korsaren übten über das Mittelländische Meer eine förmliche Herrschaft aus, über­fielen Schiffe und Küftenplätze, plünderten ganze Städte, wie Samothrake, Samos, Knidos und andere aus, raubten die Schätze der Tempei und führten die Bewohner in die Sclaveret. Durch die Bemühungen des ConsulS ServiliuS (79 bis 76 v. Chr.) wurden fie zwar zurückgedrängt, keineswegs aber besiegt Frank und frei liefen sie sogar .in den Hafen von Syrakus ein, brandschatzten Misenum, Cajeta und Brundtfium, 1

nahmen römische Statthalter gefangen und gaben sie erst gegen hohes Lösegeld wieder frei, ja, vcrvichteren im Hasen von Ostia schließlich dte römische Kriegsflotte. Dte Folgen waren furchtbar für die Hauptstadt Rom: kein Handelsschiff wagte mehr das Mittelmeer zu befahren, so daß das mäch­tige Rom Mangel an Getreide und den nothwendigsten Be­dürfnissen litt. Eine furchtbare HnngerSnoth brach auS, das Volk schrie verzweifelt nach Brod. PompejuS machte endlich der Noth ein Ende, indem er innerhalb mehrerer Monate mit einer Flotte das Meer von den Freibeutern fäuberte. Nach seinem Seefiege bei Korakefion ergaben fich die letzten Piraten, die er mit Milde behandelte und tm östlichen Silizien anfiedelte.

Im Mittelalter nahmen die Normannen (Nordmannen), auch Vikinger ober Wikinger (d. h. Krieger) genannt, die Stelle der alten filizischen Korsaren ein. Vier Jahrhunderte lang (vom 8. bis zum 11.) machten sie die Meere Europas unsicher. Meist refrutirten sie fich aus Geächteten, armen Teufeln, Ruhmsüchtigen. Sie dehnten ihre Streifzüge bis nach England, Irland, Schottland, Frankreich, ja sogar bis nach Italien aus, führten regelrechte Kriege mit den von ihnen besuchten Ländern und gründeten Niederlassungen. Die Normandie ist nach ihnen benannt. Ja der Ostsee begrün­deten fie auf Wollin den berühmten Seeräuberstaat JowS- burg, der 1043 durch den König MagnuS von Dänemark zerstört wurde. Frithjof, der Held der Frithjofsage, war ein Wikinger. In seinemWikingerbalk" (Wikingergesetz) gibt uns TegrLr ein BÜd bet strengen Gesetz- und Gebräuche, wie sie unter hen Wikingern in Geltung waren:

-Bau kein Zelt auf dem Schiff und im Hause nicht schlaf, Denn es lauert der Feind tm Gemach.

Wiking, schlaf auf dem Schild und das Schwert in der Hand Und daS Himmelsgewölbe zum Dach.

Bei dem siegenden Thor ist der Hammer nur kurz, Ellenlang ist bei Frej nur das Schwert;

Das ist genug, hast Du Muth, geh dem Feinde zu Leib, Denn zu kurz bist Du nimmer bewehrt:

Wein tst Wrlfaders Trunk und ein Rausch sei vergönnt, Doch Besinnung bewahre Du Dir;

Wer da taumelt am Land, steht auf, doch zu Ran, Zu der schlafenden, taumelst Du hier; u. s. w.

(Schluß folgt.)