Ausgabe 
10.11.1897 Erstes Blatt
 
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Brillant-Kaffee mit dPL^fland

Brillant-Kaffee

mit des* Hand

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5 Uhr Sonntag Nachmittags die Besichtigung gestattet ist, bezw. die Besichttgungszett diesbezüglich verlegt wird.

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K- Müller 2. In tittle unb noch tft 'b Biäckel mitnahw. avwelenben Feuer- hl über Land, wurde

Weickartshain, den 7. November 1897.

Großh. Bürgermeisterei Weickartshain.

Trueller.

Obbornhofen, den 7. November 1897.

Großh. Bürgermeisterei Obbornhofen.

Leschhorn.

Betheiligten auf dem hiesigen Bürgermeisterei-Bureau offen.

Lang Göns, den 8. November 1897.

Großh Bürgermeisterei Lang-Göns.

Brückel.

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Dreimal wöchentlich frische Landbutter

Lindenstruth, den 11. November 1897.

Großh. Bürgermeisterei Lindenstruth.

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Ziehung vom 2. bib 8. Decbr. 1897.

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Mittwoch, den I <>. d. M., Nachmittags 6 Uhr, soll bei Gastwirth Hoffmann in Bersrod ein Theil der in der Gemarkung BerSrod liegenden Grundstücke und den Erben des G. C. Zimmer in Winnerod gehören, öffentlich meist bietend versteigert werden.

sich auch schon bei den Griechen. Bon Ende deS 5. Jahr­hunderts v. Ehr. an wird der Städtebau von praktischen und künstlerischen Rücksichten beherrscht,- man legt wohl« geordnete Straßen und Plätze an, der Tempel erhält den besten Platz. Bon denjenigen des ThemistokleS find nur der Stufenbau und Säulentrommelu erhalten- Perikels griff später deffeu Plan wieder auf und schmückte Athens Akropolis mit den im Weiteren zur Betrachtung kommeoden Prachtbauten: Parthenon, Propyläen, Erechtheion. ErstereS bestand auS größerer Ost- und kleinerer West-Cella, die reich­geschmückte Decke war auS Holz, in der Ost-Cella standen zwei Säulenreihen übereinander- die berühmten Gtebelgruppen zeugten in ihrer lebendigen Beweglichkeit von der damaligen hohen griechischen Kunst. Vom 4. Jahrhundert v. Chr. an tritt im dorischen Bausthl weiterer Fortschritt zu Tage, vor Allem durch Annäherung an die leichtere Anmuth der jonischen Bauweise. Von den rein dorischen Tempeln wurden nament- lich bei denen von auSgewanderien Griechen in Pästum (Unter­italien) drei errichteten,, vor Allem dem Neptun-Tempel, etwas näher verweilt. Beim Tempel Ausbau erscheint hier neben dem Wulst auch die Hohlkehle, wie dies schon beim Fürsteopalast deS mhkentschen HauseS ähnlich zu constatireu war. Die ältesten jonischen Tempelreste finden fich in Klein afien, aber noch über ein Jahrhundert wußte die Kunst arbeiten, um bis zu den jonilchen Formen auf der Akropolis

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Eingesandt.

Gießen, den 9. November 1897.

Wie a"s den Bekanntmachungen des Oberhess. Geschickts*- vereins ersichtlich, hat derselbe zur Besichtigung seines im hiesigen Rathbause befindlichen Museums die Zeit von 111 Uhr Sonn­tags festgesetzt Da nun gerade in dieser Zeit, bezw. von 11 bis 3 Uhr, die Geschäftszeit der dem Kaufmannsstande Angebörenden fällt, so ist denselben nicht die Möglichkeit geboten, das Muieum einmal, wie sie es vielleicht gerne «bäten, zu besuchen. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, daß auch noch tn der Zeit von 3 bis

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von Athen zu gelangen. Der Thorbau der Propyläen, von Baumeister Mnefikles auSgesührt (mit der P nakotbek u. s. w.) ist vorbildlich für solche Bauten geworden. Manche An­ordnungen an den Bauten (Sockel u. s. w.) zeigen, wie die früheren Lehmbauten noch vorbildlich wirkten. Das von Rost 1834 entdeckte und auS den Trümmern wieder auf­gebaute Nike-Tempelchen erhebt fich stolz auf der Bastion der Akropolis. Den Schluß deS interessanten VortragS bildete eine Vorführung vor dem geistigen Auge der Zuhörer deS feierlichen ZugeS, wie er sich am Feste der Parathenäen zur Burg begab, um den Göttern zu opfern- Partieen dieses Zuges find am Parthenon skulpturell dargestellt und zeigen einzelne prächtige Gruppen, von denen, wie im Uebrigen, sehr schöne Skioptikonbilder eine Vorstellung gaben.

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