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welcher ein Präludium von Bach und eine Sonatine von Kistler vortrug. Dem verdienten Dirigenten, Herrn Lehrer Görlach, sei für die Mühe, die er auf die fleißige Durch« arbeitung des abwechselung-reichen Programm- sichtlich gewendet hat, auch an dieser Stelle der aufrichtige Dank der Gemeinde ausgesprochen.
• * Znleroattouales Radwettfahreu in Gießen. Da- von den „Wanderern-, Gießener Radfahr«Gesellschast, und dem Euratorium der Rennbahn Gießen 1897 für Sonntag den 16. August gemeinschaftlich arrangirte Prei-wettfahren an der Hardt verspricht eine Bedeutung anzunehmen, wie sie nur erstklafitge Rennbahnen aufzuwetsen haben. Die Mel« düngen find bi- heute schon in großer Anzahl eingelaufen, und Namen, die tu Radfahrerkretsen einen gefeierten Rang etunehmen, wie Gebr. Krämer au- Chicago, Christiansen aus Kopenhagen u. A., zieren die Reihe der Anmeldungen und werden da- Interesse au den Rennen bedeutend erhöhen. Der Meldetermin ist aber noch nicht abgelaufen, so daß die nächsten Tage noch weitere Anmeldungen erwarten laffen. Al» neuer Beweis für die Muftergiltigkeit der Bahn ist es anzusehen, daß daS vom Deutschen Radfahrerbund neu geschaffene Meisterschaftsfahren für Hrffen über 50000 Meter, gleich 125 Runden, hier am 15. August zum ersten Male auSgesahren wird, und es dürften um dieses Rennen, dem mit großer Spannung entgegen gesehen wird, heiße Kämpfe statt« finden- dasselbe wird mit Schrittmachern gefahren. Ein weiteres totereffaute» Rennen wird das von der Militär« brhörde gestattete Wettfahren für Angehörige des hiesigen Regiments sein, eine Veranstaltung, die hierorts neu sein dürste und erkennen läßt, daß die Bortheile des Radfahrens auch von militärischer Seite voll gewürdigt werden. Das darauf folgende Jugendfahren für junge Leute bis zu fünfzehn Jahren wird ebenfalls reges Interesse wachrufen. Ein Wanderpreis für Amateure im Werthe von 250 Mk. wurde fron den Mitgliedern des Curatoriums der Rennbahn Gießen 1897 gestiftet, außerdem find zu dem Hauptfahren für Be- rufsfahrer Baarpreise von 200 Mk., 100 Mk. und 50 Mk. vorgesehen und ebenso find mit ansehnlichen Preisen auch die Mehrfitzerfahren für Berufsfahrer wie für Amateure bedacht. Den Ehrenvorfitz haben gütigst übernommen die Herren Rector der Universität Geh. Ktrcheurath Prof. D. Stade, Geh. Rath Frhr. v. Gagern, Frhr. v. Rtcou, Oberst v. Madat und Oberbürgermeister Gnauth. Den Vorsitz im Preisgericht führt Herr Robert Seiffermann aus Frankfurt a. M. in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender des Gaues 9 des Deutschen Radfahrerbundes und als Fahr« wart bet den Rennen fungtrt der Goufahrwart, Herr Fabrikant Hermann Johl aus Offenbach. Nach dem Rennen findet -uf der Terrasse PreiSvertheilung, Concert, bengalische Be« lruchtung 2c. statt, wozu Entröe nicht erhoben wird.
* • Schützenfest. Der hiesige Schützenveretn beabsichtigt, am 21., 22. und 23. d. MtS. ein Schütz en fest verbunden mit großem Prei-schiehen zu veranstalten. Hierzu find bereits sämmtliche Schützenvereine unserer Umgebung sowie die deS Mittelrheinkreises eingeladen worden und haben zahlreiche Schützenbrüder von Nah und Fern ihr Erscheinen zugesagt, so daß um die winkenden Ehrenpreise beim Schießen eine starke Eoncurrenz zu erwarten steht. Der großartig geplante Juxplatz bei dieser festlichen Veranstaltung soll den Besuchern des Festes ohne jedwede» Eintrittsgeld offen stehen, damit dem Schützenfest ein recht volkSthümliches Gepräge gegeben werde.
* * Beisitzer für bei Gewerbegericht für den Monat August find Seiten- der Arbeitgeber: Schneidermeister Leib, sür die Arbeitnehmer: Buchdrucker Andreas.
* * Nene Arbeiterzuge. Wie aus der Bekanntmachung in heutiger Nummer ersichtlich, werden bis auf Weiteres zwischen Marburg und Gießen Arbeiterzüge eingelegt, welche auf allen Zwtschenstationen halten. Dieselben verkehren indeß nur Samstags oder an Tagen vor Fest- ragen und Montags oder an Tagen nach Festtagen, wie folgt: Montags: Ab Marburg 452 Norm., an Gießen 542. — Samstags: Gießen ab 638 Nachm., Marburg an 730.
Stipendien. Die Großherzogliche Central st elle sür die Gewerbe hat lt. „Drmft. Tgbl." an die Regier- ang eine Eingabe gerichtet, wonach um Bewilligung von Stipendien aus Staatsmitteln an Kunstschüler und Kunstgewerbelehrer und Kunstgewerbeschüler gebeten wird. Auch ist eine Eingabe an das Ministerium behufs Bewilligung eines Retsestipendium» zum Besuche der Brüsseler Ausstellung gemacht worden.
’♦ Kalkfyndikat nennt sich eine vor einiger Zeit in Lim- .burg gegründete Vereinigung von Kalkwerken, dte out nur wenigen Ausnahmen die gesammten Kalkunternehmangen an der Lahn von Balduinstein aufwärts bis Gießen und von da bis Butzbach umfaßt. Zweck dieses Syndikats, :aS seinen Sttz in Limburg hat, ist, die ans einem äußersten Tiefstand angelangten Kalkpreise auf eine lohnendere Basi« i,u bringen.
• • Für die Provinz Starkenburg soll ein Provinzial- 'iechenhauS mit einem Kostenaufwand von 700,000 Mk. errichtet werden. Eine fiebengliedertge Commission, dte das LvoptationSrecht besitzt, ist mit den Vorarbeiten betraut ; worden.
* * Ehescheidungen in Hessen. Im Großherzogthum Hessen wurden im Laufe des Jahres 1896 131 Ehescheidung-, orozes se geführt. Davon wurden zwei Ehen wegen Un- päitigfeit auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft getrennt. AvS anderen Gründen wurden 121 Ehen gelöst und in acht Fällen auf Wiederherstellung deS ehelichen Lebens erkannt.
* * Wetterbericht. Das barometrische Maximum erstreckt sich heute noch von Skandinavien südwärts über Deutschland nab Ober-Oefterretch, doch hat eS an Intensität bereits wieder leiloren. Gleichzeitig rückt von Westen eine Depression tenetn, welcher bereits über Frankreich ein Thetlminimum torgelagert ist. Ueber Central Europa ist da» Wetter heiter und warm. — Voraussichtliche Witterung: Vorerst nod) meist heiter und warm.
-g. Beuern, 4. August. Am verflossenen Sonntag fand dahier Nachmittags ein liturgischer FestgotteSdieust statt zur 50jährtgen ErtnnerungSfeter der Erbauung unserer Kirche, in welchem der hiesige Kirchengesangveretn und der Posaunenchor, welch' letzterer durch verschiedene Bruderchöre (von Lang-GönS, Klein-Linden, Oppenrod und aus dem EbSdörfer Grund) verstärkt war, mitwirkteo und zur Verschönerung des Festes ganz wesentlich beitrugen. Nach einem Vorspiel de« PosaunenchorS (Danket dem Herrn) sang die Gemeinde dos Lied: „Thut mir auf die schöne Pforte rc." und der Ortsgeistliche hielt, nachdem abwechselnd Gesang und Schrift« lesung vorausgegangen, eine die Bedeutung der Feier dar« legende Ansprache. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Mächtig durchbrausten dte Lob« und Danklteder der Gemeinde, getragen von dem vielstimmigen Schall der Po- saunen, die weiten Räume der Kirche. Dte schönen Leistungen des KircheogesangvereinS find jetzt in der schweren Erntezeit doppelt anzuerkennen. DaS Fest fand einen würdigen Ab schluß durch eine zwanglose Vereinigung auf dem von Linden herrlich beschatteten Kirchplatz, wo die Posaunenchöte noch viele Proben ihres reichen Könnens ablegten, bis der Abend zum Aufbruch mahnte.
W. Aul der Wetterau, 5. August. Die seitherige regnerische Witterung veranlaßt die Landleute, von ihren Gewohnheiten bei den Erntearbeiten etwa» abzuweicheu- fie lassen ihre Früchte nicht mehr wochenlang draußen in den Feldern fitzen, sondern bringen fie möglichst bald unter Dach, besonders die Gerste, die sehr empfindlich ist. Den Wetzen, mtt dessen Schneiden fie jktzt beschäftigt find, legen die Leute sogleich in Seile und binden ihn sofort auf. Es scheint doch, daß nach und nach eine bessere Ansicht Platz greift, wie Sie in Ihren „Landwirthschaftlichen Winken und Rathschlägen" seit vielen Jahren empfohlen haben.
O Wettfaafen, 5. August. An der Straße zwischen Kirschgarten und hier steht ein Sauerktrschbaum, der schon seit der Blüthezeit der Kirschbäume immer neue Blüthen treibt. Zur Zeit finden sich an dem Baume vollständig reife Kirschen und voll entwickelte Blüthen.
(§) Aus dem Ohmthal, 5. August. Wa» Ost-Deutschland im Ueberflaß bekommen, das fehlt West-Deutschland, wenig- stenS unserer Gegend: der Regen. Dte seitherigen Nieder- schlüge bestanden nur in leichtem Rieselregen, aber nicht tn durchweichenden Regenschauern. So ist denn eine vollständige Trockenheit eingetreten, die deutlich zu Tage tritt an den versengten Äergtriften, Angern und Rainen. Der zweite Klee kann trotz allem guten Ansatz nicht weiter wachsen, geht sogar zurück und bleibt weit hinter dem ersten Schnitt zurück. Ebenso bleibt der Grummetwuchs gehemmt und die Ausficht auf eine gute Grummeternle verliert sich jeden Tag mehr. Die Hackpflanzen lassen welk die Blätter hängen, nur die Kartoffeln stehen noch im üppigsten Grün, aber auch ihnen wäre jetzt ein Regen dringend nöthig. Der Ernte schadet die Trockenheit allerdings nicht mehr, sie bringt nur die Sommerfrucht schneller zur Reife. Man schneidet jetzt Weizen und Gerste. Letztere liefert im Durchschnitt ein besseres Resultat, als man erwartet Der Hafer bleibt etwa« kurz und dünn im Stande. Die Erzeugnisse d s Gartens, voran Bohnen und Gurken, tragen reichlich- fie müssen aber der Trockenheit wegen begossen werden. Die ersten Frühkartoffeln werden fleißig geholt- sie sind mehlreich und schmackhaft. Nur eins fehlt: ein durchweichender Regen.
Ober-Besfingen, 3. August. Gestern starb hier im 76. Lebensjahre Herr Lehrer i. P. Walz. Im Jahre 1840 aus dem Lehrerseminar entlassen, hat der Verstorbene fast während seiner ganzen Dienstzeit tu der hiesigen Gemeinde mit Segen gewirkt und, bis auf wenige Ausnahmen, sind alle Bewohner seine Schüler gewesen. Welche Liebe und Anhänglichkeit sich der stets pflichttreue, gewissenhafte Lehrer zu erwerben wußte, zeigte sich bei seinem im Jahre 1890 stattgehabten 50jährigen Dienstjubiläum, woran sich die ganze Gemeinde betheiligte. Vor drei Jahren trat er in den Ruhestand.
Schotten, 4. August. Die Schulferien haben viele Lehrer unseres Lande» benutzt, um dem benachbarten Lehrerheim ihren Besuch abzustatten. So haben namentlich eine Anzahl Lehrer aus Rheinhessen unsere Gegend ausgesucht und in dem Lehrerheim übernachtet. Sie sind sowohl über die Qualität der Verpflegung, sowie über den Preis voll Lobes (für Mitglieder 2,80 Mk., für andre 3 Mk.). Wer auf sichere Aufnahme rechnen will, thut übrigen« gut, sich zeitig anzumelden, da im andern Falle die Betten belegt find. (Darmst. Ztg.)
Heldenbergen, 5. August. Hier weilten am Samstag bis Montag der königliche Oberstallmeister, sowie ein Fourier aus München, um Stallungen zu miethen sür dte Pferde des Prinzregenten Luitpold und sein Gefolge für die Dauer der Kaisermaoöver. Der Prinzregent wird während derselben vom 4. —11. September täglich vom Schloß in Aschaffenburg mittelst SonderzugeS hierher kommen, um sich inS Manövergelände zu begeben. Dte Beamten und Pferde werden zumeist im Gasthaus Pauly in Heldenbergen Unterkunft finden.
A Mainz, 5. August. Die jüngst von der hiesigen Tagespresse über das Eigenthumsverhältntß des Festung«- geländeS von Mainz und Kastel aufgeworfene Frage hat mehreren practischen Juristen Veranlassung gegeben, ihre freie Ferienzeit zum eingehenden Studium der Sache zu benutzen. Hierbei ist man allseits nur darüber zur vollständigen Klarheit gelangt, daß bis zum Jahre 1871 das Festungsgelände gemäß dem FriedenSverrrag vom Jahre 1814 und dem Staatsvertrag vom Jahre 1816 unbestreitbar Eigenthum des hessischen Staates war. Ueber die Verhältnisse, wie sich solche noch dem Jahre 1871 gestaltet haben, gehen dte Ansichten der Juristen sehr auseinander und zwar hauptsächlich um deßwillen, weil sich in dem Grundbuch von Kastel ein Eintrag befindet, wonach seit dem Jahre 1871 der „ReichSm'l'.tinfiScuS" als Besitzer des dortigen Festungs- geländeS verzeichnet ist. Hieraus wollen einzelne der Juristen folgern, daß das Gelände seit dem Jahre 1871 unbestreit- ■
bares Eigenthum des ReichSmilitärfiScns ist, während andere Juristen den Eintrag in daS Kasttler Grundbuch als vollständig bedeutungslos bezeichnen, indem derselbe nur einen sogen, tabellarischen, aber keineswegs einen factischen Besitz andeute. Erst der Erwerbungsnachweis bildet nach Ansicht de» letzten Juristen den factischen Besitz. Mit Rücksicht auf diese widerstreitenden Ansichten würden sich, wie wir hören, die Juristen der Stadtverordneten «Versammlung demnächst mit der Frage befassen. — Die ehemalige Hessische Lud« wtglbahn ist für da« laufende Steuerjahr mit einer Einkommensteuer von Mk. 3,555,000 eingeschätzt. Mit Mk. 171,000 wehr als im verflossenen Jahr.
Nothrnf!
Der Aufruf des jetzt gebildeten Berliner Central- Comits» für die durch Ueberschwemmungen Heimgesuchten lautet:
„Nach den unheilvollen Verheerungen, welche Württemberg durch Gewitter und Ueberschwemmungen erlitten hat, find noch andere Theile unseres deutschen Vaterlandes, namentlich Schlesien und daS Königreich Sachsen von einer gleichen Heimsuchung betroffen worden. Dte Verwüstungen find ganz außergewöhnlich groß, und die Besorgniß vor neuen Gefahren ist nicht unberechtigt. Mag fich die Hilfe, welche der WohlthätigkeitSfinn unserer Mitbürger den Unglücklichen zu leisten nie ermüdet, in diesem Falle ebenso stark belhättgen! Die Unterzeichneten find zu einem Comits zusammengetreten, welches Beiträge für alle von dem Unheil betroffenen LandeStheile in Deutschland zu sammeln beabsichtigt. ES wird gebeten, gefällige Beiträge eivzuzahlen^ an dte städtische Hauptstiftungskasse, RathhauS, Zimmer 25 (Centralstelle) oder an die ZettungS-Redac- tionen, welche fich zur Annahme behufs Abführung an dte Centralstelle bereit erklären. Ueber dte etngegangenen Beiträge wird öffentlich quitttrt werden. Wegen möglichst schneller und angemessener Vertheilung der Gaben wird fich das Comite mit den zuständigen Behörden und örtlichen Hilfscomites in Verbindung setzen."
An der Spitze der Unterzeichner dieses Aufrufes stehen dte Vertreter des Berliner Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung. Es ist auch dte Spendung eine» größeren Beitrags aus den Mitteln der Stadt in Aussicht genommen, der sich etwa auf eine halbe Million Mark belaufen dürfte. E« bedarf aber einer möglichst allseitigen Hülfe, um einigermaßen ausreichende Mittel zusammenzube« kommen. Dte Expedition des Gießener Anzeigers ist zur Entgegennahme von Gaben für die Ueberschwemmten bereit, und wird die eingehenden Gelder an dte Centralstelle abführen, von der aus dann, wie aus dem Aufruf zu ersehen ist, die Vertheilung an die einzelnen LandeStheile erfolgen soll.
Univerfitäts - Nachrichten.
Breslau, 4. August. Zum Rector der hiesigen Universität ist der Geh. Regierungsrath Prof. Dr. Förster gewählt.
— Der um die Erforschung altegyptischer Kunstdenkmäler verdiente Regierungs-Baumeister Ludwig Borchardt in Berlin ist, wie daS Centralblatt der Bauverwaltung meldet, von der philosophi- schen Facultät der Berliner Universität zum Ehrendoctor ernannt worden.
— Der Augenarzt Herzog Karl Theodor in Bayern feierte am 4 d. M. fein 25jährtges Doctorjubiläum. Es ist eigentlich ein Ehrendoctorjubiläum. Denn die Universität München verlieh ihm als ihrem Schüler aus Anlaß ihres 400 jährigen Stiftungsfestes 1872 dte Würde eines Doctor honoris causa.
Würzburg. Gehetmrath o. Wegele, Professor für Geschichte an der hiesigen Universität, der vor kurzer Zett seinen 70. Geburtstag feierte, tritt mit Ende des Sommersemesters von seiner Lehr- thäitgkett zurück.
rcr-chlich- Anzeige« der- Stadi Gietzen.
Evangelische ®eintiniH.
Sonntag, den 8. August. 8. Sonntag nach Irtnitattä- Gottesdienst.
3n der Aohannesttrche.
Vormittags 7»/< Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Gottesdienst mit Christenlehre für dte Neuconsirmirten aus der JobanneSgemeinde.
Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Nachmittags 23/< Uhr Versammlung der Kinder aus der Kinderkirche der Jobannesgemetnde am Luvwigsplatz.
In der Nriedhofleapelle.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Dtngeldey.
Vormittags 11 Uhr: Versammlung der Neuconfirmirten aus der Lucasgemetnde. _____
Katholische Seweinbe.
Samstag den 7. August.
Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur bl Beichte;
Nur Abends ist Gelegenheit bei einem fremden Priester zu beichten:
Sonntag den 8. August. 9. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6Vs Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
„ um 67» Uhr erste hl. Messe; _
w um 7Vs Uhr Austheilung der hl. Communton;
„ um 8 Uhr zweite hl. Messe;
„ um 97« Uhr Hochamt mtt Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Rosenkranzandacht.
An den Wochentagen findet die hl. Messe Vormittags um
67» Uhr statt.
Gottesdienst der israelitischen Religionsgeseüschaft.
Freitag Abend 73° Uhr, SamStag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang S66 Uhr.
Wochengottesdienst Morgens 6“ Uhr, Abends 7» Ubr.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemessen am 6. August, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 177,°. Luft 22°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
und unappetitlich ist es, Flicgengtft in Tellern auszustellen. Wer diese Quälgeister auf einmal in 5 Minuten los werden will, benütze nur das weltberühmte „Dalma* von Apoth. Eng. Lahr in Würzburg. (Siehe heutiges Inserat.) 5460


