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5.2.1897 Erstes Blatt
 
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'blD 41 Februar 1897.

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der Reihe der zu dieser Dichtung ausgeschriebenen Compo- Ktioneu ist die deS Herrn Pros. Th. Kraule gewählt. DaS Lied soll nunmehr in kürzester Frist erscheinen und allen DolkSkreisen deS In- und Auslandes zugänglich gemacht Verden.

Der Ceutralveriaud deutscher Kaufleute hat den Re­gierungen und dem Reichstage, sowie hervorragenden Ab­geordneten und den Handelskammern eineDenkschrift über die gegenwärtige Lage der Handel- und Gewerbetreibenden im deutschen Mittelstände rnnd Vorschläge zur Besserung dieser Verhält­nisse" überreicht. Die darin geltend gemachten hauptsäch­lichsten Forderungen find: Anstellung von Erhlbungeu über die schädigenden Wirkungen deS ConsumvereinSwesens auf den gewerbtreibenden Mittelstand- Verbot der Beamten« und O'fizier-Consumvereine und Waarenhäuser- Beschränkung der Consumanstalten und Cantinen auf die Abgabe von Waareu zum sofortigen Verbrauch- Besteuerung der Versandtgeschäfte, Waarenhäuser, Bazare und anderer großkapitalistischer Klein« Handelsbetriebe, fowie der Filialen nach dem Umsätze, Be- ßchränkung deS HaufirgewerbeS - Ausscheidung unbefugter Elemente aus dem Handelsgewerbe (Einführung eines Be« lähtgungsnachwetseS für die Errichtung eines selbstständigen Handelsgeschäfts)- weiterer Ausbau deS Fortbildungsschul« veseus.

* * Dachdecker-Verbaud. In der am Sonntag in Frank- ßurt a. M. abgehaltenen Versammlung des Verbandes deutscher Dachdeckermeister vereinigten fich die Drle- gtrten und wählten einen aus sieben Mitgliedern bestehenden Vorstand, und zwar die Herren Stein in Frankfurt a. M. zum ersten, Heinrich Schltsmann in Mainz zum zweiten Vor­sitzenden, ferner die Herren Müller in Darmstadt, Muff in Frankfurt a. M., Humburger in Mannheim, Lucht in Worms Und Schmidt in Wiesbaden. Ferner wurde die Herausgabe einer Fachzeituug, von welcher bereits eine Probenummer worlag, beschloffen und die Herausgabe derselben den Frank« futter Verbandsmitgliedern übertragen. Es wurde beschlossen, in aller Bälde eine wettere Versammlung auzuberaumen, um wuch noch anderen Städten Gelegenheit zu geben, sich dem verbände anzuschließen.

** Gesellschaft für deutsches Obst in Frankfurt a. M. Die im vorigen Jahre gegründete Gesellschaft für deutsches Obst hat zwar als junges Unternehmen in finanzieller Be­ziehung nur bescheidene Ergebnisse zu verzeichnen, aber reiche Erfahrungen auf diesem noch wenig bearbeiteten Gebiete fummeln können. Sie hat beschloffen, den Kleinverkauf jetzt iinzustellen und sich ausschließlich dem Verkauf im Großen yu widmen, um dadurch für die Besserung und Hebung des Obstgeschäftes in Deutschland zu wirken. Zu diesem Behufe toirb sie die Obstdetailhrndlungen in jeder Hinsicht unter­stützen und sie in den Stand setzen, selbst den Verkauf in die richtigen Wege zu bringen und auch den weniger Bemittelten j ateß Obst zu billigen Preisen anzubieten. Sie wird beson- terß dahin wirken, daß nur gutes, deutsches Obst ver­lauft wird. So sollen auch die nöthigen Schritte gethan Verden, um, durch billige Frachttarife für deutsches Obst, in:r Concurrenz der amerikanischen Aepfel entgegenzutreten. Wie ihrerseits dieCentralstelle für Obftverwcrthung" lmrch die Vermittelung zwischen Producenten und Consumenten ftbott so vielen Nutzen gestiftet hat, so wird jetzt auch die Gesellschaft für deutsches Obst" durch den Baarankauf zu Men Preisen und die richtige Verwerthung alles ihr von d«n Produceuten angebotenen gut gepflückten, gut sortirten und richtig verpackten deutschen Obstes sicher der Landwirth- schäft große Vortheile bringen. Die zur Ausführung dieses Betriebes nöthigen Maßnahmen werden z. Zt. von einer Lomwtsfion, die der Gesellschafts-Vorstand eingesetzt hat, be:rathen. ______________

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§ AuS dem Ohmthal, 4. Februar. Die Schlitten- fiahrt ist nur von kurzer Dauer gewesen- bereits gehen wieder die Räderfuhrwerke. UebrigenS war es auch meist keine Lust, bei den meterhohen Schneewällen Schlitten zu fahren, wie ein Reisender von Gießen zu erfahren Gelegen« hrit hatte. Derselbe fuhr mit einem Schlitten von Rupperten­rod über Groß-Felda nach Stumpertenrod. Unterwegs sanden Reisender und Fuhrmann solch unüberwindliche Hemmnisse 'dmrch die Schneeverwehungen, daß beide den Schlitten mehr­mals streckenweise tragen mußten. Eine solche Extrafahrt entbehrt bei allem Ernst der Situation der Komik ge« « nicht.

Schotten, 1. Februar. Ein hier wohnender Jünger Hane Sachsens, ein biederer Schuhmachermeister, sucht seine Maaren öfters in Knittelversen anzupreisen. Seine heutige Ankündigung im hiesigen Anzeigeblatt, welche die Urberschrist trägtNasse Füße" schließt mit folgender Reimerei:In dem Monat Februar Ist bei mir daS Geld oft rar- Drum geb' ich billig gegen baar, Glauben kSaut Ihr dies fürwahr."

4- viffeS, 2. Februar. Kürzlich wurde in der Nachbar« zemarkung Echzell zum Nachtheil hiefiger Einwohner ein gemeiner Bubenstreich verübt. Nahezu 20 schöne Obstbäume sand man des Morgens ihrer Aefte infolge Ab sägens beraubt, wodurch den Besitzern ein bedeutender Schaden zu- zefügt worden ist. Der ruchlose Thäter wurde bereits er« nrittelt und wie verlautet auch zur Anzeige gebracht.

Münster, 31. Januar. Ein bedauerlichrr UnglückS- ||fall ereignete sich diese Woche beim Schlittenfahren. Ein biefiger Landwirth fuhr mit seinem Schlitten durchs Dorf uni) wollte einem Knaben ausweichen. Dabei wurde jedoch bett auf der anderen Seite gehende alte Schweinehirt, welcher vorn einem früheren Falle her die Krücken gebrauchen mußte unb nicht schnell genug ausweicheu konnte, von dem Schlitten trfafct und in den Schnee geschleudert. Da der alte Manu gerade vor dem Pferde ging, so wurde der Fuhrmann ihn tr# gewahr, nachdem es leider zu spät war. Der schnell irirbeigerufene Arzt constatirte einen Beinbruch.

Vom Lande, 2. Februar. AuS dem Schul-- und Lehrerleben. Der Sohu eines Müllermeisters zu E. batte zu Weihnachten ein schlechtes Schulzeugniß erhalten. Der erzürnte Herr Papa glaubte natürlich, das geringe Resultat nicht der Trägheit und Unfähigkeit seines Spröß« lings, sondern dem Lehrer beimeffen zu müssen, und setzte darum unter die Censuren eine den Lehrer beleidigende Be­merkung. Da« zuständige Schöffengericht belohnte diese Lehrerkreundlichkeit mit 10 Mk. Geldstrafe.

Darmstadt, 3. Februar. Als dritter Technischer Hochschul-Vortrag wurde vor zahlreichem distinguirten Publikum, unter dem sich Prinz Wilhelm, Staatsminister Finger u. A. befanden, ein solcher von Herrn Privatdocent Dr. Noack über Pb idiaS gehalten. Nach schwungvoller Einleitung ging der Redner näher auf die großen Werke ein, die unzweifelhaft PhidiaS zugebören: die Zeus-Statue in Olymp'a, die Statue der Athena ParthenoS im Parthenon auf der Akropolis bei Athen und die sog. Athena Lemnia und gedachte der Argumente, die für und gegen die Zu­weisung der bekannten Parthenon-Sculpturen an die Urheber­schaft von Phidias sprechen- dabei wurde auch daran er­innert , daß neben dem genialen Meister Phidias, deffen Werke durchweg den Stempel der großen Auffaffuug und Naturwahrhett tragen, eine Reihe Meister unter PhidiaS thätig waren, die alle mehr ober weniger bei ihm gelernt hatten und fich an den Bauten auf der Akropolis mit bethätigten. Den Vortrag erläuterten sehr schöne Skioptikonbilder und Photographien.

Mainz, 4. Februar. Der Rhein ist seit gestern hier um 2 Meter gestiegen- er steigt noch stark.

* ReuvsportlicheS. Se. Maj. der König von Würt­temberg sowie der Großherzog von Baden, Prinz Wilhelm von Baden und der Herzog von Anhalt haben ihren Sympathien für den Sport in Süddeutschland durch Ällerhöchftihren Beitritt als Mitglieder zum Rennclub Frankfurt a. M. Ausdruck verliehen. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog von Hessen haben die Gnade gehabt, daS Proteclorat über denselben zu übernehmen und auch den Ehrenpreis für die große Frankfurter Steeple-Chase, die am 20. Juni. IS. gelaufen und mit einem Geldpreise von Mk. 10000 ausgeschrieben wird, zu bewilligen. Se.'Hoheit der Prinz Hermann zu Sachsen-Weimar erweist dem neuen Rennclub wie früher dem Rhein. Rennverein die Auszeichnung, als Ehrenpräsident zu fungiren.

* Hanau, 3. Februar. Gestern verunglückte auf den bei Bisch ofsheim hiesigen Kreises belegenen Eiswerken ein junger Arbeiter tödtlich. Derselbe wurde von einer Transmtsfionswelle erfaßt und etwa dreißigmal herum- geschleudert. Er erlitt mehrere Arm- und Beinbrüche, ein Arm wurde ihm vollständig auSgeriffen. Der Verunglückte ist seinen Verletzungen erlegen.

* DieFamMe Friedmann in Berlin wird demnächst wieder einmal da« Gericht beschäftigen. Als nach der Flucht Fritz Friedmanns seine eheverlaffene Frau mit den Kindern fub- fistenzlos war, wurde von Verwandten und Freunden ein kleines Capital aufgebracht, welches für die Erziehung der Kinder verwandt werden sollte. Die Geber verwahrten sich aber dagegen, daß dieses Capital der Frau Friedmann aus- gehändigt würde, da deren unsichere Existenz keinerlei Garantie dafür bot, daß da« Capital auch wirklich dem ins Auge ge­faßten Zwecke zugesührt werde. Nun hat Frau Friedmann einen ihrer Verwandten benunjirt, ben ErziehungSfond bet Kinder unterschlagen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat dieser Denunziation Folge gegeben und die Anklage ist be­reits erhoben worden.

* lieber die letzte Ruhestätte der mit demZlttS" Unter« gegangenen ist von dem Leuchtthurmwächter Schwilp ein Brief an einen der Ueberlebenden, den Schiffsschreiber West« bunk, eingegangen, woraus derBremer Kur." einige Sätze wiedergibt. Der Kirchhof sieht jetzt sehr hübsch auß, eine 1,6 Meter hohe Mauer ist um ben ganzen Platz ge­baut unb auf ber Mitte desselben steht ein sieben Meter hohes Marmordenkmal, welches die Namen aller beim Sch ff- brach desIltis" Ertrunkenen trügt. Ein hübscher Kranz von künstlichen Blumen, Geschenk von einem ruffischen Kriegs­schiff, liegt auf dem Denkmal. Im Frühling sollen Bäume, Sträucher und Blumenbeete angelegt werden.

Die mit der steigenden Cnltnr fich vergrößernden Lebensansprüche haben dahin geführt, daß heute mehr als früher der Hautpflege allgemeine Aufmerksamkeit geschenkt wird, da diese Pflege für die Gesundheit de« menschlichen Organismus unerläßlich ist. Zur Pflege der Haut wird von allen Aerzten angelegentlichst empfohlen, im Haushalt eine Fettsalbe vorräthig zu halten- alle früher zu diesem Zweck verwandten Mittel find jetzt weit überholt und ersetzt durch das Lanolin, welches dem natürlichen Hautfett analog ist und deshalb zur Pflege der Haut, sowie als Schönheits- mittel im Vordergründe steht. DaS Lanolin findet fich in Form vonLanolin Toilette Cream Lanolin" in ollen Apo­theken und Drogenhandlungen und wird auch zur Anwen« düng in der Kinderstube auf daS Angelegentlichste empfohlen. Beim Einkauf des CreamS achte man darauf, daß jede Tube und jede Dose die SchutzmarkePfeilring" trägt, da nur dadurch eine Garantie für die Echtheit geboten wird.

Karlsruhe, 2. Februar. In Auggen wurde ein Raubanfall verübt. Während der Kaufmann Jänner bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung verweilte, hatte ein Individuum feine allein zu Hause befindliche, schon sehr be­jahrte Schwester, die verwittwete Frau Schilling, in daS bereits geschloffene Ladenlocal zu locken verstanden, ihr dabei mehrere tödtliche Schläge auf das Hinterhaupt versetzt unb bic Ladenkaffe mit einem Inhalt von 15 Mark geraubt. Als der Kaufmann Jänner nach Haufe kam, fand er feine Schwester im Blute liegend bewußtlos vor. DaS Bewußt«

fein ist noch nicht zurückgekehrt. Von dem Thäter hat man keine Spur.

* Einen neuen GaSgluhlichtstrumpf soll ber Chemiker Lad ureau conftruiit haben. Derselbe besteht au« organi­schen Fäden, die mit metallischen Oxyden impräqnirt find. Der Apparat wird gebildet auS zwei Platindrähten, auf denen die Fäden rings herum wie die Borsten einer Bürste angeordoer find. Letztere find nicht zerbrechlich, so daß man fie leicht handhaben kann, werden allerdings durch den Ge­brauch empfindlicher. Jedoch soll ihre Dauerhastigkeit eine sehr große sein. Mit einem einzigen dieser Fäden soll Ladureau einen Lichteffect von !>/, Ctrn. Breite unb 7 bi« 8 Ctrn. Länge erzielt haben. Der Verbrauch an GaS soll ein sehr geringer sein.

* Kohlenproductiou ber Welt. An ber Spitze aller kohlenerzeugenden Länder steht bekanntlich Großbritannien, daS aber in ben letzten Jahren in ben Vereinigten Staaten von Amerika einen gewaltig aufftrebenben Nebenbuhler be­kommen hat. Währenb fich die jährliche Kohlenproductiou im ersteren Lande seit dem Jahre 1880 bis 1895 nur von 165 auf 218 Millionen Tonnen gehoben hat, vermehrte fich dieselbe in dem letzteren in bet gleichen Zeit von 71 auf 193 Millionen Tonnen, was also einer Verdreifachung nahe kommt. Einen ähnlichen Aufschwung des Kohlenbergbaues wie die Vereinigten Staaten hat überhaupt kein anderes Land der Welt aufzuweifen. An dritter Stelle kommt bereits Deutschland, welches von 65 Millionen Tonnen im Jahre 1880 auf 158 im Jahre 1890 und aus 193 im Jahre 1895 gestiegen ist. Den vierten Rang, der 1880 noch von Frank­reich eingenommen wurde, hat fich jetzt Oesterreich-Ungarn erobert, deffen Kohlenproductiou fich seit jenem Jahre gerade verdoppelt hat und von 17 auf 34 Millionen Tonnen ge­stiegen ist. Frankreich producirte 1895 nur 30 Millionen Tonnen Kohle. Belgien war Oesterreich-Ungarn im Jahre 1880 ebenfalls noch überlegen, folgt jetzt mit 23 Millionen Tonnen jedoch erst an sechster Stelle. Rußland hat zwar seine Kohlenproductiou seit 1880 ebenfalls verdoppelt, die­selbe erreichte ober 1895 erst den Betrag von 8 Millionen Tonnen, alle übrigen Länder der Welt, so weit für diese zuverlässige Angaben gemacht werden können, lieferten 1895 weitaus nicht so viel Kohle, als das kleine Belgien, nämlich nur 14 Millionen Tonnen.

£iteratur und Arrsrst.

Das Gebrauchsmustergesetz in der Praxis. Von C. Gronerk, Ingenieur unb Patentanwalt. Selbstverlag beß Verfassers, Berlin 1896, NW. 6, Loutsenstraße 42 Preis 1 Mark unb 10 Pfg. Porto. Das Gebrauchsmustergefetz hat für ben deutschen Verkehr in ben 5 Jahren seines Bestehens eine autzerorbentltche Bebeutung erlangt, nicht weniger als rund 61000 Eintragungen wurden durch das Patentamt bewirkt. Da das Patentamt Gebrauchs­muster-Anmeldungen ohne wettere Prüfung der Unterlagen einträgt, fo ist es begreiflich, daß viele Eintragungen werthlos oder von geringem Werth sind, weil die Unterlagen nicht sachgemäß auS- gearbettet wurden, oder weil die Gegenstände überhaupt nicht als Gebrauchsmuster schützbar find. Mit Rücksicht aus ben hieraus sich ergebenden Zustand ber Unsicherheit tritt ber Verfasser mit dieser Schrift hervor, die in ber Thal geeignet ist, volle Aufklärung zu schaffen, unb die Benutzung des Gesetzes zu erleichtern. Verfasser beschränkt sich nicht daraus, lediglich die rechte Sette deS Gesetzes zu erörtern, vielmehr giebt derselbe vor allen Dingen practtfche, gemeinverständliche Ratbschläge für Erlangung eines wirksamen Schutzes und daneben nützliche Winke, wie zu Unrecht erfolgte Ein­tragungen wieder zu beseittgen sind. Die gewählte Eintheilung nach Gesetzetzparagraphen unb Schlagwörtern ermöglicht es selbst dem Laien, sich schnell zurechtzufinden unb bie am Schluffe des Büchlein« wtedergcgebenen Muster von Formularen zeigen auch Demjenigen, ber ohne Patentanwalt Schutz nachsuchen will, ben richtigen Weg.

Briefkasten.

Herrn Th. in 0. Der übrigens viel zu umfangreiche Bericht über Glockeneinweihung in H. ging zu spät ein, beshalb nicht ver- wenbet.

Herrn etad. ehern. W. hier. Denksprüche kommen in nächster Zeit mit zur Verwendung. Besten Dank. Red.

Ästtrsdimst in der Synagoge

Samstag ben 6. Februar.

Vorabend 5 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, Sabbathausgang 6" Ubr.

Verkehr, Ccmb* nnd VoiksM-rrhschnst.

Limburg, 3. Februar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JC 13,95, weißer Weizen JL 00.00, Korn v4t 9 80, Gerste JL 7.30. Hafer 5.60.

Soeben, erscheint:

16 Bände geb. ä 10 M. Unentbehrlich für Jedermann

16500

Seiten Text

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Artikel.

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Brockhaus

Die Rentabilität jeder maschinellen

Anlage wird bedeutend erhöht durch Ausstellung eines ökonomisch arbeitenden BettiebSmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln von 8L ÄBolf in Magdebnrg-Buika« bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Industrie unb Landwtrthschast verbreitet. (9 er Inger Brennmaterial« verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerbastigkeit sind die Haupt­vorzüge dieser Maschinen, vermöge deren fie nicht nur auf allen deutsche« Locomobil-Concurrenzen stets den Sieg daoongetragm haben, sonder« auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchste« Preisen ausgezeichnet find. [411