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Alle Annoncen-Bureaux des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
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Grade zur Schonung der Radreifen geeignet. (Mitgerheilt vom Internationalen Patentbüreau Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6.)
♦ Den einfachsten Roeutgeu'scheu X-Strahlen Apparat sollen nach der Entdeckung eines französischen Naturforschers die Leuchtkäfer darstellen, da nach angeftellten Untersuchungen die Lichtstrahlen dieser Thiere auf lichtempfindliche photographische Platten, die mit undurchsichtigen Hüllen umgeben find, dieselbe Einwirkung wie die bekannte modificirte Crooke'sche Röhre hervorbringen, ebenso eine mit Platin- Bartumchanür präparirte Fläche zum PhoSphoreSciren bringen sollen. Allerdings wurden die Versuche bisher nur mit den besonders kräftig leuchtenden Käfern der Tropen borgenommen, deren Licht sich jedoch sonst in keiner Weise von dem unserer Johanniskäfer unterscheidet- es dürften daher im nächsten Sommer anzustellende Versuche zu beweisen haben, ob die interesiante Entdeckung allgemein für jede Art leuchtender Jnsecten gilt. (Mttgetheilt vom Internationalen Patentbüreau von Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6.)
* Die Goldkäste ist kein beneidenSwerther Aufenthalt für Europäer. Nach dem letzten Amrsbericht des stellvertretenden Gouverneurs ist der Gesundheitszustand der Colonisten „außerordentlich schlicht". Der Todessatz unter den Europäern ist äußerst hoch. Die Verheerungen, welche ein bösar-iges Fieber anrtchtet, haben fast eine Panik erzeugt. Die Atmosphäre ist sehr feucht- dennoch fällt fast kein Regen. Der Gouverneur sagt trotz alledem: „Die Colonte besitzt alle Bedingungen der Wohlfahrt. Sie ist reich au Gold und werthvollem Bauholz. Der Boden kann alle möglichen land-
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r Erhaltung von «ummischlLnchen. Um Gummt- schläuche zu erhallen, welche bet längerem Georauch bekanntlich hart und rissig werben, empfiehlt ein amerikanisches Recept, die Schläuche mit einer dreiprocentigm Lösung von Carbolsäure in Wasser zu bestreichen. Unsere Quelle sagt nicht, ob der Anstr.ch in gewissen Ze'traumcn wiederholt werden müsse, was aber wahrscheinlich ist. Hart und brüchig gewordene Schläuche soll man du.ch Einlegen in Ammoniaklösung (1 : 2) wieder weich und geschmeidig machen können.
Gebrauchsanweisung.
Man verdünne Enameline mit etwas Wasser, trage mit feuchtemW oll-Lappen oder Bürste auf und re be mit trockenem Woll-Lappen oder Bürste nach, wodurch ein tiefschwarzer, grossartiger Glanz erzeugt wird.
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Vermrschtes.
• Die bisher üblichen festen Bremsen für Fahrräder können keineswegs als zweckmäßig angesehen werden, da sie auf die Pneumaticreif.'n entschieden nachtheilig und zerstörend wirken, während die ebenfalls angewandten, aus drehbaren Walzen bestehenden Hemm-Vorrichtungen nur einen geringen Effect geben, indem hier nur die Reibung zwischen den Zapfen der Bremswalze und ihren Lagern als Widerstand auftritt. Eine neue, von L. Stewart in Wilmerding, Nordamerika, Angegebene Bremsen-Conftruction benutzt nun zwar >uch eine rollende Walze, jedoch in einer Anordnung, welche iine sehr wirkungsvolle Hemmung ohne Gefahr für den Luftreifen ergibt. Die neue Bremse besteht aus einer hohlen Walze auS Metall, die einen äußeren Mantel aus Gummi l/sitzt. Innerhalb der Walze liegt eine zweite Walze, deren Zapfen fest in der gegabelten Bremsftange eingeschraubt fad, so daß sich diese innere Walze nicht drehen kann. Wird die Bremse in Thättgkeit versetzt, so drückt sich zunächst die äußere lose Walze auf den Pneumaticretf und dreht sich zu rächst mit ihrem inneren Umfang auf jenem der festen inneren Walze, b,S durch die entstehende Reibung die lebendige Kraft des Radumfanges so weit aufgezehrt ist, daß diese nicht mehr t« Stau'e ist, diese durch den Bremsdruck erzeugte Reibung zu überwinden und daher eine Drehung der äußeren Walze nicht mehr statifindet. ES findet mithin eine ganz allmäh- liche Verwandlung der rollenden Reibung in eine gleitende siott, so daß eine plötzliche schädliche Beanspruchung deS Radreifens nicht statifinden kann. Die finnreiche und einfache Aaordnung ist jedenfalls recht zweckmäßig und im hohen
wirtschaftlichen Produkte, welche HandelSwerth besitzen, tragen. Die (Kolonie erregt deshalb schon die Beachtung der Kapitalisten. Ist genügend Kapital an der Goldküste angelegt und ist der Handelsverkehr geordnet, so besteht kein Grund, weßhalb die Colonte nicht an materieller Wohlfahrt wachsen und sowohl den englischen Kaufleuten, wie den eingeborenen Produzenten und Arbeitern Wohlstand bringen sollte." Der „Daily Chronicle" citirt zu dem Bericht daS irische Bonmot: „WaS nützt alles Gold der Welt einem Manne, wenn seine Frau eine Wittwe ist?"
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