Ausgabe 
1.10.1897 Erstes Blatt
 
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Obcr-mttsricht-r Mick-I 6<m (Mnieig b-stStigl, daß di- I rafiitn und P!-tsi° Ichm-lt-r», al« nenn am F-nst-r vorher

Soldaten marichireu, so stehen wir staunend dem unS un»

Gastwirth Gießens, Herr G. Schulze, Bletchstraße 5, hat in seinem Local einen Edison-Phonograph Automaten auf» gestellt und wird durch reichen Zuspruch jedenfalls belohnt werden.

beiden Eheleute vor dem Schöffengericht in Gcünberg die Thatsachru so dargestellt haben, wie oben geschehen. Der

unmöglich wäre. ES werden jetzt mündliche Berhaudluogen stattfinden, um auf dem Wege der Verständigung die vor haodenen Schwierigkeiten auS dem Wege zu schaffen.

osten Europa» und weist bereits eine sehr unregelmäßige Be. grenzung auf. Unser Gebiet steht noch unter der Einwirkung de» hohen Druckes und ist daselbst dementsprchend in der

* Wetterbericht. Die gestern bereit» im Westen der britischen Inseln angekändigte Depression rückt ostwärts vor,

Ablehnung gefunden, nämlich die verlangte Ntchteinführuog des Octrots auf dem Kasteler Gebiet, weil hierdurch eine geregelte finanzielle Verschmelzung der beiden Gemeinden

Eindruck der beiden Eheleute Menz war ein sehr guter, ihre Aussage stimmte, fich ergänzend, überein, so daß da» Gericht von der Vernehmung weiterer Zeugen absah und den Ange« klagten allein auf das Zeugniß der angeblich verletzten Ehe­leute Menz verurtheilte.

Der Gerichtsschreiber RteS von Grünberg, welcher daS Protocoll in der SchöffengerichtSverhandlung führte, bestätigte die Bekundung des Oberamtsrichters Mickel.

Der Hauptbelastungszeuge, der 55 Jahre alte Pflasterer Wilhelm Gräf von Liudenstruth, erklärt mit Hein- rt ch Sch epp an dem betreffenden Abend auf deffeu

während gleichzeitig da» Maximalgebiet in gleicher Richtung zurückweicht. Dasselbe hat seinen Kern heute über dem Süd-

Dcrmifdttc»

* Hanau. 29. September. Ein Schauspieler und eine Schauspielerin, die gestern Abend hierher zugereist waren, erschossen sich heute Morgen in der Wohnung eines Mitgliedes des hiesigen Stadttheaters.

* Sine hübsche Episode au» dem letzten Manöver in der Lausitz erzählen schlesische Blätter: Kommt da ein schneidiger Unteroffizier zu einem der bedeutendsten Groß­industriellen der Oberlaufiy und meldet eine Anzahl Sol- baten und fich selbst al» Manövergäste an. Die Soldaten

Madrid, 30. September. Da» Eabinet hat der Königin-Regentin seine Demission angeboren. Die Ent- scheidung der Königin steht noch aus.

Schwurgericht.

W. Gießen, 30. September.

Heute Vormittag wurde nach Bildung der Geschworenen­bank in die Verhandlung gegen den Gastwirth Ludwig Menz I. und dessen Ehefrau von Lindenstruth wegen Meineid eingetreten. Die Anklage wird vom GerichtSaffessor vr. Friedrich vertreten. Die Vertheidigung führt Rechts­anwalt Dr. Gutfleifch. ES sind 14 Zeugen zu ver- nehmen. Der angeklagte Ehemann ist 47 Jahre alt und unbestraft, dessen Ehefrau 40 Jahre alt. Die zur Verhand­lung stehenden falschen Eide sollen die Angeklagten, Jeder für sich allein, in der Strafsache wider Wilh. Gräf wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch am 5. August 1896 vor dem Schöffengericht Grünberg und am 6. October 1896 vor der Straskammer Gießen geleistet haben. Der Thatbestand, auf den sich die Anklage stützt, ist kurz der folgende: Im März 1896 kamen Heinr. Schepp I. und Wilh. Gräf von Liudenstruth in die Wtrthschaft der Angeklagten und ver- langten Schnaps, den Schepp bezahlte. Der Wirth war nicht im Haus und Frau Menz bediente die Gäste; nach ihrer Darstellung habe Gräf ebenfalls Getränke verlangt, die sie aber diesem zu geben sich weigerte, weil er ohne Geld nichts erhalten sollte- da kam cS zu Differenzen. Die Wtrthin will den Gräf mehrfach aufgefordert haben, die Wtrthschaft zu ver- lassen, derselbe habe die» nicht gethan- e» sei ihr Mann nach Hause gekommen und da habe Gräf ihm einen Schlag auf den Kopf versetzt, so daß ihr Ehemann blutete. Die Ehefrau will dann von Gräf ebenfall» einen Schlag auf die Stirn, so daß da» Blut spritzte, erhalten haben und dann einen weiteren Stoß, so daß sie mit dem Kopf in die Fenster- scheibe geflogen sei und diese zertrümmert wurde. Der Wirth hat dann den Gräf hinauSgeworfen. Beide Eheleute stellten Strafantrag gegen Gräf. Die Anklage behauptet nun, daß alle diese von den Eheleuten al» Zeugen in der Strafsache wider Wilh. Gräf vor dem Schöffengericht sowohl als vor der Strafkammer unter Eid behaupteten Thatsachen wissent- lich falsche seien. Die Angeklagten behaupten, was sie be- schworen, sei wahr. Der Ehemann erklärte, er habe den Gräf mehrfach aufgefordert, die Wirthschaft zu verlassen.

laubt fich daher den Antrag: Zustimmung zu dem Gesetz­entwurf.

Stadltheater. Nunmehr sind für die hiesige Bühne die neuen Decorationen eingetroffeu, sodaß nicht nur das Aeußere (der neue Vorhang), sondern auch der Bühnenraum selbst reiche Verschönerung erhält. Zu der heute Abend statt- findenden AufführungDU versunkene Glocke" find die Costüme von Berlin, die Decorationen von Leipzig geliefert.

** 3n die Klinik gebracht wurde heute Bormittag ein Kind, welchem durch Zuschlägen der CoupLthür eine» Eisen­bahnwagen» fast sämmtliche Finger einer Hand gequetscht wurden. Derartige schwere Verletzungen wiederholen fich leider recht oft, so daß Eltern rc. dringend gemahnt werden, acht auf die mitreisenden Kinder zu haben, die ausnahms­los gern an den Coupürhüren sitzen, um während der Fahrt hinaussehen zu können.

** Phonograph-Automat. Der Phonograph, deutsch Lautschretbe- und Sprechmaschine genannt, bekanntlich eine Erfindung de» genialen Amerikaner» Edison, hat im Laufe der Jahre wesentliche Verbesserungen und Vereinfachungen erfahren, die den früher sehr hohen Preis wesentlich er- mäßigten und feine Darbietungen immer klarer und natür­licher machten. Trotzdem ist e» eine Minorität, die sich bis­her den Genuß verschaffen konnte, dieses Wunderwerk zu hören und zu sehen. Und ein wahres Wunderwerk ist es in der That, denn wenn au» dem kleinen, mit Rädern und Walzen gefüllten Kasten heraus uns deutlich und kräftig eine menschliche Stimme anrust, wenn auS demselben Raum unS ein volles Militärorchister entgegenschmettert, Trommeln

heimlich vorkowmenden Kasten gegenüber. Eine neue Er­findung oder sagen wir richtiger Einrichtung hat e» jetzt er­möglicht, da» Kunstwerk in die weitesten Kreise zu tragen. Der Phonograph ist zum Automaten umgewavdelt, ein einziger Nickel, den wir dem bekannten Einwurf opfern, wacht den Phonograph gesprächig, wir brauchen nicht erst bei einem herumziehenden Künstler anzusprechen und dessen Weisheit unS austischea zu lassen. Ein ingeniöser, geschäftskundiger

auf dar Etatrecht des Reichstages, den dieser sicher mit aller Entschiedenheit zurückweisen wird. Der jetzige Reichstag werde aber auch schwerlich den Bewilligungen de» neuen Reich»- tage» für SchiffSbauten in irgend einer Weise vorgreifen, indem er die diesjährigen Bewilligungen auf Grund und gewissermaßen im Rahmen de» Tirpttz'scheo Plane» auSspricht. Der Reichstag müsse der jedesmaligen Lage und insbesondere der Finanzlage Rechnung tragen.

Schwerin, 29. September. Das Hofmarschallamt erhielt aus Cuxhaven eine Depesche, daß die Leiche des Herzogs Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin gefunden worden ist.

Rom, 29. September. Wie neuerdings verlautet, haben die Regierungen von Rom, Berlin und Wien Verhandlungen betreffs Unterdrückung der Anarchisten eiugeleitet. Man erwartet, daß es ihren Bemühungen gelingen werde, eine weitere Ausschreitung des Anarchismus zu verhüten.

Pari«, 29. September. Der Botschafter in Wien, Loze, ist zum Generalgouverneur von Algier ernannt worden. Der Generalgouverneur von Algier erhält den Botschafterposten in Washington und der dortige Botschafter übernimmt den Poften in Madrid, der Madrider Botschafter den Poften in Wien.

London, 29. September. Wie auS Athen gemeldet wird, habe König Georg von Griechenland fich en den j Zaren Nikolaus und Kaiser Franz Josef gewandt mit der Bitte, den Artikel im Friedensvertrag, welcher die Grenzregulirung behandelt, abzuändern. Beide Kaiser ant­worteten, daß dies nicht möglich fei.

London, 29. September.Daily Telegraph" meldet von einem geplanten Dynamit-Attentat in Warschau gegen da» Zarenpaar. Die Hauptstraßen, durch die der Zug gehen sollte, waren uotermiuirt und die Verschwörung I sei nur an dem Patriotismus der polnischen Arbeiter ge- scheitert. Das Blatt behauptet, die Verschwörer seien keine I Polen, sondern deutsche Fabrikanten und Kaufleute. Wenn I auch die Sache demeotirt werde, so beruhe fie doch auf Wahrheit.

Warschau, 29. September. Wie verlautet, soll demnächst I ein Eousortium mit Zustimmung der russischen Regierung gebildet werden, an dessen Spitze Graf WladislauS Wielo- I polskt steht, um ein politische» Tageblatt herauSzu- I geben, welches für eineu engeren Anschluß Polen» an Rußland I eintreten soll.

Belgrad, 29. September. Die Telephon-Arbeiten in I ganz Serbien find soweit vorgeschritten, daß der Fernsprech- I verkehr Mitte November ausgenommen werden wird.

Konstantinopel, 29. September. Die Zahl der am Typhus erkrankten Soldaten in Thessalien vermehrt fich I non Tag zu Tag. 6000 Soldaten mußten deshalb bereits I in die Heimath entlassen werden und schon haben weitere 6000 den Befehl zur Rückkehr in die Türkei erhalten.

Beuthen, 30. September. Der Strike auf der I Hohenzollerngrube ist unter Bewilligung der von den Arbeitern verlangten TheuerungSzulage beendet.

Dresden, 30. September. Im künftigen Landtage werden nach vorläufiger Zusammenstellung der Wahlen fitzen: I 48 Conservative, 19 Nationalliberale, 5 Fortschrittler, 1 Reformer und 9 Soctaldemokraten. Der bisherige Besitz- stand war: 43 Conservative, 16 Nationalliberale, 6 Fort- schrittler, 2 Reformer und 15 Soctaldemokraten. Die Social- demokrateu können, da fie auf 9 zusammengeschmolzen, selbst- ständige Anträge nicht mehr stellen.

seien, so bestimmt er, nach den in den öffentlichen Blättern bekannt gegebenen Bestimmungen zu verpflegen, für fich wünsche er aber ein eigene» Zimmer, auch da» Mittagessen auf der Stube servirt und dazu mindesten» zwei Flaschen Bier. Der Hausherr stutzt einen Augenblick, läßt fich da» aber nicht zweimal sagen, trifft die nöthigen Anordnungen und quartiert insbesondere den Herrn Unteroffizier durchaus nach dessen eigenen Vorschriften ein. Während dieser nun auf seinem Zimmer allein ebenso gut als einfach speist und fich den wohlzubereitetev Braten und da» Bier schmecken läßt, wird für die Mannschaften ein aus mehreren Gängen bestehende» Mittagessen hergerichtet, jeder Soldat erhält dazu eine halbe Flasche Wein und nach dem Essen gibt» Raffte unb Cigarren in Hülle und Fülle, kurz alle», wonach ein hungrige» Soldatengewüth nur Verlangen hat. Eine fidele Srimmung greift um so tiefer Platz, als alle AuSficht vor- Händen ist, daß das Götterleben einige Tage fo fortgehen wird. Als nach wohlgepflegter Ruhe der Unteroffizier an- treten läßt, sieht er nur fröhliche Gesichter, au» denen da» Gefühl des Wohlbehagen» deutlich herauSzulefen ist.Ihr habt» wohl gut getroffen?"Na und ob, Herr Unter- offizier!" Und nun läßt er sich erzählen, was die Küchen­feen den Mannschaften alle» aufgetragen haben. Da ist fein Gesicht sehr lang geworden und als der Herr Commerciev-

Veranlassung in die Menz'sche Wirthschaft gegangen zu sein. Schepp bestellte ein Kännchen Schnap» und zahlte dasselbe;

I noch al» sie gemeinsam tranken, habe die allein hinter der Schänke stehende Frau Gräf erklärt:Napoleon, Du kriegst

I keinen Schnaps," damit habe sie ihn gemeint. Da habe Schepp gemeint, was willst Du denn, Napoleou hat ja gar

I keinen Schnaps bestellt, und auf den Tisch weisend gesagt,

da liegt das Geld ja für daß Kännchen, «a« wir trinken. I Wetterlage noch keine wesentliche Aenderung eingetreten. Da sei Frau Menz plötzlich wie wüthend geworden. Der Voraussichtliche Witterung: Im Norden wolkige- Ehemann sei in die Stube getreten und habe ihn am Ohr Wetter, im Süden zunächst heiter, dann gleichfalls stärkere gepackt, ihn daran gertfftn, so daß er geblutet, da erst habe Bewölkung. Allgemein noch ziemlich warm.

I er fich gegen den Wirth gewehrt, aber vergeblich, man habe I ____________

Ityr binausgeworfen. Auf Befragen erklärt der Zeuge, weder § «ou der Ohm, 29. September. Die Kartoffel- m ^"en ihn ernstlich aufgefordert, ernte ist gegenwärtig in vollem Gange,- ihr «ussall ist in

die Wirthschaft zu verlassen. Beide Angeklagte erklären, verschiedenen Gemarkungen, je nach den Bodenverhältnissen,

daS, was der Zeuge Graf angibt, fei nicht wahr^ verschieden, im Ganzen aber erreicht fie den vorjährigen

_____________________________(Dchluß folgt.) I Ertrag keinesfalls. Vielfach erntet man dagegen nur die

k Hälfte und dazu findet fich die Fäuluih der Knollen sehr

stark verbreitet. Nicht selten find auf einem Acker die Hälfte Gieße», den 30. September. I aller Knollen faul. Besonder» tritt die Fäulniß auf bei den Die Postschalter werden vom 1. October ab erst umgelben Rosen", währendWeltwunder" und andere fich $ ^torgen« geöffnet. I besser erhalten haben. Der Ausfall der Kartoffelernte dürste

' Qr Wildschadeoerfatz betr. Der Bericht deS Zweiten auf die hohen Preise der Milchschweine einen rückwirkenden Ausschusses der Zweiten Kammer über die Vorlage Großh. Einfluß haben, wa» die Herbstmärkte bald zeigen werden. Ministeriums des Innern, den Gesetzentwurf, die Ergänzung ? Flensungen, 29. September. Wa» für ein frecher beß Gesetzes vom 1. Juni 1895, den Ersatz des Wild- Räuber und Mörder kleinerer Vögel der Sperber ist, zeigt schadens betreffend, lautet: Das Gesetz vom 1. Juni 1895 I folgender Vorfall. Zwei Maurer ans Ruppertenrod waren best mmt hinsichtlich de» Verfahrens in WildschadenSerfatzan- I in einem hiesigen Hause mit Maurerarbeiten beschäftigt, sprüchen, daß nach einem erfolglos gebliebenen Sühneversuch Plötzlich flogen zwei Fensterscheiben ein und die erstaunten °er auf Auftrag der Beschädigten durch die Sach- I Arbeiter sahen gleichzeitig einen Sperber zu Boden stürzen.

Verstaudigen-Commission vollzogenen Feststellung, ob und in Sie eilten heraus und fanden den Vogelmörder betäubt am Welcher Höhe Wildschaden vorhanden ist, baß betreffenbe ©oben liegend, in den Krallen einen noch zuckenden Sperling Gutachten der Sachverständigen dem KreißauSschnsse vorzu- gefaßt. Die Maurer nahmen den Sperber mit, der sich bald legen ist, welcher auf Anrufen eines der Betheiligten über völlig erholte, aber sein Räuberleben büßen mußte.

die Frage, ob ein Anspruch auf Ersatz von Wildschaden vor- A Mainz, 29. September. In heutiger Sitzung der l ?U Iahenden Falles die Höhe der zu hiesigen Stadtverordnetenversammlung beschloß

leistenden Entschädigungssumme feftzusetzen und zugleich über I man eine Eingabe zu unterstützen, welche die Mainzer Buch- den Kostenpunkt, einschließlich der Kosten des erfolglos ge- I druckereibefitzer wegen der geplanten Verlegung der Druck- bliebenen Sühneversuchs endgültig zu erkennen hat (Art. 8, sachenverwaltung der vormaligen Hessischen LudwigSbahn nach 9, 10 des Gesetzes). E» wird daher für dieses Eingreifen Frankfurt an den preußischen Eisenbahnminister gerichtet der KreiSauSschusses vorausgesetzt, daß einer der Bttheiligten har- und auch bei dem hessischen Ministerium vorstellig zu d e Entscheidung desselben anruft oder beantragt. Unter- werden, daß beregte Verwaltung ihren Sitz in Mainz be bleJbt dagegen ein solcher Antrag auS irgendwelchen Gründen, hält. Die hiesige Handelskammer ist in der Angelegenheit so hat der KretSauSschuß eine Ent cheidung nicht zu treffen, gleichfalls in Berlin und Darmstadt im Interesse der Mainzer

ein Umstand, welcher für die Entscheidungsfrage in diesem Buchdruckereibesitzer vorstellig geworben. In Sachen der

Falle gleichgültig ist, keineswegs aber für die Frage, wem Eingemeindung von Kastel zu Mainz hat die

die in dem Ver ähren seither entstandenen Kosten zur Last städtische Verwaltung jetzt die Bedingungen, welche der

fallen. Zur Beseitigung dieser Lücke ist in dem vorliegenden Kasteler Gemeinderath an die Einverleibung knüpft, in einer

@efe6e«tmuefe eine entsprechende Ergänzung deS Gesetzes in Zuschrift an die Bürgermeisterei Kastel beantwortet. Wie

A" vorgesehen, daß, für den Fall innerhalb 4 Wochen anS der Zuschrift hervorgeht, läßt sich über die meisten Be

an6xna8 o u®8 u Sachverständigen eine dingungen leicht ein Verständntß erzielen und nur eine For-

Entscheidung des KreiSauSschusses nicht angerufen wird, der berung be» Kasteler Gemeinderath» hat eine entschiedene

I Vorsitzende desselben den Betrag der in dem Verfahren ent- 1 '

siandenen Kosten festzusetzen und den Rechner der KreiSkasse

I welche die Kostenvorlage geleistet zur Erhebung der­selben von Demjenigen anzuweisen hat, welcher den Anspruch auf Ersatz von Wildschaden erhoben hatte, jedoch vorbehaltlich deS Rechtes desselben, immerhin auch jetzt noch die in dem

I Artikel 10 Abs. 2 des Gesetzes vorgesehene, oben erwähnte Entscheidung durch Antrag herbeizuführen. Da eS also immer­hin diesem freisteht, die fragliche Collegialentscheidung zu er­wirken, so möchte der in dem vorliegenden Gesetzentwurf vorgesehenen Ergänzung des Gesetzes zuzusttmmen sein. Auch hinsichtlich der Fassung deS vorgelegten GesetzeniwursS ver­mag sich der Ausschuß nur zustimmend zu erklären unb er-