Ausgabe 
1.1.1897 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

ftabt. 10. Michael Friedrich, Reallehrer zu 'Offenbach. 15. Eduard Heckler, erster Beigeordneter in Bensheim, 68 I. 23. Professor Ferdinand Albert, Realschuldirector i. P. in Darmstadt, 73 I. 23. Ernst Wilh. Kellermann, Großh. Poltzeicommissär in Worms, 47 I.

Februar. 7. Ferdinand Krömmelbein, Major a. D. in Darmstadt, 53 I. 15. Dr. Ackermann, pract. Arzt in BenSheim, 70 I. 16. Werner Beringer, Pfarrer zu Freimersheim. 18. Karl Rühl, OberamtSrichrer in Michel­stadt, 54 I. 20. Karl Irle, Forsttnspector t. P. in Oppen» heim, 78 I. 22. August Wendt, Pfarrer in Pfisfligheim, 67 I. 24. Geheimrath Dr. Jos. Röder, Ober-AppellationS- gerichtsrath in Darmstadt, 77 I. 26. Christian L e i ch t w eiß, Polizeirath i. P. in Darmstadt, 78I. 29. Max Michaelis, Stadtverordneter in Worms.

März. 13. Dr. Faustmauu, Oberstabsarzt i. P., BenSheim, 75 I. 18. Geh. Hofrath Professor Dr. Otto Roquette in Darmstadt, 72 I. 20. Bernhard Kull- mann, Decan und Pfarrer in Schotten, 78 I. 21. Wilhelm Strecker, Domänerath i. P. in Darmstadt. 31. Wilhelm Fresenius, Polizeirath i. P. in Gießen.

April. 11. Friedrich Staudinger, Decan und Kirchenrath in Groß-Gerau, 77 I. 24. >Franz Hermann P l a z, Postrath tu Darmstadt, 65 I. 26. Ewald v. Ze d t w i tz (Schriftsteller E. v. Wald-Zedtwitz) in Bickenbach, 57 I. 30. Georg Göhrs, em. Pfarrer in Darmstadt, 85 I.

Mat. 2. Dr. Hermann Sahl, CabinetSbibliothekar in Darmstadt, 64I. 8. Adolph Finger, Amtsrichter i.^P. tn Darmstadt. 10. Adolph Felch ne r, UniverfitätS-Mufik- director tn Gießen, 64 I. 14. Professor Dr. Adpm Hetd, Seminarlehrer tn Friedberg, 58 I. 18. AmtSgertchtSrath Ludwig Ludwig in Groß Gerau, 48 I. 20. Hauptsteuer- amtS-Controleur Sebastian Treu sch in Offenbach.

Juni. 3. OberlandeSgerichtsrath Wilhelm Heinzer- l ing in Darmstadt, 68 I. 13. Dr. Frtedr. Wilh. Müller, Geh. Baurath in Darmstadt, 77 I. 22. Dr. Gg. Büchner, pract. Arzt in Lengfeld, 38 I.

Juli. 1. Bauunternehmer und Stadtverordneter PH. Krebs in Mainz, 57 I. 1. Pfarrer Wilh. Berwig in Dauernheim, 57 I. 6. Dr. Karl Zimmermann, General­arzt a. D. tn Darmstadt, 67 I. 10. Arnold PH. Haag, Pfarrer in Ilbenstadt, 83 I. 10. Steuerrath Ludwig Deibel in Friedberg. 14. Wilhelm Stumpf, Pfarrer in Mainflingen. 27. Getstl. Rath Karl FürSke, Militär- Oberpfarrer in Mainz. 27. Konrad Rösch, Brauereidtrector in Mainz. 27. Beigeordneter Christoph Grünewald tu Bad-Nauheim.

August. 2. Bürgermeister Sebastian Dingeldein tn Reichelsheim i. O., 58 I. 11. Baurath Peter Hoch­gesandt in Mainz, 78 I. 17. Jakob Arthur Schmelzer, Major im Jnf.»Regt. Nr. 117 in Mainz. 18. Oberförster Otto Stirn in Schotten.

September. 4. Kammersänger Albert Eilers in Darmstadt, 65 I. 14. Professor Gustav Sommer in Bensheim, 53 I. 15. Realschuldirector Alfred Haller in Alsfeld, 40I. 30. Professor Dr. Rudolph Marx tn WormS, 61 I.

Octo b er. 1. Pfarrer Friedrich Bauer in Wald- Uelvershetm. 4. Gg. Lenges, Pfarrer in Heimersheim, 63 I. 9. Dr. Eduard Rse, Decan und Kirchenrath in Bletchenbach. 13. Oberförster Ferdinand Ohnacker zu

Jagdschloß Mönchbruch, 38 I. 14. Apotheker Andreas Conradi in Alzey, 61 I. 17. Landtagsabgeordneter Karl Pfannstiel in Hainbach, 81 I. 22. Generalmajor i. P. F. C. Hartmann tn Darmstadt, 87 I. 30. RegierungS- rath Hermann Buchinger in Darmstadt, 50 I.

November. 1. Ernst Mayer, Theilhaber der Mainzer Ledrrwerke, Mainz. 7. OberlandeSgerichtsrath Otto Jost in Darmstadt, 63 I. 12. Oberamtsrichter Emil Schlapp in Bingen, 41 I. 13. Pfarrer Wilhelm Windecker in Rödgen, 61 I. 18. Kreisschultnspector i. P. Balthasar Rückert in Erbach. 29. Bauunternehmer und Stadtverord­neter Joh. Ort manu in Alzey, 85 I.

December. 7. Medicinalrath Dr. Karl Stammler in Alsfeld, 67 I. 7. Dr. Joseph Schulten, pract. Arzt in Alsheim. 10. Dr. Emil Wadsack, pract. Arzt in BenSheim, 59 I. 15. Bergrath Ziegler in Gießen. 22. Dr. Georg Rabenau, Oberstabsarzt a. D. in Darm­stadt.

-a- Klein-Linden, 30. December. DaS Gießener Braun­steinbergwerk, durch Vermittelung des Herrn Director PaScoe, übersandte hiesiger Bürgermeisterei die namhafte Summe von 150 Mark als Weihnachtsgeschenk für unsere neu errichtete Kleinkinderschule.

Muozenberg, 28. December. Die Kirche in Münzen­berg ist ein werthvolles Baudenkmal aus verschiedenen Zeiten, der älteste Theil romanisch, die Hauptmasse Gothik des 14. Jahrhunderts, das Holzwerk im Schiff Renaissance. Die clasfischen Formen waren aber seither mit banausischerWeis­heit" verhüllt, Ecken und Kanten verstoßen, das Holzwerk morsch, Treppen und Fenster durch jahrhundertelangen Ge­brauch defect, die späteren Reparaturen und Einbauten lieder­lich gearbeitet, vieles geschmacklos und unpractisch. Aus diesem Staub und Schmutz hat Herr Kirchenbaumeister Schwartze mir Genie und Hingebung neues prächtiges Leben hervorgezaubert, sodaß die neu hergerichtete Kirche ein weiterer Anziehungspunkt des weitbekanntenWerterauer Tinten­fasses" bilden dürfte.

n. Reichelsheim, 30. December. Die Generalversamm­lung der Molkereigenossenschaft lehnte die geplanten Käsereianlagen ab.

X. Darmstadt, 30. December. Der zum besoldeten technischen Beigeordneten gewählte Herr Fr. Jäger, vordem Hochbauinspector in BenSheim, wurde heute durch Herrn Oberbürgermeister Morne weg in sein neues Amt ein- geführt und verpflichtet. Zugleich kündigte der seitherige (unbesoldete) technische Beigeordnete, Herr Riedltuger, seinen Rücktritt wegen Krankheit mit Ablauf der Wahlperiode im nächsten Februar an; die Versammlung ertheilte Herrn R. ein Anerkennungsvotum, der aber trotzdem auf seinem Entschluß bestand.

A Mainz, 30. December. In der hiesigen Stadtver­ordnetenversammlung wurden heute 5000 Mark zur Be­schäftigung vonArbeitSlosen bewilligt. Die Arbeiten (Steinschlagen) sollen nicht wehr im Taglohn, sondern im Accord vergeben werden und zwar soll wegen der Ungeübtheit der Arbeiter der doppelte Preis als im Gewöhnlichen bezahlt werden, jedoch darf kein Arbeiter bei den NothstandSarbeiten mehr als täglich 2.20 Mark verdienen. Die Arbeiten werden angefangen, sobald Bedürfniß vorhanden ist.

Der Assessor hielt inne, denn der Freund war bereits von seiner Seite verschwunden.

In dem großen Saale, dessen Bechfteiuflügel ein genial gelockter Virtuose bearbeitete, war eine gigantische Standuhr aufgestellt worden. Bruno Wildberg beobachtete die ver­goldeten Zeiger, die in gelassener Sicherheit der XII zu­strebten, mit der verzweifelten Ruhe des am Marterpfahle stehenden Indianers. Er zuckte nicht einmal zusammen, als neben ihm eine weiche Frauenstimme feinen Namen aussprach.

Sehr kühl und.!sehr^ höflich wandte er sich um und erwiderte:

Gnädige Frau sind außerordentlich gütig, sich meiner noch zu erinnern. ES übersteigt meine kühnsten Erwartungen."

Ueber das anmuthige Frauenantlitz, das blumenhaft weich unter der Krone des vollen goldenen Haares hervor» schaute, ging ein Zucken.

Sie haben noch immer nicht vergeben, Bruno?"

Pardon, aber ich kann mich wirklich nicht entsinnen, daß irgend eine Meinungsverschiedenheit zwischen uns statt» gehabt und wenn auch, so stehen Sie doch wohl zu hoch für meinen Groll."

Zu tief für Ihre Achtung ... ich weiß eS."

Trösten Sitz sich damit, daß die Achtung manches Menschen der schärfsten Beleidigung gleich kommt. Ein Kilo Menschenwürde ist in den jetzigen kritischen Zeitläufen um ein Butterbrod zu haben. In einer halben Stunde werden wir verpflichtet sein, uns freundschaftlich die Hand zu schütteln und eine zierliche Gratulation zuzuflüstern."

Aus Ihrem Herzen kommt kein aufrichtiger Glückwunsch für mich."

Mein Herz ich bitte Sie, gnädige Frau, wir stehen im Begriff, eines der letzten Jahre des neunzehnten Säculums zu beginnen, und Sie sprechen von so antidiluvianischen Dingen. Ich beabsichtige es nächstens einer Sammlung von Versteinerungen zu überweisen und erhoffe davon einen be­deutenden Effect."

Die zarte Frauengestalt schmiegte sich bebend in die Falten der Portiere.

Ihr Hohn ist entsetzlich grausam," murmelte sie mit blassen Lippen.Ich habe stets gefühlt, daß Sie mich haßten und verachteten, trotzdem Sie einst" sie unter­brach sich, während ein feines Roth ihre Wangen färbte, und fuhr hastig fort:Doch als ich Sie heut so unerwartet

wiedersah, schlug doch die Hoffnung in wir auf, daß Sie in dieser langen Zeit anders urtheilen gelernt haben würden."

Ihr Scharfsinn hat Sie durchaus nicht getäuscht. ES war auch an einem Sylvesterabend, da las ich meine Wünsche und mein Glück in einem Paar blauer Mädchenaugen. KurioS, nicht wahr? aber mein Herz war damals wirklich noch kein Petrefakt, sondern eine sehr heiße Flamme ... ich glaube, eS ist so an die hundert Jahre her! Und während ich die schönsten Verse reimte Sie erinnern sich doch, daß baß Laster des Dichtens mich schon in meiner zarten Jugend unheilbar ergriff und die große Sylvesterbowle herein- getragen wurde, faßte mich der Hausherr plötzlich am Arm und ersuchte mich mit einer Güte, der ich unmöglich wider- stehen konnte, mir die Neujahrsgratulation von der Straße aus anzuhören- das Hoch, welches er auf das neu verlobte Paar auSzubrtngen gedenke, werde ich dort, wenn auch ge­dämpft, so doch sicher am reinsten genießen ... und Herr von Neuhof, der neben dem würdigen Greise stand mit der sicheren Gewißheit im Busen, binnen fünf Minuten Bräuti- gam zu sein, öffnete mir liebenswürdig selbst die Thür. Damals kam ich zu der sonderbaren Ansicht, mit dem letzten Glockenschlage werde der Himmel zusammenstürzen, aber dieser kluge Heine hat ihn wirklich ganz solide mit goldenen Sternen­nägeln angenagelt- er rührte sich nicht. Und als dann alles Profit Neujahr rief, schrie ich aus vollem Halse mit- es war wirklich nett."

Und dann?"

Dann? bann geschah nicht- mehr. Ich habe geliebt, gelebt, gearbeitet, gehungert ... es ist das höchst amüsant, wenn man nur eine Versteinerung in der Brust trägt. Wohl­wollende Leute nannten mich verrückt, woraus ich den logischen Schluß zog, daß ich der echten Weltweishcit schon beträchtlich näher gekommen bin. Und wenn ich Ihnen heute zu Ihrer zweiten Verlobung gratuliren werde des ersten Glück­wunsches hatte mich die Güte Ihres vortrefflichen Herrn Vaters überhoben, wie ich soeben erwähnte hoffe ich damit den Gipfel menschlicher Erkenntniß zu erreichen."

Ueber die Gäste war bereits die Unruhe des großen Moments gekommen. Ein Rauschen, Flüstern, Drängen zog hin und her und darüber hinweg ein feiner Ananasduft. In ihrer Nische standen die beiden wie auf einer weltfernen Insel.

Mit krampfhaftem Druck preßten die zarten Frauenfinger Bruno Wildbergs Arm.

Ich war damals ein sechzehnjähriges Kind, Bruno, schwach, hilf» und rathloS, ohnmächtig gegen die Gewalt des

Vermischtes.

* Stettin, 27. December. Am Tage vor dem Fest?- wurde eine hiesige Familie durch eine Blutt hat in Trauer versetzt. Auf einem Wagen der Pferdebahn hatte sich der Schmied Giese ungebührlich benommen und wurde von dem verheiratheten Pserdebahvschoffner Jorasch zum Absteigen veranlaßt. Als am Abend Jorasch seiner Wohnung zuschritt, lauerte ihm Giese auf und versetzte ihm in den Hals einen Messerstich, der eine Pulsader durchschnitt und den Tod zur Folge hatte.

* Erschossen. Auf dem Schießstand zu Kolmar wurde nach derEls. lothr. DolkSztg." ein Soldat erschossen. Der Soldat diente im zweiten Jahr im 14. Jägerbataillon. Zum Anzeigen bei der Scheibe commandirt, sprang er, ent­gegen der Instruction, im letzten Moment noch einmal vor, um einen Keil zu befestigen. Im selben Augenblick ging einem Soldaten, der im Anschlag stand, das Gewehr vor der Zeit los- das Geschoß traf den Kameraden und durch­bohrte den Unterleib. Der Getroffene fühlte, daß der Schuß tödtlich war. Seine Worte lauteten:Ich werde nicht wieder auf die Stube kommen, legt meine Sachen schön zu­sammen und schickt alles meinen Eltern- sie haben nun ein schlimmes Weihnachtsfest." Auf dem Transport zum Lazareth starb er.

* Ein ebenso schreckliches als eigenartiges Unglück wird telegraphisch aus Castle Island in Irland gemeldet. Dortselbst ist gestern ein Bauernhof mit allen Bewohnern und dem ganzen Viehbestände in einem Sumpfe unter­gegangen und verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen- es ist, als wäre er von der Erde verschlungen. Der ganzen Erscheinung ging ein Rollen wie einem Erd- beben voraus. Der Sumpf ist noch immer in Bewegung. Die in der Nachbarschaft wohnenden Leute verlassen ihre Wohnungen.

* Das wirksamere Mittel. Der Gatte (zum Schluß eines ehelichen Streites):Nun wirst du natürlich gleich wieder etnpacken und zu deiner Frau Mama reisen, um dich über mich zu beklagen!" Die Gattin:O nein diesmal werde ich Mama hierher kommen lassen!"

* Euter Rath.Doctor, meine Frau leidet an Schlaf­losigkeit ganze Rächte lang ist sie wach. Was soll man da thun?" Doctor:Gehen Sie früher nach Hause!"

Ein vornehmes Weihnachts-Geschenk:

Meyers «

Historisch-Geographischer Kalender

auf das Jahr 1897.

Als Abreisskalender eingerichtet.

Mit über 600 Landschafts- und Städteansichten, Architekturbildern, historischen Porträts, Autographen und Wappenbildern.

Preis: 1 Mark 50 Pfennig.

i ________________

Ausführlicher Prospekt gratis in allen Buchhandlungen.

Bibliographisches Institut in Leipzig und Wien.

Vaters - meine Waffen nur Bitten und Thränen. Was konnten sie mir nützen . . . und Sie verließen mich! Hatte ich gesündigt, so habe ich eS in meiner kurzen Ehe gebüßt. Mein Herz versteinerte nicht wie daS Ihrige!"

Und heut?" Zum ersten Male sah er ihr mit seinen scharfen, hartblauen Augen voll tnS Gesicht.Heut find Sie majorenn, soviel ich weiß."

Sie hielt seinen Blick fest aus.

Wissen Sie, was cs einem Weibe bedeutet, allein zu stehen, ohne Glück, ohne Liebe, ohne Hoffnung auf schwankem Boden, und dazu Jahre hindurch bedrängt von einem unab­lässigen, erbitterten, rücksichtslosen Werben, das einer Schlange gleich immer fester seine Ringe um die Wehrlose windet, bi- sie erschöpft zusammenbricht! Muth, Stolz, Kraft, Alle- schwindet dahin in dieser zähen Umschlingung und dann kommt die Stunde, in welcher die Hoffnungslose sich ergibt."

Man müßte der Schlange den Kopf zertreten," murmelte Bruno Wildberg, und seine nervige Faust ballte, sein Fuß hob sich.

Wie Flammen hingen Elsa von Neuhofs Augen au seinem scharf gezeichneten Antlitz.

Wer ein Mann wäre, ein Herz hätte "

Und ein Vermögen - ich bin ein armer Mann, meine Gnädige. Wenn das Publikum seinen Geschmack ändert, so kann ich wieder hungern ... und Hunger thut sehr weh, meine Gnädige!"

Nicht immer . . ." lächelte sie.

Wieder blickte er sie au . . . minutenlang, und nun schlugen zwei heiße Flammen wild zusammen. Nur ein kurzer, rauher Laut flog von seinen Lippen:Elsa!"

Sie hatten daS Schlagen der Uhr, die schön sthlifirte Rede des Hausherrn, das Gläserklingen und Glückwünschen völlig überhört. Erst als ein Diener mit einem Tablet an ihnen vorbeistrich, erwachten sie auS ihren stummen Träumen. Bruno nahm ihm zwei Gläser ab.

Ein neues Jahr . . . kann es ein neues Leben bringen?"

Noch zagten sie Beide. Da stürzte der kleine dicke plumpe Rabe auf sie zu.

Aber meine liebe gnädige Frau, wie suche ich Sie wir wollten mein lieber Bruno"

Doch nun legte Bruno Wtldberg freudig, fest und stolz seinen Arm um die bebende Frauengestalt und hob sein GlaS: Dem neuen Jahre, dem neuen Leben! Du kannst un­doppelt gratuliren- wir haben uns soeben verlobt!"