□ et.! in Feiern in den verschiedensten Tchnle» I. eüiueni) mehrstimmig gelungen zu werden. Diese» Büchelchen wich «te eS mit solchen Dingen zu geschehen pflegt, an die G!Wa> im vorhinein verschickt und (grübt Ernö erwartet m □ »ifc man möglichst viel bestelle, und er ein gute» Gesa. h »ache. Nun, wir hoffen, daß die sächsischen Schulen f'iiiipDffnung täuschen werden. ES find fast lauter Lieder, öhbi ;r* nicht- angehen und einen so specifischen Raffen« du Win rr an sich tragen, daß sie sür Niemanden genießbar iei*!:cnen, al- für den Madjaren. Da finden wir Kossuth ncwMben Rakotzi Marsch, den Kurutzengesang von 1708 u. dgl. miisü Den deutschen Schulen zuzumuthen, so etwa- zu stich», ist eine Geschmacklosigkeit, ein Unsinn, ein Zeichen, ' vVrxn in gewissen madjartschen Kreisen das verständniß da?r.i rwllständig verloren hat, daß eS in Ungarn neben den fUiMtyrun noch andere Nationalitäten giebt, die noch nicht ftito untionQlen Gefühls bar sind. Aber eß kommt noch beisst. Auf Seite 23 heißt eß im Liede „Die dreifarbige
in dem die ungarischen Farben, d. h. de- ungarischen SxiHM, erklärt werden, im 3. Vers: A mäaodik tiszta fe ttu li6 szinü. — Azt mutatja: hogy a magyar j6 azäiri. — Nem fekete mipt a nömet lelkület, — Ki nem Luiji bol tcrem a becsület.“ — Zu deutsch: „Die zweite itjt schneeweiß, sie will besagen: daß der Madjare ein j,erz hat, nicht ein schwarze-, wie die Gesinnung deS Dchvlshun, der nicht weiß, wo die Ehre wächst." Wenn cam Jemand vom deutschen Volk behauptet, eß habe eine itfilgiiTsi Seele, d. h. eß sei schlecht und ehrloß, so ist das eiunjei^en, daß derselbe in- Irrenhaus gehört. In Ungarn atcou la etwas in einem Gesangbuch zu drucken und dieses ailtltzcstbuch au-geben für eine Feier, die nicht nur von Echrrm begangen wird, daS fällt unter das Gesetz, das di ist kluireizung gegen eine Nationalität verbietet. Wir mmitten sehen, was für ein Lärm entstünde, wenn irgend .'xiant sich beifallen ließe, den gleichen Unsinn von den MKHarcm zu behaupten : sie hätten eine schwarze Seele und fe iiü! ehrlos. Man würde Staat-anwälte und Gerichte zu
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,mal' 3a der 6.
Here Lehranstalten k bis 27. Mai ta^ 18 und zahlreiche 1 Staatsbehörde, ersA legte in einem äu§eiJ., °ge der Borsitzrck^ ’i die Wünsche der jjtK; rchbildung dar. Die t, ender Debatte keinen;r n Vorträge der Hene aiksurt a. M. über bli. ipsmodelle für den Zeihr 8 des Zeichenuntenichli1 8 practische Leben. Ü i an diese Vortrage an, den Vorttagenden führ, führte nach voranfgegr hriten Zeichenlehrer : die äußeren und ir stelnng guter Resultate u so überzeugender und ii ilung die aufgestelltea! ;m. Zeichenlehrer Köril esormversuche des schck t. Auch dieser VorM-' ien. Eine Debatte foc mehr stattfinden. Die t n geprüften Zeichenleb beseelt find, den Zeitz ;ten mit allen Kräften; -nnung im Rahmen der.' tckelung des i beseitigen.
ehemaliger Echulttdeee. > Handelsakademie f \ rt-S Stift“»«"'' Mr» 8. Sootliol H; ntqleittitj. • it f»'«-»ht 8ihff #» I'4 Ta!- "■
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ößüst nufen — dem Deutschen gegenüber, der in Ungarn A rn;bt anläßlich des Millenniums sich erinnern muß, waS (Eit(tut dem Lande geschaffen und genützt,' ist alles er» laisztt. Wir verwahren uns gegen solche öffentliche Beschimpf- ilmztii, !dte zuletzt auf den Verfaffer zurückfallen müffen. OMtzLche hat aber auch noch eine tiefere Bedeutung. Sie Iftiltln Symptom dafür, daß die Millenniumsfeier, die eine F'KMklo.ki soll für den tausendjährigen Bestand des ungarischen
von unvernünftigen Chauvinisten immer mehr auf iauk Gübiet einer madjartschen Raffenfeier hinübergespielt wirft!. - Man sollte sich denn doch dabei fragen, nicht in» wsoftiirn j solche- zum Frieden dient, denn darnach fragt man ja j Ifon lange nicht mehr, sondern was für Töne man all» miWch iin den Chor der MillenntumSfestklänge htneinbringt, wKlru man so in den Wald hineinschreit. Wie sollen deutsche Ä'dmiirti'en, wie sollen deutsche Bolk-stämme in Ungarn die Fk?ck llrttmachen, wenn ihr dieser Character ausgeprägt wird? W ltlfii,!' nicht gewohnt, daß Gericht gegen litterarische Er- schidMMjlM auszurufen, aber die öffentliche Meinung muß ge,W laiche Beleidigungen, die in der Publication beß Erödi Wegen, im Jntereffe der madjartschen Gesellschaft (stitäafin nehmen!
Schiff-nachvichten.
Nom!ttllt!Icher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loos uiib I. M. Schulhof.
Srttmen, 26. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Deftu kh: clldampfn Aller, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutschen filoN ir. Breinen, ist gestern 1 Uhr Morgens wohlbehalten in Nekm k angekommen.
- rver Postdampfcr „Switzerland" der „Red Star Linie" tu SrhiiitriDcn ist laut Telegramm am 27. Mai wohlbehalten in PHMUMa angekommen.
Literatur unfc Katift
Reich und mannigfaltig in seinen literarischen und ünvslLaischm Gaben stellt sich uns VaS soeben auSgegebene Heft 17 der i VtEichen Jllnstrirten Zeitung „Ueber Land «nd IRtet* dar. 'luÄsskiN unterhaltenden Gebiete finben wir neben den Fortsetzungen beßdl rdirben und spannenden NomanS „Kastengeist" von C. Scdroeder ein «»«lorliebste Novelle „Frühlingstage in St. Surin" von I. ül|uin Megede und eine Reihe kleinerer Beiträge, während an- reg.qae: g thaltene Studien und Skizzen darauf Bedacht nehmen, Ttcbtiec irr Unterhaltung oder vielmehr zugleich mit dieser die Be- leyrliwi i|U pflegen, so u. A. eine Characteristik des Dichters fTtc'.y.-: iZoß, eine Plauderei über die „Kirsche" von O. Elsner, ?te L lenßwertbtn Fingerzeige „Ein guter Arzt" von E Lenbach untn!ö,yiic heilt man die Tuderculose?" von Dr. C. Kreulschmar, ^ie k ^-wissenschaftlichen Ausführungen über die „rechtliche Stellung betfc Äimm" von Dr.fi. gulb, die ungemein intereffante Schilderung etnuia ».fchzeitSfeier in Kairo" von Th. v. Roeder und die Ausfätze
Ratl von Rumänien 1866 bis 1896" v. Lindenberg, MM-tw! Bühneneinrichtungen" von Fred Hood und „Kolibris" ttonmr lieber. Letzterem Artikel find tleffNche Buntdruckotlder nach yiqiiütücn von Ch. Votieler beigegeben. Der illustrative Inhalt be81ilt'ieü ist überhaupt ein fehr reicher, wir finden neben den bild- lich.dm^Erstellungen aus dem Tagesleben (Hochzeit8feierlichkeitm in
Innenansicht aus dem neuen Hamburger Rathskeller, ' 'anÄkz der Kaiserjacht „Alexandra" auf dem Berliner AuSstellungtz- ’4t:|i||i l|. w.) werthvolle künstlerische Darstellungen, wie das schöne AaB«iI: Facsimile „fitebesgeschenk" nach Colombo, „das Btldniß deS'ft :rr.g8 Wilhelm II. von Württemberg" nach R. Huthsteiner, da»Ü.riiiissante Selbflporträt der Malerin Vigöe-Lebrun und viele 'ln ack Einen besonders schönen künstlerischen Schmuck hat das £>etMr einem neuen, nach einem Aquarell von A. Schram ausge- fiih^ iöuntdruck - Umschlag erhalten, der fich in seinem frischen PolitikiLnb seiner anmuthigen Zeichnung gleich günstig auSnimmt. 'LG«:,: vernehmen, wird dieser künstlerische Schmuck ein dauernder idrisn.j in der Folge die ganze Heft-Serie schmücken.
- -Belo»Sport*, Lahr i. ©. Jlluftrirte Sportzeitschrift fürt Ä gesammte Radsahrwesen, pro Quartal Mk. 1.50 bet jeder PoMkicrlt. — Inhalt der Nr. 14: Sport und seine Wirkungen. — I. i'tühkr, Fürth, an Waentig-Haugk, Meiningen. — Boykott. — Bo-Ää ur -PartS. — Deutschland. — Ausland. - Pariser Briefe. --Isbtle Frage. Wer ist der Erfinder des Zweirades. — Distanz- sahiftot! Ifnmnheim - Freiburg, verbunden mit dem Radsahrerfeste in FriKri^-z i i. Br. am 7. Juni 1896. — Chronik. — Rennberichte. - auäLk til jungen. — Handel und Industrie. — Spvrtskladderadaisch. --'l-itmsnachrichten.
Technische Fortschritte.
— eittfadxß Mittel, nm Eise« nab Stahl in unter» scheiden und die «Lte d»A Stahle- in Prosen. Wenn man einen Tropfm verdünnte Salpetersäure am Staol gibt, einige Minuten daraus einwirken läßt und dann wieder mit Wasser wegfpült, so wird ein schwarzer Flecken zurückbleiben. Auf Eisen bringt die Salpetersäure zwar auch einen Flecken hervor, aber keinen schwarzen, andern einen grauen. Die schwarze Farbe deS Fleckens aus dem Stahle wird durch dm Kohlenstoff deS Stahle- hervorgebracht. Dieser Kohlmstoff nimmt bei der Berührung mit Säure die "Natur der gewöhnlichen Kohle an und erscheint in diesem Zustande auf der Ober- läche; da im Eisen nur eine gewisse Menge Kohlmstoff vorhandm ist, so kann auch auf der Oberfläche nicht so viel erscheinen, der Fleck wird in Folge dessen auch nicht schwarz, sondern nur grau. Man ist durch diese Probe in dm Stand gesetzt, unterscheiden zu können, welcher von zwei Slahlm härter ober weicher ist, baß heißt, welcher mehr oder weniger Kohlenstoff enthält. Der gute Werkzeugstahl, der ja bekanntlich einen hohen Kohlenstoffgehalt besitzt, giebt sehr bald einen Flecken, während bei einem Stahl von geringerer Güte erst nach längerer Zeit die schwarze Farbe hervortritt. Diese Proben könnm nur auf fertig poltrten Sachen gemacht werden. Bei rohem Stahl und Eism muß man zu der Probe erst eine Stelle blank fchleifm.
Auszug an» den StandesaintOreglfteri,
der Stadt Siehe».
eefgeWott.
Mai: 23. Johann Martin Wörner, Kaufmann babier, mit Auguste Marie Johanna Katharine Hahn hierfelbst. 27. .Franz ßubrolg Hubert Broich, Apotheker dahier, mit Josephina AgneS Cremer zu Vorweidm. 28 Ludwig Wilhelm Hilgardt, Kaufmann dahier, mit Bertha Elife Ottilie Harnickel hierfelbst. 28. Heinrich Lang, Maurer dahier, mit Lina Künkel hierfelbst.!^
r C|ffglit|nugra.
Mai: 23. Karl Emil Stroh, Maschinist dahier, mit Elile Kauß hierfelbst. 23. Georg Gemmecker, Sch'iftfetzer dahier, mit Elisabeth Wilhelmine Johanna Philippine Rosenbaum hierfelbst. 23. Wilhelm Bernhardt, Gärtner zu Großen Linden, mit Elifadethe Charlotte Metzler hierfelbst. 26 Ludwig Friedrich Heinrich Wilhelm Wacker, Werkiührer zu Rudolstadt, mit Martha Louise Wilhelmine Druschke hier selbst. 27. Er,.st Otto Müller, Montevr zu Oberhausen, mit Luise Karoline Christiane Auguste Reiber hierfelbst. 27. Ludwig Johannes Adam Christ, Kutscher dahier, mit Magdalene Rößler hierfelbst. 28. Karl^Hermann Weidlg, Locomotioheizer dahier, mit Theodore Christiane^Haubach hierfelbst.
Mai: 18. Dem Former Ludwig Ott ein Sohn, Ludwig Karl. 21. Dem Gefangenaufseher Philipp Hartmann ein Sohn, Heinrich Eugen. 21. Dem Postschaffner Hermann Mickel ein Sohn, Hermann. 24. Dem Laternenwärter Friedrich Schäfer ein Sohn.
r •eftotbatxe.
Mai. 23. Katharine Marfchang, geb. Gräf, 62 Jahre alt, Wittwe von Bahnmeister Christian Marfchang dahier. 24. Heinrich Ziolte, 48 Jahre alt, Bahnarbeiter dahier. 24. Elifadethe Zink, geb. Schwab, 77 Jahre alt, Wittwe von Taglöhner Philipp Zink dahier. 26. Marie Ramfpeck, 84 Jahre alt, Händlerin dahier. 26. Elisabethe Ohr, geb. Fritz, 73 Jahre alt, Wittwe von Bahnwärter i. P. Friedrich Ohr dahier 26. Ernst Luh, 1 Jabr alt, Sohn von Fabrikarbeiter Ludwig Luh II. zu Klein-Linden. 28. Katharine Christine Johanna Dorothea Pitz, 6 Monate alt, Tochter von Taglöhner Heinrich Pitz dahier. 29. Wilhelm Schnabel, 10 Monate alt, Sohn von Schlaffer Albert Schnabel dahier.
Auszug aus den rlirchenbüchern
I der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getränte.
Matthäus gemeinde.
Den 26. Mai. Ludwig Friedrich Heinrich Wilhelm Wacker, Werksührer zu Rudolstadt, und Martha Luise Wilhelmine Druschke, Tochter des verstorbenen Locomotivsührers Louis August Friedrich Druschke zu Gießen.
Den 27. Mai. Ludwig Johann Adam Christ, Kutscher zu Gießen, und Magdalene Rößler auß Künzelsau.
Den 28. Mai. Hugo Frey, Psarrverwalter zu Hopfgarten, und Emilie Bolitsch, Tochter des Bürgermeisters Heinrich Bolitsch zu Aulendiebach bei Büdingen.
Markußgemeinde.
Den 23. Mai. Karl Emil Stroh, Maschinist zu Gießen, und Elise Kauß, Tochter des Schaffners Konrad Kauß zu Gießm.
Lukasgemeinde.
Den 27. Mai. Ernst Otto Müller, Monteur zu Oberhausen, und Luise Karoline Christiane Auguste Reiber, Tochter des ver- storbmen Weißbindermeisters Jakob Reiber zu Gießen.
f ■. 2'. Den 28. Mai. Karl Hermann Weidig, Locomotioheizer, und Theodore Christiane Haubach, Tochter des Maurermeisters Christian Haubach zu Gießen.
Johannesgemeinde.
Den 23. Mai. Wilhelm Bernhardt, Gärtner zu Großen-Linden, und Elisabeth Charlotte Metzler, Tochter beß Ackerßmanns Wilhelm Christian Metzler zu Bleffenbach.
^Den 24. Mai. Georg Gemmecker, Schriststtzer zu Gießm, und Elisabeth Wllhelmine Johanna Philippine Rosmbaum, Tochter des Schreiners Friedrich Rosenbaum zu Gießen.
•rtasfie.
Matlb äusgemeinde.
Den 24. Mai. Dem Monteur Karl Louis Petri ein Sohn, Karl Wilhelm, geboten den 15. April.
yg i Denselben. Dem Buchhändler Georg Martini ein Sohn, Erwin Ludwig Friedrich, geboren ben 5. Mai.
Denselben. Dem Kellner Friebrich Hattenhauer eine Tochter, Anna Marie, geboren ben 12. Januar.
Denselben- Dem Schneibermeister Wilhelm Heß eine Tochter, Marie Helene Christine Katharine, geboren ben 20. April.
Denselben. Dem Arbeiter Konrab Läufer eine Tochter, Katharine, geboren ben 5 Mai.
Denselben. Dem Weißbinbermeister Julius Schleuning eine Tochter, Lina Juliane Luise Emilie Sophie Christiane, geboren ben 4. Mai.
Dm 25 Mai. Dem Kutscher Justus Benner eine Tochter, Auguste Therese, geboren ben 30. April.
Denselben. Dem Schneiber Georg HUbebranbt eine Tochter, Johannetie Lina Anna Katharine, geboren ben 16. April.
Markußgemeinde.
Dm 24. Mai Dem Taglöhner Karl Mandler eine Tochter, Emma Henriette Katharine PHUippine, geboren ben 19. April.
Denselben. Dem Küfetmeister Wllhelm Kohlermann ehre Tochter, Emma Karoline, geboren ben 9. Mai.
Denselben. Dem Dienstknecht Martin Helfrich eine Tochter, Margarethe Katharine Johanna, geboren ben 20. März.
Denselben. Dem Müller Heinrich Hammel ein Sohn, Heinrich, geboren ben 16. März.
Denselben. Dem Bremser Wilhelm Schneider ein Sohn, Wllhelm Ludwig, geborm dm 6. April.
Dm 25. Mai. Dem Postschaffner Johann Konrad Lehr eine Tochter, Johanna Lina Sophie, geboren ben 15. April.
Denselben. Dem Arbeiter Georg Becker ein Sohn, Martin, geboren ben 31. März.
Denselben. Dem Knecht Peter Dittmar eine Tochter, Elise Christine, geborm ben 12. April.
Denselben. Dem Ta löhner Wilhelm Lesch ein Sohn, Heinrich Peter, geboren ben 11. Mäi».
Lnkaßgemeinbe.
Dm 24. Mai. Ein unehelicher Sohn, Heinrich Eberhard Cltar Adolf, geborm den 22. April.
Denselben. Dem Lackirei Karl Lehrmund ein Sohn, Karl Georg Wilhelm, geboren den 29. April.
Denselben Dem StationSassistmten Karl Wagner eine Tochter, Bertha Marie Wilhelmine, geboren ben 4. April.
Johanneßgemeinbe.
Dm 24. Mai. Dem Kausmann August Ewald Spornhauer eine Tochter, Ottilie Therese Elsa, geboren bm 12. März.
Denselben. Dem Metzger Wllhelm Faust eine Tochter, Lina Emilie, geboren ben 18. Avril.
Denselben. Dem Metzger Friebrich Bort ein Sohn, Karl Friebrich, geboten ben 12. Mai.
Militärgemeinbe.
“ Dm 24. Mai. Dem Felbwedel Erharb Schmibt eine Tochter, Frieba Wilhelmine Emilie Lina, geboren ben 23. April.
Denselben. Dem Sergeant Karl Fischer ein Sohn, tftan) Friebrich Ferbinanb, geboren ben 24. April.
Denselben. Dem Zahlmeister-Aßpirant Louis Hartleb ein Sohn, SUfreb Ferbinanb, geboren ben 22. Januar.
Veeedtgte.
MatthäuSgemeinbe.
Den 28. Mai. Esttabeth Obr, geb. Fritz, Wittwe beß verstorbenen Bahnwärterß Friedrich Ohr, 73 Jahre alt, starb den 26. Mai.'
Markusgemeinbe.
Den 23. Diai. Elisabeth Harbach, 15 Jahre alt, starb ben 21. Mai
Den 27. Mai. Heinrich Nolte, Bahnarbeiter, verheirathet, alt 48 Jahre, starb ben 24. Mai.
Johanneßgemeinbe.
Dm 26. Mai. Katharine Marschang, geb. Gräs, Wittwe beß Bahnmeisters Christian Marfchang in Eltville, 61 Jahre alt, starb ben 23. Mai .
Den 28. Mai. Marie Ramfpeck, Prioatin, lebig, 84 Jahre alt, starb ben 26. Mai.
Brodpreise vom 31. Mai biß 14. Juni 1896. Der hiesigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) Taselbrob......2v Pfg.
2 Kg. (4 Pfb.) Taselbrob £2 ,
1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrot.......24 ,
2 Kg. (4 Pfb.) Weißbrot.......48 ,
1 Kg. (2 Pfb.) Schwarzbrot»......22 ,
Roggm-Schwarzbrob bet Ernst Muth u. W. Ammd 21 „
2 Kg. (4 Pfb.) Schwarzbrot.......44 r
Roggm-Schwarzbrob bei Ernst Muth u.W.Arnenb . 42 „
3 Kg. (6 Pfb.) Schwarzbrot.......66 ,
Der auswärtigen Bäcker. ~
1 Kg. (2 Pfb.) Weißbrot, bei Wtlh. Fabel von Wieseck 24 Pf«.
2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bei Gg.Ant.Heufer o.Gr.-Lindm 40 „ L. Schmidt von Gr.-Linden 42 „ Wilh. Fabel von Wtefeck 48 „
2 Stg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) betGg. Ant. Heufer v. Gr.-Linden 38 „ W. Steinmüller v. Lang-Göns 40 „ Louis Schmidt v. Gr.-Linden 40 „ G. Jacoby v. Alten-Bufeck 44 „
3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod beiBalth. Christ Wwe. v. Wiefeck 66 „ W. Fabel von Wieseck 66 ,
Der Brodverkäuser.
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 30. Mai 1896.
Großherzogliches Polizetamt Gießen.
v. Bechtold.
Verkehr, taub» unO VoUrwirlhschaft»
Gieße«, 30. Mai. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. JL 0,75—1,05, Hühnereier pr. St. 0 2 St. 9-11 H, Enteneier 5-6 H, 2 St. 0 H, Gänfc-
eier pr. St. 10—12 H, Käse pr.St.b—11 Käsematte pr. St. 3 4,
Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar 0,50 bis 0,80, Hühner pr. Stück 1,30 bis 1,50, Hahnen pr. Stück j!L 1,40-1,80, Enten pr. Stück v* 1,80-2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsenfleifch pr. Pfd. 70-74 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 66-68 Schweinefleisch pr. Psd. 50 biß 66 ch, Schweinefleisch , gefallen, pr. Psd. 70 ch, Kalbfleisch pr. Pfd. 54—56 ch, Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 ch, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00 biß 5,00 JL, Weißkraut pr. Stück 0-00 ch, Zwiebeln pr. Cmtner X 6,00—8,00, Milch pr. Liter 16 ch, Kirschen pr. Pfund 50-70 ch.
Witteruugsbericht vom 29« Mai.
Während der hohe Druck feine Lage im Nordwesten des Erd- theils behauptet, ist das Centrum der nördlichen Depression in südlicher Richtung vorgedrungen und lag heute Morgen östlich von Stockholm, dabei ist über dem Ostseegebiet baß Barometer sehr stark gesunken (in Stockholm um 12 Millimeter), boch sind die Windstärken mäßig geblieben. Von dieser Depression zieht fich über bm Osten Europas eine breite Furche nteberen Druckes gegen bas weite Minimum im Süden des ErbtheilS. An der westlichen Begrenzung dieser Furche sind außerdem noch verschiedene Thellminima zu er- kmnen, unter deren Einfluß im südlichen Deutschland heute Morgm vielfach Trübung eingetreten war. Im Laufe beß gestrigen Abend- Haben wiederholt Gewitter ftattgefunbm. Im Osten Bayernß fiel Abendß und Nachtß Regen. Die Temperaturen zeigen an dm Flachland-Stationen unseres Gebietes einen merklichen Rückgang, während sie an ben Hochstationen sich wenig geänbert haben.
»o«a«s»chttti»a Bittmtmi
Wolkiges, ziemlich warmes Wetter mit Neigung zur Gewitter- bilbung.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeßen am 30. Mai, Mittags zwischen 11 unb 12 Uhr: Wasser 14, Luft 13°.
Rübfamen'sche Babeanstalt.
Nicht annähernd erreicht
von irgend einem neuen Reolame-Artikel ist in ihren notorisch en- vergleichlichen Wirkungen f. d. Hautpflege und gegen alle Haet- uorelnigkeiten und Ausschläge nur die altbewährte 4245
Carhol-Theerschwefel-Seife
Marke Dreieck mit Erdkugel und Kreuz von Bergmann & Cie., Berlin NW. v. Frkft. a. M. Vorn 50 Pfg. bei
H. Tichy, Seltersweg 43.
Kunst-AusstellungI geöffnet täglich, mti Äni« nähme beß Samßtaaß, von 11 biß 1 Uhr, am Mittwoch auch noch von 3 biß 5 Uhr. »iitzreud >«•
«uunterterache« »•# 11 teil » Uhr. — Etntrtttßpreiß ftt Nichtmitgliebe: an Werktagm 50 Pfg., au Sonntagen 20 Pfg


