Loudon, 28. Mai. Laut der „Morning Post" soll die Polizei eine neue Fenierverschwörung entdeckt haben, welche bezwecke, England durch Schreckensherrschaft im Innern und durch äußere Verwickelungen zur Gewähr einer irischen Republik zu zwingen. Die Verschwörung, welche durch einen gewissen Lyman orgaoifirt worden sei, soll neue Hauptsührer und Zwetgvereine über ganz England haben. Die Der« schwörer sollen der russischen Regierung ihre Hilfe zur Er» oberung Indiens angeboren haben- der russische Minister aber benachrichtigte die englischen Beamten, welche daS Complot nun entdeckten.
Moskau, 28. Mai. Heute Nacht entstand in einem Thurme deS ftrtml, wahrscheinlich infolge Kurzschlusses der electrischen Leitung, ein Brand, der jedoch bald gelöscht wurde.
Rewyork, 28. Mai. Der Chklou, der am Montag in einzelnen Districten Nordamerika- wüthete, hat ungeheuren Schaden angerichlet. Die Hospitäler in St. Louis find mit Verletzten gefüllt. Viele Todte find bereits gefunden - mau glaubt, daß noch Hunderte unter den Trümmern der zerstörten Gebäude begraben find. An mehreren Orten entstanden Brände. Alle am Quai vor Anker gegangenen Dampfer find gesunken. Die Zahl der Verwundeten und Getödteten wird auf etwa tausend geschätzt.
Berlin, 29. Mai. Den „Neuesten Nachrichten" zufolge richtete der Kaiser anläßlich seines Besuches der Marine- schausptele keinerlei Ansprachen an die Offiziere.
Berlin, 29. Mat. Die Abtheilung Berlin der Colontalgesellschaft veranstaltete gestern einen Begrüßung-ab end für die Delegirten zur heutigen Generalversammlung.
Berlin, 29. Mai. Der Kaiser lehnte daS ihm Seitens der städtischen Behörden in Breslau aus Anlaß der Einweihung deS Denkmals Kaiser Wilhelms I. angeborene Frühstück ab. Der Kaiser nahm indeß den Ehrentrunk auf dem Breslauer Rathhause an.
Berlin, 29. Mai. DaS „Tageblatt" meldet auSRom: Auf der türkischen Botschaft wird auf das Bestimmteste versichert, daß alle aus Athen oder Creta etntreffenden Alarmnachrichten tendenziös erfunden sind. Gleiches gelte von der Schauerkunde über angebliche Christeumaffacres. Seit Monaten seien dortselbft keine Unruhen vorgekommen.
Berlin, 29. Mai. Dem „Vorwärts" zufolge hat der Staatsanwalt keine Revision gegen das Urtheil im Proceß Auer u. Genossen eingelegt. Dagegen haben die Ver- urtheilten die Revision angemeldet, um über die Frage, ob ein Parteivorstand ein Verein im Sinne deS § 8 des VereiuS- gesetzeS ist, eine letztinstanzliche Entscheidung herbeizuführen.
Braunschweig, 29. Mai. DaS Confistorium lehnte das von welfischer Seite gestellte Ansuchen ab, beim Regenten die Anordnung einer kirchlichen Fürbitte für den erkrankten Prinzen Georg Wilhelm von Cumberland anzuregen.
Wien, 28. Mat. Eine gestern in der inneren Stadt stattgesundene Wählerversammlung sprach sich für daS Verbleiben der Abgeordneten NoSke, Exner und Kopp im Club der Linken aus.
Brüssel, 29. Mai. Der Senat bewilligte mit 61 gegen 11 Stimmen 15 Millionen Francs für die Congo- Eifenbahn.
Cocetes rrrrd
Gießen, den 29. Mai.
* • Aus der Volksschule. Am 5. Mat wurde die vom hiesigen Schul- und Stadtvorstand eingerichtete HauS- Haltungsschule und weibliche Fortbildungsschule mit 24 Schülerinnen eröffnet. Es sind dies aus der Schule entlassene Mädchen, welche sich in weiblichen Handarbeiten, Nähen, Flicken, Maschinennähen, Bügeln weiterbilden und das Kochen für eine einfache Küche erlernen wollen. All diese Fertigkeiten sind für das praktische Leben nothwendig und nützlich, denn es ist heut zu Tage ein Ringen und Jagen, um die wirthschaftlichen Verhältnisse weiter Kreise zu verbessern- der schwere Kampf umS Dasein, den die meisten Menschen zu kämpfen haben, erfordert eine tüchtige Vorbereitung fürs Leben, ein gewisses Maß von Wissen und Können, eine klare Ueberficht über die eigenen Verhältnisse, die in manchen Familien nicht vorhanden zu fein scheint. In richtiger Auffassung der tyatsächlichen Verhältnisse hat der hiesige Schulvorstand aber nicht die Schule mit dem hauSwirthschaftlichen Unterricht eingeengt und belastet, wie dies in anderen Städten geschehen, sondern er läßt durch Anregung auf die Schülerinnen einwirken, damit sie freiwillig und frei von allem Schullernen ihre ganze Zeit und Kraft dem Aneignen dieser Fertigkeiten widmen können. ES braucht nicht bewiesen zu werden, daß die Volksschule ihre ganze Zeit ungekürzt nöthig hat, um den Schülerinnen daS Wissen beizubringen, was heute von jedem Menschen verlangt werden muß. Religion, Rechnen, Schreiben, Lesen, Kenntniß der geographischen Verhältnisse und der geschichtlichen Entwickelung unseres Vaterlandes, Bekanntmachen mit den Cultur- fortschritten unserer Zeit, vor allem richtiges Denken, das sind die Dtn^e, welche die Schule zu lehren hat und deren Entwickelung rmd Festlegung nicht durch Einsührung von weiterem HauSwirthschaftlichen Unterricht gestört und gehemmt werden darf. Durch daS Zuvielerlet in der Volksschule schädigen wir einerseits die Gesundheit unserer Kinder und machen dieselben zerstreut, gedankenlos und oberflächlich, wodurch ein viel größerer Nachtheil fürs praktische Leben her- vorgerufen wird, als wenn ihnen in der Jugend allerlei Fertigkeiten beigebracht werden, die fie im Jünglings- und Jungfrauenalter doch wieder vergessen, well die fortgesetzte Uebung fehlt. Richtiges Denken kann man n',cht durch Handfertigkeit sich aneignen, eS allein führt zur richtigen Er- kenntniß der wirthschaftlichen Lage, der focialen Stellung und befördert am besten den wirthschaftlichen Fortschritt. Der Pädagoge Kellner fragt klagend: „Arme Volksschule, wann wirst du doch aushören, ein Experimentirfeld für die
verschiedenen Zeitströmungen zu sein? Wann wird man eS richtig fassen und begreifen, daß Dir in der Bildung des inneren Menschen das höchste Ziel gesetzt ist und daß hiervon auch daS äußere Glück abhängt?" ES ist nothwendig, diese sür die Schule störende Einwirkung öffentlich zu besprechen, denn in der Regel sind c5 nicht Fachmänner, welche diese Zumuthungen an die Schule stellen. An manchen Orten scheint ein wahrer Eifer zu bestehen, immer etwas Neues in die Schulen htueinzubringen, auch wenn es auf Kosten des bewährten Alten geschieht- ja man kann oft einen leisen Zweifel nicht unterdrücken, ob solche Neueinrichtungen nicht in erster Linie inS Leben gerufen würden, um ihre Urheber bewundern zu lassen. Gießens Verwaltung hat eS in richtiger Weife verstanden, all die WohlfahrtSeinrichtungeu an der Volksschule herzustellen, welche die moderne Zeit für nützlich hält, aber fie hat nicht den Unterricht etnschränken wollen. Sie baute Schulhäuser mit mustergiltigen Einrichtungen, fie war eS, welche in Hessen zuerst die Schulbäder einrichtete, fie führte den HandfertigkeitSuutereicht für Knaben ein, sie verwilligte die Mittel zum Knaben- und Mädchenhort, fie gründete die HauShaltungSschule für auSgeschulte Mädchen, sie legte Schulgärten an, sie richtete einen CursuS für Stotterer eüt und die schwachsinnigen Kinder werden schon seit Jahrzehnten in einer besonderen Abtheilung unterrichtet. Dies Alles vollzog sich ruhig, ohne jede Anpreisung nach außen, und wenn jetzt darauf zurückgekommen wird, so ist dies veranlaßt durch Artikel aus anderen Städten, worin jede Neuerung und wäre eS bloS die Anlegung eines Blumenbrettchens im Schulhofe, als eine große That gepriesen wird und wodurch die Meinung hier entstehen könnte, als sei in Gießen nichts Derartiges geschehen. Oben genannte Einrichtungen stehen auf der Höhe der Zeit, und eS kann nur gewünscht werden, daß die Schule in allen ihren Gliedern auch ferner dasselbe bereitwillige Entgegenkommen finden möge, wie seither- der Segen wird nicht auSbletben.
* * Feuer. Im Dachstuhl eines Hauses in der Schottstraße entstand gestern Nachmittag 6 Uhr Feuer, welches aber von den Anwohnern und einem Feuerwehrmann rechtzeitig entdeckt und gelöscht wurde, ohne größeren Schaden anzurichten. Als Entstehungsursache wird angenommen, daß Funken aus dem Kamin in das Dach geflogen und die Sparren entzündet haben.
* * Gebrauchsmuster-Eintragung. Mikroskop mit abliegendem Augenort in Verbindung mit einer Lupe zur makro- und mikroskopischen Doppelablesung an feinen Wagen: Wilh. Spörhase in Gießen, 16. 3. 96.
* * Es courfireu falsche Fünfmarkscheine. Dieselben find etwas kleiner als die ächten und tragen kein Wasserzeichen. Vorficht!
•* Der Deutsche Kriegerbund vereinigt zur Zeit in 244 Bezirken bezw. Verbänden und 10163 Vereinen 864 478 Mitglieder. DaS baare Bundesvermögen beläuft sich auf 773 700 Mk. An Unterstützung hat der Bund im Jahre 1895 an 5564 bedürftige Kameraden bezw. Wittwen 81 217 Mk. gezahlt. Die beiden Krieger-Waisenhäuser des Bundes „Glücksburg" in Römhild, im Jahre 1884 mit 5 Zöglingen und tu Canth in Schlesien, am 15. Juli 1893 mit 26 Zöglingen eröffnet, ersetzen jetzt schon 156 Kindern daS Vaterhaus. Der Deutsche Kriegerbund umfaßt zur Zeit 371 Sanitätscolonnen, welche sich lediglich nur aus VereinS- kamrraden zusammensetzen.
** Für Garnisoustädte von Zuteresse ist eine neuerliche Verfügung des KrtegSmtnisterS, wonach keine Bedenken bestehen, Ctvtlperfonen männlichen Geschlechts, die in der Nähe von Garnisonlazarethen plötzlich erkranken oder verunglücken, dort aufnehmen zu lassen und zu behandeln, wenn nach mtlitärärztltchem Ermessen ihre Ueberführung in ein Ctvtl- krankenhaus oder in Privatpflege die Wiederherstellung erschweren oder in Frage stellen würde. Für die Verpflegung sind von dem Kranken die DurchschnittSkoften nach dem Satze für die unteren Chargen zu zahlen.
** EchloffereiAusstellung in Mainz. Am 13. Juni l. I. wird in der Stadthalle zu Mainz eine Ausstellung von Erzeugnissen des Schlosserei-Gewerbes eröffnet, die das berechtigte Interesse der weitesten Kreise in Anspruch nehmen wird, und auf welche wir heute an dieser Stelle aufmerksam machen wollen. Anmeldungen aus allen Theilen Deutschlands liegen bereits vor, und die renommirtesten Werkstätten werden die Ausstellung mit eigens zu diesem Zwecke hergestellten Gegenständen beschicken. Die Anmeldungen können bis zum 30. l. M. erfolgen, so daß für die Interessenten nur noch kurze Frist zur Entschließung für eventuelle Beschickung der Ausstellung gegeben ist. Den nicht verkauften Gegenständen der Ausstellung ist von allen Eisen- bahnverwaltungen Deutschlands durch Vermittelung deS Großherzogl. Hessischen Ministeriums des Innern und der Justiz frachtfreier Rücktransport zugefichert. Zur Verthei- lung gelangen Ehrenpreise, StaatSpreise, Medaillen und Diplome, so daß die Aussteller für ihre Bemühungen den gerechten Lohn finden werden. Da der BerbandStag der 'kutschen Schlosser-Innungen zur Zeit der Ausstellung in Mainz stattfindet, ist ein zahlreicher Besuch derselben Seitens >er Interessenten mit Sicherheit zu erwarten. Da die Anstellung aber auch das getreue Bild des heutigen Standes eines hochentwickelten Kunstgewerbes bieten und die damit verbundene historische Ausstellung den reichen Schatz der in JnnungSbesitz befindlichen Kunstgegenstände zeigen wird, werden auch Nichtintereffentcn bei dem Besuch der Ausstellung die reichste Befriedigung finden.
*• Erleichterung des Besuchs der Berliner Gewerbe- Ausstellung für Arbeiter. Um auch Arbeitern von außerhalb den Besuch der Berliner Gewerbe-AuSstellung zu ermöglichen, hat die preußische Eisenbahnverwaltung ein sehr bemerkens- wertheS Zugeständniß gemacht. E- wird darüber berichtet: Seitens de- Herrn Ministers der öffentlichen Arbeiten find die königlichen Eisenbahndirectionen ermächtigt worden, von mindesten- 75 Kilometer von Berlin entfernten Stationen an gewerbliche Arbeiter (auch Arbeiterinnen) einzelner auf
der Berliner Ausstellung vertretener Gewerben», SonderauSftellung ihrer Anlage nach vorruasm,«-?!'. unb anregend auf die Arbeiter zu wirken "lehn,, ermäßigte Rückfahrkarten mit 7täata,r dauer zum Preise von 1 Psg. für da- Kilometer ie Rückfahrt auszugeben, welche zur Benutzung der 3 » - Personenzüge berechtigen. Die Ausgabe ist jedoch'v 1 bei der Direktion zu stellenden schriftlichen und begründeten Anträge deS Arbeitgebers oder ©ernt' sowie davon abhängig zu machen, daß die ftQbu r l:- Mindestzahl von 30 Arbeitern und unter =uhr:: Antragstellers beziehungsweise eines Beauftragen >7 unternommen wird. Die Gewährung von Freigepäcks» ' statt- die Rückreise kann auch einzeln angetreten wert^ vorstehenden Bestimmungen finden auch aus die m der StaatSeisenbahu- Werkstätten und auf anaefc^. r Fischereigewerbes, letzterenfalls mit der Maßgabe-»^?" daß es einer besonderen Begründung deS Antrag"**, der Vermittelung eines Arbeitgebers nicht beb5r T? Dienststellen haben auf Aufragen dementsprecheud zu ertheilen und die Interessenten zu veranlasse, sT? "°ge unter Angabe der Theilnehmerzahl möglichß'^2 eiuzureicheu. Bei Bewilligung eine- Antrages ‘ Fahrkarten • Ausgabestellen die gedruckten überwiesen werden. Der Fahrpreis für Hin- und nach Berlin würde von Gießen aus 10 Mk. 10 W dritten Wagenklasse betragen.
** Entscheidung des Lande8verficherungs»»iei . curse in lond- und forstwirthschaftlichen Unsolliachev junge Personen, die am 23. Juli 1895 als Taglödoe: V LandwirthS von AngerSbach auf dem Felde gearbeitet waren bei einem auSgebrochenen Gewitter zu» £$ 7 - ! dem Regen unter einen nahestehenden Birnbau» und dort vom Blitz erschlagen worden. Die 8itn* 1 beiden, deS 15jahrtgen B. H. au» Höchst und bei U-dir;- L. F. von Hummetroth, hatten Rente verlangt, waren -tb» von dem BerufSgenossenschafiSvorstand deßhalb ab|t-r3 worden, weil die umgekommenen Personen au» de» wirthschaftSbetriebe ausgetreten gewesen seien, als Unglück ereilte und weil für die nachtheiligen Fo.gr? n»; Naturereignisses die Genossenschaft nur daun in genommen werden könne, wenn die versicherte Thäti^r'-, solche mit einer erhöhten Gefahr verbunden gewesen lei. » durch erst der gesetzlich geforderte Zusammenhang beriete werde, waS im vorliegenden Falle nicht gesagt »erber 3a Die Berufungen waren vom Schiedsgericht jurüirna worden, die des H., weil er die Frist versäumt harrt ci die des F. aus den vorgenannten sachlichen ©rünbtr :c: das Gericht beitrat. Die rechtzeitig verfolgten to; konnten nicht zu einem andern Ergebnisse führen, tre: it Fristversäumung des H. war nachgewiesen unb das nnk gegen den Kläger F. entspricht dem Gesetz und der sprechung.
** Reichsgerichts Entscheidung. Ein Unfall brr lix steigen auf einer Eisenbahnstation von einem $i|e tn etrn andern ist, nach einem Urtheil deS ReichSgerichtl, 3. äieV. senatS, vom 17. December 1895, regelmäßig all t- bei Eisenbahnbetrieb geschehener Unfall zu betrachten unter die durch den § 1 deS ReichShaftpflichtgesetzel be|rinte erhöhte Haftpflicht de» Eisenbahn-BetriebSunternedwu-
** Zu Amerika verstorbene Hessen. New ark Mina Cahn, 81 Jahre alt, aus Dolgesheim, Kreiß heim. Brooklyn, N. A, Peter Neu, 69 Jahre alt, -d Hessen-Darmstadt. New-Aork, Frau Catharina Fettti geb. Meisner, 52 Jahre alt, aus Alsfeld. Shicago JO Frank Hettinger, 68 Jahre alt, aus Heppeodetn
Arnsburg b. Sich, 26. Mai. Der dritte ffingn-' n;:: der alljährlich die Bewohner der näheren und «eiteren gebung hierher führt, hatte, besonders unter ber Ö'.r* :<i herrlichen PfingftwettcrS, auch dieses Jahr wieder rrt Hunderten zählende Menschenmenge zusammengesührt. bildete daS im nahen Walde gefeierte Mtssionlsf: :r Anziehungspunkt. ES waren zu demselben viele der -n- wohnenden Pfarrer mit ihren Confirmanden auf mh und Birken geschmückten Leiterwagen gekommen. V Ansprachen hielten die Herren Pfarrer Weicker von Rohrheim und Volp au» Lenbach. Im Hofe bei Hauses fand eine Nachversammlung statt, wobei mehrere fc- sprachen gehalten wurden, und die Kirchengesangvereivt::: Gambach unter Leitung deS Herrn Pfarrer 0tof ur- ‘ Müuzenberg unter Leitung von Herrn Pfarrer rke-:' Choräle und geistliche Lleder vortrugen. Auch ber chor von Holzheim war erschienen und begleitete dü Ar roße Wer nicht an dem aufS gastfreundlichste von den 5$«^ deS RettungShauseS gebotenen Kaffee theilnahm, renr-nnr sich in den Garten- und in den Restauration-rSu»er Herrn Thörner, der dem Rufe feiner Restauransn B dieseSmal wieder Ehre machte. Dort war alle! btl * letzten Platz besetzt. — Seine Erlaucht der Graf & Laubach war an diesem Tage auch tn seinem 54^** ArnSburg anwesend. Der Eintritt in fämmtlt4? Är. owie die interessanten Ruinen der ehemaligen *"^'"1 ‘ Klosterkirche mit Kreuzung und Gacrtstet war , auf» freundlichste gestattet worden, unb machten MnJW* , dieser Erlaubntß Gebrauch. Wie bei dem Feüe wurde, hat der Herr Graf für nächsten Sonntag die Räume zum Vortrag eines MtssionSpredtgerS |0 »et* die Lage der deutschen Evangelischen tn Parti ue ügung gestellt. — Dem Vernehmen nach wird am • d. I. auf dem HoherodSkopf wieder eine Fam^ • erenz der evangelischen Geistlichen del trl der angrenzenden Orte stattfinden, die, einigermatzeri Wetter vorausgesetzt, sehr zahlreich besucht ju ” ,Vjii4e pricht. ES werden Vorträge gehalten, und au<t m- _■* Genüsse geboten werden. Den Mittelpavkr |
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