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W$ro 2anbtk N 1895/96 1 ^offene gÖIaill Masse der W' !rsleuliches Srgeh- 1 Jahr 1894/95 ,;. tobet, dagegen h; _ der Geber ans 2!. W. hat fich tieS»; bten Gründung tat it Regel nämlit, Li « opstrtvMgen^ strtbungeo, M jit«. tätigt, und ebenis 1.
i> i: .cringea Betrag werth. Man kann heute wohl sagen, ö ■; gegen früher zwar BteleS billiger geworden ist, aber f"it> Ist etwas verhältnißwäßig so billig, wie daß Feuer» v nsi trrungSwesen. Der Kostenpunkt kann hier auch für die b«A lensten Verhältnisse nicht in Betracht kommen. Am
Mcgsten wird die Mobiltar.Feuerderficherung noch immer s ib die Landbewohner sein, und auch am nothwendigsten. -Lc Sandmann, der im Frühling und Sommer soviel auf d ist Felde zu thun hat, muß HauS und Hof oft genug der LDsul seiner noch nicht erwachsenen Kinder überlassen, und LLLibernack und frevler Uebermuth hat dann schon manches 1DM angerichtet. Auch hier gilt: Besser bewahrt, als Sldligt. _______________
0. Nidda. 26. April. Auf der Nebenbahn Nidda» Zb>tiitrn ist durch die Wachsamkeit deS LocomotivführerS am Zv'Mtüag Abend ein Bahnunfall verhütet worden, der die schlimmsten Folgen hätte haben können. Bet dem Hsürirelsbach schen Sägewerk bemerkte nämlich derselbe etwa hinter» Schritte von der Curve entfernt, eine dunkle Masse aius bem Schienengeletse, das hier neben auf dem Fußsteig dien BiaatSstraße von Nidda nach Schotten liegt. Der Zug aindc sofort zum Stehen gebracht. Auf dem Geleise lag dieek inir Heu beladene Wagen eines Fuhrmannes aus Bisses b-ei Echzell. Ein Hinterrad der Wagens war gebrochen, rtioiurif) derselbe auf die Schienen gefallen war. Durch so- f Nrtifleö Abladen der Heues wurde der eiserne Weg bald tutfec frei, und der Zug konnte mit einer Verspätung von eiirutt l alben Stunde nach Nidda weiterfabren._______________
DermifdjtcK
Marburg, 27. April. Von den bei dem Unglück auf d-Li ig-ahuhofe GunterShausen verletzten Reisenden find n«is jtoei in der Nacht von SamStag auf Sonntag gestorben. Mit Zahl der Tobten ist demnach 3, außerdem sind 6 Per- lÖ'M W)»er, 20 leicht verletzt.
Frankfurt a. M., 28. April. Wie gewonnen, , o je i tonnen! Mir diesem theueren Tröste muß fich em NMpIvtzbesucher behelfen, der vorgestern am Totalisator der SW-; scheu Lebensregel, daß der Mann wetten und wagen
müsse, mit einem guten Erfolge uachgekommen war, auf dem Heimwege aber den Geldbeutel mit 600 Mk. verlor.
* Maauhei«. 28. April. In dem pfälzischen Dorfe Ulmet erhängte fich am SamStag der 11jährige Sohn deS Laudwirths Peter Hetderich, weil er in der Schule nicht in die nächste Klasse batte ausrücken dürfen.
Verkehr, £awö» tmfc VoUrwirrhfchaft.
Gieße«, 29. April. Der gestrige Viehmarkt hatte etwa? stärkeren Auftrieb als der letzte. ES mochten etwa 600 bis 700 Stück Rindvieh vorhanden gewesen sein. — Die Vtehpretse sind trotz der guten FutterauSsichten stark weichend, was wohl seinen Grund darin hat, daß in Folge der vorjährigen guten Preise die Zucht stärker getrieben wurde. — Unter dem Auftrieb waren ca. 100 bis 150 Kälber und 600 Stück Kühe Vogelsberger und Stmmenthaler Kreuzung, frischmelkend und tragend Fremde Käufer fehlten diesmal gänzlich. DaS Geschäft in Zuchtvieh ging flott. Kühe 1. Qual, kosteten 350 bis 400 Mk., 2. Qual. 280 bis 350 Mk. Maare 3. Qual-, welche überwiegend vorhanden, wurde zu sehr billigen Preisen verkauft. Der Handel in Fettoieh war wie beim letzten Markt sehr flau, trotzdem der Auftrieb hierin sehr klein war. Kühe erzielten 45 btS 50 Mk., Rinder 53 bis 60 Mk., Kälber 50 bis 55 Mk. pro Gentner Schlachtgewicht. Die Einrichtung, daß der Markt erst um 6 Uhr Morgens beginnt und der Platz so lange frei bleiben muß, bewährt sich sehr gut. Der Markt war gleich nach 10 Uhr beendet. Nächste Markttage am 12. und 13. Mai d. I. -
Mannheimer Maimarkt. Wir machen die landwirtschaftlichen Leser unseres Blattes daraus aufmerksam, daß das Großh. Badische Ministerium des Innern anläßlich des am 4. und 5 Mat in Mannheim stattfindenden Pferde- und Rtndviehmarktes das Verbot der Zucht- und Nutzviehmärkte für den dortigen Platz aufgehoben hat unter Beobachlung gewisser Schutzmaß'egeln, wie sie in dem betreffenden Erlaß vom 22. April im Mannheimer General-Anzeiger mitgetheilt sind.
— Eine Hauptsorge der gesammten Menschheit ist und bleibt die Sorge für das Wohlbefinden des eigenen Körpers, und mit Recht- ist er doch die Wohnung und das Werkzeug des Geistes. Wenn nun heute, wo von Sette des Staates, resp. feiner Organe in so ausgiebiger Weise auf die Hygiene der Wohnungen geachtet und in der strengsten Weise gegen Verfälschung der Nahrungsmittel vorgegangen wird, wenn dennoch in unserer Zett die Krankheiten immer mehr überhand nehmen, so können wir nicht umhin, den bauptsächltchsten Grund hierfür in unserer Kleidung zu suchen. Der Körper muß ausdünsten, er darf nicht verweichlicht werden, aber auch den Unbilden der Witterung nicht zu sehr ausgesetzt sein. Keine dieser Vorschriften wird durch dm Gebrauch unserer Ober
kleidung verletzt. Aber die Unterkleidung^!! Findet man nicht fast überall noch die dicken wollenen Unterhemden, welche, besonders nach mehrmaligen Waschm, sich wie ein Panzer um die Brust legen, und nicht nur jegliche Ausdünstung des Körper- unmöglich machen, sondern infolge der Schmiere, der sich bei fchwttzmdem Körper in der Wolle bildet, sogar die Porm noch verstopfen und in den meisten Fällen ein ekelhafte- Jucken und einen noch ekelhafteren Hautausschlag zur Folge haben d Fast dmselben Fehler haben alle au» Wolle und Baumwolle angeserligten Unterkleider, da auch bei diesen die Wolle den Körper berührt. Besser schon sind die rein baumwollenen, haben aber den Nachtheil, daß sie ben Körper zu wmig vor Erkältung schützen. Welch eine Umwälzung in der Frage der Unterkleidung mußte daher durch das von Dr. Dhomalla, dtrtgirendem Arzte des Marieuhospttald in -ü<ke» wagen eriundene Gewebe heroorgebracht werdm! Die Jnnenfchtcht dieser Unterkleidung ist in erhabener gerippter Form aus roher unmtölter Baumwolle hergestellt, welche fetnm Schweiß aufntmml, die Außenschicht da- gegm aus gut entölter Wolle mit gut entölter Baumwolle, welche jeden Schweißtropfen gierig aufsaugt. Der Schweiß wird somit nur von der Außenschich» ausgenommen, währmd die gar nicht aufsaugende gerippte Jnnenschtcht und somit der Kpeper stets trocken bleibt. Welche VorlheUe dieser Umstand allein mit sich bringt, liegt auf der Hand. Dazu kommt, daß die Wolle dm Körper nicht berührt, somit niemals schädlich wirken kann, endlich aber wird die Körper-Temperatur stet- regulirt, weil zwischen den einzelnen Rippen des JnnmgewebeS sich eine Luftschicht befindet, die weder eine Ueberhttzung des Körpers noch eine plötzliche Abkühlung gestattet. Dabet ist zu bemerken, daß die Jnnenschtcht diese- Gewebe- nicht etwa tmprägnirt ist, denn hierdurch würde die Haut ja nur gereizt werden. Jeder, dem seine Gesundheit lieb ist, versuche es mtt der neu erfundenen Unterkleidung und zwar am besten im Sommer oder Herbst, da ein Uebergang im Winter oft schwer durchführbar ist. Nicht unerwähnt bleibe, daß diese Kleidung niemals beim Waschm eingeht.
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Der Vorstand des Alice-Vereins wird von nächster Woche an die B türaz.slisten herumgehen lassen. Indem wir um fernere wohlwollende r^Sbeilügung für das gemeinnützige Wirken der Alice-Schule bitten, er= s'ichn mir zugleich um den Beittitt weiterer Mitglieder. Für diese ge- ftfalteii mir uns anzufügen, daß der Beitrag eines wirklichen Mitglieds icWch 2 Mark beträgt.
Gießen, den 30. April 1896.
/Der Vorstand.
jr. Vorträge wate alten. BIS jetzt l irlberg, Professor D
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