Concursverfahren.
lieber bafi Vermögen de» Spengler- Theodor Waldschmidt in Gieren wirb heute, am 28. Januar 1896, Nachmittag- 12*/, Uhr, bas Concurs- verfahren eröffnet.
Der Kaufmann Ferdinand Hoffman» bahier wirb zum Concurs» Verwalter ernannt.
Conmrsforberungen sinb bis zum 385. Februar 1896 bei bem Gerichte anzumelben.
Es wirb zur Befchlußfaffung über die Wahl eines anberen Verwalters, sowie über bie Bestellung eines Gläu- digerausfchuffes unb eintretenben Falls über bie in $ 120 ber Concursord- nung bezeichneten Gegenstänbe unb zur Prüfung ber angemelbeten Forde- rungen auf
Freitag den 6. März 1896, Vormittags 9 Uhr, vor bem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Concursmaffe gehörige Sache in Besitz haben ober zur Concursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auferlegt, von bem Besitze ber Sache unb von ben Forberungen, für welche sie au- ber Sache abgesonberte Be» friebigung in Anspruch nehmen, bem Concurüverwalter bis zum 25 Februar 1896 Anzeige zu machen.
Großherzogl. Amtsgericht Gießen, gez. Neuenhagen.
Bekannt gemacht: Orth, 955
Gerichts schreib» bes Gr. Amtsgerichts.
Concursverfahren.
Ueber bas Vermögen bes Kaufmanns Heiurich Wallach in Gieße» wird heule, am 28. Jmmar 1896, Nachmittags 4 Uhr, bad Con- curövcrfahren eröffnet.
Der Kaufmann Ferdinand Hoffmann bahier wird -um Concurs- Verwalter ernannt.
Concursforberungen sinb bis zum 25. Februar 1896 bei bem Ge richte anzumelben.
Es wirb zur Befchlußfaffung über bie Wahl eines anberen Verwalters, sowie über bie Bestellung eines Gläu- bigerausschuffeö unb eintretenben Falls über bie in § 120 ber Concursord- ■ung bezeichneten Gegenstänbe unb zur Prüfung ber angemelbeten Forderungen auf
Freitag, dcu 6. März 1896, Vormittags 9 Uhr, vor bem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Concur-rnaffe gehörige Sache in Besitz haben ober zur Concursmaffe etwas fchulbig sinb, wirb aufgegeben, nichts an ben Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch bie Verpflichtung auferlegt, von bem Besitze ber Sache unb von ben Forberungen, für welche sie aus ber Sache abgesonberte Be- friebigung in Anspruch nehmen, bem Concursverwalter bis zum 25. Februar 1896 Anzeige zu machen.
Großherzogl. Amtsgericht Gießen, gez. Neuenhagen.
Bekannt gemacht: Orth: 956
Gerichtsschreiber bes ®r. Amtsgerichts
Holz-Versteigerung«
Moutag de« 3. Februar b. I, Vormittags 16 Uhr, kommt iw bem hiesigen Gemeinbewalb folgendes Holz zum Verkauf:
District Sold unb Totalität.
Eichen-Stammholz 1. Kl., 10 fm, 2. „ 30 , „ 3. „ 32
ii u 3 „
10 rm Eichen-Nutzholz.
Das meiste Holz eignet sich für Küfer, Schreiner unb Glaser.
Anfang im District Hageltriesch. Kröffelbach (Kreis Wetzlar), ben
27. Januar 1896.
Bangel, Vorsteher. 94v
Versteigerung.
Montag deu 3. Februar, Nachmittag» 3 Uhr, sollen bie ben Ernst Wallenfels Erben gehörigen Wiesen in ber Gemarkung Wieseck, zus. 31 400 Meter in 13 Abheilungen, freiwillig auf bem Rathhaus bortfelbft versteigert werben. 900
Vergebung von Bauarbeiter».
Zur Herstellung ber Einfriedigung am hygienischen Institut der Landesuniversität zu Gießen sollen die nach- iehend angeführten Arbeiten ein- chliehlich Materiallieferung auf dem Wege öffentlichen Angebots verdungen werben. Die Gebote können sich auf einzelne Titel ober auf sämmtliche Arbeiten beziehen.
1) 52 cbm Grunbau-Hub unb 72 cbm Mauerwerk.
2) 28 cbm Basaltlava zu Deck- platten, Stellsockel, Thor- pfeilern unb Treppen.
3) Schlofferarbeiten, einfaches Stabgitter unb Thore, zu- fammen 94 m lang.
4) Anstrich bes eisernen Ein friebigungSgitters mit Thoren.
Die Angebotunterlagen sinb im Amtslocal unterzeichneter Behörde, Goethestraße 52, zur Einsicht offen gelegt, woselbst auch bas Angebotformular abgegeben wirb, unb bie Angebote bis zum
14. Februar 1896, Vormittags 11 Uhr, einzureichen sinb.
Zuschlagsfrist 12 Tage. Beginn ber Erbarbeiten bei eintretenber günstiger Witterung.
■ Gießen, ben 28. Januar 1896. Grobherzogliche Baubehörbe für die Universitäts-Neubauten zu Gießen.
Reuting. 948
Jagdverpachtung.
Dieustag den 4. Februar 1896, Vormittags 11 Uhr, soll auf bem unterzeichneten Büreau bie Felbjagb ber ©emeinbe Gleim en- hain, bestehenb in 1200 hessischen Morgen Felb, auf weitere 6 Jahre verpachtet werben, wozu Jntereffenten hiermit cingelaben werben; um zur Verpachtung rechtzeitig einzutreffen, kann ber um 10 Uhr Vorrn. in Neustabt eintreffenbe fahrplanmäßige Personenzug benutzt werben.
Der Jagbbezirk liegt 30 Minuten von ber Bahnstation Neustabt, Main- Weser Bahn.
Gleimenhain, 27. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Gleimenhain.
Dietz. 947
Jagdverpachtung.
Moutag deu IO. Februar 1. I., Vormittags um 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei bie ber Gerneinbe Saasen zustehenbe Jagb auf weitere 6 Jahrs verpachtet werben.
Saasen, am 28. Januar 1896.
Großh. Bürgermeisterei Saasen.
Schmitt. 958
Jagdverpachtung.
Samstag, 8. Februar l. I., Nachmittags l Uhr, wird auf hiesigem Gemeindehaus bie ber Gemeinde Eberstabt zustehenbe Jagb auf weitere 9 Jahre verpachtet.
Eberstabt, 27. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Eberstabt. ___________G ö rlach.________957 Jagd-Verpachtung.
Freitag deu 31. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr,
soll im Gemeindehaus bahier bie Jagb ber Gemeinde Alten-Buseck in zwei Abteilungen auf weitere sechs Jahre öffentlich verpachtet werden.
Alten-Buseck, 25. Januar 1896.
Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
Körber. 899
Jagdverpachtung.
Montag, den 10. Februar l. I. Nachmittags 3*/, Ubr soll auf dem hiesigen GemeindehauL bie der Gemeinde Leihgestern zuftehendeJagd, bestehend in 932 Normalmorgen Wald und 3200 Normalmorgen Feld, in zwei Abteilungen auf sechs Jahre verpachtet werden. 856
Leihgestern, den 22. Januar 1896. Großh. Bürgei meistere! Leihgestern. _____________Heß._____________
Jagdverpachtung.
Montag, deu 3. Februar 1896, Vormittags 10 Uhr, wird bie Jagd ber Gemeinde Mainzlar unter ben bei ber Verpachtung bekannt gemacht roerbenben Bedingungen auf hiesigem Bürgermeisterei Bureau öffentlich auf 6 Jahre verpachtet.
Mainzlar, 22. Januar 1896. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar.
_______________Koch.____________808
Stobt. Schlachthaus.
Freibank. [942
Heute und morgen: Rindfleisch, nicht labenrein, pr. Pfb. 52P,g.
8chwemesleisch nicht labenrein, pr. Pfb. 48 Pfg.
Geaen
und wunde Haut
find vorzügliche Mittel:
Glycerin, Goldcream, Boroglycerin- lanolin, Praeseroativ-Crvam, Creme- JriS, Creme-Siwon, Lippenpomade, Cacooduttcr, Glysapol, Perubalsam, Salicyloaseline, Hirschtalg. Lanoliw, Mandelöl, Mandeikleie, Mandelklei- setse, Glycerinseife, Vaseline, Vaselin- seife, Salicylstreupulver, Lycopodtum, Dermatolstreupulver, Puder, Lanolin- seife, Myrrhen-Cibme rc.
zu haben in der 610
Adler-Drogerie, Seltersweg 39.
Für Bulliitälsrsuchrr I
gjahia Import
St. Felix Brafil mit Havanna K* aromatisch milde Qualität. ***S
Beste 8 Pfg.-Cigarre.
10 Et. 76 Pfg. V.°-Kiste 7 Mk. 25 Pfg empfiehlt 640
F. Schott,
Bahnhof»*. 23, L-wengasse
Steinkohlen la. Nusskohlen la. Anthracit- kohlen
Braunkohlen vom Hessenbrücker Hammer Donatus Brikets Brennholz empfiehlt
Dan. Wirths Nacht
549 Westaulage 39.
912] I« Wasche« »ad Bügeln hält fich bestens empfohlen
Frau Pieh, Sand^afie 12.
Masken-
An,üge unb Dominos m großer unb schöner Auswahl z» verleihen bei sor Cßnftfln Krrhardt
— Feiafie ■—
Mcsfina-L"°.7 Datteln, Feigen u. f. w. empfiehlt Heinrich Wallach.
Feinsten rohen und gekochte» Schinken, mild gesalzen 611: stets im Ausschnitt Metzger L. Pirr, 861 Neuenbäu en 12.
Keine andere Toilette-Seife vermag sich auf die Anerkennung von 2000 deutschen Professoren und Aerzte zu stützen!
Die Patent-Myrrholin-Seife ist
—== ohne jede Concurrenz =—
die einzig in ihrer Art exiwtirende Toilette-Gesundheits-Sfife zutn täglichen Gebrauch. Durch ihre Anwendung erzielt man auf IltttUFgCUlliRMCin
Weg die beete Schönheit»- und Gesundheitspflege der Haut und hierdurch einen schönen Teint. Das angenehme sammetartige Gefühl beim
Waschen, die grosse Milde und Reizlosigkeit, verbunden mit den keiner andere! Toiletteseife innewohnenden cosmctischen, hygienischen und sanitären Eigenschaften haben die Aerzte (siehe Broschüre) veranlasst, die Patent-Myrrh, lin-S. ife für die beste aller Toilette-Seifen
bei zarter Haut, für Kinder und zur Beseitigung von Rauhheit. Schrunden, Rissen und Unreinheiten der Haut etc. zu erklären Jeder Vorsichtige wird auf Grund solcher Gutachten in Zukunft nur Patent-Myrrholin-Seife anwenden und jede besorgte Mutter wird ihren Lieblingen die Annehmlieltceit derselben gewähren.
Die Patent-Myrrholin-Seife verwischt sich nur sehr langsam und hat ein angenehmes, aromatisches, wenig vordringliches Parfüm. B- kannte FacL- chemiker haben die Patent - Myrrholin - Seife geprüft und u. A fasst Hofrath Dr C. Sch mitt’s chemische Versuchsstation und hygienisches Institut ihr Urtheil wie folgt zusammen:
„Die rMyrrholin-Seife“ können wir als eine durchaus wohlgelungene, den strengsten Anforderungen genügende Toiletteseife bezeichnen, welche sogar in Folge ihres Mvrrholiu-Gehalts dun Werth einer guten Toiletteseife noch erheblich Übersteigt und dadurch eine bisher unaus gefüllte Lücke ausfiillt, nämlich die einer
hygienischen Toiletteseife.
Die Patent - Myrrholin - Seifo ist in den guten Parfümerie- und l>roguen-(te schäften, sowie in den Apotheken h 50 Pfg. erhältlich, woselbst auch die Broschüre mit den Gutachten der Professoren u. Aerzte zu finden ist Dm kaufende Publikum möge sich noch schliesslich sagen, nicht der Geruch, nicht die ÄUN- Here Verpackung und nicht die Beclame bestimmen den Werth einer Seife, sondern deren Einfluss aut die Haut und damit auf den gesamunten Gesundheitszustand des Menschen.
Engros: Flügge 8t Co. in Frankfurt a. M., welche nach allen Orten, in welchen sich keine Niederlagen befinden, G Stück zu
Mk. 3.— franco gegen Nachnahme verwenden.
Oscar Höpfiier’s Institut, Ostanlage 38.
739
OOOOOOOOOOOOOOÜOOCOOOOOOOÖOOOOOOO
Orthopädischer Cursus.
Auf vielseitige- «erlangen eröffne im Februar er. eine« Eursus für Kinder bis |u 14 Jahren, bestehend in orthopädischem Turnen. — Eingetheilt in Klaffen. , , Q1 _
Zur Behandlung gelangen insbesondere alle Fälle von fehlerhafter lkorverhaltung und sonstiger ähnlicher Abnormitäten und Körperverbildungen aller Art. WeiterS werden (bei besonderer Körperschwäche sowie bet oer, erbtet Neigung zu Deformal'täten der Wirbelsäule) systematische Euren zur Verhütung de« Schieswerden« durch, geführt, derart, daß die Widerstindskraft gestählt, mit einem Wort, der Patient befähigt wird, durch eigene Willenskraft seine Haltung zu btffern und diese Besserung — weil durch eigene Anstrengung erreicht und aus der Gesammtgtsundheit bafirend — auch dauernd zu erhalten, ferner zur Förderung de« Stoffwechsel«: j. B Blut- armuth und Bleichsucht. . ,, . .
Die Behandlung ist eine derartige, daß fie strenge der Person de« Betreffenden angepaßt wird, dnr nie nach der Schablone vorgehende E« werden angewendrt zu diesem Zweck theils rein mechanische Behelfe (bte oer- schiedensten Lagerung«-, Druck-. Stütz- und Schwebe-Apparate), Iheil« die von mir selbst oorgenommenen manuellen Verrichtungen, bestehend in Mastige rc- x., wo e« angezeigt erscheint. Da« Hauptgewicht lege auf manuelle Correttton, sowie die orthopädische Heilgymnastik.
Den Herren Aerztcn steht e« jederzeit frei, den Sitzungen ihrer Patienten beizuwohnev.
Anmeldungen zu obigem Cursu« nimmt entgegen
rw < '* CX * < < < eine« kräftigen. dunkeln Biere« machen wir auf
^11 11 £ iSlCuhdvCt unser, »ach altbayrifchem Brauverfahre«
FRANZISKANER
Saufmerksam. Dasselbe hält in Bezug auf seinen Nährwerth, seinen lieblichen, aromatischen Geschmack
unb weil es vorzüglich bekommt, jeden Vergleich mit ächten bayerischen Bieren au«, ja übertrifft sogar viele derselben an Gehalt und Feinheit. Ein Versuch wird die Wahrheit de« Gesagten de-
X statigen. — Wir liefern frei ins Haus 9,8
M 14 ganze oder 28 halbe Flaschen für Mk. 3.—•
Wiederverkäufe» erhalten Rabatt.
g Gehr. Röhrle, Exportbierbrauerei, Gießen
Redartio»: 1. SLeyds. - Druck und Verlag btt Brühl'fchrn Umorrfttöt^Ci* xnb Eteiod«ckerei (Pietsch * Scheydo) in Sietzm.


