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Verschlimmerung eingetreteu. Mau befürchtet, daß zu den bisherigen Leiden noch eine Nierenentzündung hiozutreteu werde.

Warschau, 27. December. In den letzten Tagen hat fich daS Befinden des bisherigen Geueral-GouverneurS von Warschau, Grafen Schuwalow, derart verschlimmert, daß die Katastrophe jeden Augenblick zu befürchten ist. Graf Schuwalow hat seine Entlastung als General Gouverneur von Warschau erbeten und erhalten.

Rewyork, 27. December. Zwischen den großen Seen und Philadelphia herrscht enormer Schneefall. DaS Thermometer ist auf 26 Grad unter Null gefallen. Biele Personen sollen erfroren sein.

Wien, 28. December. Wie daSNeue Wiener Tgbl." von einer dem KrtegSmintfterium nahestehenden Seite erfährt, wird auch Oesterreich mit Rücksicht auf die neuen Herstell- vngen von Kanonen in Frankreich, Deutschland nicht zu- rückfteheu können.

Budapest, 28. December. Die ihrem Manne durch- gebrannte Herzogin LH in ah verbrachte die WeihnachtS- feiertage in der Hütte der Eltern ihres Geliebten, des Zigeunerprimas Jauefi.

Pari», 28. December. Der Biceprästdent der Kammer, Dechanei, widerlegte gestern in einer Volksversammlung zu Carmaux die collectivistischen Ideen des Abgeordneten Faures. Er suchte zu beweisen, daß der SocialismuS keine Lösung für die sociale Frage sei und führte schließlich aus, daß der SocialiSmus zur nothwendigen Folge den Inter­nationalismus habe. FaureS, welcher von soctaltstischen Arbeitern ersucht worden war, nach Carmaux zu kommen, um die Rede DechanelS zu widerlegen, telegraphirte aus Paris, er sei wegen Unwohlseins an der Reise verhindert. Diese Entschuldigung machte bet den Arbeitern einen schlechten Eindruck.

Roubaix, 28. December. Ein Mitglied deS collectivistischen Gemeiuderaths sandte au den Präfecten deS Norddeparte­ments seine Demission mit der Begründung, er habe von den Eollecttvisteu keine Credite für arme kranke Kinder und bejahrte Arbeiter erhalten können.

Belgrad, 28. December. Wie verlautet, macht sich in Folge der von der Partei Karageorgiewttsch seit geraumer Zeit in Serbien betriebenen Agitation namentlich unter der Landbevölkerung eine starke Strömung gegen die Dynastie Obrenowitsch zu Gunsten von Karageorgiewitsch bemerkbar. Zur CabinetSkrisis wird gemeldet, wahrscheinlich komme ein ventrales Eabinet Christtce-Simice oder mit dem General Mtlowan und Pawlowice an der Spitze, zu Stande.

WB. Atlanta, Georgia, 28. December. Reutermeldung. Ein Etsenbahnzug stürzte von einer Brücke in der Nähe von Birmingham (Alabama) ab. Wie verlautet, wurden 177 Personen g etödtet.

Bietzen, den 28. December.

» Auszeichnung. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Arbeiter in der chemischen Fabrik der Firma E. Merck zu Darmstadt Georg Fried« rtch Weygandt daselbst das Allgemeine Ehrenzeichen mit der InschriftFür treue Arbeit" zu verleihen.

* Militärisches. Im deutschen Offizterscorps wird die Ausbildung in fremden Sprachen, namentlich in der französischen und russischen, schon seit längerer Zett syste- mattsch betrieben. Es werden alljährlich sogar besondere Stipendien an Offiziere vertheilt, um diesen die Gelegenheit zu geben, fich in dem betreffenden Lande während eines längeren Aufenthaltes eine vollständige Sprachfertigkeit zu erwerben. Neuerdings werden auch hierzu besonders veran tagte und strebsame Frontunterosfiziere zur Ausbildung in fremden Sprachen herangezogen, die fich naturgemäß auf die AufangSgründe und die Gewinnung eines auf das Noth- wendigste für den gewöhnlichen Verkehr beschränkten Wort­schatzes bezieht. Diese Kenntnisse werden den betreffenden Unteroffizieren auch bet gewissen Militäranwärter-Stellen von großem Nutzen sein.

*Licht vom Lichte", ein biblisches Weihnachtsspiel, wurde am ersten WeihnachtSfeiertage, Nachmittags 5 Uhr, inSteins Garten" aufgeführt. Die Zuschauer, welche die weiten Räume bis zum letzten Platze füllten, folgten zwei und eine halbe Stunde lang mit gespanntester Aufmerksamkeit dem wahrhaft erhebenden Schauspiel, baß fich vor ihnen absptelte. Die Allen wohlbekannten biblischen Er- etgniffe traten ihnen mit ergreifender Lebendigkeit vor die Seele. Wir wollen hier nicht den Inhalt des Stückes wiederholen: das muß man selbst gesehen haben- dann wird man leicht die Thräne der Rührung begreifen, die in manchem Auge glänzte, namentlich als 5 jährige Kinder vor die Krippe htnknieten und dem göttlichen Kinde ihre kindlichen Geschenke unter herzigen Worten zu Füßen legten. Die Leistungen der etwa 70 Mitspielenden, die alles Lob verdienen, im Ein­zelnen aufzuzählen, können wir uns sparen. DaS Stück, in wechselndem VerSmaß geschrieben, ging nach einem prächtig declamirten Prolog flott über die Bretter. DaS Publikum zeigte fich für das Gebotene dankbar durch oftmals rauschenden Beifall. Zu dem Erfolg trugen nicht wenig bei die zahl« reichen stimmigen Lieder, welche unter bewährter Leitung von dem gemischten Chore musterhaft vorgetragen wurden. Die farbenprächtigen, stilgerechten Costüme, welche besonders in dem gelungenen Maffenbilde des Schluffes zur Geltung kamen, bekunden die große Sorgfalt, die auf die Aufführung verwendet worden ist. Wie wir aus zuverläsfiger Quelle vernehmen, wird auf vielseitiges VerlangenLicht vom Lichte" nächsten Sonntag, den 3. Januar, nochmals in Steins Garten", zum Besten der hiesigen barmherzigen Schwestern, aufgeführt. Eintrittskarten find von Neujahr an

im Vorverkauf in den Geschäfte» vo« Holterh off und Teipel zu erhalten.

Nach dem uns von dem Vertreter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Herrn Jean Kirch in Gießen, vorgelegten QuartalSbertcht sind in der Zeit von Ende August bis Ende November d. I. 73 Personen durch Rettungsstationen der Gesellschaft gerettet worden. An außerordentlichen Zuwendungen find eingegangev: Vermacht- » von Herrn Laurenz, gen. Louis Braun, in Mainz 10,000 Mk., deSgl. von Fräulein Emma Paulus, Stutt­gart, 1500 Mk., vom Berliner Regatta-Verein (als Letter des WaffercorsoS auf dem Deutschen Allgemeinen Sportfeste in der Berliner Gewerbe-AuSstellung 1896) 1000 Mk. Herrn Arthur Fitger in Bremen wurde in dankbarer Anerkennung seines wiederholt für die Gesellschaft bethätigten JntereffeS die goldene Medaille verliehen.

Diebstahl. Ja einem Hause am Asterweg wurde am ersten Feiertage eine Taschenuhr gestohlen. AlS Thäter wurde heute Morgen ein junger Mensch verhaftet, der zur kritischen Zeit zu Besuch bei dem Bestohlenen fich befand. Derselbe gestand den Diebstahl ein und gab an, die Uhr in die Lahn geworfen zu haben.

* Zimmerbrand. In einer Wirthschaft in der Neustadt fiel gestern Abend plötzlich eine Petroleum-Hängelampe sammt dem Haken von der Decke herunter. Kurz nachher bemerkten die Gäste Feuer an der Decke. Der Balken, in dem der Haken war, hatte fich von der Lampe entzündet und war bereits ganz verkohlt.

* Aeuderuugen im gewerblichen Leben. Mit dem 1. Januar 1897 wird die neueste Novelle zur Gewerbe­ordnung in Kraft treten. In erster Reihe werden dann die neuen Bestimmungen über den Gewerbebetrieb im Um­herziehen zu beachten sein, nach denen u. A., abgesehen von den jüngst vom BundeSrathe beschloffenen Ausnahmen für den Wein«, den Leinen-, Wäsche- und den Nähmaschinen- handel, daS Aufsuchen von Bestellungen bei anderen Per­sonen als bei Kaufleuten oder bet solchen Personen, in deren Geschäftsbetriebe Maaren der angebotenen Art Verwendung finden, ohne vorgängige ausdrückliche Aufforderung nicht statt- finden darf. ES^kommt aber noch eine ganze Anzahl anderer Vorschriften in Betracht. Die Concesfiontrung von Privat- Kranken-, Privat-EntbindungS« und Privat-Jrrenanstalten ist erschwert. Schauspielunternehmern wird die Erlaubuiß zum Betriebe ihres Gewerbes versagt werden, wenn fie nicht den Besitz der zum Unternehmen nöthigen Mittel nachzuwetsen vermögen. Die ihnen zum Betriebe ihres Gewerbes bisher ertheilte Erlaubniß gilt nur für daS bis 1. Januar 1897 betriebene Unternehmen. Auf Eonsumvereine werden die Be­stimmungen der Gewerbeordnung über den Betrieb der Gast- und Schankwirthschaft auch dann Anwendung finden, wenn ihr Betrieb auf den KreiS der Mitglieder beschränkt ist. Der Handel mit Loosen von Lotterten und Ausspielungen oder mit Bezugs- und Antheilscheinen auf solche Loose wird ver­sagt werden, wenn Thatsachen vorliegen, welche die Unzuver- läsfigkeit des Gewerbetreibenden in Bezug auf dessen Gewerbe­betrieb darthnn. Der Handel mit Droguen und chemischen, zu Heilzwecken dienenden Präparaten wird untersagt werden, wenn die Handhabung des Gewerbebetriebes Leben und Ge­sundheit von Menschen gefährdet. Der Kleinhandel mit Bier desgleichen, wenn der Gewerbetreibende wiederholt wegen Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen über den Betrieb von Gast- und Schankwirthschaften bestraft ist. Auf Consum- und andere Vereine werden die Bestimmungen über die Sonntagsruhe dieselbe Anwendung finden, wie auf einzelne Gewerbetreibende. Auch können die Vereine ihre Angestellten zum Arbeiten an Sonn- und Festtagen nicht verpflichten.

* Der Betrag der für die Raturalverpflegnug zu ge­währenden Vergütung ist für daS Jahr 1897 dahin fest- gestellt worden, daß an Vergütung für Mann und Tag zu gewähren ist: für die volle Tageskost mit Brod 80 (ohne Brod 65) Pfg., für die MitragSkoft 40 (35), Abendkost 25 (20), Morgenkost 15 (10) Pfg.

** Zu Amerika verstorbene Hessen. Denver, Col., Carl Ballin, 66 Jahre alt, aus Gießen. New-Uork John Bremmer, 66 Jahre alt, auß Wendelsheim. Mil­waukee, Wis., Frau Maria Bickelhaupt, geb. Metzger, 81 Jahre alt, auß Heffen Darmstadt. Blue Island, Jll., Jost Graf, 82 Jahre alt, aus Nonnenroih. Clarence, N. U., Frau Maria Magdalena Herzog, geb. Maus, auß Wallertheim.

N. Nidda. 27. December. Sie haben kürzlich eine kleine Nachricht über einen Hundsproceß gebracht, der zwischen zwei Einwohnern von Echzell geführt wird. Man hat geglaubt, er ginge zu Ende, aber scheint noch nicht der Fall zu sein. Der Proceß zeigt, wie man es im Leben nicht machen soll, daher wollen wir Folgendes bemerken: Seit etwa anderthalb Jahren procesfiren die Leute. Von allen Seiten wurden Zeugen und Sachverständige vernommen - die Kosten belaufen sich bereits jetzt, da auch Jeder einen Rechtsanwalt hat, auf ca. 1000 bis 1200 Mk. Derjenige, der dem Anschein nach Sieger bleibt, kann wahrscheinlich hintennach auSrufen:O weh, gewonnen!" denn er bekommt zuletzt doch eine gewaltige Zeche ans Bein. Der Proceß er­innert an einen anderen, der vor sechs Jahren in Mittel« Gründau geführt wurde und in dieser Zeitung ebenfalls als warnendes Beispiel dargestellt wurde. Ein deutsches Sprich­wort sagt:Kurze Proceffe, aber lange Bratwürste!" DaS möge sich Jeder gesagt sein taffen, der um einer Kleinigkeit willen Lust hat, zu processiren.

4- Nidda, 27. December. Die am zweiten Feiertag eingetretene helle Witterung mußte heute früh einer naßkalten Temperatur weichen, wozu fich noch Glatteis einstellte, das mancherlei Unfälle auf den Straßen verursachte, bis heute Mittag durch eingetretene« Schneefall eine weiße, leichte Decke die Fluren und Wege überzog. In der hiesigen Gegend findet sich ein eigenthümlicher Brauch: Am Tage vor Neujahr binden viele Landwirthe während des Sylvefter-

geläutes Strohseilchen um ihre Obstbaume, wa» nach dem traditionellen Aberglauben dieser Leute bewirken soll, daß die 6ehr. Bäume im nächfien Jahre viel Obst tragen. Nach dem im größten Theil unserer Provinz geltenden gemeinen Rechte find die für HeirathSvermittelung eine Be­lohnung znsichernden Verträge rechtswirksam und klagbar, sofern nur im Uebrigen keine verwerflichen Mittel angewendet wurden.

F. Nieder-Florstadt, 27. December. Bei unß wurden gestern sechs Hochzeiten gefeiert, eine große Anzahl für einen kleinen Marktflecken, zugleich aber auch ein Beweis dafür, daß die Neigung zum EheftandSleben auf dem Lande noch nicht erloschen ist.

-n- Gettenau, 27. December. Die Weihnachts­feier t a g e haben Ruhe auf der neuen Eisenbahnlinie gebracht. Voraussichtlich wird die Unterbrechung bis nach Neujahr dauern. Heute haben wir Glatteis in der Umgegend, wodurch schon Mancher den Boden küffen mußte. Don Funden im sogen.Büdrtch" ist ein Stein erwähvenSwerth, der ein Stück von einem ehemaligen Denkmal gewesen zu sein scheint. Man erblickt auf einer Kugel zwei nackte menschliche Beine, die in der Gegend der Waden abgebrochen find. Hoffentlich gelingt el, die Übrigen Stücke des Bildwerks oder doch einige Theile zu finden und dadurch das ganze Bildwerk annähernd zu ergänzen. Die GrundtranSportarbeiten haben seither tüchtig gefördert, fodaß baß große Loch am neuen StationSgebäube in der Nähe der Horloffbrücke schon gut verfüllt ist. Die WitterungSverhältniffe in dem zu Ende gehenden Monate waren dem Bahnbau nicht ungünstig.

4- Romrod, 27. December. Die Praxis für eine« Arzt in Romrod erscheint nunmehr dauernd gesichert. Der hiesige Ortßvorstand hatte, unterstützt von sammtliche« Be­amten um Subventionirung der Arztstelle nachgesucht, und hat die hohe Staatsregierung in anerkenuenßwerther Für­sorge und mit Rücksicht auf baß nachgewiesene Bebürfniß ihre Geneigtheit zur Bewilligung von 500 Mk. pro Jahr kund- gethan. Dieser Beschluß der Regierung wird hier mit ein- müthigem Dank ausgenommen. ES fehlt unß jetzt noch die Apotheke, früher war eine hier; die auf Wiedererlangung einer solchen hinzielenben Bestrebungen werben jetzt mehr in Fluß kommen. Die Zinsen derFrau Oberförster Bücking-Stiftung" kamen auf Weihnachten zum ersten Male zur Vertheilung an die Armen. Die Hochherzige Geb'.rin war bei Arm und Reich gleichbeliebt, ihr Andenken wird in hohen Ehren gehalten.

Mainz, 27. December. Wie in vielen Städten, haben sich in den letzten Jahren hier die Wirthschaften mit Damenbebienung sogenannte Animirkneipen sehr stark vermehrt unb wurden diese Etablissements zum Theil in einer Weise geführt, daß die Polizeiorgane zum häufigen Einschreiten genöthigt find. Mehrere Strasproceffe, welche in der letzten Zeit vor den hiesigen Gerichten zur Verhandlung kamen, haben einen Einblick in baß unsaubere Treiben in solchen Wirthschaften gewährt. Selbstverständlich wurden die reellen WirthSgeschäste, die auf solide weibliche Bedienung nicht verzichten können, durch die Eoncurrenz solcher Animirkneipen stark geschädigt, indem in den letzteren mit den verwerflichsten Mitteln Geschäfte gemacht werden. Diesem Unfug entgegenzuarbeiten hat jetzt der hiesige Gast- wirthverein in die Hand genommen, deffen Vorsitzender bei der letzten Zusammenkunft diese unhaltbaren Zustände be­leuchtet und darauf hingewiesen hat, daß die Herbeiführung geordneter Verhältnisse nicht lange hinauSgeschobrn werden dürfe. Man beschloß, die Behörden zum energischen Ein- schreiten zu veranlaffen und darauf hinzuwirken, daß ein Kellnerinnen« Statut erlaffen und gewiffen Stellenvermittlung»« gefchäfte, bei welchen solche zweifelhafte Kellnerinnenexistenzen Unterschlupf finden, das Handwerk gelegt werde.

Mainz, 24. December. Heute Abend hat sich hier ein schrecklicher Unglückßsall ereignet. An einem Neubau am Zollhafen wollten heute nach Feierabend noch drei Ar­beiter einige Kleinigkeiten vom Gerüst herabholen. Kaum waren die Arbeiter oben angekommen, als fie infolge eines schwankenden Brettes in die Tiefe stürzten. Einer der Un- glücklichen war sofort tobt, bte beide« anderen sind sehr schwer verletzt.

Mainz, 24. December. Der Stadtverordnetenversamm­lung wurde heute eine Vorlage zur Verwilltgung von 5000 Mk. zur Vornahme von Nothst and -arbeit en unterbreitet. Am nächsten Mittwoch wird darüber beschlossen werden.

Unser Geschäft hält 20 Baten", so erzählte der Bureauchef einer großen Actien-Gesellschaft seinem Freunde, und keiner von ihnen trinkt Spirituosen, selbst im strengsten Winter nicht."Wie haben Sie daß möglich gemacht?* Ja, baß bewirkt eine unserer Wohlfahrts-Einrichtungen. Bei sehr schlechtem ober sehr kaltem Wetter erhalten die Angestellten bei der Rückkehr von der Tour in ber Frühstück« und in ber Deßperpause je eine Taffe Bouillon. Wir halten zu bleiern Zweck ffetß baß echte Liebigß Fleisch-Extract vorräthlg, baß ist baß beste unb von unerreichter Ausgiebig­keit, baher auch daß billigste. Warmes Wasser ist stets da, wird rasch zum Kochen gebracht, eine Kleinigkeit Fleisch' Extract hinetngethan (etwa auf die Taffe eine Messerspitze voll gerechnet), entsprechend Salz dazu, einmal durchgekocht, und die Erquickung ist fertig! Sie schmeckt den Leuten vortrefflich und bekommt ausgezeichnet- flicht nicht» Besseres zur Stärkung in der rauhen Jahreszeit."

CUeratnr srnd Knnft«

Katechismus bet SlectrotechnU. Sin Lehrbuch f* Practiker, Chemiker und Industrielle von Ingenieur Tbeov" Schwartze. Sechste, vollständig umgearbeiteie Auflage mit 2öt> bildungen. In Original-Leinenband 4.50 Mark. Verlag von Weber in Leipzig. Die rasch nölhig gewordene sechste Auflage 0«' vortreff taten Buches legte dem Verfasser die Verpflichtung auf,