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gelegene Punkte, wie Berauben, Balkoue usw., find auf dar lvchandeuseiu von Nestern der Wildenten zu untersuchen. t6 zeigen sich die ersten Maikäfer auf den Baumen, büßen ober ihren Borwitz mit raschem Tode, da fie von den uu« «'hörltch viederfallendeo schweren Regentropfen erschlagen :i nerbev. Hingegen bilden in den Landwohnuogen zu ebener Erde die Schwimmkäfer eine lästige Plage, da fie in größerer Zahl auftreteu, wie sonst die Schwaben, und auch in die Betten kommen. In den Jagdrevieren der Niederungen werden junge Seehunde, Wafferratten und Biber auögesetzt, die alle ein gutes Fortkommen finden.
Muthmaßliche Witterung: Born 1. bis 12. starker Regen. Dann über die erste Hälfte des Monats hinaus Regeuwetter, vom 20. bis zum Schluffe Landregen.
Beuernregel: Im Juli trockenes Heu,
DaS wär' unS gänzlich neu!
August.
In diesem Monat fehlt eS nicht au Kälterückfällen. Namentlich um die vierzehn Eismänner herum finkt die lemperatur in der Regel noch unter Null. Im Mittelgebirge inb Hügellande wechseln Schneefälle mit Hagelwettern ab, Nachtfröste werden der noch immer zart entwickelten Vegetation gefährlich. SS ist ein grimmiges Kämpfen in der Natur um die Herrschaft der guten Jahreszeit über die schlechte. An (tag einen Tagen kommt die Sonne für eine Viertelstunde und viehr zum Vorschein, dann schneit eS dazwischen, graupelt, regnet, stürmt — kurz, eS herrscht daS bekannte launische Aagustwetter. Zu größeren Ausflügen auf Schneeschuhen eher per Schlitten eignet sich iudeß dieser Monat nicht mehr, ta Hn sonnigen Lagen der Boden immerhin schon aper ist. AuS dem Süden kommen vereinzelte Schwalben, kehren aber gleich wieder um, wenn fie die Sache genau betrachtet haben. Bleibenden Aufenthalt nehmen bloS der Eisvogel, die Schnee- gav», Polarfüchse und einige kleinere Pelzthiere.
Muthmaßliche Witterung: vom 1. bis 3. Frost, bantu die vierzehn Eismänner, hierauf Schneefall, vom 19. 611 Ende veränderliche Kälte, bald mehr, bald weniger.
Bauernregel: Bringt der August kein Eis, So is das frei aus der Weif'!
September.
Der Kampf der Wettermächte scheint mit dem Siege bet Sonne endigen zu wollen. FrühliugSahnen durchzieht Mt Welt, man hört im blauen Aether Lerchengezwitscher und jur Mittagszeit wird es anständig warm. Die ganze Natur rrgi fich mit Macht, um in den kurzen Lenz einzutreten, der mit den ersten Septembertagen beginnt. Der Bauer pflügt (eint- Felder, als Dünger die zerstörte Ernte benützend, auf bin Wiesen sprießen die violetten Frühlingsblumen der Zeit- läse, in den Gärten prangen als Lenzsymbole die prächtigen gtrrne der Sonnenblume. Laue Lüfte wehen, immer stärker firchlt der Sonnenball herab, um nach dem kurzen Uebergange rir schwüle Zeit des Hochsommers zu bringen. Jetzt freue »ich,, du armes Menschenherz, das so lange unter dem Grimm 6er Wintermonate Juni, Juli und August gelitten! Jetzt lebt auf und genieße die wolkenlosen Sommertage des Jahres enb schwitze dich kräftig aus!
Muthmaßliche Witterung: Wüstentemperatur bis Laa Schluffe- die Nächte länglich, aber warm.
Bauernregel: Im September schöne Zeit,
IS der Sommer nit mehr weit!
Oetsber.
Der Sommer lebt fich elegisch in kurzen milden Tagen aus. TS färben die alternden Gewächse ihre Blätter, wie die alternden Menschen ihre Haare. Aber noch immer glüht die Sonne am Himmel oben wie die Weintraube unten am Laube des Stockes. Eine friedliche, trauliche Zeit, dieser Nachsommer, abgeklärt, zufrieden, still und glücklich. Die Gewitter des Lebens sind vorüber, nur leichte Nebel find geblieben, und selbst diese zerstreut die heiße Mittagssonne.
Muhmaß.licheWitterung: Anfänglich noch sommerlich heiß, dann mäßige Wärme bei trockenem Himmel.
Bauernregel: Willst im Ociober ein' guten Wein, So gteb nur wenig Waffer hinein!
November.
Ein wundervoller Spätsommermorgen bricht an: eS ist der Allerseelentag. Er mahnt unS, Abschied zu nehmen von der schönen Jahreszeit, die unS leider so karg zugemeffen war. DaS einer vieltausendjährigen Gewohnheit zufolge leider bereits abgefallene Laub raschelt zu unseren Füßen, da noch immer kein Tropfen Regen gefallen ist. Allmälig aber trübt fich der Himmel und erinnert unS in seiner Düsterheit an daS Antlitz der letzten Wintermonale Juli und August. DaS stimmt unS traurig und manche Menschen fangen in dieser Zeit viel zu trinken an. Dieses ist Stimmungssache.
Muthmaßliche Witterung: Gegen Ende zu herbstelt eS rin wenig.
Bauernregel: AusS Land zieh erst zu Mariä Geburt
Und, halfst es aus, im November furtl
kan-wirthschastliche Winke und Rathschlage.
A #«i Oberheste«, Mitte September 1896.
Ortet da» »«schirre« und die v,ha«dl«n» der Zugthiere.
(Fortsetzung.)
Ein weiterer Fortschritt in der Herrichtung von Pferdegeschirren ist durch die Anfertigung von verstellbare« Kummete« erzielt worden, besonders wenn sie in Verbindung mit einem Tragsattel angewandt werden. Diese Kummete lassen sich jedem Thiere leicht anpassen, waS bet dem festen Kummet unmöglich ist. Sodann ist eS um deswillen sehr zweckmäßig, weil eS dem Pferde nicht über den Kopf gestreift zu werden braucht. Wer je einmal ein Pferd aogeschirrt hat, weiß, waS dieses für eine lästige, mitunter gefährliche Arbeit ist. Scheue Pferde geben den Kopf nicht her, sondern prallen zurück. Haben sie den Kopf doch im Kummet, so rennen fie vor und treten dem Fuhrmanne auf dm Fuß oder rennen ihn um. Kleine Fuhrleute, die hochbeinige Pferde fahren, verwünschen daS Anschirren mit tausend Flüchen. Bet dem verstellbaren Kummete fallen diese Quälereien weg, cS wird unten geöffnet und geschloffen, das Anschirren geht viel schneller vor fich und die Quälereien für Mann und Roß sind sehr gering.
In Gebirgsgrgmden muß man besonders darauf adbtm, daß die Hemmvorrichtungen am Wage« und die »ufhalte« Vorrichtungen bet den Pferden allezeit in guter Ordnung find. Noch heute läuft es dem Schreiber dieser Zeilen eisig über den Rücken, wenn er daran denkt, wie er in den achtziger Jahren mit seinem Einspänner den steilen, von allen Fuhrleuten gefürchteten Berg vom Herrenhaag herab nach Lorbach fuhr und dem Pferde mitten auf dem Berge, an der steilsten Stelle, die Bauchgurte zersprang. Frau und Kind faßen im Chaischen und hätten sich zu Tode geängstigt, wenn ihnen etwas von dem Mißgeschicke gesagt worden wäre. Die Schecre deS Chaischen« stieg dem braven Pferde bis an die Ohren, jeden Augenblick mußte befürchtet werden, das brave Thier würde durch die leichten Stöße an die Ohren wild und ginge durch. Aber das brave Roß hielt wacker auS, eS schien die Gefahr zu ahnen und ging langsam, Schritt vor Schritt, sich von dem Fuhrwerks förmlich schieben lassend, vollends den Berg herunter.
Die richtige Anbringung der Anfhalter unb der vrnstketten
ist eine ungemein wichtige Sache für den Fuhrmann, der seine Zug- thiere schonm will. Welche Qual die falsch angebrachten Aufhalter find, sieht man am ersten in Gebirgsgegenden. In ebenen Gegenden findet man diese nothwendigen Vorrichtungen gar nicht und auch bei dem sogenannten vrustblatt- oder Sielengeschttr, wie eS bei den Trambabnpferden in der Regel angewandt wird, finden sie fich nicht. Welche Thier quälerei die HalSaushalier find, kann man bet Kub- und Ochsengespannen sehen, wenn die Zugthtere einen beladenen Wagen etwas zurückschteben oder einen abwärts sührenden Weg hinunter schaffen wüsten: der Aufhalter rutscht, da die Last nach vorne drückt, drn HalS hinauf und drückt dem Zugthtere mit fürchterlicher Gewalt auf die Halswirbel. Man meint förmlich, dem Zugthtere wüste von der Gewalt der Hals auSgertssen und das Grntck gebrochen werden. Durch das Htn- und Herrutschen werden bin Pferden die Mähnen zerrieben und verdorben, wodurch die Thiere ein erbärmliches Aussehen erhalten. Wer eS nur einigermaßen machen kann, soll diese schlechteste aller Vorrichtungen: die HalS- aufhalter, beseitigen.
Heber die Länge der Deichsel und Zugstränge wögen folgende kurze Andeutungen genügen: Man darf alS feststehend ansehen, daß die Deichsel für leichtes Fuhrwerk kürzer sein kann alS für schwere« Lastfuhrwerk, das bergauf bergab, auf Holpe«igen schlammigen Feld« wegen und auf Chausseen fahren muß. Mit den Zugsträngen geht eS ähnlich. Die Erfahrung und eine große Anzahl von Versuchen lehren: kurze Zugstränge erleichtern daS Ziehen, lange erschweren es. Man muß daher die goldene Mittelstraße einzuhalten suchen, wie dies im Leben überhaupt eine der besten Straßen zu sein pflegt.
Die Zugthtere können ihre Kräste beim Fortbewegen von Lasten (waS auch beim Pflügen und Eggen der Fall ist, wenn es dem einfachen Bauer auch nicht so erscheint) oder allgemeiner: detm Ueber- wtnden von Widerständen, oerwerthen. wenn die Zugstkürrge dem Erdboden möglichst i-aravel laufe«. Der Fuhrmann muß darauf achten, denn eS ist sehr zweierlei, ob ein Pferd durch schlechte Anbringung der Zugstränge tagauS tagein etliche Gentner mehr zu schleppen hat oder nicht. Wer kleine Pferde bat, der thut am besten, wenn er die Wage unb Sellfcheite unter der Deichsel anbringt. Gewöhnlich wirb bie Wage Über der Deichsel angebracht; bieS empfiehlt sich jedoch nur bann, wenn die Pferbe große Thiere find.
Daß an Zugkraft gespart wird, wenn bie Htnterräber deS Wagens größer sind alS bie vorher,n, weiß heutzutage jeher Bauer; alle Fuhrwerke für bie Lanbwtrthschaft, auch Luxutfuhrwerke, baut man beShalb mit größeren Hinterräbern.
Wenn man aber bie Leute fragt, warum baS Fuhrwerk mit größeren Hinterrädern leichter ginge als mit gleich großen Vorder- unb Hinterrädern, wissen die wenigsten Rede unb Antwort zu geben. Wir wollen habet ben Grunb hierher setzen: Die größeren Hinter- räber bewirken nämlich burch bie langsamere Umbrehung eine geringere Reibung auf ben Achsen unb je geringer bie Reibung ist, besto weniger Zugkraft ist nöthig, um eine Last fortzubewegen.
Jeher Bauer wirb auS hiesern Grunbe einsehen, baß, wenn schwere Lasten bewegt werben müffen, z B. beim Helmfahren von Kartoffeln, Dickwurzeln, Zuckerrüben, ober beim Hinausschaffen von Dung unb Compost bie Htnterräber stärker beloben werben müssen als btc Dorderräber.
Handeln denn aber auch bie Leute danach? Meistentheils nicht. Sie werfen ben Dung, bie Kartoffelsäcke unb anbere Lasten auf ben Wagen, ohne sich an ben einfachen Vortheil zu erinnern. Der Bauer frage fich aber einmal. Wenn er sich ben Tag über bei schlechtem Wetter tüchtig abgerackert hat unb er geht nach Hause, macht es doch einen ganz gewaltigen Hnterschieh, ob er noch einen halben Sack voll Kartoffeln auf ben Buck.l nimmt, ober ob er bloS seine Sense, Hacke ober seinen Rechen trägt. So ist es auch bei hem Pferhe zweierlei, ob es blos eine einfache Last ober eine viel schwerere schleppen muß, wenn es sich ben ganzen Tag Über gequält Hat.
(Schluß folgt.)
Auc.Luhn&c®
Bekanntmachung
Der Bedarf an KoruftroH (Handdrusch) für das hiesige Schlacht- hau» — ca. 80 Gentner — soll im Submissionswege zur Lieferung verüben werden. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift bis zum 30h l. MtS. verschlossen bei der unterzeichneten Behörde einzureichen.
Gießen, den 24. September 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
855'4__Gnauth.__________________________
Knabenhandarbeit.
Mittwoch, den SO. September d. Is., Nachmittags 3 Ahr, sollen in dem Schulhause am Asterweg (Hand- toerkerschule) zwei Unterrichtsenrse für erziehliche Kuaben- haudarbeit mit wöchentlich drei- bezw. sechsstündiger Unterrichtszeit gerichtet werden. .
In dem einen derselben sollen die Schüler mit Papparbetten und h dem andern mit Kerbschnittarbeiten beschäftigt werden. Zur Betheiligung m dem Unterrichte können Schüler der Volksschule sowohl, als auch Schüler Itr höheren Lehranstalten (letztere vom 11. Jahre ab) zugelaffen werden.
Für Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, sind von jedem derselben zwei Mark zu atiichten; außerdem haben die Schüler der höheren Lehranstalten noch (in Schulgeld von vier Mark zu bezahlen.
Anmeldungen zum Unterrichte werden zur augegebeueu Zeit im geuauoteu Schulhause eutgegengeuommen.
Gießen, den 26. September 1896.
Gnauth, Hahn,
Oberbürgermeister._____________Oberlehrer._____________8557
Einladung.
Die Mitglieder des Spar- und Vorschusivereius, E. G. i. «. H., zu Staufenberg, werden hierdurch etngeladen, der zweiten iie sjährigeu General - Versammlung im Saale des Wirths h'&roig Geißler VIL, zu Staufenberg, den 7. October l. I., Sbvends 8 Uhr, beizuwohnen.
Tages-Ordnung: Neuwahl des Directors und Controleurs.
Staufenberg, am 26. September 1896.
Der Vorsitzende des Aufsichtsraths:
85811 H. Stephan.
Submission.
Für unsere Kliniken soll die Lieferung von:
25 Centner Aepfeln,
600 „ Kartoffeln,
15 „ untererd. Kohlraben,
V/2 „ obererb. Kohlraben,
9 „ Zwiebeln,
2 „ rother Rüben,
2 „ Meerrettig,
6 „ weißer Rüben,
10 „ gelber Rüben,
36 „ Weißkraut,
100 Stück Rothkraut,
400 „ Wirsing,
350 „ Lauch und
300 ,, Sellerie
auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem Verwaltungsbureau, Nachmittags von 3—5 Uhr offen.
Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 16. October d. I auf dem erwähnten Bureau abzugeben.
Die Zuschlagsfrist erfolgt bis zum 20. October. 8485
Gießen, den 26. Septbr. 1896. Grohh. Verwaltung- - Direction der chirurg. unb ophthalm. Univ.-Klinik. _____Bose. Vossius._____
Qrtrtit» 6es r>°rmMdter Aferdemarkt.
Ziehung am 14. Oktober d. I
Hauptgewinne im Wertbe von 6000, 2000, vtL 1700, ferner 16 Hauptgewinne, je 1 Pferb ober Fohlen, im Gesamrntwerthe von X 10000 unb viele andere Gewinne. 8114
Loose ä JL 1, 11 Stück X 10 bei Bich. Buchacker, Neuen Bäue 11
IWIAGGI5
|W> f I <HJ J BeppenwtirEe ebenso Maggi's Bouillon-Kaps elu zu 12 unb w 8 H, mit welchen L . f 11 rt tl KJ augenblicklich eine vorzügliche, fertige Fleischbrühe hergestellt werden kann, find frisch eingetroffen bei 1L1 I — V G. Herbordt, Marktplatz.
tte Original-Fläschchen von 65 H werden zu 45 H und diejenigen d Mk. LIO zu 70 H mit Maggis Suppenwürze nachgefüllt.
Vergebung | von Bauarbeiter»
Die nachstehend verzeichneten Bauarbeiten zum Bau eines Wohnhauses bei der „Heuchelheimer Mühle", für Herrn Heiur. Christ zu Rodheim , sollen öffentlich verdungen werden:
1) Erdarbeit,
2) Maurerarbeit,
3) Steinmetzarbeit,
4) Zimmerarbeit,
5) Dachdcckerarbeit,
6) Spenglerarbeit,
7) Schlofferarbeit,
8) Schreinerarbeit,
9) Tüncher- und Anstreicherarbüt, 10) Glaserarbeiten.
Zeichnungen, Voranschlag und Bedingungen sind bei dem Architecten G. Hamauu, Gießen, Bahnhofstraße 2, einzusehen.
Offerten zu 1—4 find bis Samstag den 3. October l. 38., Mittags 12 Uhr, zu 5—10 bis Mittwoch ben 7. October, deögl., bei dem genannten Architecten portofrei einzureichen.
I^Tersteigerüngenj Versteigerung.
Sienstsg den 29. d. Mts.,
Nachmittags 3 Uhr, versteigere ich Marktplatz 80 dahier gegen Baarzahlung:
1 Pferd, 2 große GlaSschränke, porz. Tafel- und Kaffeeservice, Bierkrüge, Kuchenteller, Compottschüffeln und Teller, 1 Bowle mit 6 Gläsern, ein Zweirad, 1 oollständ.Baheelnrichtung, 1 Schreibtisch, 1 Spiegelschrarck, mehrere Waschkommoden, Nachttische, Sophas, Spiegel, gepolsterte Stühle und verschiedene andere Sachen- Versteigerung theilweise bestimmt.
8576 vor«, Gerichtsvollzieher.
Mobiliar-Versteigerung.
Donnerstag, den 1. October l. Is., Vormittags 1/29 Uhr an- fangend, soll aus dem Nachlaß des verstorbenen Friedrich Roth dahier folgendes Mobiliar und Vieh versteigert werden:
drei Kühe, zwei Rinder, zwei Schafe, ein Zuchtschwein, drei Sommerferkel, ein Wagen, Pflug und Egge, und sonstige Oeconomie- geräthschasten, ein Webstuhl mit Zubehör, zwei Kleiderschränke und Kleidungsstücke, Hausgcräth aller Art und
9 Fuder Korn mit Körnern,
4 „ Gerste „
2 „ Hafer „ „
2 „ Weizenstroh,
verschiedenes Stroh und circa 150 Centner Heu.
Hattenrod, am 26. Sept. 1896. Großherzogl. Ortsgericht Hattenrod.
Petry.8580
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Zitherlehrer
Adolf Arnold Glessen, Neuen Bäue 16. Kunstgerechter Unterricht nach anerk. bester Methode.
Lager und Besorgung aller Mnslkallen, Bücher, Instrumenten, Saiten etc. — Cataloge gratis. — Auswahlseniungen. £8108
Bienenhonig, diesjährigen hiesigen, empfiehlt 2284 Friedr. Leo, SelterSweg.


