• Tal Pariser Blatt Svö«e«eai erzählt folgende närrische Geschichte vo» »verlorenen Kosaken": Zar Nikolaus II. hatte bet seiner Abreise von BreSlau einen Kosaken seine- Gefolge- vergessen. Der arme Kalmück war am Bahnhof abgestiegen und der Zar war daun ohne ihn weitergefahren. Mau konnte fich mit dem verlassenen Mann durchaus nicht verständigen, denn er verstand nicht ein Wort deutsch, und der Stationsvorsteher und die Beamten hatten keine Ahnung von der Sprache, die der Diener des Zaren sprach. Schließlich hielt man es für das Beste, den Draht in Bewegung zu setzeo. Wir lassen nun die Correspondenz folgen, die, nach dem »Evenement", auf dem Umwege über da- deutsche ReichSkanzleramt uud die deutsche Botschaft in Petersburg zwischen BreSlau und Petersburg (Miuisterium der auS« wärtigen Angelegenheiten) gewechselt wurde: »BreSlau Nr. 1742. Kosak auf dem Bahnhof vergessen. Ohne Geld. Ohne Tabak. WaS thun?" — »Petersburg Nr. 2372. Kosaken zurückschicken. Betrag angewiesen. Bummelzug. Tabak bezahlen." — „BreSlau Nr. 1797. Kosak mit Zug 119 mit Tabak abgereist." — »Petersburg Nr. 3520. Kosak in gutem Zuftaud angekommen. Transportkosten und Tabak bezahlt. Stationsvorsteher decorirt."
* Zur Eifeubahureform. Da- kleine Belgien hat nicht nur im Berhältniß zu seiner Größe das ausgedehnteste, dichteste Bahnnetz aller Culturftaaten, eS weiß dasselbe auch am Besten zu nutzen. Vor etwa vier Jahren that eS in dieser Beziehung einen bedeutsamen Schritt vorwärts. Für 25 Franken oder 20 Mark dritter oder 40 Franken zweiter Klaffe kann man seither daS gesammle Staatsbahnnetz, das ziemlich so groß ist, wie das jetzige Württembergs und Badens zusammengenommen, 14 Tage lang beliebig befahren. Diese Erleichterung deS Verkehrs hat sich nicht nur in Belgien in jeder Hinsicht bewährt, sondern seit bald drei Jahren auch In Württemberg, wo man — o Wunder! — den Muth ge« habt hat, dem guten Beispiele zu folgen. In Baden hat man zwar trotzdem den Muth zu diesem »Sprung ins Dunkle" bis auf den heutigen Tag noch nicht gefunden, allein die Beklemmung über die württembergische »Landeskarte" nach belgischem Muster hat in Baden das Kilometer- Heft gezeitigt! Nunmehr ist man in Belgien abermals einen Schritt weiter gegangen. Die enge Zritbeschränkung kommt in Wegfall. Für 25 Franken kann man fortan im Laufe eine» Jahres auf dem Staatsbahnnetz beliebige zwanzig einfache oder zehn Reisen hin und zurück machen. Vivat segnens! Wer folgt nach!
Citerotur unb Kauft»
— Die Kritik, Wochenschau des öffentlichen Lebens. HerauS- gegeben von Richard Wrede. 3. Jahrgang. Preis vierteljährlich 5 Mk. Einzelne Nummern 50 Pfg. Abonnements und Probenummern durch jede Buchhandlung zu beziehen. Kritik-Verlag, Berlin SW., Hedemannstrahe 9. Nr. 108 vom 24. October 1896 enthält: Zwei Welten. Die psychologische Bedeutung der Ethnologie. Von Dr. Th. Achelis. Die geplanten Bauschöffenämter. Von Kreis- gerichtSrath Dr. Hilfe. Die moderne Schauspielkunst. Von Erich Partei. Concerte. Von M. Diesterweg. William Morris und George du Maurier. Von Flora Klickmann. Das Siegel Gottes. Von P. Rosegger. Sprechsaal.
tandwirthschastliche Winke und Rathschlägr.
A A«g vderheffe«, in der dritten Octoberwoche 1896.
La«dwirthschafttich< Rück-, Um- ««d Vorschau.
Viele Monate stad verstrichen, seit wir auf landwirthschaft- lichem Gebiete zum letztenmale Umschau gehalten; die Zeit fehlte. Höchstens konnten wir da ober dort auf besonders wichtige Punkte, die im landwirthfchaftlichen Betriebe nicht genügend beachtet werden, ein Streiflicht fallen lassen, das die Mängel beleuchtete. Nun gehen die landwirthschastlichen Arbeiten nach und nach zu Ende; Gallus- tag (16. October) ist vorüber. Von diesem Tage sagt die Bauern
regel: Nach Sanct Gall, schafft alles in Keller und Stall! DaS ist eine alte Regel, die man ncht ungestraft mißachten darf. Die Zeit ist aber auch gekommen, um Abrechnung mit dem Sommer und Herbste zu halten. Die große Jahresabrechnung behalten wir uns für Ende Deeember vor.
Mit der Heuernte machten wir keine sonderlichen Geschäfte. DaS Gras stand dünn und die Witterung beim Trocknen ließ viel zu würnschen übrig; das gab keinen guten Klasg. Bei der Heuernte bewäh te sich die alre Bauernregel: WennS nicht wintert, iommertS nicht. Die beiden Jahrgänge 1895/96 haben diese alle Regel, die auch ihre Ausnahmen hat, glanzvoll bewiesen, denn: Der Winter 1894/95 war grimmig kalt, bis zu 20 Grad; er hielt bis in den März an, trachte aber eine Heumasse, wie sie seit Menschengedenken nicht gewachsen und ein Heuwetterchen, wie es im Buche steht. Genau das Gegentheil war der Winter 1895/96: mild, sudelig, fast keine Flocke Schnee fiel in der Ebene. DaS GraS gedieh schlecht im Frühjahre; daS GrummetgraS im Sommer machte eS ähnlich und die Witterung im Herbste war unter aller Kritik, so daß das Futter verdarb.
Wir können annehmen, daß das Jahr 1896 zu den schlechtesten Futterjahren in Bezug auf Heu- und Grummetertrag im ganzen neunzehnten Jahrhundert gehört Der Bauer muß daher mit seinem Halmfutter sehr haushälterisch verfahren und fich stets das Sprichwort vor Augen halten: Mit Vielem hält man Haus, mit Wenigem kommt man aus. Damit Letzteres der Fell fein möge, muß der Bauer sein Weichstroh: Gersten- und Haferstroh alS Futtermittel heranziehen. Die Sommerfrüchte find ziemlich gut unter Dach gekommen; das Stroh hat daher einen ganz guten Futterwerth und kann sehr wohl zur Ergänzung des fehlenden HeueS und Grummets dienen.
Während uns die gütige Mutter Natur das Halmfutter versagte, theilte sie das Knollenfutter mit vollen Händen aus. Nach den von uns vargenommenen Wägungen find Dickwurzeln im Gewichte von 15 bis 20 Pfund in diesem Herbste gan- häufige Erscheinungen. Der Bauer erntet 60 bis 80 pCt. Knollenfutter mehr auf derselben Fläche, alS im Vorjahre. Selbstverständlich kann dadurch der Ausfall an dürrem Halmfutter in vielen Fällen ergänzt werden; nicht in allen, denn Knollenfutter ist kein Halmfutter. Der Bauer vergesse dabei daS Kraftfutter z. B. Palmkuchen, Leinkuchen und ähnliche Stoffe nicht, besonders wenn die Erzeugung von Molkereiproducten in Betracht kommt.
Mit der Getreideernte müssen wir unS ein Wenig beschäftigen. Soviel steht fest, daß fie eine befriedigende, in vielen Gegenden auch eine gute gewesen ist. Die Gebundzahl der Garben erreicht den Durchschnitt, obgleich die Garben außerordentlich dick und stark gemacht werden. Das hat den Zweck, die AuSdruschkosten möglichst niedrig zu batten; je weniger Fuder, desto weniger Kosten. Beim Schneiden der Früchte dringt die Accordarbeit immer mehr durch. Früher war diese gar nicht beliebt. Die Leute gingen in Taglohn, strengten fich dabei nicht übermäßig an und strichen am Wochenschluß einen mäßigen Lohn ein. Wie die Arbeit, so der Lohn! Davon wußten Viele noch nichts, die ausgehaltene Zeit wurde bezahlt. Jetzt wird die Zeit aber immer werthvoller und kostbarer, folglich geht man sparsamer mit ihr um. Dadurch kommen die Accordarbeiten zu Ehren, die im Interesse der Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen. Der Accordant strengt sich mehr an und leistet daher in kurzer Zett mehr, alS im Taglohne, er verdient also mehr. Dec Arbeitgeber wird schneller fertig und kann fich die Bestellung der Grundstücke besser eintheilen.
Was Kern und Halm der Getreidearten anbelangt, so ist darüber zu bemerken, daß sie befriedigen, besonders da, wo die Früchte unberegnet nach Hause kommen. Die sehr empfindliche Gerste scheint nicht ganz glatt durchgekommen zu sein, denn die Händler behaupten: es fände sich nur wenige Gerste, die nach dem Ausdrusche keine Schwänze zeigte, also ausgewachsen wäre. Das macht sie für Brauereizwecke wenig verwendbar, wodurch dem Bauer empfindlicher Schaden erwächst. Wir treten immer wieder dafür ein: Die Halmfrüchte, in erster Linie die Gerste, sollen so bald alö thunlich unter Dach gebracht werden, wie dies an anderen Orten auch üblich ist. Mtt dem langen Draußenfltzen- lassen wird mehr verdorben als gewonnen. Die Körner zeigen im Uebrigen gute Ausbildung und find mehlreich. In Vogelsberger Lagen klagt man darüber, weil daS Getreide dort später reist, also von den Augustregen ungünstig, beeinflußt worden ist. Dort ist natürlich auch der Halm weniger gerathen, was man doppelt beklagen muß, weil das Grummet sallirte. Der Vogelsberg ist darum in Bezug auf seine Winterfutter-Derhältnlffe auch dieses Jahr nicht auf Rosen gebettet.
Recht bedeutende Erträge bringt dieses Jahr wieder unser erstes Handelsgewächs: Die Zuckerrübe. Die Ernte der Rüben war Anfangs in der letzten Septemberwoche durch das nasse Wetter sehr erschwert. Die erste Octoberdecade brachte wesentliche Besserung, wodurch gewaltige Massen bei mäßigen Schmutzprocenten gefördert werden konnten. Von Mitte October an wurde es aber wieder
sehr naß die Rübenernte ist darum eine harte Arbeit für Menschen und Zugthiere gewoiden. Diese Arbeit liefert aber doch wenigstens einen befriedigenden Reinertrag, der Bauer verrichtet daher die Arbeit, roenn auch fehr anstrengend, mit Lust und Liebe Es scheint, daß die Zuckerpreise im Jahre 1894 ihren tiefsten Stand erreicht haben, denn aus 1895 können Nachzahlungen und eine befriedigende Dividende gewährt werden. Den G nossenschafts-Zuckeifabriken scheint bie Zukunft zu gehören, daS beweist daS Unternehmen in Groß- Umstadt, welches sich in kurzer Zeit an die Spitze aller Fabriken in Süddeutschland gestellt hat. (Schluß folgt.)
<xmb* unb VoUrwirth schäft.
Gieße«, 27. October. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,00-1,10, Hühnerei« pr.61 04 2 St. 13—15 Enteneier l. 2 St ( A. Gänse- efer pr. St. CO—00 H, Käse pr. St. 5-8 Käsematte pr. St. 3 * E bsen pr. fiiter 17 A- Linsen pr. Liter 28 A, Tauben pr. Paar X 0,50 biS 0,60, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,00, Hahnen pr. Stück X 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 1,40—1,60, Gänse pr. Pfund X 0,46-0.56, Ochsen fleisch pr. Pfd. 70-74 A. Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 64-68 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 56 bis 66 A. Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50—54 Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 60 biß 5,50 X, Weißkraut pr. Stück 0- 00 A, Zwiebeln pr. Centn« X 4,00—0,00, Milch pr. Liter 16 A. Zwetschen pr. Gentner 8—10.
— In ihrer neuesten Veröffentlichung erläßt die Deutsche LandWirthschaftS-Sesellschaft die Einladung zur Betheittgung für Aussteller an ihrer nächstjährigen elften Wanderausstellung, die in den Tagen vom 17. bis 21. Juni in Hamburg abgehalten werden wird. Sie ladet alle deutschen Landwirthe sowie die Fabrikanten von landwirthschastlichen Hilfsstoffen und Maschinen und die Bau- Interessenten zur Beschickung der Ausstellung auf Grund der Aus- stellordnung ein, welche soeben erschienen und von der Hauptstelle der Deutschen LandwirthschaftS-Gesellschaft, Berlin S.W. 12, Kochstraße 73, zu beziehen ist. Für die gefammte Abtheilung der Thiere ist eine Preisbewerbung ausgeschrieben, ebenso für einen Theil der landwirthfchaftlichen Erzeugnisse und Hilfsstoffe und für einen kleinen Theil der Maschinen. Für Pferde sind über 18,000 Mk., für Rinder über 25,000 Mk., für Schafe 8300 Mk., für Schweine 5800 Mk. und für Ziegen 1000 Mk. ausgesetzt; dazu kommen noch 1400 Mk. für Geflügel und Kaninchen; im Ganzen für Thiere 60,000 Mk., außer den 20,000 Mk. betragenden Einfatzpreisen. ES ist vorauS- gesehen. daß diese Summe noch wesentlich erhöht wird und namentlich noch Ehrenpreise gestiftet werden. In der Abtheilung für land- wirthschastliche Erzeugnisse und Hilfsmittel sind 27 000 Mk. an Preisen und 200 Preismünzen, in der Geräthe- und Bauabtheilung 6400 Mk. ausgesetzt. Im Ganzen sind 113,000 Mk. und über 200 Preismünzen zur Aussetzung gekommen. Wenn die Deutsche LandwirthschastS-Gesellschast in dieser Weise die Landwirthe zu dem großen Wettbewerbe in Hamburg auffordert, so kann sie dies auf Grund der Thatsache thun, daß ihre Ausstellung ein mächtiaeS FörderungSmittel für den Fortschritt in der Landwirthschaft der letzten 10 Jahre gewesen ist. Die Bewegung, welche zur Zeit die züchterischen Kreise deS nordwestlichen Deutschlands seit der Kundgebung des Planes, in Hamburg eine Wanderausstellung zu veranstalten, ergriffen hat, wird, so wollen wir hoff n, in ihren Endergebnissen der Viehzucht und der Forderung des landwtrthschaft- lichen Betriebes überhaupt zugute kommen. Viele Theile der Ausstellung zeigen aber auch einen allgemein deutschen Character und werden die Einflüsse der Ausstellung sich auch entsprechend auf ganz Deutschland beziehen. Es ist zu erwarten, daß die Ausstellung in Hamburg von demselben Erfolge gekrönt wird, wie ihre Vorgängerinnen, deren letzte im Juni d. I. in Stuttgart-Cannstadt abgehalten werden konnte.
Witterungsbericht vom 26. Oetober.
DaS Gentrum der Depression bat sich zwar etwas ausgefüllt, behauptet jedoch seine Lage übet der Nordsee, an deren Küstengebiet die lebhafte Luftbewegung anhält. Ein sackförmiger Ausläufer niederen Druckes zieht über den Ganal und Frankreich südwärts biS zum Golf von Lyon. Den Süden und Osten des Erdtheils bedeckt hoher Druck, dessen Maximum über dem südöstlichen Theile deS Mittelmeerbeckens lagert. In Süddeutschland ift bie fZBttterung'unter b?m Einfluß bes hoben Barometerstandes heiter, mit Ausnahme ber Psalz, wo sich bie Einwirkung bes nieberen Druckes geltend macht und neuerbings regne» isches Wetter eingetreten ist.
BofaillHtlitb« Witterung t
Im Narben trübes, zeitweise regnerisches Wetter, im Süden zunächst noch meist heiter.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Dors-Gill sür 1897/98 liegt vom 29. October an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Büreau dahier offen.
Dors-Gill, den 28. October 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Dors-Gill.
Kuhl.9564
Dich- und Krammarkt zu Kissenöurg 1219 Montag, 2 November.
Montag- den 9. November- Nachmittaal 2Vi Uhr, »erben auf hiesigem OrtSgericht die den C. Lodwig Kümmerer»! «eben gehörigen Grundstücke:
Flur 32 Nr. 92 — 1725 qm Wiese am Hegstrauch, bei der Rodenhaufischen Wiese,
Flur 39 Nr. 63 — 2431 qm Acker hinter dem Waldbrunnen,
_ 39 - 64 — 2425 qm Acker daselbst, , 39 „ 65 — 2425 , ,
„ 41 , 189 - 4205 „ Acker am Rain, hinter der Warte freiwillig meistbietend versteigert.
Gießen, den 26. October 1896.
9539 In Auftrag:
Hoffmann, OrtSgerichtSmann.
Ein der hiesigen Gemeinde gehöriger schwerer
sb Bulle 7K wird Donnerstag de» 29. Oetober d. I., Vormittags 11 Uhr, auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau versteigert.
Alten Buseck, den 26. October^l896. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
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