Ausgabe 
28.8.1896 Erstes Blatt
 
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Heinrich

braucht, bt? anderen konnten trotzdem Gewinnantheile zur Brrt-au», bringen. Der Reingewinn belief sich bei 1050 berichtenden ÖJ«WJ* schäften auf 9,418,239 Mk. Davon wurden 2,234,362 IRL * Reservefonds überwiesen, 6 723,192 Mk. an die Mttgl edn tf Dividende verthetlt, 87,105 Mk. zu VotkSbUdungS-, gnnewvu^- und wohlthLtigen Zwecken verwendet. Liquidtrt haben 48 vb

gekrönt würden.

es sei durch Unvorsichtigkeit entstanden, scheint doch durch

Billetschalter zu gehen.

der tür- rückgängig

russische Frühstück

Baugelände, mehr im Lentrum der Stadt .gelegen, zu er« werben. Es wäre im Jaterefle des gemeinnützigen Unter« nehmens zu wünschen, daß diese Bemühungen von Trsolg

Offenbach.

* Neuerung i» Eisenbahnverkehr. Dom 1. September ab wird, wie auswärtige Zeitungen berichten, auf den preu« ßischen StaatSbahneu die dem reisenden Publikum gewiß willkommene Neuerung eingesührt, daß die Zugführer der Schnellzüge mit ZuschlagSfahrkarteo versehen werden. Will also ein Reisender vom Personenzug zum

,U1 u,utVM Schnellzug übergehen oder im Schnellzuge auf einer Unter«

Dal Feuer in der Bahnhofstraße, von dem man annahw, I wegsstation eine höhere Wagenklaffe nehmen , so kann er gegen Hinterlegung des Mehrpreises beim Zugführer die er« forderliche ZuschlagSkarte lösen und braucht nicht mehr zum

ruchlose Hand angelegt worden zu sein. Man fand nämlich heute Morgen auf dem Wolf'scheu Hof einen Droh.

Vietze«. den 27. August.

Schwesternhaus. Der Verein für Armen- und Krankenpflege, der, wie wir meldeten, in der Moltkestraße Gelände zur Erbauung des evangelischen Schwesternhauses erworben, ist trotzdem unablässig bemüht, für diesen Zweck

brief des Inhalts, daß es in acht Tagen wieder dort I brennen werde.

Elektrische Uhr. Eine Neuerung ist seit gestern am Hause deS Herrn Carl Aug. Faber, Merktplatz, durch den in demselben HauS wohnenden Uhrmacher Herrn Otto Schmidt geschaffen worden, eine durch eine Normal-Uhr betriebene, weithin sichtbare electrische Uhr. Bon Frem­den wie auch Einheimischen wird diese Neuerung gewiß an- | genehm empfunden werden, ersieht doch jeder Vorübergehende und die ganze große Nachbarschaft leicht, in welcher Zeit man sich befindet.

Für tzuudebefitzer. DaS nächtliche Bellen und Heulen von Hunden wird nach einer Entscheidung deS I OberlandeSgerichtS in Darmstadt als ungebührliche Erregung ruhestörenden Lärms betrachtet und kann nach § 360 deS Strafgesetzbuches Bestrafung der Eigeuthümer nach fich ziehen.

Bernrthetlnng wegen Fahnenflucht. Durch kriegS- gerichtliches Erkenntnih ist der Musketier Franz Höllen- thal der 2. Compagnie Infanterie-Regiments Kaiser Wil- I Helm Nr. 116, geboren am 26. November 1874 in Bieber, I KreiS Offenbach, in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt I und in eine Geldstrafe von 160 Mk. verurtheilt worden.

** Verhinderung von Flurschäden. Das Commaudo der I Großh. Heff. (25.) Division theilt den betr. Großh. KreiS. I ämtern in Rheinheffen diejenigen Maßnahmen mit, welche für I geeignet gehalten werden, bei den in der Zeit vom 11. bis I 23. September d. I. stattfindenden Herbstübungen Flur- schäden nach Möglichkeit zu verhindern und Unglücks, fällen vorzubeugen. In Bezug auf letztere heißt: Schließlich würde die Division es dankbar anerkennen, wenn | die Bewohner aufgefordert würden, bet allen Durchmärschen | von Truppen durch Ortschaften von selbst möglichst viele I Eimer und Gefäße mit Trinkwaffer längs der Marschstrahe I aufzustellen, sodaß die Truppen an möglichst vielen Stellen gleichzeitig Waffer schöpfen können. Dringend bittet die Divi- I fion, die Bewohner anweisen zu wollen, daß ein Darrcichen I von Wein bei den Durchmärschen an die Truppen gründ- I sätzlich ausgeschlossen sein muß. Der Genuß von Wein seitens I der Mannschaften während der Durchmärsche und Uebungen I selbst würde nicht nur die Marschfähtgkett der Truppen ge- | fährden, sondern auch leicht zu Hitzschlägen Deranlaffung I geben. Wenn daS Wetter in Rheinheffen nicht beffer bezw. I wärmer ist wie bet uns, find Hitzschläge wohl nicht zu be- I fürchten- auch soll ein guter Schoppen Wein, umMeenz" herum nicht schädlich sein.

* Der Vorstand bei Hilfsvereins im Großherzogthum Heflen für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde, als LandeSveretn der Kaiser-Wilhelm-Stiftung für I deutsche Invaliden, hat zum 2. September folgenden Auf. I ruf erlaffen: »Wie in den vorderen Jahren, kommen wir auch in diesem Jahr zum bevorstehenden Nationalfest am I 2. September mit der Bitte um Gaben für die Invaliden I und die Hinterbliebenen gefallener Soldaten des Krieges 1870/71. Ueberall, wo man an jenem Tag, in Gottes- I Häusern oder bet sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert I und fich dessen erinnert, möge man auch jener Opfer des I Krieges dankend gedenken und durch Gaben, je nach Der. mögen, dazu beitragen, daß ihr Loos auch weiterhin beffer I gestaltet werde, als Reich und Staat allein es vermögen. I Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarr« I amtet und Ktrchenvorstände, gemäß der ihnen vom Großh. I Ober.Consistortum ertheilten Erlaubniß, bei den betr. Fest. I gottesdiensten Collecten für jenen Zweck zu erheben. I Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither, möglichst für I die Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer ! I Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Sammel« I büchsen aufzustellen. Alle, welche uns demnächst die Er« I trägniffe von Sammlungen zu übermitteln haben, bitten wir, I dieselben durch Postetnzahlung an unseren Schatzmeister, I Herrn Reg.-Rath Hechler in Darmstadt, einzusenden." I Der Zweigverein Gießen des Eingangs erwähnten Hilfs. I Vereins hat in Verfolg dieses AuSschreibenS Sammelbüchsen, in welche Opfer für die Invaliden und die Wittwen und Waisen der im Kriege 1870/71 für'S Vaterland Gefallenen I eingelegt werden können, in hiesigen WirthSlocalitäten auf« I stellen lasiert. Die Expedition dieses Blattes ist ebenfalls I bereit, Gaben entgegen zu nehmen und weiter zu leiten und I wird hierüber demnächst öffentlich quittiren.

Der 84. VerbaudStag der hesiifchen landwirthfchastltchen Genossenschaften findet SamStag, 5 September, Vormittags I 10 Uhr beginnend, in Mainz im großen Saale der Lieder. I täfel statt. Die Tagesordnung umfaßt: 1) Jahresbericht des I VerbandSdirectorS für 1895. 2) Vorlage und Entlastung I bet JahteStechnung für 1895. 3) General Revisionsbericht. I 4) Bericht über den 12. Allgemeinen VereinStag der deutschen I landwtrthschaftlichen Genossenschaften zu Stettin. Bericht- I erstattet KreiStath Bichmann Oppenheim, Nebenbetichterstatter I Heinrich Hammann IV., Biebesheim. 5) Neuwahl deS Der- I bandSdirectorS und seines Stellvertreters. 6) ErgänzungS- I wählen zum VerbandSauSschuß. 7) Die Haftpflichtversicherung I der Genossenschaften und der Genoffen. Berichterstatter I Director Dr. Kahlert. 8) Rechtliche Stellung der land- I wirtschaftlichen Bezugsvereine nach der ConsumvereinS. I Novelle. Berichterstatter AnwaltSsecretär Dr. Thieß-Offen- bach. 9) Die Thättgkeit der milchwirthschaftlichen Versuchs, station deS Verbandes. Berichterstatter Vorsteher Dr. Uhl-

»ar, on ünb b r-tn zwei Stunbt ffiafitr ' öafitn, damit fit »oez'challsrlll uni ,ab SuPpt, »i stz sch ober Nb aber Margarine ireichlicher Anzahl hüBc Speise, die iti nur Frachtlik itzelsea : der Spti rett getrockneten «geeacht unb za WU't 611 3 Uhr. t«i gtfuit unb Ml. September II Wl Me «ar t l X'.t »ärmste T t'chmol; bet Schn itiepel voll beste nvar Lkben. Na« Anzahl mit fich KSgel sah bet , Mni Eisbären to; h er irei Jahre g 'Müben sah man '^che in gering Molsspelz, in Bt Wüt «nrbe ein bßoBmer «arben Wil 30 Meter an

keit plötzlich eingestellt hat.

WB. Konstantinopel, 27. August. Reutermeldung. Eine Anzahl armenischer Revolutionäre bemächtigte fich gestern Nachmittag« 1 Uhr des Gebäudes der Ottomanbank und tödtete einen Gendarm, welcher dasselbe bewachte. Sie feuerten aus den Fenstern und von den Dächern aus auf die Polizei. DaS Gebäude ist noch in ihrem Besitz. In später Abendstunde brachen gleichzeitig in anderen Stadt- vierteln Unruhen aus, welche den ganzen Abend dauerten. In Pera, nahe dem Wachthause von Galata-Serail, explodirte eine Bombe. Mehrere Soldaten wurden getödtet und ver- wundet. Englische Wachtschiffe gingen von Thetapia nach Conftantinopel ab, französische und italienische Wachtschiffe thun dasselbe heute früh.

WB. Konstantinopel, 27. August. Nach einer weiteren uns zugegangenen Meldung griffen die Armenier die Ottomanbank an, wobei einige Beamte und Wärter ge- tödtet wurden. Hierdurch wurden Unruhen und Plünderung in Galata und Tophaua veranlaßt. Die Polizei und Militär wurde aufgebote i. Es herrscht große Panik. Die Geschäfte find geschlossen. ES gab viele Todte und Verwundete. Abends um 8 Uhr herrschte wieder Ruhe.

WB. Wien, 27. August. DaS russische Katser- paar ist heute Vormittag 10V, Uhr hier eingetroffen, vom Kaiserpaat, sämmtlichen hier anwesenden Erzherzögen und Erzherzoginnen herzlichst begrüßt- da» Kaisetpaar begab fich unter stürmischen Ovationen zur Hofburg.

Die deutschen Erwerbs- und Wirthschafts- genossenschaften im Jahre 1895« »erlitt, 24. August.

No6 ist hier gestorben.

Athen, 27. August. Die Concenttitung kischen Truppen bei Candia ist wieder gemacht worden, da dieselben zur Wiederherstellung der Ord­nung nach dem Schauplatz der jüngsten Kämpfe gesandt wurden. Der noch hier weilende ctetenfische Führer, Priester Malckos, berief seine Landsleute zu einer öffentlichen Ver­sammlung ein, um über die zu ergreifenden Maßregeln zu beschließen, nachdem daS Athener CentralcomitL seine Thätig-

Brüssel, 26. August. SSmwtliche europäische Militär« floaten haben zu den hier gestern begonnenen Manövern Vertreter entsandt. Deutschland ist durch den Militär« Attache Grafen von Hacke vertreten. An den Manövern werden 24 500 Mann Infanterie unb 7500 Mann Cavallerie theil­nehmen.

Paris, 26. August. Im Ministerium deS Aeußern fanb h-ute Nachmittag eine Conferenz -wischen Hanoteaux und Mohrenheim statt. ES wurde beschloffen, den kaiserlichen Zug an der Station Porte Dauphins halten zu taffen, wo der Czar mit Gefolge die Galawagen besteigen und durch die bereits bekannten Straßen in die Stadt fahren wird.

Paris, 26. August. In einer Versammlung der anti- parlamentarischen Socialisten, zu welcher die Ab­geordneten Murant, JauröS und GueSde vergeblich eingeladen waren, kam eS gestern bei den Verhandlungen über den Besuch des Zaren zu stürmischen Scenen zwischen Socialisten und Anarchisten, indem die Socialisten energisch gegen den Zaren- besuch protestirten.

Paris, 26. August. Auch derTempS" versichert gegen­über dem osfici.ösen Dementi, daß die Nachricht von der Ex­pedition deS CongostaateS gegen die Mahdisten auf Wahrheit beruht.

London, 26. August. Einer Meldung auS Konstantinopel zufolge wird fich der Sultan am SamStag über die Vor­schläge der Mächte bezüglich der Lösung der kreteustschen Frage äußern.

Rio de Janeiro, 26. August. Die Ruhe in San Paolo ist wieder hergeftellt. Die Beziehungen der hiesigen Regierung zu Italien bleiben jedoch sehr gespannt.

Berlin, 27. August. Einem Constantinopeler Telegramm derVoss. Ztg." vom gestrigen Tage zufolge herrscht in Conftantinopel Revolution. In demselben heißt eS: Seit 2 Uhr herrscht Revolution in Galatha. Die Ottoman- bank wurde von Armeniern mit Bomben beworfen. Es ist eine allgemeine Schießerei und Schlächterei im Gange. In Psamotia gibt eS viele hundert Todte. Am Brückenkopf von Stambul herrscht ebenfalls Metzelei. Der türkische Pöbel, mit Messern und Prügeln bewaffnet, greift die arme­nischen Häuser an und stürzt die Abgeschlachteten zum Fenster hinaus. Polizei und Militär stehen thatenloS in den Straßen, die voll Karren mit Leichen find. Soeben um 4 Uhr werden französische Matrosen zum Schutz der Botschaft ausgeschifft.

Wien, 24. August. Die Ankunft deS kranken Erz­herzogs Franz Ferdinand von Este zum Besuch deS Zarenpaares wird allgemein freudig begrüßt.

Wien, 27. August. Gestern Nachmittag erhob fich ein starker Sturm und zerstörte theilweise die Vorberei- rangen zum Empfange des Zarenpaares in den belebtesten

Straßen.

Wien, 27. August. Heute Mittag wird daS Kaiserpaar beim russischen Botschafter das einnehmen.

Bozen, 27. August. Der Reise-Schriftsteller

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* SonntagSfahrkarten. Bei der großen Ausdehnung, die der Verkehr auf sogenannteSonntagHarten" m einzelnen Bezirken auch im Winterhalbjahr gehabt hat, solle- nach Berichten auß Berlin diese Karten auf den Preußische Staatsbahnen fortan allgemein ohne Beschränkung auf ein» bestimmte Jahreszeit ausgegeben werden. Außerdem solle» derartige eintägige Rückfahrkarten zu ermäßigten Prellen Sonn- unb Feiertagen in Zukunft auch zum Besuch größerer Städte, sowie zwischen benachbarten, in regen geschäftlich,, Beziehungen zu einander stehenden Ortschaften auigrgede, werden. Weiterhin soll im Interesse der Gleichmäßigkest g,, prüft werden, ob eS sich empfiehlt, alle festen Ruadreii'k. karten, die z. Z. nur während der Sommerfahrplanperiote oder innerhalb eines anderen kürzeren Zeitraums auSgegeiea werden, fortan ohne Beschränkung während des gaojtt Jahres auszugeben, wie solches schon jetzt hinfichtlich rfgrr Anzahl derartiger Karten zugelassen ist.

n. Büdingen, 26. August. Gestern wurde hin fc, Generalversammlung der Spar- und Leihkall» abgehalten. E» wurde beschloffen, den Ztnßfuß der Pass»« capitalien vom 1. Januar 1897 an auf 3,6 pCt. fefij;. setzen. Zum gleichen Z-nSfuß stehen den zum Sparkasse bezirk gehörenden Gemeinden Capitalien zur Verfügm»,. Der Zinsfuß für Hypotheken wurde nicht geändert, frt satzungSgewäß auSgeschiedenen Vorstandsmitglieder tenrbt; durch Acclamation wieder gewählt. Bezüglich deS 6pai' kaffengebäudeS, baß die Kaffe auf eigene Rechnung errichte! und zu dem etwa 40,000 Mk. verwifligt sind, wurde mti. getheilt, daß man hoffe, noch vor Eintritt beß ffiintn» im Rohbau vollendet und unter Dach gestellt zu sehen.

Biblis, 24. August. An der Bahn herrscht eben ita reger Verkehr mit dem Einladen von Weißkraut. Ver 14 Tagen wurde für den Gentner Früh-Weißkraut 6 Ml bezahlt, heute wird für den Gentner hier 2 Mk. 50 Ps,. biß 3 Mk. bezahlt. Daß Gurkengeschäft geht langsam, für daß Hundert werden 30 biß 35 Psg. bezahlt.

Kailbach, 25. August. Auf der Station Kailbach wurbi- in diesem Jahre 2700 Gentner Heidelbeeren und Hi», beeren versandt und dafür durchschnittlia; 7 Mk. pro Gentner erlöst also eine Einnahme von 18,900 Mk., welche fit auf die Orte der hiesigen Umgegend vertheilt. Der öexfantr geschah nach Mannheim, Frankfurt unb Hamburg.

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Nach dem Jahresbericht der deutschen Erwerbs- und Wirthlchant- genossenschaften für 1895, den der stellvertretende Anwalt des ol gemeinen Verbandes der deutschen Erwerbs- und 2Birtbf4aii< genossenschaften, vr. HanS Erüger. erstattet hat, war die Gwofien- schastsentwickelung im Berichtsjahr folgende: die Zahl der Genoslew schaften ist von 11141 am 31. Mai 1895 auf 13005 gewachsen. Davon waren 8069 (6417) Eredttgenossenschaften, 58 (61) fltnxrb- ltche unb 1085 (1067) lanbwirlhschaftttche Rohst^ff^enosseojchaker' 21 (17) gewerbliche und 248 (240) landwirthschaftltche Werken schäften, 56 (57) gewerbliche und 19 (4) landwirthschastltche Blaeann genossenschaften, 129 (124) gewerbliche und 1604 (1458) lanbwhtb- schaftliche Productivgenossenschaften, 184 (160) Dersicheruna«- urb sonstige Genossenschaften, 140 (1412) Eonsurnoereine und 132 (124) Baugenossenschaften. Die unbeschränkte Haftpflicht überwiegt b« b-o Eredit- und landwirthschaftlichen Genofsenschaften, die be'chrLolit Haftpflicht bei den Eonsumvereinen und Baugenossenschaften. Se- noffenschaftkverbänbe sind 17 vorhanden. Davon ist der älteste da von Schulze-Delitzsch begründete Allgemeine Verband mit 1496 W- nossenschasten, während der Allgemeine Verband der landwirthlchew lichen Genossenschaften die grötzte Zahl von Genossen schäften, nämlt« 2447, umfaßt. Die stärkste Vermehrung erfuhren die ErediigenoM schäften unb unter Hefen wieber die länbltchen, bk Darlehentkafftn- vereine; boch betont ber Jahresbericht, baß solche Vereine oieist- auch ba errichtet seien, wo kein ^ebürfntß bestehe, so baß ste nur S»ctn- genossenschaften seien. Schultze-Delitzfch'sche Erebitgmossm'ck'e"^ sind 1068 aufgezählt mit 525748 Milgltebern. Von ben (Wmv schaftsmitgUebern stnb 32 pEt. Lanbwirthe, 25,4 vEt. ^tnbwtrtn. Im Einzelnen wirb über die Eredttgenossenschaften mttgetheiU.

Die von den 1068 Ereditaenossenschaften in 1895 fltwaiL» Credite bet-agen 1,659.305,785 Mk. Von diesen Creditm o® gewährt gegen Vorschußwechsel 582,258,958 Mk., gegen SlhuldW» 107,439 996 Mk., gegen Dtsconten 339.611,409 Mk., gegen HoM 12,225,957 Mk>, in Eonto-Eorrent 617,769,465 Mk. DaS ©eU®* betrteb6c«pUaI betrug Ende 1895: 630,607,941 Mk., wjmJ 163 484,900 Mk. auf baß eigene Vermögen In GeschäflSgu^-a der'Genossen unb Reserven, 467,123,041 Mk. auf angeltehenc frei« Gelber entfallen. Die Verzinsung ber fremden Gelder betrug setnittlich 3,5^/0. Verluste hatten 342 der Erebttgenossenf»«'t-n « Gesammtbctrage von 1.050,492 Mk. zu verzeichnen; nur bet 1. von wurde ber ganze Jahresertrag zur Deckung dieser Verluste-n

genossenschaften, in der Mehrzahl ländliche DarlehnSkassen. die Vorbedingungen für eine GeschäftSthätigkett fehlten. Jn 60 gertethen 4 Genossenschaften, eine davon in Folge bebeulenber ud« schlagungen threS KassirerS.

Unter ben Absatzgenossenschaften erscheinen -um ersten vn» Getreide« unb Vieh Absatzgenossenschaften, welche die Umgebe- ctwtschenhanbels in betben Probucten ber Lanbwirthschaft bepw* Die Zahl bet Getretbe-Absatzgenossenschasten ist 12, nennenevn Erfolge stnb Höher wohl nicht erzielt. 11 gewerbliche Noyn genossenschaften, die berichtet haben, hatten einen Ur»S" 582,731 Mk. erzielt. Bei 5 gewerblichen Magazingmosten'«« betrug bet GesammtverkaufsetlöS bieser Genossenschaften Von 15 gewerblichen Probuctivgenossenschaften betten 13 Verkaufserlös von 1,347,266 Mk. einen Reingewinn von * Unter ben Baugenossenschaftm baden sich besonders .Spar- Bauvereine" entwickelt, welche größere Wohnbäuset Herstellen, o« Eigenihurn der Genossenschaft verbleiben unb deren Wohnungen v billigen Preisen an die Mitglieder verrniethet werden; ihre trägt vom Gesamrntbestande von 132 etwa 60. Die Eonsumon find von 1412 im Vorjahre auf 1400 zurückgeaangen. .

fich eine Anzahl von Eonsumvereinen, zum großen Theil wgev SchnapSconsumveretne, aus, die nichts mit den ßebenßm schassungS-Dereinen gemein haben und lediglich zur UmsehunS stehender gesetzlicher Bestimmungen geschaffen wurden. vereine, von denen Berichte eingingen, hatten Schluß l^o- -- Mitglieder. 59,8 p6L deS GesammtmitgltederbestandeS wttaum bie abhängigen Srbefter; bann kommen die en vj

werter mit 12,4 pEt. Der Verkaufserlös ber 460 r

betrug 82,681,043 Mk., woraus fich 8,214,002 Mk. Ue&exfQW

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