Ausgabe 
28.6.1896 Erstes Blatt
 
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geschaffen werden, da man aus Ersparnißrückfichten bei der Vertheilung der neuen CadreS in erster Reihe die schon bt- stehenden Garoisonftäore berückstchtigen wird.

** Der Getteide»arkt. (BerichtSwoche vom 20. bis 27. Juni). Der Character des Getreidemarktes ist in letzter Woche wieder einmal GeschSftSftille mit finkenden Preisen auf allen Gebieten gewesen. Zum Glück fanden fich aber bei nachgebenden Preisen für Weizen und Roggen, sowie auch für Hafer einige Käufer, sodaß fich die Preise dann immer wieder befestigten und ein großer Preissturz vermieden wurde. Die guten ErnteauSfichten führen offenbar eine große Zurückhaltung herbei. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen (je nach Qualität und per 20 Centner) für 142 bis 158 Mk., Roggen für 108 bis 116 Mk., Gerste für HO bis 170 Mk., Hafer für 122 bis 148 Mk., Mais 90 bis 94 Mk.

Gruningeo, 26. Juni. Wie wir dieser Tage er« fuhren, ist der kommende 1. Juli für unfern ersten Herrn Lehrer Eckel ein doppelt denkwürdiger. Er blickt an diesem Tage auf sein 25jährigeS Dienstjubiläu m zurück und gedenkt zugleich des TageS, an dem er vor 20 Jahren in unserer Gemeinde einzog. Er wirkte früher in Holzheim, Altenbuseck und Inheiden. Wenn Herr Eckel auch viel Schmerzliches in dieser langen Zeit hat erleben müssen sind ifjm doch im Laufe eines Jahres zwei Enkelkinder gestorben, {o hat er auch viel Freude erleben dürfen. Was er unserer Gemeinde in dieser Zeit, besonders in religiöser und gesang« licher Beziehung, gewesen (er leitet schon seit seinem Hiersein den bekannten Adam JSheim'schen Männergesangverein, wie auch einen Kirchengesangveretn), das lebt in aller Erinnerung. Möge er noch recht lange zum Segen der Jugend und der Gemeinde wirken! Das ist unser Aller Wunsch!

§§. Grebenhain, 25. Juni. Die gestern in hiesiger Oberförfterei abgehaltenen GraSver st eigerungen ergaben einen ziemlich gleichmäßigen Erlös gegen voriges Jahr. Verschiedene Loose erzielten einen höheren Preis, andere wieder einen geringeren, da die Aussichten bis jetzt bezüglich der bevorstehenden Heuernte ziemlich günstig sind. Der Preis des Heues ist gesunken, da das alte Heu nicht mehr begehrt wird.

MW- Aus der mittleren Wetleran, 26. Juni. Die Locomotive hat sich auf unserer neuen Eisenbahnstrecke schon bis Reichelsheim hindurch gearbeitet, wo eben mit größtem Eifer die Bahnhosanlagen hergestellt werden. Man ist auf der Linie allerdings auch schon auf naffen Moorgrund ge- stoßen, der jedoch durch Berontfiren rasch bezwungen wird.

Darmstadt, 26. Juni. Bei einer Cavallerieübung im Roßdörfer Wald find heute eine Anzahl Pferde durch­gegangen und in vollem Lauf durch die Roßdörferstraße tu die Stadt gesprengt. Die Pferde, welche bei ihrer Flucht fast sämmtlich gestürzt waren und meist stark bluteten, konnten erst am Capellplatz zum Stillstand gebracht werden.

Offenbach, 26. Juni. Unsere Stadt soll an Stelle des nach Worms zu verlegenden 3. Bataillons des 4. Infanterie- Regiments Nr. 118 am 1. April 1897 ein Bataillon des neu zu formlrenden Regiments nebst Stab und Regiments- mufik erhalten. Das andere Bataillon des neuen Regiments kommt nach Butzbach.

Mainz, 25. Juni. Die Garnisonverwaltung untersagt den Geschäftsleuten die Veröffentlichung der Resultate von Submissionen der Verwaltung durch die Zeitungen- sollte ein Submittent ermittelt werden, der gegen dieses Ver­bot verstoßen, so soll er für die Folge weder bei einer öffentlichen noch einer beschränkten Submission zugelassen werden. (Fr. Z.).

Vermischter.

* Die deutsche Aepfelweinerzeugnng ist in einem noch immer« fort in rascher Zunahme befindlichen Aufschwünge begriffen. Da das einheimische Rohmaterial nicht zur Deckung des Bedarfs auSreicht, so werden jahraus jahrein erhebliche Mengen von Aepfeln aus Frankreich importirt. Allein im Jahre 1891 erhielt Frankfurt a. M. aus Frankreich 1417 Wagenladungen voll zur Weinbereitung bestimmter Aepfel. In den nächsten Jahren nahmen die Aepfelzufuhren aus Frankreich noch viel beträchtlichere Dimensionen an. Ein französischer ConsulatSbericht taxirte schon für 189l den Nutzen, den allein die Frankfurter Aepfelweinindustrie ab« warf, auf 12 bis 13 Mill. Francs. Deutscher Aepfelwein gewinnt nicht nur innerhalb des Reiches ein stetig sich er­weiterndes Absatzgebiet, sondern geht in beträchtlichen Mengen aud) in daS Ausland. Als hauptsächlichste Abnehmer deutschen AepfelweinS sind die türkischen Hafenstädte, sowie Athen, Damaskus, Aden, Kalkutta, Sydney, Capcolonie, Newhork, Baltimore, San FranziSco, Buenos AhreS und selbst Peking zu nennen. Die in einigen AuSlandSplätzen etablirten (5om- Missionare für diesen Geschäftszweig find mit Bestellungen überhäuft.

* Ersah des Gummiringes der Fahrräder. Nachdem das Fahrrad aufgehört hat, ein Gegenstand deS bloßen Sports zu fein, sondern wohl in allen Heeren der civilifirten Welt Aufnahme gefunden hat, muß man auch darauf Bedacht nehmen, diesem Instrumente für militärische Zwecke eine größere Widerstandsfähigkeit zu geben, als die für Sport­zwecke ausreichende. Am bedenklichsten ist in dieser Beziehung der den Radstrang umgebende, mit Lust gefüllte Gummiring, da jeder scharfe Stein, jeder Glasscherben auf der Erde im Stande ist, ihn zu verletzen und dadurch die Gebrauchsfähig­keit des Rades völlig aufzuheben. In der franzöfischen Armee hat man jetzt deshalb die Gummiringe durch Le d er­ringe ersetzt. Mehrjährige, vorher angestellte Versuche haben gezeigt, daß daS Leder gegen die gewöhnlich vorkommenden Gegen­stände genügend widerstandsfähig ist, genug Elasticität besitzt, um daS schnelle Fahren nicht zu beeinträchtigen und, wenn eS vorher auf bestimmte Weise zubereitet war, die sooft allerdings recht störende Eigenschaft verliert, fich infolge der WitterungSeioflüffe auSzudehnen.

* 3> Pest »ersteht Jeder»«, Deutsch, so versichern sämwtliche Besucher der MilleniumSauSstelluog und die Pester find nicht wenig stolz auf diese Anerkennung. Freilich pasfiren da auch kleine Mißverstäudniffe. Em Mitglied deS JournalistencongreffeS beauftragt einen Droschkenkutscher, ihn "ach dem nächsten Dampfboot zu fahren. Rofiuaute setzt fich in Bewegung und bald hält der Wagen vor einem kurioS auSsebendeu Hause in einer engen Gaffe. Der Kutscher springt ab, öffnet den Schlag:Sitte anSsteigen, Herr, da ist eS." Was ist da?"Na, Dampfbad," meinte er, nächstes Dampfbad ist ja in der Kazinczygaffe."

Die Fahrt von Loodoo nach Paris ist kürzlich in 6 Stunden 25 Minuten zurückgelegt worden. Die Zeit« ersparmß beträgt 1 Stunde 35 Minuten. Zwischen Victoria und Dover wurden auf der Eisenbahn 14 Minuten erspart uud der DampferEwpreß" fuhr in 60 Minuten über den Sanal.

* Kommt ei, Hase geflogen. Der Barbier D. in Sangerhausen war dieser Tage an seinem Acker beschäftigt, als ihm plötzlich mit voller Wucht ein Körper aus den Rücken fiel. ES war ein Hase, oben in der Luft kreiste eine mächtige Gabelweihe, die ihre Beute jedenfalls nicht mehr hatte halten können. Ja, was einem armen Haien, einer Gabelweihe und einem Barbier nicht alles pasfiren kann!

* Angenehme Mittheilong:Jetzt, da ich ihr Jawort habe, reizende Elisabeth, erlauben Sie mir eine Frage: Sind Sie abergläubisch?"Abergläubisch warum inter- essirt Sie daS, Franz?"DaS kann ich Ihnen erst sagen, wenn Sie meine Frage beantwortet haben!"Nun denn, ich bin nicht im geringsten abergläubisch!" Er (freudig er­regt):So kann ich eS Ihnen denn ruhig mittheilen: Sie find meine dreizehnte Braut."

CHaatuv und Aunsr.

- Abseits vom Beben, Skizzen an» der Anatomie, betitelt sich ein im Verlag von R Boll in Beilin erschienenes, hübsch au6gcftaitete6 Büchelchen in Taschenfoimat. Wie der Titel besagt, schildert der Verfasser, I E. Poritzky, seine Empfindungen bei der Arbeit in der Anatomie wie diejenige seiner Mita, beiter am Seziertisch und zeigt dadurch deren Verschiedenheit in packendem Lichte. Seine Betrachtungen über das der Anatomie überlieferte Material" sind lehrreich besonders für Diejenigen, denen unsere socialen Verhältnisse nicht gleichgiltig sind.

Katechismus de, Redekunst. Anleitung zum mündlichen Vortrag von Roderich Benedix. Fünfte Auflage. In Original, Leincnband Mk. 1.60. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Es macht einen schlechten Eindruck, wenn die mündliche AusdruckSweise eines Gebildeten mangelhaft ist. Nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Form der Rede kommt es an. Viele Menschen haben aber eine mangelhafte Aussprache, sie unterscheiden z. B. nicht das b von dem p, das d von dem t, am meisten wird bei der Aussprache des r gesündigt. Hier kommt das vorliegende Buch zu Hilfe. Es zeigt, wie man sich eine hübsche Sprech- und Vortragsweise aneianen kann. Ein Beweis für seine Brauchbarkeit ist, daß dasselbe schon in fünfter Auflage vorliegt. Wer die in dem Buche enthaltenen Rathschläge beachtet und die vorgeschriebenen Sprechübungen vor­nimmt, wird sich recht bald eine tadellose Aussprache aneignen, ja, wenn er nur einigermahen Talent dazu hat, es sogar dahin bringen, daß er ein perfekter Redner wird und das ist doch heutzutage das Ideal vieler.

Belo Sport* Lahr i. B. Jllustrirte Sportzeilfchrift für das gelammte Radfahrwrsen, pro Quartal Mk. 1.50 bet jeder Postanstalt. Inhalt der Nr. 18: Ein Mittel zur Besserung deS Rennsports. Miß Nevermind. (Fortsetzung.) Deutsch­land. Ausland. Pariser Briefe. Chronik. - Rennberichte. Ausschreibungen. Sportskladderadatsch. Vereinsnachrichten. Industrie und Handel. Bekanntmachung. Elsaß-Lothringen. Eingesandt. Illustrationen: Start zum 1 Meilen-Rennen auf der Catsordbahn deS Catford Cycle-Club London. Die drei Radler.

KatechiSmvS der Ornamentik. Leitfaden über die Geschichte, Entwickelung unb characle.isteschen Formen der VerzierungS- stile aller Zeiten. Von F. Kanitz. Fünfte, oerbesserte Auflage. Mit 131 Abbildungln. In Original - Leinenband 2 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Die mannigfachen Wandlungen, welche sich in den Decora'ionen, Ornamentationen unserer g-sammten Umgebung bemerkbar machen, namentlich aber an Gebäuden und kunstgewerblichen Gegenständen, erheischen immer mehr ein viel weiter reichendes Bekanntsein mitStil", als es bis­her der Fall ist. Immer weiter dringt das Bedürfniß, die innere Ausstattung unserer Wohnung in einen angenehmen, befriedigenden Einklang zu bringen mit den glanzvollen Außenseiten unserer Neu­bauten. Mit Freuden begrüßen wir daher jedes Mittel, ein ein­gehenderes Verständniß der verschiedenen Omamenlfttle zu erwecken. Der vorliegende Äatedjtemu6 ist ein solches empfehlenSwerthes Mittel, und seine in den letzten Abschnitten wesentlich vei besserte, durch neue Illustrationen und eine Erklärung kunsttechnischer Ausdrücke ver­mehrte 5. Auflage beweist zur Genüge seine Brauchbarkeit. Reich mit Abbildungen versehen, bietet er eine vorzügliche Einführung in die Ornamentik aller bekannten Stilperioden. Ein reiches Verzeichniß zu tiefgehendem Quellenstudium macht den Werth deS Bändchens noch größer. Es sei bestens empfohlen. WWk ®S|

Preisausschreiben

zur Erlangung von Entwürfen einer fchmiedeifernen Einfriedigung nebst Thoren vor dem neuen Dienstgebäude der Großherzoglicheu Centralstelle für die Gewerbe.

Zur Förderung deS inländischen Gewerbewesens schreiben wir ür Angehörige des Großherzogthums Hessen hiermit einen Wettbewerb aus zur Erlangung von Entwürfen für die vor unserem neuen Dienstgebäude in der Neckarstraße dahier herzustellmde chmtedeisernen Einfriedigung nebst drei Thoren. Die anzuferttgenden Entwürfe sollen dem Gesamm-chaiacter de« Neubaues mtsprechen und müssen in 1 io der natürlichen Größe dargestellt sein, mit Beilage von Tbeilzetchnungev in natürlicher Größe.

Die Entwürfe sind nebst einer Gewichts- und Kostenberechnung bis zum 1. September d. Z. an die unterzeichnete Stelle kostenfrei einzuliefern und müsien mit einem Kennworte versehen sein; ein mit dem gleichen Kennworte bezeichneter verschlosimer Briefumschlag hat den Namm und Wohnort des Verfassers zu enthalten. Die nicht preisgekrönten Entwürfe werden den Verfassern kostenfrei zurück- gefandt, fall« nicht über den Erwerb derselben eine Verständigung iatlfinbet.

Für diejenigen beiden Entwürfe, welche nach dem Urihelle des Preisgerichtes für die Ausführung am geeignetsten befunden werden und deren Ausführung namentlich den für die Schmiede« und Schlofferarbeiten (einschließlich ihrer Ausstellung) in Aussicht ge­nommenen Höchfibetrag von 1600 Mark nicht übersteigt, find ausgesetzt ein erster Preis von 170 Mark und ein zweiter Preis von 130 Mark.

I , , , Wenn die Preisrichter in ihrer Mehrheit ber 8nfi*t feiner ber eingdangten Entwürfe dm ersten Preis oetbur. "

gleichwerthige Arbeiten vorliegen, so ist e« zulässig,

ertbeilung ausgesetzte Summe von 300 Mark In anbiri « geeigneten Fall« auch zum Ankäufe guter, nicht preiUrf?; würfe zu verwenden. h

Die preisgekrönten Entwürfe geben in da« ffu-« Smttalstelle für die Gewerbe über; ein Anspruch ber Uebertragung der Ausführung eines solchen Entwurfes^" zugeftandm. «ch Jc

Die Ergebnisse der Verhandlungm bet Preisgericht ta dem Gewerbeblatt für da« Großherzogthum Eine Ausstellung der eingdaufenen Entwürfe in Darms!?^ Aussicht genommen.wt

Preisrichter find die Herren:

Geh. Oberbaurath von Weltzten Geh. Baurath Sonne, Baurath Wiefsell, Drofefior Dr. Adamy,

Professor Hermann Müller,

sämmtlich in Darmstadt.

Den Bewerbern lst eS undmommm, gleichieist^ »» . Entwürfe ein Preisangebot für die Ausführung einiuttÜ1^ Verlangen haben dieselben Proben von ihnen herein anuÜ- e arbeite ober Theile deS eingereichtm Entwurfs, auSgefübn»^ 1 lifter Größe, vorzulegen. Diese Angebote sind in einem Briefumschlag mit der AufschriftPreisangebot" einiufenb« '

Die Zeichnungen der Thorpfeller und $intri(btjjC-L- find von dem Sekretariat ber unterzeichneten Stelle erhalten. t

Darmstadt, den 25. Juni 1896.

Srotzh. Seniratstelle für bU WeWttN.

Brodpreise

84

2

3

1

W. Fabel von Wieseck

1

2

1

2

e !l 44 42 «

. Der auswärtigen väcker.

Kg. (2 Vfd.) Weißbrod bei W. Fabel v. Wieseck n

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bei Gg. Ant. Heuser v. Gr.-l.'tnden i. ' L Schmidt von ®r. ütnben i. W. Weitzel von Lang ASn« ü

o s Wilh. Fabel von Wieseck «

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot)beiGg. Ant. Heuser o.Gr.-Linde»N Joh. Kd. Belte v. Kitch-ESo, > W.SteinmüllervLang-SSni t W. Weitzel von Lang.Höol k Loui« Schmidt o.Gr. Ltndev

Ä Ä . G. Jacoby v Alten-Luiick 44

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) beiBalth. Christ Wwe. o. ®ld«f fr; ' G. Jacoby v. Altm-Su'eck t»

vom 28. Juni bi» 12. Juli 1896.

_ Der hiesige« Bäcker.

Kg. (2 Pfd.) Taselbrod

Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod

Kg. (2 Md.) Weißbrod . * *

Kg. (4 Psd.) Weißbrod '

Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot).....

Roggen-^chwarzbrod bei Ernst Muth u. W. Amend

Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod.....

RoggmSchwarzdr.d bei Ernst Muth u. W.Amend

Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod.....'

Der VrovverkLuser.

Dieselbm Preise wie bei dm hiesigen Bäckern

Gießen, den 27. Juni 1896.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

I. V.: Roth.

Auszug ans den Standesamt«s-iftev» de* Stadt Gieße«.

Oafgebou.

Juni: 20. Johannes Lehr, Schmied zu Cffenba* i Li , Marte Earlü Hierselbst. 22 Wilhelm Btngel, Schmied zu Staats; mit Lisette Margarethe Phtlippine Kiefer zu Heinzenberg. 23 Icbt-ei Schäfer, Metzger dahier, mit Anna Katharine Walther |u tfnitf -

Juni: 20. Max Adolph Rodert Hellweg, Kaufmann dchln : Sufanna Schnorr zu Biasbach. 24. Georg Pauiui Cigarrenhändler zu Frankfurt a. M., mit Maria Dorothea Her»,: hier selbst. 25. Ludwig Wilhelm Htlgardt, Kaufmann bei«: Bertha Elise Ottilie Harnickel hierselbst. 25. Emil l'abetg l . Spmgler dahier, mit Susanne Elisadethe Pfeiffer binklbfl

Juni; 17. Dem Fabrrtarbetter Heinrich Herzberger eine 1»*« Anna Maria. 18. Dem Locomotioheizer Friebrich Mer hev<>i ein Sohn. 18. Dem Schneider Heinrich Loos eine Tochter b ?' Buchhalter Louis Kreiling eine Tochter. 19. Dem Lchl^'n Pöllenhofer eine Tochter. 22. Dem Küfer Georg Schmidt et«cii Johann Friedrich Georg. 22. Dem Glaser Wilhelm Kreß *6<) i Karl.

Sedorbene.

3uni: 20. Johann Heinrich Karl Schädel, 9 ÜlMKtt S Sohn von Schuhmann Johannes Schädel dahier. 20. Keil 58 Jahre alt, Claoierstimmer dahier. 22. Anna Margarethe 1 Jahr alt, Tochter von Feldwebel Karl Sänger babin. 22 xi August Hermann Fuhr, 30 Jahre alt, ohne Gcfch.i'! * 22. Elisabeths Röder, geb. Herzberger, 80 Jahre alt, W* « Ehauffeemacher Johanne« Röder dahier. 22 Anton Schulte, 72 alt, Schäfer von Werpe. 23. Bertha Ida Robewald, 2 3jy* Tochter von Brunnenmeister Robert Rodewald dahier 23 «Xtnai KleeS, 54 Jahre alt, Steinbrecher von Wangenroth. 24. IdN-®* AlthauS, geb. Bohl, 55 Jahre alt, Wittwe von «orbsiechter AlthauS von Vadenrod. 26. Johannes Kldn, 54 Jahre Bit. v«w' meister und Gastwirth dahier.

Auszug aus den Airchenbüchers

der Stadt Siebe«.

Evangelische eemtinlt «ttOtttt.

MatthäuSgemeinde. -_.x

Dm 25. Juni SmU Ludwig Dörr, Lpmglermetfier und Susanne Elifabetbe Pfeiffer, Tochter de« verstorbenen Johann Heinrich Pfeiffer zu Großm-Buseck.

Dmsclbm. Ludwig Wilhelm Hilgardt, Kaufmann und Bertha Elise Ottilie Harnickel, Tochter de« Privatmann» Harnickel zu HerSfeld.

JohanneSgemeinde.

Dm 24. Juni. Georg Paulus Glungler, Ligarrmdao Frankfurt a. M., und Maria Dorothea Herbert, Tochter vea Karl Herbert zu Gießen.

eiaafU.

MatthäuSaemeinda.

Dm 21. Juni. Dem Dimer Theodor PHUtpp «n, Else Antonie Luise, Margarethe, geboren dm 12. Mat-

MarkuSgemeinde.

Dm 21. Juni. Dem Laternmwärter Friedrich o** Sohn, Karl Jakob Wilhdm, geboren dm 24. Mai.

Dm 25. Juni. Dem Pfarrer Dr. Friedrich Ernst Rudolf Wilhelm, geboren dm 3. Juni.