Ausgabe 
28.5.1896 Erstes Blatt
 
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Federation für Deutschland, Frankreich und Belgien auf Einführung des Achtstundentages für alle unter und über Tage arbeitenden Bergleute mit 960,365 gegen 126,000 Stimmen zur Annahme.

Asche», 26. Mai. In der heutigen Nachmittag-fitzung des internationalen BergarbeirercongresseS wurde eine von der MinerS-Federation und den deutschen Delegirten etugebrachte Resolution, nach welcher alle Frauen« arbeit in der Bergbau-Jndustrie gesetzlich zu verbieten sei, einstimmig angenommen. Die Berathung über die Ver- söhnungS«Commission und den Arbeitslohn wurde bis morgen vertagt.

hoheuelbe, 26. Mat. Während der Sohn des hiesigen Fabrikbesitzers Loewit mit 2 Beamten und 5 Arbeitern gestern bemüht war, durch Entfernung einiger Hindernisse im Schleusen« stege dem Hochwasser einen schnelleren Abfluß zu verschaffen, wurde die Fabrikbrücke, auf der sie sich befanden, von den Wassermaffen nie der gerissen und fortgeschwemmt. Loewit, die beiden Beamten und ein Arbeiter wurden gerettet, während von den übrigen Arbeitern nur zwei als Leichen ge­borgen werden konnten. Das Schicksal der beiden anderen ist noch unbekannt.

Paris, 26. Mai. Präsident Faure richtete von Tours aus folgendes Telegramm an den Kaiser von Rußland: ES drängt mich, Ihnen die herzlichen Wünsche auszudrücken, welche ganz Frankreich für das persönliche Glück Euer Majestät sowie für den Ruhm und das Gedeihen Rußlands erfüllen. Ich lege Ihrer Majestät der Kaiserin die ehr« erbietige Versicherung meiner Hochachtung zu Füßen und bitte Sie, an meine tiefe Zuneigung zu glauben. Faure." Der Commandant deS Nordgeschwaders in Brest, Admiral Regnault, richtete auS Anlaß der Krönung Glückwünsche au den russischen Consul und erließ gleichzeitig einen Tages« befehl an das Geschwader, in welchem er an die Rußland und Frankreich vereinigende Freundschaft sowie an die Wünsche erinnerte, welche ganz Frankreich für das Gedeihen der Herrschaft des Zaren sowie für den Ruhm und die Größe Rußlands erfüllen.

ChLlouS für Marne, 26. Mai. Das Kriegsgericht des 6. Armeecorps verurtheilte einstimmig den Sergeant Furier- Boullot vom 153. Infanterie-Regiment in Toul wegen Verbrechens der Spionage zu 20 Jahren Gefängntß und Degradation.

Petersburg, 26. Mai. Die Parade der Garnison verlief glänzend. Dichtgedrängte Maffen füllten alle Kirchen und strömten nach dem Gottesdienste zu den zahlreichen für Volksbelustigungen hergerichteten Plätzen, wo unent« geltliche Schauspiele, Concerte, Bewirthungen stattfanden. DaS Publikum bewahrte eine musterhafte Haltung- 10,000 Por« rtonen wurden vertheilt, jede bestehend aus Kohlsuppe, Va Psd. Fleisch, 1 Pfund Brot, 4 Würsten, Eingemachtem und Bier. Der als Erinnerungsgeschenk vertheilte Weißblechbecher trägt in Email die Retchswappen, den NamenSzug des Herrscher« Paares und die Anfangsstrophe der Nationalhymne: Gott schütze den Zaren! Am Abend durchziehen ungezählte Maffen die Straßen in der Erwartung der Illumination.

Moskau, 26. Mai. Ein heute veröffentlichtes kaiser­liches Manifest lautet:Wir thun kund und zu wissen allen Unseren getreuen Unterthanen: Nachdem Wir durch den Willen und die Gnade deS Allmächtigen Gottes heute die heilige Krönung vollzogen und die heilige Salbung empfangen haben, knieen Wir am Throne des Herrn der Herrscher mit der inbrünstigen Bitte nieder, die Dauer Unserer Regierung zum Heile des geliebten Vaterlandes zu segnen und in der Erfüllung Unseres heiligen Gelübdes Uns zu bestärken, treu und unentwegt das von den gekrönten Vorfahren über­nommene Werk des Ausbaues des russischen Landes und der Befestigung des Glaubens, der guten Gitte und der wahr­haften Erleuchtung fortzusetzen. Indem Wir erkennen, waS allen Unseren getreuen Unterthanen Noth thut und in Sonderheit Unsere Blicke lenken auf die Mühseligen und Be­ladenen, seien sie die» auch aus eigener Schuld oder Pflicht­vergessenheit, folgen Wir dem Drange Unseres Herzens, auch ihnen die möglichsten Erleichterungen zu gewähren, damit sie an diesem denkwürdigen Tage Unserer Krönung, den Pfad eines neuen Lebens beschreitend, freudig an dem allgemeinen Jubel des Volkes theilnehmen können." ES folgen eine Anzahl Strafnachlaffe und Amnesttrungen. Erlassen werden Steuerrückstäude für daö europäische Ruß« land und für Polen, die Grundsteuer wird auf 10 Jahre auf die Hälfte herabgesetzt, Geldstrafen werden erlaffen oder ermäßigt, Forderungen deS Staates verschiedener Art werden niedergeschlagen. Ferner werden erlaffen Verurtheilungen für leichtere Vergehen, welche mit Ermahnung, Verweis, Geldstrafe bis zu 300 Rubel oder mit entsprechender Haft bezw. Gesängniß bedroht sind- ausgenommen find Diebstahl, Unterschlagung, strafbarer Eigennutz, Wucher, Erpreffung, leichtsinniger Bankerott, Vergehen gegen Leben und Gesundheit. Die nach Sibirien Verbannten können nach Ablauf von 12 Jahren nach dem Eintreffen da« selbst, die nach entfernteren außerfibirischen Gou- vernementtS Verbannten nach 10 Jahren einen freien Aufenthaltsort wählen mit Ausnahme der Hauptstädte und hauptstädtischen Gouvernements und ohne Wiederherstellung ihrer Rechte. Verbrecher, welche in Sibirien oder io ent­fernteren Gouvernements internirt oder an bestimmte Wohn­orte gefeffelt sind, erhalten ein Drittel Strafermäßigung. Die zur Ansiedelung Verschickten sollen nicht nach zehn, sondern schon nach vier Jahren Bauern werden. Die zu Zwangs­arbeit Verurtheilten erhalten ein Drittel Straferlaß. Die Strafe einer lebenslänglichen Zwangsarbeit wird in zwanzig« jährige herabgemindert. Ferner werden eine große Reihe anderer Strafmilderungen und eine Abkürzung der Verjäh­rung befohlen. Der Minister deS Innern ist ermächtigt, im Einverständniß mir dem Justizminister über die Strafen der Staatsverbrecher, welche nach Art ihrer Schuld oder wegen guten Betragens oder Reue eine Strafmilderung verdienen, die über die allgemeine Amnestie hinauSgeht, besonders zu

berichten, ebenso der kaiserlichen Entscheidung Gesuche um Wiederherstellung der Geburtsrechte solcher Verschickten, welche »ach Verbüßung der Verbannung sich durch makelloses und arbeitsames Leben ausgezeichnet haben, zu unterbreiten. Der Minister deS Innern wird ferner ermächtigt, die kaiserliche Entscheidung anzurufen über daS Schicksal der wegen Staats­verbrechen auf administrativem Wege Bestraften, welche durch ihr Betragen, die Art ihrer Vergehen oder durch ihre Reue Nachsicht verdienen. Staatsverbrechen, welche nach dem Gesetz nicht verjähren, werden außer Verfolgung gesetzt, wofern seit der Strafthat 15 Jahre verflossen find. Flüchtlinge auS dem Zarthum Polen und auS den WestgouvernementS, welche keine Todtschläge, Mißhandlungen, Raub oder Brandstiftung zur Unterstützung deS polnischen Ausstandes begangen haben, werden, wenn sie in das Vaterland zurückkehren und den Eid der Treue leisten, von der durch Manifest vom 15. Mai 1883 angeordneten Polizeiaufsicht befreit - denselben wird freie Wahl des Aufenthaltsortes gewährt. Flüchtlinge, welche sich der genannten Verbrechen schuldig gemacht haben, unter­liegen einer dreijährigen Polizeiaufsicht au einem vom Minister bestimmten Orte.

Depesch« brt BereoHerold*

Berlin, 26. Mai. Der Kaiser empfing heute Mittag 121/* Uhr den neueruaunten Ministerpräsidenten der Republik Uruguay, vr. LuiS Garabelli, in feierlicher Audienz und nahm aus dessen Händen dessen Beglaubigungsschreiben entgegen. Der Audienz wohnte Freiherr v. Marschall bei. Unmittelbar nach der Audienz wurde der neuernannte Minister« resident von der Kaiserin empfangen.

Berlin, 26. Mai. Bei der heutigen Parade, welche anläßlich der Krönung deS Zaren im Lustgarten zu Potsdam ftattfand, hielt der Kaiser an jedes Regiment eine An- spräche und beglückwünschte besonders das Dragoner-Regiment zu seiner NamenSverlethuvg. Schließlich brachte der Kaiser auf das russische Kaiserpaar ein Hurrah aus, in welches die Truppen begeistert einsttmmten.

Berlin, 26. Mai. Während der Frühstückstafel, welche anläßlich der Krönung deSZarenpaareS im königlichen Schlosse ftattfand, brachte der Kaiser einen längeren Trink- spruch auf daS Zarenpaar auS. Er betonte, daß dasselbe sich in diesem Augenblicke die Krone aufs Haupt setze und mit heiligem Oel gesalbt werde und daß in daS Jauchzen des russischen Volkes sich der Jubel anderer Völker, welche durch besondere Abordnungen in Moskau heute vertreten seien, mische, nicht zum mindesten der unserige. Der Kaiser gab in erhebenden Worten den innigsten Segenswünschen für daS russische Katserpaar Ausdruck und schloß mit einem dreifachen Hurrah auf dasselbe.

Berlin, 26. Mai. Dem Staatssekretär deS Reichsschatz« amtS, dem Grafen v. PosadowSky, ist der Kronenorden erster Klasse verliehen worden.

Berlin, 26. Mai. DerLocalanzeiger" meldet auS Bordeaux: Friedmann verläßt Bordeaux mit dem morgigen Frühzuge und trifft Abends in Paris ein. Donners­tag früh wird er die Grenze verlassen. Von dem Zeitpunkt seiner Abreise wird er erst heute Abend benachrichtigt werden. Ein Special-Omnibus wird ihn morgen früh 6 Uhr nach dem Bahnhofe führen.

Berlin, 26. Mai. Im nichtamtlichen Theile wendet sich derReichSanzetger" gegen einen Artikel der Wochenschrift Nation", in welchem die Ansicht vertreten wird, daß die in der Nacht vom 3. zum 4. März d. I. auf der der Berg­werksgesellschaft G. von Gtesche's Erben gehörigen KleophaS« grübe bei Kattowitz in Oberschlefien vorgekommene schwere Unglücksfall, dem 114 Bergleute zum Opfer gefallen find, in innerem Zusammenhang stehe mit der Organisation der Bergpolizei innerhalb der Herrschaft MySlowitz« Kattowitz, in der das Bergregal gegenwärtig dem Grafen von Thiele-Winkler zufteht. Zur Vermeidung einer gründ« losen Beunruhigung der betheiligten Kreise berichtigt der Reichsanzeiger" eine große Anzahl von Unrichtigkeiten und falschen Schlußfolgerungen und constatirt, daß die Steilung der Bergpolizei'AuffichtSbeamten in dem v. Thtele-Winkler'schen Bergregal der Stellung der staatlichen Bergrevierbeamten im Wesentlichen gleichartig ist.

Wien, 26. Mai. Der Kaiser empfing heute den österreichischen und ungarischen Minister-Präsidenten Grafen Bad ent und Baron Banffy, sowie den Finanzminister v. Bi l in Ski. Die Conferenz währte längere Zett und betraf die Ausgleichsverhandlungen.

Gmunden, 26. Mai. DaS Befinden deS Prinzen Georg von Cumberland ist andauernd unverändert, das Fieber ist anhaltend stark.

Krakau, 26. Mai. Anläßlich der heutigen Zaren« krönung ist die russische Grenze für drei Tage gesperrt. Niemand darf dieselbe pasfiren. Hiesige nach Warschau reisende Kaufleute mußten zurückkehren. Auch die Getreide- Zufuhr auS Congreß-Polen zum heutigen Getreidemarkt ist auSgeblteben.

Mailand, 26. Mai. Die Gedenktage der Schlachten, welche im Jahre 1859 für die Unabhängigkeit Italiens ge­schlagen wurden, sollen in diesem Jahre feierlich begangen werden. Ein großer Zug pilgerte am 25. Mai nach dem Schlachtfelde von Montebello und am 31. Mai begibt sich ein solcher nach Palesto und am 4. Juni ein anderer nach Genta.

Paris, 26. Mai. In parlamentarischen Kreisen gehen Gerüchte über Krisen innerhalb des Ministeriums um. Nachdem sich der Finanzminister im Prinzip für eine Steuer auf die französische Rente ausgesprochen hat, hat er die Gunst des reformfeindlichen Ministerpräsidenten M^ltue verloren. Auch die Stellung des Marineministers soll stark erschüttert sein.

Paris, 26. Mai. Zu dem gespannten Derhältniß zwischen der englischen Regierung und dem Präsidenten Krüger schreibt derEclair": Es gehört eine echt britische Keckyeit dazu, um zu behaupten, daß die englische Regierung in dem

gegenwärtigen Conflict sich versöhnlich gezeigt HLr,. der Präsident und die Behörden der südasrikamschev auS niedriger Rachsucht gehandelt hatten.

Paris, 26. Mai. Ministerpräsident Mölive alle öffentlichen Gebäude heute Abead anläßlich der V" iAf Krönung illuminirt werden. Heute Boronn^n fand ein feierlicher Gottesdienst In der russische . statt, an welchem Msline und Präsident Faure tbnw*'h Paris, 26. Mai. Im Laufe dieser Woche KriegSminister an die GeneralcommaodoS der ArmeecvrpS ein Rundschreiben richten, ttorin brsJu genaue Instruction betreffend die radicale Umgrstrlnmi- ' Ausdehnung deS Fahrrad-Dienste- tn der Armee ' Moskau, 26. Mai. Die Krönung de- paareS hat heute Mittag, wie bereit» gemeldet, tz Lz feierlicher, pompöser Weise stattgefunden. Schm - 7* frühesten Morgenstunden hatten sich Tausende M/ tausende in der Nähe deS Kreml eingesuudeu, u» J* cession zur Krönung--Kathedrale in Augenschein ,2 Um 7 Uhr begannen bereit- die Glocken zu lauten ü«, schlisse wurden abgefeuert, die zur Krönung gelabt"; sönlichkeiten versammelten sich in der Uspenski.

Die Kaiserin Wittwe nahm auf dem Throne Play. 13 * 10 Uhr da- Czarenpaar den Weg zur Krönung», antrat, läuteten die Glocken sämmtlicher Kirchen die in Reih und Glied ausgestellten Truppen pr: . Eine ungeheure Volksmenge brach tn stürmische Fude r., - Um 10 Uhr verkündete feierliche» Glockengeläutr, tn, Czar sich und der Czarin die Shont auf- Haupt geiq: Um 12 Uhr 50 Minuten war die feierliche Eereure-.' , endet. Der Donner der Geschütze und da- Glocken gab der Bevölkerung kund, daß sich bit vollzogen habe. Bald darauf erschien da- Lzarrv::- , AuSgange der Kathedrale, von stürmischen empfangen und begab sich zunächst nach der Bnfünt:pk, Kathedrale.

Moskau, 26. Mai. Kaiser Franz Joses de^r wünschte in einem eigenhändig geschriebenen Briric, st:3 in den herzlichsten Worten gehalten ist, den Ezarro je Krönung. Auf ausdrücklichen Wunsch Kaiser Frar; mußte der österreichische Botschafter Prinz Liechtmiim!, Brief dem Czaren in einer besonderen Audtrvz librrdrm - Der Czar drückte dem Botschafter gegenüber seinen , Dank auS und betonte seine herzlichsten Gefühle fa fc- Franz Josef. Gleichzeitig sprach er nochmal- fra- - Beileid über den Tod deS Erzherzogs Karl Ludwig u.

Moskau, 26. Mai. Wegen des fortdauernd rtgK *< Wetters ist für die Allerhöchsten Herrschaften von Bnr. bi- zur Kathedrale, in welcher heute die Krönu»; «j findet, ein bedeckter Gang hergeftellt worden.

Athen, 26. Mai. DaSJournal Asth" «:?: 1 Canea die Ermordung des HuifsierS de- rujEir : i griechischen ConsulatS. Auch der Agent der rnesf-ta SchiffsahrtS-Gesellschaft, John, wurde mit sriitr Kam b getödtet. Die Erhebung auf Creta ist wieder Ein Schiff, das in Rethymnon landen wollt«, iwtt Hafenkanonen beschossen und am Landen verhiotn: i russische- und ein englische- Panzerschiff erhielt« kn WH. unverweilt nach Canea abzugehen.

Athen, 26. Mat. In Folge der auf Erera n blutigen Vorgänge ist ein Theil der griechisch» Z.-n unter Dampf gesetzt. Dieselbe geht heute nach ürn: x. ES verlautet, daß auch daS hier befindliche btutiit inch- schiffLoreley" nach Creta abgehen wird. Die als sehr ernst bezeichnet. Zwischen dem König, der Korfu befindet und dem Ministerpräsidenten sinder n- rtsr Depeschenwechsel statt.

Kairo, 26. Mai. In den letzten drei Tages rat 1 Alexandrien 78 und in Kairo 100 Cho lera-Todei'- vorgekommen.

Berlin, 27. Mai. In der Wandelhalle de» gebäudcS fand gestern Abend zu Ehren der lhckcehrer ' dem diesjährigen Chirurgen - Congreß, btr =:" 3 ab hier tagt, ein Concert statt, zu welchem e^r V3 Anzahl der bereit- hier eingetroffenen Proslisornr a Chirurgie erschienen waren.

Berlin, 27. Mai. Sämmtliche nach Deutsch'8^ Afrika commandirte Offiziere und Aerzte wurden|r£ hierher berufen, um ihre Ausrüstung zu Heute werden die Mannschaften hier etngekletdrr. är. tritt die gesammte Verstärkung die Reise oach Hamb^ß

Berlin, 27. Mai. DaSTageblatt" meldet aus W Auf der Great-Weftern-Eisenbahn wurde versucht, tcs M nächst Redhurst mit Dynamit in die Lust zu f prti|" Infolge deS geringen Quantums Dynamit wurdeo ur Schienen aufgerissen.

Berlin, 27. Mat. Dem Grafen Ätlhelm ' wurde gestern tn Königsberg ein Sohn g ebore»-^ den Fürsten Bismarck ist die- der erste Enkel srmeS

Köln a. Rh., 27. Mai. Der Abgeordnete V* v. Lov ist gestorben.

Basel, 27. Mai. Ingenieur Krug und Wortmann, Mitglieder de- Baseler Alpenclubs, Rigi abgestürzt. Krug war sofort tobt, w* wurde lebensgefährlich verletzt hierher gesch-"t.

Rom, 27. Ma«. Der Proceß gegen v-r- beginm am 5. Juni in Asmara. .

Moskau, 27. Mai. An die Krönung schloS MJ ein Fkftmahl bk, öjarenpaatcl. «u*"7 Corp- wurde ein Diner gegeben. Gestern «den artige Illumination statt. .

Moskau, 27. Mai. Der Czar har eme gr°S , von Orden, Titeln, Defö r d erungeo schreiben an Großfürsten und Würdenträger sowie Gnadenacte an da- Volk erlassen.

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