Ausgabe 
28.3.1896 Erstes Blatt
 
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für da« 5. Armeecorp« bei Görlitz, für das 6. Armeecorp« bei Breslau und für das 12. Armeecorp« auf dem Truppen« Übungsplatz bei Zeithain. Bon den Paraden ?au6 werden die Truppen zum Thetl mit der Bahn an da« Manöver« gelände herangeführt werden, zum Theil werden sie auf Fuß« Märschen dahin gelangen.

Pstlda», 26. März. Der Rechtsanwalt Zenker, der Führer der hiesigen Antisemiten, ist von einem Marine- Offizier in einem Gehölz bei Neu-BabelSberg im Duell er« schossen worden.

Frankfurt a. M., 26. März. Wie dieFranks. Ztg." meldet, ist nach hier eiugetroffeneu Privatnachrichten der Prä­sident der Republik Haiti, General L. M. F. Hypolite, gestorben.

Frauksuri a. M., 26. März. Die Kaiserin-Wittwe von Rußland pasfirte heute Mittag I2Uhr aus der Reise nach dem Süden den Bahnhof Sachsenhausen, wo fie während de« zwölf Minuten währenden Aufenthalt- das Frühstück etnnahm.

Thorn. 26. März. Wie derOstpreußtsche Grenzbote" meldet, find in den russischen Ostsee-Provinzen mehrere Hundert Menschen am Aussatz erkrankt. Die Seuche ver­breitet sich weiter, da nur ein Theil der Erkrankten in Asylen uutergebracht ist. Der livländische Landtag hat beschloffen, daß jeder Aussätzige auf Kosten des Landes in ein Asyl aus­genommen werden muß.

Rom. 26. März. König Menelik soll gedroht haben, auf Masiauah zu marschireu, falls der Friede nicht bald ab­geschlossen werde.

Paris, 26. März. DerTenrps" bemerkt tu einem langen Artikel, betiteltCoojaoctureu", daß Deutschland- Billigung der Dongola-Expedttton nicht zum Zweck hat, England zum Beitritt in den Dreibund zu veranlassen.

Loudon, 26. März. DieTime-" melden aus Kairo, daß, soll« die egyptische FinanzCommission den KriegS« fand« verweigern sollte, England selbstständig gegen die Derwische vorgehen werde, weil diese sonst mit noch größerer Kühnheit vorrücken würden.

Athen, 26. März. Wie hiesige Kaufleute melden, rückt eine zweite abessynische Armee von Süden gegen die Italiener vor.

L totales unb prot>ht$ieUcs,

Sieben. 27. März 1896.

* * Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog empfingen am 26. März, Vormittags !/a10 Uhr, den Professor Dr. Behaghel, Rector deS LandeS-Untverfität.

* Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Pfarr­verwalter Wilhelm Hoffmann zu Jugenheim, Decauar Mainz, die evangelische Pfarrstelle daselbst zu übertragen.

* Sitzung der Großh Handelskammer vom 20. März 1896. Anwesend die Herren: Koch, Scheel, Hemberger, Kotz, Kraatz, Wortmann. Die Handelskammer Göttingen ersucht um Unter­stützung einer Petition an den Reichstag, welche Abkürzung der Verjährungsfristen im zur Berathung stehenden bürgerlichen Gesetzbuch erstrebt. Die Kammer lehnt Befür­wortung ab, weil die Bestimmungen des EntwurfsMit Ablauf vonzwei Jahrenverjähren dteAusprüche der Kaufleute, der Fabrikanten, der Hand­werker, sowie Derjenigen, welche ein Kunstge­werbe betreiben, für Lieferung von Maaren und Leistung von Arbeiten einschließlich der Auslagen, es sei denn, daß die Lieferung, Leistung oder Besorgung für denGewerbebetrieb des Schuldners erfolgt ist," (in letzterem Falle ge­wöhnliche Verjährungsfrist von 30 Jahren) im Wesentlichen mit dem bisherigen, insbesondere im Großherzogthum Hessen bestehenden Rechte übereinstimmt, und dieser RechlSzustand Anlaß zu Klagen nicht gegeben hat. Der Deutsche Verband kausmännischer Vereine bittet in einer an daS ReichSaml des Inneren gerichteten Eingabe um Ein­führung kaufmännifcherSchiedSgerichtefür Streitig­keiten zwischen Prinzipal und Angestellten. Die Kammer vermag ein Bedürfntß für derartige den bestehenden Gewerbe­gerichten ähnliche Sondergerichte nicht avzuerkennen, und schließt sich deßhalb einer Gegenvorstellung der Handels­kammer Wiesbaden an. Die Königliche Eisenbahn« Directton Frankfurt a. M. ersucht um eine gutachtliche Aeußerung betreffend wünschenSwerthe Aeußerung der Tartftrung von bearbeiteten Bausteinen. Die Kammer empfiehlt aus Grund erhobener Gutachten, daß alle glatten und geschliffenen Werkstücke wenn auch mit Facen oder glatten Nuten oder auch mit gradlinigen Profilen ver- fehen sowie alle profilirte und charrirte, also nicht ge­schliffene, Werkstücke unter Sprcialtaris III, dagegen alle profilirte (mit Bogenlinten) und geschliffene Steine, sowie polirte Marmorstücke unter Specialtartf II gesetzt würden. Die Frage, ob ein Bedürfnis vorltege, den Fabrikanten von Schildpattwaaren beim Geschäftsbetriebe durch Reisende die Mitführung der abzusetzenden Maaren in gleicher Weise zu gestatten, wie den Gold« und Silberwaarenfabrikanten wird bejaht, weil die Verschiedenheit in Nüancirung und Gewicht eS wünschenSwerth erscheinen läßt, daß der Käufer die ein­zelnen Stücke nach eigner Wahl kaufe. Das Gesuch des kaufmännischen Verein« um Verleihung der Rechte einer juristischen Person wird befürwortet. Die deutsche Colonialgesellschaft beabfichttgt, in Berlin ein Kauf- und BersandthauS zum Vertrieb der aus deut- fchen Co l out e en stammenden Produc te zu errichten- die Kammer al« Mitglied der Gesellschaft spricht sich dagegen au«, weil durch solche Kaufhäuser die freie Entwick'ung de« Handels eher gefährdet als gefördert wird, und wird diese ihre prinzipielle Stellungnahme der Centralleitung kund­geben. Mit Ausarbeitung einer Petttion gegen die dem Reichstag zur Zett vorliegende GewerbeordnungS- Novelle wcrdea die Herren Koch, Homberger und Scheel

betraut. AuS dem Referat des Vorfitzeudeu über die Sitzung deS EifenbahobeirathS vom 19. März 1896 zn Darmstadt berichten wir Nachstehendes: Der Arbeiter­frühzug Nr. 46 auf der Strecke Fulda-Gießen soll nach Beseitigung der zur Zeit noch entgegenstehevden bahntech­nischen Hioderniffe von Grünberg ab beginnen. Ein dies­seitiger Antrag auf Anschluß deS Zuges 64 der Main Neckar- Bahn an Zug 107 der Main-Weferbahn (ab Frankfurt 5<e Nachm.) wird von der Regierung unterstützt und von unS auch bei dem BezirkSeisenbahnrath Frankfurt a. M. zur Tagesordnung angemeldet werden. Wiederholt gab die mangelhafte Zugverbindung MainzAlzeyKaiserslautern Anlaß zu Klagen. Der Herr Regierungs-Vertreter wies darauf hin, daß eine Vermehrung der besonder- spärlichen Zugverbindung zwischen Alzey und Kaiser-lautern Seilen­der pfälzischen Bahnverwaltung abgelehnt worden, und eine Vermehrung der Züge MainzAlzey ebensowenig zu er­warten sei. Die B:rsammlung einigte sich in dem Antrag: Großherzogliche Regie ung wolle geneigtest eine Enquete ver- aulaffen, um auf Grund der Gutachten von Verwaltung-- und Gemeinde-Behörden, wie auch wtrthschaftlichen Corpora« tioneu, deren Jntereffen dorthin gravitiren, eine zweck­mäßigere Lage der bestehenden Züge anzustreben, nachdem eine Zugvermehrung als auSgeschloffen zu be­trachten sei. Don einem Bericht über Veränderungen in den Imp ortverhältniffen bezüglich Weizen- und Roggen­mehl nach Norwegen können Interessenten Kenntniß nehmen.

* Gebrauchsmuster Eintragung. Vorrichtung zur Zu­führung von Lust in die AuSflußköpfe von Brausen oder Douchen, H. Schaffstaedt, Gießen, 11. 10. 95. Verlängerung der Schutzfrist. Catalogkapsel usw., I. P. Sann, Gießen, 23. 2. 93, 20. 2. 96.

* * Versetzung. Der seit nahezu vierzig Jahren bei der Main-Weser-Bahn beschäftigte, in Caffel, Frankfurt a. M. und feit acht Jahren in Gießen angestellte Stations-Vor­steher Heydt ist mit seinem Einverständniß und in An­erkennung langjähriger, treugeleisteter Dienste mit dem ersten April d. I. nach Bad Ems in gleicher Eigenschaft versetzt worden. Sein zuvorkommendes, freundliches Wesen, ver­bunden mit strenger Pflichttreue, wird Veranlaffung sein, daß alle Diejenigen, welche dienstlich oder außerdienstlich mit ihm in Verkehr traten, ihn ungern auS seiner Stellung und ungern von hier scheiden fehen.

* ViSmarckS Geburtstag. Wie uns mitgetheilt wird, beabsichtigt der hiesige nationalliberale Verein auch in diesem Jahre den Geburtstag Seiner Durchlaucht des Fürsten Bismarck in gewohnter Weise festlich zu be­gehen. Die Feier wird Mittwoch den 1. April, Abends 81/2 Uhr, im Saale deS GasthofsZum Einhorn" statt- finden und find außer der Festansprache, Reden, Gesangs- und musikalische Vorträge vorgesehen.

* Die Ruder-Gesellschaft beschloß in gestriger General- Versammlung, vom nächsten Sonntag ab vorerst allerdings noch in beschränkter Weise daS BoothauS und damit die Rudersaison zu eröffnen. Am Vormittag stehen die UebungS- boote den activen Mitgliedern zum ersten Male in diesem Jahre zur Verfügung und Nachmittags findet zwanglose Zusammenkunft sämmtlicher, auch der passiven Mitglieder mit ihren Damen, und gemeinsameSPtckenick statt. Jollen- fahrten wagemuthiger Ruderschwestern sind bei gutem Wetter selbstverständlich auch für daS Nachmittagsprogramm vor­gesehen. Für Abhaltung der diesjährigen Regatta ist Sonntag der 26. Juli in Aussicht genommen und werden die Ausschreibungen zu derselben in Kürze erlaffen werden.

* Wegen deS Wettrudert»8 für alle Universitäten Deutsch­lands im Jahre 1896 ist vom Cultusmiuister folgende Ver­fügung ergangen:Zufolge meines RunderlaffeS haben Se. Maj. der Kaiser und König in Gnaden geruht, eine silberne Kanne als Preis für daS Wettrudern für alle Universitäten Deutschlands zu stiften. Dieser Wanderpreis soll auch in diesem Jahre in Grün au bei Berlin au-gerudert werden. Se. Maj. find bereit, Beihülfen zu den besonderen Kosten, welche durch die Betheiligung an dem in Aussicht genommenen Wettrudern in Grünau erwachsen, den akademischen Ruder­vereinen auS Mitteln des allerhöchsten Dispositionsfonds bet der GeneralstaatSkaffe zu bewilligen."

** Theater. Am Sonntag Abend findet die verschobene Gastspiel-Vorstellung deS Herrn Str oh eck er vom Frank­furter Stadttheater im Gießener Feftsaal statt. Zur Auf­führung gelangen zwei Frankfurter Localschwänke, die ihre Wirkung, daS Auditorium aufzuheitern und zu erfreuen, gewiß nicht verfehlen werden, zumal Herr Strohecker in Ver sp ecu ltrt" als Rentier Balthasar Knoblauch seine künstlerische Individualität in bester Weise zum Ausdruck bringt.

* Omnibus Gesellschaft. Wir wollen nicht versäumen, die Jntereffenten und unsere Leser auf die morgen Samstag, Abends 87a Uhr tmRestaurant Feidel" ftattfindende General-Versammlung der hiesigen Omnibus- Gesellschaft nochmals aufmerksam zu machen und deren Besuch zu empfehlen. Wie auS der Tagesordnung erfichtlich, dürfte eS von den zu fastenden Beschlüssen abhängig sein, ob der Betrieb diese« gemeinnützigen Unternehmens, welche- sich in der kurzen Zeit seine- Bestehen- Freunde auS allen Kreisen der Einwohnerschaft und der hier verkehrenden Fremden er­worben hat, und welche- al- zeitgemäße- Verkehrsmittel unserer aufblühenden Stadt nur zur Zierde und Ehre gereicht, beschränkt oder gar ganz eingestellt werden soll. Lieber laste man andere vielleicht auch zweckmäßige und wünschenSwerthe Unternehmungen zurückstehen und subventtonire eine Sache, die allen Kreisen der Bevölkerung zu Nutzen ist und deren Rentabilität mit der Zeit nicht auSbleiben kann und nicht auSbleiben wird.

* Katholischer Lrhrerverein. Die diesjährige General­versammlung deö katholischen Lehrerverein- für da« Groß« herzogtbum Hesteu wird am dritten Pfingstfeiertag in Ben-« heim tagen.

Hagelversicherung. Auch für Hesteu wird, wie der W. Ztg." geschrieben wird, tu landwirrhschaftlicheu Kreisen die Frage der Stosühruug einer Hagelversicherung von SlaatSwegen schon länger erörtert. Für Bayeru bestehl bekanntlich eine Staats Hagelversicherung, jedoch nicht mit Zwangsbettritt. Wie bedenklich e- ist, für kleinere Landes­gebiete eine solche Hagelversicherung einzuführeu, beweist eine kürzlich auch In diesrm Blatte veröffentlichte Statistik der Hagelschläge im Großherzogthum Hessen im Jahre 1895.* Nach derselben hatte Oberheffeu die meisten Hagelschäden and sonach daS größte Jntereffe an einer allgemeinen Hagelver­sicherung.

** Eiokommenßener. Wie die Einkommensteuer- Capitalien im Großherzogthum sich in den letzten 25 Jahren erhöht haben, ergiebt eine osfictelle Zahlentabelle. Hiernach haben sich diese Steuercapitalien von 1870 bi- 1895 in Starkenbnrg um mehr al» verdoppelt, in Oberheffen nicht voll verdoppelt und find in Rheinheffen von 4 786 295 Mk. auf 8 263 410 Mk. gestiegen. Im Einzelnen stellte sich für daS noch laufende Steuer- und Finanzjahr 1895/1896 das Gefammt - Einkommensteuercapital der Provinz Ober- hesteu auf 5 630 675 Mk., der Provinz Starkenburg anf 11901 450 Mk. und der Provinz Rheinhessen auf 13 049705 Mk. Mit Jahres-Einkommen von 45 000 Mk. bis zu 3 384 000 Mk. finden sich, noch ohne Anwendung der jetzt geltenden, viel­besprochenen DeclarationSpflicht, in 1895/1896 in Rhein- hesteu im Ganzen 77 Steuerpflichtige, worunter als Höchst- besteuerte die Hess. LudwigSbahn-Gefellschaft.

Rirchliche Anzeige« -ee Stadt Gietzen.

Evangelische eeetielt.

Gottesdienst.

Sonntag, den 29. März Palmarum.

Lande«.vuß- und Bettag.

I» der Stadtttrche.

Vormittags 9/i Uhr. Pfarrer Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: MililärgoiteSdienst. Pfarrer Din gelbe» Beichte und Feier des heil. Abendmahls für die Milttärgemeind«. Nachmittags 2'/, Uhr: Kinderkirche. Pfairer Schlosser.

Abends 6 Ubr: Pfarrer Dr. Grein

In sämmtltchen Gottesdiensten wird eine Collette erhoben zum Besten der Gemeinden unsere« Lande«, die unter überwiegend katho lischer Bevölkerung wohnen.

Am Gründonnerstag und Charfreitag beide Male im Haupt» gotteSdienst werden Beichte und heil Abendmahl für MatthäuS- und Marcusgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

2« der AohauneSkirch«.

Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: öttndergotteSdienft für die Johannes« gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Dinaeldey.

Nach allen Gottesdiensten Collecte für bedürftige Gemeind« unsere- Landes.

Am Gründonnerstag und am Charfreitag wird Vormittag- Beichte und heil. Abendmahl jedeSmal für die Lucas« und für die JohanneSgemetnde zusammen gehalten werden.

Am 2. Osterfctertag, Nachmittag- 2 Uhr, findet die Vorstellung und Prüfung der Eonfirmanden au« der Lucas« und au« der Mtlitäraemeinde statt-

Ostersonntag, den 5. April, Nachmittag« 2 Uhr, Bertheiltzn« der Schott'schen StiftungSztnsen.

Kathvltsche vemeintze.

Sonntag den 29. März. Palms-nntag.

SamSlag:

Nachmittag- um 5 Uhr und Abend« um 8 Uhr Gelegenheit zur bl. Beichte.

Von 3 1 bi« 7 Uhr wird ein fremder Priester Beicht hören. Sonntag:

vormittag« von 6V1 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

um 6V1 Uhr erste hl. Meffe;

um 7V, Uhr AuStbeilung der hl. Communion;

, um 8 Uhr zweite hl- Messe;

, um 91/1 Uhr Hochamt; vor dem Hochamt findet die Palm- weihe statt-

Nachmittags um 5*/, Uhr Predigt; darauf PasstonSandacht.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.

Freitag Abend 6U Uhr, SamStag vormittag 6 Uhr, Nachmitta- 3M Uhr.

Sonntag den 29- und Montag den 30. März. Pasiahfest.

1. Tag. Vorabend 785 Uhr, vormittag 8 Uhr, Predt-I, Nachmittag 4 Uhr

2. Tag. Vorabend 7W Uhr, Vormittag 8 Uhr, Rachmitta- 4 Uhr, FesteSauSgang 746 Uhr-

Wochengottesdienst Morgens 6* Uhr, Abends 7 Uhr.

WttterungSbertcht vom 27« März.

Die Luftdruck-Vertheilun« gestaltet sich heule viel unregelmäßiger al« bisher. Im Nordwesten der britischen Inseln liegt eine tiefe Depression, von der auS sich ein Gebiet niederen Drucke« in süd­östlicher Richtung über die Nordsee, Deutschland, Oesterreich Ungarn bi« zum adrtattschen Meere und der Balkan-tzalbtnsel erstreckt. Dabei ist im Südweften de« Erdthetl« da« Barometer erheblich ge­stiegen und lagen daselbst ein baromettischrs Maximum. Dasselbe verbindet sich durch einen über die Alpen und Italien verlaufe»-« Rücken hohen Druckes mit einem zweiten Maxtmal-Gebiet im Süd osten Europas, lieber dem westlichen und südlichen Theil M Mtltelmeer-BeckenS ist bet Luftdruck gleichfalls wieder niedrig. I» südlichen Deutschland war da« Wetter noch meist heiter, doch ist tei Lause deS TageS vielfach Trübung eingetretm.

voravsftchUtch« Sitürstm

Zunächst Eintritt von kühlerem W tter.

Muster

doppeltbi

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Modebilder

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t-Abtheilung i Buxkin ä Mk.

mit feinen Üppigen, grü ien Rasen«

OCt matten ist vorbei und jede Hau«

krau sucht nach einem aeeigneten Ersatz für Rasenbleiche. Wie die Erfahrung fett einigen Wintern gelehrt Hal, findet man in Salmiak-Terpentin-Kernfetfe' daS beste aller Mittet, um die Wäsche schneeweiß zu bleichen, ohne daß fie im geringsten angegriffen wird. Jede Hausfrau sollte mitLahn'« Seife" diese» versuchen. 13e

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2) Lecks" Mr' riW*10- Keile, nebst setzen non Sai Linkkasten, jnl-

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4) vbnlchsarbeiten

ConaU, W,n auf dem Wege 1 Abschreibung v ergebe^ 1; -t.'Huntnlagen tt l»jal vtlerzrichneler B fhjV 52, eingesehen tenulMt dasellsi t kiW dn Hnn Bindung um biet' ihre ruMrung Vrmstenalerlab vom

virviesen.

Die Angebote ftni lern 16. April »ittag« 11 Uhr «ninrrichen.

Zuschlagsfrist: 14

Hießen, den 28 Trvßherzogliche ffur die Unioersitä Sieutii

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tfidlmtni (anale oft« »'Bm r.tbft Teckeln t et a 1720 lkg. soll vergr IZei-mingni, Llesmlnk k itrgunflm können au| h fiugtlpfab etngesrhei Älunterlasm, mit ^-lchvnvaen, gegen pofl »n 4V 4 von da btjoa .'Angebote sind bi« »- «MU 1, 3 S Hi 1 »rannter Stelle en

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