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Die Wallerlei wußten bis auf! jenbefi ffiafferquar darum in Uvtch Wernigerode gttip ion ihm einen 8ir ergiebige Quell» gestellten Arbeilev )OO Mk. ersordnir ungen zu einem - Zeitung zum gch eigenartige Gedü onatS in unieiei erthal gelegener :ember werden Franzosen von lenden Erzherz^

miäeti. Man mutz sie in großem Bogen über baS Haus chMr,, doch so, batz fie bas Dach nicht berühren, baburch atic) das bevorstehende Unglück ferngehalten, sprach eine weise Ktrir zu dem Schreiber bieser Zeilen. Im Frucht- ßjelHft wirb es lebhaft - diejenigen Leute, die gedroschen h.M, setzen ab, denn die Petri und andere Ziele stehen noch zrmik, es mutz darumgeblecht" werden. Die Körner« ' Mi-f stellen sich bet uns folgendermatzen : Roggen 11 Mk., v^tnitr 11 Mk., Weizen 13.50 Mk., Gerste 1314 Mk.

gesucht ist alter Hafer, der bis zu 15 Mk. bezahlt NDl.it Kartoffeln gelten 3.50 bis 4 Mk. DaS Schweine-

ist theurer geworden, fette Schweine find von den Mtitzgera lebhaft begehrt. Aus diesem Grunde halten auch bitte Zirkel mir 22 bis 26 Mk. pro Paar, 6 bis 8 Wochen Ai'ie Milchferkel, befriedigende Preise. Hasen- und Hühner« .cW versprechen in unserer Gegend gut auszufallen.

M. W. TuS der mittleren Wetterau, 25. August. Nach und nach kommt etwas Leben in das Obstgeschäft, in» bfci bte Händler da- Fallobst zu 4 Mk. pro Doppelcentner cinM<n und nach Frankfurt oder Offenbach und Homburg nttfern. Wir rathen dringend, das Obst zu diesem Preise behalten und zu einem HauStrunke zu verarbeiten, der Hlei dec bevorstehenden Grummet« und Kartoffelernte aus­gezeichnete Dienste leistet. Man schneide aber vor der Wnet die kranken Stellen aus dem Obste auch Birnen iii» mäßiger Menge find zu dem Trünke recht gut verwend- tilot - und setze auf je zehn Liter Most ein Pfund Zucker, ilkn einem Schoppen heißen Wasser gelöst, hinzu. Ein äußerst fllellentB, daher sehr gesuchtes Obst find dieses Jahr die zzve Ischen. Einsender besitzt achtzig Zwetscheubäume und ettntet darauf noch keine 25 Kilo Früchte. Mit den so sehr Bhdlebttn Zwetschenkuchen wird es dieses Jahr sehr mager Gefallen. Welche gewaltige Mafien EhaussirungS- nnoterial bei dem Eisenbahnbau in hiesiger Gegend ver- limcht werden, obgleich es sich nur um eine Nebenbahn Qbanbtltt, beweist die Thatsache, daß der Basaltsteiubruch ziwischem Blofeld und Reichelsheim die Kleinigkeit von acht- «Qllsend Cubikmeter Kleinschlagbasalt nahezu geliefert hat.

ist eine Menge, wie sie in gewöhnlichen Zeiten für ein Bhalbes Jahrhundert und länger reichen würde. Die Regea« tlinge b»er beiden letzten Wochen machen die Bahnarbeiteu s'l-hwiei ig. Unsere Jugend veranstaltete auf der neuen Linie OBnntißfl Nachmittags Extrazüge mit menschlicher Betriebs. !ha|t, indem die Ktppwagen mit Personen besetzt und von dBirsoren geschoben wurden. ES rauschte schon ganz eisen« Il ahnMßig in bett Feldern. Dem Vergnügen mußte jedoch, ri ailuMckSsälle zu befürchten waren, ein Ziel gesetzt werden.

nm. Darmstadt, 25. August. Der Namenstag »instieS Groß Herzogs, der sogen.LudwigStag", der tih früheren Jahren in Darmstadt alS ein besonderer Feier- tbj hnchgehalten wurde, hat mit dem Laufe der Zett auch im unfcrcr Stadt viel von seinem Nimbus eingebüßt. Die Liissentl chen Gebäude find wohl geflaggt, doch in den BureauS dim Staats- und Gemeindebehörden und in der Bürgerschaft vnmkte man nur wenig, daß heute der Namenstag unseres epjaberien Landesfürsten ist. Nur eine Anstalt, und zwar dich llc abenarbeitS-Anstalt, in welcher ca. 250 Knaben im Llllter Don 614 Jahren täglich in nutzbringender Weise

Nachmittags nach dem Schulbesuch in Strohflechten und Gartenarbeit freiwillig beschäftigt werden, feierte auch heute den Namenstag de» Großherzogs durch ein sogenanntes LudwigSfeft" »le schon vor vielen Jahren. Um 3 Uhr versammelten sich die Knaben im AnstaltSgebäude, worauf dieselben mit Fahnen und unter dem GesangHeil unserem Fürsten Heil" nach dem im AnstaltSgarten hergertchteten Festplatze marschirten. Dort hatten sich bereits die Eltern der Zöglinge und viele Zuschauer etngefunden. Nach An­kunft der Knaben auf dem Festplatze ergriff Herr Regierungs- rath Welker daS Wort, um die Jugend auf dir Bedeutung des LudwigStageS aufmerksam zu machen. Seine Rede schloß mit einem Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Großherzog, in daS die Knubenschaar fröhlich einstimmte. Hierauf begannen die Festspiele, welche in Vogelschießen, Topfschlagen, Sacklaufen, Klettern nach Werthgegenständen, Wettlauf, Wurstschnappen und sonstigen Belustigungen be- standen. Helle Freude stand auf den Gesichtern der Sieger, die entweder Geld« oder Werthpreise erhielten. Eine schöne Verloosung von Topfpflanzen schloß sich an die Feier an.

Mainz, 24. August. Ein Gerichtsvollzieher nahm gestern im Gartenfeld eine Pfändung vor und beschlagnahmte auch drei Schweine. Als er sich dieserhalb im Stalle befand, verriegelte der erboste Eigenthümer die Thüre und ließ den Beamten einige Stunden mit den Borstenthieren allein. Dem Schuldner wird das Verriegeln recht theuer werden. Dem­selben Gerichtsvollzieher ist voriges Jahr ein gleicher Stretch gespielt worden.

* Frankfurt a. M., 23. August. Die Königliche Eisen- bahndirection Berlin ist beauftragt, 672 Personen« und 19 Gepäckwagen zu beschaffen, von denen 600 Per­sonenwagen zur Vermehrung der vorhandenen Bestände, die Übrigen 72 Personenwagen und die 19 Gkpäckwagen zur Deckung des Bedarfs an Personen- und Gepäckwagen für die im Jahre 1897 zu eröffnenden Strecken bestimmt find. Der größte Theil dieser Wagen wird vorausfichtlich bis Mitte Juni n. IS. geliefert werden. Eine Aeuderung deS aufgestellten Vertheilungsplanes bleibt für den Fall Vor­behalten , daß der künftigen Eisenbahndirection in Mainz ein Theil der Wagen überwiesen werden muß.

* Barmen, 25. August. Zwei Kinder verursachten durch ein Streichholzspiel einen Brand und erstickten.

* Der Ausgrabung von Ueberresteu der im französischen Feldzuge gefallenen und auf deutschem Boden begrabenen Krieger hat der Kaiser seine Genehmigung versagt. Bekanntlich hat der Berliner Verein ehemaliger Kameraden deS Infanterie-Regiments von Stülpnagel (5. Branden burgischeS) Nr. 48 feinen am 6. August 1870 bei Spichern und den am 16. August 1870 bei Vionville gefallenen Kameraden zwei Denkmäler errichtet, die am 6. refp. 9. August d. I. unter großen militärischen Feierlichkeiten enthüllt wurden. In der Absicht des Vereins und auch des Regiments lag es nun, die Gebeine der bei Spichern gefal­lenen Kameraden, die dort am Fuße des rothen BergeS be­graben liegen, zu exhumiren und nach einem in einem Felsen eingksprengten Massengrabe unter dem auf der höchsten Spitze

des Berges ausgestellte« Denkmal zu überführen. Die Ex- humirungSarbeiten waren bereite in Angriff genommen worden, als plötzlich die Kaiserliche Entscheidung eintraf, daß die gefallenen Krieger an der Stelle liegen bleiben sollen, wo sie nach der Schlacht gebettet wurden. Infolge deffcn ist daS errichtete Maffengrab unter dem Denkmal wieder zugeschüttet worden.

* Der Münchener auf der Lande» - Ausstellung. Die Nürnberger Stadtzeitung" erzählt als verbürgte That'ache: Ein Münchener, der auf einen Tag zum Besuche der Aus­stellung nach Nürnberg hergekommen war, hat hier Nacht« bei seiner Heimkehr erzählt:Gar nix hob i g'sehn davon! Schaun S', wie i naus kemma bin, bin t In d' Münch'ner Bierhalle zum Pschorr ganga, da hob i G'sellschast troffen, na san mer sitzen bliebe bis auf d' Nacht und jetzt fahr i wieder hoam."

Wöchentliche Ueberficht der TodeSMe in Gietzen.

34. Woche. Vom 16. August bis 22. August 1896.

Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (tncl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeit-,tffer: 13,56, nach Abzug der Ortsfremden 6,78 o/o».

Kinder

ES starben an: Zusammen: Erwachsme:

im vom

Schlaganfall

1

1. Lebensjahr: 2.ib.Aahr:

1

Herzleiden

1

1

Bauchfellentzündung

1 (1)

1 CD

-

Parametritis

1 (1)

1 (1)

-

Gehirnentzündung

1

1

Diphtheritis _______

1 (1)

1 (1)

Summa: 6 (3) 4 (2) 1 1 (1)

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSwärt« nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Witterungsbericht vom 25. August.

Eine umfangreiche Depression mit einem Centrum über dem südlichen Theil von Scandinavien bedeckt den ganzen Norden deS ErdtheilS; dieselbe reicht mit ihrem Einfluß weit südwärts in den (Kontinent herein, sodaß in ganz Nord- und Mittel-Deutschland trübes, stellenweise unruhiges und regnerisches Wetter herrscht. Gleichzeitig wurde das Maximum nach Süden ^urückgedrangt. Dafielbe bedeckt den Südwesten Europas und den größten Theil deS Mittelmeergebietes; während im südlichen Deutschland das trübe Wetter fortbesteht, ist im Alpengebiet und dessen nördlichen Vorlande unter Föhn-Einfluß theilweises Aufklaren eingetreten. Die Morgen­temperaturen lagen in Central-Europa meist etwas höher als gestern.

»itunmgt

Im nördlichen Mitteldeutschland trübe mit zeitweisen Nieder­schlägen, im Süden unter Föhn-Einfluß zunächst meist heiter, jedoch noch wenig beständig.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen am 26. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr t Wasser 13, Luft 12'/,°.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

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Die der Kirchverser Gemeinde zu- fiichndL Z^feld- und Waldjagd soll SSanÄtag den 5. September, MichinittagS um 3 Uhr, in der Afr^ker'schen Wirthschast zu Kirch- vivö auf weitere sechs Jahre öffent

l ich am den Meistbietenden verpachtet

n oKtber, wozu Pachtliebhaber freund- liW enngeladen werden.

iiirchvers, den 25. August 1896.

Der Bürgermeister: Schlag. 7604

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