»te«, 25. August. Fürst Lobanow wird iu der Zeit zwischen der Abreise deS Zarenpaareß von Wien und besten Ankunft in Breslau hier verbleiben.
Wien, 25. August. Wie daS officiöse „Fremdenblatt an leitender Stelle constatirt, berechtigen die auS Constau, ttnopel eiugetroffeoeu Nachrichten iu der er et en fisch en Angelegeuheit zu der Hoffnung, daß eiuefriedliche Lö,uug
CocoUs nttö
Gießen, den 26. August.
•• RuhestaudSversetzuug und Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. August den Lehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Gießen, Profestor vr. Otto Binde- wald, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner lang, jährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. November d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen und demselben daS Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Groß- müthigeu zu verleihen. . ,
•• Schuldienst-Nachrichten. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. August den Lehrer am Gymnasium zu Büdingen, vr. A u g u st Baur, zum Lehrer am Gymnasium zu Gießen, den Lehrer an der Realschule zu Bingen, August Braun, zum Lehrer au der Realschule zu Heppenheim a. d. B. und deu Lehrer an der Realschule zu Heppenheim a. d. B., Friedrich Fleischhauer, zum Lehrer au der Realschule zu Bingen, sämmtlich mit Wirkung vom 1. September l. IS. an, zu ernenne«.
•• Die Postordnung hat einige Aeuderu«geu erfahren, die bereit» am 2. März 1895 iu Kraft getreten, trotz bttfei beinahe anderthalbjährigen Bestehens aber doch vielfach noch nicht gekannt find. Danach werden die Absender von an. bestellbaren Packeten in allen Fällen vor der Rückscnbuu, der Packete von dem Grunde der Uabestellbarkeit benach. richtigt und veranlaßt werden, fich darüber zu erklären, wai mit der Sendung geschehen soll. Der Absender kann berat* verfügen, daß entweder die Bestellung nochmals an den ui. sprünglicheu Empfänger, eventuell unter Angabe einer nähern Bezeichnung des letzteren oder mit anderer Wohnung, angabe ic. versehen oder an eine andere Perlon und Der geblichen Falles an eine dritte Person erfolgen solle, etn daß daS Packet an ihn selbst zurückgesandt werde. Till bn Absender eines Packers davon abgesehen haben, daß ih« j, Falle der Unanbringlichkeit des letzteren hiervon erst Mi,, thellung gemacht wird — waS besonders bet Packeten ait leicht verderblichem Inhalt sehr zu empfehlen ist — sv |1SE er diesen Wunsch bet der Aufgabe deS Packers durch rua Vermerk auf der Packetadreffe zum Ausdruck bringen. Vermerke haben zu lauten: „Wenn unbestellbar, fefa zurück," oder: „Wenn unbestellbar, an N. in N." unbBntt handschriftlich oder mittels Stempelabdruckes oder »üttii TypeudruckeS hergestellt fein.
Sruuberg. 24. August. Der altehrwürdige Mari-., brunnen wird eine veränderte Gestalt bekommen. den Brunnen seither umgebende, kreisförmige Kumpf wird ü. gebrochen und aus seinem Material eine Säule errittr werden, auf welcher der kürzlich herabgestürzte Löwe, nachte- der durch den Sturz au ihm entstandene Schaden auflfltbtntr worden ist, seinen Platz erhalten soll. Die Säule selbst Bin i zu einem Druckbrunnen eingerichtet werden.
-h- Hangen, 25. August. Nachdem nun auch die Tri arbeiten des dritten LooseS (vom Wölfersheimer Berg»^ bis Berstadt) auf der Nebenbahn Friedberg—Hungen ihm baldigen Vollendung entgegengehen, soll sicherem Dernehmn nach am 1. September l. I. der Oberbau auf der nenn Strecke, und zwar von der hiesigen Endstation auSgehrei in Angriff genommen werden.
n. Ranstadt, 25. August. Die Wasserleitung;, arbeiten in unserer Gemeinde mußten bis auf öturti eingestellt werden, da kein genügendes Wafferquantu« p funden wurde. Die Gemeinde ist darum in Unterhandle: mit dem Fürsten von Stolberg-Wernigerode getreten, tn hier ein großes Gut besitzt, um von ihm einen Acker za I erwerben, in dem man genügend ergiebige Quellen zu schließen hofft. Die bis jetzt hergeftellten Arbeiten, dir k I reits einen Aufwand von etwa 7000 Mk. erforderten, hch man, falls die Erwerbsunterhandlungen zu einem flünftigt! Resultat führen, bei der neuen Leitung zum großen Lheii
Weise Jemand zu verletzen.
*♦ vefitzwechfel. Das Besitzthum der Wittwe Jager, Leihgesternerweg 16, zwischen der Actien-Brauerei und der Schönen Aussicht gelegen, ging an den Besitzer der letzteren, den Restaurateur Kuhud, für den Preis von 16,500 Mk. über. Der Käufer wird das Besitzthum theilweise zur Ver- orößerung seines ReftaurationSgartens verwenden.
»* Warnung. ES wird zur Zeit durch Inserate auf Diejenigen specuiirt, die nicht alle werden. „Vollständig gratis und franco" wird von dem Neuheiten-Vertrieb S. Sch., Berlin S., „etn prachtvolles Album mit Ansichten der Ber- | liner Gewerbe-Ausstellung" angeboten, wenn der Besteller für Verpackung und Expedition 30 Pfg. in Briefmarken ein- sendet. Und was erhält man für seine mit Porto 40 Pfg. betragende Geldaufwenduug? Ein lithographirteS Klappbild, welches höchstens 10-15 Pfg. werth ist, ferner eine Menge Anpreisungen sogenannter Schundliteratur, bet der der meist schlüpferige Inhalt als Reizmittel besonders hervorgehoben wird. Weiter wird den Bestellern alles Mögliche, welches als prachtvoll und werthvoll geschildert wird, noch gratis versprochen, selbst Loose der Berliner Gewerbe-AuSstclluug werden den Käufern besonders gekennzeichneter Bücher geschenkt.
•* Zur Beachtung. Der Vorstand deS Detaillisten- Verbandes sür Hessen und Waldeck läßt Folgendes veröffentlichen: „Eine Schwtndelgesellschaft von Hausireru NamenS Lennarz macht gegenwärtig die Dörfer in Hissen re. unsicher und bietet gemeinste Schundwaare mit gleichzeitiger Schenkung von Damenkleidern und Dchlafdecken an. Wir warnen hiermit vor diesen Hausireru und machen insbesondere die Herren Bürgermeister der Ortschaften auf diesen unlauteren Gewerbebetrieb aufmerksam, welcher nach dem Gesetz, betreffend den unlauteren Wettbewerb, strafbar ist." — Ein beigefügteS Flugblatt deS Handels- und GewerbevereinS für den Kreis Rinteln gibt davon Senntniß, In welch unver- frorener Weise die genannte Firma Lennarz in der dortigen Gegend bereits ihren Schwindel getrieben hat.
Unruhen erwartet werden.
Berlin, 26. August. Das „Berl. Tagebl." meldet auS Bremen: Nach einer Mtttheilung des StaatssecretarS Stephan wird die Fernsprech - Verbindung Bremen- Amsterdam in vier Wochen eröffnet.
Berlin, 26. August. In einem Leitartikel, betitelt: „Die Camarilla" schreibt die „StaatSb. Ztg.": Bronsart v. Schellendorf ist ebenso wie andere Minister der letzten Zeit der der Socialdemokratie dienenden Camarilla | zum Opfer gefallen. Wir stehen am Anfang schwerer innerer । Wirren, wenn uns nicht bald ein Mann ersteht, der diese Camarilla in die Luft sprengt.
Stargard i. Pommern, 26. August. In Daber sind 33 Personen in Folge Genusses schlechten Fleisches schwer erkrankt. ,„Cf.,
Wieo, 26. August. Die Polizei entwickelt anläßlich der Ankunft des CzarenpaareS eine umfassende Thätigkett. Beim Einzug deS CzarenpaareS werden vom Nordbahnhof bis zur Hofburg 40000 Mann Truppen auf- gestellt. — Die Mehrzahl der Mitglieder deS HofeS ist be- reitS hier eingetroffen, um während des CzarenbesuchS anwesend zu fein. Die Erzherzogin Josefa macht in Vertretung der Kaiserin die Honneurs.
Krakau, 26. August. Anläßlich der Czarenreise nach Wien ist an der Grenze eine Verschärfung der Pah- vorschriften eingetreten. Die Bahnstrecke von Zonbkowica in Rusfisch-Polev biß Granica wird von Tscherkeffen besetzt.
Brüffel, 26. August. Einer Blättermeldung zu Folge übernimmt Nansen die Führung einer belgischen Südpol- Expedition, deren Gesammtkoften fich auf eine halbe Million beziffern, welche die belgische Regierung zu tragen bereit ist. , ,
Brüffel, 26. August. Etn Luftballon mit vier Reisenden ist abgestürzt. Drei der Insassen, darunter zwei Journalisten, find schwer verletzt.
Paris, 26. August. 13 uniformirte Zöglinge des Mailänder Cadetten-JnstitutS machten einen Ausflug von San Remo nach Mentone. Beleidigende Zurufe der französischen Bevölkerung veranlaßte fie, das französische Gebiet sofort wieder zu verlaffen.
*• rrue»u«uge». Seine Königliche Hoheit der Groß- herzog haben Allergnädigst geruht, die Bahnmeister bei deu Oberhesfischeu Eisenbahnen, Georg Plöser und Heinrich Braunewell zu Bahnmeistern bei den Hessischen Staatsbahnen mit Wirkung vom 1. October d. Js. an zu
•* DaS Shrenzeiche» für Mitglieder freiwilliger Feuer- . wehren wurde ertheilt durch Allerhöchste Entschließung Seiner dieser Frage bevorsteht. nin» Königlichen Hoheit deS Großherzogs vom 8. Juli den
Graz,25. August. In der Gegend von Pölstrau ging ^dern der freiwilligen Feuerwehr zu Nieder-Eschbach: ein furchtbares Unwetter nieder, begleitet von heftigem 0^ Weckfort, Commandant, Georg Schwenk, stell- Hagelschlag. Sämmtliche Feldfrüchte und die Obsternte find jJ Commandant, Christian Kester ^Spritzen-
vernichtet. Diele Personen, die von dem Unwetter im Freien Johannes Ke st er VII., Obersteiger, und Wilhelm
überrascht wurden, erlitten erhebliche Verletzungen. Kester IV., Führer.
Lemberg. 25. August. In Wodniki am Duzester ha Versammlung deutscher Naturforscher und «erzte. Wie
eine Feuersbrunst 100 Wohnhäuser eingeäschert. Zah - bereits bekannt, haben unsere städtischen Behörden beschloffen, I reiche Familien wurden dadurch obdachlos. . die im nächsten Monat in Frankfurt a. M. versammelten
Paris, 25. August. Der bekannte socialWsche Abgeord n Naturforscher und Aerzte zu einem Besuch
uete Edouard Daillant wurde gestern Nacht in seiner ) einzuladeu. Die Actien-Brauerei hat sich bereit Billa vollständig ausgeraubt. Rfl erklärt, ihre geräumige Faßhalle zu einem Festraum umzu-
Loudon, 25. August. Einer Meldung aus Sanfibar 9^ 9tocld)emB den Gelehrten der edle Gerstensaft
zufolge ist der Sultan von Sansibarheute^^gestorben. ^denzt werden soll. Es handelt fich nämlich darum, unseren London, 25. August. -Daily Chronicle laßt fick> vo |etUn6 ber Stadt einen Frühschoppen zu geben und
einer hochgestellten Persönlichkeit bestätigen, daß -ie C on g.o ber Actien-Brauerei wohl um deswillen hierzu
regierung den Feldzug gegen die Mahdisten thatsäch ch erwählt worden, weil man von hier .auS eine wundervolle
ins Werk gesetzt habe. rr. Aussicht über die Stadt hat.
London, 25. August. Die Kronprin ze ssin- Wittwe Soru5 e Die Vorstände des Kaufmännischen
Stefanie von Oesterreich ist nach Wien abgereist, um Vereins und des OrtSgewerbevereinS werden dem-
deu EmpfangS-Feierlichkeiten anläßlich der Ankunft beraten, welche Redner zu gewinnen find, die in der
russischen KaiserpaareS beizuwohnen. _ , kommenden Saison vor deu Mitgliedern beider Vereine Vor-
Petersburg. 25. August. Das Zarenpaarheut * sollen. In Aussicht genommen sind vorerst die
Vormittag 11 Uhr von Peterhof mittelst SonderzugeS über bekannten Herren Amberg, Lützen und Dr Pohlmeyer mit Warschau nach Wien abgereist. ic ejnem Vortrag, wozu vorerst noch ein Vortrag von Brüneck
Athen, 25. August. Nach zuverlässigen Berichten überfiel ^/'^^ient resp. über Konstantinopel in sichere Aus- ein türkisches Bataillon auf Preveso daS Dorf Komello u genommen ist. Diese Vorträge werden ja ohne Zweifel
zerstörte viele Häuser. Die Einwohner wurden ße' I tn frü^eren Jahren ein dankbares Auditorium nicht nur tödtet. h,, durch die Mitglieder beider Vereine, sondern auch durch
Saufibar, 25. August. Bureau Reuter. Nachdem der »
Tod deS Sultans bekannt geworden, ergriff Said Kalio, „j ' .UT Züchtung reiner Huuderaffen in
ein Onkel des Sultans, Besitz vo« Paläste, erklärte \ wird am Freitag, den 28. August, Abends 9 Uhr,
zum Sultan und verbarrikadirtk- sich iim Palast mit 700 @„ein8loca( Hotel Kaiserhof seine MonatSversamm-
bewaffneten ASkariS. Die englischen KriegSschiffe „Philome e , abhalten. Der Verein hat bis jetzt mehr als 90 Mit-
„Thrush" und „Sparrow" landeten beim Zollhaus-Mann- ^^/^fiUtoeifen, gewiß ein erfreuliches Zeichen und der schäften, die die Befehle der englischen Regierungi erw . ^we!s, das seine Bestrebungen anerkennenSwerth find. Bei ' Alle Frauen begaben fich in daß englische Consulat, da | Zusammenkunft wird auch eine vom Schliefplatzmeister Herrn I. Reif dem Verein übergebene Hündin (Foxterrier reinsten Blutes) unter die Mitglieder gratis verlasst, ferner wird eine Schau für Hunde aller Raffen abgehalten sowie für daß in Außsicht genommene Prüfungssuchen und Preiß- schltefen ein bestimmter Tag festgesetzt, was namentlich die Anhänger des edlen Waidwerks unter den Mitgliedern be- sonders interessiren dürfte. Es ist sehr zu wünschen, daß die rührige Thätigkett deS Vereins durch stete Zunahme an Mitgliedern belohnt werde.
** Feuer. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr entstand in der Werkstätte beß GlasermeifterS Herrn B. Wolf, Bahnhöfstraße 32, Feuer, welches zwar auf seinen Herd beschränkt wurde, jedoch das Gebäude (Hinterhaus) so stark beschädigte, daß btffcn Niederlegung erforderlich sein wird. Auch soll Herr Wolf an fertiger Waare und Handwerkszeug beträchtlichen Schaden erlitten haben. DaS Feuer ist aller Wahrscheir.llchkeit nach im Aufbewahrungsraum für Hobel- spähne entstanden, wohin der Lehrjunge Wolfs die tags- über in der Werkftätte entstandenen Hobelipähne nach Eintritt der Feierabendftunde um 7 Uhr verbracht und die Werkftätte verschloffen haben soll.
•• Einsturz. Heute Vormittag stürzte andern Weber scheu Hause in den Neuenbauen der über Dach aufgeführte, vom Zahn der Zeit stark mitgenommene Theil eines KaminS ein. Die hervbstürzende Maffe fiel, Dachtheile mit fich reißend, mit donnerndem Getöse In den Hof, ohne glücklicher
verwenden zu können.
n. Lißberg, 25. August. Eine eigenartige GedenJfeier wird im Laufe deS nächsten MonatS in unserem auf an muthiger Anhöhe im oberen Nidderthal gelegenen Släd'-tr° begangen werden. Am 14. September werden ti Däm!:! hundert Jahre, daß etwa 500 Franzosen von btt Arm« JourdanS, die vor dem heranrückenden Erzherzog Rarl ar dem Rückzug begriffen waren, in der Nacht, um etwa 9 Uhr hier eintrafen und schrecklich hausten. Nach einer Kt*1*" waren diese beauftragt, daß Städtchen für einen auf du Patrouille abgegebenen Schuß zu strafen. Diesen soll m zwölfjähriger Knabe au« einem Hause unbedachter Bew abgegeben haben. Nach Dr. Karl Wagner erfolgte dir Zn- ftörung deshalb, weil die Bewohner die Unbesonnrehn hatten, fich dem Durchmarsch und der Einquartierung in Franzosen zu widersetzen. Gegen 60 Wohngebäude »urtu damals ein Raub der Flammen und viele Einwohner, t-- nicht rechtzeitig flüchten konnten, erschoffen. E'ner btt ersten, der fiel, war der alte ehrwürdige Pfarrer Somwrrla', ur den Franzosen entgegengehen und um Gnade bittrv rcoutt — Zur Centenarfeier dieses EreigniffeS wird ein geplant, an dem fich die hier bestehenden Vereine uni wl sonstige OrtSetnwohner betheiligen werden. Auf cenlLX folgt eine entsprechende Nachfeier. (Wir werden Ausführliches über die Geschichte LißbergS Dtrdfftnkut. D. Red.) _
-o- Södel, 25. August. Gestern Morgen, kurz t.r 8 Uhr, gab es hier Feuer lärm. ES brannte die
I des Friedrich Berntheusel und wenige Minuten später « auch schon diejenige deS anwohnenden GastwirthS W* Volz in Flammen. In ganz kurzer Zeit hatte sich «>° sioeS Feuermeer über nicht weniger als vier Hofraithev gebreitet. Die großen Frucht- und StrohvorrSthe, welchen gegenwärtig alle Scheunen bis auf Winkel angefüllt sind, boten den Flammen reichltchit- ^ rnng. Kaum war es möglich, daS unter feinen u . wimmernde Vieh den verheerenden Gluthen zu eom? Eine ganze Reihe Wohnungen mußten geräumt werten. Betten, Möbel und andere HauSgerathe standen au Höfen und Straßen umher. Dem schrecklich wütheod mente wurde von allen Seiten mit geradezu übermenifl^ Anstrengung entgegengearbettet. fln6ntr
R. Reichelsheim i. d. W., 25. August. Bon an Seite wurde in dieser Zeitung berichtet, daß die Schwas schon weggezogen wären, und eß wurde der $Dun’® gesprochen, Nachricht zu geben, wie fich dieses' verhielte. Da die Sache sür die Ornithologie von Jnl ist, fei hierdurch rnitgetheilt, daß auch bei unß die Sch■ größtentheilß, vielleicht fqon zu zwei Dritthellen find Ein anderer Fall aber ist in der Nachbarschaft gekommen, der feiner Seltenheit wegen, eTwa^nunfl , Im Laufe deß Monat» August legte eine Gan« die durch ein Truthuhn außgebrütet werden sollen, v ' lich fangen die Gänse im Spätherbfte, oder im an zu legen. Natürlich find die jetzt gelegten. Eier ) alß Unglückßeier im Schaltjahre, sagen aberglänvnw I Weiber und um keinen Preis würden fie Gedranw
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