Ausgabe 
26.11.1896 Erstes Blatt
 
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er-

eben der Fehler bei leidenschaftliche 8er- daß fie sich vertrösten verheißen ist, und

unS etwa- ganz Natürliche-, daß wir zunächst alle Be­ziehungen zur Welt durckschneiden. Wir sagen: ich will lieber v'cht mrhr leben, als daß eS so weiter geht. Man si'ht nur noch auf da» Heil der eigenen Seele. Nicht» Andere» hat wehr Jnterefie für uns. Sind wir durch Gott errettet, bann knüpfen sich alle Beziehungen wieder von selbst. Aber sie werden beherr cht durch unsere Gemeinschaft mit Gott. All das Gesagte gründet sich auf Beobachtung. Der nicht glaubt, daß eS so gehen könne, der mag die Probe Nur da» eine ist oöthig, daß er da- Verlangen

Rud. Hirschhorn in Gießen den Character als Justiz- rath zu verl >H'N.

* Zur Feier bei ©ebnrtltegel Seiner Königlichen Hoheit bei Grotzherzogs und Ihrer Königlichen Hoheit bet Großherzogin fnnb gestern Abend Zapfenstreich d r RegiwentSmustk und der Sp>-lleute der Garnison, heute früh Reoeille stait. Vom Stadktharme wurde um 7 Uhr ein Choral geblasen. Um VjiO Uhr folgte Feftgottesdienst in der Stadtk>rche. D>e übliche Parade de» Regiment» sand diesmal auf dem Hofe der neuen Kasernen statt und waren hierzu nur die älteren Mannschaften in Stärke von ungefähr einem Bataillon mit Rrgiment-muflk und einer Fahne befohlen. Die jungen Mannschaften waren vor Kaserne 2 aufgestellt. Die Reserve- osfiz'ere und die Spitzen der Behörden waren evevsallS an­wesend. Herr Oberst v. Ma bei hielt, nachdem die Auf­stellung vollzogen, eine Ansprache, in welcher er die go t« gesegnete Regierung unsere» Großherzogs, deffen noch tn den letzten Tagen durch seinen Besuch Gießens bethätigte» Jn­terefie für die Wissenschaft und die Fürsorge für se ne Sol­daten hervorhob- er forderte, indem er dem Wunsche Aus- druck gab, daß Gott auch fernerhin unser Großherzog'icheS Hau» segnen möge, auf, mit ihm einzustimmen tu ein

so vielen Menschen, daß fie da» langen nach der Sonne nicht kennen, auf das, was für die Zunkunft daneben nur noch an ihrem äußeren

Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Groß Herzog und Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin. Unter präsentirtem Gewehr stimmte die Mannschaft in da» Hoch ein, während die Regimentsmusik die Nationalhymne spielte. Hierauf erfolgte ein einmaliger Vorbeimarsch in Zügen. Der Parade wohnte rin zahlreiches Publikum bei. Nach der Parade sand auf dem Hofe der Kaserne Concerl statt.

** 3» den Ruhestand versetzt wurde am 18. November 1896 der Zugführer bei den Oberhkfiischen Bohnen, Heinrich Btedenkapp zu Girßen, auf sein Nachsuchen wegen ge fchwächter Gesundheit mit Wiikung vom 1. December l. I. an.

**H. Stadttheater. Ein Sensation- - Schauspiel im wahrsten Sinne de» Wortes ist das nach Savages Novelle dramalifirte StückDie officielle Frau" welches gestern aufgeführt wurde. Der Stoff ist der politischen Zeiiftrömung Rußlands entnommen, und behandelt einen Abschnitt aus dem Leben einer Nihilistin von aristocraiischer Herkunft, welche, seither im AuSlande lebend, sich nun nach Petersburg begibt, um ihren in Sibirien in der Verbannung gemarterten und dort gestorbenen Vater zu rächen. Auf der russischen Grenzstation weiß sie sich mit allen Mitteln der Koketterie dem gleichfalls noch Petersburg reisenden amerlfaner L nien capitän Francis MartenS alsofficielle Frau" anzuschließ^n und führt dieses Manöver, als deffen Frau, mit dem sie rasend liebenden Capitän fort, um dort ihre politische Auf­gabe und ihre Rache ausführen zu können. Dank dem An- sehen ihres Pseudo Gemahl», sowie ihrer eigenen Schönheit gelangt sie in die Ctrkel der dortigen Hofgesell chast. Durch ihr Zusammentreffen mit dem O'ficier Sascha Weletzki, der ihr stürmische Huldigungen darbrlngt, entfacht sie die Eifer- sucht Francis, doch gelingt es ihr, den Capitän von ihrer , aufrichtigen Liebe zu überzeugen, und gesteht ihm die Gründe j ihrer Reise und ihr wettere» Vorhaben ein. E nem von Fürst Palatzin veranstalteten Balle wohnt Helene bei, um den dort erscheinenden M Nister, welcher ihren Vater ins Unglück gebracht, zu erschießen. Doch wird sie daran durch einen von Capitän Marten» kurz vor der Cuastrophe ihr gereichten Schlaftrunk abgehalten. Damit schließt das Stück, den weiteren AuSgang ihres Sch cksals der Phantasie ober logischen Vrrnu.,fisch üffen deS ZtschauerS überlassend. Die Phasen des Themas find in wuchtiger Exposition, bet welcher selbst die Detail» klar und scharf gezeichnet, in überraschenden S tuationen vorgeführt, sodaß daS Spannende, da» Jntereffe Über das Schicksal der N hilistin bis zum Schluß geweckt I bleibt. Was nun die Wiedergabe de» Stücke» am hiesigen Theater betrifft, so fand die al» Gast anwesende, hier be- liebte Frankfurter Künstlerin Frl. Thesfa Klinkhammer Gelegenheit, auf» Neue ihr große», künstlerische» Können unter dem mächtigen Be.full de» sehr gut besuchten Hause» zu entfalten. Ihre Darstellung ter Nihilistin H lene war eine mustergültige, ein Triumph der natürlichen Darbietung eines Seelengemälde». Dämonisch bezwingend in der L ebe, I den größten Schmer; unter fröhlicher Laune und L eben». I Würdigkeit verbergend, überraschend in der Au-nützung aller I Situationen, stark in der Ausführung ihre» RuchegedankenS: so schuf uns die gefeierte Künstlerin eine solch vollendete, in Momenten höchster Leidenschaft überwältigende Darstellung, daß namentlich der dritte Act, wo Iber Seelenschmerz unb btt Willenskraft Helenens am größt n (bei ber Erzählung Sa chas über den Tod ihres Vater»), den G anzpunkt bildet^ Unsere I heimischen Künstler trugen nach Kräften ba» Jh ige zum Er I solg brs Abenb» bei. Besonders erwähnt mögen sein die I Herren Goldbach (Amerikaner Franc S Markens), Kunert I (Lhef der Geheimpolizei Bron Friedrich). Peickner(Gras Sascha Weletzky) und Schröder (Fürst Palatzin). Der genußreiche Abend wird hoffentlich der Direction neue Crsolge I und Anerkennung sichern.

** Stadttheater. Wie uns aus dem Theaterbüreau mit

I. schließt. Alle» Andere mag er Gott überlassen. Der I nächst: Vortrag wird nächsten Freitag gehalten »erben nab' juar wieder in Stein» Garten. Er soll da»Christeuthu«

I Christ»" behandeln.

* Graf Panl von Heeulbroech, deffen AuStrittt au» der Gesell chast Jesu so g>«S Aussehen erregt hat, wird fern« menren Sonntag den 29. d. M., Abends 8 Uhr, im großen Saale bei Museum» in Marburg einen Vortrag über ben UltramontaniSmuS halten. DieOberheffische Zeitung" I schreibt barüber:Ein interessante» Stück Zeitgrschichte ist in diesem Namen verkörpert.War eS ein Glück oder »ar e» ein Unglück, baß ich verbältnißmäßig alt, mit 26 Jahren, | dem Jesuitenorden beitrat? Ich hatte meine ju'iftischen Studien absolvirt, war al» Referendar im Justizdienst thätig ge» Jen, hatte viel gereift, viel von der Welt gesehen: kurz I war ein urtheil-fähiger Mann" so schreibt HoenSbroech, I nachdem er 13 Jahre Mitglied de» JesnttenordenS gewesen I und ihm dann den Rücken kehrte. Wa» ihn dazu bewog, zeigt die berühmte kleine Schrift:Mein Austritt an» dem Jesuitenorden." Sie läßt uns einen tiefen Blick thun in I da» innere Leben de» modernen JrsuttiSmu» und zeigt zu­gleich den Berfaffer als eine nach Wahrheit suchende Persön­lichkeit, als einen Character, ber burch schwere innere Sümpfe sich hinbnrchringt. HoenSbroech führt eine gewanbte Feber, baher hat er in feiner jesuitischen Periobe im Dienst feiner Corporation zahlreiche Schriften verfaßt. Noch 1891 erschien die bekannteWarum sollen die Jesuiten nicht nach Deutschland zurück?" Zwei Jahre darauf brachte die Kreuzzeitung" eine Serie von ArtikelnBedenken gegen ben Jesuitenorden", deren große Sachkunde Aufsehen erregte und als erste Kundgebung des Exjesuiten bleibenden Werth hat. Seitdem gehört HoenSbroech unserem öffentlichen ! Leben an und hat durch mannhafte, scharfe Kritik der Kirchen- polit'k der letzten Jahre sich anerkannte Verdienste erworben. Wir machen unsere Leser hierauf aufmerksam, da gewiß Biele die Gelegenheit begrüßen werden, diesen Mann und seine Anschauungen kennen zu lernen, zumal unsere Nachbar- stabt so leicht zu erreichen ist. Wir bemerken noch, baß ber Eintrittspreis, ber zur Deckung der Kosten erhoben wird, 30 Psg. beträgt.

* Die Generalversammlung bei Fischereivereinl für da» Großherzoglhvm Hessen fand am Samstag in Oppenheim statt. Dem VorftandSberichte ist zu entnehmen, baß im ab- gelaufenen Jahre 10,000 Spiegel- und Lederkarpfen in den Rhein eingesetzt worden sind und daß im März weitere 10,000 Karpfen und laichfähige Forellenbarsche in den Rhein eingesetzt werden sollen. Nach den bisherigen Beobachtungen hoben sich die Karpfen gut fortgepflanzt. Ferner sollen die Regenbogenforelle und die Esche eingesetzt werden, von denen man ebenfalls guten Erfolg erhofft. Unter Anderem mürbe auch beschlossen, bei dem in Berlin tag'nben Fischereitag zu beantragen, daß für den Salm eine wöchentliche Schonzeit für den ganzen Rhein eingeführt werde. Eventuell soll der mit Holland abgeschlossene Vertrag gekündigt werden. Demnächst werden von der Regierung besondere Vorschriften bezüglich der Wafferverunreinigung durch Abwässer erlassen werben.

Kunst-Ausstellung,

rahme be» ©ameieg», von 11 tn» 1 Ufr, am Müwoch auch noch V0" 3 bis 5 Uhr. Cent teg» ununterbrochen »an II di» 8 Udr. Sintrtttsvret« für Rtchtmiiglicbcr an »erttagen 50 Psg., an Sonntagen 20 Psg.

ber Gnade Gotte» unser Herz öffnen, bann ist bie Wirkung: Vergebung ber Sünden. All die Nebelsch chten, die sich zwischen uns unb Gott lagern, werben hinweggeschafft. Da» ist freilich nicht ba» Werk eine» Augenblick». VorauSsitzung ber Sündenvergebung ist jedenfalls Erk-nntniß der Sünde. Das L>cht Gottes aber dringt erst allmählich durch unser Inneres und führt un» den faulen Zustand desselben vor Augen. Ist dann die Elkenntniß durchgedrungen, dann | brechen wir zusammen unter der Last ber Schuld. Die Vergtbung ist nicht vollständig, so lange noch unerkannte Sünden in un6 liegen. Wir find auch gar nicht die Leute, die sich mit einem Mal vollkommen Gott erschließen könnten. Wir find dazu viel zu zersplittert. Gott zieht uns dazu erst heran. Die Einfachheit de» ganzen persönlichen Sein», die nöthig ist, kommt dadurch zu Stande, daß er uns warten läßt, warten läßt auf die Vollständigkeit der Ver­gebung. Diese ganze Spannung, in die wir so versetzt werden, hat eine Wirkung, welche Vorbedingung der Be­freiung von der Sünde ist. Da» sündige Dasein, die sündigen Gewohnheiten, die uns vorher vielleicht lieb unb reizvoll waren, werben uns in tiefster Seele verleidet. Wir kehren un» von ber Sünde ab, wie wir uns Gott zukehren. Die Buße ist nur bie anberc Seite beö Glaubens. Je wahrer und voller unser Glaube wird, um so tiefer wird auch unsere Baße. Wenn wir un» unter die Wirkung Gottes stellen, so werden wir innerlich lo» von der Sünde, wir kommen in eine fiste und lebendige Beziehung zu Gott. Wenn es fo weit ist, fo ist der Anfang gemacht. Die innere Befreiung von der Sünde ist wenigstens im Fundament ge- ichehen. Aber freilich ist damit ber Kampf noch nicht zu Enbe. Wir haben jetzt erst die Fähigkeit zum Kampf mit dem Bösen erhalten. Unsere Sünben sinb beShalb noch n-cht weggenommen, wenn wir Verbindung mit Gott haben, wenn uns unsere Sünden vergeben sind. Wir stehen noch fortwährend unter der Auswirkung der Sünde. Ein sündiger I Instinkt verschwindet nicht ohne Kamps. Auch werden durch die Vergebung die Folgen der Sünde nicht abgeschnitten. Wird ein Mensch, der seine Jugend verwüstet, seine Ge­sundheit ruinirt hat, sobald er umkehrt, zu einem blühenden gesunden Menschen? Hat einmal die Erneuerung begonnen, bann kommt ein Gesundungsprockß zu Stande, ber den Bernichtung-proceß ber Süi.be überwinden kann, so weit überwinden kann, daß er sich allmählich auch auf daS körper­liche Gebiet erftnrft. ES ist nicht richtig, wenn man glaubt, fo bald man sich Jesu hingegeben habe, lebe man in einer neuen Welt. Nein, wir sind noch in der alten Welt, aber I in dieser soll eine neue Welt geschaffen werden. Wenn uns da» leidenschaftliche Verlangen nach Gott erfaßt, dann ist'»

Lebenswandel herum­zupfen, daS und jenes daran ändern wollen. Wenn wir

und letzte Bankerott, der unvermeidlich ist. In diele traurige Wt'klichkcit hinein bringt nun die GotteSbotschaft von Jesu Cartftt, baß e» eine Rettung gibt au» unserer Sünbe. Aber wie ist bem eine Befreiung möglich? Fragen wir die Menschen, die da behaupten, von ihien Sünden befreit zu fein, fo hören wir:Ich bin burch Christ»» erlöst, unb zwar dadurch, baß ich glauoe." Aber sehen wir uns biese Leute näher an, so fiaben wir bei vielen, baß fie äußerlich gerade so find, wie andere Leute. Sie find auch, nachdem fie zu der Erkenntniß gekommen find, befreit zu fein, nicht ander», al» sie früher waren. Sie haben gehört, daß ihnen die Sünden vergeben werden um Christi willen, falls sie nur glauben. So nehmen sie sich denn vor, zu glauben, aber das alte Leben g?ht fo fort, wie vorher auch Jedenfalls ist ba» keine Befreiung von ber Sünbe. Woran liegt ba»? Offenbar ist ber Glaube, ben fie haben, nicht ber rechte. Der Glaube soll uns in B z'ehung setzen zu Jesu, zu bieser Kraft, welche bie Menschen von ber Sünbe befreien soll. Worin besteht ber Glaube? Offenbar ist er nicht blos ein Fürwahrhalten. Es ist auch nicht genug, wenn wir nur bie Zuverficht setzen auf bie Thatfache, baß Jesu» in bie Welt

gesandt ist, um die Sünder zu erlösen. E» gibt ja Christen, die wirklich Vergebung der Sünden suchen in diesem Glauben, aber doch wird e» bei ihnen nicht ander», fie bleiben immer auf dem alten Fleck. Sie Härten sich bann bamit, daß ba» nun einmal unser Schicksal sei. Al» Hauptsache erscheint ihnen, baß wir bie Erlösung im Jenseits erleben. Aber so liegt bie Sache nicht. Wenn unS Gott verkünbigt, baß er uns erretten will, so bezieht sich ba» auf bie Gegenwart. Das Wesentliche in ber Erscheinung Christi ist, baß er auf Erben bie Sünbe besiegen will. Es soll hier auf Erben nicht nur eine Lebensversicherung für bas Jenseits geschaffen werden. Hier tn ber Derbexbten Menschheit soll etwas Neue» begrünbet werben. Christi Erscheinung ist wie ber Aufgang ber Sonne. Es ist bie Sonne ber GotteSliebe, bie sich zu ben Menschen herabneigt, um fie zu retten. Nun kommt eS darauf an, baß sich ber Mensch ben Strahlen dieser Sonne erschließt. Der Glaube besteht eben darin, daß wir unS den Sonnenstrahlen erschließen. Es ist nicht so, wie Manche meinen, daß wir die Hauptsache thun müßten. Gott will alles thun. Es genügt, daß wir uns ihm erschließen. Die erste Wirkung, welche die Sonnenstrahlen in un» erzielen, tft leidenschaftliches Verlangen nach der Sonne, nach R ttung unb Befreiung. Das ist

getheilt wird, findet eine Wiederholung des gestern fo bet- fällig aufginommenen SchauspielsDie officielle Frau" in gleicher Besetzung statt, wozu auch Frl. Thesfa Klink Hammer nochmal» gewonnen wurde, was wir mit Freuden begrüßen und besonder» darauf aufmerksam machen.

** Religiöse Vorträge. Am vorigen Freitag sprach Herr Dr. Müller zum vierten Male. Sein Vortrag behandelte Die Befreiung von ber Sünbe". Der Mensch ftebt «nter bem Bann ber Sünbe. Es gibt freilich Menschen ge- »ug, die blinb burch baS Leben hindurchgehen und nte einen Einblick gew'nnen in ba« Verhängniß, unter bem sie stehen, »nbere, bie eine Empfindung haben von bem Zustanb, in bem fie sich befinben, suchen der Erkenntn'ß zu entfliehen durch ein Leben ber Arbeit unb btr Zerstreuung. Wik ber anberc ocrgtfpn zwar nicht bie Sorge um ihr inneres Leben, nur möchlcn sic sich selbst befreien. Ader wenn fie so Jahre

baÜ'n BTr8'n Unb 161 Äln9,n lfl °"- I "»»tn. SRur 6a« eine sft °öihig, daß er da« Berlar jeblt« jeraifen, dann stehe »ar Ihren Augen der destniüue I Hai, frei zu werden »ad in liefern «erlangen sich feldst

Literat«» «nfc Kwnft.

K, , - Die Wett der Nährte« «ud «denteuer. Unter obigem Tiikl veroff.otULt die buich dte HeiauSgede von Karl May» Reise- Erzählungen weithin bekannt geworbene Verlagtzbuchhandtung Fr. Emst Fehlenfeld tn Freiburg t. Br. eine Serie von hübsch ausgrstatteten Büchern, die durch erste Künstler iUuftrht werden sollen. Der erste Band dieser Serie ist:Das unerforschte Land" au» dem Englischen de» Rider Hoggard übers.tzi von Witte, illustrtrt von A. Wald: Ein stattlicher Band, in überaus würdiger Autzstaitung, mit hübschen Zeichnungen macht schon da» Aeußere des Buches einen oerlockendln Eindruck. Da» ungemein fesselnde Buch empfehlen wir allrn unseren Lesern auss Wärmste. Wir er­warten mit Spannung den zweiten Band der interessanten Somon lung, ber dieSchatzinsel" von LewtS Steomson enthalten wird.

V«e»dach» Deutscher Kinder-Kalender anf da» Aatzr 1887. Eine Festgabe für Knaben unb Mäbchen j.ben Alters. Fünf- jeonter Jahrgang 1897. 160 Seiten stark mit 135, thetls bunten Original-Illustrationen, buntem Titelbilb unb Spielbeiloae. Dauer­haft gebunden. 1 Mt. (Leipzig, L. Fernau.) Den W-Hlspruch: Wer Vieles bringt, wirb Jed m etwa» bringen" haben sich offenbar Verlag unb Redaciwn diese» Kalender» auserlesen, und daß sie bamit da» Richtige getroffen haben, beweist die stetig wach» sende Beliebthcit, derer sich ihr nun in den 15. Jahrgang eingetre- tene» Unternehmen erfreut. Vier größere reich illustrirte Erzäh- lungen, drei Märchen, von denen eines al» Singspiel behandelt ist, Anweisung zur Herstellung von Puppenkleidern, zuLawnTennil» Spiel am Familientische" sowie zahlreiche kleinere Arttkrl sorgen für Unterhaltung und Belehrung in heiterem wie ernstem Sinne unb tragen dem Geschmack« der Knaben wie ber Mädchen, ber «eiteren wie der Jüngeren in wohlbemessmer Abwech-lung gebührend Rech­nung; ja sogar bie Musik fehlt nicht. Vermöge seiner Ausstattung, die mit Rücksicht auf den beispiellos niedrigen Preis von Einer Mark geradezu brillant genannt werden bars, eignet sich das Buch wie kein Andere» für ben Gabentisch deS vornehmsten wie beS be« scheibensten Hauses; die Gediegenheit be» Inhalte» und ber künst­lerischen Ausschmückung räumen dem Deutschen Kinder Kalender den vollberechtigten Anspruch auf die allgemeinste Anerkennung von Seiten der Eltern und Erzieher ein.___________

Kirchliche Anzeigen -er evang.Geineinde.

Donnerstag den 26. November, Abend» 8 Uhr: im Eonfirmandensaal (Neustadt 61). Jac. 5, 1220.

Pfarrer Schlosser.

Alljährlich em die 89eibna<M»|«it bringt nun schon seit 16 Jahren die Verloosung der Weimar-Lotterie durch an­sehnliche Gewinne manchen sehnsüchtigen Heizen r-rohe unb unver­hoffte Freude. In diesem Jahr findet die Hauptziehung btr Weimar- Lotterie vom 3. dis 9 December statt; bet dem geringen LooSprei» oon 1 Mk. kommen 8000 Gewinne für 150,000 Mk. zur Verloosung. babei der Hauptgewinn für 50,000 Mk. Wie stets bei dem Be­stehen der Weimar Lotterie findet auch die bevorgeheode Zirhun- pünktlich zum angefehten Zeitpunkte statt, denn 3le6unglptrlet.ungen. die j tzt so vielfach an der Taze-or bnung, gibt« bei ihr niemals. 10414

Wsi fiMdas Sftha-r V ^24.* ö'/r Up' eröffnet.

Der M dahier "Ä* 24. Ttctnt KeMe anzui A wirb )u die Seibehaltu die Wahl eine f-MÜdttd'- digeraussLufse Iber die inj itung bezeichr zar Prüfung demng'N auf Dienstag d

Porw gor dem i Termin anbe Allen Perj Loncurimaffe haben ober zi schuldig fiab, i ar den Gemein odn zu leisten «uferlegt, von unb von den £ str au« der f ftiedigung in Goncutloerwa eember 18' Swßherzogl.

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Da» Cona vermögen bei Gießen mir Haltung btt S aufgehoben.

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