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25. >1. $|i t«h, Q/ lDe[(it dv! einigen
und beraubt Ratten, :- Scharfrichter Reindel bin|1Pt
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145,* Mk. gewachsen. Da je 8 Mk. Steuer Capital 100 1 steuerpflichtige Capitalzinsen darflellen, so bandelt efl si>i-i .r.:in Mehr von solchen Capitalzinsen von 1,816,975 Mk., wo« j Laders auch Angesichts deö fortwährend fallenden doch ein gute» Zeugniß für die fortschreitende Gap'M. i'bung tn unserem Lande ablegt.
' ch'auS- unb Grundbesitzer Bereis. Im Hotel Victoria versc-MLten sich gestern Abend in größerer Anzahl hiesige vau» efc Grundbesitzer, die sich für daS Zustandekommen «en Verein» tn Gießen — nach dem vorbilde an- d-reimk idte interessirten. Der Referent, Herr OttoPeitz au» ilAinz, erörterte in kurzen Worten Zwecke unb Ziele einetÄ «en Vereins und schilderte die große Wichtigkeit de» > uso«r tischlusse« aller städtischen HauS- und Grundbesitzer, . « iggriinschaftlich alle Jntereffen de» städtischen Grund- elgetar nrr» nach jeder Richtung hin durch gemeinschaftliche« vor,G!ir zu wahren. Er berührte die Thätigkeit de» Central* tieritor-icH der Hau»- und städtischen Grundbesitzer-Bereine Demttts.LTid», der sich lediglich die Aufgabe stellt, die Grundbesitze tu einer gemeinschaftlichen Wahrung all ihrer Interesse in m am men zu schließen. ES wurde einstimmig die Grüiiulu g eines derartigen Vereine» beschlosien. Die zur vor L,'. gebrachten Statuten wurden, vorbehaltlich etwaiger «Ditijac'r Abänderungen, genehmigt, und in den Vorstand die yer-tmn Sfl. Wallenfels, Rechtsanwalt Grünewald, bro'flrjor vr. Pasch, Ph. Euler und A. Katz gewählt. ,uani ^eHchästSsührer wurde, ebenfalls einstimmig, Herr A d lull vieler ernannt.
" Patent Ertheiluvg. Brause mit Luftzuführung- Heinr. ädt, Gießen, vom 5. 11. 95 ab.
" Gebrauchsmuster Sintragnsgen Schaukelvorrichtung >ur : Etiukelbadewannen aus einer Rolle am Wannenende mit i tauber geleiteter Schnur - Dr. Adolf Drescher, üäi 24. 3.96. — Vorrichtung zum Niederhalten der Bläilltt on aufgeschlagenen Büchern unb Noten, loser liaptikit durch ein, mittels gebogenen BlcchftreifenS federnd if^8Rt^|t» Querstück, Anton Daul, Weinheim und , e lilniig Walther, N'eder Ohmen, 10. 4. 96.
" l uöwandernng aul Heffen. Nach überseeischen Ländern flnbti in en Jahren 1876 bis 1895 auS dem Groß- i| ereipgilbum Hessen ausgewandert 39,241 Personen 12 imännliche und 16,448 weibliche). Davon gingen >ad tig ben vereinigten Staaten von Amerika 38,525, nach Sri Mt Nordamerika 81, nach Mexico unb Central-Amerika 12, ' -chistSksNlidien 11, nach Brasilien 234, nach Argentinien 147, t .uttibtrn 3, nach Chile 43, nach anderen südamerikanischen ^tcvdM 131, nach Afrika 62, nach Asten 5 uub nach
Sch ben «erichttbiellß. Et. 2(1; tn ÄUergnäbigft geruht, bmfc 'ßtridji bet Provinz RhckM ■Innung seiner seitherigen c g mit Wirkung Dom 1. gt eines Dienstes zu entlassen, bw KtaurMß. Seine ? ig haben AletMM gt. itmann beS Rentamts @ir iubt, sowie ben DistriciSeiv'. Tietzen I, Neubauten Rat tu, letzteren mit Wirkung:n Rabeftanb zu versetzen, blii llsselb Johannes De^sn hast an baS Rentamt Giejei tröQear bei btm HanpiS^' eulod) zum HauplsteueraM» imte Offenbach zu «nennen. I her 8mis». Den -gtmeni» wurde Befehl gep et» anzulegtu, wenn ste i° dritte Garnitur wub Wv i$ Präsidium der W»' M Huilitilhn: toW ritgliedern der »HftJ Doior ä la suite v. . Hoheit dem Sroßheki°i - cL beS Landesverbandes -, sssji:
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'lusijlnliit 87. Der HauptauswanberungSstrom ging über Bfe«ra:n rtit 21,998, während über Hamburg 8649, über >lnt ifrnen 7593, über andere deutsche Häfen 14 AuS- vanni.inii i gingen.
" ji erkehrSerleichlernng. Man schreibt un» auS Laasphe, 2!. I Joni In Folge jahrelanger diesseitiger Bemühungen t r wlMetzr von Seiten der Königlichen Eisenbahndirection viffiitl jii|i|eftQnben worden, daß vom nächsten Sonntag, den 28. U. MS., ab bis auf Weiteres versuchsweise an aller i koinn- unb Festtagen ein Sonderzug (vorläufig nur Captin 3. Klaffe führend) 8" Uhr Abends von hier nach Ulaiiitog abgelaffen wird, sowie, daß von Marburg nach hier, vanüttagibillerS zum einfachen Fahrpreise auSgegeben mertata. Der genannte Zug trifft 1032 Uhr in Marburg ein, i ty also Anschluß an den 1054 Uhr von dort nach tehien gehenden Zug, Bisher ging der letzte Zug von :i tx t iiii Marburg 67 Uhr ab ; durch den neu eingeführten omichiW ist es also den aus der dortigen Gegend hierher ,mr,nnten Touristen ermöglicht, 2f/2 Stunde länger hier zu nitimdllen und sich an den Naturschönheiten unseres StaiWjil« unb seiner Umgebung zu erfreuen. Hoffentlich •.vtrbb'iuit auch von dieser Vergünstigung in Verbindung mit r 5 MlpreiSermäßigung ein ausgedehnter Gebrauch gemacht, d ar di» vorläufige versuchsweise Einführung dieser Maßrege Df- bald zu einer definitiven gestaltet.
11W deutsche Ausfuhr hat im Jahre 1895 eine beute »II Zunahme aufzuweisen. Die jetzt definitiv er- . ittitetiD Zahlen über die eingetretene Steigerung find in ^olgtNti Tabelle zusammengestellt:
Werth der deutschen Ausfuhr in Millionen Mark
1895 1894
©Ikcrmottinbuflrie 200,6 157,5
SIKkliniindustrie 151,2 122,9
«WSmftrie 268,9 229.4
EMliDion und Wäschefabrikation . . 101,1 95,4
Ei iftmLustrie 801,8 256,4
Äilttii; Metallindustrien 114,5 100,2
Mlttiir en unb Instrumente . . . 158,9 133,5
. Siklltrlcihlen und CocS 145,8 139,7
(Ml™die Industrie 299,0 270,9
Le Mmlbustrie . 165,8 132,0
PökSiitildustrie 104,4 91,9
Lstb^-Rsiche und Kunstgegenstände . 107,2 100,4
ttit Zunahme der Ausfuhr ist hiernach in allen Jn- bustt:nb: lwllsehnlich. In den meisten hat die Ausfuhr einen größnac lllmfang erlangt, als je zuvor, unb es bleibt nur zu »M«n, daß es der deutschen Gewerbthätigkeit gelingen awgeeilt neu errungene Stellung auf dem Weltmärkte weiter zu b «irrig|en und auSzudehnen.
" vlumenfpenben bei veerbigungen. Die hessische Grutzyff d:eS Süddeutschen Gärtnerverbandes be- 'amMsii- einem uv» zugegangenen Rundschreiben die Be- ftrcb?.«:tnt, die seit einigen Jahren, wie wenigstens die ■virtian: iserfichern, in Süd* und Westdeutschland seitens gdftiHtßii Behörden und religiöser Vereine im Gange find, um .Brauch des Blumenschmuckes bei kirchlichen Feier- lichkeÄm besonders bei Trauerfällen, entgegenzuarbeiten." ^:ueM!7gtzr sei der naffauische Pfarrerverein auf die Seite der iN^emfeindlichen Partei getreten und habe besondere Ablöi'WMn empfohlen, deren Ertrag zur Armenunterstützung
verwendet werden solle. Die Gärtner verweisen demgegenüber aus den Widerspruch, der darin liegt, daß man einerseits die Blumenpflege durch Schulkiader al« charac'crver- edelnd fördert, andererselrS aber die Blumenspenden unterdrücken will und z. B. Pflanzendecoratrouen der Kirchen bei Trauungen nur gegen besondere Gebühr duldet. Bon 20,000 deutschen Gärtnereien betreibt die Hälfte auch die Blumenbinderei, und in dieser finden an 40,000 Personen ihren Erwerb, abgesehen von den Händlern, der Draht- Industrie, Töpferei :c. Unter den Bluwenbtndern seien gerade viele arme alte Leute, Wittwen unb Invaliden, die der Armenpflege avheimfallen würden, wenn man ihnen die Beschäftigung nähme. Der Dortheil der Ablö-ekarten hätte sofort sein Gegengewicht. Zum Schluß erklärt daS Rundschreiben, die Gärtner erblickten io der Verminderung be« Blumenschmuckes eine Schädigung des religiösen Gefühl» und die Bedrückung eine» stet» göttlich geflauten, staats- treuen unb arbettlfatnen GewerbestanbeS.
0 Reiskirchen, 24. Joni. Heute feiert ber HanbelS- mann Herr Löb Ebelmuth dahier das seltene Fest der goldenen Hochzeit. DaS Ehepaar, desondtr» der Ehegatte, ist noch recht rüstig. £51
n. Boa ber Ribba, 24. Joni. Unsere Imker machen eben sehr vergnügte Gesichter, da sie bis jetzt einen recht guten Honigertrag hatten. Die Schwärme, die in diesem Jahr früher als man erwartet hatte, fielen, hatten eine recht günstige Zeit zum AuSbauen ihrer Wohnungen. Heute Morgen hatten wir ben ersten starken Honigthau in diesem Jahr. Bekanntlich gehören die Jahre mit viel Honigthau zu den für die Bienenzüchter ertragreichsten.
n. AoS Oberheffea, 24. Juni. Schon die ganze Zeit her stieß man im Anoncentheil unserer Kreisblätter auf die Veröffentlichungen der Bilanzen der verschiedenen Sparund Leihkassen, der Vorschuß- unb Crebitvereine vom letzten Jahr. Dabei muß es auffallen, wie hoch oft ber Reingewinn unb bamit zusammenhängenb die Dividenbe war. Wir haben Kaffen, welche einen Gewinn von 8 di» 12 pCt. vertheilen konnten. Wenn nun Meter Gewinn bte Differenz ber Activ- unb Pasfivzinsen repräsentirt, unb erstere nicht zu hoch finb, dann könnte man sich schon eher mit einer solch hohen Gewinnvertheilong einverstanden erklären, obgleich bei dem allgemein herrschenden niebrigen Zinsfuß eine geringere Dividende wohl auch als Ausgleich für baS Risiko der Kaffengründer angesehen werden könnte. Wenn aber nun die Sucht mancher Kaffen, mit hohem Reingewinn vor die Oeffentlich- keit treten zu können, gar so weit geht, dem Leihenden unter irgend einem schönen Namen birecte Abzüge an ber zu leihenben Summe von vornherein zu machen, sobaß bem- selben für je 100 Mk., bte er verzinsen unb später zurück- zahlen muß, nur etwa 98 ober 99 Mk. gegeben werben, so ist baS entschteben zu verwersen, unb unsere Kaffenvorstände sollten wohl bedenken, baß die Meisten, bte Gelb zu leihen gezwungen sinb, mit jeder einzelnen Mark rechnen müffen, und baß Borschußkaffen nicht auS selbstsüchltgen Zwecken ge- grünbet werden dürfen, baß biese vielmehr ihre Hauptaufgabe barin zu suchen haben, den Bedrängten vor Wucher- härrben zu bewahren uub ihm möglichst billig die fehlenden Baarmittel zu gewähren. DaS letztere ist namentlich unsrer bedrängten Landwirthschast sehr nöthig, da bet bem stetigen Preisrückgang der landwirthschaftlichen Producte baS in ber Landwirthschast angelegte Capital nur einen ganz geringen ZinSgenuß gewährt.
Büdingen, 24. Juni. Bet der heute dahier vorgenommenen Bürgermetsterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Wilhelm Knaf mit 383 Stimmen wtedergewählt. Die Gegencandidaten, Kaufmann H. I. Albert unb Schreiner- meister I. Wittekind II., erhielten 37 bezw. 16 Stimmen.
Darmstadt, 23. Juni. Ein Opfer des Berufs ist gestern der in weiteren Kreisen de- Odenwalbes bekannte Arzt Dr. Büchner zu Lengfeld geworben. Er hatte sich vor beiläufig 3 Monaten bet Behanblung einer Kranken eine Blutvergiftung zugezogen, ber er gestern nach gräßlichen Schmerzen erlegen ist. Frkf. Ztg.
8073 auf die 3urifhn, 7851 auf bte Medtciner, 3548 auf die Siudirenden der Bb'lofovbie, Pbllologte unb Geschickte, 2989 auf bte Oer Maürrmallk und ^aturam'senichastm, 1096 auf bte Pdarma- ceuten, 805 auf die S'ubiTerbfn ber CanbiDirlbf-taft (darunter die 370 StuMrenben ber öVo'äfte in Bonn cüibeariff-n), 572 auf die Stubirenben ber (iameralia unb ber KorflwisstnichiU, enbltd) 385 auf die Stubirendkn der ZabnheUkunbe (Rrgrnüotr ben letzten Jadren weisen bte kathottschen Theologen, die Juristen, die Philologen und Maldematiker eine weitere Zunahme, die evangelischen Theologen und die Mebictner einen weiteren Rückgang auf.
Verzeichnis? der bei der Fahrkartenausgabe Giesteu verkäuflichen Rundreise-, Lommer- nnd
Tonrensahrkarteu.
1) Set der StaätSbahu, nur in den Sommermonaten vom 1. Mai di» SO. September verkäuflich:
! a) RnudreiseRhein: Gießen—Wetzlar—Niederlahnstein- Rübcsheim—Wiesbaden—Frankfurt—Gießen ober
I umgekehrt. 10 Tage gültig. 1. Cl. 20.60 Mk., 2. Cl. 15.50 Mk., 3. Cl. 10.30 Mk.
b) Tont 14B: Gießen —Wetzlar — Limburg—Diez— Langenschwalbach — WieSbaben—Frankfurt - Hptdhf. Gießen ober umgekehrt. 3 Tage gültig. 2. Cl. 10.30 Mk., 3. Cl. 6 90 Mk.
c) Rundreise Gießen—Wetzlar —Betzdors—Köln—Cod- leuz—Gießen ober umgekehrt. 10 Tage gültig.
1. Cl. 2480 Mk., 2. Cl. 18.70 Mk., 3. Cl. 12.50 Mk.
d) Rundreise Hessen: Gießen—Frankfurt a. M.—Matn- a \ für ober Offenbach — Hanau —Fulba — Bebra — « Caffel—Gießen ober umgekehrt. 14 Tage gültig.
= 1. Cl. 27.60 Mk., 2. Cl. 20.70 Mk., 3. Cl.
* 13.80 Mk.
cn e) Sommerkarteu nach Norderney über Norbbeich ober Geestemünde (Bremerhaven) ober Cuxhaven unb zurück. Gültig 45 Tage. 1. Cl. 79.60 Mk., 2. Cl. 61 Mk., 3. Cl. 42.40 Mk.
। f) Sommerkarteu nach Borkum über Leer ober Emben ober Geestemüube (Bremerhaven) ober Cuxhaven
l unb zurück. Gültig 45 Tage. 1. Cl. 84 Mk., \ 2. Cl. 66.60 Mk., 3. Cl. 49.10 Mk.
Nähere Auskunft über die Sommerkarteu wird von der FahrkarteuauSgabe ertheilt.
2) Sei ben Oberheffifcheu Bahnen während deS ganzen Jahre»: a) Rundreise Gießen — Alsfeld — Fulda—Elm—Gelnhausen—Ntdda—Gießen ober umgekehrt. Gültig 8 Tage. 1. C'. 15.20 Mk., 2. Cl. 11.40 Mk., 3. Cl. 7.70 Mk. 25 Kgr. Freigepäck.
b) Touren rach dem Vogelsberg:
!Tonr 3 : Gießen—Hungen—Laubach zurück Mücke— Gießet, ober umgekehrt. 4 Tage gültig. 2. Cl. 2.50 Mk., 3. Cl. 1.90 Mk.
Tour 4: Gießen—Hungen—Laubach zurück Grünberg— Gießen ober umgekehrt. 4 Tage gültig. 2. Cl. 2.30 Mk., 3. Cl. 1.70 Mk.
Tour 5: Gießen—Hungen—Laubach zurück Schatten— Nidda—Gießen ober umgekehrt. 4 Tage gültig.
3. Cl. 2.50 Mk.
Tour 7: Gießen —Mücke zurück Schotten — Nidda— Gießen oder umgekehrt. 4 Tage gültig. 3. Cl. 2.40 Mk.
Tour 8: Gießen—Mücke zurück Gedern—Stockheim— I Gießen ober umgekehrt. 4 Tage gültig. 3. Cl. \ 2.80 Mk.
Zur Benutzung der in Frankfurt unb Hanau aufliegen- ben feststeheaden Runbreifekarten werben am hiefigen Fahr- karten-SchalterAnschlußkarten a2Mk. verausgabt. Diese wirb zugleich mit ber Rückfahrkarte nach Frankfurt (Hanau) gelöst, finbet bart auf die zu erwartende Rundreise* karte Anrechnung zum vollen Betrag, während zugleich die Rückfahrkarte gleiche Gültigkeitsdauer wie jene enthält.
Wir bringen diele hier bestehenden VerkehrSerleichter- ungen in übersichtlicher Zusammenstellung zur allgemeine« Kenntniß. Großh. Handelskammer.
Dermtföte».
• MoSbach (Baden), 24. Juni. Der jugendliche Verbrecher Ferdinand Weber auS Distelhausen, ber in den letzten Jahren Über hunbert Gebäulichkeiten seines HeimathS- orteS in Brand gesetzt und etwa 150,000 Mk. Schaden verursacht hatte, wurde von der Strafkammer zu 6 Jahren Gcfäugniß verurtheilt. Die Gutachten der psychiatrischen Sachverständigen widersprachen sich.
• Wie unberechtigt die Boreingeuommeuheit vieler Leute gegen die Zahl 13 ist geht au« der Schilderung des beim Unter- gang deS Dampfers „Drummond-Castle" geretteten Passagiers Mr. Marquard hervor. Dieser efnzige dem Tode entronnene Paffagier bewohnte nämlich die Kajüte Nr. 13.
Universität- - Nachrichten.
Die Frequenz der deutsche« Universitäten. Man schreibt der „Frtf. Ztg.": Die Gesammtzaht ber Stuvirenden, bte im laufenden Sommerhalbjahr an ben 21 deutschen Universitäten (bie Akademie Münster mit inbegriffen) immatriculirt sind, beträgt 29747 gegen 29 117 im vorigen Wmter und 29 107 im Sommer verrl offen en Jabres. Damit ist bie bisher höchst» Frequenz, 29 491 im Sommer 1889, noch übertroffen worden. Der Besuch Der einzelnen Universitäten ergibt sich aus der nachstehenden Tabclle, in welcher Überall des Vergleiches wegen zwischen Klammern zuerst die Besuchszahl des letzten Winters unb bann bie bc8 vorigjähriaen Sommer« beigefüot ist: Berlin 4649 (5368—4265), München 3777 (3621-3662). Leipzig 2876 (3019-2798). Bonn 1863 (1631-1760), Breslau 1425 (1390—1407), Halle 1415 (1488—1465), Freibura 1379 (1036—1412), Würzburg 1284 (1365—1342), Tübingen H77 (1138—1241), Heidelberg 1164 (1026—1252), Erlangen 1138 (1116-1154), Göttingen 1007 (870—879), Marburg 965 (888—952), Greifswald 948 (807-879). Straßburg 938 (1004—986), Jena 761 (682—730), Kiel 708 (538—749), Königsberg 700 (712—756), Gießen 630 (551—558), Rostock 500 (426—413), schließlich Münster 448 (434 —437). Bei Ausscheidung nach Facultäten treffen 1782 I auf bte katholischen unb 2646 auf bie eoangelischm Theologen, I
worreSdteuft in der Synagoge.
SamStag den 27. Juni
Vorabend 7* Uhr, Morgens 8“ Uhr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9" Uhr.
Verkehr, CattO» ttnfc VoUrwirthschaft.
yimtiure . 24 Juni. Fruchtmarkt Rother Weilen JL 13.90, weißer Weizen X 00.00, Korn X 9.50, Gerste X 0.00, Hafer X 6.90.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffm am 25. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16»/», Lust 18°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Seiden-Damaste Mk. 1.35
bis 18.65 p. Met. — sowie schwarze, weiße unb farbige Henna* derg-Leide fron 60 Pf. bis Mk 18.65 p. Met. — glatt, gestreift, carrtrt, gemustert, Damaste rc- (ca. 240 oersch- Qual, und 2000 versch. Farben, DesfinS rc-), porto- und steuerfrei ins Haus.
Muster umgehend. 24
Seiden-Fabriken 6. Henneberg d k. hoa.), Zürich.
Die Rentabilität jeder maschinellen
Anlage wird dedentend erhöht durch Aufstellung eine« ökonomisch arbeitenden BettiebSmotors. Als sparsamste Betriebsmaschinen sind die Locomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln von SU Wolf tn Magdeburg*Bocka« bekannt u. zu Tausenden in allen Zweigen der Ardustrie undLandwirthschast verbreitet. Gering erBrennmaterial- verbrauch, große Leistungsfähigkeit u. Dauerhaftigkeit sind dieHaupt- vorzüse dieser Maschinen, vermöge deren sie nicht nur auf allen deutschen Locomobil-Concurrenzen stet» den Sieg davongetragen haben, sondern auch auf zahlreichen Ausstellungen (u. a. in Chicago) mit den höchsten Preism ausgezeichnet sind. [411


