Ausgabe 
26.4.1896 Erstes Blatt
 
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v,Y 9R>thnnn I Ausführliche- entgolten die Rechte auf de« Monbamiu«

mit der Bildung beauftragt * w SV-.15M-. in bessere« Colonial-.

Packeren, zu haben i 60, 30 a. 15 Pfg. in besseren Colonial«, Delicatest- und Drogeo-Geschäfren. Für die gute Qualität

bürgt am besten da- 52jährige Bestehen dieser welt­bekannten schottischen Firma. Sogro- bei Türk u. Papst, Frankfurt a. M. 1707

Höflichkeit eh« Ater. Line ungewöhnliche Szene fand beim Schwurgericht zu B. statt. Nach Schluß der letzten Sache dankte der Borfitzeode den Geschworenen

ersetzen sei, so müsse Sarrien werden.

Pari», 24. April. Der Generalrath de- Seine« Departement- nahm eine Tagesordnung au, worin er da- Bureau de- Generalrath- beauftragt, diejenigen Maß­regeln zu treffen, welche die politischen Ereignisse beoöthigea tonnten.

_ CocwU» r-nd prwhtskJkf»

Siehe«. 25. April 1896.

M Kegi»e»t- L,rßellung. Heute Bormittag fand auf de» Trieb die Vorstellung unsere- Regiment- vor de» Cowmandeur Oberst v. Madai statt.

Aüher Soucert. Zu dem am Sonntag im Cafe Leib ftattstudevden Eoucert hat der Gießener Zitherkrauz de» Zitherverein Alpeurö-cheu sowie alle diejenigen htefigeu Zitherspieler, welche s. Z. im ersten Buudesconcert deS Lahnthalzitherbundes in Stein- Saalbau mitwirkteu (zusammen ca. 20 Zitherspieler), unter Leitung des Herrn Arnold zu einer Gesammraufführung gewonnen und werden unter Anderem auch die beiden Piöcen der Gesawmtchöre vom Bunde-concert nochmal- zur Aufführung gelangen. S. Inserat.

** Fleischmarkt. Eine in Bildung begriffene Gesellschaft mit beschränkter Haftung beabsichtigt, von der städtischen Der« walwng 3 Marktlaubeu zu pachten, um darin vorerst an den Wocheowarkttagen vom Lande etuzuführevde- Fleisch zu verkaufen. Die Genoffeuschafter, meist Laudwirthe der Umgebung, find bereit, die auf den Markt zu bringende Maare der städtischen Fleischbeschau zu unterwerfen. Eventuell sollen, wenn die Marktlauben zu dem beabsichtigten Zweck nicht ander» erhältlich, die Schlachtungen selbst im hiesigen Schlachthof vorgenommen werden.

* DerGetteibemarkt. (Bericht-Woche vom 17. bis 24. April.) Obwohl die Berichte über den Saatenstand in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und Rußland nicht ganz so günstig lauten, al- man vor vierzehn Tagen noch annehmen konnte, und auch inzwischen das rauhe Wetter fortdauerte, so fand wegen deS großen Angebotes an amerikanischem Weizen doch nur eine vorübergehende Steigerung der Getreidrpreise statt und die Preise ermatteten bald wieder. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen (je nach Qualität und per 20 Centner) für 150 bis 160 Mk., Roggen für 118 bi- 122 Ml., Gerste für HO bis 170 Mk., Hafer für 115 bi- 145 Mk. Mais 89 bis 94 Mk.

Darmstadt, 24. April. Die in verschiedene Blätter, auch dieKöln. Ztg." übergegaugeue Nachricht von der erfolgten Penstontrung des Stadtcommandanten Oberst Otto ist dahin richtig zu stellen, daß der Genannte zum Generalmajor befördert wurde und jetzt sich noch in activem Dienste befindet - wie wir hören, soll er allerdings sein Gesuch um Pensiontrung eingereicht haben und Oberstlieutenant v. Grolman in Berlin sein Nachfolger werden. Die Bauthätigkeit hier mit dem beginnenden Frühjahr ist, trotzdem über hundert Wohnungen, wenig gesagt, leer stehen, wieder recht lebhaft - auch viele Neubauten an Stelle alter werden errichtet. In der oberen Landwehrstraße wurde, zum Leidwesen aller Gärten innerhalb des Stadtgebiets zu schätzen Wissender, der Krick'sche Garten avgekauft und wird bis zum Spätjahre mit einer Reihe von Miethhäusern besetzt sein. In der Grafenstraße, etwas von der Straße abgerückt, errichtet Bauunternehmer Christ einen großdimensionirteu Bau, der als ständiges Concerlhaus dienen soll- ein ständiges Specialitäten-Theater (Orpheum) haben wir bereit».

Darmstadt, 21. April. Einen hübschen Beleg für die Kenntnisse der Amerikaner in den Politi- schen und geographischen Verhältnissen der alten Welt liefert die Adresse einer Benachrichtigung, die, von einer hohen arneri- kantschen Behörde ausgehend, kürzlich bei einer hiesigen amt. lichen Stelle anlangte. Die Aufschrift lautete wörtlich: Grand Duchy of Hesse Damstadt, Mayence Austria. Zu deutsch: Großherzogthum Hessen«Darmstadt, Mainz, Oesterreich. Die Weglassung de»r" in Darmstadt läßt auf mehr Localkenntniß schließen, al» die absendende Behörde nach dem weiteren Wortlaut der Adresse zu besitzen scheint. Eine gewagtere geographische Combination hätte wohl selbst ein französischer Journalist kaum zu Wege gebracht.

Zwickau, 24. April. Eine Massenvergiftung hat in Mülsen «St. Michael in der Gastwirthschaft Bolkel durch -um Mittagessen verwendetes Mehl stattgefunden. Zwei Personen sind gestorben- die übrigen liegen hoffnungslos darnieder.

*Möblirte Herren" in tausend Nöthen. Ungeheuer zahlreich waren Mitte dieses Monat» die Kündigungen der­jenigen Chambregarnisten, die in jenen Straßen B erlin» wohnen, welche direct oder iudirect nach dem AuSstellungS- gebiet in Treptow führen. ES find selbst Chambregarnisten mit der Logiskündtgung nicht verschont geblieben, die sogar schon jahrelang dasselbe Quartier inne hatten. Die Ber- miether und Bermietherinnen aller dieser Zimmer setzen eben größere Hoffnungen auf die Ausstellung, und da fie von Ausstellern und Besuchern derselben höhere Preise für Logt» fordern, so versprechen fie fich auch eine große Mehretonahme ßTflen jetzt, wo fie eigentlich nur für ein Spottgeld vermiethet Haden. Wenn die Bermiether und Bermietherinnen, die fast alle auf» Bermtetheu angewiesen sind, fich nur nicht ver« rechnet haben!

* Die Kinder essen el gern. In kaum 15 Minuten läßt fich ein liebliche» Gericht durch einfache» Kochen der Milch mir Brown L Polsou» Mondamin Herstellen. Die»

ergibt eine nahrhafte und leicht verdauliche Speise und reizt durch seinen eigenen Wohlgeschmack Kinder und Kranke zu weiterem Genuß. Zusatz von Vanille, Citrone, Fruchtsaft, sauce ic. gibt auf dem Familtenttsch ein köstliche» Dessert.

in üblicher Weise für ihre treue und hingebeude Mitwirkung. Kaum waren die letzten Worte verklungen, al» fich der Ob­mann, ein peufiouirter Oberst, erhob, und in mächtigen Worten die Verdienste de» Borfitzeuden prie», indem er, wie die Köln. Bztg." schreibt, ihm im Namen der Geschworenen für seine unparteiische und geschickte Leitung dankte. Darauf brachte er ihm ein dreifache» Hoch au», in welche» nicht nur die Geschworenen, sondern auch die anwesenden Bertheidiger und Zeugen begeistert eiufieleu. Sogar der Angeklagte hat fich, wie erzählt wird, in bescheidener Weise dieser Huldigung angeschloffen.

* Papa, da ist ja «ufere Mama! Dor H/z Jahren ver­schwand spurlo» die Frau einer Arbeiters in Dortmund. Alle Nachforschungen nach ihrem Aufenthaltsorte blieben er« folglo», der besorgte Gatte zählte seine beffere Hälfte längst unter die Tobten. Er ergab fich in sein Schicksal, und schlug fich mit seinen fünf Kindern kümmerlich durch. Am 17. April Nachmittag» besuchte er mit seinen Lieblingen die Dort­munder Kirme». Eine besondere Anziehungskraft übte die Melich'sche Bude aus. Während alle audereu deren schöner Musik lauschten, und die elegant costümirteu Damen vor der Schaubude musterten, rief plötzlich das älteste Kind:Papa, da ist ja unsere Mama!" Auf diesen Ruf flüchtete eine der Künstlerinnen" in die Bude, der Mann ihr nach, und es gab förmlich eine Jagd auf das Frauenzimmer, die mit der Festnahme derselben unter dem Publikum endete. Die Treulose" wurde, so berichtet da» 72B. Tgdl.", später durch die Polizei in sicheren Verwahr gebracht.

«inen Act abscheulichster Bosheit begingen dieser Tage zwei 14 jährige Fabrikarbeiter in Langenbielan. ES gelang ihnen, ein Stück giftigen Farbstoffes aus der Fabrik, in der fie beschäftigt waren, fortzuschmuggeln, und nun for­derten sie einen 12 jährigen Knaben, der ihnen begegnete, auf, daS Gift zu essen. Als er sich weigerte, drohten sie ihn zu schlagen, dagegen versprachen sie ihm, wenn er daS Stück esse, fünf Pfennige zu geben. Hierdurch ließ fich der Knabe bewegen, den Giftstoff zu verzehren, doch schon auf dem Wege nach Hause trat Erbrechen ein, und obgleich ärztliche Hilfe eintrat, mußte er nach stundenlangen, schweren Leiden seinen Geist aufgeben. Der Fall ist um fo bedauerlicher, als der Vater des Vergifteten, ein Fabrikarbeiter, von .feinen vier Kindern schon eines durch Ertrinken, ein anderes durch lieber- fahren verloren hat. Die Burschen, die daS Verbrechen verübt, find ermittelt.

Die Heilsarmee und ihrGeneral". Der jüngst in der Heilsarmee ausgebrochcue Zwiespalt.hat die allgemeine Aufmerksamkeit wieder dieser eigenthümlichen Genossenschaft und der Art ihrer Entstehung zugewandt. Wie kommt eine Vereinigung von Männern und Frauen, die sich in ausge­sprochener Weise den Werken deS Frieden» widmet, zu einer Organisation, die wie ein Hohn auf ihre so feierlich ver­kündete Mission klingt? Die Antwort ist einfach: Durch den Zufall, der so oft schon in den wichtigsten Dingen den AuSschlag gegeben hat. Die Heilsarmee verdankt ihre militärische Verfassung so besagt ein Artikel Über die Spaltung der Gefolgschaft deS Generals Booth inUeber Land und Meer" dem an fich belanglosen Umstande, daß der ältere Booth al»Generalsuperintendent der christ. lichen Mission" abgekürztGeneral" genannt wurde. Da deS Generals Helfer und Agenten weder Pastoren noch Prediger genannt werden konnten, fo machte der VolkSmund Kapitäne" aus ihnen, und so wurde aus der bloßen Be­nennung eines Generalstabs ein wirklicher Generalstab und aus diesem eine ganze Armee mit allen Chargen und allen ReffortS und UnterressortS einer solchen.

Wie ein Säufer im Kriege cuttert wurde. Wir waren nur einige Mann auf dem weitest vorgeschobenen Vorposten in einem verlassenen vornehmen Schlosse und hatten al» die ersten Ankömmlinge einen reichen Borraih an Wein, Cognac, Rum 2c. gesunden. DaS Rcquiriren aus eigene Hand bereits gelernt, bot uns dieser Fund natürlich eine sehr willkommene Stärkung. Freilich, einer von unß kannte kein Maß und war, al» Säufer bekannt, schon in der Heimath nur früh nüchtern. Dieser Fund hatte ihn um den Verstand gebracht. Wie ein Todter lag er, gewaltig schnarchend, in einer Ecke. Da» hätte nun nicht viel auf sich gehabt, da wir die Wache für ihn übernahmen. Allein da erschien in der Ferne ein großer Trupp feindlicher Cavallerie, in gerader Linie auf unß zukommend auf dem Wege, der zum Schlosse führte. Nun hieß es eilig, möglichst unbemerkt, retiriren. Ja, aber unser betrunkener Kamerad war nicht zu erwecken. Zeit gab keine zu verlieren und in die Hände der Feinde wollten wir ihn auch nicht fallen lassen. Da kam einem ein guter Gedanke. In der Nähe stand ein leerer steinerner Wasser« trog. Schnell den Kameraden darunter gelegt und den Trog umgestürzt, so bleibt er den Feinden verborgen: denn es war anzunehmen, daß fie fich nicht festsetzten, sondern nur daß Terrain recognoßzirten. So war es. Nach genauer Durchsuchung sahen wir fie von der Ferne wieder von dannen reiten. Vorsichtig und langsam konnten wir unß wieder dem Schlosse nähern. Natürlich galt unser ersteß Interesse dem Tröge. Aber waß hörten wir? Lin klägliches Winseln, Jammern, Scharren, Kratzen, halb verständliche Worte: Gerechter Gott, erbarme Dich! Nie in meinem Lebe« will ich mich wieder betrinken, hilf mir'" Wir hoben nun den Trog mit vereinten Kräften auf. Und vor un» stand eine bleiche, zitternde Jammergestalt. Der Angstschweiß rann ihm über die Stirn. Kaum hatte er fich in die Höhe gerichtet, so athmete er tief auf und konnte nur noch schwerfällig die

Worte sprechen:Gott sei Dank! Ich glaubte, die Fr«-»^ hätten »ich lebendig begraben. Daran wäre nur das Tiiukv: schuld gewesen. Bon nun an will ich auch teilen Tropfs, mehr anrührev .... ßebenbtg begraben zu sein tft z» Schrecklichste, was auf der Wett geben kann." Er auch Wort gehalten.

* Nit großer Ungeduld erwartet jede Hausfta» ta Frühling, welcher ihr nebst andern Annehmlichkeiten diejenige bringt, ihre Suppen wieder mit frischen Su-pev Mutern kräftigen zu können. Die neuerdings nnenetnt eingetretene kalte Witterung hat ober die gehegte Hasste, wieder zerstört und glauben wir unseren liebeuswürdtge» Leserinnen einen Gefallen zu erweisen, wenn wir fie aus ein ausgezeichnete» Ersatzmittel aufmerksam machen, anf ,öflggjg Suppenwürze". Nur einige Tropfen von dieser Würze g, nügen, um eine jede noch so schwache Suppe aagenbliiit gut und kräftig zu machen. Insbesondere ist btt fa jetzigen Jahreszeit die Qualitätau fines herb» p empfehlen, weil sie durch ihren Geschmack die zu, tkii noch fehlenden Suppenkrauter in ausgezeichneter Weise ersetzt. Maggi» Suppenwürze kann in allen Colonial- aal £<?. cateßwaareuhandlungen bezogen werden.

* Zn» Schutz der Ehefrauen. Unter vielen Vetiti»e>, welche im Reichstage etngegangen find, liegt jetzt ttir solche vor, welche ganz gewiß vor anderen ernt Bcrttni- tigung verdient. Es handelt fich um eine Verschärfung der §§ 223 und 232 de» Strafgesetzbuches. Nach § 223 tm allerdings die Mißhandlung der Ehefrauen beftraft. Re$ § 232 ist aber der Strafantrag der Ehefrau erforderlich. Gerade die» ist jedenfalls eine der schwersten Lücken, h< unser Strafgesetzbuch haben kann. Nicht» ist unbiQign, u daß man von der mißhandelten Frau diesen Schein ie langt. Nicht nur wird fie in den meisten Fällen ihre fyt dadurch verschlimmern und den vorhandenen Zwietpali c weitern und vertiefen, sondern e» ist an fich für vu« Dulderinnen eine unbillige, ja, höchst unchristliche Fordnur^, daß fie selbst ihre Männer verklagen sollen, Seiten! he meisten Mißhandlungen der armen Frauen geschehen j, , der Trunkenheit ihrer Männer, und da» Maß von Veito, welche» hier täglich von armen, schutzlosen Frauen fetteri solcher in diesem Zustande unzurechnungsfähiger »Üthentze geduldet wird, ist weit und tief wie da» Meer. Das Hui selbst muß den Schutz solcher hart geprüften Wesen in:tt Hand nehmen.

Oberst und Lieutenant. Da» Schuldeomacheu ic Offiziere wird in der österreichischen Armee sehr ftreq geahndet, und mancher der Herren muß oft lange unfreteilt| da» Zimmer hüten, weil der gestrenge Oberst voa itgeti einem Manichäer eine Klage erhalten hat. Ein Ägxaaei Blatt erzählt nun folgende ergötzliche Geschichte: In eien Regiment das jedoch nicht in Agram garnisontrt diente rj junger, lustiger, immer zu Streichen aufgelegter fiitutenent der von einem Geldgeber, dem er 100 Gulden schuldere, verklagt worden war. Der Oberst des Regiments war ä Bezug auf Schulden äußerst streng und dem Lieutenant, 'n für 11 Uhr zum Regimentsrapport bestimmt Word»«, blühten sichere 30 Tage Zimmerarrest, wenn er bis dadii die Sache nicht ordnete. Nach Hause zu schreiben war ich» zu spät, im Orte war kein Geld aufzutreiben, was tbun? - Um halb 11 Uhr klopft eS an der Kanzlei des Obers-re. Auf feinHerein!" tritt der Lieutenant ein. «Herr Oberst, ich bitte gehorsamst, darf ich mit dem Herrn Obersten einige Worte privat sprechen?"Bitte",entgegnete derSestrenge. - Ich bin von meinem Geldgeber verklagt worden und bi um 11 Uhr zum Regimentsrapport bestimmt. Wenn ich dir Sache bis dahin nicht ordne, dann sperrt mich der Hen RegimentScommandant in einer halben Stunde sicher m\ Ich bitte daher den He.rn Obersten, mir 100 ®ult« be­leihen." Ganz perplex sah der Oberst den Vleuteinf u, der mit dem unschuldigsten Gesicht von der Welt wt chm stand. Endlich griff der Gestrenge in die Geldtasche ob i»1 dem Lieutenant die gewünschte Summe. Nach einer halbet Stunde stand der Lieutenant mit der Quittung vor bm RegimentScommandeur, der große Mühe hatte, »ährend dv RapportS ernst zu bleiben.

Sine löbliche Ausnahme von der trockenen Kegel den Redactionen der Zeitungen die ersten MaikLser Schmetterlinge, vielleicht auch die größte Karl«ssc einzusenden, letztere jedoch mit der Bitte, den Namen »< glücklichen Besitzers zu verschweigen, hat die Schlozdrauw in Eisenach gemacht, indem sie der Siebaction derMeiaa^t Werra Ztg." ein Fäßchen ihresWartburgbräu," des nevrst t Erzeugnisses des thüringischen Braueretgewerbes, übtreuti hat. Der Stoff ist ganz vortrefflich befunden worden.

Eäugesandt.

Uten, 26. 8prU 1M-

Jn diesigen und auSwärtigm Fachkreisen ist eine lrbdeiu wegung in Anregung gebracht worden aur Erklärung etoef* *«* im vorigjäbrigen Wettbewerb zurrlangtmt W tW* der »nm 22 «ttUtrbetnischen Kretsturnfeft Gebäulichkeiten wie FeflyulU nnb diesem Wettbewerb mit dem erste» EhrenpierS oon luO IHr. (fcnhDÜrfe haben sich, von einigen unwesenllichen Sbweichunz« r sehen, alS diejenigen deS Herrn Ratbsdaumeister Klimm in erwiesen und waren dieselben zum 8. Allgernttncn ,

fest in BreSlau, das vom 21. bis 26. Juli 1894 fl'tHert entsprechender Vergrößerung und dleb.nbauren u. f. ®-® gekommen. Derartige genaue Gopten anerkannter Cr jtnai niemals baS Recht besessen, unter anderem Namen als d^> bet wirklichen Verfasser» zu einem Wettbewerb iugelasien an« denn mit dem ersten Preis gekrönt ,u werden. Die dustchev zeitung, Jahrgang 1894, Nr. 68, brachte einenutlilbrliA« , mit ilbbtlbunflcn. was wohl al» Vorbild »ebtent bat- ®1 I p wünschen, daß biese leibige Angelegenheit io schnell »U mW« regelt und ber den Herren s. Zt. übergebene Shtevprei» »o ber Armen Gießen» jurüderflattet würde. ____

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