Ausgabe 
26.4.1896 Drittes Blatt
 
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einem dieser Blätter stand geschrieben:

jüngste und sie hat nicht minder auch ihre Geschichte, als

stades vergebens Heilung sür een gemarterten Körper erfleht 1 Zahl war mit einer Feder geschrieben, die fast bleisttftartige

Und als sich der kaiserliche Zug in Bewegung setzre, als die melancholische königliche Erscheinung dahinschwand, reichte der König, der mit thrävenden Augen den Waoen deS Kaisers verlaffen hatte, mit zitternder Hand jene Blätter CriSpi hin, welche die Antworten Kaiser Friedrichs enthielten. Auf

zum letzten Male Dein Italien, meine mir so überaus theure Erde!"

* Die kleinste Stadt Deutschland» ist nicht etwa auch die

Ich grüße vielleicht

jedes andere Famtlien-Journal an Reichhaltigkeit übertrifft.

* Crimiualphotographie. Neue interessante Fälle der Ueberführung von Verbrechern durch die Photographie führte der Erfinder der Crimiualphotographie, der GerichtSchemtker Dr. Jeferich, am 21. ds. MtS. den im Saale der Kriegs. Akademie zahlreich versammelten Mitgliedern derDeutschen Gesellschaft von Freunden der Photographie" in Berlin vor. Ja Oberschlefien war eine Frau ermordet, der That verdächtig waren der eigene Mann der Frau und ein Genosse desselben - beide beschuldigten sich gegenseitig der Thäterschaft, und eS galt nun festzustellen, wer die That wirklich ausgeführt. An den Sachen beider hatte man Haare entdeckt, Dr. Jeferich Photo- graphirte dieselben in starker Vergrößerung und stellte so ohne weiteres fest, daß die Haare, die sich an den Kleidern des Ehemannes gefunden, mit denen der Frau identisch wären, während der beschuldigte Genosse nur ausgefallene eigene Haare an seinen Kleidern gehabt hatte. Eine schwere öffentliche Urkundenfälschung konnte Dr. Jeserich durch da» photographische Verfahren Nachweisen, welche« verschiedene Tinten klar zur Untertreibung bringt. Ein Mann war am 21. eines Monat« vor Gericht geladen, batte den Termin versäumt und um den daraus entstehenden kleinen Unannehm­lichkeiten zu entgehen, auS der 21 eine 24 gemacht. Er büßte die Dummheit mit einer sehr schweren Strafe. Uebcr- zeugend klar trat im vergrößerten photographischen Bild eine Fälschung zu Tage, bei der au« einer 200 eine 1200 ge- macht war. Hier erkannte man nicht nur die Unterschiede der Tinte, sondern auch die der Federn. Die ursprüngl che

hatte. Der König hatte, gefolgt von CriSpi, damals Minister­präsident, den Waggon verlassen, er trag den Trauerflor am Eylinderhut und einen schwarzen Ueberrock- er erschien uuS traurig, betroffen und nervös. Diese Begegnung mit seinem besten Freunde, mit Fritz, wie wir alle tu Italien ihn damal« nannten, der krank über die Alpen heimkehreu wollte, um nimmer wiederzukehren, mußte daS liebevolle Herz König Humbert« betrüben, der gewohnt gewesen, seit vielen Jahren im Glück und Unglück seiner Familie und de« Lande» den schönen, guten, mächtigen deutschen Prinzen an feiner Seite zu sehen. Der kaiserliche Zug traf ein. In einem völlig verschlossenen Waggon erschien hinter den großen Scheiben in ihrer ganzen Größe die schlanke Gestalt de« neuen Kaiser», sein große«, so ernst blickendes Auge, sein blonder Bart, sein melancholisches Lächeln. Kaiser Friederich erwartete mit offenen Armen unseren König. Die beiden Herrscher hielten sich lange innig umschlungen. Und da« Publikum, die bärtigen Deutschen, die barhäuptig, traurig umherstanden, als fühlten sie bereits, daß sie ihren angebeteten Fritz nicht mehr Wiedersehen sollten, und wir Alle, die den großen Fürsten liebten, al« gehörte er zu unserem häuslichen Kreise, wir Alle fühlten eine Beklemmung in unserer Kehle, al» wären wir Augenzeugen einer Scene intimen eigenen Schmerze«. Fritz konnte nicht sprechen- er schrieb die Antworten auf kleine, lose Blätter nieder und überreichte sie dem König.

Schriftzüge hinterlassen, zur 1 war dagegen eine benutzt, die gerändert hatte, so daß man deutlich zwei Ränder und eine dünnere Mittelschicht erkennen konnte. $ri übel bekommen ist einem Schlaumeier der Versuch, da« tz t eorrigiren zu wollen. Auf die Nummer 1212 war großer Gewinn gefallen, der Inhaber de» Loose» 1712 fc-, au» der 7 eine 2 gemacht, den Gewinn auch glücklläj t gehoben- ehe er aber die Früchte genießen tonnte, »» sich ein 2. Gewinner. Beide Loose wurden Photograph» und daS gefälschte kam klar zur Erscheinung. Durch , Photographie entlarvt wurde auch ein Fälscher au« . guten Kreisen, der au« einer 1200 eine 20200 gew^ hatte. Er hatte ursprünglich nur eine 2 vorsetzeo »e|< da aber der Abstand zwischen der 2 und der folgende« 1 groß geworden, hatte er au« der 1 eine 0 gewacht, m um gleichmäßige Stärken herzustellen, auch die beide» Nullen theilweise nachgezogen. Im Bild sah man nicht ur- tote weit nachgezogen war, sondern konnte auch ganz demli unter der ersten 0 die 1 erkennen. Später fand »an ut Zettel, auf denen der Fälscher Vorstudien gewacht, Jahre Zuchthaus wäre« die wohlverdiente Sühne. Rrc verhängnißvoll ist e« für einen Fälscher geworden, baß Jeserich,che Photographie auch Slexe durchdringt, lif Wechsel war eine Zeile dick au«gestrichen, und e« »arte Bü3 zum Zweck eine« Betrugs die Behauptung aufgeftdU, beb hier ein Dom cilvermerk gestanden. Jeserich photozra;^ den Wechsel, und aus den dicken, klexartigen Stulcn klar die frühere Schrift hervor-z. Z. Hotel ÖhW Alexander, Neue Friedrichstraße". Auch Rasur n nfc: man mit größter Klarheit. Ein ungetreuer Vorwand ha» auf einem Werthpapier denAußer EurS^-Dermerk btitm- mit bloßem Auge war nicht« mehr sichtbar, im pbetip phlschen Bild erkannte man aber bte einzelnen deS Vcrm-rks noch so genau, daß Jeserich eine Copie laut hatte zeichnen können, die mit dem benutzten Stempel, Jeserich unbekannt gewesen, genau übereinstimmte. 6fr gefährlich werden den Fälschern Kniffe in SchrifisttL totil sie Photographin leicht einen Anhalt bieten dafür. irgend welche nachträgliche Zusätze gemacht find. Schm züge, die vor dem Kniffen bereit» vorhanden gewesen, r leiden nämlich beim Kniffen wegen der damit d erb roter Beseitigung der Satinirung eine Unteibredjung, Schr-toi, die nach dem Kniffen eingefügt worden, laufen an ben Bi» stellen au«. Dr. Jeserich konnte auch hierfür einige maxtu Beispiele vorführen. Sehr intereffant ist auch, wie Dr. Inw- durch die Photographie zwei Geldichrankdiebe übcrf&^rte. h erst vor Kurzem in Berlin unschädlich gemacht find, tti hatte bei den beiden Verbrechern ein merkwürdige» Jnstrum: gefunben, von bem mar annahm, daß e« zum Heran» brrto von Stücken au« den Wandungen der Geldschränke flcim Ein solches auSgebrocheneS Stück war noch öorgefonba Jeserich photographirte dasselbe und ein zweite« Metallit?. daS dem Druck de« Instrumentes aukgesetzt geweseo, m konnte an den Druckflächen beider StÜ.e genau übern» stimmende eigenartige Reibungen zur Erscheinung irtogri Leider fand der Jeserich'sche Vortrag einen vorzeitige, durch Versagung deS ProjectionSapparat», in Folge Itfa | konnten u. A. Photographien der dem Polizeioberfteo aran zugedachten Höllenmaichine nicht mehr vorgezeigt »erben

* Ihr Ideal. Onkel:Nun, L eschen, wa« möchui Du, wenn Dein Privatunterricht zu Ende ist, für eint S4« besuchen?" Lieschen:Die Kriegsschule!"

und von allen Griten laufen die Anmeldungen aus der Ferne ei«. In der näheren Umgebung aber scheint noch viel Un­klarheit Über dieses hier zum ersten Male gewagte Unter­nehmen zu herrschen. Wer einen Hund auszustellen wünscht, muß zuvor denselben auf einem Formular, welches vom AnSstellungSdirigenten Dr. Urlaub, .Heidelberg, Obere Neckarstraße 1, zu beziehen ist, anmelden, und zwar muß für jede Klaffe ein besonderes Formular auSgesüllt werden. Auch muß dem Anmeldebogen daS Standgeld, welches 810 Mark für jede Klaffe beträgt, beigefügt werden. Der Aumeldeschluß ist auf den 26. April festgesetzt, doch wird dieser Termin möglicherweise um einige Tage verlängert. Hnnde, welche nicht vorher angemeldet und zugelassen worden sind, können nicht zur Ausstellung gebracht werden.

* Kaiser Friedrich» Abschied von Italien. Der Abgeordnete Ferruccio Macola, dessen Schilderungen vom afrika­nischen Feldzuge die Runde durch die europäische Presse machten, erinnert gelegentlich deS Besuches Kaiser Wilhelm« io Venedig in seinerGazetta De Venezia" in feiner, ftim- viuugSvoller Weise an eine Begebenheit, die sich am 11. März 1888 auf der kleinen Station von San Pier d'Arena ab« spielte. Ec schreibt:Ich erinnere mich jene« Tages, als wäre e« gestern gewesen. ES regnete- ein feuchter Wind drang bi» auf die Knochen - dunkler Himmel, Rauch, Schmutz. Der königliche Extrazug hatte unter dem Dache der Station von San Pier d'Arena Halt gemacht, um den kaiserlichen Zug zu erwarten, welcher Kaiser Friedrich III. nach Berlin bringen sollte, der von dem Zauber unsere« ligurischen Ge-

Cfibinge«, 23. April. Wie mau demBüd. A." mit- theilt, sollen bei der geplanten elektrischen Beleuch­tungsanlage Hierselbst die ElectricitätSmeffer in de« ge- wöhnljchen Haushaltungen in Wegfall kommen und dafür der Consum abgeschätzt werden. Da ferner die JnstallatlonS- kosten sich gemäß eingelaufener Offerten auf 57 Mark per Lampe ermäßigen, dürste einem recht belangreichen An­schlüsse wohl nichts mehr im Wege stehen und daS Werk recht bald zu Stande kommen.

AlSfeld, 23. April. In seiner Sitzung vom 21. d. M. beschloß der Stadtvorstand einstimmig die Herstellung einer Quellwasserleitung. Damit hat eine Frage endgiltig ihre Lösung gefunden, welche in unserem gerade keine« durchweg fühlbaren Wassermangel unterworfenen Städtchen Jahre hindurch die beiden Parteien de«Für" undWider" in gegenseitiger Aufregung erhielt und deren Gegenstand nunmehr allgemein als zweckmäßig anerkannt wird. Möge die neue Wohlfahrtseinrichtung, deren Concesfion gegenwärtig bei Großh. KreiSamt bezw. Großh. Ministerium nachgesucht wird, sich nach ihrer in nicht zu weite Ferne gerückten Fertigstellung der Zufriedenheit unserer gejammten Bürgerschaft erfreuen!

V. Ans dem BogelSberge, 24. April. Unsere Vogels­berger Lohrinde har auch dieses Jahr gute Abnehmer ge­funden. Doch find die Preise etwas niedriger geblieben, als im Vorjahre. Die Rinde wurde von verschiedenen Cou- sumenten auS der Umgegend bezogen, bei denen die Trans­portkosten keine so hohe find.

G. Gernsheim a. Rh , 25. April. Die berühmten

Röntgen-Strahlen haben ihren Weg auch bis zu un« gefunden. Herr Realschul-Director L. hat Im Laboratorium der hiesigen, erst im vorigen Jahre neu errichteten Real- schule, verschiedene sehr interessante Versuche gemacht, wobei er von denjenigen Herren deS Lehrercollegiums unterstützt wurde, bereit Fächer Physik, Chemie, Mathematik, überhaupt , .

Naturwiffenschaften find. Zuletzt wurden Versuche hinfichtlich ihre größer gewachsenen Schwestern. Im Hauensteiner- oder der Röntgenstrahlen gemacht, die durchaus gelangen. Die Hotzenland im badischen KreiS Waldshut liegt sie mit ihren

epochemachende Entdeckung erobert sich nach und nach auch elnhundertfiebenundfünszig Einwohnern, welche in Heft 20

die kleinen Stätten der Wissenschaft. der illustrirten FamilienzeitschriftFür Alle Welt"

______ __ ---______________ii j 'm I (Deutsches BerlagShauS Bong & Co., Berlin Wv Preis DemKdrt*- des VlerzehntagshefteS 40 Pfg.) al« ein ganz eigenartiger

v I Menschenschlag geschildert werden. Sie gehören zu dem alten

* Frankfurt a. M., 24. April. Der zweite Renn- alemannischen Volksftamme und sind die malerisch schönsten

tag findet morgen Sonntag am 26. April statt und zwar I Figuren des Schwarzwaldes. Ehemals gehörten die Ge­stehen sechs Rennen, davon zwei Flach- und zwei Hürden- meinden des HotzenlandeS und mit ihnen Hauenstein zu einer rennen, sowie zwei Steeple-ChaseS auf bem Programm, zuEinung", zu einem SelbstverwaltungSverbanbe unter Ober- welchen InSgesammt 99 Nennungen eingelaufen finb. Zu I Hoheit des Erzhauses Oesterreich, unterlagen aber im Kampfe den am letzten Sonntag gelaufenen Pferden sind noch eine um ihre Unabhängigkeit gegen die mächtige Abtei St. Blasien, große Anzahl neuer hinzugekommen, so daß die Betheiligung Der erste Anführer in diesem Kampfe war ein Salpeter- in den einzelnen Rennen sicher eine sehr starke sein wird I fieber Friedolin Albing, unb nach ihm wurde derselbe der und sehr interessante sportliche Kämpfe in Aussicht stehen. ISalpeterkrieg" genannt. Und heute gibt es in Hauenftein

Couditor-Iuuuug Frankfurt a. M. Anläßlich des Der- noch sog.Salpeter", welche den jetzigen badischen Behörden bandStage« des südwestdeutschen Verbandes, welcher Mitte I zuweilen Schwierigkeiten machen und oft passiven Widerstand Juni d. I. in Frankfurt a. M. tagt, wurde von der Mehr- I leisten, wenn eS sich um die Erfüllung staatlicher Pflichten zahl der Jnnungsmitglieder beschlossen, eine reine Conditor- I handelt. Nicht weniger interessant sind die in demselben Ausstellung abzuhalten, zu welcher Arbeiten und Erzeugnisse Hefte enthaltenen Artikel Über Verbrechermessungen, über von Meistern, Gehilfen und Lehrlingen zugelassen werden. Selles Farbenphotographie, über Dickleibigkeit, KriegShunde, Außerdem werden Erzeugnisse von Conditoreiwaaren-Fabri-- Spitzen, Schätze auf dem Meeresgründe, über das Reiten kanten, Chocoladen und Confituren,LuxuSpapiere für Condttorei- I der Damen in Australien, das älteste Zweirad, Monaco, zwecke, Rohmaterialien für Conditorei, Molkerei und Müllerei- I und über die jetzt sehr zeitgemäße Kunst deS Osterhasen, in producte, Südweine und Liquenre, Formen, Geräthschaften I welchem daS Färben von Ostereiern gelehrt wird. Daran unb Maschinen, Waffeln, ätherische Oele, Gewürzextracte, schließen sich zwei große Romane:Glücksspiele am Hofe" Cartounagefabrikation, optischeZuckerwaagen, sowie bieLlteratur I von Karl Ed. Klopfer unbIn der kleinsten Hütte" von in unserem Fache zur Ausstellung gelangen. Wir bringen F. v. Kapg-Effenther, eine NovelleKinder der Zeit" von dies heute schon zur Kenntniß der JnteUffenten mit dem I Emil Roland unb eine ganze Reihe kleinerer Aussätze. AuS Beifügen, baß die Räumlichkeiten der neuen Börse, mitten in I dem reichen künstlerischen Schatze von Illustrationen hebt der Stadt gelegen, dazu gemiethet sind und hoffen auf eine I sich daS buntfarbige Aquarell Facsimile des Gemäldis von recht rege Betheiligung. Alle Anfragen und Zuschriften I A. Pary»Im Spielsaal von Monaco" hervor. Dann werden erbeten unter Adresse: Herrn G. Starke, Seiler- I folgt die großartig gelungene Holzschnittreproduction des straße 34, Frankfurt a. M. Prospekte mit Platzmiethe werden I F. Pradllla'schen GemäldesFrühlinHSfest" und deS Ge- a« alle bekannten Firmen versandt werden. Anmeldungen mäldeSOsterferien" von A. Weiß. Die Tragicomödie werden recht bald erbeten, weil der verfügbare Raum kein INarrenleid" nach dem Gemälde von Hermann Kaulbach und allzu großer ist und machen wir besonders Gehilfen und I M. WunschsNun gerade nicht!" vertreten neben der Lehrlinge auf diese sich bietende Gelegenheit aufmerksam. Deike'schen HumorbilderserieDer Probetropfen" daS heitere Für hervorragende Leistungen werden entsprechende AuS- I Element, das Portrait deS hohen Militärjubilars, Prinzen zeichnungen verliehen. Zur verloofung ist der Ankauf von I Georg von Sachsen, die OrtginalzeichnungDie Salbung Neuheiten beabsichtigt. I des Prinzen Bort« von Bulgarien", die Abbildung der

* Die Heidelberger internationale Hunde Ausstellung vom I Bortsmarke u. f. w. beweisen, daßFür Alle Welt" über 8.11. Mai ist In sportlichen Kreisen das Ereigniß des Tage« I den Kunstintereffen die aktuellen nicht vergißt, unb daß eS

Literatur unb Kunft,

Verlag oon Emil Roth in Gießen. empfiiNe el Denken. Eine physiologische Untersuchung über die Stalin M menichltchen Verstandes. Von A lbrechl Rau. 8 '. 24'/,Boza,'» lieber die Natur deS menichltchen Erkenntnißvermögei S zur Zeit nicht allein im Laien- sondern auch im mannigsach getheilte Anschauungen Während die Eine» » B Vorstellung ausgeben, daß da« menschliche Elkenntnißon»»tn " einem an sich selbstständigen Organ, Seele genannt, btri* Sinne gleichsam nur die Diener dieses Organs feien, vointm^ Anderen die Ansicht, daß alle menschliche Elkenniniß durch die Reize, welche die Gegenstände im Raume auf bit c» bezw. Nerven üben, und dadurch die zahllosm Empfindunsm b-r* rufen, vermittelt werde, und demgemäß Empfinden unb T-n.-n r eine einzige in sich zusammensallende pdystologifche unb n»i t * logische Function sei. An der Beantwortung dieser ffrifitn u. sich bekanntlich schon die Philosophen deS Alterthum«, bte ParmenideS und Heraklit abgemübt. In neueren Zeiten >zcar Bacon, Th. Hobbe, Locke, Leibwtz, Ioh. o. Müller, tränt, Lotze r ohne daß man zu einem abschließenden Resultat darin gel-os In der neuesten Zeit haben die beiden geschlldertm Wdtune« dieser Frage hervorragende Derlreter gefunden, die erstere m » v. Müller, Iac. Henle, Du Boi« Reymond u. A. die Wtatnr Anatomen und Pbysiologen H. G. o. Meyer, Feuerbach, vd. 1®* Moleschott und Häckel. Der Verfasser der hier angez^g <n ist ein icharfsinniger Anwalt der zweiten Richtung unb in seinen Ausführungen der Darwinisch - Häckel'schen kchui Seine Arbeit ist theilweise auch eine Geschichte der tbünjj indem sie die jeweiligen Anschauungen über die Natur der «rj lichen Elkenniniß, zu allen Zeiten eine der wichti..ftenpbilo'cv^ Erörterungeu, in« Licht ruft. Dm Kern der caritt mih Widerlegung des von Ioh. v. Müller degründttm Gefche«»-» specifischen SinneSmergim, daS jetzt noch '"wer unun^ Geltung besitzt, aber wie die Biologen der Darw'n ich« und der Herausgeber von Denken und Empfinden i mit bem Grundgedanken der EntwickelungSlebre unoerewoa | DaS Werk liefert jedem Gebildeten reichen Stoff zum renre». Ausstattung ist elegant, der Preis mäßig.____________

Untere Frauen können reichen ^egea sti wenn sie ihren Beruf erkennen, die Güter de« leben«n' Hand zu pflegen, ben Friedm de« Haufe« zu erhalten > Kinder nicht nut zu erziehm, sondern auch über ihr xirp« , wachm. Im Äinbe«»lter, wo die fcwiut am c.r

empfiehlt sich eine geregelte Hautpflege auf ba« brinaenlte un ist dazu geeigneter al« da« Lanolin, bi« d'e Haut krlMgt der Höbe ihrer Widerstandsfähigkeit hält. Man wird viele lästigen Unannehmlichkeiten ersparen. Aber nicht tu. Xlnberftube, auch auf dem Toiletten - Tisch der Etwa da« Lanolin nie fehlm, da e« ein unentbehrliche« isi. Man oerwenbet bafl Lanolin io bet Form von r»ilette-«raa» Lanolin^, da« in jeder Apotheke uno Au btlltgern Preise erhältlich ist. veiondet« achte man v«'»' r jede Tube unb jede Dose die Marke .Pfeilring ttage, » hierdurch eine Garantie für die Reinheit gegeben wir».

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