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26.2.1896 Erstes Blatt
 
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S^hiff-nachvichten.

Der Postdampfer©out^roitf* derRed St«n ßhtc* ht Ant- oapm ist laut Telegramm am 20. Februar wohlbehalten in Ärn gj irf anfl,kommen.

Eingesandt.

Gießen. 24. Februar 1896.

' die betreffenden Landwirthe dürfte die verbürgte Nachricht oillkommen fein, daß der Fürst von Lich j ht überall wo dies b'sher nödj nicht der Fall war, sein Walbjagdgebic abschlietzen, d. h. derart alt Drahizaun umgeben wird, daß der Austritt von Rehwild auf blt Saatfelder ausgeschlossen ist.

Es wird hierdurch bm in den kehlen Jahren immer bävfiger inb stärker oufgetretenen Klagen über Wildschaden oründlch ab- -tholfen werden, zumal jene Absperrung sich mit Gemhmigurg

d»r oberen Forstbehörde auch aus daS von dem Fürsten gepachtete Wasdj'adgediei erstrecken wird.

Vermehr, (and« und VoUswtrthschaft.

Gieße«, 25. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,75 0 80, Hühnereier pr. St. 0 H 2 St. 1112 A. Enteneier pr. St 7-8 H, Gänse, eier pr.St 1213,4, KLie pr St. 6-8 4, KLfematte pr. St. 3 4, Erbten pr. Liter 17 A Linsen pr. Liter 30 A, Tauben pr. Poer X 0,85 biS 1,00, Hühner pr. Stück 1,10 bis 1,40, Hahnen pr. Stück X 1,50-1,80, Enten pr. Stück X 1.70-2.00, (Sänfe pr Pfund X 0 00-0.00, Ochsenfleiich pr. Psd 72-76 H, Kuh- und Rindfleisch pr. Psd 6668 A> Schweinefleisch pr. Pid. 56 bis 68 A, Schweine­fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 72 H, Kalbfleisch pr Bfd. 6000 A, Hammelfleisch pr. Pfd. 6070 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4 50 bis 5 00 X, Weißkraut pr. S'ück 0-00 Zwiebeln pr. Centner X 7,008,50, Milch pr. Liter 1618 A

xxxxxxxxxxxxxxxxuxxx

Verfälschte schwarze Seide.

Man verbrenne ein Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort ,u Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinter­läßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. Verfälschte Seide (die leicht speckig wird und bricht) brennt langsam fort, nament­lich glimmen dieSchußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff er­schwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegen­satz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die der veriälschteu nickt Die Seidenfabriken G. Henneberg (t. u. f. Hoflieferant) Zurich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porto- und steuerfrei in die Wohnung 24

XXXXXXXXÄXXXXXXXXXXX

Bekanntmachung,

betreffend die Auszahlung der Gehalte und Pensionen rc. der Staatsbeamten.

Nach § 49, Absatz 3, der Instruction für die fiscalischen Kasse beamten vom 17. September 1893, sind alle dienstlichen Bezüge der Be­amten einschließlich der im Dienste gemachten Vorlagen, der Sterbe- quartalsbezüge, sowie der Wittwen- und Gnadengehalte bei der zahlenden Kasse in Empfang zu nehmen, wenn diese am Wohnort der Bezugsberechtigten ihren Sitz hat. Unter Abänderung des im Stadt bezirk Gießen seither eingehaltrnen Verfahrens wird auf Verfügung Großh Ministeriums der Finanzen iünflig eine Uebermittlung an die hier wohnenden oben bezeichneten Bezugsberechtigten seitens der unterze-ch netcn Stelle nicht mehr erfolgen. Dieselben werden demgemäß hierdurch onfgesordert. ihre Bezüge bei Fälligkeit an den Wochentagen (außer Montag) von 912 Vormittags oder 24 Nachmittags bei unserer Äaffe gegen Quittung in Empfang zn nehmen. Diese An- ordMNg tritt sofort in Kraft.

Gießen, den 21. Februar 1896.

Croßherzogliches Rentamt. Rübe.

Vergebung.

Die Lieferung der nachverzetchneten Gegenstände für das Rechnungsjahr 1896/97 soll o-r geben werden:

A. BerzehrovgSgegenflüNde, ungefähr: 1. 2500 ft gr Rindfleisch, 2 lOOftgr. Hammuflelfch, 3 1500 Äar. R nbSnterenfett, 4. 50 Kgr. Kalbfleisch, 5. 1600 Kgr. ELwelntfl^ifch. 6. 100Kar. Speck, roher, 7. 250K,r.Sp ck, geräucherter, 8.12,0002 ter Hndmllkv, 9. 50 Kgr. Butter, 10 1600 Kgr. Schweineschmalz, deutsch- s, au-gel., 11.1000 Kar. ft. kosnußbutter, 12. 600 StückEier, 13 1600Kgr. Handkäse, 14 800 Liter Pier, 15 2800 Kgr. Bohnen, weiße, 16. 3 00 Kgr. Erbsen, geschälte, 17. 2800 Kgr. Änien, 18. 35,000 Kgr. Roaoen- und Weizenmehl, 19 40 Kgr. Pfeffer, ganzer, 20 800 Liter Eisig, 21. 1800 Kgr. Geiste, geschalt», 22 2000Kgr. Reis, 23. 900 Kgr. Gerstengrütze, 24. 900 K >r. Hafergrütze 25. 900 Kar. We'zengrütze, 26. 1800 Kgr. Vobnen- und Malzkaffee, 27. 50 Kgr. ^adenr-udeln, 28 50 Kar. Maccaroni, 29. 5 Kgr. Majoran, 30. 5 Kgr. Kümmel, 31. 20 Kgr. Tafelsenf, 32. 75 Kgr. gedörrte Zwelschen, 32a. 30n0 Kar. Kochsalz.

B. DerbraochsgegenstLadr, ungesäbr: 33. 7000 Ctr. Coaks, 34 200 Cir. Anlbroci'kohlen, 35. 2000 Cir. Nußkohlen, 36. 20 Raummeter Scheitholz, Tannen, 31 20,000 Liter Petroleum, 38. 100 Ttzd Lampencylmder, 39 250 Mtr. Lampen- boite, 40. Bürsienwaaren lt. Verzeichniß, 41 1500 Kgr. Kernseife, weiß , 42. 700 Kgr. Schmier «elfe, 43. 1100 Kgr. Soda, 44 100 Liter Thran, 45. 20 S'ück Filzkappen, 46. 20,000 Bogen Fenrte> papier, 47. 400 Kgr. Moculaturpapier, 48. 30 Ttzd. Kämme, 49. 000 Mtr. Putzlumpenzeug, 50. 150 Stück R iierbesen, 51. 10 Kgr. Stearinlichter, 52. 100 Pocke Zündhölzer, 53 10 S ück Lampenschirme, 54. 0 Stück Wasserflaschen, 55. 200 Stück Waffergläser, 56. 15 Dtzd. Eßlöffel, 57. Papierwaaren lt. Verzeichniß, 58. Dri-ckiochen lt V rze>ch>"ß.

C. AnventargegenstLnd er 59 172 hölzerneWass-rkannen, 60. je 180 emaill. Waschbecken, ©afennäpie, Etznäpse, Kaffeenäpfe, je 4 emaill. Wasiereimer und Wasser- t«u>en und 10 größere Setfenr äpse, 61. 172 Zeller Petroleumlampen, 62. 172 Kehrtcht- saippen, 63. 4 Stehlampen, 64. 4 Nagelscheeren, 65. 25 kupferne Autzschöpsiöffel und 10 kupferne Aus petsekeffel, 66 196 Spucknäpfe von Glas, 67 172 Leibstuhlgkfäße »on Steingut, 68. 167 Salzfäßchen von Glas, 69. 13 Steintöpfe und K'üge, 70 200Bie»fläschchen, 71.200Zcllenthermometer,72.200 Schiefertafeln, 73.425 wollene öktttepv'che.

D. Stoffe zum Verarbeiten, ungefähr: 74. 1000 Stück tannene Dielen, hatten und^uilinge und 60 Mtr. Eichen- und Buche»--bohlen, 75. 500 Stück ^gerichtete eichene Küferdauben, 76 800 Kgr. Sohlleder, 77. 200 Kgr. Rmd-, Raupen- inb Kalbleder, 78. veischiedene Schuhmocher-Art'kel, 79. Fardw->aren und Droguen, 30. 3000 Kgr. Eisen-, Stahl-, Zink- und Messingblech, Eisin und Ringdraht, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben und D ahtstiste, 150 Kgr. Weiß-, Zink- ub Messingblech, 81 250 Ltt'r Lein-, RÜb-und Terpentinöl, 82. 25 Mtr. Unisorm- uch und Mont ltuch, 83. 1300 Mtr. Drell, 81. 700 Kgr. Lkinen- und Baumwollen» ;am, 85. 1000 Mtr. Baumwollköper, 86 1500 Mtr. Handtuchgeblld, 87. 2000 Mtr. Mkichtes Leinen, 88. 200 Mtr. blaues Leinen, 89. 3000 Mtr. Bettzeug, 90. 3000 Kgr. 3ibiafafern, 91. verschiedene Schneiderartikel, 92 100 Kgr. Strickgarn aus reiner Schafwolle, 93. 90 Mtr. WischlÜcherstoff, 94. 5000 Kgr. Schmiedekohlen, 95. 50 Kgr. !äla. Leim.

D>e Gegenstände unter Ord.-Rr. 13, 47, 8 und 9, 12 und 13, 1517, 19-32, 33 35, 38 und 39, 4143, 54 und 55, we'den zusammen vergeben und ">ö,u Ord.-Nr. 11, 15-32, 41-44, 49-57, 73, 76-78, 82-93 und 95 Muster - ion den Angeboten getrennt vorzulegen.

Kostenfreie Angebote werden bis zur E'öffnungsfiunde:

Dienstag, den 17. März 1896, Bormittags 9 Uhr, Titten. Dieselben müssen verschlossen sein und die Aufschrift tragen:Lieferung it die Zellenstrafanstalt".

Zur gleichen Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin eingelaufenen An- .jffote ort'. Fuhren, Bezug der Knochen, detz Gespüls, bet faulen Kartoffeln,Lumpen, rmd des alten Eisens für 1896/97.

Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung und die Lieferungen wird auf .*!« Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Derselbe kann, nebst den eifrigen fistgesetzten allgemeinen und besonderen Bedingungen, an den Werktagen Aounlttagtz zwischen 10 und 12 Uhr und Nachmittags zwischen 3 und 4 Ubr auf Li«Geschäftkstube des Oeconomen (ABC) und des Werkmeisters (D) eingesehen, titt gegen Erstattung der entsprechenden Schreibgebühr abschriftlich bezogen werden. (ilZv Gesuche um Abschrift ist der betr. Lieferungdgegensta d näher zu bezeichnen.) Die Zuschlagsfrist behäat 14 Tage.

Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschtieben, welches zum Ude von 10 Psg. pro Stück auf unserer Schreibstube erhältlich ist.

Butzbach, am 20. Februar 1896.

Großherzogliche Direction der Zellenstrafanstalt.

Itl Clement.

Der Frühj ahrsversand

nnseren Banmschnlen in Obernrsel und Rödelheim b-t eröffnet. Wir empfehlen besonders schöne Nadelhölzer (gut Ballen Britend), Alleebäume, Ziergehölze, Rosen, sowie Obstbäume in «L» Formen, mit dem Ersuchen, um gefällige frühzeitige Aufträge.

Preisverzeichnisse stehen gerne zu Diensten.

< <& I. Rinz, Hoflieferanten,

Büreau: Markt 25, Frankfurt a. M 1618

Mittwoch den 8 Äprit, Nachm'ttags 2 Ubr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Saspar ®<f)omb#r Eheleute« in Gießen an nockbenonntem Grundstück ge­hörige ideelle Hälfte: Flur 8 Rr. 17 7675 qm Acker dietz feits am Grasweg öffentlich meistbieiend versteigert werden.

Gießen, den 5. Februar 1896. Großh. Orttzgericht Gießen. ___________I A : Vogt._______1872

Mittwoch den 8. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hi sigen Ortsgericht die den Kart Lenz Ehetcnten tn Gießen gehörigen Immobilien:

Flur c4 Rr 598,7 179 qm Hofraithe zwisch n dem Wäldchen und dem Schießhaus,

Flur 34 Ne 58iM/ii« 363 qm Gras­garten das. löst öffentlich meist ietend versteigert werden Gießen, den 25. Februar 1896.

Großh Ortsgericht Gießen.

____________I. A.: Vogt.________1873 Submission.

Für die Großherzoglichcn neuen Kliniken in Gießen sollen pro 1896/97 aus dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden:

a. Tie Lieferung von

1. Backwaaren,

2. Fleischwaaren,

3. Specerei - Maaren und Unter­haltungsgegenstände,

4. Kaffee,

5. Butter und Eier,

6. Milch,

7. Bier,

8. Schreibmaterialien,

9. Maschinenöl und Putzwolle, 10. Bürsienwaaren, 11. Seife, 12. Kornstroh, 13. Eis und

14. Porzellanwaaren.

b. Das Reinigen der Wäsche für das Dienstpersonal.

c. Das Reinigen des Heerdes und der Oefen.

d. Die Entleerung der Kehrichtgrube, e. Die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oel- und Weinfässern und leeren Flaschen.

Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbüreau der neuen Kliniken an den Wochentagen Vormittag- von 912 Uhr und Nachmittags von 35 Uhr eingesehen werden.

Proben der unter a 3, 4, 7, 8, 9, 10, 11 und 14 bezeichneten Gegen­stände sind nebst den verschloffenen Offerten mit entsprechender Aufschrift versehen, brS zum

Freitag, den 6. März d. I., Mittags 12 Uhr

auf dem oben erwähnten Büreau abzugeben.

Zuschlagsfrist bis 13. März 1896.

Gießen, 19. Februar 1896.

Großh. Verwaltungs - Direction der __________neuen Kliniken. 1691 Holzversteigerung

Im Gießener Stadtwald.

Montag, 2. März 1896, Bormittags 9*/8 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, Di« strick Waldshut, versteigert werden:

87 Fichten« und Kiefernstämme mit 39,83 fm,

27 Fichtenstangen mit 4,79 fm, 186 rm Nadel-Scheitholz, 410 Nadel-Knüppelholz, 134 Nadel-Stockholz, 150 Wellen Eichen-Reisig.

4830 Nadel-Reisig.

Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 6. Schneise.

Gießen, den 24. Februar 1896. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

Gnanth. 1865

Vergebung von Bauarbeiten.

Nachbenannte Arbeiten und Lie­ferungen zum Neubau eines Gemeinde­hauses für die israelitische Religion«, gemeinde Gießen an der Lonystraße sollen vergeben werden und zwar:

1. Erd- u. Maurerarbeiten, einschl. Lungsteinlieferung.

2. Sandsteinarbeiten.

3. Dachdeckerarbeiten.

4. Spenglerarbeiten.

5. 1-Trägerlieferung.

6 Schmiedearbeiten.

Pläne, Voranschläge und Lieferungs­bedingungen können in den üblichen Büreoustunden bei den Architeclen, Herren Stein & Meyer, hier, ein- geschen werden.

Angebote sind dem Unterzeichneten bis zum Mittwoch, 4. März er., Mittags 12 Uhr, einzureichen.

Gießen, 25. Februar 1896.

Der Vorstand der israel. Religions- Gemeinde Gießen.

S. Heichelheim. 1864 Die Holzoerstergerung tm Hörnes und Märzacker vom 14. Februar l. I. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Montag, 2. März ab, auf Freiherrlicher Rentei zu Londorf, in Empfang genommen werden. Ueberweisung Dienstag den 3. März.

Papiermühle, 24. Februar 1896. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. __Schwör er.______1870

Empfehle mich im Anfertigen von Ban- und Möbelarbeiten, sowie im Repariren und Auf- poliren von Möbeln. isis A.Gerndt, Kau-N. Mbkllchmnkr, Schiffmbergerweg 5t, II. Stock.

Für Müller!

Die gesammte, fast neue Einrich­tung unten verzeichneter Müble, be­stehend ans einer Anzahl Walzen­stühlen, Mahlgängen, Licht­maschinen, Cylindern, Ories- und Getreide-Putzmaschinen, Elevatoren, Tcheukcn rc. re., wird wegen Betriebsveränderung im einzelnen billig ausverkauft. 1840

Besichtigung sowie Abgabe von Offerten kann jederzeit stattfinden. Büdinger Walzenmühle. __ Büdrnaen (Oberheffen).

1787) Ein GesUiLftshau-, roortn Colonlalwaaren-Gefchäft betrieben wird, auch au jedem anderen Geschäft gee'gnet, in b fter Laae. neues Gebäude, Ist Fa» mflienverhältnisse halber au verkaufen eoent zu v'pachten Off rten unter C. K. an die Exped d. Bl.__________

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Dan. Wirths Nachfgr.,

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Späne u. Abfallholz

zu verkaufen. 1841

Jul. WellhSfer, Schloßgaffe.

Warnung vor Täuschung!

Betreffend

Approöirtes Kaffe - Surrogat

fabricirt von

Werner Breuer in Oln a. Rhein.

In jüngster Z-it sind wieder mehrere Fälle festgestellt worden, in welche« versucht wurde, anstatt deS von mir in den Handel gebrachten »Appeodirten Eaffe»Surrogates andere mtnderwerthige Surrogate tn gleicher oder ähnlicher, auf Täuschung berechneter Verpackung den Käufern meines Fabricates unterzu- schieben. In Folge btffen mache ich Folgendes bekannt:

MeinApprobirtes Caffe - Snrrogat^ wird seit Beginn meiner Fabrication, also seit 1800, in viereckigen, säulenförmigen Packetchen mit blauer Papierumhüllung und darauf gedrucktem unten näher beschrie­benem Etikett in den Handel gebracht. Diese Art von Verpackung und Aufmachung meiner Waare gilt von altersher in beteiligten Verkehrs­kreisen als das characteristische Kennzeichen meiner Fabrication. Sie genießt daher den Schutz des § 15 des Gesetzes vom 12. Mai 1894. Zum besonderen Schutz vor Nachahmungen habe ich mir nun diesen Etikettenaufdruck auch noch als Waarenzeicben sub Nns. 2931 und 7368 beim Kaiserlichen Patentamt eintragen lassen. Derselbe hat nachstehende äußere Form:

Rcichsgesetzlich geschützt.

Approbirtes Caffe-Surrogat

fabricirt von>.

Werner Breuer (wXk) in Köln y

am Nheingasscn-Thor Nro. 1141 (1). S

Ich bitte daher die verehrlichen Consumenten meines Fabricates, beim Einkauf desselben stets auf vorgedachtes Kennzeichen zu achten. Zugleich warne ich vor allen Täuschungsoersuchen des Publikums nach­drücklichst, indem ich die zu meiner Kenntniß gelangenden Fälle unnach- sichtlich verfolgen werde.

Cöln a. Rh., im Februar 1896.

Am Rhetngaffmthor 1141 (1.) Werner Breuer, Caffe-Surrogat-Fabrik. ----- gegründet 1800.----- 176t