fichtigten Reformen ist Gegenstand eine» MtinungSauStanscheS der DreibundmLchte.
velgrad, 23. December. Die Minister-Kris iS ist wieder acut geworden. Heute findet ein Ministerrath statt, in welchem diesbezügliche Beschlüffe gefaßt werden sollen.
Berlin, 24. December. Der Kaiser hat de« vernehmen nach sein Erscheinen zur EnthüllungSfeier deS Kaiser Wilhelm Denkmals in Köln zugesagt. Die Enthüllung de» Denkmal» wird im Sommer stattfitzden.
Berlin, 23. December. Die „Nordd. Allgem. Ztg." dementirt auf Grund ihrer Informationen die Nachricht de» „Reichsboten", wonach die ttirchenbehörde fich bet der Staatsregierung ernstlich, aber anscheinend ohne Erfolg be- mühte, auch den Geistlichen eine BesolduugSerhöhung zu erwirken.
Berlin, 24. December. Einem Wiener Telegramm der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge dementirt der serbische Gesandte tu Wien, Simice, die Meldung der „Köln. Ztg.", nach welcher er abgelehut hätte, tm Falle einer Minister« krtfiS die Bildung des CabinetS zu übernehmen, weil der König eutschlofieu wäre, die Armee dem Einfluß der Regte« rung zu entziehen. Bisher sei weder von einer CabinetS- bildung durch Simice, noch von der erwähnten Armeefrage die Rede gewesen. Ueberhaupt sei keine Miutsterkrtse im Anzug.
Stallnpönen, 24. December. In dem Zimmer de» an Epilepsie leldenden CommiS Tidick brach Feuer au», wobei Ttdick verbrannte.
Loudon, 24. December. Lord Rüssel» Villa in Maiden- head ist total ntedergebrannt. Angesicht» der zahlreiche« Drohbriefe seit dem Prozefie gegen Lady Scott vermuthet mau Brandstiftung.
Mailand, 24. December. Wie dem „Sera" au» Bart gemeldet wird, erschoß tu einem EaföhauS zu Pompilto gelegentlich eines WortftreiteS ein Ftnanzwächter zwei Bürger und einen Schutzmann. Der Attentäter wurde von der Menge gelyncht. Sechs Verhaftungen find erfolgt.
Gießen, den 24. December.
•• Orffenttiche Anerkennung einer edlen That. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Schornsteinfeger Heinrich Bernhardt aus Büdingen in Anerkennung der von demselben mit Muth und Eatschlofienheit, sowie unter eigener Lebensgefahr auSgesührten Rettung deS Schornsteinfegers Wilhelm Schrön zu Weisenau am 11. September l. I. vom Tode des Erstickens die Rettungsmedaille zu verleihen.
*♦ Bon der Universität. Die theologische Facultät der LandeSuniverfität hat am 23. December, als an seinem 70. Geburtstag, dem Herrn Wirkl. Gehetmrath Ludwig Hallwachs Exc. zu Darmstadt die Würde eines Dr. theol. hon. causa übertragen. DaS Diplom hebt besonders die Verdienste hervor, welche Herr Hallwachs fich um die Förderung der geistlichen Mufik als langjähriger, ebenso sachkundiger wie thatkräftiger Vorsitzender deS Verbandes der evangelischen Ktrchengesangvereine in Deutschland, im Besonderen auch In Hessen, hier ferner um die Schaffung deS neuen Ehoralbuchs u. A. erworben hat.
•*B. Geschichtliches an» der Vaterstadt. Bei der Bedeutung, welche einer Gasanstalt in der Gefammtentwickelung einer Stadt zukommt, darf daran erinnert werden, daß heute vor 40 Jahren — am Weihnachtsabend 1856 — der Betrieb des hiesigen Gaswerks eröffnet wurde und erstmals unter freudiger Thetlnahme der Bevölkerung die Straßenbeleuchtung mittelst Gases erfolgte. Die Gasanstalt wurde von dem namhaften Gasindustriellen L. A. R i e d t n g e r in AuSgSburg erbaut, auSsührender Ingenieur und erster Director deS Werkes war Herr John Tebay. Während de» nunmehr 40 jährigen Betriebes des Gaswerks hat sich der Gasverbrauch, welcher in der ersten Zett jährlich etwa 100000 Cubikmeter betrug, bis jetzt beinahe verzehnfacht,
momentanen pecuniären Nothstand, bei welchem ich auf die gütige Intervention meiner reichen Base hoffte. Im Ueb- rtgen sei verfichert, daß ich, wenn ich mich nicht als Mann von Ehre durch die der Tante gemachte Mittheilung gebunden gefühlt hätte, längst unterwegs wieder umgekehrt wäre, um meinerseits dem geplanten WeihnachtSbesuch zu entgehen."
Er hatte die Cousine als echte Evastochter durch seine Aufrichtigkeit zu vernichten gedacht, — die aber rief ganz glückselig: Also Du willst mich garnicht, Erich? Du willst mich nicht?"
• „Nur einen Vorschuß von etwa zwanzig Mark will ich."
„Sollst Du haben und doppelt, dreimal, fünfmal so viel, — nein Weihnachtsgeschenk, wenn Du'S nicht Übel nimmst. Bin ja so froh, von dem ewigen Drängen der Tante, Dich zu heirathen, erlöst zu sein! — Du aber, Vetter," sie betrachtete ihn prüfend, „Du geh nur hin und tröste Deine Helene; denn daß Du'S der augethan, hab' ich doch auf den ersten Blick gesehen."
„Pardon," entgegnete er zögernd, „Du irrst schon wieder. Fräulein Wilden scheint, aus einigen von ihr gethanen Aeußerungen zu schließen, mit ihrem Vetter verlobt zu sein."
Agathe erbleichte.
„DaS kann sie nicht geäußert haben, — ich ... ich glaub'» nicht!" Und mit dem Fuße aufstampfend rief sie: „Auf der Stelle gehst Du hin und erklärst ihr Deine Liebe, — dann wird'» ja klar werden."
„Aber ich denke ja gar nicht daran, mir von Dir Vorschriften machen zu lassen."
„Thuft Du'S nicht, so besorge ich'S I" Damit 'war sie au HeleneS Seite und zog dieselbe in ein Nebenzimmer.
Nach zehn Minuten tief sie den Vetter hinein und legte
indem da» Werk nahezu vor 1 Million Cubikmeter Jahresproduktion steht. Unsere erste Straßenbeleuchtung mit Ga» umfaßte etwa 200 Laternen, gegenwärtig versorgen 542 Gaslaternen die öffentliche Beleuchtung. Die häusliche Beleuchtung, welche in der ersten Zeit des Betriebes nur einige hundert Gasflammen zählte, ist inzwischen auf etwa 9800 Flammen angewachsen- ferner werden noch mit GaS versorgt: 740 Schlauchhahnen für Koch« und HeizgaSeinrich« hingen und 35 Gaskraftmaschinen mit 85 Pferdestärke» täglicher Betriebskraft für Fabriken und Werkstätten. Seit dem Uebergang de» Werkes in den Besitz der Stadt hat dasselbe eine durchgehende Erweiterung erfahren, welche es in den Stand setzt, täglich 6000 Cubikmeter GaS zu erzeugen. Am SamStag, 12. December dieses Jahres hatte das Werk feine größte bis j'tzt fiattgehabte TageSabgabe mit rund 5100 Cubikmeter GaS erreicht. — Möge das Werk auch fernerhin zum Nutzen der gesammten Einwohnerschaft sich entwickeln und gedeihen?
** 3m Panorama bleibt die Serie „Belagerung von Paris 1870/71" bis Samstag Abend den zweiten Feiertag ausgestellt. Bon Sonntag, den dritten Feiertag ab, gelangt eine Wanderung durch Berlin zur Ansicht, ferner die Gewerbe-Ausstellung von diesem Sommer mit den Sonder- auSftellungen. Wer die Ausstellung diesen Sommer gesehen, wird sich an manches Vergnügen beim Anblick dieser naturgetreuen Abbildungen erinnern. Wer die Ausstellung gar nicht besucht hat, dem ist jetzt ein billiger Ersatz im Panorama geboten.
•• Bahnunfall. Der um 5 Uhr 10 Minuten gestern Nachmittag abgehende Zug nach Caffel hatte hinter Cölbe das Mißgeschick, daß eine Wagen - Kuppelung zerriß, ohne daß eS auf der Locomotive bemerkt wurde, so daß die Maschine mit einem Theil deS Zuges nach Kirchhain fuhr, während der größere Theil deS Zuges nach Marburg zurück wollte. Die Panik der darin befindlichen Passagiere war ungeheuer, manche wollten herausspringen, doch soll daS Mißgeschick ohne weiteren Unfall verlaufen sein und für die betr. Reisenden nur eine Stunde Verspätung verursacht haben.
** ©emeinbeöeuer. Nach einer Entscheidung deS Ber- waltungsgerichtShosS unterliegt Einkommen au» nicht hessischem Grundbesitz oder Gewerbebetrieb in Heffen nicht der Communalsteuer.
Der deutsche Lehrerverei« feiert am 28. December sein 25jährigeS Bestehen. Er hat sich das edle Ziel gesetzt, die Volksbildung durch Hebung der Volksschule zu fördern. Diesem Ziel hat der Verein in den ersten 25 Jahren seines Bestehens mit nie ermüdender Energie nachgestrebt, wie dies am besten aus den Programmen der deutschen Lehrerversammlungen zu ersehen ist. Die erste dieser Versammlungen fand 1876 in Erfurt statt; eS folgten mit zweijähriger Unterbrechung die Lehrertage in Magdeburg, Hamburg, Caffel, Görlitz, Hannover, Frankfurt a. M., Berlin, Halle, Stuttgart und Hamburg. Möge der Verein auf der beschrittenen Bahn rüstig weiterarbeiten zum Wohl unseres Vaterlandes!
Die Ergebnisse der Volkszählung vom 2. December 1895 im Großherzogthum Hessen liegen nun vor. Danach waren an diesem Tage anwesend in Starkenburg 444,562, in Oberheffen 271,524 und in Rheinhessen 322,934 und im ganzen Großherzogthum 1,039,020 Personen (522,504 weibliche und 516,516 männliche). Die Zunahme der Bevölkerung in Heffen gegen 1890 betrug 46,137 Personen ober 4,65 pCt., die männliche Bevölkerung betrug mehr 24,168, die weibliche mehr 21,969. Die Zahl der Haushaltungen in Heffen betrug 222,858, die der bewohnten Wohnhäuser 146,024.
Warnung vor Zuzug nach Berlin. Um dem planlosen, leichtfinnigkn Zuzuge Stellung suchender Personen nach Berlin thunlichft vvrzubeugen, warnt das Polizei Präsidium Berlin in einer Bekanntmachung wiedrum alle Personen, welche in Berlin oder von dort aus außerhalb Berlins in einen Dienst treten wollen, eindringlich vor dem Verlaffen ihres bisherigen Wohnortes, bevor sie nickt eine ganz genau bestimmte Stellung in Ausfiast haben. Namentlich werden die Stellungsuchenden darauf hingewiesen, Reverse und andere
kurz und bündig die Hand deS tief erglühenden Mädchens In die feine. „So — und jetzt verlobt Ihr Euch, — aber schleunigst! — Erich, was für ein bodenloser Dummkopf Du doch bist?"
Er zog seine Braut an seine Brust und dachte gar nicht mehr daran, daß sie nur eine Gouvernante war, die er nicht für voll ansah. „Meine Helene! — und Über die mißglückten Geständnisse, die Dich so empörten, bist Du nun aufgeklärt?"
Und sie lächelte und flüsterte: „Mußten fie mich, so wie ich sie auffaßte, nicht empören, da ich da» Gerücht kannte, daS man in allen Kaffeekränzchen von Z. colportirt, daS Gerücht, daß Helene und ihr Detter Referendar so gut wie verlobt sind? — Und meinetwegen wollen Sie . . . willst Du eine Million aufgeben?"
„Still davon," versetzte er. „Ich werde solide werden und sparen lernen, und wenn wir ein paar Jahre warten, werden wir auch ohne Million glücklich werden. — Doch der Vetter, auf den ich so eifersüchtig war?"
„Wollte mir unterwegs ungestört sein Herz Über seine unglückliche Liebe zu Agathen ausschütten, damit ich ihm bei ihr helfe. Er hat keinen Muth, um die reiche.Erbiu zu werben."
Agathen» strahlende» Gesicht aber bewie», daß Helene» Hilfe ihre Dienste gethan, und der Hausknecht erhielt noch selbigen Abends eine WeihnachtSgratificatiou in Gestalt eine« Trinkgeldes, dessen Höhe seine kühnsten Phantasien überstieg, für die Beförderung dreier Telegramme, eins an HeleneS Mutter, eins an AgathenS Tante und eins an den schüchternen Vetter — und alle drei enthielten Gestäudniffe.
Schriftstücke, wenn überhaupt, so doch nur nach aufmerksamer Prüfung deS Inhalt» zu unterschreiben. Dienstbücher und Legitimationspapiere sollten überhaupt nicht au» der Hand gegeben und nur bea Herrschaften bezw. Arbeitgebern vorgelegt werden.
•• RenjahrSbriese. Wir haben schon häufig darauf auf- merksam gemacht, daß eS zur Sich erun g einer schnellen Beförderung und Bestellung der Postsendungen, namentlich zur NeujahrSzeit, von größter Wichtigkeit ist, wenn der Bestimmungsort auf den Postsendungen möglichst deutlich unten rechts in der Ecke m't großen lateinischen Buchstaben vermerkt, und unterhalb dieser Angaben außerdem die Wohnung der Empfänger recht genau, d. h. nach Straße, Hausnummer und Lage — ob eine oder zwei Treppen rc. — niedergeschrieben wird. Au» der Aufschrift muß auch die Lage de» Bestimmungsorte», namentlich bei weniger bekannten Olten, unzweifelhaft hervorgehen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe de» Staate» und bei größeren Staaten de» politischen Bezirk» (Provinz, Regierungsbezirks), oder auch die Angabe von größeren Flüffen („an der Oder", „an bet Elbe", „am Rhein", „am Main" rc.) ober von Gebirgen („am Harz", „im Odenwald" rc.) Nicht minder find zusätzliche Bezeichnungen, wie „in Thüringen", „in der Altmark", „im Rheingau" rc. für den Zweck geeignet. Bel Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt Ist auf der Adresse außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch die Bestell-Postanftalt anzugeben. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Ein Verzrichnlß ber gleichnamigen ober ähnlich lautenden Postorte kann zum Preise von 15 Pfg. bei jeder RelchS-Postanstalt bezogen werden. Liegt der Bestimmungsort einer Postsendung in einem fremden Postgebiet, so ist bei den weniger bekannten Orten auch da» Land oder der LaudeSthell auf ber Abresse anzugeben. Bei Briefen nach Berlin ist, außer ber Wohnung deS Abreffaten, ber Postbezirk (P., N.O. rc.), in dem die Wohnung fich befindet, auf ber Abreffe hinter ber OrtSdezeichnung „Berlin" zu vermerken. Die genaue Beachtung biefer Punkte trägt zu einer beschleunigten Beförberung ber Postsenbungen wesentlich bet und liegt baher in erster Linie int eigenen Interesse ber Absender. Schließlich wollen wir, um nochmal» auf den NenjahrSverkehr zurückzukommen, nicht unterlaßen, den Absendern von NeujahrSbrlefen den möglichst frühzeitigen Ankauf der erforderlichen Freimarken und die Absendung ber Neujahrsbriefe nach Auswärts einige Tage vor Neujahr drlngenb ans Herz zu legen. Denn erfahrungsgemäß ist ber Andrang an den Postschaltern am 31. December ein so ungeheurer, daß eS trotz der umsaffendsten Vorkehrungen der Poftbehörbe oft nicht zu vermeiden ist, wenn an diesen Tagen Stockungen am Schalter eintreten. Wer also zur Srlangung seiner Freimarken nicht längere Zeit am Schalter stehen will, was gerade nicht zu den Annehmlichkeiten gehört, der mache seine Einkäufe schon einige Tage vor Jahresschluß.
Bob Nauheim, 23. December. An Herrn Bürgermeister Wörner gelangte heute Mittag 12 Uhr nachstehende» Danktelegrawm von Seiner Königlichen Hoheit dem Groß- h erzog e.
Darmstadt, den 23. December. Sehr erfreut durch Danksagung, leider verspätet erhalten. Kann nur wiederholen, nehme aufrichtigen Antheil an der Jubelfeier und wünsche von Herzen für kommende Zelten, meinem lieben Bade Nauheim Blühen und Gedeihen.
Ernst Ludwig.
E. Echzell, 23. December. Während bei un» nach rote vor die billigen Brobpreise fortbestehen, hört man ander- wärt» vom Preisaufschlag. Unsere Bäcker suchen fich durch Lieferung von guten billigen Maaren hervor zu thuu und das ist sehr löblich. Die Concurrenz hat doch ihre gute Seiten. Daß fie aber auch unangenehm werden kann, mußten unsere Geflügelhändler unangenehm empfinden. Ein auswärtiger Händler warf 10000 Stück Gänse auf den Frankfurter Markt und gab Stück für Stück zu 4 Mk. ab. Dadurch sanken die Preise rasch von 70 Pfg. bis auf 58 Pfg. Die Consumenten sahen aber bald, daß bet Ramsch- woaren nicht viel zu gewinnen ist. Eine auf natürlichem Wege gemästete Wetterauer GanS ist 30 bi» 40 pCt. mehr werth hinsichtlich ihrer Güte, als ein au« irgend einer Ecke aufgetriebener Bratvogel. Wie da« Geld, so die Waare' Manche Hausfrau ist vielleicht recht dankbar für diesen Wink. Da» Billigste ist in der G-flügelbranche unter zehn Fallen neun Mal daS Theuerste. Und wie ärgerlich ist e», wenn man an einer mageren zähen Gan» fich abmühen muß. Daher erst die Augen auf und dann den Beutel. Vergnügte Feiertage!
Nleder-Ohmen, 19. December. Gestern Abend wurde in der hiesigen Molkerei, welche eine Strecke vom Orte entfernt liegt, eingebrochen. Der oder die Einbrecher hatten eine Fensterscheibe eingedrückt, den Riegel weggeschoben und waren durch das offene Fenster eingeülegen. Die Thüre zur Wohnung deS Meier» war gewaltsam geöffnet worbe». Außer der zerbrochenen Fensterscheibe und der zertrümmerte» Thüre ist durch den Einbruch der Molkereigeselljchaft kein Verlust entstanden. Nur ein Kästchen mit Briefschaften war durchwühlt. Der ebenfalls in der Molkerei wohnende Buchhalter war kurz nach 10 Uhr helmgekehrt und hatte nickt» Verdächtige» bemerkt. Gegen 11 Uhr kehrte der Meier heim und sah da» Vorgefallene. Jede Spur von den Thätern fehlt.
AlSfeld, 21. December. Seit einigen Jahren clrculiren die Bücher der KreiS-Jugendbibliothek au» fauitären Giünden im Kreise nicht mehr. Um aber daS vorhandene ieie« bedürfniß mit guten Schriften zu befriedigen, find in ver- schiedenen Gemeinden de» Kreise» auf Veranlassung Großh. KretSschulcommisfion, welche deshalb einen Cata »
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Gleichzeitig fordern wir bi biger unserer Gesellschaft ai bei der Genossenschaft zu me
Lollar, den 21. Decembe
Der Vorstand des Consnm - Vereim Main-Weser-Hüti eingetragene Genossenschaft
H. Knörr. Heinr. R> Chr. Ullmann.
Wt. Michth Freibank.
Henle und Monte
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