unbegründet.
Mignon-Ouvertüre",
//
und den
Oscar -Hohen- „Hohen-
Hochrufen auf den SocialismuS und Deutschland erwidert. Etwa, 15 Personen wurden verhaftet. Einer der Manifestautew wurde verwundet.
•* Rudersport. Die Sympathieeu für diesen schönen. Sport find bekanntlich, und besonders von allen Regattaplätzen, die denkbar besten und freut es uns, gelegentlich der am Sonntag stattfindevden Regatta constatireu -a können, daß auch in unserer Stadt diese Sympathieeu fich aufs Neue wieder glänzend bethätigt finden. Die Ehrenpreise, welche außer den Wanderpreisen Sr. Röntgt Hoheit des Großherzogs, der Stadt Gießen und des Deutschen- Ruder-VerbandeS noch erforderlich waren, find dem Regatta- Ausschuß sämmtlich in Form von Stiftungen zur Bersügun- gestellt worden. Eine Anzahl Gießener Damen haben io gewohnter, liebenswürdiger Weile wieder einen größeren und einen kleineren Ehren-Preis gestiftet, ebenso je einen solchen daS Regatta-ComitL, die passiven und die activeu Mitglieder. Außerdem ist ein Prachtstück eines RegattapreiseS in Form einer künstlerisch auSgesührteu mattfilber-vergoldetev Bowle Seitens eines Gönners und thatkräftigeu Förderers LeS Rudersports für daS Bterer-Renneu zwischen Offenbach (Ruder-Verein) und Gießen (Ruder-Gesellschaft) gestiftet worden. Wtr sind leider nicht ermächtigt, den Namen deS edlen Spenders unseren Lesern mittheileu zu können, zollen aber trotzdem und gerade deshalb diesem Acte thatkräftiger Bethätigung eine- hohen Interesses am schönen Rudersport alle Anerkennung und hoffen, daß wir bei ferneren Regatten recht oft von ähnlichen Stiftungen werden berichten können. — Bon einer allenfallfigeu Ausstellung der Regatta-Preise werden wtr unseren Lesern rechtzeitig Kenutniß geben.
nach Maeraak fort.
Devetck« ö«i «eieea '
Berlin, 23. Juli. Wie die „Nordd. Allgem. Ztg." hört, ist für den vor Kurzem zur Disposition gestellten General der Infanterie von Arndt der Eommandeur der dritten Division, Generallieutenant Anton v. Frobeu zum Gouverneur von Metz ernannt worden.
Berlin, 23. Juli. Wie jetzt auch im „Reichsanzeiger" veröffentlicht wird, werden vom 25. Juli ab die Erzeugnisse Spaniens und seiner Überseeischen Besitzungen nach dem allgemeinen deutschen Zolltarif ohne Zuschlag abgefertigt, nachdem vom gleichen Tage ab auf die deutschen Erzeugniffe bei der Einfuhr in Spanien, Cuba und Puerto Rico der Minimaltarif anzuwenden beschloffen ist.
Berlin, 23. Juli. Im „Reichsanzeiger" wird Seitens des KrtegSmtnisterS zur allgemeinen Keuntniß gebracht, daß den Unteroffizieren und Mannschaften dienstlich verboten ist: 1. jede Betheiliguug an Bereinigungen, Der- sammlungen, Festlichkeiten und Geldsammlungen, zu denen nicht vorher besondere dienstliche Erlavbniß ertheilt ist, 2. jede Dritten erkennbar gemachte Bethätigung revolutionärer und soctalistischer Gesinnungen, insbesondere durch entsprechende Ausrufe, Gesäuge oder ähnliche Kundgebungen, 3. das Halten und die Verbreitung soctalistischer oder revolutionärer Schriften sowie jede Einführung solcher Schriften in die Kasernen oder sonstigen Dtenftlocale. Ferner ist sämmtltchen Angehörigen des activen Heeres dienstlich besohlen, von jedem zu ihrer Kenntnih gelangten Vorhandensein revolutionärer oder socia- listischer Schriften in den Kasernen oder anderen Dienst- localen sofort dienstlich Anzeige zu erstatten. Diese Verbote und Befehle gelten auch für die zu Hebungen eingejogenen und für die zu Coutrol-Versammlungeu berufenen Personen des Beurlaubtenstandes.
CocMe» »nd ptortnjteUw.
Gieße», den 24. Juli.
•e RejchsiagSwahl. Wie aus dem amtlichen Theil des heutigeo Blaues zu ersehen, find die einleitenden Schritte für die ReichStagSwahl in unserem Wahlkreise verfügt. Da für die Aufstellung der Wählerlisten Frist bis Ende August gewährt ist und die Listen daun erst mindestens vier Wochen vor dem Wahltage auSzulegen sind, so dürfte die Wahl selbst in der ersten Hälfte deS October stattfinden.
♦♦ Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Groß. Herzog haben Allergnädigst geruht, dem Director des Prediger-SeminarS zu Friedberg, Geheimen Kirchenrath D. Gustav Diegel das Comturkreuz 2. Klaffe del Der« dtenstordeoS Philipp deS Großmüthigen zu verleihen.
•• Die Statistik der Benutzung und Bermehrung der Universitätsbibliothek zu Gießen im Geschäftsjahr 1895/1896 ergtebt folgende Zahlen: Außer HauS wurden rund 19 400 Bände verliehen gegen 16 500 Bände in 1894/1895, 14 200 in 1891/1892 und 11 600 in 1887/1888, so daß. also die Ausleihe in den vergangenen acht Jahren mevr als- ein Drittel gestiegen ist. Nach auswärts wurden 1486 Bände in 343 Sendungen, vorwiegend an Angehörige deS Groß- herzogthums, verschickt. Aus der Großh. Hofbibliothel in Darmstadt wurden 553 Bände durch Vermittelung der Universitätsbibliothek von hiesigen Benutzern entliehen, aus- l anderen auswärtigen Bibliotheken 310 Bände und 737 Ur» künden und Handschriften. Im Wintersemester 1895/1896 (bezw. Sommersemester 1895) wurde die Bibliothek von 516 (457) Personen benutzt, worunter sich 147 (138) nicht der Universität Angehörende und 98 (81) Auswärtige be- fanden. Von den Srudirenden haben 39% (32 %) die Bibliothek benutzt. Den höchsten Procentsatz stellten die clasfiichen Philologen mit 96% (85 %), die Neu.Philologen mit 77% (65 %), und Theologen mit 72% (68%); von den Juristen Haven 26% (22 %), von oen Meoicineru 28% (17 %) die Bibliothek benutzt. Catalogifirr wurden im Jahre 1895/1896 9222 Schriften, worunter 4165 Unk verfitätS- und Schulschriften, 252 Eingänge des Oberhesfischea GeschichtSvereinS und 463 Eingänge der Oberhesfifchen Gesellschaft sür Natur- und Heilkunde fich befanden.
**H. SteiuS Garten. Em schöner Sommerabend in' Verbindung mit den zu erwartenden mufikalischen Genüffea der auf der Concerttournee befindlichen Capelle des In. fanterie-Regiments Markgraf Karl (Nr. 60) sowie der für den Abend gewonnenen Piston-Birtuofin Fräul. Sophie Branden vermochten gestern das schöne Garten- Etabliffemeut deS Herrn Stein bis auf den letzten Platz zu füllen. Das Programm der concertgebenden Capelle war mit Geschmack zusammengestellt und wurde jeder Anforderung gerecht. Die Ausführung war ganz vortreffli^ und bekundete eine außerordentlich stramme Schulung, unb
Berlin, 24. Juli. Die Gedenkfeier der Berliner Studentenschaft für Ernst CurtiuS findet am 26. d. M. >ei Kroll statt.
Berlin, 24. Juli. Die Regimentsbefehle, wonach die Garde-Kürassiere, Garde-Dragoner und Kaiser-Franz-Grenadiere bereits 8 Uhr Abends in der Kaserne sein mußten, find gestern aufgehoben worden.
Berlin, 24. Juli. In drei gestern abgehaltenen öffent- ltchen Maurer-Versammlungen wurden Resolutionen angenommen, in denen gegen daS Vorgehen deS Bundes der | Maurer- und Zimmermeister, den zehnstündigen Arbeitstag | wieder einzuführen, protestirt wurde.
Berlin, 24. Juli. Hauptmann HoymonS vom hessischen ! Füsilier-Regiment Nr. 80, der voriges Jahr mit Gouverneur v. Wtßmann nach Ostafrika ging und dort dem Gouverne- mentSbureau zugetheilr wurde, ist gleichfalls nach Deutschland zurückgekehrt. Er wird von jetzt ab in der Berliner Ab- theilung deS Auswärtigen Amtes beschäftigt.
Wien, 24.Juli. Beim Besuch deS CzarenpaareS am hiesigen Hofe wird die Kaiserin Elisabeth persönlich die Honneurs machen.
Wie», 24. Juli. Badeni empfing gestern eine um Schutz vor dem Terrorismus der socialiftischen Führer bittende Abordnung der Wiener Industriellen. Badeni sagte zu.
Karlsbad, 24. Juli. Der Besuch des Zarenpaares zur Kur Hierselbst steht vorläufig noch in weiter Ferne. DaS Projekt ist, wenn auch nur vorläufig, wieder ausgehoben worden.
London, 24. Juli. DaS nach Montevideo bestimmte Schiff „Herbert Fuller" lies in Halifax ein, nachdem die meuterische Besatzung den Capitän, dessen Frau und den Steuermann ermordet hatte. Die gesammte Mannschaft wurde verhaftet.__
W.B. Lille, 24. Juli. Die Theiluehmer am Socia- list en- Co n gr eß begaben fich vom Bahnhofe aus dem Zuge nach dem Stadthause zum offictellen Empfang. Am Zuge nahmen auch auswärtige Delegirte außer den deutschen Theil. Während deS Zuges fanden einige Zusammenstöße mit der auf der Straße versammelten Menge statt, welche Hochrufe auf Frankreich ausbrachte, die mit Rufen: »ES lebe die Socialdemokratie" beantwortet wurden. Während deS Empfanges auf der Mairie wurden die Reden der Socialisten von der umgebenden Menge mU Zwischenrufen begleitet. Die Rufe der Menge auf: „Hoch Frankreich, nieder mit Deutschland!" wurden von den Socialisten mit
ist heute Vormittag gestorben.
Alesuud, 23. Juli. König OS car kam gestern Abend 6 Uhr 30 Min. hier au. DaS Schiff, auf dem fich der König befand, segelte zwischen zwei Reihen von neun Fischdampfern und ungefähr hundert Fischereifahrzeugen hindurch, die sämmtlich reichen Flaggenschmuck angelegt hatten u— d:r.
Berit». 23. Juli. Einer hiefigen Correspondenz zufolge I wird sich in nächster Zeit eine vollständige Erneuerung des gesammten Richter-PerfonalS im ganzen Deutschen Reiche, vom Reichsgerichte angefangen, voll»
Berit», 23. Juli. Professor Dr. Angerstein, Ober- turnwart und Ehrenmitglied sämmtlicher Berliner und vieler I auswärtiger Turnvereine, ist heute früh Hierselbst gestorben.
Thor», 23. Juli. Zu den hier vorgenommenen Verhaftungen wird noch gemeldet, daß weitere Familienangehörige deS Schuhmachers Albrecht und deS SchachtmeisterS Farm feftgenommen worden find. ES handelt fich angeblich um Spionage. Näheres ist vorläufig nicht zu ermitteln, da die Untersuchung sehr geheim geführt wird.
Frankfurt a. M., 23. Juli. Die ,Frkf. Ztg." meldet auS Stuttgart: AuS dem Neckar- und dem Brenzthale laufen Nachrichten über schwere Gewitter ein; besonders bei I Eßlingen, Plochingen und Schorndorf haben Gewitter großen Schaden angerichtet.
Frankfurt a. M., 23. Juli. Der Cultusminister Dr. Bosse theilte Herrn Profeffor Julius Stockhausen, welcher gestern seinen 70. Geburtstag feierte, mir, daß ihm der Kaiser unterm 15. Juli die preußische große goldene Medaille für Kunst und Wiffenschaft verliehen habe.
München, 23. Juli. Im „Paffauer Hof" fand gestern Abend eine anarchistische Versammlung statt behufs Stellungnahme zu dem Londoner Congreß. Sämmtliche Redner I wandten fich gegen die Socialdemoklaten, mit welchen die Anarchisten nichts gemein hatten. Da die Versammlung keine parlamentarische Form hatte, wu;de es schließlich den Einzelnen überlaffen, sich zusammenzuthun und einen Vertreter nach London zu entsenden.
Karlsbad, 23. Jutt. Wie verlautet, werde der Czar hier zum Kurgebrauch^eintreffen.
Pest, 23. Juli. Ein furchtbarer Wolkenbruch ging über Jlok in Slavonien nieder. Die Ortschaft war so schnell unter Waffer gesetzt, daß vier auf der Straße spielende Kinder angesichts einer großen Menschenmenge fortgeriffen wurden und in den Fluthen umkamen. Ihre Leichen find bisher noch nicht gefunden.
Paris, 23. Juli. DaS Gerücht, daß im Schooße des Ministeriums Zwistigkeiten auSgebrochen find, ist
worden fein. , _ , ,
Paris, 23. Juli. Man glaubt, daß eS heute Nachmittag in Lille anläßlich des Empfanges der deutschen Reichstags- abgeordneten Liebknecht, Bebel und Singer zu Unruhen und Ausschreitungen kommen wird. Die Anti-Socialisten find entschloffen, eine Gegen Kundgebung zu veranstalten mit dem Stufe: Es lebe Elsaß°Lothringen.
London, 23. Juli. In seinem letzten Bericht über die Handelspolitik Spaniens erklärte der englische Consul in Madrid, daß infolge der gespannten Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Spanien bedeutende Mafien deutscher Maaren mittelst französischer und belgischer HerkunftSzeugnifie in Spanien eiogeführt würden. Die spanische Regierung habe Maßregeln getroffen, um diesem Unfuge zu steuern.
König mit lebhaften Hochrufen begrüßten.
Molde, 23. Juli. Die Yacht deS Königs ankerte heute Vormittag um 9 Uhr gegenüber der zollern". Der König begab fich sofort auf die zollern", wo ihn Kaiser Wilhelm empfing. Die Monarchen begrüßten fich herzlich und nahmen gemeinsam daS Frühstück ein, wobei die Cavelle concertirte. Um halb 11 Uhr kehrte der König nach herzlichster Verabschiedung auf seine Yacht zurück. Kurz darauf setzte die „Hohenzollern" ihre Fahrt
die hervorragende schöne Besetzung der Instrumente erzielte eine vorzügliche Wirkung. Die —
HumperdinkS Fantasie au« „Hänsel und Grethel", ein hier wenig gehörter herrlicher Walzer „Bonheur perdu“ von Ernest Gilbet, ferner Scenen auS der Oper „Lakme", nicht zu vergeffen die schneidig executirten Märsche, wurden in vollendet schöner Weise zu Gehör gebracht. Daß die Capelle auch im strengsten Stil sattelfest ist, bewiesen u. A. die Richard Wagner-Vorträge: Die „Tannhäuser-Ouvertüre", sowie daS Tonbild aus „Götterdämmerung". Herr König!. Mufik-Dirigent Ehmig dirigirte mit großer Umsicht und sah seine Bemühungen durch lebhaftesten Beifall belohnt. — Eine Ueberraschung besonderer Art wurde durch die in den ersten und zweiten Programmtheil aufgenommenen Piston- Bortrage deS Fräul. Branden geboten. Die Künstlerin erfreute fich schon nach Beendigung ihrer ersten Nummer, einer Fantasie „Klänge aus Steyermark", sympathischer Auf» nahme, die sich in der vorzüglichen Leistung der weiteren- Piecen zu lebhaftem Applaus steigerte, so daß als Zugabe Koschats „Verlaffen" in herrlicher Ausführung die Hörer, erfreute. Die junge Dame brillirte auf ihrem Cornet a piatou durch die Weichheit der Klangfülle, den sicheren Ansatz, fRehv heit und seelenvollen Ausdruck deS Vortrags. Mit großer Befriedigung traten die Concertbefncher den Heimweg an.
großen Scand al .....
Pariser Verwaltung sollen zahlreiche Millionen entwendet
gehe. Gr verweist auf die Bahnhofssperre und Aufhebung I bet SonntagsbilletS. Auch auf daS Wort „thunlichst legt er kein großes Gewicht. . n .
Abg. Osann constatirt, daß eine Bewegung im Lande bezüglich de« Staatsvertrages allerdings stattgefunden habe. Man hab- aber bett ben Inhalt be« S-aatSv-rt-age« nicht gelaunt. Mit zur Aufregung der Bevölkerung habe aber die Preffe beigetragen. Eine Zeitung Darmstadts habe_tn frivolster Weife behauptet, daß dieser daS Ende von Hefieu bedeute und die hessischen Finanzen am Ende feien. Schon 1889 habe er einen Antrag wegen der Verstaatlichung der \ hessischen LudwigSbahn in Verbindung mit Preußen gestellt. Die Veranlafiuug dazu seien die schlechten BetriebSverhaltuiffe die schlechten Löhne der Beamten und Arbeiter und noch eine ganze Reihe von Ausstellungen gewesen. Hauptsächlich seien es aber die BetriebSzuschüffe zur Oberhesfischeu Bahn gemeßen, die als eine schwere Last auf dem Lande gelegen hatten. Ec polemifirt gegen die Ausführungen der Abg. Schmitt und Köhler, deren Preußenfeindlichkeit er wohl begreifen könne. Er frage sich aber, wie man nach so kleinlichen Gesichtspunkten urtheileu könne, ohne an die großen Wohlthaten zu denken, die Hefien durch den Vertrag erreiche. In der Partei deS Abg. Schmitt habe man für den Gedanken an ReichSeisenbahneu fein Derständniß. Sei eS nicht für ein wahres Glück zu bezeichnen, daß die Post, die Telegraphie ufw. an das Reich übergegangen fei, um von dort aus geleitet zu »erbeut' Damit feien den Staaten Lasten abgenommen, um sie für foclalpolltlfche Aufgaben desto mehr in Anspruch zu nehmen. Der von einem Darmstädter Blatt in Aussicht gestellten Art von Reichseisenbahnen, wo jedes Ländchen seine Dlrectlon erhalte, könne er nicht zustimmen. Daß Preußen die Bahnen unter feinen Schutz zu stellen versuche, fei nur zu billigen. In wahrhaft glänzender Welse beleuchtet et den Standpunkt der Regierung in dieser Frage und empfiehlt dem Hause die Annahme des Vertrags.
Die Sitzung wird um %9 Hhr abgebrochen. Fortsetzung morgen früh um 9 Hhr.
Neueste Nuchrkhie«.
Bolff« telegraphische« «orrefoonbem»»nic<Ä.
Berlin, 23.Juli. Der Saatenstand des Deutschen Reiches für Mitte Juli ist folgender: Winterweizen 2,3, Sommerweizen 2,6, Winterspelt 2,6, Sommerspelt 1,7, Winterroggen 2,4, Sommerroggen 2,6, Sommergerste 2,6, Hafer 2,7, Kartoffeln 2,4, Klee 2,9, Wiesen 2,4. (Hierbei bedeutet 1 sehr gut, 2 gut, 3 mittel, 4 gering, 5 sehr ge- ring.) Der Stand deS Wintergetreides, namentlich für Weizen, ist gegen den vorigen Monat nicht wesentlich geändert. Die Roggenernte hat in vielen Bezirken begonnen. Für Sommergetreide find wegen mangelnden Regens in Preußen die ErnteauSfichten herabgemindert; im Süden wird eine befriedigende Ernte erwartet.
Pari«, 23. Juli. DaS Decret, welches den Zoll auf fremden Zucker entsprechend dem Betrage der deutschen Ausfuhrprämie erhöht, wurde gestern dem Präfidenten Faure zur Hnterzeichnung nach Havre übersandt, damit am 1. August daS Decret in Kraft treten kann.
Dillon, 23. Juli. Der ehemalige Minister Spuller
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§§ Betmihlhain, Huran Ul diese- Bl mi NchtizMurH. 66 I sech »Pfennig, welche zw i vustorbenen Verwandtet ' lontetaaf ein fetjr fleinel i -ar nicht im Besitz Hal i vorhanden, sondern v 16tootlfira§t verwende
SNannte zwei Per i zahlen, um dadurch t Weg jedoch ein dem änderen eint
Pfandpersonals f0. Vfinbtr au- dem Be dciden, wobei dem Pi ^rden sein soll, f06a W°8tn haben soll, Ql ,ar,,D Grebenhain $l
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Paris. 23. Juli. DaS „Petit Journal" kündigt einen ' an. Aus der Kaffe einer sehr großen


