Ausgabe 
24.6.1896 Erstes Blatt
 
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Berlin, 23. Juni. DasKleine Journal" meldet auS Tiflis. Der hiesige Archimandrtt Nicolai wurde in grausiger Weise in seiner Wohnung ermordet. Der Mörder ist ein abgesetzter Geistlicher Namens Kolmonthelidse. Derselbe gibt au, die That auS Rache vollbracht zu haben, da der Archimandrit seine Absetzung bewirkt habe.

Wie», 23. Juni. Gelegentlich der Anwesenheit des CzaarenpaareS wird sich die Kaiserin durch die Erz« Herzogin Maria Josepha vertreten lasten.

Wien, 23. Juni. Gestern starteten die Theilnehmer am Diftanzmarsch Wten-Berlln. Bon 11 gemeldeten gingen vier ab.

Athen, 23. Juni. DerAkropolis" zufolge wurde daS Re formc omito zu Creta aufgelöst. Einzelne Mit­glieder haben sich zur Agitation in die Provinzen begeben. ES wird beabsichtigt, ein AufstandScomitL auS Männern aller Provinzen zu bilden, welches die Centralleitung deS Auf­standes übernehmen soll.

Cocwle# und prwhjküef#

Sieben, den 23. Jnni.

* Biehmarktverlegung. Der Beschluß der Stadtver- ordneten-Versammlung, den Vieh markt hinter die Bahn- höse zu verlegen, hat in allen Kreisen der Bürgerschaft eine tiefgehende Erregung hervorgerufen. Eine lebhafte Gegen­agitation macht sich bemerkbar und wird, wie wir hören, nächster Tage in einer öffentlichen Bürgerversammlung zum Ausdruck gelangen.

** Koschat Coucert. Vor mehr als auSverkaustem Hause concenrirte gestern daS Koschat-Sextett in Steins Saal. Stürmisch der Empfang, stürmisch der Dank nach jeder Nummer. Wenn auch nicht so stürmisch, so schließen wir uns doch dem Urtheil der Zuhörer gern an, zumal, so weit eS sich um die Chorleistungen handelt, die unserer Ansicht nach die Soli überragten. Die Solistin Frl. Wilma Edle von Thann hat einen frischen, kräftigen Sopran und sang mit echtem Wiener Schneid ihre nicht ganz neuen aber schönen Lieder (Geburtstagslied",Hans und Liese", PhyliS und die Mutter"). Im Gegensatz hierzu befand sich der Tenorist, Herr Franz PacLl, der sich ganz Modernes gewählt hatte (Am Rhein und beim Wein" von RieS,Meine erste Liebe" von Mühldorfer,Am Bache" von Dvorak), auch er verfügt über einen sympathischen Hellen Tenor und die Art seines Vortrages war eine durch­aus noble. Mit Ausnahme der Solls und eines Chorwerkes von Hubert hatte Meister Koschat seineMusenktnder" auf das Programm gesetzt und auch von den Zugaben Erste Schritt",Frisch auf",Nach der Heimath möcht ich wieder" hatte nur daS letzte einen anderen Vater. Trotzdem war im Zuhörerraum keine Ermüdung zu bemerken, die ein­fachen, schönen Volksweisen hielten bis zum letzten Augenblick, der durch nicht enden wollenden Beisall immer wieder hin- auSgrschoben wurde, die Hörer in Spannung.

♦♦ Vogelsberger Hohen Club. Der diesjährige Haupt- auSflug auf den HoherodSkopf sinder Sonntag den 5. Juli statt. Beginn de« Festes: 12 Uhr Mittags. Concert und Tanzvergnügen. Die Festwtrthschaft ist wieder dem Club- hauswirth JohS. Stein übertragen, und ist für Speisen.und Getränke bk-stens gesorgt. Die letzten Züge haben von Schotten (820 Abends) und von Gedern (800 Abends) nach Gießen und Büdingen, von Mücke (9" und 843 Abends) nach Gießen und Fulda Anschluß. Die am Feste theilnehmenden Herren haben, zur Deckung der Kosten, eine Festkarte zu 50 Psg. zu lösen.

* HauSbefitzervereine bestehen im Großherzogthum tu den Städten Darmstadt, Offenbach und Worms, die sich zunächst zu einem hessischen Verbände zusammenschlteßen wollen. Diese Vereine bezwecken, gleich den übrigen in Deutschland bestehenden gleichen Vereinigungen (über 200) alle Interessen deS städtischen Hausbesitzers nach jeder Rich­tung hin gemeinschaftlich zu vertreten. Wie wir hören, be­steht in beihetligten Kreisen die Absicht, auch hier einen solchen Verein tnS Leben zu rusen.

* Auszeichnungen im Schlossergewerbe. Bei der nach Schluß der Schlosserei-Ausstellung zu Mainz am Sonntag vor­genommenen Prämiirung erhielten u. A. folgende Aus­steller Auszeichnungen: Den Ehrenpreis der Wolfrum'scheo Buchhandlung in Düffeldorf, eine silberne und eine broncene Staatsmedaille Herr Peter Sann in WeiterShain, eine broncene StaatSmedaille die Firma Heyligenstaedt u. Co. in Gießen. Den Ehrenpreis Sr. Kgl. Hoheit des Groß- Herzogs nebst einem Ehrendiplom erhielt die Kunstgewerbe­schule und Handwerkerschule des Mainzer Gewerbevereins.

* * Turnerische». Beim Feldbergseste am Sonntag erhielt der Turner Herm. Kröcker (Turnverein Gießen) den 19. Preis mit 22*/g Punkten, nicht den 22. Preis wie irrthümlich berichtet wurde.

* Berichtigung. Zu dem ArtikelZur Enthüllung des Kyffhäuser - Denkmals" in Nr. 144 ist in der 4. Zeile zu lesen:st att g e s und ene."

Die Lehrer au» dem Bereiche des 11. Armeecorps, die dieses Jahr ihre sech-wöchentliche Dienstzeit abzuleisten haben, sind nach derD. Z." für den 11. September ein- berufen. Sie bilden auch dieses Mal eine Compagnie sür sich und sind dem Regiment Nr. 117 in Mainz zugetheilt.

* Die Sitzbänke in bet vierten Wagevklafse. Die Meldung verschiedener Blätter, daß die Sitzbänke iu der vierten Wagenklaffe der Eisenbahnen wieder entfernt werden sollen, wird als falsch bezeichnet. In den Reparaturwerk, statten sind nur bei für Massentranßport der Schnitter und Sachsengänger bestimmten Waggon- vierter Klaffe Sitzbänke wegen befferer Unterbringung der landwirthschastlichrn Geräthe herau-genommen worden. Die Annahme, daß sich die Fre­quenz der dritten Wagenklaffe in Folge der Einrichtung der Sitzbänke in der vierten Klaffe vermindert habe, sei ebenfalls unrichtig.

Wirkung der Selbsteiaschatzung. Wie dieFranks. Zeitung" meldet, bringt die für daS Sreuerjahr 1896/97 erst­malig eingeführte Selbstdeclaratiov für die Einkommen erster Klaffe (über Mk. 2600) der Staatskasse des Groß- herzogthumS Heffen ein Mehr an Einkommensteuer von Mk. 521,713. Der Ueberschuß stammt großentheilS aus den Städten Mainz, Darmstadt, Offenbach, WormS und Gießen, während in den ländlichen Bezirken der Steuer­ertrag vielfach zurückging iu Folge der Abzüge, die daS neue Gesetz sür Unterhaltung usw. gestattet.

Der Genuß vou Kirfchenkeruen ist schädlich. Die Zeit der Kirsch en ernte ist wieder herangekommen und da ist eS wohl an der Zeit, eindringlich vor der Unsitte vieler un- verständigen Leute, welche die Kerne mir verschlucken, dringend zu warnen. Wenn einmal ein Kern auS Versehen mit- verschluckt wird, so wird daS ja wohl kaum einen Nachtheil Hervorrufen, wohl aber wird dies häusig der Fall sein, wenn die Steine in größeren Quantitäten verschluckt werben. All­jährlich berichten die Zeitungen von schweren Erkrankungen und Todesfällen, welche durch die erwähnte Unsitte ver­ursacht worden find.

* Jubiläum der Nähmaschine. In diesem Jahre feiert eine unentbehrliche Dienerin, die fast in jedem Hause zu finden ist, ihr fünfzigjähriges Jubiläum: die Nähmaschine. EliaS Howe in MaffachusettS war es, der nach langen Ver­suchen die erste Nähmaschine ersaud. Im Jahre 1846 wurde seine Erfindung in Amerika patentixt; die Kosten dasür konnte er sich nur mir den größten Mühen verschaffen. Er hoffte, in England Derwerthung sür seine Idee zu finden, jedoch umsonst. Da er die Kosten der Reise nicht bestreiten konnte, so nahm er die Stelle eine- SchtffSkochS an. Als er in die Heimath zurückkehrte, fand er, daß Andere seine Erfindung für die ihrige auSgaben. Er mußte einen Proceß anftrengen und, um fein Leben zu fristen, als Gehilfe bei einem Mechaniker arbeiten. Schließlich gewann er jedoch seinen Proceß und erhielt eine Entschädigungssumme und 14 Dollar- von jeder in Amerika gefertigten Maschine. Bei der bald sich entwickelnden Maffenproduction wurde er ein reicher Mann.

n. Aus Oberhessen, 22. Juni. Auf der allgemeinen landwirthschaftlichen Ausstellung in Stuttgart hatte sich auch unsere Provinz mehrfach betheiligt und Ehren und Anerkennungen davongetragen. DaS schöne Vogelsberger Zuchtvieh erhielt mehrfache Preise. Der bekannte Züchter dieser Rasse in Hof Zwiefalten erhielt acht erste, drei zweite Preise und eine Anerkennung. Die GenoffenschaftSmolkerei in Reichelsheim erhielt für ihre ausgestellte Süßrahmbutter einen dritten Preis.

Nidda, 21. Juni. DaS heutige F a h n e n w e i h f e st deS hiesigen, seit dem 16. März 1859 bestehenden Turnverein- nahm unter großer Theilnavme der Einwohnerschaft NiddaS einen prächtigen Verlauf. Herr Dekan Hofmeyer hielt die Festrede und nahm die Weihe der prachtvollen, von Frauen und Jungfrauen NiddaS gewidmeten neuen Fahne vor, welche sodann von Fräulein Frieda Ruppel unter einer hübschen Ansprache dem Vorstande deS Turnvereins überreicht wurde. Die Fahne wurde von einer Dame zu Frankfurt a. M. ge­fertigt und zeigt in Goldstickerei auf der einen Seite daS schöne Strdtwappen NiddaS nebst den VereinSinsignien, während a f der anderen Seite die Stiftungsweife hervor­gehoben ist.

A Bon der Oh«, 22. Juni. Nur -zögernd und all- mählich beginnt man mit der Heuernte, weil die Witterung einen zu unbeständigen Charakter zeigt. Der Zeit nach dürfte aber daS Heu jetzt gemacht werden, da die GraS- blüthen v rblüht sind und zur Fruchtreife übergehen, ein Stadium, tn dem bekanntlich daS Heu nicht den Gehalt be­kommt, den eS, zur Blüthezeit des GrafeS gemäht, besitzt. Bei den gegenwärtig auf Domaniob und Communalwiesen abgehaltenen Heugrasversteigerungen werden durchschnittlich höhere Beträge gelöst, wie im vorigen Jahre. Dabei ist der diesjährige Grasbestand ein viel geringerer als der vor­jährige. Man hat allerdings damals viel Heu gemacht, da eS aber sehr lange gewachsen war, so reichte eS nicht, son­dern versütterte sich rasch weg. Dazu kam noch ein sehr schlechter Ertrag an Futterftroh, d. h. an Gerste- und Hafer­stroh, so daß viele Landwirthe, die sonst immer noch altes Heu besaßen, wenn neues eingeerntet wurde, aller Futter- vorräthe ledig sind.

K Stockheim, 22. Juni. Der Kriegerbezirk Ortenberg feiert sein diesjähriges Bezirks fest am 5. Juli in unserem Orte und der hiesige Kriegerveretn weiht daselbst seine neue Fahne ein.

Aus dem Vogelsberg, 22. Juni. Im Felde wachsen Heuer die Disteln in einer ganz erstaunlich großen Menge. Wie gesäet stehen sie insbesondere aus den Haser- und Gersten­äckern, sowie den Kartoffelnstücken. Werden diese Disteln nicht zur rechten Zeit, in welcher sie noch jung und zart sind, auSgejätet, bann bringen sie mehrfachen Schaden. Einmal dämpfen sie die wachsende Saat, das andermal entziehen fie dem Ackerboden seine besten Nährstoffe. Außerdem aber er­schweren sie später die Erntearbeiten, indem ihre Stacheln tn die Hände dringen und ost peinliche Schmerzen verur- fachen. Endlich trägt ihr Ausreisen sehr zu ihrer weiteren Verbreitung bei, da ihr Samen durch die leichten Feder- krönchen von den Winden nach allen Richtungen getragen werden. Jetzt au-gestochen, liefern die jungen Disteln aber ein ganz vortreffliches Futter für Rindvieh und Schweine. Die Landwirthe sind deshalb fleißig am DistelauSjäten und bringen tagtäglich ganze Säcke voll nach Hause. Auf den jungen Mai-Pflanzungen richten die Raben beträcht- lichen Schaden an, indem sie die kaum aufgegangenen Mais- Pflänzchen aus der Erde ziehen und den Samenkern ab- freffen. Man findet Ackerfelder, auf denen die Mai-saat gänzlich von den Raben vernichtet wurde. Ein regelrechte- Abschteßen der in Ueberzahl auftretenden Raben könnte nur dienlich fein.

hat die Staat-anwaltschafr den in einem ^abtrafc Prei- mit Beschlag legen lassen. Der erste der hiesigen Bürgermeisterei, Commerzienrarh seiert morgen sein 25jährige- Beige ilnetei.?!1, läum. Ja einer feierlichen Extrafitzang der ordnetenfitzang werden dem Jubilar morgen fconmnu den Oberbürgermeister und die Stadtverordaer» 1 Wesenheit de- Provinzialdirector- die Glückwünsche \t* fcZ Mainz übermittelt werden.

Mainz, 22. Juni. WegenMogelei» u Prei-tegeln liegt eben der hiesigen Staat»aa,^.i?.^ Anzeige vor. Nach der Behauptung de- Drove- der Empiänger de- Preise- sich denselben aus worben haben, daß er mit Hülfe eine- gnten r Kegel mittelst eine- Bindfaden- umwerfen Uei. 'z

Ms. Cassel, 22. Juni. Der älteste Bürget Stadt, der Senior der Deutschen Juristen, dn anwalr und Notar Herr Justizrath Johanne» Slt-gm? selbst, früher in Lichtenau, feierte heute tn »oller getv., und körperlicher Frische seinen 95.ihttttti Der ehrwürdige Recht-gelehrte hat 4 Kinder und 13

Ms. Wabern, 22. Juni. Der 29 Jahre ut Wirth Schmidt zu Walter-brück bei ZimmerSrott in Abend beim Baden tn der Schwalm ertrunken. hatte sich tn erhitztem Zustande in- Wasser begeb: wurde vom Schlage getroffen. Da- möge Äninn ~ Warnung dienen.

Ms. Fulda. 22. Juni. Bet dem vorgestrige? :~: Unwetter wurde das historische Storchnest aut be» de- Dr. Rabe vom Blttz zerstört. Die gewaltige ff;- des Baumaterials, welches die Störche gniaeettgttrqe durchschlug daS Dach und die vier jungen StSrcht -? a den Hausboden. Man nahm sie in Berwadruog ut -< einen Wäschekorb al» Nest auf de- Dache» First. , die alten Störche wagen sich nicht an da» Nest her» um die kleinen Langbeine vor dem Hungertode u fcy wlll man dieselben jetzt künstlich füttern.

Frankfurt a. M, 22. Jun' S n 8 .r, Attentat beschäftigte heute 5 Stunden lang dx «w tammer. Die 36jährige Elisabeth koch uorettu.: zehn Jahre mit einem Kaufrnanne ein BerhLltmh, h: :;- Lösung im vorigen Jahre fie 10,000 Mk erhall ihn aber mit Briefen, lauerte ihm schließlich ui. tember v. I. auf und schüttete ihm Bittlol in» tont*,- er an der Stirn dauernd entstellt Ist. Du Aentchgv, bemühte sich, die Angeklagte al- unzurechnuogt'Ly na stellen, daS Gericht verurtheilte fie jedoch zu 21);tar Gefängniß und versügte sofortige Verhaftung.

Köln, 20. Juni. Als heute Nacht um !.' L;: n Feuerwehrwagen von einer Brandstelle -uriickkchtk, rn r. an einer Straßenecke der Neustadt (Hansaring) mi rin Radfahrer zusammen. Der junge Ma», ein ttL-.r. Handlungsgehilfe, wurde abgeworfen, da» Sa? M Semi ging Ihm über die Brust und t ö b t e l c He Wt Mi

Aus Ostpreußen, 16. Juni. Bei tuum 6m.t währenb der Schulpaufe ist der 13 jährige siült! ?t:r i auS Karl-rode bei Memel von einem ll]öl)ii|tn iXi-. i-;/- erstochen worden.

* Hockenheim, 22. Juni. DieNeue Brdiit« .ab* zeitung" meldet: Bei dem den Abschluß der (htUr;i felerlichkeit des Kriegerdenkmals bildenden stürzte eine Kletterstange, an welcher sich ein U.ürgr Bursche befand, um. Der Bursche brach da» -ack . blieb sofort tobt.

Brunn, 22. Juni. Infolge Umwerfen» ton gerieth in dem Dorfe Lomkowitz ein Faß Lffrst i einem Gastwtrthe in Brand, wobei deffen Fraualta sowie daS Dienstmädchen bi» zur Unkenntlichkeit tnkase Der Gastwirth selbst wurde lebensgefährlich rctltp

Perpignan, 21. Juni. Heute haben hier meta f* Stier kämpf e in der Arena ftattgefunbea, *- spanischen Thierkampfer MlnoS Barcelone» i» C* 1216 Jahren auftraten. Etwa 6000 Personenea den Kämpfen bei, die äußerst prunkvoll verliefen

Das Wichtigste. AuS Petersburg, 10. man: Wie diePskower Stadtzeitung" den-l«!, 27. Mai in Folge eines Blitzschlages da» l-ra 23 Bauernhöfen bestehende Dorf Tareptioo s«M Getreidevorräthen bis auf den Boden n t e b e t g t Merkwürdigerweise find dabei von sämmtlichev deS ganzen Dorfes nur die zwei Sdjimpfbub« unversehrt geblieben. Nach der Ansicht der geoaon"-^ ist die- wohl dem Umstand zuzuschreibeo, daß di bei den Löscharbeiten mit Hintansetzung ihrer Pri^ ihre ganze Ausmerksamkeit aus die Rettung der concenttirt hatten!

£iteratur uwb K«nff

Im Verlag von Emil Roth in w*

schienen:Vivat der Vo-et-derg-, Gedichte und allen Fereunden und Verehrern brffclhn gewidmu Sri leb, Decan und Psarrer in Psedber»deim bei « im einzelnen »JO Psg. pro Exemplar In larttern gchM u 50 Psg. und auf je 10 6remplare ein Freicrempioi j de» Dichter». Zürn Veilen bei Vogel-be'ger Elard Briegleb hat der LogelSderg einen begthterun vollen Sänaern ßifunben Selbst ein Coaeiebftgir ^«a .Land und Leute" so sinnig und anmuthig, au» oer allen Fasern an der Heimath hängenden b< * xsew sodah ein nicht gan, empfindungsloser Vefet ben J" »j*: zauder von Liederschall und Äal^rauschen. pracht und Wiesendutt athmet und eine 0 ® in ihm erwacht, die Reize eine» roch kaum vc (Sulfur beleckten Fleckchen» Erde, undi bie M«ber<n lt Bewohner kennen zu lernen. «Ianz befonbere Adm* Bewohner de» P-gelsberg» die lief «wvlundene mit allen deren Schönheiten, wie in einem r

die Seele gezaudert. Auch dte ältesten und bem C*1** Vogelsberg«, wie z. B. .Dtt geipenstigm >ckter j

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