am sr. Mai 18^ ^erbürgnmeistek^ Avon Seiten da^ rück, Dr. Taffky/ K, eyligenstaedt, fcomK Scheel, Schiele, < d Gelverbekamwer j.; sterei eine aus 6* ic^tete Resolution mh y erstlitzen, und »eiln < ' anzustelleu/ wie ellen würde, wenn r 1 »ürde. In der y- msprecheinrichtung eit ieute, was nur dahn den kleinen Städten ji n eine Abftufuug nc: >hen Städten die & cht übecheige. Hch auth mit, dah die! ängerer Zeit Erheber, igestellt und gesundem ) vermehren würden, m etzt würde. ES wir!. lossm, der Resolnr: h abzusehen, da |o!:: lskammer besorgt fit !ngung von $li!:
Gegenstand noch k
;nfl der Rechnung I ug sür 1895, weit' eindemitteln ersorien inneru.
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nm» ! sämmtlicher Kosten bereit erklärte nachträglich Ge- ruxriiung errheilt.
Lach dem vorgelegten Plane über Herstellung aSphal- r iliüirr Trottot r» in der Marktstraße soll die Fahr« tind, welche in ihrer Breite zwischen 4,10 und 5 Meter i nrffl, so regulirr werden, daß sie zwischen dem Marktplatz - «l d?m westlichen Zweig der R ttergasse eine gleichmäßige 9Br:i von 4,30 Meter und von da ad bi« zur Bahnhof- f ttr;e eine solche von 5 Meter erhält.
Eine Rechnung über 43 laufende Meter freihändig in £iSfirmg gegebener Bordsteine sür den Ausbau der Löb er« fähige wird gutgeheißen.
Infolge der Störung, welche da» Befahren des ge« Porten Straßenkreuzes der Ludwig- und Goethe- stthtß.e dem Universitätsgebäude verursacht, ist Seitens beS SlLtorotS s. 3 tat Gesuch um Herstellung von Holzpflaster n a le Stadt gestellt worden. Die Baudeputation hatte sich
mit dem Gesuch, welche- 4300 Mark Kosten verursachen würde, insofern einverstanden, daß die Hälfte dieser Kosten von der SraatSkasie übernommen wird. Nach Mittheilung der Universität würde die» jedoch nicht genehmigt werden, wozu Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkte, daß ein ähnliches die Straße vor der Anatomie betreffende» Gesuch wohl die Zustimmung der Regierung, nicht aber diejenige der Landstande gefunden, und wird deshalb empfohlen, einen Theil de» ^rraßenkreuze» zu chauifiren. Es wird nach Antrag der Baudeputation die Ebauisirung beschloffen und hiersür, sowie für Herstellung de» Trottoirs und Erneuerung der Wafferabichlüffe 700 Mark bewill'gt.
Die Behandlung über die Herstellung de» Feldwege» auf der Hardt und am Windhof wird auSgesetzt, da der Gegenstand noch nicht spruchreif ist.
Der Turnverein Gießen gedenkt am 2. August d. I. sein 50jährige» Stiftungsfest würdig und in Form eine»
Volksfeste» zu begehen und sucht derselbe um Erlaubntß zur Abhaltung de» Feste- im Phtloiophenwalde und zwar demjenigen Theil nach, in dem von Herrn Leib Sommerwirth- schaft betrieben wird. DaS Gesuch wird genehmigt unter der Voraussetzung, daß der Turnverein sich mit Herrn Leib verständigt. _____________
Berichtigend theilen wir mit Hinweis auf die Aeußerung de- Herrn Stadtv. Heichelheim in der Debatte über da» Volksbad (f. vor. No., 1. Blatt, 2. Seite, auf der 3. Spalte 36. Zeile von oben) mit, daß Herr Heichelheim bemerkte, die Arbeiterbevölkerung Offenbach», auf die Bezug genommen wurde, fei eine dort seßhafte und in Folge dessen eher in der Lage von den dortigen Bädern Gebrauch zu machen, wie die hiesige c» von den hier geplanten sein dürfte, da diese nach Beendigung der Arbeit von hier nach Hause eile.
Bekanntmachung,
b edrtiftnb: Verwerthuug der Gras- und Kleenutzung von den Wegen re. in der Gemarkung Gießen.
Die rubricirten Gras- und Kleenutzungen sollen Donnerstag, kwtn 28. Mai d. I., versteigert werden und zwar:
i) Vormittags 9 Uhr mit Zusammenkunft am Neu- städter Thor^ die ttlecnutzung von zwei Grundstücken am ^•iftnarrr Weg, sowie von dem oberen Theile des Friedhofes;
b) Nachmittags 2 Uhr im Laale des alten Rathhauses die Grasnutzung von sämmtlichen städtischen Wegen.
Gießen, den 22. Mai 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 4913
Bekanntmachung.
Am 1. Juni wird, bei der Kaiserlichen Postagentur in Steinberg Gießen) eine Telegraphen-Anstalt zu Fernsprechbetrieb eröffnet toiwkn, mit welcher eine Unfallmeldestelle verbunden ist.
Varmftadt, den 16. Mai 1896.
Der Kaiserliche Ober - Postdirector.
Geh. Ober-Postrath Claoel.
Versteigerung c(fcict Metzgerei tt. Gast- wirthschaft in Bad-Nauheim.
fit nachbenannten Immobilien der -Hber des Friedrich Langs- d Ws BI. dahier werden dreimal friBMlkq öffentlich meistbietend ver- stekiigai.
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tie Bersteigerungen erfolgen in hichÄze:r Ralhhaus, Saal Nr. 1: Muiikerstag den 28. Mai 1896, 'ViMitrng den 29 Mai 1896 und Mmsitag den 30. Mai 1896, jefaeall Vormittags 11 Uhr.
'tiu Theil des Kaufgeldes kann m-nchle Jahre gestundet werden.
'!id.-Nauheim, 22. Mai 1896. € MV- Ortsgericht Bad-Nauheim.
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Ausübung des Bezugsrechtes auf neue Actien.
Nachdem unser Pfandbriefumlauf der im Verhältnisse zu dem Actienkapital durch die Statuten lestimmten Grenze nahe gekommen ist, hat unsere Generalversammlung am 30. März 1896 beschlossen, das Actienkapital von bisher M 12,000,000 — auf M 15,000,000.— zu erhöhen durch Ausgabe weiterer voll einbezahlter 3000 Inhaber-Actien zu 1000 Mark.
Diese Actien bieten wir zum Course von 155% (einschliesslich Actienstempel) unseren Actionären lierdurch in der Weise an, dass auf je 4 der bisherigen Actien eine neue Actie bezogen werden kann. Für die Zeit vom Tage der Einzahlung bis zum I. Juli 1896 vergüten wir den Zeichnern 4% Zinsen des Nominalbetrages, welche bei der Einzahlung in Abzug zu bringen sind.
Dio neuen Actien sind vom 1. Juli 1896 ab dividendenberechtigt, d h. sie erhalten pro 1896 die Hälfte des Procentsatzes; welcher auf die alten Actien entfällt.
Das Bezugsrecht ist vom 10. bis einschliesslich 22. Juni 1896 in der Weise auszuüben, dass an unserer Kasse der Betrag für die neuen Actien bezahlt wird, gleichzeitig Zeichnungsschein in doppelter Ausfertigung eingereicht wird und diejenigen alten Actien, auf Grund deren das Bezugsrecht ausgeübt werden soll, mit Nummernverzeichniss ohne Couponsbogen vorgelegt werden. Ueber die Einzahlung wird einfache Quittung ertheilt und diese dem Ueberbringer unter Rückgabe der mit Bezugsvermerk versehenen alten Actien übergeben. Gegen Rückgabe dieser Quittung erfolgt später die Aushändigung der neuen Actien, sobald die Kapitalerhöhung in das Handelsregister eingetragen ist.
Actionäre, welche auf nur eine, zwei oder drei alte Actien ein Bezugsrecht auszuüben wünschen, haben zunächst lediglich diese Actien nebst doppeltem Zeichnungsschein vorzulogen, worauf alsdann der auf die Gesammtheit solcher kleineren Zeichnungen nach dem Verhältniss von einer neuen auf vier alte Actien entfallende Betrag neuer Actien durch Verloosung vertheilt wird.
Zeichnungsscheine können an unserer Kasse wie auch bei unseren Couponseinlösungsstellen in Empfang genommen werden. 4917
Frankfurt a. M., den 22. Mai 1896.
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