189«
Dienstag de« 24. März
Erstes Blatt
Nr. 71
Amts- und Anzeigeblutt für den Areis Gietzen.
Hratisöeikage: Hießmer KamilienSkätter
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find und
Alle Rnnoncen-Bureaux bei In- und Äultanbr» nehm« Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen.
Berlin, wird der in nationale
Neueste NuchrLchte«»
Wolff» telegraphisches Lorrespondenz»Bureau.
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für b« jofgenben Tag erscheinenben Nummer bi» Norm. 10 Uhr.
Deutscher Reichstag.
66. Sitzung. Samstag, den 21. März 1896.
Auf der Tagesordnung steht das gestern in die Commission
floaten Torge tragen zu wollen.
Berlin, 22. März. Etwa sechshundert Schrauben- dreh er beschlossen heute Mittag einstimmig, ihren Arbeitgebern folgende Forderungen zu stellen: Neunstündige Arbeitszeit täglich, Minimallohn von 24 Mk. wöchentlich und 25 pCt. Ausschlag für jede Ueberstunde. In denjenigen Werkstätten, in denen am Dienstag früh die Forderungen nicht bewilligt werden, wird am Dienstag Abend die Arbeit niedergelegt.
Vierteliähriger , A»o«ee«e»1»»retL» 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch bit Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. fkbaction, Expebitio» unb Druckerei: AchNtsiratzeAr.r. Fernsprecher 51.
Depeschru de» Bure« „Herold'.
22. März. Wie der „Vorwärts" mittheilt, diesem Jahre in London stattfindende int er« Arbeiter« und Gewerkschaft-«Con«
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Deutsches Reich.
Berlin, 21. März. Das JubiläumSfeft des Reichstage» begann pünktlich um 6 Uhr. Betheiligt
greß am Montag den 27. Juli und den darauf folgenden fünf Tagen abgehalten werden.
Wiener-Neustadt, 22. März. Im städtischen Walde, so« wie in Gleiten bei der Prein find große Brände auS« gebrochen. Viele Joch Wald find bereits vernichtet.
Wien, 22. März. Nach einer Meldung au» Bukarest wird während der für den 29. dS. Mts. anberaumten Reise deS rumänischen KönigSpaareS nach Abbazta eine Begegnung des Königs Carol mit Kaiser Wilhelm und König Humbert in Venedig stattfinden.
Rom, 22. März. Der Staatsanwalt des Militär- Gerichtshofes erhob gestern die Anklage gegen den General Baratieri.
Fiume, 22. März. Der griechische Dampfer „DeSpina" gerieth in Zante in Brand und versank. Einzelheiten fehlen noch.
Paris, 22. März. Die Truppen der Pariser Garnison machen seit einigen Tagen Nachtmanöver und Mobili« sirungSversuche. General Blomp hatte in vorletzter Nacht das Unglück, vom Pferde zu stürzen und ein Bein zu brechen.
Petersburg, 22. März. Die russische Regierung hat Tausende von Exemplaren einer Flugschrift an die nordischen Bölkerstämme in allen möglichen Sprachen gesandt, um auf AndreeS Ballonfahrt aufmerksam zu machen. Die Flugschriften enthalten Abbildungen deS BallonS und die Aufforderung, den Luftschiffern jede Hilfe zu gewähren. Dies sei der Wille des Zaren. Auch eine Belohnung ist ausgesetzt, deren Auszahlung die Regierung übernimmt.
WB. Berlin, 23. März. Der Kaiser empfing gestern Mittag den auS Petersburg zurückgekehrteu Geueraladjutanten Werder und nahm auS deffen Händen ein eigenhändiges Schreiben deS Kaisers von Rußland entgegen.
WB. Berlin, 23. März. DaS Kaiserpaar ist mit den beiden ältesten Prinzen heute Vormittag um lP/t Uhr nach Genua abgereist. Am Bahnhose waren die Hofstaaten und der Botschafter Szöghnie zur Verabschiedung anwesend.
Berlin, 22. März. Zur dritten EtatSberathung im Reichstage noch zwei Resolutionen eingegangeu ___zwar beide zum Etat für das Reichsamt des Innern. Abg. Sachse und Genoffen beantragen, die verbündeten Regierungen zu ersuchen, in den ReichShauShaltS-Etat für da» Etatjahr 1897/98 50,000 Mk. zur Unterstützung für Hand- werkerschulen im deutschen Reichsgebiete einzustellen. Die Abgg. v. PodbielSki und Genoffen beantragen, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, für die sofortige Einrichtung von Versuchsanstalten zur gründlichen Erforschung der Maul« und Klauenseuche von ReichSwegen und bet den einzelnen Bundes«
Der chietzeuer Jtajeiger erscheint täglich, mit Ausnahme be» Montag».
Die Gießener MomilienSlälter werben btm Anzeiger »vchenttich dreimal beigelegt.
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Gießener Anzeiger
Keneral-Mnzeiger.
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zurückoerwiesene Etatsgesetz.
Die Commission hat in der gestern Abend abgehaltenen Sitzung beschlossen, beim Reichstage zu beantragen, derselbe wolle dem ursprünglichen Beschluß der Commission, also dem Anträge Lieber, unverändert seine Zustimmung ertheilen.
Referent Abg. Dr. Lieber: Der Wunsch nach einer Verständigung war in der Commission ein allseitiger.
Von dem Schatzsecretär Grafen PosadowSky wurde folgende -Erklärung abgegeben: „Er bitte zunächst zu unterscheiden zwischen den Erklärungen, die er im Namm der verbündeten Regierungen, und denen, die er für die preußische Regierung abgebe. Der Bundesrath werde erst am Montag über die Sache beschließen, er selbst mächte aber annehmen, die Mehrheit der verbündeten Regierungen werde sich dahin schlüssig machen, dem Reichstage ein Gesetz vor- mlegen, daS dem Gedanken des Reichstages, die Hälfte der betr. ileberfchüffe für die ReichSfchuldmttlgung etnzubehalten, Rechnung -trage. Die preußische Regierung ferner sei bereit, einem Gesetzentwurf« zuzuflimmen, welcher die Ueberfchüffe pro 1896/97 zur Hälfte -einbehält. Bezüglich der grundsätzlichen Stellung der preußischen Regierung könne er nur auf feine heutige Erklärung im Plenum des R-ichStageS Bezug nehmen."
Angesicht« dieser Erklärung hat die Commission gemeint, mit allen gegen fünf Stimmen: Da der Bundesrath erst am Montag Stellung nehmen wolle, so sei eS da« Beste, vorläufig in zweiter Lesung an dem Anträge Lieber festzuhalten in dem Sinne, daß in dritter Lefung eine Verständigung mit dem BundeSrathe in Bezug iuf Schuldentilgung, fowohl hinsichtlich der Form wie deS Inhalts '0^" Abg" Rechter (frf. 93p.): Er beabsichtige gar nicht automatisch an der Form des Anträge« Lieber festzuhalten, denn unter Umständen konnte derselbe da« Reich ebenso benachtheiligen, wie jetzt die Etnzel- iteeten. Der gegenwärtige Zustand sei aber allerdings insofern widersinnig, alS wir eineStheils durch Anleihen die Schulden des Reiches vermehr«, andernthetlS den Einzelstaaten Überschüsse hrraus- »ablen. Diesen widersinnigen Zustand wolle der Antrag Lieber wenigstens abschwächen. Deshalb erscheine ihm gegenwärtig der Antrag zweckgemäß. Der Bundesratb wolle nun zunächst einmal bk Ueber<chusie pro 1895/96 ganz für die Einzelstoaten behalten und dadurch würden sich auch pro 1896/97 die Ueberfchüffe fo verringern, »m 13 Millionen, daß wir pro 1896 97 nur die Hälfte von 7 Mill., statt 20 Mill., für das Reich bebalten würden. Statt 13 und 10 Millionen würde das Reich also nur 3»/> Millionen bekomm«. Daß wir auf die Hälfte de« Ueberschuffes pro 1895/96 verzichten, ist umfowmiger nothwendig, alS Preußen pro 1895/96 nicht mit einem Deficit »dschließt, sondern mit einem Ueberschuß. Wir im Reiche sollen also unsere Schulden vermehren, damit die Einzelstaaten die ihrigm vermindern können! Auf eine Bestimmung betreffs der Ueberfchüffe pro 1895/96 konnten wir nur dann verzichten, wenn wir bestimmen, daß von dem Ertrage der Zölle über den Etatsansatz hinaus vorab 26 Millionen (das ist nämlich der Betrag der im Etat vorgesehenen neuen Anleihe) dem Reiche zufallen und der dann noch verbleibende Ueberfchuir zwischen d-m Reiche und den Einzelstaaten gethettt wird. Die Regelung im EtatSgesetz unterliegt ledensallS feinem Zweifel, denn gerade im Etat regeln wir ja daS Berhältniß zu den Einzelstaaten. Diese haben -in festes Recht, daß wir ihnen gewisse Beträge überweisen. Aber wir haben ein festes Recht darauf, ihnen diese Beträge in den Matricularbeiträgen wieder adzunebmen! (Heiterkeit.) Wir können die Anleihe niedriger und die Matricular- betträge höher ansetzen. Besser als im Etatsgesetz wäre eS vielleicht, wenn wir die von uns gewollte Regelung im Anlethegesetz vornehmen. Allen formalen Bedenken machen wir aber ein Ende, wenn wir künftig die Anleihen berab- und die Matticularbetträge heraufsetzen.
Abg. Frhr. v. Manteuffel (c.) erklärt, feine Partei bilttge die Absichten deS Antrages Lieber, aber die verfassungsmäßigen Bedenken gegen eine solche Regelung im Etatsgesetz seien doch nicht von der Hand zu weisen. Man versetze die Regierungen dadurch in eine Art Zwangslage. Aber wozu hierüber lange Reden halten. Auf die heutige Abstimmung lege feine Partei keinen Werth An- aestchtS deffen, daß die Regierungen eine Vorlage über den Gegenstand für Montag zugesagt hätten. Den Antrag Lieber foHe man daher heute wieder ablehnen und jene Vorlage abwarten. Der Ueber- fchuß von 1895/96 könne dabei überhaupt nicht in Frage kommen.
Abg. v. Gültlingen (Rp.): Auch meine Partei billigt die Absichten des Antrages Lieber, hat aber Bedenken gegen d<m vor- aefcklagenen Weg. Wir werden deshalb den Antrag sitzt ablehnen und die Vorlage der Regierungen in der Hoffnung auf eine Ver- ftänbiaung abwarten.^ (n( ) fprt(6t sich in gleichem Sinne aus.
Aba. Fritzen (C.): Wir hoffen auf eine Verständigung über die Vorlage der Regierung. Aber deshalb ist die heutige Abstimmung dock nickt so ohne Werth, wie Herr v. Manteusiel meint, Alle die, we?che d e Tendenz des AnttageS 'Lieber billigen, sollten ihn «- nehmen, denn wir kennen ja die Vorlage der Regierung noch nicht, und außerdem müssen wir doch darauf halten, daß außer den lieber; Schüssen des Etatsjahres auch schon die deS lausenden JahreS zur
Vb^R^tÄr/"(ftsi^Vg.): Man würde eS tat Reiche nicht verstehen, wenn gerade in heutiger Zeit eine solche Frage zu einem Eonfltct Anlaß geben würde. Thatsächlich sei es wohl auch das preußische Finanzministerium, wo der Hund begraben liege. (Stür- mlf%?M.etoWt5?arborff (Rp) und Liebermann v. Sonnenberg (Ref.-P.) erklären sich für den Antrag der Commission.
8 Nunmehr wftd daS Etatsgesetz in der Uuns der Commission .(also mit dem Anträge Lieber) mit großer Mehrheit angenommen. Dagegen stimmen nur Theile der Conservativen, der Reichs- unb der nationalliberalen Partei.
Montag: Dritte Lesung deS Etats.
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Gießen, 23. März 1896.
Empfang. Seine Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 21. März u. A. den Eisenbahnbauinspector Heß von Gießen, den Geheimen Kirchenrath Profeffor D. Stade von Gießen, den Pfarrer Vogel von Beuern.
** Ernennung. Seine Königl. Hoheit der Groß« Herzog haben Allergnädigft geruht, am 21. März den RegterungSaffestor Friedrich v. Bechtold auS Darmstadt zum Vorstand des PolizeiamtS Gießen mit dem AmtStitel „Polizeiamtmann" zu ernennen.
*• Der Neubau de« KaferuemeutS für das 4. Bataillon ist soweit vollendet, daß in diesen Tagen der Einzug der bisher in dem alten Schulhause am OSwaldSgarten und in den anderen Kasernen untergebrachten 13. und 14. Compagnie erfolgen kann. DaS Gelände, auf welchem von der Stadt die Kaserne errichtet wurde, stößt au dasjenige der neuen Kasernen, und hat einen Flächengehalt von rd. 1 Hectar.
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Beschlagnahme.
Ausland.
Bern, 21. März. In der gestrigen, bis Abends 9 Uhr andauernden, sehr erregten Sitzung des National- ratheS beschloß derselbe mit 78 gegen 40 Stimmen, daS Militärgesetz solle in dem Sinne abgeändert werden, daß der BundeSrath bei der Wahl der Brigade- und Regiments« Commandeure fortan nicht mehr an die .Vorschläge der Offiziers Commission gebunden ist.
Rom, 21. März. Wie aus Massauah depeschirt wird, ist das Heer Menelik's im Vorrücken begriffen. Die Lage AdigratS sei unhaltbar. Der Fall deS Forts stehe bevor. General Baldiffera biete für den Abzug der Garnison dieselben Bedingungen, wie sie bet der Capltulation MakalleS ausgemacht waren. Die Munition sei so gering, daß die Mitrailleusen nur eine Viertelstunde hindurch feuern könnten. Auch an Trinkwaffer fehle es. Mittlerweile machen die FriedenSverhandlungeu Fortschrttte, ja fie scheinen sogar der Abschluß nahe.
Paris, 21. März. Der „Matta" glaubt, daß Decrais zum Nachfolger deS Botschafters Herbette ernannt werden wird.
London, 21. März. Einer Meldung auS Maffauah zufolge haben die Derwische die Vorposten von Kaff al a angegriffen, und zwar in dem Augenblick, wo eine Karawane mit Proviant in das Fort einzog. Eine Compagnie Besatzung sprengte die Derwische auseinander. Am andern Tage griffen die Derwische daS Fort Sabderat an, wurden aber vier mal zurückgeschlagen. Hauptmann Heusch zog sich, da er fürchtete, umzingelt zu werden, tnS Gebirge Elladerte zurück. General Baldiffera hat drei Bataillone Eingeborene und eine Batterie Artillerie nachKeren gesandt, um dor tzu operiren.
I haben sich ca. 375 Herren. Von Ehrengästen hatten sich u. A. etngefundeu: Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe, Staatsminister v. Bötttcher, Dr. Miquel und Fürst Sich- nowSky. Den ersten Toast brachte der ReichStagS'Präsident Frhr. v. Buol auS. Anknüpfend an die Worte des Kaisers „Eta Reich, ein Gott, ein Volk!" feierte er die Verdienste des deutschen Volkes , des Volkes in Waffen, und daS Zustandekommen des deutschen Reiches. Er schloß mit den Worten: Ich trinke auf daS Wohl eines mächtigen und glücklichen deutschen Volkes und rufe mit Ihnen auS voller Brust: Se. Majestät unser allverehrter und allgergnädigster deutscher Kaiser, die deutschen Fürsten und freien Städte, fie leben hoch! — Nach dem dritte Gange erhob sich der Reichskanzler. Derselbe feierte in zündenden Worten, die begeisterten Widerhall fanden, die Paladine der großen Zeit: den bewährten Heerführer König Albert von Sachsen, die Heldengestalt Kaisex Friedrichs, des Kronprinzen, der durch die Liebe, die er fich im ganzen deutschen Volke errungen hat, daS erste Band geschlungen hat, daS die deutschen Stämme zu einem gemeinsamen Bund vereinte. Dann gedachte der Reichskanzler der Feldmarschalle Roon und Moltke, sowie deS Fürsten Bismarck, des größten unter den Männern jener Zett, der noch aufrecht steht, wie eine der Eichen im Sachsen« walde, der mit sorgendem Blick den Geschicken des Reiches folgt und manches mahnende Wort an die Epigonen der großen Zett gerichtet hat, der als treuer Diener seines kaiserlichen Herrn der eigentliche Schaffer des deutschen Reiches geworden ist. Lasten Sie uns, so schloß Fürst Hohenlohe, — und hier spreche ich zu den politischen Gegnern des ersten Kanzlers — lasten Sie unS heute die Tage deS Kampfe» und Streites vergesten und vereinigen wir unS alle zu dem Rufe: Fürst Bismarck lebe hoch! Die Festvevfamm- sammlung stimmte begeistert in den Ruf ein. — DaS Diner bestand aus sechs Gängen. Die Mufik wurde von der Capelle des 2. Garde-RegimentS zu Fuß auSgeführt.
Berlin, 21. März. Nach Erlaß deS von Sr. Majestät dem Kaiser in seiner Kundgebung vom 22. März v. IS. in Anregung gebrachten Gesetzes vom 22. Mai v. IS., be« treffend die Gewährung fortlaufender Bethülfen an solche Veteranen deS Feldzuges 1870/1871 und der vor 1870 von deutschen Staaten geführten Kriege, welche an diesen Kriegen ehrenvollen Antheil genommen haben und fick wegen dauernder gänzlicher Erwerbsunfähigkeit in Unterstützung-, bedürftiger Lage befinden, find in Berlin unter ben außerordentlich zahlreichen Bewerbern 974 Personen als berechtigt und zur Berückfichtigung geeignet befunden worden. Von diesen konnten jedoch nur 682 Veteranen mit einer Bethülfe von je 120 Mk. jährlich bedacht werden, da von den durch das erwähnte Gesetz bereit gestellten Mitteln nur 81840 Mk. auf Berlin entfallen find. Die Beträge sind den Bedachten vom 1. April v. Js. ab nachgezahlt worden. Auf ganz Preußen sind 1 147 000 Mk., auf das ganze Reich 1800 000 Mk. entfallen. Diese Beihülfen für Veteranen unterliegen keinerlei


