Ausgabe 
23.8.1896 Zweites Blatt
 
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Preisen.

für den Kreis Gießen, einen Theil der Provinz Oberheffen und den n;:.

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Waffer zu tauchen, so daß diese, indem fie schwimmen wollen, Master schlucken und nun erst recht wasserscheu werden. ES ist dies, schreibt man derVoff. Zig.", geradezu eine Roh- heit deS betreffenden Schwimmlehrers, die nicht genug gerügt werden kann, die auch- den Lehrern an den Militärschwiwm- austalteu aufiS Strengste verboten werden müßte. Dem Em« sender ist ein Fall bekannt, daß durch diese Rohheit deS Schwimmlehrers, eines früheren Soldaten, ein Knabe so wasserscheu wurde, daß er Krämpfe bekam, als er zum Schwimmen gezwungen werden sollte, und von weiterem Unterricht abgesehen werden mußte. Er hat bann mit Hülfe feines schwimmfertigen Bruders das Schwimmen ganz von selbst gelernt. Auch mit dem Sprung tn'S Waffer vom hohen Springbrett oder vom Thurm herab muß man vorsichtig sein. ES ist nicht immer Feigheit, wenn der Schwimmschüler nicht aus der Höhe tn'S Wasser springen will. Betreffenden Falls müßte der Arzt durch genaue Untersuchung feststellen, daß Herz und Lunge einen solchen Sprung vertragen können und erst dann der offenbaren Feigheit entgegentreten.

HuudeloUetteu. In Paris giebt esTailleurs pour chiens, Schneider, die ausschließlich für Hunde arbeiten. In derMonde illustre" berichtet Gay Tomel, was eine Ausstattung mittlerer Gattung für einen anständigen Hund kostet: Halsband 12 Francs, Bracelet 8, Vr Dutzend Hemden 60, 1/2 Dutzend Taschentücher 6, 2 Paar Schuhe, davon eines aus Rehleder 15, 1 Morgenanzug, Schlafrock 15, ein Seebad Eostüm 15, 1 Stadtanzug 30, 1 Gala Anzug 50, 1 Reiseanzug 25, 1 Winterpaletot mit Pelz 35 Francs, in Summa 271 Francs.

* vettlerfabriken. Zu welchen Scheußlichkeiten sich eine gewisse Sorte von gewistenlosen Speculanten dem Ge­schäft zu Liebe verleiten läßt, wurde dieser Tage in Bukarest enthüllt. Wie dieDreptatea" mittheilt, wurde jüngst von Br. Minovici, GerichtSarzt und Chef des Anthropologischen BÜreauS in Bukarest, ein an den Füßen gelähmtes Bettler­kind untersucht und hierbei festgestellt, daß die Füße deS Kindes bald nach seiner Geburt auf gewaltsame Weise in eine unnatürliche Lage gebracht worden sind. Die in Folge besten eingeleitete Untersuchung hat ergeben, daß sich in

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Zum Schwimmunterricht. Der Tod eines Soldaten beim Schwimmunterricht in der Militärschwimmanstalt zu BreSlau erinnert an die Unsitte so mancher Schwimm­lehrer, Schüler, die etwas wasterscheu find und infolge ihrer Angst die Schwimmbewegungen im Master nicht richtig aus­führen, gewtffermaßen als Strafe für das vermeintlich fort* dauernde Ungeschick, durch Tieferhalten der Angel unter das

obigen Werkes und halte mich verehelichen Jnterestenten bestens empM

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Emil Schmall.

Das unerreicht beste Mittel der Gegenwart gegen üblen Schweißgeruch und Wundlaufen der Fütze sind die F. & C. Achenbach9» Schweiß-Sohlen

der augenblicklich in der Schule ist; das andere ist das Krankenbett; eS ist nicht geordnet und macht den Eindruck, als ob eS gerade Jemand verlosten hätte. Und richtig, als wir unS umwenden, erblicken wir in der Nähe des Kamins, auf einem niedrigen Stuhl zusammengekauert, eine menschliche Gestalt; unter ihrer Nachtmütze könnte man fie für eine alte Frau halten; aber nein, es ist ein vierzehnjähriges Kind mit dem Keim des Todes in der Brust, abgemagert und stumpf von körperlichen Leiden. Schon zwei Knaben sind tm vergangenen Jahre an der schrecklichen Krankheit gestorben. 2Ba6 kommt- auf die Mühe und die Kosten an", sagt die Mutter,wenn daS Mädchen nur wieder gesund wird. Aber ob man fie wir retten kann?" So fragt die Mutter in ihrer Herzensangst. Nein, man hat sie nicht retten können, vor einigen Tagen ist sie gestorben.

Der Vater ist Maurer; er verdient fünf Frcs. täglich; aber er hat eS weit bis an feine Arbeit und muß einmal im Gasthaus esten. DaS geht von seinem Tagelohn ab; für den Rest müssen Wohnung, Nahrung und Kleidung für sechs Personen bestritten werden.Aber er ist ein guter Mann, ein guter Familienvater; er kommt Abends pünktlich nach Hause und liefert das verdiente Geld ab. Nur daß er mit­unter ein bischen auffahrend ist, das ist sein einziger Fehler", erzählt die Frau. Armer Mann, er kommt nach schwerer, ermüdender Arbeit nach Hause und findet anstatt Erholung und Ruhe nur Elend, Krankheit und Traurigkeit. Ja, wenn der Vater Arbeit hat, dann kann man fich einheizen und seinen Hunger stillen; aber im Winter, bann feiern die Maurer.

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Achenbach» Schweiss-Sohlen verhüten da- Wundwerde» der Füße ohne den Fußschweiß zu vertreiben, sie laffen den üblen Schweißgeruch nicht aufkommen und haben nicht den geringsten fit* sundhettsschädlichen Nachtheil 7336

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Montag, den 24 August d.J., Abends 8V& Uhr:

Uebung siimmtlicher Rotten. Der Branddirector.

7451 I. V.: Gail.

Rumänien und zwar in Galatz und Bratla, je ein Verttv einerBettlerfabrik" auf der Insel EhioS befinden, die meisten der in Rumänien vorhandenen verkrüppelten Beu- von dorther importirt haben. Von jenerFabrik" fceri verlaffene Kinder, besonders aus der Türkei, aufge[tf(? auf Chios werden dann diesen armen Knaben und Wau Arme und Beine, Hände und Füße gebogen und gekrü«^ die Knochen gebrochen, Lippen abgeschnitten, kurz die fürcht lichsten Verstümmelungen vorgenommen und auf diese die verschiedenen Bettler- und Krüppeltypen geschaffen, x.,' hierzu nothwendigen Martern werden nur nach und angewendet, damit die unglücklichen Opfer nicht wahre?- ihrerPräparirung" sterben. Mit derfertigen 8^ werden dann sämmtliche Balkanstaaten überschwemm, rumänische Regierung hat diesem unerhörten 5Ereiben, foeri eS in ihrer Macht liegt, ein Ende bereitet, indes fa Vertreter der Bettlerfabrik sammt ihrer entsetzlichen,$-v. auS Rumänien ausgewiesen hat. Hoffentlich ges^rv». nöthigen Schritte, um die geschilderten Uumenfdjlt*^ ganz zu unterdrücken und die findigen Spekulanten aut eS soll eine ganze Gesellschaft sein der berbitt? exemplarischen Strafe zuzuführen.

Wie daS Mahagoniholz nach Europa kam, darüber y- nachstehende eigenartige Geschichte Aufklärung: DerLoal^ Arzt Dr. Gibbon, welcher zu Anfang deS 17. Jahrhn dertS lebte, hatte einige Mahagoniholzblöcke aus öeftmtn importirt in der Absicht, daS Holz mahlen zu laffen et daS Pulver als Ersatz für Chinarinde zu gebrauchen, damals als Heilmittel gerade in Aufschwung kam. Er fte indeß daS Holz als unbrauchbar für medictnische Zwecke c lieh sich von seinem Tischler eine Kiste auS dem hch machen. Die ©tructur des Holzes gefiel ihm, nach tu- Mittheilung des Patent- und technischen Bureaus ben M- LüderS in Görlitz so ausgezeichnet, daß er fich auch ttr Schreibtisch machen ließ. Ganz London strömte herbei, fich diesen Schreibtisch zu besehen und von Stunde an bi daS Holz für Möbel in Gebrauch, für welche Zwecke ei m heute in hohem Ansehen steht.

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Grummetgras- Ber fteigerung.

Donnerstag den 27. l. M., Bormittags 9 Uhr, läßt die Actieubrauerei Gießen das Grummetgras ihrer Wiesen in 22 Parzellen meistbietend ver­steigern. Der Anfang wird bei derSchönen Aussicht" gemacht. 7478

Actirndravkrei Gießen.

Montag den 24. August,

Nachmittags 5 Uhr, wird ein in bester Lage in Wetzlar gelegenes Wohnhaus, in welchem seit 30 Jahren ein Bäckereigeschäft betrieben wird, mit letzterem krank- heitshalber unter günstigen Beding­ungen in der Wirtbfchaft zum Deutschen Haus" freiwillig versteigert werden. Nähere Auskunft ertheilt ß Chr. Michel in Wetzlar.

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