Ausgabe 
23.6.1896 Erstes Blatt
 
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deutender Zuwachs der socialdemokratischen Grimmen zu ver­zeichnen.

Diedenhofev. 21. Juni. Bet den G emeiuderathr- w ah len warben von 10 Caudidaten 3 Altdeutsche gewählt. Bisher waren keine Altdeutschen Mitglieder deS Gemeinde- rath» gewesen.

Ag», 21. Juni. Der König ernannte mittel- eines Motuproprio den General Baldtssera zum Großkreuz deS MilitärcordonS von Savoyen.

Dapelch« bt» B«r«a .Herold*

Brüssel, 21. Juni. Hier wurde ein slüchtiger Kasstrer, der einem deutschen GeschästShause 400,000 Ml. unterschlagen haben soll, verhaftet.

Kiel, 22. Juni. An der gestrigen Regatta nahmen 30 Kachten Thetl. Die KaiseryachtMeteor" startete nicht. Prinz Heinrichs KochtGertrude" errang den ersten Preis. Die Hamburger KachtPollux" kenterte, die Besatzung wurde gerettet.

Kiel, 22. Juni. Der chinesische Vicekönig Lt-Huug- Tschang tras mit Gesolge gestern Abend hier ein.

Ratidor, 22. Juni. Gegen die bedeutende Spiritus- strma in Bielitz-Biala ist wegen betrügerischer GefällS- Hinterziehung Strafverfahren etngeleitet worden. Die Höhe des etwa zu entrichtenden Strafbetrages geht in die Hundert­tausende Gulden.

Paris, 22. Juni. Bei der gestrigen Seuatoreu- wahl in den Vogesen siegten die Republikaner. Im Aube- Departement ist Stichwahl zwischen einem Republikaner und Radicalen erforderlich. Hier wurden zwei neue Mit- schuldige, welche der Ermordung der Baronin Ballay ver­dächtig find, verhaftet. Die Zahl der Verhafteten betragt jetzt sechs.

Brüssel, 22. Juni. DerGazette" zufolge fordert die deutsche Regierung wegen der Beraubung der Carawaue durch Congo Agenten 100,000 Mk. Entschädigung.

Brest, 22. Juni. Beim Untergange deS Dampfers Drummond-Castle" waren nicht 350, sondern nur 250 Menschen einschließlich der Mannschaft an Bord. 86 Leichen find bis jetzt angeschwemwt.

Koustaotiuopel, 22. Juni. Der Sultan hat einen christlichen Bali für Zeitun ernannt.

Peking, 22. Juni. Die Mutter des Kaisers von China ist gestorben.

CoceUs rniö protrimieOi*,

Gießen, den 22. Juni.

Bau der Universität. Am l.Jultfindet die übliche Feier deSJahreSfesteSder U niverfttät in der großen Aula mit solgendem Programm statt: 1. FriedenSfeier-Festmarsch, von B. Lachner. 2. Abschiedslied, Gedicht von Hoffmann von Fallersleben, in Musik gesetzt von Adols Felchner. 3. Fest- rede deS RectorS. 4, Verkündigung der Preise und der Preisaufgaben. 5. Deutschland, Gedicht von Geibel, in Musik gesetzt von Mendelssohn. 6. Armee-Marsch Nr. 9 /»Herzog von Braunschweig". Die Leitung deS musikalischen ThetlS übernimmt Herr Profeffor Dr. BaldenSperger. Abends 81/2 Uhr Commers der gesammten Studentenschaft In SteinS Garten.

Prüfung. Bet der diesjährigen Prüfung der ersten Kategorie des FtnanzfacheS haben von hier die Herren Wil­helm Erle und Wilhelm Rübe bestanden.

* Ernannt wurde der Straßenmeister Christian Förster zu Wörrstadt in den 3. Straßenmeisterbezirk des StraßeobauamtS Nidda mit dem Wohnsitz in Lich.

** Stein» Garten. Am Mittwoch Abend findet ein Militär-Concert statt, mit dessen Ausführung die Ca­pelle des 1. Hessischen Husaren - Regiment- Nr. 13 aus Bockenhetm betraut wurde. Der Concertbeginn wurde auf 7 Uhr Abends festgesetzt. (S. Inserat.)

Rust^rfport. An der gestrigen 11. Ruder - Regatta des Mainzer Rudervereins betheiligte sich auch die Gießener Rudergesellschaft. Sie trat tu Concurreuz bet dem Junior-Einser-Fahren und beim zweiten Einer. Das Re­sultat war: Junior-Einer (Ehrenpreis): 1. Rudergesell- fchaft Worms 7 Min. 10 Sec., 2. Gießener Ruder- Gesellschaft 10 Min. 4 Sec., 3. Ruderclub Wiesbaden 11 Min., 4. Rudergesellschaft Sachsenhausen 11 Min. 20 Sec. Zweiter Einer (Ehrenpreis): 1. Rudergesellschaft WormS 9 Min. 3 Sec., 2. Ruderclub Wiesbaden 9 Min. 36 Sec., 3. Gießener Rudergefellfchaft 9 Min. 67 Sec.

Radfahrfport. Herr Carl Duill, Mitglied der Gießener Radfahr-GesellschaftDie Wanderer", betheiligte fich gestern an den Wettfahrten auf der Rennbahn des Darmstädter Bicycle-Club. Herrn Duill ist es auch hier ge­lungen, den Erwartungen von seinem Können in hervor­ragendem Maße zu entsprechen, die wir nach seinen glänzenden Erfolgen bet dem Straßenrennen Fechenheim-Hanau tn voriger Woche von ihm erhofft hatten. Nach heißem Kampfe errang er im EröffungSsahrev den ersten Preis. Dem Sieger ein kräftigesAll Heil!"

Turnerische». Auf dem diesjährigen, am Sonntag stattgehabten Felddergturnfest errangen unter 341 Mit- bewerbern die Gießener Turner folgende Preise: Adolf Schaefer (Männertucnvereln) den 3. Preis mit 31 Punkten - Hch. Weller (Männerturnveretn) den 14. Preis mit 25 Punkten; Herm. Kröcker (Turnverein) den 22. Preis mit 22 Punkten. Geturnt wurde nach der deutschen Wettturnordnuug: Stab- hoch-, Freiweithoch-, Freihochsprung und Steinstoßen. Der erste Preis ging mit 36*/,, der letzte mit 22 Punkten ab. Höchst erreichbare Punktzahl war 40, erreicht wurden 36V, Punkte. Die hochgeschraubten Anforderungen der deutschen Wettturnordnung laffeu es als eine ganz besondere Ehre für den Turner und den Verein, welchem er angehört, erscheinen, wenn ein Preis, sei eS auch der letzte, überhaupt errungen

wird. Um so anerkenneuSwerther sind die Leistungen unserer Turner, als da- Turnen auf dem denkbar ungünstigsten Terrain und bei Sturm und Kälte nach einem ea. zwei­stündigen Aufstieg auf den Berg stattgefuuden hat. Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß Turner Adolf Schaefer (M.-T.-V.) der einzige unter den 341 Turnern war, welcher 10 Punkte freiweithoch (3 Meter Entfernung bei l*/s Meter Schuurhöhe) gesprungen hatte, ein gewaltiger Satz, den ihm so leicht Keiner nachmacht.

Verletzt. Während der Arbeit in einem Hause am Ludwigsplatz stürzte am vorigen SamStag ein Tapezier von einer Leiter und verletzte fich derart am Rücken, daß er tn die Klinik ausgenommen werden mußte.

* Majeyätlbeleidiguug. Ein vor etwa 4 Wochen hier in Arbeit getretener Bierbrauer auS Freiburg, welcher fich gestern Abend tn einer Wirthschast der Wallrhorstraße in Gegenwart mehrerer Soldaten einer MajestätSbeletdt- guug schuldig machte, wurde verhaftet.

* Jugendlicher Dieb. In letzter Zeit wurden auS einem Garten in der Westanlage mehrmals Rosen ent- wendet und zwar wählte sich der Dieb jedesmal die edel­sten heraus. Nachdem tu der Freitag Nacht wieder eine größere Parthie gestohlen worden war, machte der Garten­besitzer der Polizei die Anzeige und gelang eS, den Dieb tu der Person etneS hiesigen jungen Burschen, der fich mit dem Verkauf von Blumensträußchen tn den Wirthfchaften befaßt, zu ermitteln. Er wurde verhaftet- auch gegen seine Mutter wurde Anzeige wegen Hehlerei erhoben.

* Der LaudeSauSschuß der landvirthschafUicheu Vereine hat in seiner kürzlich abgehaltenen Plenarsitzung folgendem Anträge der Herren Dr. Heidenreich und Walther XVI. die Zustimmung ertheilt: 1)die Großh. Regierung zu er- suchen, mit allen Mitteln dahin wirken zu wollen, daß, wie tn Dänemark, Belgien und Frankreich, vou Reichswegen einheitliche gesetzliche Maßregeln zur Bekämpfung der Tuber- culose, insbesondere auch über die Tuberculinimpfung, sowie die Herstellung und den Verkauf deS TuberculinS möglichst bald erlassen werden: 2) dem deutschen LandwirthschastS- rathe Kenntniß von diesem Anträge mit der Bitte um Unter­stützung zu übermitteln". Ferner wurde beschlossen: Bei Großh. Regierung zu beantragen, daß dieselbe im nächsten Staatsbudget sür die Prämiirung von Ziegenböcken in jeder Provinz 500 Mk., also tu Summa 1500 Mk. au-setzeu wolle. Diese Beträge find den landw. Provinzialvereinen zu überweisen, welche ihrerseits eine PrämtirungSordnung für Ziegenböcke zu entwerfen haben würden. Ein weiterer Beschluß geht lautDarmst. T. Anz." dahin: Großherzogl. Regierung zu ersuchen, auS den Kreisen der praktischen Land- wirthe auf Vorschlag deS LandeSauSschufleS einen Beirath zu ernennen, der in allen die Anschaffung der Hengste, Auf­stellung derselben in Stationen, Bertheilung der Stationen im Lande re. betreffenden Angelegenheiten der Landgestüts- direction berathend zur Seite zu stehen hätte.

** Bor 25 Jahre«. In diesen Tagen find eS 25 Jahre, daß unsere Division nach einer Abwesenheit von nahezu elf Monaten auS dem Feldzug in die hesfiche Heimath zurück- kehrte. Die ehemalige deutsche Grenze war am 11. bis 12. Juni mit klingendem Spiel vou unseren Truppen über­schritten worden und glich der Marsch durch die Pfalz einem Triumphzug. Am 15. Juni 1871 Nachmittags rückten die Spitzen der hessischen Truppen in Mannheim ein. Der erste hessische Oifizier, der den vaterländischen Strom rückwärts überschritt, war der damalige Lieutenant v. Lynker vom Großh. F ld-Art.-Regt. (jetzt Oberstlieutrnaot und etatS- mäßiger Stabsoffizier in demselben Regiment, welcher mit den Quartiermachern durch Mannheim und über die Brücke ritt, um in den umliegenden Dörfern für das ArtilleriecorpS Quartier zu machen). Am 16. Juni zog dann das GroS der hessischen Truppen in Mannheim ein unter dem Jubel der dortigen Bevölkerung. DaS Commando führte Oberst Winkler, da der DivtfionScommandeur Prinz Ludwig auf Wunsch deS Kaisers am 16. Juni am SiegeSetnzug der Truppen tn Berlin theilnahm. Der Jubel und der herzliche Empfang, der dann unseren Helden in der hessischen Heimath selbst zu Thetl wurde, spottet jeder Beschretbung. Am 21. Junt fand der Einzug der gesammten Division in Darm­stadt unter dem begeisterten Jubel eines nach Zehntausenden zählenden Publikums statt.

W. Lollar, 22. Juni. DaS gestrige 20jährige Stiftungs­fest der freiwilligen Feuerwehr Lollar ist bei schönstem Wetter verlaufen. An dem Festzuge nahmen sämmtltche Vereine deS OrteS Thetl. Der geräumige Wirth- jchaftShof deS RestaurantZum Schwan" war durch Fahnen und Tannengrün zum Festplatz umgewandelt. Herr Feller, Hauptmann und Begründer des Corps, hielt an die Ver­sammlung eine Ansprache, worin er die Entwickelung der Lollarer Feuerwehr in großen Zügen vorführte und darauf hinwieS, wie zu Anfang die Sache schwer gehalten habe und eS deS OpfermutheS der Mannschaft bedurft hätte, um das Werk zu fördern. Freiwillig fanden sich am 13. Juni 1876 81 Mann, welche die Wehr begründeten, hiervon find 13 Mann im Laufe der 20 Jahre gestorben, 10 schieden auS der Wehr auS in Folge Wegzugs, 14 traten aus dem CorpS aus und 3 mußten ausgeschloffen werden. Die Wehr zählt heute 137 active und 10 passive Mitglieder, unter den ersteren 41 Mitglieder, welche seit 1876 ununterbrochen der Sache treu gedient haben. Diesen Männern gelte eS heute Diplome zu überreichen, welche aus Gemetndekosten ange­fertigt wurden. Die Namen der 41 Jnbilare find die fol­genden: Joh. Kutscher, Joh. Schupp, Hch. Arnold, Hch. FuchS, Frd. Bierau, Chr. Ullmann, L. Schön III., L. Wagner, Fr. HeibertShausen, valth. Pitz, Fr. Seipp, Balth. Schön, Chr. Rein, Karl Moos, H. Pempfer, Fr. Simon, Ludw. Seipp, Gerh. Schwalb, Gerh. Schwalm, Fr. Riem IL, PH. Geißler, PH. Moos, H. Keßler, KaSpar Carber, Andr. Häuser, Ludwig Geißler IV., L. Geißler HL, Bürgermeister Karl Geißler, Fr. Geißler IIL, Friedr. Klinke!, Konrad

I Erb, MagnuS Bierau, Fr. Mankel, Loai» » Frank IIL, Joh. «linkel, Ludwig Seipp, Haupmann Feller. Herr Feller schloß seine Rede Hoch auf den Protector der freiwilligen 5eam»cbito ~ Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig, in BÄt| Versammlung begeistert einstimmte. Herr Geißler dankte Namen» der ausgezeichneten die Ehrung, sein Hoch galt der Gemeinde Lollar der Feuerwehr-Hauptmann Gail Namen» der b ' Wehren den Jabilaren ein Hoch auSbrachte £2 Nachmittag wurde bei Concertmufik, welche durch der drei Gesangvereine Lollar» unterbrochen wurde frohbewegten Fefttbeilnehmern verlebt, woraus Tm H. An» dem Horlosfthale, 21. Juni.

Bingenheim feiert der Landwirth W. Schwab seltene Fest der goldenen Hochzeit. Kürzlich wurde Zeitung darauf aufmerksam gemacht, daß die sehr gesunde Gegend wäre, weil viele hochbetagre vorkommen. Diese Ansicht kann man ganz besonders Dauer der Ehen beziehen, denn in dem kleinen welches kaum 650 Einwohner nach der nenefhi lung besitzt, sind nicht weniger als vier Ehepaare'»?! über fünfzig Jahre zusammen lebten. Da» erste -de^! Herr Altbürgermeister Lahm und Frau, welche da mit der goldenen Hochzeit machten: sie leben mm fünfzig Jahre zusammen in der Ehe. Daraus wirth Scheib und Frau, im vorigen Jahre kamen Schleuning und Frau und heute W. Schwab und Krw. fr einer so mäßigen Bevölkerungszahl soviele goldene Lheinki^ da» dürfte tm ganzen Großherzogtbum Hessen so lnchi r. wieder gesunden werden, denn auf 112 Einwohner ke«« p» schon eine goldene Hochzeit. Man hat bei uu» dha* mit der Heuernte begonnen, aber die Witterung 16 t|? günstig, fast jeden Tag geht ein Regenguß nieder, ki Trocknen beeinträchtigt. Au* FrohnleichnamSlag Hai ,# p regnet, da» bedeutet eine nasse Heuernte, welche Bnurrrgt. regel fich auch dieses Jahr wieder zu bewahrheiten

-0- Blofeld, 21. Juni. Die HeugraSprrn- fefa sich bei unS nach der letzten Versteigerung folgentn»^ gestellt: Der Morgen (neues oder sogen. Romalmf kommt in den besten Lagen auf 38 Mk. »d » e Kleinigkeit höher zu stehen; in den schlechtesten Vagen Lir er 12 Mk. Man wird tn den guten Lagen 19 h,r 20 t: in den schlechten 5 bi» 6 Gentner ernten, so daß der 8txe mit 2 Mk. berechnet werden muß. So theuer Ueseri» auch die Händler. Alle Früchte und laudwirth'tr^^ Gewächse sehen in unserer Gemarkung sehr sch-n aul.e kein Mißgeschick dazwischen kommt, werden wir rim gm Ernte machen.

D. Au» dem Oberwald, 20. Juni. So d» »rrnpr deS Oberwaldes find in letzter Zeit verschiedentlich Hmtze gesehen worden. Wie man vernimmt, wurde uch: der Thal ein Hirsch von einem Jagdpächter uftWiB t< mußte jedoch die Verfolgung aufgegeben JM*ä * kx Hirsch in ein anderes Jagdgebiet retirirte.

Bingen, 20. Juni. Der bei der 6onfttitonlmna fen- rich Marx avgestellte Zuschneider Belltnzrath gestern Abend in seiner Wohnung die Treppe M brach baß Genick. Der UnglückSsall entgt etit|ti sehen, da Bellingroth als ein solider und nüchtmen flr: bekannt war. Gerichtliche Untersuchung ist eingilttm

Frankfurt a. M , 21.Juni. Ueber die Samoaner.der« 27. Juni an tm Zoologischen Garten zu leben Ith «da schrieb Professor Rudolf Virchow: Die Berliner in» pologische Gesellschaft und ich selbst haben mit größt« esse die Vorstellungen der Samoaner und bleitr 1 Augenschein genommen. Eine Rasse, welche so zroßr llyer- ltche Vorzüge mit einer wahren Fülle von natürlicher jhjj* und Ausdauer verbindet, tft an sich ein» der mrikrüi.".«? Phänomene in der Entwickelungsgeschichte der Die von Herrn Marquardt auSgewählten Perioeei ptza diese Eigenschaften in besonder» hohem Maße. 3* nur wünschen, daß recht viele Europäer diese Staun» sehen und würdigen möchten.

* Nürnberg, 18. Juni. Eine harte vom Schwurgerichte gegen einen Mann auSge'prothtr. um eine bereits verfallene Eiseubahnrückfohrkartr in von 20 Pfg. noch benützen zu können, do» Datun ' Er wurde nach bayerischen Blättern zu einem 3**r " hauS verurtheilt. __

Lingcsandt.

Utes» do, 21. Jun 1*

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(Nachklänge zur Berliner Re,atta.)

Die Reichshauptstadt steht tm Ztichm der Bnlw«s^ | Ausstellung, einet Veranstaltung, die io iehr :

bet Berliner Bivölkerung beansprucht, io virlicitis fesselt, baß e» vergebliche Mühe märe, daneben nc» »« K ander» gearteten Veranstaltung Cindetmtiche und lautenden an einer anderen Stelle vereinig« M

der patriotische Zweck, der geiunde und mtereftanre |

anderen Veranstaltung eine mächtige Stütze wäre W

Förderer de» Wassersport», unterem Kalter, bade» veev , danken, wenn in diesem »u«stellung»tahre eine tnrtt^w g N zu einem Erfolg hat werden fännai, Ms®»* ,

weitere Entwicklung bet deutschen Ruderei bemerkbar machen wird. Eine e

daß der Kaiser in diesen Tagen, die seine Zeit io W

reichem Maße in Anspruch nehmm. nt»t nur w Herrenruderer durch leine Gegenwart flul|tt*ne , ®<t<

Muße tand, der jungen Schüler, uderei in unerv» neue Stühe |u geben. Vor einem Jahrzchnt» " in einer rudersportlichen Belhätigung ihrer Zogl«» . - gegenüber, die nicht |u der Bropdezeiung es*

heute fünfzig Schüler-Ruder.Vereine »Ulen za- *

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