Ausgabe 
23.4.1896 Erstes Blatt
 
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Berlin, 21. April. Die gestrige Sitzung de- StaatS- miutfteriums dauerte bis gegen 6 Uhr. Wie verlautet, hat der Berlepsch fche HandwerkSgesetzentwurf auf der Tage-- orduuug gestanden.

Berlin. 21. April. Eerewouienmeister v. Kotze ist, wie wir höre«, heute früh wir Familie auf drei Wochen zu feiner Erholung nach dem Süden abgereist.

Berlin, 21. April. Die Commission zur Borberathung de- Re ich-verein-gesetzt- hat heute ihre zweite Lesung beendet. Die Beschlüsse der ersten Lesung haben eine wesent­liche Abänderung erfahren. So wurde z. B. derjenige Para­graph, wonach die Verweigerung der polizeilichen Bescheinigung die Abhaltung der Versammlung nicht hindern solle, wieder gestrichen.

Berlin, 21. April. Da- preußische Abgeord­netenhaus setzte heute die erste Lesung der Lreditvorlage für Eisenbahnen und Korn-Silo- fest. Ans der morgigen Tagesordnung steht die Novelle zur westfälischen Städte- ordnnog und die dritte Lesung des Lehrerbesoldungsgesetzes.

Berlin. 21. April. Der deutsch - japanische Handelsvertrag ist, wie die ^Kreuzzeituug" vernimmt, nebst Denkschrift dem BundeSrathe zugegangen und dürfte in der nächsten Plenarsitzung auf der Tagesordnung stehen.

Berlin, 21. April. Die Auslieferung Fried« mann- soll demBerl. Tageblatt" zufolge unmittelbar bevorstehen.

Frankfurt a. M., 21. April. Der 3. internationale Buchdrucker-Congreß findet derFranks. Ztg." zufolge am 5. August d. I. in Genf statt.

O-nabrück. 21. April. Bei der gestrigen Reichstag-- Stichwahl wurde der bisherige nattonalltberaleAbgeordnete Warn ho ff mit 600 Stimmen Mehrheit gewählt.

Wien, 21. April. Der Ministerrath beschloß einstimmig, die Wahl Dr. Luegers zum Bürgermeister von Wien dem Kaiser nicht anzuempfehlen. Der Gemeinderath wird noch in Laufe dieser Woche davon verständigt werden.

-örz. 21. April. Gestern Abend 7 Uhr 5 Min., sowie um 10 Uhr und um Mitternacht wurden in hiesiger Gegend Erdstöße verspürt.

B. Mainz. 22. April. Der VerwaltungSrath der Hessischen LudwigSbahn beschloß, der General-Ver« sawmlung vorzuschlagen, 5,45 pCt. Dividende zu vertheilen.

WB. Berlin. 22. April. Der Prozeß Hämmer­st ein hat heute Vormittag begonnen. Die Vertheidiger bean­tragten die VorauSnahme der Vorgänge in Athen und Brindisi, woraus die Unzulässigkeit des ganzen Strafverfahrens her- »orgehen würde. Oberstaatsanwalt Drescher widerspricht dem und rechtfertigt daS Verfahren der griechischen und ita­lienischen Behörden. Die Vertheidiger betonten, eS sei eine Verletzung des internationalen Rechts durch die deutschen Be­hörden geschehen, die die unzulässige Auslieferung seitens Italien- beantragten. Der Gerichtshof lehnte den Antrag der Vertheidiger ab.

. Cocates unb proohesieltes,

Gießen, 22. April 1896.

** Au der Universität haben die Immatriculationen am 20. April begonnen - die Vorlesungen beginnen am 27. April.

Omuibns Fahrplanäoderung. Durch die am 1. Mai eiutretenden, nicht unbedeutenden Fahrplanänderungen der Eisenbahnzüge wird auch neue umfasiende Äenderung der Omntbusfahrpläne nothwendig werden, und machen wir unsere Leser heute schon hierauf aufmerksam- auch dürfte eS sich empfehlen, diesbezügliche Wünsche alsbald dem Vorstand zukommen zu lassen, deren Berücksichtigung möglichst und wenn thunlich erfolgen wird. Der im Winterfahrplan 8 Uhr Morgens zum v Zuge nach Frankfurt ausgefallene Wagen, wird im Sommersahrplan wieder eingestellt werden. Wie uns weiter mttgetheilt wird, hat der Vorstand beschlossen, mit dem 1. Mai d. I. die Linie D von und nach Wteseck einzustellen. ES dürfte wohl da- Ablehnen der Gemeinde Wieseck, der Genossenschaft beizutreten, Veranlassung zu vor­stehendem Beschluß gegeben haben.

** Radfahrsport. Wir erhielten nachstehende Zuschrift: Nachdem von Seiten des Gießener Radfahrvereins (gegr. 1885) die Anregung ergangen war, im Interesse deS Sportes eine Vereinigung mit dem aus jüngeren Mktglredern bestehenden RadfahrclubHassia" zu erzielen, und dieser Gedanke in genanntem Club ein freundliches Entgegenkommen fand, so wurde nach einigen kurzen, erfolgreichen Unter­handlungen eine Vereinigung bewerkstelligt. ES ist dies wieder ein Beweis, wie sehr man bestrebt ist, den Sport an hiesigem Platze zu sördern und zu heben. Auch kann man eS nicht hoch genug schätzen, daß gerade die jungen Fahrer sich dem alten Stamme wieder angeschlossen haben. Indem wir die Vereinigung so recht von Herzen begrüßen, hoffen wir, daß dieselbe unserer Vaterstadt zum Nutzen ge­reichen und auf dem Felde ihrer Thätigkeit nur Ersprieß­liche- für den im immerwährenden Wachsen begriffenen Radfahrsport leisten möge. Dem durch junge Mitglieder nunmehr verstärkten alten Gießener Radfahrverein hierzu unsere besten Wünsche und ein ferneres, stete- Blühen und Gedeihen. All Heil!

* Gießener Freiwillige Feuerwehr. Gestern Abend fand im kleinen Saale de- Cafe Leib die diesjährige Haupt­versammlung der Gießener freiwilligen Feuerwehr statt. Nachdem der Vorsitzende die Versammlung mit einer Begrüßung eröffnet harte, wurde Bericht über da- abge­laufene Jahr 1895/1896 erstattet. Der Rechenschaftsbericht wurde verlesen und ergab einige Ersparnisse. Der Voran­schlag für 1896/1897 wurde von der Versammlung genehmigt und die erledigte Stelle eines SchrifrführerS dem Kameraden Wagner übertragen. Sämmtliche Stellvertreter der Geräthe- führer wurden wiedergrwählt. Nach Verlesung de-Protokoll- wurde mit einemGut Wehr!" zu dem Blühen und Gedeihen

der Gießener freiwilligen Feuerwehr die Versammlung ge­schloffen und zum gemüthlicheu Theil übergegangen.

WaisenfchAtz. In der Vorstands sttzüng de- hesfischen Fechtverein- Waiseuschutz, welche gestern Abend im Schipka Paß stattfand, wurde beschloffen, da- diesjährige So mm er fest am 7. Juni auf der LiebigShöhe abzuhalteu. Ferner soll die nächste Mitgliederversammlung am 9. Mai nach dem Restaurant Rühl-Schanzenstraße einberufen werden, um über die, der Landesversammlung, welche diese- Mal in Darmstadt tagt, vom verband Gießen vorzulegenden An- träge zu berathen. Außerdem wurde beschloffen, zu Lasten der Rechnung de- vergangenen Geschäftsjahres der Ober­fechterei Mainz 100 Mk. abzuliefern.

** Herr ReichStag-abgeordneter PH. Köhler feudel uns auf die in Nr. 93 enthaltene, unter Vorbehalt^ der Richtigkeit veröffentlichte Notiz folgende Berichtigung:

Langsdorf, den 21. April 1896.

Auf den Angriff in Ihrer Zeitung vom 21. 4. 96. diene Ihnen zur Nachricht, daß ich vom 1. Mai 1896 an die durch den Tod meines Vater- erledigte Kaiserliche Post- Agentur zu Langsdorf übernehmen werde, und daß dadurch von diesem Datum an meine Wahl zum Reichstage nicht aber zum Landtage ungiltig werden wird. Die weitere Be­merkung, ich hätte wich geäußert, im Falle meiner Wieder­wahl zum Reichstage würde ich nur an den Abstimmungen, nicht aber an den Verhandlungen theilnehmen, ist einfach unwahr! Wer eS weiß, und die Meisten im Wahlkreise wissen es, welch große Opfer ich der von mir vertretenen Sache brachte, der wird nicht fähig sein, mir solche Be­schimpfungen zu sagen.

Philipp Köhler, Mitglied d. Reichstags u. d. Hess. Landtags. Bors. d. Mitteld. Bauernvereins.

* Unfall. Beim Wegfahren von Erde auf einem am Schtffenbergerweg gelegenen Acker pasfirte einem hiesigen Oeconomen gestern Nachmittag daS Unglück, daß ihm die beiden Pferde in ein auf dem Acker zwecks Sandgewin­nung entstandenes, uneiugefriedigte - Loch versanken, spiü großer Mühe konnten die Pferde, ohne Schaden zu nehmen, aus ihrer peinlichen Lage wieder entfernt werden. Ein Strafzettel wird die Sandsucher zur ferneren größeren Vorsicht mahnen.

Diebstahl. In einem Hause der Frankfurterstraße wurde vorgestern Nachmittag von einem fremden Bettler eine Wecker-Uhr gestohlen.

* Batterietag. Von ehemaligen Angehörigen der in Darmstadt garnifonirenden reitenden Batterie des 25. Ar­tillerie-Regiments wird beabsichtigt, noch im Laufe dieses Jahres einen Batterietag in Darmstadt anzuberaumen, wozu alle Kameraden (Offiziere und Mannschaften), welche während des Zeiträume- von 1848 bis 1871 in dieser Batterie ge­dient haben, eingeladen werden sollen.

** Postalisches. Au- den neuesten Abänderungen der Allgemeinen Dienstanweisung für Poft und Telegraphie seien folgende Bestimmungen von allgemeiner Bedeutung hervorgehoben: Heber kleinere Abweichungen der auf privatem Wege hergestellten Postkarten in Bezug auf Gröhe können die Postanstalten hinwegsehen, bezüglich der Stärke und Festigkeit des Papierstoffes darf dies nur in so weit geschehen, als die Karten stärker sind, wie die von der Postverwaltung gelieferten Formulare. Die Farbe des Papiers bleibt der Wahl deS Absenders überlassen. Bücher­zettel, welche nicht in Form offener Karten, sondern unter Umschlag oder Band zur Einlieferung gelangen, find von der Beförderung gegen das Druckiachenporto auszuschließen. Etwaigen Anträgen der Adreffaten auf nachträgliche Aus­händigung oder Nachsendung bereits unbestellbar gemeldeter Packete mit oder ohne Nachnahme ist nicht zu entsprechen; vielmehr ist die Benachrichtigung der Aufgabe-Postanstalt darüber abzuwarten, ob und welche Bestimmung der Ab­sender auf Grund der UnbestellbarkeitS Meldung getroffen hat.

Echzell, 19. April. Die hiesige Molkereigenossenschaft versendet ihren ersten Jahresbericht. Aus demselben ist zu entnehmen, daß ein Reingewinn von Mk. 3202.84 erzielt worden ist, wovon Mk. 2512.21 wieder an die Genossen im Verhältniß des gelieferten MilchquantumS vertheilt werden sollen, welch letzteres 279,134'/, Liter betrug.

Wippenbach, 18. April. Gestern wurde die hiesige neu­entdeckte Salzquelle durch Herrn LandeSculturinspector Wißmann aus Gießen eingehend besichtigt, die Quelle liefert bis jetzt ca. 6000 Liter Wasser pro Tag und dürfte sich dieses Quantum, wenn die Quelle gefaßt, verdreifachen. Hier, sowie in der Umgegend, ist man auf daS Gut­achten Großh. LandeSculiurtnspection sehr gespannt.

§§ Rieder-MooS, 19. April. Der für unser Kirchspiel geplanteEi er-Der ein" hat sich bereit» confiituirt und find schon die ersten Sendungen Eier abgegangen. ES haben sich bi- jetzt ca. 150 Personen als Mitglieder gemeldet, welche Eier liefern wollen, und gleichzeitig auch 26 Personen, welche Eier von unserem Verein zu beziehen gedenken, und scheint sonach da-Unternehmen einer guten Zukunft entgegen« zugehen. Nur von den Eierhändlern in hiesiger Gegend wird der Verein angefeindet, weil er ihnen bedrntend Con- currrnz verursacht und die Eierpreise in die Höhe getrieben bat. Von den kürzlich gelieferten Eiern gingen meistens 7 Stück auf daS Pfund 50 Pfg.) und wurden somit 7 Pfennig für daS Stück gelöst.

H. Anß dem Harloffthale, 17. April. Mit der Aus­stellung der Zuckerrüben hat man begonnen, die dafür bestimmten Decker liegen da wie Gartenbeete. Lebhaft ist eS auf den zu Kartoffeln bestimmten Aeckern geworden. Dem Einsender dieser Zeilen eilt eS noch nicht mit dem Kartoffelsetzen, denn so lange d:r Erdboden nur wenige Wärmegrade über Null besitzt, und jede Nacht einen kräf­tigen Wasserreis bringt, hat eS mit dem Kartoffelsetzen keine Eile. Die Knollen liegen viele Tage wie todt im Boden und werden glasig; später gelegte, wenn sie in warmen, thätigeu

Boden kommen, überholen die früher gesetzten bald. Den Ob stbLumen hat daS rauhe Wetter noch oichr geschadet dagegen wird daS Ungeziefer deutlich zurückzehalten. entschiedene» Vortheile ist da- frische, ttockene oder fl|ar rauhe Wetter den Sintergetteidearten. Diele trieben b- solcher Macht vorwärts, daß ein zu mastig werden ar: lagern mit Sicherheit vorausgesetzt werden mußte, wenn der Entwickelung nicht Halt geboten worden wäre. Jetzt eS sehr ruhig vorwärts, wodurch die Halme die erforfcerlt^ Widerstandsfähigkeit erhalten. Wiesen und Kleeäcker schieß: nicht mehr so heftig vorwärts; der WitterungScharacter auf ein trockenes Frühjahr; die Futterpreise ziehen etrr-, an, und man sieht wieder hochbeladene Heuwagen durch dir Wetterau nach Frankfurt fahren. Ein eigenthümUchri Mißgeschick waltet in verschiedenen Dörfern über der dir- jährigen Gänsezucht. Einem Nachbarn deS Schreiber» dieser Z ilen find von 39 jungen Thiereu, die zur Zach: und Mast angeschafft worden waren, 26 Stück, als, Drittel des ganzen Bestandes verunglückt. Ei« ga^trei verlor von 10 Stück nicht weniger als 9. Mm, daher tn diesem Frühjahre wegen der Gänseepidrnnr 2 manchen Orten von der Zucht zurück und setzt die [aetn Thiere sehr billig ab. Zu 50 bis 60 Pfg. erhält ganz hübsche, jungt Gänse. DaS junge Gepfläuze: Spinat, Erbsen, Gemüsepflanzen, Steckzwiebeln und dgi. r zum Vorschein gekommen, leibet aber an vielen Stellen bmch die Erdflöhe. Unsere HauStraubenstöcke haben vorzkzliLei Holz und ungemein volle, gesunde Knospen, die etwa leisten im Stande find.

Silbe!, 20. April. Die LandeS-Conferenz der hessischen @ocialbemofraten, welche gestern btt: stattfand, war von 49 Delegieren auS 31 Orten btfuct: Zur Gewerkschaftsfrage, über die ©imon-Dffenbad) referiert, wurde eine eingebeadjte Resolution, daß die leitenden Per- tonen in die Gewerkschaften eintreten müßten, mit alle- gegen 17 Stimmen abgelehnt. Die Eonferenz sprach ir Gewerkschaften ihre volle Sympathie auS. Zur Landtag», wähl wurde beschloffen, mit allen Kräften die Mandate in Diatr. und im Offenbacher Landkreis zu behaupten, ferner die Satz'., kreise Stadt Offenbach, Ingelheim Finthen und (Sritlbttr- Weiterstadt neu zu gewinnen. Mit 29 gegen 20 Stimmen wuttt der Sitz deS LandeScomitsS von Mainz nach Offenbach Dtr'.tc. Zum internationalen Congreß in London wurde Landtag». abgeordneter Ulrich als Delegirter gewählt. Zum Schlüße wurde der Beschluß gefaßt, daß dec Arbeiterwahlvereln ter Weisenau wegen zu starker Betheiligung an dem borttgn evangelischen Männerverein (der Vorsitzende deS Wahlverm» ist auch Vorsitzender deS evangelischen MännervereiuS) a» svcialdemvkratische Parteiorganisation nicht mehr zu be­trachten sei.

Darmstadt, 20. April. DerD. Ztg." zufolge babtn die in hiesigen größeren Fabrikbetrieben beschäftigten Schreivtl an die Arbeitgeber die Forderung lOstündiger Arbeit»- zeit und 15prozentiger Lohnerhöhung gestellt, und kündigen an, daß sie, falls bis Freitag keine dementsprechende Zusage ihnen zu Theil geworden ist, am Montag in den Äulft; : eintreten.

WormS, 20. April. In der letzten Nacht Hot fick ttn Lieutenant vom hessischen Infanterie-Regiment Nr. lld erschossen. Der Offizier soll in der letzten Zeit an Schwermutb oelitten haben.

T-J .... .....

2

Briefkasten.

Einsender der Notiz Mr. Eontrolversammmlun» in Gründern: Anorivme ZuiLristen können nicht berückstchitat »nd«.

^Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle iu Tiefer

16. Woche. Dom 12. April bis 18. April 1896. Einwohnerzahl: angenommen zu 23 000 (incl. 1600 Mann Sterblichkeit-Mer: 29,39, nach Abzug der Ort»fremd«u 22,A>'/»

Kinder

E- starben an: Zufammen: Erwachsene: im w«

1 Leben-jabr: 2.-11 M'

1 (1)

2 mit

Anm. Die in Klammern gefetzten Ziffern gebe» an, wir ber Todesfälle tn der betreffenden Krankheit auf von «uloktl ms Gietzen gebrachte Kranke kommen.__-

Witterungsbericht vom 22. April.

Außer dem Depreffionsgebiet im Mittelmeer, welche» an Umfang, als auch an Tiefe zugenommen hat, ist auch im Slorden der Rand eine- neuen Minimum-erschienen. Durch leHtena wurde der Kern de- barometrischen Maximum- südwüri- nach re« nördlichm Deutschland hineingedränat. Bisher ist auch mv-r deutschland daS Barometer etwa- gestiegen, in be ft en hat die läge im Allgemeinen wenig Besserung erfahren. Gestern und vielfach Niederschläge gefallen, tle'Jena>elfe wiederholt von <lfcUt1TL Entladungen begleitet. Auch beule Morgen war der fcjjnmei aue in der Rheinpfalz meist noch bedeckt, jedoch haben die Mittel'« r ausgchört. In der Lerlheilung der Temperatur ist eine we'mtt Äenderung nicht zu verzeichnen.!

eoiaueWWUH »nimmtI Ä Zunächst noch kühle- Welter mit wechselnder Lewöltuo».

stellenweise Niederschläge nicht auSgeschloffm.

Wärmeres Wetter

stehl vor der Thür und eS ist daher schon jetzt angrzeigl au'eine geeignete Bekämpfung ber größten Plagegeister uwerer der M-tien hinzuweisen. Seitdem $err heimer. Präparator an der König!. Universität in wer von ihm erfundene Motte«'vertil>u«gS-Gstm» ^1^, c Hofl J. F. Schwanzlose Söhne, Berlin H W.. grafenstraße 29, in den Handel gebracht hat.. sA-e'' schaden zu den Selten beit en, wenigstens kann -

Anwendung obiger Esten, leicht davor bewahren. B" Anwendung übernimmt Herr J. Wiekemh'' ,, Gewähr für den Erfolg. In Fl. - 50 Pfg- und r/, Liter 2.75, '/> Liter 5 Mk. . yMO

Ja Gießen zu heb:- bei E. , Lindenplatz.

Lungenschwindsucht

2

2

Bronchitis

1

1

Lungenentzündung

2

Gehirnschlagfluß

2

2

Geschwulstbildung

3 (1)

1 (1)

Altersschwäche

1 (i)

1 (1)

Durchfall

1

1

DiphtherttiS

1 (1)

Mafern

2

Summa:

13 (3)

7 (2)

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