Alles wurde
ade« überboten durch eine Submission auf Tüncherarbetten
geschlachtet WM wo« Manien das Schiff verließ, gestorben.
jnnq w Cavalierß nahm Ethel Barrtson dessen Liebesbetheue- rtutflin als einen Scherz auf, und als Graf Csaky jüngst miti der Sängerin einen Ausflug in der Umgegend von Buw.tpest machte und ihr unter Vorzeigung eines Revolvers erkMll, daß er sich erschießen werde, falls sie ihn nicht er- hörir» lachte ihn Ethel Barison mit dem Bemerken aus, fie zlariv! nicht, daß es ihm mit seiner Ltebe ernst sei. Sonntag lRoiH'|tn8 — drei Tage nach jenem AuSfluge — kam Graf
aicht weniger al« war Hambmg i:
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• Ätauseu und die Zahl 13. Für die Abergläubischen ist F«ugend<S zu berichten: Die erste Nachricht, daß Nansen au'ij der Heimfahrt gesehen worden sei, traf auS Irkutsk am 138. Februar ein. Nansen ist in Vardoe angelangt und zw»r aoi 13. August. DaS Interessanteste ist aber, daß ■ici! .Frcrrn" mit zusammen 13 Personen auSfuhr. Trotzdem ist Idner der Dreizehn, wenigstens bis zum 14. März 1895,
am tNvthhauS in Hemsbach bei Adelsheim, woselbst nach dem I.“ die auf 259 Mk. angesetzte Arbeit zu 78 Mk., alsch vw 30 pCt. deS Anschlags übernommen wurde. — Wemv da dem Handwerk der „goldene Boden" fehlt, kann man ft kaum wundern.
' Straßburg, 16. August. Das von französischer Zeit l?<v:nii)xenbe massive PnlverhauS hinter dem Garnison- laz.Mh wurde am Freitag Abend halb 7 Uhr durch die 4. Tmpagnte deS Pionierbataillons Nr. 15 gesprengt. Di« tabung wurde in das Fundamentmauerwerk eingebracht un^-tlectrifch entzündet. Die Wirkung war ausgezeichnet. £ui tiimpfer Knall und daS ganze Gebäude mit seinen über rei Vieler starken Mauern und 1,50 Meter starken Gewölben war-geborsten und in sich zusammengefalleu, ohne jeglichen Suaden zu machen.
• Sreuoble, 15. August. Als gestern der Heizer Boule aust brr Station CharavineS auf seine Locomottve stieg und der, Herzraum derselben öffnete, bemerkte er ein Bündel Lumpen in demselben. Er rief den Maschinisten hinzu und btlbt erkannten eine unförmige Maffe verkohlten Fleisches, unrtem noch ein menschlicher Kopf zu entscheiden war. Der Nrchtaufseher AlextS Brruard, Sohn des StationS- oic-r-vorS, war unausfindbar, als der Maschinist seinen Dienst i ■ filern antrat. Auch hatte Bernard, ein 23jähriger, sehr pfl'tchtireuer und pünktlicher Beamter, daS Personal deS M'LWnendepotS nicht geweckt, seine Kleider wurden dagegen imv Bahnhofsgebäude aufgesundeu. Demnach konnte kein 3«i tljtl darüber bestehen, daß der in der Locomotive auf- gefkwvdrve verkohlte Leichnam der BernardS war. Der Un« gillWt ist wahrscheinlich ermordet worden- die Mörder öaiiltn, wm jede Spur von ihm verschwinden zu laffen, seinen Lci^hvani mit den Füßen nach vorne in die Locomotive ge- stochm. ES blieben nur einige verkohlte Knochen und der Scchadel übrig. Ein gewiffer Joseph Thomas, der von aller MM btt scheußlichen That bezichtigt wird, ist verhaftet teoecbm; die bei ihm vorgenommene Haussuchung soll sehr delWtnbe Momente und ferner den Beweis geliefert haben, iafj er einen Helfershelfer bei dem Verbrechen gehabt hat.
a8j5_e.n' Mili v nimmt an, daß daS Motiv der That in der Eifersucht »NW su w ist.
fte damit nach Si. ' - - - - - - - - — --------
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OnjSd» ArSchm um ’/a *>'* Anschlag« auSglsührt.
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' Sraf und Chansonette. In Budapest erregt der B^ilbstanord deS Grafen Arthur Csaky-Pallavicint infolge dem die That begleitenden Umstände großes Aufsehen. Graf Arelhur Lsaky Pallavtctnt war am 17. Juni 1875 in Budapest al« der Sohn deS Honved-Rittmeisters und Kämmerers Grinfrn Hippolyt Sigismund Csaky-Pallavicint geboren. Im Jalch « 1894 trat er zugleich mit seinem um ein Jahr älteren Br enbrr Roger Sigismund als Einjährig-Freiwilliger in das 16.f huswren-Regiment ein. Nach einem Jahre ließen sich oeM i Brüder activiren und gehörten seither als Lieutenants beni OffiziercorpS deS Regiments an. Beide Brüder be- theMignv sich wenig an geselligen Vergnügungen und waren b ist auf bai9i alÄI1 >Mge und strebsame Offiziere bekannt. Vor wenigen Xttbütbtn iDura : Dosten nun, als die bekannten „Fife Sisters Barrison“ in r hnn -ß einim Budapester Vergnügung- Etabliffement ihr Debüt ‘ pa w am seiorim, lernte Graf Arthur Miß Ethel Barrtson kennen. LVwm blv Sr *-Wt eine tiefe Neigung zu dem Mädchen, die jedoch von mnn ’ dtefwo nicht erwiedert wurde. Trotz der Versicherungen deS
Brsch^M M . August. M erlaßt die Da Larteob. Zig-" * Stadt- und l
■n für Trinkst gefordert, die ,d Wechsel wi» zavkwlrthe ble 6- 'jtofägn bn daS Zimmer seines Bruders und fand ihn in en tonn. Warte» MiMache entseelt auf dem Boden. Graf Arthur hatte Verwaltung." sicht mit einem Revolver entleibt und die Kugel war durch eitigeS MttgeM^ beidit: Schläfe gedrungen. Vier Briefe wurden vorgefunden.
Zl jährtgrn w-' In I tinem bittet Graf Csakh-Pallavtctni, daß ein Zug zu nken ein Ende w- .-iu-tkw Begräbnifle in Parade auSrücken solle- in einem jtu bet Chef e*an' we-rivin wünscht er, daß der Zigeuner Ballogh bet seinem > seine Augesielllik' .reicnfiinbeigängnisse noch einmal bas Lied spielen solle: „Wenn AMäst-localerr die Ferne gehe, Liebchen denke mein"- im dritten M bit ihnen HcWilben bittet er Ethel Barrtson, daß fie zu seinem Sarge ginaefteflten W:: koma»ll und auf diesen einen Kuß drücken möge- im vierten ao nn bet fi* D31: ^ten endlich nimmt Graf Arthur von seiner Mutter
t batte, beß^ ^bstM. Außerdem soll der junge Graf seinem Diener kl ibn nut drli müriilolii) den Auftrag gegeben haben, ihm die Photographie 90 6^'C öer i®^cl in den Sarg zu legen. — An dem Leichenbegäng-
w \?XtfonUJltn, P ntfir« nahmen außer den Eltern des Verstorbenen das ge- tee« ö° sammni OffiziercorpS des 16. Husaren Regiments, zahlreiche slns at$W Itabb'l' und Oberoffiziere, ferner an der Seite einer ihrer igust- g. h,' Ächsoisirun Ethel Barrtson, wegen der der junge Offizier glabung $ iUnn $IOl0[tier gegriffen hatte, Theil. Ethel Barrison, die tenenoolk V ° (3eg!|taftanib allgemeiner Aufmerksamkeit war, erschien in tiefe >uf dit TraiMi gehüllt, und stützte fich, schmerzlich schluchzend, au
stelle tobt den I'8m ihrer Schwester. Auf die Brust des Entschlafenen
h«, 9.tn Fragx h, eni»tletbl8u‘ nt Ein Ami
6 shv bte Gx. 0tt Der ^"klagte btt t ^^ffeogtrich t *«18, daß h 8ehanbtlt habt
th. g stü' wuvriv!, d im letzten Wunsche gemäß, Ethels Photographie ge- » 16* fcJfiiiW eßt:l 3öt Letcheuhause wendete sich der Vater, Graf Hippolyt jttzigk dlii bl 0. CsallyPa üavictni, an Ethel Barrison und drückte dem
Lttt Klagt" - rneiiitenbcBi Mädchen warm die Hände. Diese Szene erregte
■ol6ttnben allgPweiu cs Aussehen, das fich noch erhöhte, als der Bruder
'lbst t«<n 1)66 1 der'ftorbenen, Lieutenant Roger, auf Ethel Barrison
rt .rherl oft B cuj zuifckMt, fie umarmte und mehrmals küßte. Die Mutter
«ne Billa des i ötrfsfiorbenen hatte fich zuvor aus dem Leichenhause
n» *■
♦ Sin schwarzer Gerichtsschreiber ist dem Amtsgerichte n Altona zur Ausbildung überwiesen worden. Er stammt aus Ostafrika und wird fich in Altona der practischen Rechtspflege widmen, um später nach abgelegter Prüfung im Eolo- uialdienst Verwendung zu finden.
• Zur Bekämpfung des BaufchwiudelS hat der in Görlitz zusammengetretene 18. Berbandstag der HauS- und städtischen Grundbefitzervereine Deutschlands folgende Resolution fast einstimmig angenommen: „1) Der Bauschwindel kann durch Maßiegeln auf dem Gebiet deS Strafrechts und deS VerwaltungerechtS wirksam bekämpft werden. 2) Auf strafrechtlichem Gebiet reichen hierzu die geltenden Vorschriften de« Abschnitts 22 des RetchSstrafgesetzbucheS über „Betrug und Untreue" nicht aus. ES ist deshalb die Einschaltung folgender beiden neuen Paragraphen erforderlich: § 166 a. Wer mit Entleihung von Baugeldern einen Bau unternimmt, bet welchem Handwerker, Lieferanten oder Arbeiter dadurch in ihrem Vermögen geschädigt werden, daß fie für ihre geleisteten Dienste, Lieferungen oder Arbeiten nicht die vereinbarte oder angemeffene Bezahlung erhalten, wird wegen Bauschwindels mit Gefängniß bestraft. Straffreiheit tritt ein, wenn die unterbliebene Zahlung auf außergewöhnliche, nach Beginn des Baues eingetretene Umstände zurückzuführen ist. § 166b. Wer Baugelder ratenweise darletht, ohne sich die Ueberzeugung verschafft zu haben, daß die bereits gezahlten Raten zur Befriedigung der Bauhandwerker, Lieferanten oder Arbeiter verwendet worden sind, ingleichen wer die Darleihung, Besorgung oder Vermittelung von Baugeldern an Bauschwindler gewerbsmäßig betreibt, wird wegen Beihilfe zum Bauschwtndel mit Gefängniß oder mit Geldstrafe bi« zu 3000 Mk. bestraft. 3) Auf verwaltungsrechtlichem Gebiet erscheint der Erlaß landesgesetzlicher Anordnungen zweckmäßig, durch welche die Baupolizeibehörden entweder allgemein oder in den größeren Städten verpflichtet werden, die Bauerlaubniß nur dann zu ertheilen, wenn die Kosten der Bauausführung sicher gestellt find. Diese Sicherstellung erfolgt entweder durch den Nachweis, daß zu Gunsten der Bauhandwerker, Lieferanten und Arbeiter in dem Grundbuch eine Vormerkung mit dem Range hinter dem derzeitigen amtlich zu ermittelnden Werthe des Grundstückes eingetragen ist oder durch Beibringung eines zahlungsfähigen Bürgen oder durch Hinterlegung ausreichender Werthe. Die Prüfung der Sicherstellung kann entweder den Baupolizeibehörden unmittelbar oder einer besonderen, nach dem Vorschläge des Abgeordneten Walbrecht zu bildenden Behörde — dem Bauschöffenamt — übertragen werden. 4) Nachdem daS Bürgerliche Gesetzbuch für daS deutsche Reich nunmehr zur Annahme gelangt ist, erscheint es un- thunlich und aussichtslos, fernerhin Maßregeln auf dem Gebiete des bürgerlichen Rechts, insbesondere die Gewährung eines gesetzlichen Vorrechts für die Forderungen der Bau- Handwerker anzustreben. Die in dem Entwurf zum neuen Handelsgesetzbuch vorgesehene Aufnahme der Immobilien- Geschäfte in die Kategorie der Handelsgeschäfte wird zur Vermeidung deS Bauschwindels beitragen. ES darf daher erwartet werden, daß der Entwurf in diesem Punkte Gesetzeskraft erlangt." — Die anwesenden juristischen Beistände deS Verbandes sprachen sich gegen diese Thesen aus.
* Sine Badereise von Berlin nach Wiesbaden war noch wenige Jahre vor Einrichtung der Eisenbahnen mit erheblichem Zeitverlust und recht ansehnlischen Fahrkosten verbunden. Am 6. September 1835 verließ (so berichtet die „Voff. Ztg.") eine Frau Gutsbesitzer v. Gentzkow Berlin mit Extra- post und traf, nach zweitägiger Unterbrechung der Fahrt, erst am 17. September in Wiesbaden ein- die am 29. October angetretene Rückreise wurde in neun Tagen bewerkstelligt. Auf der Gesammtfahrt hatte die Dame 154% Meilen zurückgelegt und 76 Poftstattonen pasfirt, auf deren jeder eine ZahlungSqutttung ausgestellt wurde. Nach diesen Belegen, die sich in den postalischen Sammlungen des Magistrats- secretärs Reeder befinden, betrugen die gesammten Fahrkosten einschließlich der Wagenmeistergebühren, des Bestell- und Schmiergeldes, der Zoll-, Chaussee-, Damm«, Brücken- und Fährgelder — 213 Thlr. 29 Sgr. 5 Pfg.
* London, 19 August. Die Londoner Feuerwehr ist im Jahre 1895 4845 Mal alarmirt worden. Davon waren 925 falsche Alarme und 287 Feuer waren nur Kaminbrande. Bei 142 Feuersbrünsten war der angerichtete Schaden bedeutend, bei 3491 unbedeutend. Die Zahl der Brände hat sich in London in den letzten Jahren durchschnittlich jedes Jahr um 220 vermehrt. Dagegen nimmt die Zahl der bedeutenden Brände ab. 91 Personen find 1895 bei Feuersbrünsten in London ums Leben gekommen. Die Londoner Feuerwehr zählt Alles in Allem nicht mehr als 961 Offiziere und Mannschaften. Sie besitzt 56 Dampfspritzeu und 69 Hand- spritzen. — Die letzte Woche in Harlesden in England wegen Schlägerei vor Gericht geführte Frau Emma Hare hat 2 7 Kinder zur Welt gebracht. Das älteste ist 35 Jahre alt, das jüngste noch ein Säugling. A)te glückliche Mutter wurde vier Mal mit Zwillingen beschenkt. — Die Zahl der Irrsinnigen vermehrt sich auch in England stetig. Von 2472 im Jahre 1892 ist sie auf 2764 im Jahre 1895 gestiegen. Die Zunahme ist in England allerdings nicht so bedeutend, wie in Frankreich und Italien.
* Eau de Cologne als Genußmtttel. In einem Artikel über daS Eau de Cologne-Trinken theilt Prof. W. Joest- Berlin im „Globus" folgende Anecdote mit: General v. Korff, der kürzlich von feiner zweiten Weltumsegelung zurückgekehrt ist, hatte die Güte, mir folgenden heiteren und sehr bezeichnenden Vorfall zu erzählen, den er auf seiner letzten Reise erlebte. Der General reiste bei großer Hitze in überfüllter Diligence von Kimberley nach Barberton. Rechts von ihm saß eine hübsche, etwas nervöse Miß, die bei der langen Fahrt, der Hitze und dem Staube schwach und immer schwächer wurde- sie stöhnte und jammerte. Ihr gegenüber hatte ein junger Engländer, globe trottor oder Handlungsreifender, seinen Platz. Ihn dauerte die junge Dame. Er öffnete seine hochelegante, mit allen möglichen
Toiletteartikeln auSgestattete Reisetasche, entnahm derselben ein mit Eau de Cologne gefülltes silbernes Flacon und überreichte eß mit einigen entschuldigenden Worten der schönen Reisegefährtin. „Oh thank you very much“, lispelte diese, drehte da« Flacon auf und trank dasselbe in drei Zügen bis auf den letzten Tropfen aus! General v. Korff behauptet, er werde daS verblüffte Geficht des Engländers, als ihm die Dame die leere Flasche mit den Worten „I feel so much better now“ zurückreichte, nie vergessen.
• Fahrräder auS Papier. Das Bestreben, daS Gewicht der Fahrräder immer mehr zu vermindern, hat nun dahin geführt, Fahrräder auS Papier herzustellen. Wie das Internationale Patentbureau von Heimann & Co. in Oppeln erfährt, find in Chicago Versuche in dieser Richtung angestellt worden, die ein sehr günstiges Ergebniß erzielten. Die Fahrräder werden ganz in derselben Weise hergestellt wie die bereit- im Gebrauch stehenden Eisenbahnwagenrader auS Papier, welche sich bekanntlich sehr gut bewährt haben. Dadurch dürften die Fahrräder ganz bedeutend billiger werden und erscheinen wahrscheinlich derartige Maschinen bald auf dem Markte.
* Heber die Weisheit eines Kadi weiß die „B. B.-Ztg." folgendes niedliche« Intermezzo zu berichten: Ein Türke hat einem andern Geld geliehen und verklagte nach einiger Zeit den Schuldner, der den Empfang deS Geldes leugnet, wegen der Rückgabe. Der Kadi fragt den DarlehnSgeber: „Haft Du Zeugen gehabt?" — „Nein, nur ein Baum war dabei." — „Hole ihn." — Der Kläger entfernt sich, den Befehl des Richters zu vollziehen. Dieser erledigt inzwischen andere Geschäfte, wendet fich aber nach einer Weile zu dem Verklagten: „Findest Du nicht, daß er sehr lange auSbleibt mit dem Baume?" — „Ja, Herr, er ist zwei Stunden von hier." — „Also hat er Dir baß Geld gegeben."
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 20. August. (Per transatlantischen TelegraPh.1 Der Schnelldampfer Spree, Capt. A. Meier, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
— Der Postdampfer „Southwark" der „Red Star Linie" ta Antwerpen ist laut Telegramm am 18. August wohlbehalten in Newyork angekommen. _____________
TKird?lid?e Anzeigers de* Stadt Gietzen.
Evangelische vemeinde.
Gottesdienst.
Sonntag, den 23. August. 12. Sonntag nach Trinitatis.
3tt der Gtadtkirche.
Vormittags 7»/4 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der MatthäuS- gemeinde.
Vormittags 9Vi Uhr: PredigtamtScandidat Korell auS Lollar. An de, JohanneSttrche.
Vormittags 7»/« Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten der JohanneS- gemeinde.
Vormittags 9Va Uhr: Prof. vr. Weiffenbach aus Friedberg.
Sonntag den 30. August findet Beichte und heil. Abendmahl für die Johannesgemeinde statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer erbeten.
Katholische Gemeinde.
(Nachdruck ohne Genehmigung untersagt.)
SamStag den 22. August.
Nachmittags um 5 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit -ur hl. Beichte.
Sonntag den 23. August. 13. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6Vi Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;
, um 6Vi Uhr erste hl. Meffe;
„ um 7Vt Uhr AuStheilung der hl. Communion;
„ um 8 Uhr zweite hl. Messe:
„ um 91/» Uhr Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 2 Uhr Andacht.
Gottesdienst der tsraelttischm Religionsgesellschaft.
Freitag Abend 7 Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Nachmittag 4 Uhr, SabbathauSgang S5” Uhr.
Nachmittag 3« Uhr GchrlfterttLr««g. Wetzsteingasse 8.
Wochengottesdienst Morgens 680 Uhr, Abends 7 Uhr.
Witteruugsbericht vom 20. August.
Eine Furche niederen Druckes läuft vorn nördlichen Atlantischen Dceen südwärts über die Nordsee, Westdeutschland und Frankreich bis zum westlichen Theile deS Mittelmeerbeckms. Innerhalb derselben find außerdem vielfach noch kleine Unregelmäßigkeiten vorhanden, unter deren Einfluß vielenorts regnerische Witterung eingetretrn ist. Das barometrische Maximum hat sich nach dem Südosten des Erd- theils verlegt, die erwähnte Furche dürste ostwärts Vordringen und neuerdings Anlaß zu unbeständigem, kühlen Wetter geben.
vo«a«»EchUßiEa »ittmmat
Neuerdings unbeständiges, meist kühles Wetter.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemeffen am 21. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr t Wasser 14, Luft 16».
Rübsamen'sche Badeanstalt.
--Zurückgesetzte ------
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