Ausgabe 
22.3.1896 Zweites Blatt
 
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Nr. 1, daß er als Wehrmann IL Aufgebots ausgewandert sei, ohne von seiner bevorstehenden Auswanderung der zuständigen Militärbehörde Anzeige gemacht zu haben;

Nr. 2, daß er als Ersatzreservist ohne Erlaubniß der Militär-

Pariser Modell - Ausstellung;.

Den geehrten Damen Gießens und Umgebung die ergebene Mittheilung, daß ich von Montag, den 23. März, eine Anzahl der elegantesten Pariser Modcllhiite, sowie Copien derselben, in meinem Atelier, Bahnhofstraße 1, II. Stock, ausstellen werde. Zu recht zahlreichem Besuch dieser Ausstellung ladet er» gebenst ein und empfiehlt sich den geehrten Damen

Mit Hochachtung

Louis Lony9

Bahnhofstraße 27.

Weltausstellung Ra Hs 1867.

Gießen, den 17. März 1896.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

Grobherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.

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Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.

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Hermann Weinberg, ge­boren am 17. September 1860 zu Treysa, Kreis Ziegenhain, Handelsmann, zuletzt in Gießen, mosaischer Religion, vorbestraft, Daniel Ttröher, geboren am 8. März 1859 zu Allna, Kreis Marburg, Knecht, zuletzt in Klein-Linden, evangelisch, ledig, unbestraft,

Engrospreisen durch: A &. 6 Walleofeh Marktplatz 21.

Arbeitsvergebung.

Die zur Unterhaltung der Kirche und Pfarrgebäude zu Alteu-Buseek erforderlichen Arbeiten sollen Don­nerstag den 26. l. M., Nach mittags 3 Uhr, in dem Ge­meindehause daselbst öffentlich in den Accord gegeben werden.

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Andr. Euler,

Bekanntmachung,

betreffend das Betreten der Ufer und Böschungen der Wieseck.

Wir bringen hierdurch wiederholt in Erinnerung, daß die Ufer und Böschungen des Wiesecklaufes Eigenthum der Stadt sind und daß daher das Betreten dieser Ufer und Böschungen (namentlich auch im Stadtbereiche Dritten und insbesondere den Eigentümern der aufstoßenden Grundstücke nur insoweit zusteht, als dieselben dieses Gelände ein- für allemal von der Stadt gepachtet haben oder als zur Einbringung der jeweils erstei­gerten Heu- oder Grummetgrasernten innerhalb der dafür bestimmten Frist erfordert ist.

Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, Zuwiderhandlungen unnach- fichtlich zur Anzeige zu bringen.

Gießen, den 16. März 1896.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Bekanntmachung.

Zur ständigen Ueberwachung des Freibades an der Lahn während der kommenden Badezeit wird ein, des Schwimmens kundiger, zuverlässiger Wächter gesucht. Bewerber wollen ihre Meldungen mit Angabe des beanspruchten Tagelohnes bis zum 1. k. Mts. bei der unterzeichneten Stelle einreichen.

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behörde ausgewandert fei;

Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.

Dieselben werden auf

Dienstag den 28. April 1896, Bormittags 9 Uhr, vor das Grobherzogliche Schöffen­gericht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.

Bei unentschuldigtem Ausbleiben werden dieselben auf Grund der nach § 472 der Strafproceßordnung von dem Großherzogl. Bezirks-Commando zu Gießen ausgestellten Erklärung verurtheilt werden.

Gießen, den 28. Februar 1896. Der Großherzogliche Amtsanwalt:

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Das Fahren der zwei städtischen Gießfäffer pro 1896/97 soll im Submisssonswege vergeben werden. Hierauf Reflectirende wollen ihre Offerten bis zum 30. d. Mts. verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Behörde, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, einreichen.

Gießen, den 17. März 1896.

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Holzversteigerung.

Aus den Abtheilungen Zellenrod 9,29, Dörnergrund 28, Tempel 24 und Buchenberg 58a werden versteigert:

1. Dienstag den 24, März: 7 Eichenstämme von 2030 cm Durchm. und 49 m Länge mit 1,90 fm, 68 Fichtenstämme von 13 bis 27 cm Durchm. und 615 m Länge mit 19,93 fm, 39 Kiefernstämme von 1833 em Durchm. und 915 m Länge mit 17,78 fm, 42 Fichten derbstangen von 713 cm Durchm. und 913 m Länge mit 3,13 fm. Cichen: 2 rm Scheiter; Nadel: 625 rm Knüppel, hiervon 204 rm in Schichten von 3,5 m Länge, 4370 Wellen, 94,9 rm Stöcke. Das in Tempel 24 und Buchenberg 58a lagernde Eichen- und Fichten-Stamm- und Stangenholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen Mittag im Dörnergrund 28 zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher ein­sehen. Zusammenkunft Morgen» 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen- Hausen, an der Zellenrodschneise.

2. Donnerstag, den 26. März: Aus den Abtheilungen Tempel 10, 12, 24, 48, Dörnergrund 55b, Buchenberg 58a und Unter- wald 60. Buchen: 100 Wellen ; Eichen: 100 Wellen, 1 rm Stöcke: Nadel: 4 rm Scheiter, 196,4 rm Knüppel, hiervon 12 rm in Schichten von 3,5 m Länge, 5700 Wellen, 33,8 rm Stöcke; Weichholz: 2860 Wellen. Das in Tempel 10, 1-, 24, 48, Dörnergrund 55b lagernde; Nadel-Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen Mittag im Unterwald zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen-Hausen, an der Bogenschneise. Nähere Auskunft über beide Versteigerungen ertheilt der Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten.

Gießen, den 14. März 1896.

Putz-Cursus.

Damen können das Putzmachen in 50 Stunden gründlich erlernen. Preis 15 Mk. Erfolg garantirt. Material zum Erlernen stelle gratis, auch können Damen ihre eigenen Hüte garniren. Schülerinnen werden täglich in meiner Wohnung, Ludwig- straffe 12, angenommen.

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von Gießen und Umgegend theile ergebenst mit, daß

alle Neuheiten in Putzartikelu und Hüten in großer Auswahl eingetroffen sind.

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Gießen, den 17. März 1896.

Der Bezirks»Bauaufseher: Senßfelder. 2619

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Die Prämiensätze für die übrigen Thiergattungen bleiben verändert und zwar:

für Rinder, Stiere, Kühe Mk. .3. bezw. Mk. 5.

Schweine 1.

Gießen, den 11. März 1896.

Die Schlachtvieh-Versicherungs-Gesellschaft zu Gießen

L. Vogt, Vorsitzender.

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Die,Lieferung von 3000 Stück Wetchen- schwellen und 56000 Stück gewöhnlichen Querschwellen, beide Sorten aus Kiefern­holz, in tmprägnittem oder nichtimpräg- nirtcm Zustande, soll im Ganzen oder gruppenweise oder bezüglich der gewöhn­lichen Qucrschwellen tn Theilen von nicht unter 1000 Stück öffentlich verdungen werden.

Die Bedingungen sind im Bureau- rimmer Nr. 3 oer unterzeichneten Behörde tn Gießen (Frankfurterstrabe 64) etnzu- sehen oder von dort gegen postfreie Ein­sendung von 1 JL 20 4 ju beziehen.

Angebote sind postfret und unter ent­sprechender Aufschrift an dieselbe Behörde bis zum EröffnungStermtn EamStag de« 28. März d. I., Vormittags 11 Uhr, einzureichen.

Zuschlags frist drei Wochen.

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