1893
Erstes Blatt
M. 18
* Nit!
Amts- ttnd Anzeigeblatt für den Areis Giebel»
Hratisöeitage: Hießener Kamitienölätter
Wolff» telegraphisches Torrespondmz-Burenu.
Der beste 5chuh gegen
Uanahmt 6on Anzeigen ju der Nachmittag« für de, folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Barm. 10 Uhr.
Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Ausländer nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
mb Snljünbnng btt
Schleimhäute.
Mittwoch den 22» JMuar
Köln, 20. Januar. Der „Köln. Ztg.- wird aus Berlin gemeldet: Der vom Auswärtigen Amt in der Angelegenheit , . des Assessors W ehlan bestellte Staatsanwalt Legations- r rath Rose hat nunmehr endgiltig gegen das Urtheil der Potsdamer DtSciplinarkammer Berufung eingelegt.
Dresden, 20. Januar. Der König wird am Sonntag vormittag nach Berlin reisen, um an der GeburtStagS-
Petersburg, 20. Januar. Der russische Getreide- erport über die Hauptzollämter in der Zett vom 13. bis 19. Januar betrug inSgesammr 4426000 Pud (in der Vorwoche 3039 000 P.)- davon Weizen 2166000 P. (in der Vorwoche 1570000 P.), Roggen 684000 P. (in der Vor- woche 243000 P.), Gerste 760000 P. (in der Vorwoche 509000 P.), Hafer 592000 P. (in der Vorwoche 700000 P.), Mats 224000 P. (in der Vorwoche 15000 P ).
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Berlin, 20. Januar. Wie die „Nationalzeitung" schreibt, hat der Kaiser bei dem Festbauket am SamStag Abend den Landwirthschaftsminister wegen seiner Rede im Reichstage bei der Debatte über den Antrag Kanitz beglückwünscht.
Berlin, 20. Januar. AuS parlamentarischen Kreisen erfährt das „Berliner Tageblatt", daß dem Reichstage noch in dieser Session eine größere Marine-Vorlage zugehen wird. Es herrsche zwar selbst in RegterungSkreisen keine Einmüthigkett über die Opportunität einer solchen Vorlage, deren Aussichten immerhin zweifelhaft sein würden. Verschiedene Mitglieder der Regierung hielten jedoch einen verstärkten Schutz der Jntereffen Deutschlands im AuSlande für durchaus unerläßlich, und vertreten nebenbei die Ansicht, daß mit der Gewährung eines solchen Schutzes durch Erhöhung unserer maritimen Streitkräfte nicht länger gezögert werden darf. Es soll sogar bei der Regierung die Absicht bestehen, an daS Volk zu appelliren, wenn der Reichstag der Forderung sich nicht geneigt zeigen sollte.
verli», 21. Januar. Wie das „Berliner Tageblatt" meldet, hat das Kaiserbanket im Schlöffe am Samstag ein etgenthümlicheS Nachspiel gehabt. Bet verschiedenen Theil- nehmern au dem Banket stellten sich in der Nacht Erschein- ungen dnv die auf eine leichte Vergiftung hinwiesen. Mau ist geneigt, dies Vorkommniß auf den Genuß kranker Austern zurückzuführen. Die Betroffenen sollen aber bereits wieder hergestellt sein.
Frankfurt a. M, 20. Januar. Der „Franks. Ztg." wird bestätigt, daß ein Entwurf über die Erhöhung der ReichSdampfer-Subveotion für die oftasiatische Linie geplant wird. Die Verhandlungen zwischen der Reichsregierung und dem Norddeutschen Lloyd gehen dahin, daß die Fahrten nach Ostafien verdoppelt werden und die Subvention um anderthalb Millionen erhöht wird. Dafür sollen aber an den Lloyd bestimmte Anforderungen über den Bau der neuen Dampfer gestellt werden sowohl in Bezug auf Geschwindigkeit als auch auf Verwendung derselben im Kriegsfälle. Die Vorlage soll so zeitig eivgebracht werden, daß sie noch vor Ablauf deS Vertrages mit dem Norddeutschen Lloyd zur Erledigung kommen kann.
Sottugeu, 20.Januar. Der rheinische socialistische Parteitag erklärte mit 42 gegen 32 Stimmen den RetchS- tagsabgeordaeten Schumacher (Wahlkreis Düffeldors) für
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Der frUleetr Anzeiger erscheint täglich, mit Au-nahme deS Montag».
Die Gießener It.mtttenSkLtter werden dem Anzeiger »Schentlich dreimal beigelegt.
Gießener Anzeig er
Kenerat-Ztnzeiger.
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Bon nedieinischen äutoillitro bei Weiden empfohlen.
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x I die es ermöglichen, daß jeder Beamte den dritten Sonntag völlig
Deutfcber Reichstag. frei hat. Wenn nun beantragt wird, daß in überwiegend katholischm
1 Gegenden an den Tagen Alle, heiligen und Fronleichrmm den Post-
IS. Sitzung. Montag, de« 20. Janaar 1896. beamten dieselbe Ruhe gewährt werde, wie an den Sonntagen, o
Äuf d-r Taao'L'nung steht die Berathung deS Postetats, dürste im Großen und Ganzen diesem Wunsche bereits gegenwLrttg
Jinnabmen beantragt die Commission Porto und entsprochen werden. Die Posto«waltung ist die erste Behörde.
r/lear avbenaebühr"n in Höh? des Etatsansatzes zu genehmigen, welche den Erholungsurlaub für ihre Beamten eingeführt hatt Don
kraer^den^Reichskanzl" zu ersuchm, veranlassen zu wollen, daß die 3186 Postbeamten, die wir in Berlin haben, fta» an 86 p®t. ®t; **nebmc und Bestellung gewöhnlicher Packete an Sonn- holungtzbeurlaubungen gewährt. Die Rückzahlung der Beamtm. 8 ? C ♦ „ „,„ mit Mitnahme der Weihnachtszeit vom 18. bis Kautionen vollzieht sich etwas langsam, da wir die meist in Staats- m «sc-»» i8sws£se
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njleh- her an,5 (ft eine ähnliche Steigerung vorgekommen. I zu untersagen, kann die Postoerwaltung nicht entsprechen, sie würde MU der Li wird eS dahin kommen, daß jedes Dorf im Reiche dadurch in di- unhaltbare Stellung gerathen, welche man ihr, aller- 8ne Zeigen/Post- und womöglich auch seine eigene Telegraphen- dtngs ungerechtfertigter Weise, in Bezug auf dm Postasfiftenten iff “TÄS spr.»t für «.w°U«un- d.rS-nn- und
«btttd und «bitt bk Ermichttgun» dem M n«6 W.nt ift aud) eine bired« Sernfpr.d.vetbtabung Saifer -ntißttch f-tn-i G-burtit-g.« bk Glückwunsch- bei Reichs-
»on London nach Berlin. Kein Tag vergeht, wo uns nicht eine I tages auszusprechen.
neue Erfindung unterbreitet wird; bei der Untersuchung ergiebt sich | Weiterberathung morgen. ”b« mdftb.«nUnbr«n<bb=rtett lieber ben WobnunMelb.ufchüsten tst eine erhebliche Vermehrung der etatsmäßigm Stellen erfolgt. Wir haben Dorschußkaffen, Kleiderkaffen, Bibliotheken, geselltge Ver- etnigungm. Gestern besuchte mich ein Postverwalter, der mich bat, ihn hier als „Hungerleider" vorzustellm. Er wog 225 Pfund, feine Frau 180, zwammen also 4 Centn« l Redner verbreitet sich weiter über die Ausdehnung des Packet- und deS Geld-, deS Post- onweisungS - Verkehrs. Für die Popularisirung des Telegraphen- ^erkehrs sei Beweis, daß der Kleinverkehr, der Familienoerkehr, daran mit 56 pCt. betheiligt sei. Jnsgesammt betrage die Zahl der Telegramme im letztm Jahre 33 Millionen. Möge unsere Verwaltung so weiter gedeihen zur Ehre deS deutschen Namens aus dem Komm des Weltverkehrs. , „ .
des Staatsfecretäirs gegenüber dm Wünschen des Reichstages, I feiet Sr. Majestät deS Kaisers theilzunehrnen. »ammtlich auf fwcialpolitischem Gebiete. Der Herr Staatssecretär - - — -----»w*.
Hal auch ganz vekgeffm, zu erzählen, was Alles die Postoerwaltung nicht gethan ha.1, well fte nur als einfache Plusmacheverwaltung vorgeht. Ich ersinnere nur an unser Verlangen nach Erhöhung des Gewichts für einfache Briefe, nach Kartenbriefen u. dergl. mehr. Unsere Postver-ivaltung ist nicht nur von dmm anderer Länder sondem auch ü^n Privatverwaltungen überholt. Das Bild, welches der fiert Staastssecretär von den Conturen eines Beamten entwarf, der sich ihm tgestern vorgestellt hat, ist doch kein Beweis für befriedigende Vc/rhältntffe der Unterbeamten. In dm BureauS wird ] her StaatSfec.retär wenig so starke Beamte finden, aber desto mehr abgeplattete ^ und hohtiugtge. Ebenso wie über die °»el-Sonntags- «ubett wird von den Beamten geklagt über die ungleiche Anrechnung der Militär^dtenstlahre bet der Anstellung. Auch die Mlaubsfiag- muß geregelt werden. Die Unterbeamtm sind ,a doch auch Menschen, die der Erholung bedürfen. Wie sehr noch der Kastengeist bei der Postverwalttung herrscht, zeigt eine Verfügung, wonach den Unterbeamten Urlaub nur in dringenden Fällen und nur bis zu 7 Tagen ertbdlt werden soll. Weiter bringt Redner wieder die Maßregelmrgen von MitlAliedern des Poftasststentm-Verbandes zur Sprache.^ Ganz Unberechtigt sei auch die Art, wie die Unterbeamten zu persönlicher «erebrw^g für ihre Vorgesetzten veranlaßt würden. Verfügungen, durch w elfte die Unterbeamten zu Loyalitätsbezeugungen gezwungen würden, feien geradezu ein Unfug.
aiifl. Schädler (Etr.) stimmt Singer in Bezug auf das mangeln fde Entgegenkommen deS StaatSsecretärs gegen die Wünsche des Rei chStags durchaus zu. Insbesondere auch in Bezug auf die fa der Resolution berührte Sonntagtzfrage. Auch darüber herrscht wobl in t ganzm Hause oommunia opinio, daß den Mitgliedern des AsÜsien'ttenverbandeS ihre staatsbürgerlichen Rechte gewahrt bleiben müffm"- Wir roetben beantragen, daß den Assistenten die Berech- tiauna" zur SecretSrptüfung gegeben werde. Bis jetzt ist der MUitär- anwär^ier hierin gegenüber dem Etvilanwärter in einer viel günstigeren Vofrtio'N, obwohl im Allgemeinen die Milttäranwärter die geringere «orbil'idung haben. Seine Freunde würden weiter beantragen, daß kor m^stzeitungstarif nach den Ansprüchen normirt werde, welche in ® * v auf Gewicht, Häufigkeit des Erscheinens und Mühe der Ver- »ackunr l an die Post gestellt würden.
* sLlbg. Lingens (Etr.) empfiehlt, dm Privatpostanstalten durch Polize-»Verordnung gleichfalls den Betrieb von einer gewissen Stunde ab ar« Sonntag zu untersagen. , . na K1 k m Abg. Werner (Antis.) erörtert gleichfalls die von dem Vor- rednc-r vorgebrachten Wünsche und Beschwerden.
Dn Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.): ES zeigt sich wieder die Neig ung in diesem Hause, Mehrausgabm »u bewilligen, ohne an geschaffung der Mittel zu denken, dmn daß alle diese Wünsche M,h -auSgaben bedingen, ist doch klar. Daß im Haufe Einstimmig-
Darüber herrsche, daß die Postoerwaltung dem Assistenten - Verband k *u schroff entgegentrete, kann ich n»d)t jngeben.
Reichsschatzsecretär p. Posadowski: ES werden Ermäßigungm her Teltphon-, der Zeitungsgebühren und deS Stadtpostportos ge- f02 bett. Das bedeutet einen Etnnahmeausfall von 15 Mtlltonm. Di- Post würde gern auf Herabsetzungen eingeben; allein sie muß »v cksicht nehmen auf die allgemeine Finanzlage. So lange der Real-- ung vom Hause keine anderen Einnahmequellm bewilligt werden, n auf eine Verminderung der Posteinnadmm nicht eingegangen »den. Eine Neuregelung des Postzeitungstartfs ist in der Richte, ng in Angriff genommen, daß, ohne eine Mehreinnahme erzielen lu wollen, eine gerechtere Vertheilung der Beförderungskosten an- Ltfitebt werden soll. , ir^ _
% Abg. Dr. v. Jazdzewski (Pole) fordert der polnischen Sprache «Eächtiae Beamte in dm polnischen Landestheilen.
» Staatssecretär Fischer: Die dienstlichen Verhältniffe gestattm »cricht ein so fchablovmmäßtgeS Vorgehen, wie es in der Resolution . gefordert wird. Wir wünschen auch eine größere Ausdehnung der | Sonntagsruhe und haben unS bemüht, dieselbe durchzusetzen, indem , »tr den Schalterdimst verringerten und andere Maßregeln ttafen,
unwürdig, ferner ein VertrauenSamr der Partei zu betleiben. 15 Delegirte enthielten sich der Abstimmung. Schumacher führte unter großem Tumulte aus, er werde trotz des Be- schluffeS beweisen, daß er in Berlin die Majorität auf seiner Seite habe und auch behalten werde.
Leipzig, 20. Januar. Wie die „Leipziger Neuesten Nachrichten" melden, ist, wie man in hiesigen Kreisen längst erwartet hatte, heute Vormittag die kürzlich begründete socialistische WahlrechtS-Liga auf Grund des § 20 des sächsischen VereinSgesetzeS polizeilich aufgelöst worden. Die Bereinigung stand unter dem Vorsitz des Abgeordneten Dr. Schönlank und hatte den Zweck, die geplante sächsische Wahlreform aufs Schärfste zu bekämpfen.
Karlsruhe, 20. Januar. Bei der am 18. Januar statt- gehabten EriunerungSfeier deS hiesigen Artillerie-Regi« ment» an die Schlachten an der Ltsaine richtete der Groß- Herzog ein ernstes Mahnwort an die Veteranen, indem er in feiner Ansprache, mit der er sich verabschiedete, faßte: „®8 ist heute nicht nur der Tag der Erinnerungen an die Schlachten, die wir geschlagen, es ist auch der Tag der Wiederherstellung deS Deutschen Reiches. Sie, meine Freunde, haben oft die „Wacht am Rhein" gesungen, wenn der Ruf an Sie erging- es war ein Freudensang und er hat schöne Folgen gehabt. Heute brauchen wir die „Wacht am Rhein nicht mehr in diesem Sinne zu fingen, weil die Grenzen gegen Frankreich weitergerückt sind. Aber, meine Freunde, dieser Wacht gegenüber steht noch eine andere Wacht: Die Wacht des Herzens. Sie verstehen, was ich darunter meine. ! Diese Wacht ist festzuhalten und zu stärken, damit wir vor I dem Unglück bewahrt bleiben, daß fich der Umsturz beginnt Bahn zu brechen. DaS ist die Wacht deS Herzens. Die Macht, die heute vor fünfundzwanzig Jahren gegründet wurde, fie soll auch in Zukunft anbauern und uns vor allem Unglück bewahren. Sie, meine Freunbe, helfen Sie in Ihren Kreisen, diese Macht zu stärken und zu mehren. Hiermit schließe ich meinen Abschied von Ihnen, aber ich fordere Sie noch auf zu einem Rufe und dieser Ruf gilt Ihnen, er gilt dem deutschen Heere, das fich vor fünfundzwanzig Jahren so glänzend bewährte: Hoch lebe daS deutsche Heer I
I Hurrah!"
Rom, 20. Januar. Wie in vaticanischen Kreisen verlautet, wird der Papst am Vorabend der Krönung deS Zaren eine vollständige Amnestie für die durch Deportation nach Sibirien verbannten Priester verlangen.
Paris, 20. Januar. Präsident Faure theilte den Ministern mit, daß er fich am 20. Februar nach Nizza be« geben werde, um daselbst der 100jährigen Feier der Vereinigung Nizzas mit Frankreich beizuwohnen.
Paris, 20.Januar. Der Ausschuß der Colonial- Gruppe der Kammer begab fich gestern Vormittag zu dem Minister des Aeußeren, Berthelot, und fragte denselben, ob man fich in der Kammer Über daS Bündviß zwischen England und Frankreich aussprechen werde. Der Minister erklärte, er werde seinerseits alles thun, um die Interessen Frankreichs in den Colonien sowohl wie in Europa zu wahren. WaS daS Abkommen selbst anbelange, so werde die Kammer fich nicht damit zu befaffen haben. Nichtsdestoweniger werde der Minister den Abgeordneten auf Wunsch alle Erklärungen Über daS Abkommen geben.
Pari«, 20. Januar. Der Sohn Garibaldis hat fich mit feiner Frau und mehreren Offizieren der Vogefen- Armee nach Dyrn begeben, um daselbst der Gedenkfeier der Schlacht bei Dijon beizuwohnen.
WB. Berlin, 21. Januar. Nachts gegen 1 Uhr brach in der Bibliothek des Königlichen Schlosses Feuer aus. Die rasch herbeigeeilte Feuerwehr fand den Raum völlig mit Rauch angesüllt, sodaß die Feuerwehr Leitern gebrauchen mußte- doch genügte eine Handdruckspritze, um daS Feuer zu löschen. Der größte Theil der Löschzüge rückte nach kurzer Zeit wieder ab. Der Schaden in der Bibliothek soll bedeutend sein.
WB. Petersburg, 21. Januar. Während der gestrigen Tagesvorstellung entstand im Holztheater zu Jekaterinas- law ein Brand, wobei das Theater total niederbrannte. Bis 11 Uhr Abends wurde die Auffindung von 49 Leichen gemeldet.
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Sietzes, 21. Januar 1896.
** Ordensverleihungen. Bon Sr. Majestät dem Kaiser wurden verliehen u. A.: der Rothe Adler-Orden 4. Klaffe | bem Hauptmann Goldmann- daS Allgemeine Ehrenzeicht«
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