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21.11.1896 Erstes Blatt
 
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gebildeten Ortsgruppe fünf, in Ober-Ohmen sechzehn Mit- glteber bei.

-n- Gettenau, 18. November. Auf unserem neuen Bahnhofgebäude prangt ein Fichtenbäumchen, ein Zeichen dafür, daß die Zimmerarbeiten vollendet find. Die Dach» deckerarbeiten haben alsbald begonnen. Das Echzeller Stationsgebäude ist noch weiter voran. Die gute Witterung in den letzten Tagen fördert die Arbeiten zusehends.

M. Berstadt, 18. November. Zwei goldene Hoch­zeiten in einer Familie zu Berstadt. Eine goldene Hochzeit ist ein seltenes Ereigniß. Nur einzelnen auSerwählten Kindern des Glückes ist es vergönnt, eine solche zu feiern. Wenn aber zwei Schwestern das schöne Fest in einem Jahre feiern, so erblicken wir darin eine sichtbare Gnade Gottes und dürfte dieser Fall einer näheren Beachtung werth sein. Berstadt in der Wetterau ist ein Ort, in welchem sich noch ein urwüchsiger tüchtiger, biederer Bauernstand findet. Dorten feierte man am Sonntag den 15. d. M. in ein und derselben Familie die zweite goldene Hochzeit in diesem Jahre. Beide Jubelpaare erfreuen sich noch einer Gesundheit und Geistes- frische, an welcher noch nichts vom hohen Greisenalter wahr­nehmbar ist, sondern im Gegentheil, eS können noch alle vier Glieder jener beiden Paare täglich ihre Berussarbeit ver­richten. ES sind dies die Ehepaare Heinrich Diefenbach und deffen Gattin Johannette geb. Meißinger und Johannes Oestreich und dessen Gattin Marie Katharina geb. Meißinger in Berstadt. Beide Frauen find Geschwister und die Töchter des verstorbenen Johann G.org Meißinger, gewesener Gast- wirth in Berstadt. DaS Ehepaar Diefenbach hatte zu Christi Himmelfahrt d. I. seine goldene Hochzeit im Kreise feiner Kinder, Enkel und Verwandten in schöner, würdiger Weise gefeiert und zum 15. d. M. versammelte sich wiederum eine große Schaar der Familien DiefenbachOesterreichMeißinger auS Nah und Fern, um das goldene HochzettSfest des Jubel» Paares Oestreich zu begehen. Schreiber dieses, welcher das Vergnügen hatte, bei beiden Paaren unter den Hoch- zeitSgästeu anwesend zu fein, war tief ergriffen von der bei dieser Gelegenheit in Reden, Dichtungen und Geschenken so schön und herzergreifend in Erscheinung tretenden und zu Herzen sprechenden echten, alten Religiöfität. Nicht minder kamen auch Humor und Heiterkeit zur Geltung und zwar in einer Weise, wie sie nur auS reinem Herzen sprudeln. Möge nun den Jubelpaaren ein ungetrübtes langes Leben beschieden sein, daß sie den Tag der diamantenen Hochzeit in gleicher Weise feiern können.

-h- Stockheim, 18. November. In unserem Bezirke ist zwar die Rüb en ernte noch nicht zu Ende, der kleinere Theil, der noch rückständig ist, ändert indeffen nicht viel an dem Gesammtergebniß, über das wir einige kurze Nachrichten folgen lassen. Beim Beginn der Räbenernte machten die Leute recht enttäuschte Gesichter, denn es zeigte sich ein un- gemüthlicher Zuckergehalt: 9 Procent, sogar weniger. Wenn bei und, wie in Friedberg, für die fehlenden Procente Abzüge gemacht würden, hätte mancher Bauer esfigsaure, anstatt zuckersüße finanzielle Erfolge gehabt. Bei unS ist die Zahlungsweise eine andere: die Fabrik gibt so und so viel (1. B. 70, 80, 90 Pfg.) für den Gentner, ohne Rücksicht aus die Procente. Glücklicherweise trat bald Brffernng ein. Der Zuckergehalt stieg stetig bis auf 14 Procent und noch etwa» bester bis heute, womit man zufrieden sein kann. Obgleich die Bezahlung nach Procentgehalt die richtigere ist, denn sie trügt der Wirklichkeit Rechnung und feuert zur Erzeugung von hochfeinen Gewächsen an, erscheint dem Klein- bauer die Zahlung nach Gentnern meistentheils annehmbarer, weil er nach dem Wiegen und nach Abzug der Schmutz- procente sogleich weiß, auf wie viel er rechnen darf. Bestimmte Zahlen find den kleinen Leuten, die sogleich ihr Betriebs- Capital greisen möchten, lieber als später zu berechnende Procente. Die erzeugten Mengen sind bei uuS auch sehr verschieden. Auf den ertragreichsten Böden, z. B. in Lindheim und ähnlichen Lagen, wo zugleich trefflich gedüngt und tüchtig gepflügt und gehackt wird, sind Erträge bis zu 240 Gentner, sogar 250 Gentner, keine Seltenheit. Dabei kann ein Land» wirth bestehen. In anderen Lagen wüsten die Leute aber auch mit 140 Gentnern zufrieden sein. Immerhin ist der Zuckerrübenbau noch derjenige Zweig der Landwirthschaft, der mit zu den b-strentirenden gehört.

Darmstadt, 19. November. Don Seiten des Oberlandes­gerichts ist Herr Gerichts-Assessor Heß, welcher auch Reserve- Offizier ist, zum Bertheidiger des Lustmörders Weygandt vor dem Militärgericht bestellt worden. Da der Mörder geständig ist, dürfte sein Schicksal besiegelt sein.

Klein-Krotzenburg, 17. November. Der Landwirth PH. Andreas Schwab dahier stach gestern Abend im Stalle aus Unachtsamkeit ein Pferd mit einer Gabel in ein Hinterbein. Das Thier schlug vor Schmerz aus uud ver­letzte seinem Herrn einen Huftritt an die Brust, so daß tieser bewußtlos zu^ammenbrach. Das Bewußtsein war bis heute Mittag noch nicht zurückgekehrt.

Mainz, 17. November. Die Strafkammer verurtheilte den Taglöhner Joh. Grünig zu vier Mocken Gesängniß Er hatte einem defertirten Pionier des in Gaffel liegenden 11. Pionierbataillons erlaubt, in feiner Wohnung die Militär- klridung mit einem Givilanzug zu vertauschen.

* Die PreiSauSfchreibnng der Berliner Chocoladcnfirma

Smdr5 Mauxion, die durch ihre patentamtlich geschützten vicdiciuischen Ghocoladen und Gonfituren wie Rizinusöl, L-Lerthran Pralinös u. s. w. in weiteren Kreisen bekannt geworben ist, hat jetzt ihre ebenso prompte wie allgemein befriedigende Lösung gesunden. Die Betheiligung von fremden nid einheimischeu Ausstellungsbesuchern war, entsprechend der HSHe deS ausgesetzten Preises eine ganz enorme; an 931000 Taixtrkarten wurden abgegeben. Jetzt nach Schluß der AuS-

Üelllung wird nun das Resultat bekannt gemacht. Darnach Ittirägt daS genaue Ghocoladengewicht der Säule 5417 Pf n\ '

I, und ein Fräulein Charlotte Haase, die es errathen hatte, ist die glückliche Gewinnerin des vielumworbeneu AuüstellungS» objectS. Mau kann sich die freudige Uederraschung der jungen Dame, die als Modistin in einem Berliner Geschäfte thätig ist, wohl vorstellen. An die Verkündigung deS Resul- tateS schloß sich ein solennes Souper, an welchem außer den Inhabern der Firma Mauxion noch die Familie der betr. Dame und einige geladene Gäste theilnabmen.

* Aachen, 18. November. Der Mörder deS Försters van Loo aus Glllpcn ist endlich in der Person des im ganzen Grenzbezirk als Wtlderer berüchtigten Thiewisfen aus S'Graven» Doeren in Belgien entdeckt und verhaftet worden. Am Dienstag Morgen sand man ihn erhängt in seiner Zelle vor. Thiewiffen hatte noch Manches auf dem Kerbholz, wofür er gleichfalls steckbrieflich verfolgt wurde.

* Elberfeld, 16. November. Ein Opfer seines Berufes wurde gestern Abend in der Nähe der Station Schee ein Schaffner. Als in einemCoupöe das Licht ausgegangen war, stieg der Schaffner während der Fahrt auf den Wagen, um es wieder anzuzünden. In demselben Augenblick fuhr der Zug in einen Tunnel ein, und dem Beamten, der infolge deffen mit dem Kopse an die Steinmauer stieß, wurde der Schädel zer­trümmert. Er war sofort tobt.

* Straßburg, 19. November. Im hiesigen Vorort Neudorf find heute Nachmittag zwei Kinder einer Arbeiter­familie im Alter von 3 bezw. 4!/a Jahren bei einem Brande ums Leben gekommen.

* Die Gotthardtruppen hatten dieser Tage ein Gefecht im Schneesturm zu bestehen. Um 6 Uhr Morgens mar- schtrte das Bataillon 87 von Andermatt ab; um 12 Uhr Mittags sah man die langgezogene Kette von Soldaten in der Richtung nach Südweft über die G pfel der Oberalpberge sich bewegen. Um 2 Uhr Nachmittags wurden die Soldaten von einem heftigen Schneesturm überrascht, so daß sie manch­mal gezwungen waren, sich flach auf den Boden zu legen, damit sie n'cht vom Wind über die Felsen geschleudert wurden. Vielen wurden die Käppi vorn Kopf geweht, zwei Tambouren hat er die Trommeln fortgerifsen. Um 5 Uhr Abends kehrte die Truppe sehr ermüdet wieder in die Baracken zurück, etwa 20 Verwundete in einem Fort zurück- laffend; 40 Mann kamen ohne Käppi an, Viele halten ihre Bergstöcke verloren.

* 300 Kilogramm Schwalben. Aus Mailand schreibt man: DreiJäger" haben im P^ffe von Montegrade, einem hauptsächlichen Strichpunkt für Zugvögel, in einem Tage nicht weniger als 300 Kilogramm Schwalben durch Netz? eingefangen. S e schlugen darauf die Thiere tobt und brachten sie nach Genua auf den Markt, wo sie als bevor­zugte Delicateffe hohe Preise erzielten. Man sieht, der Bogelwassenmord wird in Italien lustig weiter betrieben, da die Regierung nichts dagegen thut, sondern vielmehr gegen die lächerliche JahreSsteuer von 20 Francs Jedermann einen für daS ganze Reich geltenden Jagdschein ausstellt, der sogar daS Betreten jeder Privatbefitzung eo ipso gestattet. Bei der jüngsten Hochzeit des Kronprinzen von Italien waren allein über 2000 Waldsänger, auf Schwarzbrod geröstet, von den Gästen verspeist worden. Neben Schwalben gelten Roth- kehlchen und Nachtigallen als beliebteste Delicateffe. Welche unerhörte Rohheit gehört dazu, Nachtigallen zu ver­speisen?

* Schweinernes. Chicago hat soeben neue Schweine» stallungen erbaut, welche die größten der Welt find. In der Sprache des Westens ist es ein500,000 Doll. Schweine- Haus" und eii| neuer Annex zu den Biehhöfen der Stadt. ES hat zwei Jahre gedauert, die Stallungen zu bauen, die 220,000 Schweine beherbergen können, für welche die neuesten Berdefferungen und hinlängliche Maffenzufuhr vorgesehen sind. ES enthält nicht weniger als 36Blocks" von hundert Abteilungen in zwei übereinander errichteten Etagen ond besteht auS zwei parallel lausenden Sectionen, jede 3000 Fuß lang und mit einander durch 22 Gänge verbunden. Es uar faßt einen Raum von 49 Acres und es sind zu seiner Her­stellung 18,000,000 Fuß Tannenholz, außerdem durchweg eichene Balken gebraucht worden, während 4500 Arbeiter bet der Einrichtung beständig beschäftigt waren. Sieben Eisenbahn-Gesellschaften haben Schienenstränge, von welchen Schweine in die gigantischen Stallungen Überliefert werden, und für die Bureaus derselben sind zwei zweistöckige Ge- bäube errichtet worben, eines zu jeder Seite desSchweine- HanseS". ES ist infolge der Unzulänglichkeit deS alten Schweine-HaufeS" erbaut worden und kann 75,000 Stück Vieh mehr als dieses fassen.

* Schlau Die neue Braut:Also morgen Abend treffen to.r uns! Werden Sie mich aber auch wieder- erkennen, Herr Sergeant?" Sergeant:Nun, Sie können ja meinetwegen als Erkennungszeichen een Gansviertel in der Hand halten!"

* Die menschliche Familie. Die Erde wird von etwa 1500 Millionen Menschen bewohnt. Davon sterben jährlich 83,033,033. Man kennt 3064 Sprachen und 100 ver- ckitdene Confksfionen. Die Zahl der Männer und der Frauen ist fast gleich.

Schiffsnachrichten.

Norddeutschrr Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Ctrl LooS und I. M. Schulhof.

Bremen, 19.November. sPer transatlantischenTelegraph.) Der Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hcllmers, vom Nordd. Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork sngekommen.

Citeratttr rrnd Kauft

Den Rothröcken und dem jagdlichen Sport ist das soeben herausgegebene Heft 5 derMod<rnen ftunfl" (V rlag von Rick. Bong, Berlin-Wien-Leipzig) gewidmet. Ein irischer Zug geht durch die ganze Nummer hindurch. Sie erscheint als eine d.r besten Leistungen, welche die diesseits und jensetls der G enz n allbekannte und geschätzte Zeitschrift bisher euszuw-ifen hat. In den Aquarell- facftmilebruden ist eine Feinheit und Vollkommenheit selbst in der

Wiedergabe der zartesten Töne erreicht, daß man an rn-chanische R.production kaum glauben maa und die Bilder für die aquarellirtm Originale der Maler häll. B ss res wie Wladi SichelkowsMeute verloren", sowie Ernst OttosEinsegnung der Meute" undMeute durch Wasser jagend" haben wir bisher auf dem Gebiete der farbigen R Production nickt gesehen. An sonstigen Gaben enthält Hest 6 wiederum ein piickelndes, geistvolles, illustrativ verschöntes Zick Zack, sowie eine Reihe anderer bemerkenswerther Aussätze erster Autoren. Mit sehr gewichtigen Gründen wird gegen eine Betheiligung deutsch« Aussteller an der Pariser W-ltaussteUung gesprochen. Unter den ausgezeicknet in Holz gcschnil'enen Kunstbeilagen fallen das doppel­seitige BlattErstürmung des FiiedhoseS von Aspern" von A. von Maly, dieHeimkehr der Winzerinnen" von I. Salinas und daS Bildniß der schönenMiß Fay" von N. Sichel auf. Miß Fay ist eine Samoanerin von höchster Anmuth, die sich mit zahlreichen Collegir.nen in Kaftans Panoptikum in Berlin producirte und dort von Sichel getreu nach der Natur porträlirt wurde. Das Bild er­regte auf der diesjährigen Internationalen Ausstellung in Berlin wegen feiner unverhüllten Schönheit allgemeines Aussehen. Im Ganzen genommen zeigt dieModerne Kunst" durch ihr Heft 5, daß ste in Wahrheit auf dem Gebiete der illustrirten Journale dtt führendes Weltblatt ist. Erstaunlich ist der billige Preis ein Heft nur 60 Pfennig!

Die eiedridt&t und ihre Technik, von W. B cf, In­genieur für El-ctrotechmk. Nebst einem Anhänge: Das Wesen der Electricität und des Magnetismus, von I. G. Vogt. Mil zahl­reichen Illustrationen, farbigen Bildern, Tonbildern u. s. w In 55 wöch.ntlicken Lieferungen ä 10 Pfg. oder in 11 Heften A 50 Pfg. V-rlag von Ernst Wiest Nachf., Leipzig. Lfg. 2 bis 5. (H. 1.) Immer mehr und mehr wird so die Electricität zur ersten Groß­macht in unferm Pioductionsleben, jeder Einzelne kommt mit ihr in Berührung, fei eS als Arbeiter, fei eS als Bürger, als welcher er die segensreichen Wirkungen, die mancherlei Vortheile der Elec- tricitat genißt. Da wird es denn für weite Kreise zum practifchen Bedürfniß. einen Wegweiser durch dieses weite Gebiet, einen Rath­geber in Fragen des eigenen Berufes und des bürgerlichen LebeaS zu befitzen.

Universität- - Nachrichten.

Zürich, 19 November. Der außerordentliche Profesior deS Strafrechts an der Universität Heinrich Pfenninger ist gestorben.

kirchliche Anzeigen der Stadt Gietzen.

stvaugelische Gemeinde.

Gottesdienst.

Sonntag, ben 22. November. 25. Sonntag nach Trinitatis. Todtenfest.

N« der Stadtkirche.

Vormittags 9</e Uhr: Pfarrer Schlosser-

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche. Pfarrer Schlosser.

Nachmittags 5 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Dr. Grein.

Nach sämmtlichen Gotte?d'ensten: Collecte zum Besten der Wittwen und Waisen der ermordeten christlichen Arrn-nier.

Donnerstag ben 26. November, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal (Neustadt 61). Jac. 5, 712.

Pfarrer Schlosser.

Nächstkünftigen Sonntag, ben 29 November, als am 1 Advent, finbet Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und MarcuS- gemeinde gemeinsam im VormUtagsgottesbienst statt. Anmelbunge» bei bem Psarrer jeher Gemeinbe erbeten.

Ju der Aohauueskirche.

Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: KinbergotteSbienst für die Johannes- gemeinbe. Pfarrer Dr. Naumann.

I« der ^riedhofseapell«.

Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Ding elbey.

Collecte für die Waisen und Wittwen der ermordeten christ­lichen Armenier.

Montag, den 23. November, Abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandenfaal der Johanneskirche. Matth. 5, 13 u ff.

Pfarrer Dingeldey.

Am Sonntag, ben 29. November, als am 1. aboent, wird Beichte und heil. Abendmahl gemeinsam für die LukaS- und Johannes- gemeinbe gehalten w rden im VormittagSgottesdienst. Anmelbungen bei ben Pfarrern erbeten.

Arn 1. Advent wirb nach allen Gottesbiensten eine Collecte er­hoben für blc Kirchenkaffe zur Vermehrung bes EapitalvermögenS ber Gemeinbe.

Katholische Gemeinde.

(Nachbruck ohne Genehmigung untersagt.)

SamStag ben 21. November.

Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beickte.

S onntag den 22. November. Letzter Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6»/, Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte;

, um 6Vi Uhr erste hl. Meffe;

um 7Vi Uhr AuStbeilung der hl. Communion;

um 8 Uhr zweite hl. Meffe;

Vormittags um 91/, Uhr Hochamt mit Predigt;

Nachmittags um 5 Uhr Andachl für die Abgestorbenen.

«bend» um Th Uhr ist in Garten* ein

Aamilienabend, wozu die ganze katholische Gemeinde etngeladen ist.

Mittwoch den 25. November, am Geburtstage Sr. Kgl. Hoheit deS GrotzherzogS ist um 91/« Uhr Hochamt mit Te Deum.

HotteMmft in öe? Synagoge.

Samstag den 21. November.

Vorabend 4" Uhr, Morgens 9 Uhr, Celebrirung deS Geburtstages Ihrer Kgl. Hoheiten deS SroßheezogS und der Großherzog,«, Nachmittags 3 Uhr, SabbathauSgang 5 Uhr.

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Kunst-Ausstellung,

nähme brs Samerags, von 11 ms 1 Uh', am Mittwoch auch noch von 3 bis 5 Uhr. Son tags ununterbrochen von 11 bis 8 Uhr. EintriNkpretü für Nlchlmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonntagen 20 Pfg.