Les diplomatischen EorpS waren zugegen, es wurden mehrere Reden gehalten.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 19. November. Der Kaiser und die Kaiserin wohnten gestern Vormittag dem Gottesdienste in der Friedens- ktrche in Potsdam bet. Heute Vormittag hörte der Ka'ser von 8 Uhr ab den Vortrag de- Krteg-ministerS v. Goßler und arbeitete darauf mit dem stellvertretenden Chef des M'l'tärcabinetS, Obersten v. Villame. Anschließend daran empfing der Kaiser den Finanzwtnister Dr. Miquel zum Bor« trag. Nachmittag- um 4 Uhr ist der Kaiser von der Wild« parkstatiou mittelst Sonderzuges nach PieSdorf zur Jagd abgereist uud gedenkt morgen Abend von dort nach dem Reuen Palais zurückzukehren.
Berlin, 19. November. DaS Staatsministerium hat gestern Abend unter dem Borfitz deS Fürsten Hohenlohe eine Sitzung abgehalteu zur Feststellung der Landtags. Thronrede.
Berlin, 19. November. Eine Anzahl angeseheoer Ber. liner Bürger beabsichtigt, auf nächsten Sonntag eine öffent. ltche Volks. Versammlung einzuberufen, in welcher eine Petition an den Reichstag besprochen und zur Unter, zeichnung empfohlen werden soll. In derselben soll der Reichstag ersucht werden: 1. mit Entschiedenheit auf die Be- seitigung der Duelle und eine sachgemäße Einschränkung der Militär-Gericht-barkeit zu dringen, 2. die gesetzliche Ein« sührung maßgebender Ehrengerichte in Verbindung mit einer Revision der strafrechtlichen Bestimmungen über die Beleidigungen herbeizusühren und dadurch einen wirksamen Schutz der Ehre zu schaffen. Die Versammlung ist als eine solche gedacht, welche kein parteipolitisches Gepräge tragen, sondern die Freunde fortschreitender Gesittung aus sonst getrennten Gruppen einigen soll.
Berlin, 19. November. Der „ReichSanzeiger" veröffent» licht heute den Handels- und SchifffahrtS-Dertrag, sowie den Consularvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und Japan vom 4. April 1896; ferner veröffent. licht der „Reichsanzeiger" die Bestimmungen über die Be- stellung und Entlassung der CourSmaller.
Berlin, 19. November. Zwischen dem StaatSseeretSr des Auswärtigen und dem französischen Botschafter ist gestern ein Abkommen unterzeichnet worden, welches der deutschen Einfuhr in Tunis die Meistbegünstigung sichert.
Berlin, 19. November. Der provisorische Börsen- auSschuß trat heute Vormittag im RetchSamt des Innern zusammen. Die Wahl deS Vorsitzenden brachte, wie die „Poft" mittheilt, eine Ueberraschung, indem dieselbe auf den Vorsitzenden des Aeltesten-Collegiums der Kaufmannschaft in Berlin, Geheimen Commercienrath Herz, nicht aber auf den bisher ausdrücklich in Börfenkretseu und in der Börsenpresie genannten Geheimen Rath Gamp fiel. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde der Vorsitzende der Kaufmannschaft in Hamburg, Hinrichs en, ernannt. Die Verhandlungen nahmen, wie das genannte Blatt weiter meldet, von Anfang an einen sehr hitzigen Ton an. Der von der Regierung vorgelegte Entwurf einer Geschäftsordnung wurde im Großen und Ganzen genehmigt, jedoch die Bestellung eines Stenographen beschloffen. Die Verhandlungen werden morgen fortgesetzt.
Berlin, 19. November. Seit längerer Zeit werden Klagen darüber laut, daß die Beschränkungen, denen die Pfändung von Arbeitslöhnen, Gehaltsbezügen und Pen- fionen unterliegt, in zahlreichen Fällen dahin führen, den Unterhaltungsanspruch der unehelichen Kinder gegen ihre Er- zeuger zu vereiteln. Um diesen Klagen zu begegnen, ist ein Gesetzentwurf aufgestellt worden, welcher voraussichtlich binnen Kurzem dem Bunde-rath zugehen wird.
Berlin, 19. November. Wie verschiedene Blätter melden, ist Oberst Siebert unter Belassung in seiner Stellung al- Commandeur des zweiten brandenburgischen Grenadier- Regiments Nr. 12 nach China commandirt worden. Seine Abreise werde bereits Ende diese- Monats erfolgen. Das erste Ziel seiner Reise sei Peking. Vermutlich reist Oberst Liebert lediglich in Ausführung eines besonderen Auf» träges des deutschen Kaisers.
Berlin, 19. November. Die „Berl. Neuesten Nachr." erhalten auS Prätoria ein Prtvat-Trlegramm, wonach dort Gerüchte in Umlauf sind, denen zufolge die neuerliche Verstärkung der britischen Flotte in den ost- a frikan i sch en Gewässern im Zusammenhang steht mit einer beabsichtigten englischen Demonstration in der Delagoa- vay unmittelbar nach der Entscheidung deS Berner Schiedsgerichts in der Angelegenheit der Laurenzo Marquez- Eisenbahn.
Este» 6. d. R., 19. November. Zu dem Gruben- Unglück auf der Zeche „General Blumenthal" berichtet die „Rhetu.'Weftf. Zeitung": Die Explosion fand auf der vierten Sohle deS ersten FtötzeS statt. Bisher wurden 24 Todte, darunter ein Betriebsführer, geborgen. Fünf find verletzt uud einer wird noch vermißt. Die genaue Feststellung der Ursache der Explosion hat noch nicht erfolgen können; wuth- maßlich sind es schlagende Wetter gewesen. Die Wetter- sührung functionirte tadellos.
München, 19. November. Heute Abend kamen in Begleitung eines Mitgliedes des armenischen HisScomitöS und einiger Schwestern 30 armenische Waisenkinder, deren Eltern bei den letzten Greuelthaten ermordet wurden, im hiefigen Centralbahnhofe an. Dieselben reisen nach Frankfurt a. M. weiter, von wo fie in die Waisenhäuser nach Würzburg und Nürnberg vertheilt werden.
Wien, 19. November. DaS „Neue Wiener Tageblatt" will auS angeblich gut informtrter Berliner Quelle erfahren haben, daß der Zar und die russische Regierung die dem Fürsten BtSmarck zugeschriebene Behauptung, daß Alexander II. ihm im Jahre 1876 in einem eigenhändigen Schreiben die Absicht eines Krieges gegen Oesterreich kundgegeben habe, nicht auf sich beruhen lassen werden. Fürst Bis
marck soll eventuell zu einer DeSavouirung der Nachricht veranlaßt werden.
Wie«, 19. November. Die „Neue Freie Presse" glaubt, daß an der russisch-türkischen Grenze in Asien sich ernste Ereignisse vorbereiten. Die Meldung von starken Truppensenduogev nach dort wird mit dem angeblichen lieber« handuehmeu deS Räuberunwesens motivirt. Man glaubt, daß da- Räuberuuwesen nur den Vorwand bildet zur Con- centration einer Operation» Armee im Kaukasus, welche so in unauffälliger Weise durchgeführt werden könne.
Budapest, 19. November. Die von den Socialdemo- traten geplanten Massenumzüge am Eröffnungstage des Reichstages find von der Polizei verboten worden und zwar unter Androhung der Anwendung von Gewalt.
Pari», 19. November. Infolge der fortgesetzten Steigerung der Getreidepreise ist der Preis für ein Kilo Brod seit gestern um 5 Centimes gestiegen.
Berlin, 20. November. Dr. Karl PeterS ist gestern spät Nachts hier eiugetroffen. Zu seiner Begrüßung hatten sich zahlreiche hervorragende Freunde colonialer Bestrebungen eingefunden. Dr. PeterS erklärte, daß er jetzt nur auf wenige Tage gekommen sei, daß er aber im Dezember zu längerem Aufenthalt zurückkehre. Ferner widerlegte er die Behauptung, er habe in englische Dienste treten wollen. Allerdings habe ihm ein Onkel 600,000 Mk. ausgesetzt, falls er das englische Sambesi-Unternehmen leiten wolle, doch habe er abgelehnt.
Berlin, 20. November. Die für nächsten Sonntag geplante öffentliche Volksversammlung betreffend daS Duellwesen ist bis auf Weitere- verschoben worden, in Er- Wartung der vom Reichskanzler angekündtgten Schritte der Regierung gegen da- Duell.
Berlin, 20. November. Da- „Berl. Tagebl." ist in der Lage nähere Angaben über die Rede zu machen, welche der Kaiser nach der Recruten Vereidigung den Offizieren gehalten hat. Der Kaiser habe angeknüpft an den Fall Brüsewitz und die Offiziere ermahnt, übergroße Fröhlichkeit oder Weinlaune unter Kameraden im Cafiuo auSzutoben, doch sollten fie fich auS naheliegenden Gründen hüten, ihrer Staudesehre etwas zu vergeben, indem fie sich in animirtem Zustande in die Oeffentlichkeit begäben. Müffe aber der Offizier im Falle der Nothwehr bedauerlicher Weise die Waffe gebrauchen, so solle er dies in ausgiebiger Weise thun.
Rom, 20. November. Eine große Anzahl Abgeordneter stimmt der Agitation des früheren Ministers deS Aeußeren, Herzogs Sermoneta, betreffend die definitive Räumung ErtthonaS, zu.
Brüffel, 20. November. Die Clertcalen beschloffen, eine Verschärfung der Geschäftsordnung durchzusetzen, welche das JnterpellationSrecht und die Redefreiheit der Minorität beschränkt. General Brialmont wirft dem Könige vor, er habe die HeereSreform den Clertcalen geopfert. Er hätte daS Parlament auflösen müssen und die Reformfrage den Wählern vorlegen sollen.
Pari», 20. November. Der „Figaro" meldet au- PeterSburg, Schischkin sei definitiv zum Minister deS Aeußern bestimmt.
H. Fravkfurt a. M., 20. November. Die Klage des Hoteliers „Zum Schwanen" gegen die Stadt Frankfurt wegen 10000 Mark Entschädigung für entgangenen Gewinn beim Katserbesuch wurde kostenfälltg ab gewiesen.
V.rB, Wernigerode, 20. November. Fürst Stolberg ist gestern Abend 108/< Uhr gestorben.
CcceUs nnt protHnjkllef.
Vießea, den 19. November.
** Einweihung de» neuerbauten hygieuischeu Institute» der LaudeSuuiverfitat. In Ergänzung unserer vorläufigen Mittheilungen können wir heute berichten, daß Se. König!. Hoheit der Großherzog am morgigen SamStag mit dem D-Zug Nachmitttag- 1" Uhr hier eintreffen und fich, nach kleinem Empfang durch die Spitzen der hiefigen Behörden, alsbald über Bahnhof-, Liebig- und Frankfurterstraße nach dem hygienischen Institut begeben wird. Dem dortigen Festaet wird fich eine Besichtigung der psychiatrischen Klinik auschließeu, worauf Se. Köntgl. Hoheit Nachmittag- 4 Uhr mit Extrazug unsere Stadt wieder verlaffen wird. An hervorragenden Festtheilnehmern werden noch erwartet au- Darmstadt die Excellenzen Finger und v. Knorr, Mini- fterialrath Ufioger und Vertreter der Bau» und Medictnal- abtheilung de- Ministerium-, au- Berlin der Director de- Reich-gesundheitsamteS und von den übrigen Universitäten eine ganze Anzahl von Profefforen der Hyziene. Wir behalten un- vor, über die Bedeutung und Anlage des neuen Institutes nach seiner Einweihung noch eingehend zu berichten. Nach dem oben mitgethetlten Programm wird die Fahrt Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs von der Bahn nach dem neuen Institut der Einwohnerschaft Gießens Gelegenheit geben, auch ihrerseits den Lande-Herrn zu begrüßen und demselben zu danken für die erneute, in diesem Besuch gelegene Auszeichnung unserer Universität.
* • Sruennnnge». Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnäktgst geruht, am 14. November die LehramtSassefforen: 1) Joseph Geyer zu Alzey zum Lehrer ai der Realschule und dem Progymnafium zu Alzey, 2) Wilhelm Schleußner zu Mainz zum Lehrer an dem Real« phmnafium und der Realschule zu Mainz, 3) Georg Schil- ltna zu Al-seld -um Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, 4) Dr. August Köhler zu Bingen zum Lehrer an der Real- schule zu Bingen, 6) Dr. Eduard volp zu Büdingen zum Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen, 6) Dr. Aewar Keller zu Laubach zum Ledrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Laubach, 7) Dr. Friedrich Roth zu Laubach zum Lehrer au dem Gymnasium Fridericianum zu Laubach und 8) Theodor Ritsert zu Darmstadt zu« Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt — zu ernennen.
* • Die gestrige Stichwahl endigte, wie bereit- durch Extrablätter mitgetheilt mutbc, mit dem Siege de- seitherigem Reich-tagSabzeordneten Köhler gegen den von der socialdemokratischen Partei ausgestellten Redacteur Scheidemaun. Die Einzelresultate befinden fich auf der ersten Sette dieses Blatte-. Die Wahl verlief unter etwas regerer Bethei- ltgung der Wahlberechtigten als die erste Wahl am 5. Novbr. Denn während bei ersterer 12 131 abfttmmten, wurden diesmal nahezu 15000 Stimmen abgegeben. Schwach betheiligt au der Wahl hat fich die Gießener Wählerschaft, denn während am 5. November 2871 Stimmen abgeaeben wurden, belief fich gestern die Stimmevzahl vor auf 2056, fo daß rund 50 pCt. der Stimmberechtigten zur Wahlurne gingen. Wir geben hier wohl nicht fehl, wenn wir vermutheu, daß die Mehrzahl der deutsch freisinnigen Wähler zu Hause geblieben ist. Wie immer, so wurde auch die-mal eine Anzahl ungiltiger Stimmen abgegeben, darunter solche, in denen die Wähler ihren bedrängten Herzen auf poetische Weise Luft zu machen suchten. Im Wahllocale im alten RathhauS fand fich u. A. ein Zettel mit folgenden Ze len:
„Den Köhler und Scheidemaun, Die beide ich nicht wählen kanu, Der Stengel ist nicht dabei, Hoch lebe die freisinnige Partei." Der von tiefer Resignation de- freisinnigen Wählers zeugende Erguß hat ein Gegenstück in einem Zettel, der fich in der Wahlurne zu Burkhardsfelden vorfand; seiu Inhalt lautet:
„Wählt Köhler oder Scheidemanu, Nur Gott ist'-, der Euch helfen kann."
Einige sonst durch Stimmzettel zum Ausdruck gekommene „Meinungen" ble ben bester unveröffentlicht.
* * Die Amtsgerichte de» Großherzogthum» erhalten gegenwärtig Ausgaben des bürgerlichen Gesetzbuchs nebst Etu- führung-gefetz durch offictelle Bezugsquellen geliefert.
• • Jagdliche». Am ersten December beginnt die gesetzliche Hegezeit für den DachS und die Rebhübuer.
♦ * Prüfungen. Von den 22 GerichtS-Accestisten, welche fich dem Affestoren-Examen unterzogen, find nach Beendigung deS schriftlichen Examens auf ihnen ertheilten Rath nicht weniger al» 12 vor dem mündlichen Examen zurückgetreten.
* * Verleihung von Preisen an der Großherzogltcheu Technischen Hochschule zu Darmstadt für da» Studienjahr 1895/96. Die von der Abthetlung für Architektur gestellte Preis« aufgabe, betr. „Aufnahme von heffischen Bauernhäusern" wurde von den Studirenden Wilhelm Best auS Darmstadts August Buxbaum auS Langenbrombach, Ludwig Haag, Ludwig Klump und Hugo Landmaon aus Darmstadt gelöst. Denselben wurden Preise von je 70 Mk. zuerkaunt. Die vow der Abthetlung für Jugenieurwefen gestellte PretS- aufgabe „Ein kleines Flüßchen ist zum Zwecke einer industriellen Anlage mit einem Wehr zu versehen" wurde von den Studirenden Georg Geiß avS Darmstadt und Richard Boehlig aus WolfShatn gelöst. Ersterem wurde der Preis von 100 Mk. verliehen, letzterem eine Anerkennung im Betrage von 40 Mk. bewilligt. Die von der Abthetlung für Maschinenbau gestellte Preisaufgabe, betr. Achsen Regu- latoreu für Dampfmaschinen, wurde von dem Studirenden Franz Mühl aus KunnerSdorf gelöst und mit dem ausgesetzten Preis von 100 Mk. prämiirt. Die von der Ab- theilung für Chemie gestellte Preisaufgabe: „ES ist z« untersuchen, unter welchen Bedingungen es gelingt, metallisches Blei auf electrolhtischem Wege auS Lösungen seiner Salze in Form fester Platten abzuscheiden" wurde von dem Stu- dtrenden Ludwig Glaser auS Coburg gelöst und mit 50 Mk. prämiirt. Die Abteilung für Mathematik, Naturwissenschaften rc. stellte zwei PretSaufgaben. Die erste, in der gewiffe ebene Curven dritter Ordnung zu behandel» waren, wurde von dem Studirenden Adam Flechsenhaar aus König i. O. gelöst und mit 120 Mk. prämiirt. Die zweite Preisaufgabe, betr. „Die geologischen Verhältnlffe der Umgegend von Darmstadt" wurde von dem Studirenden Udo Klünder aus Gleschendorf gelöst und erhielt derselbe eine» Preis von 100 Mk.
Nene» Eisenbahn Projekt. In Neustadt (M.-D.- Bahn) hat sich ein ComitL gebildet, daS die Erbauung einer Eisenbahn von Alsfeld nach Neustadt bezweckt. Diese neue, höchsten- 17 bi- 19 Km. lange verkehr-straße würde eine Verbindung der Oberheff. Bahn mit der Matn-Weser- Bahn herbetsühren und ließe sich von Neustadt leicht über Frankenberg, Winterberg nach Meschede sortsetzen, so daß eine directe Verbindung von Fulda nach Westfalen geschaffen würde.
* • 3m OberpostdirectionSbezirk Darmstadt ertrug im Oktober d. I. die Wech selstempel steu er 14,901.10 Mk. zusammen mit den Vormonaten deS von April bis Eade März reichenden Berichtsjahres 92,015.50 Mark oder 1,474 70 Mk. mehr als im entsprechenden Zeiträume won 1895-96.
4- Nidda, 19. November. Bei der heutigen ReichS- tagSftichwahl erhielt Landtagsabgeordneter Köhler 159 und Redacteur Scheidemanu 101 Stimmen. Die Betheiltgung war sonach heute wieder recht schwach, da vo» 466 Wahlberechtigten nur die erwähnten 260 Stimmen abgegeben worden find. Bet der vorigen Wahl machten bekanntlich nur 186 von ihrer Stimmberechtigung Gebrauch. — Ein Theil der auf dem Manövermarsche befindliche« Offiziere und Mannschaften des Infanterie Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 zu Gießen wird hierorts während zweier Tage von heute ab einquartirt. — Das Petroleum ist um 1 Pfg. pro Liter dahier abgeschlagen und kostet jetzt o«r 21 Pfg.; verflossenen Winter kam da» Liter bi» zu 30Vfg-
x AuS dem Ohmthal, 18. November. Sester» und vorgestern Abend sprach Herr O. Neunreuther aus Hanau io Ober Ohmen und Ruppertenrod vor stark besuchte» Versammlungen über Zweck und Ziele deS Bundes der Laudwirthe. In Ruppertenrod traten der neu-
Sff. -erstatt ta tet» ein urwüchsig" l feierte man a« ® Lilie die ZibelMt erfreu frische, °n welch" vehmdar lst, l°nb Slieter jener b' ritter. E» sind nnb reffen Gatt Oestreich und! ia velstadt. B> verstorbenen wirth in Berstal Himmelfahrt d. Kinder, Enkel ui gefeiert und zu- großeschaarderr aul N und Fc paareS Oestreich das vergnügen h zeil-gästen anweii dieser Gelegenheil schön und herze^ Herzen sprechende kamen auch Hum einer Weise, wie nun den Jubelpal sein, daß fie den Weise feiern fön
•h- bts-khei zwar die Rübe Theil, der noch 1 dem Gesammterge folgen lassen. Leute recht enttä gemüthlicher Zuo bil nn8, ult gaiaät Mtn, zuckersüße finanzii ZahlullgSweise elti (i. B. 10, 80, 9( aus die Siocente. Der Zuckergehalt etwa» besser bis Obgleich die B'za denn fie tragt i Eczeugung von hi bauer die Zuhlun weil er oach de Noeeme sogleich i Wahlen sind dec kapital greifen Vrocenie. - verschieden. Sus uni ähnlichen La, pflügt UNS 0(6q l'-» 250 8(nin,
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