Ausgabe 
21.5.1896 Erstes Blatt
 
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Vor de« Polizei Commissar erklärte der Verhaftete, ein Berliner Geschäftsmann, dessen Reisender er sei, sende ihm regelmäßig solche Muster zu. Dann gestand er ein, die Sachen in Köln einem ihm unbekannten, reichen Touristen entwendet zu haben. In seinen Taschen fand die Polizei mehrere falsche Pässe, welche auf verschiedene Namen lauteten, sowie einen von einer in Düsseldorf im Gefängniß fitzenden Frau an einen gewissen Sch. gerichteten Brief. Schließlich theilte er der Polizei mit, daß «egen zahlreicher, in Düssel­dorf und Umgebung verübten Diebstähle ein Haftbefehl gegen ihn erlassen sei. Als er in das Gefängniß abgeführt wurde, gelang eS ihm, die Flucht zu ergreifen, er wurde jedoch wieder eingefangen.

Paris, 19. Mai. Der Botschafter Her bette reist heute nach Berlin, um Kaiser Wilhelm sein AbberufuugS- sch reiben zu überreichen.

Paris, 19. Mai. DerFigaro" veröffentlicht einen Brief, welchen der Herzog von Orleans am 3. Mai an den Director des royalistischen Central ComiteS gerichtet hat. Der Herzog drückt in demselben seine Verstimmung aus über die schlechte Aufnahme, welche daS royalistische Comite den Plänen deS Herzogs, betreffend die eingeleitete Wahlcampagve bereitet hat. Wir müssen unS entschließen,

dessen Bahre sich alle Völker der Monarchie io Trauer ver­einige« und dessen Raweu im BolkSherzen fortleben wird als ein thevreS und fruchtbares Andenken für die kommenden Geschlechter.

Rotterda», 19. Mat. Der Ausstand nimmt ab. Auf mehreren Schiffen wird die Arbeit wieder ausgenommen. Die auf den Lloyddawpsern angestellten belgischen Arbeiter haben aus Furcht vor ihren Antwerpener Collegeu beschlossen, die Arbeit niederzulegen. Heute find 300 Grenadiere ein- getroffen.

Pari», 19. Mai. Die Auslieferung des Dr. Fritz Friedmann ist bewilligt worden.

Monaco, 19. Mai. Heute Mittag V[t Uhr wurden im Küsteugebiete zwei leichte Erdstöße in westlich-östlicher Richtung verspürt.

Moskau, 19. Mat. Der Erbgroßherzog von Baden und derHerzog Albrecht von Württemb erg sind heute hier eiogetroffeu und von den Großfürsten em­pfangen worden. Im Laufe des Nachmittags empfing das Kaiserpaar den Emir von Buchara und den Khan von Chtwa in feierlicher Audienz.

Kairo, 19. Mat. Gestern starben in Alexandria

B. AuS dem Kreise Büdingen, 19. Mai. Der monat ist, bis diese Zeilen den freundlichen Lesers iai "r kommen, zu zwei Drittheileo verstrichen, ohneV; ! Tropfen Regen fiel. Dagegen herrschte unamtrbnfo 5 auStrocknender Nordostwtud, welcher heute früh tut) unterbrochen wurde, ein seltener Fall um diese t* Wasserspiegel in Bächen und Brunnen ist bedemrod daS Erdreich bekommt Risse, Kleeäcker und Wiesto 8(:k' da» nicht bringen, waS man von ihnen erhcnfc. x,. WitterungScharacter läßt auf weitere Trockenheit wodurch daS Futter rar werden dürfte. Wir l*, dem Landwtrrhe rathen, alsbald noch ein Stück mats anzulegen, weil gerade jetzt noch die richtige t Er wird am Besten von Milte Mai di» gegen 10, Vj ausgestellt. Die Erträge find sehr bedeutend. Der . mats «st sehr mtlchergtebig, man füttert ,hn gtün *, trocknet. Auf sandigem Lehm, oder lehmigem Sonde, gd* er am besten. Stallmistdüngung ist jeder anderen vort^' Jauche oder Chilisalpeter, wovon 25 Pfund pro als Kopfdüngung, find nicht ausgeschlossen, auch l l/z Centner auf den Morgen, kann man geben. In 8* muß tief bearbeitet werden. Das AuSsäen geschieht in «ch, mit der Hand, oder durch die Drillmaschine. Man itfe 60 bis 70 Pfund Saatgut auf den Morgen. Die müssen behackt und behäufelt werden, fie erreichen tint von 3 bis 4 Meter. Wenn Futtermais einigermaßen r ir« behandelt wird, erfreut er den Producenten und lahm VA und Kosten reichlich.

§§ AuS dem höheren Vogelsberg, 18. Mai. Kr|!n war Schreiber dieses Augenzeuge eines eig enthüiifl«. Biwaks in der Nähe eines Feldweg» zwischen nckt?r-.' und Ober-MooS. Der Hergang der Sache war io jet Landwirthe au» einem Orte hiesiger Gegend warn wt ihre» Fuhrwerk nach Stockhausen gefahren, um für den vw Mehl zu holen und für den anderen eine Wieseutgzr. ilr dem Heimweg waren beide infolge deS herrschenden fttei und der Dunkelheit von ihrem Wege gekommen unt ,iu nach einer ganz entgegengesetzten Richtung, so daß bek« der Nähe eines Waldes den Weg nicht mehr weitet m- folgen konnten. Einer spannte daS Pferd ab, band d u den Wagen und deckte es mit einem Teppich zu, mährea.'bm der Andere einen zweiten Teppich auf die Erde bnttttr, » rauf sich beide schlafen legten. Am anderen Motgen nnh die Weiterfahrt angetreten, und kamen beide grgrn b U-r nach Ober-MooS. Auf Befragen daselbst, woher sie!teo so früh kommen, erklärten dieselben, sie kämen von fltttr

Darmstadt, 19. Mat. Heute fand unter zahlreicher ? theiligung fürstlicher Herrschaften die Vermählung :d Prinzen Franz Joseph von Isenburg Birsleto mr der Prtnzesfin Friederike zu S o Im S - Brauosel» ich

TGD. Darmstadt, 19. Mai. Die füoszigjLhl',. Jubelfeier der Turngemeiude Darmstadt wird, Va zahlreich einlaufenden Anmeldungen zu schließen, unter iin?n Betheiltguug der hiesigen Vereine und auswärtiger I-'.x- vereine verlaufen. Die früher mitgetheilte Festordnun- bleck im Wesentlichen bestehen, nur wird da» Verein» 'W* turnen, vielfach geäußerten Wünschen entsprechend, nicht « Vormittag deS zweiten, sondern am Nachmittag des nio Festtages (Sonntag den 7. Juni) ftattfinden uad em ZK® deS Schauturnen» auf den Nachmittag de» 8. Ium cerlrgr werden. Der Schwerpunkt der Feftordoung liegt orr-r- gemäß tu den turnerischen Darbietungen: Schauturnen, stir- turnen, Riegenturnen, Turnspiele, Fechten, vorsühruog » Marmorgruppen, Keulenübungen, Stabreigen rc., tckeß« werden Liedervorträge de» gut geschulten sängerchores, t»- certe der Musikcapellen, gemeinsame Chorlieder und ibtito Begrüßungsfeier und dem Festbankett) Ansprachen!« deS Tages überall eine Bereicheruog und angeoetzMA Wechselung in den Veranstaltungen bieten. Bor den An schaftshallen werden Concertmusik und Tanzvergnügen finden. Im Festzelt kommen Flaschenweine und der brl»-r Schoppenwein" zum Ausschank, io den 22,6 Mer er l«l® WtrrhschaftShallen Münchener und Darmstadter Bier, ' (wie auch der Wein) za möglichst billigpn Preis orrabrn - werden wird. Die GeschäftSkenntniß de» Festwirth»^. ein zahlreiches Wchen- und Bedienungspersonal bürgen daß auch für den Hunger entsprechend DOTfltforgi reichhaltige Speiseokarte vorhanden ist. DaS lange, 28 Meter tiefe Festzelt, dessen mächtiges a.®* gewölbe lebhaft an die Festhalle der letzten ^estc enmo^ ist von Nürnberg leihweise bezogen, und wird 6ul*,.. t. solide und doch zierliche Bauart, wie durch die iehr gr - Form eine Zierde deS Festplatze» werden. Loo bU ltcheu Ausdehnung diese» ,ZelteS" mag die Lhat>a« dasselbe in 7 Eisenbahn Waggon» verladen ist uod uw

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O. 811 Dltrltfei, 19. Mai. Bor Kurzem diese, Zeitung gemeldet, daß unter dem Haig,,»?.* sonder« unter den jungen Gänsen, eine divbtk«Ä. i: Krankheit auSgebrochen wäre, die stark unter bei aufgeräumt hätte. Diese Erscheinung wurde an üerf-t Orten beobachtet. Es tritt aber noch eine andere nung auf, welche die Hühnerzucht beeinträchtig r: Die Bruthennen halten die Brütezeit nicht'adern lassen die Brut im Stiche, wodurch fie iu wenn nicht zufällig eine andere brütelustige Henne"

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' 1« »teste ( iwtRnv® mSrei I gtiiTbtn. Der 8t Mpzea langen l'eb« j Jaultet nngeschrieb lDttl hatte feinen gi in.i [>, ein reicher Riefen unter brr Bet ijißtt io lange er st Üel bat vermögen L pchl« genug, bi» a: 'tm alten Kirchhose rtft Theologie begrat

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zur Hand ist. Dem Linsender find ebenfalls zwei Kl­eine mit Hühnern, die andere mir Enten, zu Grünt ' gangen, obgleich für reichliche» Futter, frische» trw*Lr und ein Staubbad stet» gesorgt war. Da die ' seit Wochen auffallend trocken ist, möchten wir bam^' merksam machen, daß stets für gute» Trinkwasikr werden muß, weil sonst bei den Hühnern leicht b* t? krankheit auftritt, die im vorigen heißen Sommer 18fc!/ Schaden unter dem Hausgeflügel verursachte. gJ"*' übrigen HauSthieren: ^hen, Pferden und man eS io der heißen Jahreszeit nicht an reinem Trinkwaffer fehlen lassen. Diese Aufmerksamkeit besten Früchte.

an der Cholera 28 Personen, Neuerkrankungen kamen 6 vor. In Altkairo erkrankten 18 Personen. In Tur ah, I so schreibt der Herzog, die Monarchie zu verwirklichen. ES

wo 800 eghptische Soldaten garuisontren, ist ern im Ganzen I genügt nicht, eine tadellose und abwartende Würde eiuzuhalten.

leichte- Anwachsen der Epidemie zu constatiren. I Ich btn allein in der Lage, die königliche Würde zu beur-

7 I theilev, und ich glaube, daß dieselbe nicht verletzt wird,

_ , b<6 ®axUK wenn in irgend einer franzöfiichen Ortschaft Wähler mich

«««,. 19. Ma . DerRkich-anzeiger" v-röffentlicht durch ihr- Stimmen al» guten Diener d-s Vaterland-» eine Danksagung des Kaisers für die ihm gesandten I bezeichnen.

Telegramme anläßlich der FrtedeuSfeier, sowie für die Loudon, 19. Mai. Mehrere bedeutende Aerzte werden Denkmals-Errichtungen aus diesem Anlaß. in den nächsten Tagen nach Alexandrien reisen, um dort

. ltu, 19 Mai. DaS Abgeordnetenhaus nahm die Cholera-Seuche, welche täglich 80 Opfer fordert, heute den Bericht der Budget-Commisfion über den Antrag I zu bekämpfen.

«raft, b-tr. die Medicinal-R-sorm -utg-g-n. D-r Autrag Tifli«, ig. Mai. DaS Kri-gSg-richt verurth-ilt- d-r Cammiistou ward- angenommen, w-ich-r lautet: die Re- acht Gnwohu-r d-s lki-ti-s Nadim w-g-u Räubereien und gierung zu ersuchen, dem Landtage möglichst bald einen Gesetz- I Mordthaten zum Tode.

entwurf vorzulegen, der eine den jetzigen Ansprüchen der I ------------

Gesundheitspflege entsprechende Reorganisation der Medtctnal- Berlin, 20. Mai. Am Montag erfolgte die V e r- behörden in allen Instanzen herbeifübrt. Im Laufe der Haftung deS bekannten christlich - socialen Pastor» Racy Debatte hatte der CultuSminister Dr. Bosse erklärt, daß an in Cladow wegen Unterschlagung von ca. 35000 Mark einem Reformgesetz eifrig gearbeitet werde und daß eS sein I Kirchengeldern.

entschiedener Wille sei, daS Reformwerk so bald wie möglich I Rotterdam, 20. Mai. An Stelle der ausständigen zum Abschluß zu bringen und dem Hause vorzulegen. I Schiffs entlad er wurden 500 englische Schiffsentlader Nächste Sitzung Dienstag den 9. Juni, Vormittags 11 Uhr. I engagirt. Die Ausständigen beschlossen in einer Dersamm- Kletue Vorlagen. I lung, den Strike fortzusetzen. Die Entladung der Schiffe

Berlin, 19. Mai. In der RetchstagScommission für daS geschieht unter starkem Poltzeischutz. Zwei Bataillone Husaren bürgerliche Gesetzbuch wurde heute die Berathung deS Erb- ! find consiguirt, da Unruhen befürchtet werden.

rechts fortgesetzt. Die ersten acht Abschnitte deS Erbrechts Loudon, 20. Mai. Von einer Rückberufung Li- wurden unverändert angenommen. Morgen sollen der neunte Hun g-Tsch an gS ist auf der hiesigen chinesischen Gesandt- und letzte Abschnitt Erbschaftskauf und die noch aus- I schäft nichts bekannt.

stehenden Artikel des EinführungSgesetzes erledigt werden. London, 20. Mat. Wie verlautet, ist auf Creta Alles

Berlin, 19 Mai. ImReichSanz." wird eine Bekannt- für eine revolutionäre Erhebung vorbereitet, wozu machung des CultuSministerS, betr. den Erlaß einer es vermuthltch bereits gekommen wäre, wenn die Auf- Gebührenordnung für approbirte Aerzte und Zahnärzte, ständischen über hinreichende Geldmittel verfügten, veröffentlicht. Loudon, 20. Mai. Die Ruhestörungen zwischen den

Karlsruhe, 19. Mai. In der Commission für die Der- I Fischern in Nowlin nehmen einen so drohenden Character fassungS-Revision deS Landtages erklärte die Regierung, I an, daß Truppen von Davenport und ein Kanonenboot dort- I sie müsse sowohl die Anträge der Demokraten wie des hin beordert wurden. AuS Penzance trafen daselbst vier

CentrumS auf Einführung der directen Wahl für den Landtag Compagnien Infanterie ein. Es herrscht große Aufregung. I

ablehnen. Dagegen sei eine Verständigung vielleicht auf I " ---

Grund des Antrages der Nationalliberalen (Vermehrung der COCtlltS ttN- provhtjicUCf»

Landtagsabgeordneten und Vorrechte der Städte) zur Aenderung Gießeo den 20 Mai

de» Wrfa^n« möglich " 3° den Ruhestand verseht wurde am 11. Mai 1896

Esthe traf h-»^ V°rL 'mi'M« SErzu e?"au« de? ^'ohann7»"^ahl in Ged«« we« ch^"«°."°7 Schweiz hier ein. Derselbe begab sich sofort in da« Palai, ?, ? 9 T fle,4"a4ei ®c,Uab-

feine« verstorbenen Vater«, de« Erzherzog- Carl Ludwig. S'U TI Ä . ra o » ,,

Die B-if-tzung ist noch nicht bestimmt Nach einer späteren r,? # 3 - ! I'8"

^^un° fi°dei da« Begräbu.b vorau-sichtlich am Freitag statt. Ln^e^e tr @7, 6 enu Z' wMI oeV Cum'7r7"'d'stkndaue»d°e77°" -u Ehren der au« bei Mil.tärdLst schadenden

Lriest. 19. Mai. Nach einer officiellen Meldung, welche un77°rftrn?b°7^"^> i ^s"k °U8

bei dem hiestgen Seeamt eingetroffen ist, beträgt die Zahl b Dr- fen6ad) aus Lich ver-

der bisher In Egypten an d« Cholera gestorbenen Per- z"bei de rnm är.fZ'^.nftT®lmb'UrUI,b'n jonen 1100 dabet die militärischen Verdienste der genannten Herren, welche l

Rom. 19. Mai. General Roma verstchert, di-Regierung g'-b-» S-lb,uge» gegen Frankreich

Hobe Menelik für jeden Gefangenen 50 Mar!a-Theresten° Ä anrntnl,en

Thaler angeboten, wo« Menelik jedoch abgelehnt habe. Der- ^rborge6oben un6 61c Pflichttreue und kämet ad-

selbe verlanat eine übermöfetn bnfie M schaftlichen Tugenden der scheidenden Herren den jüngeren

Rom, 19. Mai. General Sonnaz wird In Maffaua Na7dei"^fte7'bewie- ^d7^ b d'

dem Krieg-rath über Baratieri prästdiren. Die ? ° 7 . Se^. ,betote6 Siebe un» Achtung, welche Anklage lautet auf Verlassen des Schlachtfeldes, worauf Todes- verdienten Offizieren von ihren alteren und jüngeren strafe steht Kameraden jederzeit entgegengebracht wurden. Leider konnte I

Rom 19 Mai Der Trthnnn" He" Hauptmann Busch, der eines Leidens wegen in einem

früh General Bal diff er a mit dem General del Mayno Badew-iltimt im Geiste! da-i Abfchi^«fest mit feiern, nach dem Fort Adigrat gekommen, um laut Verabredung die K. s . Militärisches. Nach dem neuen DiSlocationSplan Gefangenen in Empfang zu nehmen. Die tigrtni- ^visto7das°ein7 in BuTht* i °nen scheu Anführer verweigerten aber die Uebergabe, so lange die S ° ba6 cine ln b,a b°6. anberc ^ormS italienische Feldwache die vorgeschobenen Werke besetzt halte. Garn onen"erbalten Zuwach» an neuen

Darauf räumte Baldissera die Werke und zog alle Truppen ® » erhalten die Reich»lande.

nach Korseber zurück Gegen daS Abständen der Model in den Wohnräumen

Brüssel 19 Mai xi, eifert der französische Gelehrte de Parv'lle. Der Staubwedel

Nachricht der Parifer rohalistifchen Blätwr von einer bevor- aWitIia'ufe'

stehenden Verlobung der Prlnzeffln Clementine mit ®B»

dem Prinzen Victor Napoleon dahin berichtigt, daß aller.<b,n UnJ.?"bli*,n B-st°"d'heilen unzählige Mengen ding« Heirathiunterhandlungen zwilchen der Prlnzefsin ®P°J<noe 'n 6,<Itrn 8üen

Klementine, aber nicht mit dem Prinzen Bieter Napoleon, a" Stcf^en Pnb'btt>e mörderifchen unflch,baren

fonbern mit dem Prinzen Henri von Orleans bestehen sollen' tt,ttbtn ""'chädlich weiterschlummern, wenn fie

»rüffel, 19. Mal. Großen Seandal erreat hier die der-taubb-fen nicht au, ihrer Ruhe auffcheuchte. Ihr stäubt

$.-räffentlld)ung eine« Briefe» Im Soclaliftenblatt Peuple, n btJ bC~e? 8!b|ld,t 0,06,1 ab unb ,e8l ,lncn f*1® welcher von soelallstifchen Soldaten herrührt. In dem Brief k"" 7 ®e8UD8, »« nun mitten. im Zimmer

brüdeu die Soldaten ihr Beileid über den Tod de» Soclalisten- ^ntmMltlglrt unb von e nem der Gaste oder Hau-genoffen

führerS DolderS au«. elngeathmet wird. Im Uebrigeu hilft da» Abstauben nicht»,

Lüttich, 19. Mai. Die Poliiei verhaftete aestern bcr ®toub tollb °ufgejagt, um sich im nächsten Moment

eine Person deutscher Nationalität Sei9 datr ®lcber anbcr6roo niederzulassen." Also eifert de Parville

Haussuchung entdeckte man zwei Handkoffer, in welchen sich Ju"? ^°rtTäflCRct schließen:

große Mengen Taschenuhren, Ketten und Juwelen befanden. | "Aschen Sie feucht stauben Sie uicht ab!