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21.5.1896 Erstes Blatt
 
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M 118 Erstes Blatt. Dmnerstag den 21 Mai 1896

Der i Weuer >ajelget e'ijmnt täglich, V Lvlnahmr des Mkontag«.

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Gießener Anzeiger

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Aints- und Anzeigeblutt für den Ureis Gietzen.

P Hratisbeitage: Gießener Iamilienbtätter

1nafcme von Anzeigen zu der Nachmittag« für de« ' Hfatai Lag erscheinenden Nummer bi« Bonn. 10 Uhr.

Alle Annoncen-Bureaux befl In- und Auslandes nehm« Anzeigen für denGießener Anzeiger" entgegen.

Anrtlichcv Theil.

deßmifimL: Einfuhr von Zuchtstutfohlen durch den Pferdezucht- Verein im Großherzogthum Hessen.

Ito Pferdezuchtverein beabsichtigt im Laufe des Sommers 'e, mm Mitgliedern, in direeter Verbindung mit dem 3i|i$lerr, Gelegenheit zur Erwerbung edler Zuchtftutfohlen, >or»hl -warmblütiger aus Oldenburg wie kaltblütiger aus iWll|ltn zu vermitteln.

iSM $ifc die Einfuhr gelten folgende Bestimmungen:

§ 1.

Dir Anmeldungen müssen spätestens bis zum 25. Mat deiil«tzci>atzmetster des Pferdezucht-Vereins, Herrn Hofkammer- rmrchNi ßling-Darmstadt, eingelaufen sein.

§ 2.

Dir allgemeinen Kosten der Commissionen, des Zolles, Transportes der Thiere bis zum Orte der Versteigerung, ^cie: Versteigerung selbst, sowie der Fütterung während dieser gaimjkl Zeit trägt der Pferdezuchtverein, sodaß die Besteller nu is btc (Netto-Gesammt) Ankaufspreis für die Fohlen zu rarfjw haben.

Lolllte darüber hinaus von dem dem Verein zur Ver- rüghMg Istehenden Special-Credit von 3600 Mk. noch ein Bewiag ifrei bleiben, so wird dieser außerdem noch, zu gleichen Anülfeilen aus die eingeführten Fohlen ausgeschlagen, als bestmdktirr Nachtragszuschuß gewährt.

§ 3.

Dh angekauften Fohlen werden unter den Bestellern an i ilnem von der Ankaufs-Commission noch näher zu be- "ttttnmtnlien Orte versteigert und die Besteller von dem Ver- steihjmrßgStermin rechtzeitig benachrichtigt.

§ 4.

a) DaS erstmalige AuSgebot erfolgt der laufenden Nummer nach zum durchschnittlichen Ankaufspreise ausschließlich Zoll und allgemeine Kosten.

b) Der etwaige Mehrerlös wird nach Maßgabe der Steigpreise an die Steigerer zurückvergütet, einen etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben Maßstabe wieder zu ersetzen.

c) Jeder Besteller ist verpflichtet, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Bestellung zu betheiligen.

d) Die beiden letzten Thiere- werden den durch die Ver­steigerung noch nicht versorgten Bestellern durch das LooS zugewiesen.

e) Bleiben bet der Versteigerung weitere Thiere übrig, so werden solche ebenfalls durch das LooS denjenigen Bestellern zugeschlagen, welche an der Versteigerung sich nicht betheiligt, bezw. Fohlen in der bestellten Zahl nicht ersteigert haben.

* f. In den beiden Fällen d und e werden die durch Verloosung den Bestellern zugewiesenen Fohlen zu dem für die vorhergehenden Fohlen erzielten durch­schnittlichen BersteigerungSpreiS, den in Betracht kommenden Bestellern vom Vorstand angesetzt.

§ 5.

Liu Ueberweisung der Thiere erfolgt sofort nach Zuschlag bezip.vkich Verloosung gegen Baarzahlung und ohne irgend mel-ich Haftverbindlichkeit Seitens des Vereins.

§ 6.

Die AnkaufS-Commisfionen bestehen für die Einfuhr aus CIMiTg auS den Herren:

Ksneralsecretär Dr. Rodewald-Offenbach,

Nüll er-Neuhof,

Otto Rullmann-Mittelgründau- auS-3 kelgien aus den Herren :

Landstallmeister v. W i l l i ch - Darmstadt, h. Dettweiler-Wintersheim, VSeramtmann Hofmann-Hof-Güll.

Die: Einfuhr ist nicht auf IV,jährige Fohlen allein be- fchrM auch jünger» können bestellt werden. In der Be- fte'il.htug wird deshalb um ausdrückliche nähere des Alters der Fohlen gebeten. Der PreW füir ein U/,jähriges Fohlen auS Belgien dürfte sich auf .' ew. 7900 Mk., für ein Fohlen auS Oldenburg auf etwimiÜM Mk. stellen.

rie: Uebergabe der bestellten Fohlen wird voraussichtlich im des August stattfinden.

Lairmftadt, 27. April 1896.

Für den Vorstand: von Westerweller. Stimme!.

Deutscher Reichstag.

98. Sitzung. Dienstag, den 19. Mai 1896.

Am Bundesrathstische: Staatssecretür Frhr. v. Marschall, Director Dr. Kayser.

Aus der Tagesordnung steht der Nachtragsetat für das südwestasrikantsche Schutzgebiet.

Dtrector der Colontalabtheilung Dr. Kayser erinnert an die neueren Kämpfe in Deutsch-Südwest-Afrtka, bei denen die deutschen Truppen unter Leitung des Lieutenants Lambert die größte Tapfer­keit bewiesen hätten, wofür ihnen auch die Allerhöchste Anerkennung bereits ausgesprochen worden sei. Man hätte meinen sollen, die Namaquas und Hereros hätten sroh sein sollen, von dem Drucke der Wttbois befreit worden zu sein. Gleichwohl sei es jetzt zu einem Ausstande der Hereros gekommen. Von dort sei die Nachricht an­gelangt, daß es dringend geboten fd, mindestens 400 Mann dorthin zu schicken. Was sei der Grund des Ausstandes? Nicht zum mindesten wohl die Nachrichten aus anderm afrikanischen Gebieten, vielleicht sogar diejenigen üter europäische Niederlagen aus Abesstnten. Der Bericht Leutwetns werde bestätigt auch durch Meldungen auS Capstadt, und seinem Ruse müßten wir daher folgen. Die zwei Millionen, welche dem Reichstage abverlangt würden, seien das Mindeste, was benöthtgt werde. Wenn die 400 Mann am 31. Mai von Hamburg abgehen könnten, würde Leutwein über genügende Mannschaften, etwa 1200 Mann, ungerechnet die Eingeborenen, ver­fügen. Es müsse unter allen Umständen aus Herstellung eines dauernden Friedens hingewtrkl werden. Er wolle heute nicht weiter aus den Werth unseres südwestafrikanischen Schutzgebiets etngehen, sondern nur bemerken, daß wir jetzt schon mehr alS 200 Deutsche dort haben und daß die Zahl der Mitglieder unserer Schutztruppe, welche nach Ablauf der Dienstzeit dort blieben, immer mehr zunimmt. Auch seien erst neuerdings wieder werthvolle Guanoselder dort ge­funden worden- Noch den Einwand müsse er bekämpfen, daß wir dort mehr englische als deutsche Interessen wahrnehmen. Gerade seit die englische Gesellschaft concesstontrt worden, habe sich der Zufluß deutschen Capttals stark erhöht. Wenn also jetzt wieder neue Mittel für Süd-Westafrika verlangt würden, so geschehe das nicht in anderer, sondern im eigenen deutschen Interesse.

Abg. Richter (srs. Vp.): Wie sehr die Bankiers in Bezug aus Ausgaben für coloniale Zwecke müde werden, sehen wir in Australien. Und da verlangen Sie jetzt wieder 2 Millionen, während andere, sogar Pensionsgesetze, an dem Widerspruch des Finanzministers scheitern müssen. Bis jetzt haben wir schon 5 bis 6 Millionen für Südwestasrtka aufgewanvt, und wenn wir diese Vorlage bewilligen, werden es Ende dieses Jahres 10 Millionen sein. Die Geschichte Südwestasrikas ist eine fortlaufende Reihe von Illusionen. Auch Goldproben bat man uns einmal in der Commission vorgezeigt (Heiterkeit), dann eine Schlächtergesellschast (Heiterkeit), dann kam eine Periode der Wollschafzucht usw. Die ganze Colonie blüht, so lange wir Geld und Schutztr uppen hinschicken. Wir sollten dort nichts mehr hinein stecken, denn unsere nationale Ehre ist dabei nicht verpfändet. Auch ein Culturinteresse ist nicht vorhanden, Sclaverei brauchen wir nicht abzuschaffen, denn sie extstirt dort nicht. Wir können ev daher den Steuerzahlern gegenüber nicht verantworten, da noch mehr Geld auszuwenden. Die Hereros, die Hottentotten und wie die anderen Bundesbrüder heißen, sind keinen deutschen Schuß Pulver werth!

Abg. Gras Arnim (Rp): Gerade Ihre Behandlung der Colonialpolittk hat dem Lande Geld gekostet, denn nur sie haben das deutsche Capital abgtschrecki! Ginge eS nach Herrn Richter, so müßten wir, wie Hanntdal Fischer die deutsche Flotte, so jetzt Südwestasrtka unter den Hammer bringen. Dagegen aber würde sich sicher das deutsche Naltonalgesühl ausbäumen. Mr haben allen Anlaß, zu hoffen, daß sehr bald, mit Hilfe dieser Truppe, btt Ordnung im Lande wtederhergestellt wird. Wir können es nur mit Freuden begrüßen, daß ein großer Theil der Schutztruppe auch später dort bleibt und sich als Bauer im Lande wohlfühlt. Auf die An­gelegenheit der englischen Gesellschaft will ich heute nicht etngehen; aufmerksam muß ich aber wenigstens darauf machen, daß der Dtrector der Gesellschaft zugleich Director der südafrikanischen Chartered- Gesellschast ist. Redner fragt noch an wegen Verurthetlung zweier Deutschen in Hongkong erst zu Zuchthaus, dann freilich nur zu Geldbuße. Set das etwa nur ein Gnadenact gewesen?

Staatssekretär v. Marschall erklärt, daß nur ein kurzes Telegramm von Hongkong vorltege (dessen schon bekannten Inhalt er wtedergiebt.) Er bitte, erst den Bericht des dortigen Consuls abzuwarten.

Abg. Hasse (nl.) bittet, die Vorlage nicht erst an eine Com­mission zu weisen, da man den Berichlen fieutroeiafi doch volles Vertrauen schenken dürfe. Auch er hoffe, der Schutztruppe werde es gelingen, bald Ordnung zu schaffen.

Abg. Prinz Arenberg (C.): Meine Freunde erkennen die hier vorhandene politische Zwangslage an und werden die geforderte Summe bewilligen, in der Erwartung, daß uns in der Commission alle er, forderlichen Erläuterungen gegeben werden.

Abg. Graf Limburg Stirum drückt Namms der Conservativen die Sympathie mit der Vorlage aus, will aber, daß in der Com­mission die Voraussetzungen klargestellt würdm, unter denen in den Colontm Eisenbahnen gebaut werben bürfen.

Abg. Richter: Dem Abg. Förster gefalle Sübwestafrtka wohl, weil diese Colonie judenfret sei (Heiterkeit), dann möge er doch seine Gesinnungsgenossen veranlassen, dorthin zu gehm. (Heiterkeit). Immer hinüber! meine Herrm! (Heiterkeit). Aber hier handelt es sich um das Geld der Steuerzahler!

Abg. Förster (Antls.): Wenn Herr Richter uns rathen wollte, wir sollen unsere Gegner dorthin abschiebm, dann tonnten wir mit ihm Hand in Hand gehm. Daß daS Allerweltsvolk sich in großer Zahl auch schon in jenen Gegenden befindet, konnte Herr Richter aus den Schilderungen über die Diamantseldrr entnehmen.

Ein formeller Antrag auf commiffarische Berathung wird von keiner Seite aestellt. Es folgt daher sofort die 2. Lesung, in welcher die Vorlage debatteloS angenommen wird.

Abg. v. Bennigsen schlägt vor, einer auf heute Nach­mittag anzuberaummdcn Sitzung noch die 3. Lesung folgen zu lassen.

Widerspruch hiergegm erhebt sich nicht.

Zur dritten Berathung steht sodann die Vorlage betr. den Ab- gabetarif auf dem Nordostfeecanal.

Abg. Ibsen (nl.) befürwortet allgemeine Herabsetzung des Tarifs sowohl für größere wie für kleinere Schiffe. Je einfacher ein Tarif, desto besser! Der 25proc. Winterzufchlag müsse beseitigt werden, sonst werde sicher vielfach im Winter der Weg um Skagm eingeschlagen zum Unglück der Rhederei, der Menschheit und zum Schaden deS CanalS.

StaatSsecr. v. Boetticher: Von dem Princip: je einfacher der Tarif, desto besser! haben wir uns schon bei der provisorischen Aufstellung deS Tarifs leiten lassen. Wenn die Frequenz deS Canals nicht nach Wunsch zugmommen hat, so mag daS mit an der Höhe des Tarifs liegen und wir werden da corrigtren müssen. Der Winterzufchlag rechtfertigt sich durch die höheren VerwallungSkosten im Winter. Ucberdies ist im Winter der Weg um ©tagen viel ge­fährlicher, der Vortheil des Canalweges für die Schiffe alfo größer. Als Ziel, welches sich ein guter HauShälter stellen muß, behalten wir jedenfalls die Zunahme der Frequmz und die Deckung der Kostm im Auge.

Abg. Dr. Hahn wünscht zum Schutz unserer Küstenschiffer differentielle Behandlung der holländischen Concurrmz beim Canal- tarif. Er bedauert dabei, daß der vorjährigen Resolution vom Bundesrath nicht stattgegeben sei.

Abg. Rickert (srs. 93g.): Diese sich gegen die holländische Concurrmz richtende Resolution sei damals nur aus Versehen an­genommen worden. Die verbündeten Regierungen tonnten auch un­möglich auf dieselbe eingehen.

StaatSsecr. v. Boetticher: Wollten wir, wie das bis 1886 der Fall war, die holländische Flagge schlechter stellen als die deutsche, so würde das alS ein feindseliger Act erscheinen, der doch mindestens durch irgend einen gleichartigen Vorgang von der anderen Seite gedeckt sein müßte. Wir haben bei Eröffnung des Canals ihn neidlos allen Böltern zur Benutzung gegeben und an eine differentielle Be­handlung hat Wtemanb dabei gedacht. Ein zwingender Grund, sie allgemein oder einem einzelnen Lande gegenüber einzuführen, liegt nicht vor.

Die Vorlage wird definitiv angenommen.

Die Wahl des Abg. v. Dziernbowsti - Bomst wird bean­standet, die des Abg. Gras Bismarck für giltig ertlärt, und an Stelle eines aus der ReichSschuldencommission ausgeschiedenen Mit­gliedes der Abg. Schall in diese Commission gewählt.

Nach einer halbstündigen Pause beginnt um 4 Uhr die neue anberaumte Sitzung mit der Tagesordnung: 3. Lesung des Nach- tragSetats für Südwestafrika.

Die definitive Annahme erfolgt debattelos.

Nächste Sitzung: Dienstag, 2. Juni, 2 Uhr: Nachtragsetat für das Auswärtige Amt, Neu-Guinea, Vertrag mit Japm, Depot­gesetz. (Schluß 4*, 4 Uhr.)

Arr-land.

Wien, 19. Mai. Der heute verstorbene Erzherzog Carl Ludwig war der älteste Bruder deS regierenden Kaisers. Er war am 30. Juli 1833 geboren und war dreimal verheirathet, das erstemal mit Prinzessin Margarethe von Sachsen, die nach zweijähriger Ehe kinderlos starb, das zweitewal mit Prinzessin Annunciata von Bourbon-Sicilien, die nach neunjähriger Ehe starb, und das drittemal mit Prinzessin Maria Therefia von Braganza, die ihn jetzt über­lebt. AuS den beiden letzteren Ehen ist Nachkommenschaft vorhanden und zwar aus der Ehe mit Prinzessin Annunciata folgende: Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este, geb. 18. Juni 1863; Erzherzog Franz Josef, geb. 21. April 1865; Erzherzog Ferdinand Carl Ludwig, geb. 27. Decbr. 1868 und Erzherzogin Margaretha Sophia, geb. 13. Mai 1870; auS der letzten Ehe: Erzherzogin Maria Annunciata, geb. 31. Juli 1876 und Erzherzogin Elisabeth, geb. 7. Juli 1878. Da der regierende Kaiser keine männliche Nachkommen hat, so war der Verstorbene präsumtiver Thronfolger; diese Eigenschaft geht jetzt an seinen ältesten Sohn, den Erzherzog Franz Ferdinand über. Der regierende Kaiser hat jetzt nur noch einen Bruder am Leben, den Erzherzog Ludwig Victor, geb. 15. Mai 1842.

Netteste Nachrichten.

WvlffS telegraphischer Lorr espondevr-Bureau.

München, 19. Mai. Nach denMünchener Neuesten Nachrichten" beläust sich der Schaden, welcher beim Brande des Würzburger Schlosses entstanden ist, auf circa 800,000 Mark.

Wien, 19. Mai. Die Militärcapelle, welche gestern Abend zu den KrönungSfeierlichketten nach Moskau abreifen sollte, ist auf Befehl des Kaisers in Wien geblieben. Auf zahlreichen öffentlichen und Privatgebäudeu find Trauer­fahnen gehisst. Für heute Nachmittag ist anläßlich des Ablebens des Erzherzogs Carl Ludwig eine außerordent- liche Sitzung des GemeiuderathS eiuberufen worden.

Wien. 19. Mai. Alle Abendblätter widmen dem Erz­herzog Carl Ludwig einen warmen Nachruf, in welchem fie das lebhafte Interesse des Verstorbenen für alle Zweige der vaterländischen Industrie, Kunst und Wissenschaft hervor- hebeu und ihn, der nur selten politisch hervorgetreteu Ift, alS den Förderer alles Guten und Edlen, als einen hochgefiunteu Manu, wahren Fürsten and ächten Habsburger rühmen, um