Preußische und Großherzoglich Hessische Eiserr- d ahndirectiou" errichtet und bitter Behörde a. für die Zett bis zum 1. April 1897 Verwaltung und Betrieb der zum Hessischen LudwigS - Eisenbahnuuternrhmen gehörenden Strecken, b. vom 1. April 1897 ab aber Verwaltung und Betrieb der ihr alSdann anderweit zu überweisenden Strecken des zu einer Betriebs- und Finanzqemeinlchaft vereinigten Hessischen und Preußischen StaatSeisenbahubefitzeS übertragen
halber nicht statt.
•• Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein. Mit dem December d. I. trat die Sektion Gießen deS Deutschen und Oesterretchischen AlpenveretnS in das zweite Decenuium ihres Bestehens ein. Daß eS den acht Herren, die vor einem Jahrzehnt zur Begründung einer selbstständigen Sectwn Gießen zusammentraten, trotz mancher Schwierigkeiten gelang dem Berein, in unserer verhältnißmäßig so kleinen Stadt, festen Bestand zu geben, lag daran, daß fie, völlig selbstlos, nur die Zwecke deS AlpenvereinS vor Augen hatten: Dre Begeistt- für die Natur, besonders die HochgedirgSnatur zu «ecken, die Kenvtniß der Alpen zu verbreiten und zu ver« tiefen, die Bereisung derselben zu erleichtern. Diesen Zwecken
— Utitte den RatorvSlker« Brofil'ens. Resteschilde- runaen unv Ergebnisse dec zweiten Schingu Expedition 1887/88 von Karl v. d. Steinen. 2. Auflage. 11 Tafeln mit 153 Abbildungen nach Photographien der Expedition, Ortginalausnadmen und Zeichnungen. Berlin, Geographische Verlagsbuchhandlung Dietrich Reimer (Ernst Vohsen). Preis Mk. 5.50. Das uns vorliegende schön ausgestattete Werk ist von hohem wissenschaftlichem Werth und trotzdem, ein nicht gering anzuschlagender Vorzug, volksthumitch geschrieben. Man kann Schritt für Schritt den Eindrücken folgen, die der Verfasser in dem Gebiet, dessen Durchforschung er sich zur Aufgabe gestellt, gewonnen, wobei in hohem Maße daS Verstandnitz durch prachtvolle Bilder gefördert wirb. Der Verfasser sagt dab die Liebe zur Bearbeitung seines Werkes mit der längeren Beschas 'gung nur gewachsen ist, denn in gleichem Maße verstärke sich die Er- kenntnitz der von Adolf Bastian mtt flammender Begeisterung ge- predigten Wahrheit, daß der Untergang der Naturvölker den Verlust unersetzlicher Urkunden für die Geschichte deS menschlichen Geistes bedeute. Die außerordentlich freundlrche Ausnahme, die dem Berich über die zweite Scb'ngwExpedttion bei Gelehrten und Laien zucheil geworden, hat den Verfasser den Wunsch der VerlagShandluna. eine billige Volksausgabe herauszugeben, von Herzen zusttmmen lassen, er selbst habe die Empfindung, daß das Buch in seiner knappen Fassung für Alle eher gewonnen als verloren bat die in dem Sch ngu Indianer und dem Bo.o.6 ein paar voraussetzungslose Betlptele der Menschen der Steinzeit oder der sogen. .Wilden" kennen lernen wollen. In überzeugender Weise erläutert Verfasser we'ler s^nen Standpunkt dah , ß . ___. X L.m Elcmenter
zu dienen wird auch fernerhin baß einzige Bestreben deS Vereins fein. — In der Sitzung vom 17. d. MtS. wurden zunächst eine Reihe von Anmeldungen erledigt. Der Vorstand des Vereins besteht für das Jahr 1897 auS den Herren: Rentner E. Piftor, Privatdocem Dr. H. Finger, LehramtSaffeffor vr. C. Neßling, Kaufmann Fr. Kühn, Rea gymnafiallehrer G. Hedd erich, Postsecretär G. Haubach. Zusendungen werden an Herrn E. Piftor erbeten. Nach Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten schilderte Herr vr. Finger seine Erlebnisse in den Grödener Dolomiten, die er gemeinsam mtt Herrn vr. Neßling in diesem Jahre am Schluß einer längeren Gebirgswanderung besuchte. Die trotz schlechten Wetters auSgeführten Ersteigungen deS Flucht- Horn, der Königsspitze und der Thurwieserspitze sollten hier einen würdigen Abschluß finden. Wetterungunft und Führer- mangel veranlaßten unsere Touristen, zuerst eine leichtere Tour auf den Saß RtgariS führerlos zu entnehmen. In guter Gesellschaft fröhlicher Bergsteiger und Bergsteigerinnen wurde ein heiterer Abend auf der Regensburger Hütte im Cislesthal verbracht- am anderen Morgen, leidlich spät, brachen fie, wieder bei schlechtem Wetter, in Be- gleitung eines bedeutenden Bergsteigers nebst Gemahlin über edelweißgeschmückte Matten auf, um nach behaglichem Wandern van der MittagScharte aus den Einstieg in die Felsen zu suchen. Wie so oft zeigte fich auch hier gar bald, wie verschieden fich die Fähigkeiten manches Touristen am behaglichen T-sch und beim Klettern auch in leichten Felsen erweisen. In humoristischer Weise schilderte der Vortragende den weiteren Aufstieg, bei dem fein Seil eine wichtige Rolle bei der Beförderung unseres Ehepaares spielte. Die Neigung des Gemahls zum Sitzen an Stellen, wo das Gehen förderlicher gewesen wäre, verzögerte die sonst für Geübte durchaus nicht schwierige Tour bis zur späten Nachmittags- stunde, so daß Herr vr. Finger die als Nachtquartier aus- ersehene Langkofelhütte erst am späten Abend erreichte. Mit Führer Peseosta erstieg er am nächsten Morgen den nur Freunden des Klettersports zu empfehlenden Langkofel. Kreisung der Felsen machten die an fich schon nicht leichte Tour schwierig. Besonders interessirte die Schilderung des bekannten exponirten Bandes und die Erkletterung der völlig vereisten Rinne. Redner war 3?uge einer von in Berg- steigerkreisen bekannten Wiener Herren auSgeführten neuen Gratwanderung vom Langkofeleck zur Spitzt, unterhalb deren sich beide Partien mit fröhlichem Gruß vereinigten. Der Abstieg erforderte bei der vorgerückten Stunde wegen des an diesem Berge nicht seltenen Stein,chiags einige Vorficht. — Die beabsichtigte Ersteigung der Grohmannspitze sowie des kühnen Zahnkofels mußte leider wegen wieder ein- setzenden schlechten Wetters und völliger Kreisung der Felsen der elfteren unterbleiben. Von diesen Bergen hofft Redner ein ander Mal, wenn ihn das Wetter mehr begünstigt, er-
Citeratar unfc Kauft
— Söietibrra» Sein Leben, sein Werk, lein Ruhm. IvbUL«m»s«Yk:ift, zur Erinnerung an die 500jährige Geburt des Erfinders der Bucbdruckerkunst. für weitere Kreise dargestellt von Hofrath Alfred Börckel, Bibliothekar an der Mainzer Stadtbibliolhek. Verlag von Emil Roth in Gießen. Prachtwerk in zweifarbigem Druck, gr. Lex. Format mit Titelbild und zahlreichen Illustrationen in Original Leinen Prachtband Mk.4.50.
Eifrig rüstet man bereits in der Stadt Mainz zu einem Feste, an dem sich nicht bloß das gebildete Europa, sondern die ganze ctvilisirte Welt betheiligen wird. ES gilt in naher Zeit die 500- jährtge Geburt des Begründers der größten, für den Aufschwung der Eultur wie keine andere segensreich wirksame Erfindung, — Johann Gutenbergs — zu feiern. Was auch der Menschheit im Laufe der letzten Jahrhunderte an Erfindungen und Forschungen gelungen, der Buchdruck ist und bleibt doch die Pforte, durch welche diese ihren Einzug hallen in daS Verständniß der breiten Massen des Volkes, hier zum Sauerteig werdend, der alle Schichten durchdringt und die Völker stetig, wenn auch unmerkltch zu höheren Stufen der Eultur erhebt. Ein zweiter Prometheus, hat Gutenberg dem Himmel seine „göttliche Kunst" abgerungen, die als Lichtbringer die Bahnen der fortschreitenden Menschheit erhellet, das Gold fruchtbringender Gedanken bis in die entlegenste Hütte führt und es >um Gemeingut Aller werden läßt. In höchst gewandter feuriger Darstellung hat der Versaffer Gutenbergs Leben, sein Werk und seinen Ruhm zusammengefaßt und von dem genialen Ei sinder ein schar» umrisseneS Bild seiner menschlichen und künstlerischen Erscheinung geliefert, das auf keinen Gebildeten ohne tieferen Eindruck bleiben dürfte. Dieser Darstellung zur Seite treten noch zahlreiche Illustrationen, die uns zeigen, wie die hohe Kunst sich aus schwerfälligen Anfängen zu immer vorschreitender Vervollkommnung entwickelt, bis fie endlich zu ihrer gegenwärtigen Vollendung in Schönheit und Zierde aufgestiegen ist. , o m ,
Da das Werk zugleich die Bedeutung eines nationalen Gedenkbuches in Anspruch nehmen darf, so dürfte es jedem Gebildeten un serer Nation einen Lesestoff darbteten. der ihm hohe G nugtbuung gewähren und seinem künstlerischen Interesse in belehr, nder Weise entgegenkommen dürfte. Seine äußere und innere elegante Ausstattung, bei enorm billigem Preise lassen eS vorzugsweise geeignet erscheinen zu einem werlhvollen Wetbnachtsgeschenke.
Schrffsnachrichteir»
Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Line' in Ant werpen ist laut Telegramm am 16. December wohlbehalten tn New-York angekommen.
all etnc loctaie Krönung unv tu. m.» ■««••••
höherer Entwickelung ausgerüsteter Sprach- und Eulturschatz sich vorfindet. Es werde nicht viele Seltsamkeiten im Denken der Natu - Völker geben, die, durch Ablösung gemildertl oder auch in °°Det heit erhalten, nicht noch in unserem Volksglauben btS hinauf zu tausend unklaren Schlüffen und Handlungen der gebllbeten Klassen, namentlich der der conventionellen anbetenden Frauenwelt auf d Deutlichste nachzuweisen wäre. „Die Wildheit wie sie w Mch ist steckt uns noch tief Im Hirn und Herzen und dünkt unS vielfach ein werlhvoller bl. d.r Wttdm M 'm Dm» »n.« «
werde.
•*k. WeihnachlL Oratorium. In würdiger und stimmungsvoller Weife hat die gestrige Aufführung deS H e r z o g e n b e r g. scheu WeihnachtS-Oratoriums durch den evangelischen Kirchengesangverein die liebliche Weihnachtszeit cingeleitet. Wir wollen nicht wiederholen, waS wir anläßlich der erstmaligen Aufführung dieses hochpoetischen Tonwerkes zu Beginn deS Jahres ausgeführt haben. Es bewährte auch diesmal seine Anziehungskraft, denn es war eine stattliche Gemeinde, die sich in der Ttadtkirche gesammelt hatte, um fich dem Zauber der Weihnachtsklänge hinzugeden, die unS dies Werk in die Seele singt. Und es bewährte dasselbe auch diesmal | seine Kraft. Denn, tote eß uns schien, nahm eß die Zuhörer ; in Andacht gefangen und hielt sie darin bis zum Schluß fest, i Die Perlen, die fich im Oratorium außnahmen wie die Lichter des im Hintergrund ausgestellten ChristbaumS im Tannen- gezweig, bildeten die köstlichen, alten WeihnachtSmelodien. Don besonders schöner Wirkung war diesmal „ES ist ein' Ros' entsprungen" und der Kinderchor „Kommt, laßt uns Christum ehren." Die Knaben waren mit lobenswerther Sicherheit und munterer Frische zur Stelle, und bei dem wundersam zarten ,,Es ist ein' Ros'" schlangen sich Sopran und Alt weich und rein wie ein duftiger Reigen ineinander. Ueberhanpt Ihat der Chor sein Bestes und dasselbe ist von den Solisten und Solistinnen zu rühmen. Die weiblichen Solopartien lagen in den Händen bewährter einheimischer Kräfte und VereinSmitglieder, an deren Vortrag uns die jeble Schlichtheit, welche dieses Oratorium unbedingt fordert, besonders gefiel. Auch unter den männlichen Solisten begegneten wir einem geschätzten Vereinsmitglied, deffen metallreiche Stimme nnß längst sympathisch ist und dem prächtigen Hirtenlied „Als ich bei meinen Schafen wacht'" zu statten kam. Die von Auswärts berufenen Gäste, Herren Hör- mann und Leuchter aus Frankfurt und Herrn Waßmuth aus Hanau brauchen wir nicht zu rühmen. Sie find unseren Musikfreunden schon lange bekannt und fügten ihren Gesang bem Ganzen würdig und geschmackvoll ein. Die Harmonium- begleitung hatte Herr Seminarlehrer Gatzert aus Fried- berg übernommen. Jak das begleitende Orchester theilten sich verehrte künstlerische Dilettanten und Mitglieder der Krauße- schen Capelle. DaS Ganze umschloß daS Orgelspiel (Herr Trautmann) und Gemeinde-Choral. Sie haben sich Alle auch diesmal den herzlichen Dank deS Vereins verdient. Herr Gör lach hielt daS Ganze in sicherer Hand und darf auf die Aufführung mit berechtigter Genugthuung zurück- bl'cken. Wer die Schwierigkeiten, die fich solch' einer Aufführung, ganz abgesehen von der Musik selbst, entgegenstellen, kennt, kann am besten die Leistung würdigen und vermag eß nicht, eingehende Kritik zu üben. Wir freuen unS, daß daS Werk am zweiten Weihnachts-Feiertag der Gemeinde noch einmal geboten wird.
•• Musikalisches anl Gießen. Der „Franks. Ztg. wird unlerm 17. ds. geschrieben: Seit Jahren und besonders fett dem Tode deS MusikdirectorS Felchner hatte fich im Musik« leben von Gießen eine lähmende Stagnation fühlbar gemacht. Bielen unerfüllten Zuständen Hut nun endlich bte Berufung fangnifc bestraft, wurde.
von 1OOO der ErwerbSthätigen (gegen 21) Mitglieder, vvt7' den Arbeitern 22 (gegen 14), von selbstständigen Kaufleuten 31 (gegen 15), den unselbstständigen 22 (gegen 14)^. den liberalen Berufsarten 22 (gegen 19).
♦♦ In Amerika verstorbene Heffen. Brookfield, O., Georg Jacob, 59 Jahre a'.t, auS Heffen Darmstadt. — NashVille, Jll., Elisabeths Reither, geb. Hortlmari, 28 Jahre alt, auS Offenbach. — Roßville, Md., El" sabeth Becker, geb. Heller, 72Jahre alt, auS Heffen Darmstadt. — Detroit, Mich., Charles Pauli, 62 Jahre alt, aaß Offenbach. — Chicago, Jll., John M. Faulhaber, 54 Jahre alt, aus Armsheim. — Neu«Dundee, Ont., Wittwe Elisabetha Müller, 85 Jahre alt, auß Zell. — Rapids, N A., Conrad Stumpf, 63 Jahre alt, auß- Kirtorf. — Cleveland, O., Jchn A. Maul, 77 Jahre alt, auS Heffen-Darmstadt.— Newyork, John Bremmer aus Hessen Darmstadt. Toledo, O., Louis Hassen- dahl, 92 Jahre alt, auß Pfungstadt.
rinwevfitäts - Nachrichten.
Marburg, 18. December. Gestern itt hier der betübmh
GeschichtSprosessor RandS im Alter von 38 Jahren Sefiordeu.
München. 18. Decemder. Der frühere Profesior Anatomie in Erlangen Dr. o. Gerlach ist gestern in Müncheo gestorben. . '
A«»r«S <m» öc* Staitfcceamtwegiftw
der Stadt Siehe».
Nataa^era. .
December' 14. H-tn-tch El.
«In Ä 6.1-
Schl-fins-r 6ktielbft. __
Drcember- 12 Submla " "aTäkbXr d»ht-r. m« S^artw Bien®«WMI. M°-ltz Ludwig B-«d.
Greifswald, mit Minna Schmtot hier selbst.
December: 9 Dem Duchd^^»-- M«tlu Müll«
9. Dem Lacktrer Phil'pp Horn eine Tochter. 9. 0
zählen zu können.
*♦ Im Panorama kommt von (Sonntag ab eine historische Serie, welche einen starken Besuch aufweisen wird, zur Ansicht und zwar zum ersten Mal die Belagerung von Paris. Wir sehen die bombarbirten Schlösser, Häuser, Verschanzungen u. s. w. in prachtvollen Naturaufnahmen.
♦* Verhaftung wegen Meineid und Anstiftung zu diesem Verbrechen vor der Strafkammer. Gestern Vormittag wurde gegen Hofmann und Genoffen von Ober-Seemen in fünfstündiger Sitzung vor der Strafkammer wegen Mißhandlung und Körperverletzung auS § 223 a des R.'St.-G. verhandelt. Der Mitangeklagte Hofmann, der mir vier Monaten Ge- t nun endlich dl-Berufung I iangmg fowie b«Istn En'lastunggzengen
MM-WZWWMMML- -MMUMWUZMU mann sich zum ^sten Ma 8 . ~ J . eine bon außen ein Schlag ober Tritt versetzt worden, in । tstanüpunn oagin, oaB t« U.UV-'".ULUiementen
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«eiste-haft g-fp'-lt-n d)tn E-moll-Sencen» tonnte 25 SMlftoa .0«^ t. ^et « , * blc nld)t aa£ln
m°0 mit -dfolut-- S ch-rh-it die h--°°rr°g°nden. H- XflVoS bl- ins Poradefeld mltmach.e, fchosten Trautmanns als Dtlig-nt feststlllen. Zum ersten l den Ma ny aax^ Diese Gaur lebt noch.
Male tonnte man beim Streichquartett de« OrchefterS eine I n m jQit,tt|e H^ernann-Schüttler, beadfichtigte wohlthuende Uebettimtimmung in der SBogenfü^tung h W-lbnachtei! au einem Braten herzurechten (die gute Frau
zeigten eine Correctheit und Decenz,. d e g z fn-^ector schloffen, der Gans daS Gnadenbrot zu geben zum Andenken Das Publikum bereitete dem neuen UniverfitätS-Mufikdirector wwp ^Wn RatfeY Wilhelm I.
einen sehr herzlichen Empfang. y. .. *• Uebet die Fortschritte deS GenosieufchaftSwesenS in
•* SisCoucert. Saß für morgen £ V- Dentschlaud stellt Dr Hirschberg in den „Blättern für Ge-
nommene Milträrconcert findet der ungünstig n ng | AffenschaftSwesen" auf Grund der Berufszählung von 1895
Untersuchungen an. Dabei kommt er zu dem Ergebniß, daß auf 1000 Erwerbsfähige tm Deutschen Reiche jetzt 62 Mit- glieder von Creditvereinen entfallen, gegen 37 vor 13 Jahren (zur Zeit der damaligen Berufszählung) und daß die Mitglieder der Consumvereine jetzt 22 auf 1000 ErwerbSthatige betragt, gegen 11 vor 13 Jahren. Bon 1000 selbstständigen L-mdwirthen gehören etwa 300 dm Borschußvereinen an, gegen 154 vor 13 Jahren, von 1000 Handwerkern 131 (gegen 74), von 1000 selbstständigen Kaufleuten 141 (gegen 90) und von 1000 Aerzten Lehrern, Künstlern, Schrift- stellern und höheren Beamten 41 (gegen 91)_ Bei den Con- sumvereinen find von Handwerkern *nb Fabrikanten du


