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r öom S. Octbk. 1896. Helheim, Homberger, ntsche Handels« t ihre diesseitigen tgsacher Anregungen t btt Mehrzahl -er belgischen Finanz« ngen vom LuSlanbe nde nicht M Äd- en an den Absender bezog stch aus Ten« birt, von der Bahn« dann — mit den zur Abnahme an« Gemäß besonderer
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zu Leunep an den Herrn HanvelSminister, betr. die Zollbehandlung der Retourwaaren, schließt fich die Kammer nicht an, da fie die Eingabe für aussichtslos hält. — Dom König!. Rumänischen General -Consul tu Frankfurt a. M. wird mitgetheilt, daß in den Transporttarifen der Rumänischen Eisenbahnen für unrichtige oder ungenaue Declaration von Maaren, welche durch die rumänischen Eisenbahnen befördert werden sollen, hohe Geldstrafen angedroht sind. Die Interessenten werden deshalb darauf aufmerksam gemacht, daß die Declarationen über Maaren, welche in Rumänien eiugeführt werden sollen, sehr detaillirt und bis ins Kleinste specificirt werden müsien. — An folgenden Orten wurden RetchSbanknebenstellen eröffnet: Ami. October zu Hadersleben, abhängig von der Reichsbankstelle tu Flensburg, am 7. October zu Demmin, abhängig von Stralsund und am 15. October zu Rendsburg, abhängig von der ReichSbankftelle in Kiel. — Das Verzeichniß der Kammer über schwindelhafte Firmen im Ausland hat einige Erweiterungen für Japan, Ntederländisch-Jndien unb Transvaal erfahren.
** Das Gießener Univerfitätstaschenbuch für das Wintersemester 1896/97, herauSgegeben von Frees u. Tascho, UniversitätS Buchhandlung hier, ist erschienen. Das Buch, das von den Interessenten gratis in Empfang genommen werden kann und in seinen vorhergehenden Auflagen stets einer günstigen Aufnahme stch erfreute, ist im Vergleich zur vorigen Auflage bedeutend erweitert und sonach in hohem Maße geeignet, über die einschlägigen Verhältniffe der Universität, wie der Stadt präciS Auskunft zu geben. Ein Jnseraten-Anhang, sowie ein großes Verzeichniß empfehlens« werther Bücher vervollständigen das mit dem Bilde Seiner Magnificenz des derzeitigen Rectors Geh. Kirchenraths Pro- feffor Dr. B. Stade geschmückte Merkchen.
**H. Stadttheater. Ein gutes Recept gegen die Melancholie eines trüben, regnerischen Sonntagwetters ist der Besuch des Theaters, namentlich wenn ein so echtcS Sonntagsstück wie die Poffe „SchützenltSl" zur Aufführung kommt. Das Stück bietet eine lose aufgebaute Handlung, in welcher im Mittelpunkt die von dem Berliner Rentier Stöpsel in München früher kennen gelernte, von ihm eingrladene und nun mit ihrer Muhme Staudigl zu Besuch kommende „Schützenlisl" steht. Stöpsel ist in die naturfrische LiSl verliebt und will sie heirathen, erleidet aber eine Niederlage durch deren Schatz, den Stutzenfranzl, der durch Zufall gleichfalls von Stöpsel zu einer Schützenfesttvität eingeladen und diese als echter Gemsenjäger verherrlichen sollte. Weitere wirkungsvolle Zugaben sind: ein Quiproquo von Verwechslungen, komische Figuren, gute und schlechte Witz?, bübsche GesangSetnlagen in Abwechselung mit imitirten Schnadahüpfln und zum Schluß einige obligate Verlobungen. — Die Darstellung war eine vorzügliche, so daß das beinahe ausverkaufte Haus zu wahren Lachsalven angeregt wurde und jedem Actschluß Beifallsstürme folgten. Die Vertreterin der Titelrolle, Frl. Dell mar, bot eine fesche „Schützenlisl^. Durch ihr flottes, lebhaftes Spiel, ihren recht ansprechenden Gesang war fie das belebende Element des Abends. Mit etwas derber Komik, wie es die Rolle verlangt, personificirte Hrrr Director Helm den Rentier Stöpsel. Sein Spiel war einfach zum Todtlachen. Jbm ebenbürtig war Herr Kunert als „Putzte". Der hochbegabte Künstler, der in der Wiedergabe tragischer Effecte volle Anerkennung gefunden, erregte nunmehr Bewunderung durch die überaus wirksame Komik, mit welcher er dies Factotum ausftattete. Frau Helm als „Wittwe Murmel" sowie Frl. Egger und Frl. Leno als deren Töchter waren in der Wiedergabe ihrer Parthien recht glücklich, namentlich gefiel Frl. Leno als „Hedwig" durch ihr munteres, ungezwungenes Spiel. Eine der wirkungsvollsten Figuren war der „Püsemanu" des Herrn Schalter, sowie die ä la Geschwister Barrtson costümtrteu Töchter Püsemanns. Herr Petckner bot als Felix Brause einen Reisenden, wie man ihn sich nicht besser wünschen konnte. In der Wiedergabe solcher ihm gut liegender Rollen kann er stets des Erfolges sicher sein. Von den übrigen Darstellern zeichneten sich noch Frau Kruse al« „Muhme Staudigl", sowie die Herren Fritzschler, Goldbach und Ebers aus. Herr Capellmeister Kruse entledigte fich seiner Aufgabe mit Geschick, desgleichen mögen die guten Leistungen der Regimentöcapelle nicht unerwähnt bleiben.
** Stadttheater. Wir wollen nicht unterlaßen, unsere Leser darauf aufmerksam zu machen, daß daö längst mit Spannung erwartete neue Lustspiel von Oscar Blumenthal „Gräfin Fritzi" morgen in Scene geht.
•• Coucert. Wie aus dem Jnseratentheile ersichtlich, st idet nächsten Mittwoch, den 21. d. MtS., im Stein'schen Saalbau daS Concert zum Besten hilfsbedürftiger Musiker des deutschen Heeres und der Marine, gegeben von unserer Regimentsmusik und den hier eingezogenen Lehrern,
statt. Wir lassen daS Programm hier folgen: I. Th eil. 1. In Treue fest zum Zollernhause! Festmarsch von MachtS. 2. Ouvertüre z. Athalia (Mendelssohn). 3. Zwei Männerchöre : a) Liederfrethett (Marschner), b) Unterm Lindenbaum (Sturm), 4 Vorspiel zu Hansel und Grethel (Humperdink). II. Th eil. 5. Siebentes Conzert f. d. Violine (de Beriot), 6. Zwei Männer Quartette : a) Wiegenlied (Brahms), b) Lehnmanns Abschied (Humperdtnk), 7. Espana-Walzer (Waldteufel), 8. Barbarossa, Chor mit Orchester (Jakobs). III. Th eil. 9. Zwei Männerchöre: a) Im Hinterland (Krauße), b) Waldmorgen (Köllner), 10. Der LiebeStraum, Fantasie f. Piston (Hoch), 11. Ein Mann, ein Wort!, Männer- chor (Marschner), 12. Fantasie a. d. Oper „Tannhäuser" (Wagner). Der stattliche Männerchor (120 Mavn an der Zahl), lauter Leute im angehenden ManneSalter mit den jugendlich frischen Stimmen, dazu Lehrer, welche alle musikalische Bildung besitzen, dürfte dem Coneert eine besondere Anziehungskraft verleihen, umsomehr, als eS wohl zu den Seltenheiten gehört, einen Männerchor in so gleichmäßig jugendlichen Altersstufen zusammengesetzt zu wissen, wie es eben nur bet den Jüngern des Mars der Fall sein kann. Herr Muflkdirector Krauße führt uns dazu als Orchester- fachen Perlen aus seinem Repertotr vor und so wünschen wir dem guten Zwecke auch einen guten Erfolg.
** Religiöse Vortrage. Wie wir hören, wird Herr Dr. Johannes Müller«Leipzig, der durch seine Vorlesungen zu Anfang dieses Jahres begeistertes Interesse in weiten Kreisen gefunden hat, in nächster Zeit wiederum einen CykluS von Vorträgen in unserer Stadt abhalten. Sie finden wieder Freitags, Abends 8 Uhr, diesmal in Steins Garten statt und beginnen bereits in dieser Woche, am 23. October. Dr. Müllers Vorträge find ein ganz eigenartiges Unternehmen, fie lassen sich noch am ersten mit den dort so beliebten Confirmus in Paris vergleichen. Es find keine Lehrkurse und keine Partetreden, die Kenntnisse oder Ueberzeugungeu verbreiten wollen, sondern freie Erörterungen actueller Fragen des geistigen Lebens, die das eigene Nachdenken anrcgen wollen. Sie wenden stch also an die denkenden Menschen aller Stände, an die wahrhaft Gebildeten. Allerdings ist das freie, nicht berufsmäßige Denken und Nachdenken, der Sinn für die Probleme des Geistes, das Interesse an Klarheit und Sicherheit der Weltanschauung in unserer Zeit sehr zurückgegangen. Aber deshalb sind eben die Vorträge Dr. Müllers ein Culturunternehmen ersten Ranges, auf das wir nicht genug aufmerksam machen können.
** Caf6 Ebel, Neubau. Am verflossenen Samstag fand die Einweihung des Neubaues der Frau Carl Balzer Wtwe. (Cafs Ebel) fiait. Der stattliche, schmucke Bau enthält in seinem unteren Stockwerk das sehr elegant und behaglich auSgestattete Heim der Studentenverbindung „Adelphia" und im oberen Stock einen größeren und einen kleinen Saal, die durch äußerst practische Klappthürvorrichtungen in einen großen Raum umgewandelt werden können, sowie eine prächtige Glasveranda. Circa 70 Stammgäste und Freunde des Hauses hatten fich zu einem kleinen Festessen eingefunden, bei dem sich Dank der vortrefflichen Verpflegung bald eine sehr ge- müthliche Stimmung entwickelte. Herr Archttect M e y e r gab ein kurzes Bild der Vorgeschichte und Ausführung des Baues und schloß mit einem Hoch auf die Besitzerin, Frau Carl Balzer Wtwe., worauf Herr Brauereibefitzer Bichl er in warmen, anerkennenden Worten der Leiter des Baues und sämmtlicher dabei betheiligter Bauhandwerker gedachte, und Herr Bergen, Director dcs städtischen GaS- und Wasserwerks, die allbewährte Anziehungskraft des „(Safe Ebel" auf sämmt« liche Kreise der Einwohnerschaft und der Umgegend prieS. Wünschen wir dem beliebten Gasthaus, welches sich, nebenbei bemerkt, jetzt seit gerade 20 Jahren im Befitze der Familie Balzer befindet, ein ferneres Blühen und Gedeihen.
* Von der Berliner Gewerbe-Ausstellung. Einige st a t i st i s ch e Angaben über die am 15. October beendigte Ausstellung werden einem Berliner Localblatte gemacht. Wir geben diese Zahlen, die auf Vollständigkeit erfichtlich keinen Anspruch machen können, im Nachfolgenden wieder: Die Haupt-Ausstellung selbst wurde besucht von etwa 3 500000 zahlenden Besuchern. Da die Ausstellung während 168 Tagen geöffnet war, ergibt das eiren Durchschnittsbesuch von etwa 20800 Per« fönen täglich. Dir SpecialauSstellung Kairo hatte 2000000, Alt-Berlin 1790000 Besucher auszuweisen. Die electrische Rundbahn von Grbrüder Naglo ist von 2500000 Personen benutzt worden- zu ihrer Beförderung wurden rund 40000 Züge zu einem, zwei und mitunter auch drei Wagen abgelaffen. Die Stufenbahn hat b-i 141 Betriebstagen zu zehn Stunden 960000 Bill ts verausgabt. Die Marineschauspiele veranstalteten vor 1600000 Besuchern circa 850 Vorstellungen-
daS Kaiserschiff wies 800000 Gäste auf, vor denen der Taucher 2500 mal in Thätigkeit getreten ist. In der SanitätSwache der Ausstellung find 2943 Erkrankungsfälle aller Art zur Behandlung gekommen. Erwähnt sei noch, daß die Zahl der in den Aschinger'schen Stehbierhallen ver« kauften Würstchen sich auf eine halbe Million beläuft- A. Hefter hat in der Ausstellung etwa 100000 Pfund Fletsch zu Wurst verarbeitet, was einem Material von 180 Rindern, 800 Schw'inen oder 1200 Kälbern entspricht. Als Bei- kost find 7000 Brode und 70 Gentner Mostrich verbraucht worden. Die Wurst ist in die Därme von 14000 Hammeln gefaßt worden, die, da die Därme eines Hammels 20 Meter lang find, an einander genäht die stattliche Länge von 280 Kilometer ergeben würde.
* Der größte Soldat der deutschen Armee dürfte zur Zeit neben dem Major v. PlÜSkow ein Rekrut sein, der als Freiwilliger beim Regiment der Gardes du CorpS eingetreten ist und die Größe von 2 Meter 3 Ctm. hat.
• Die Ausstellung für Kuustgewerbe und Eleetrolechuik in Stuttgart, die am 5. b. M. geschloffen wurde, hat ein finanzielles Ergebniß gehabt, um das fie andere Ausstellungen dieses Jahr beneiden werden. Man schätzt den Ueberschuß vorläufig auf etwa Mark 300,000. Dagegen ist vom deutschen Sängerfest noch ein Fehlbetrag von Mark 20,000 zu begleichen.
* Der aus dem Elsaß stammende Menonit Prahler weigerte sich bekanntlich wahrend seiner Dienstzeit bei der Garde in Berlin beharrlich, die Waffen zu berühren. Zwei Jahre find jetzt verflossen, seit der Mann zum Militär einberufen wurde, und während dieser Zeit hat er seiner Weigerung wegen drei Festungsstrafen verbüßt, zuletzt eine von sechs Monaten mit erschwerter Einzelhaft. Jetzt find die mit ihm Ausgehobenen wieder in die Hetmaih zurück- gekehrt, er aber muß, wie aus Mülhausen gemeldet wird, noch ein Jahr in Spandau abfitzen. In der festen lieber» zeugung, recht zu handeln, hat er alle Strafen still und ruhig ertragen und sich auch sonst willig gezeigt, nur die Waffen wollte er aus religiösen Scrupeln nicht ergreifen.
* Ein kluger Jüngling. Einen Vorschlag zur Güte macht ein Student in Neapel, einer von jenen, denen das Studiren Nebensache ist. Er will, daß anläßlich der Feier der Vermählung des Prinzen von Neapel sämmtliche Studenten, die bei den letzten Juliprüfungen durchgefallen sind, ohne neue Prüfung zu Aerzten, Anwälten u. s. w. ernannt werden. — Kein übler Gedanke!
* Im Elysee ist eine Krisis ausgebrochen. Der Oberkoch des Herrn Fanre ist von seinem Posten zurückgetreten, weil das große Effen beim Präsidenten in einer Pariser Wirthschaft hergestellt und nicht ihm anvertraut war.
• Ein Zukunftsbild. Weiblicher Examinator: „Herr Candidat, entweder Sie heirathen mich — ober ich lasse Sie durchfallen!"
* Kleiner Wink. Er: „Merkst Du nicht auch, lieber Schatz, wie in einer jungen Ehe die Stunden so schnell verfliegen?" — Sie: „Aber, liebes Männchen, wie sollte ich daS wirklich merken können, ich habe ja noch keine Uhr!"
* Eine feine Sorte. A.: „Wie sind Sie denn bloß durch die Menschenmenge hindurchgekommen? Ich mußte eine halbe Stunde warten!" — B.: „Ich habe die Cigarre geraucht, die Sie mir gestern verehrt haben, da wich mir jeder aus!"
* Nachtgedanken. Am Nordpol dauern die Nächt' sechs Monate? Da möcht' i Nachtwächter sein, da kann m'r 'sich amal ordentlich auöschlafen!
Literatur uud Auust»
— ,»Ho«eWori*, Lahr 1. v. Jllustrirte Svortzeitschrift für.das gesummte Radfahrwesen, pro Quartal Mk. 1.50 bei jeder Postanstalt. — Inhalt der Nr. 33 (32 Seiten stark): Zur Verwendung des Fahrrads in der Jugendbtldung. — Die Montechi und Capuletti des Nads.- — Flieger und Stayer (Schluß). — Ein radelndes Volk. — Ausland. — Radlerwinke (Schluß). — Unser neuer Titel. — Sportliches auS Roubaix. — Die Radwettfahren des „Petit-Marscillais". — Mode. — Welcher ist der Beneidens- wertheste? (drei Illustrationen). — Pariser Briefe. — Chronik. — Rennberichte. — Sports-Kladderadatsch. — Eine ganz neue Sports- Verbindung. — Handel und Industrie.
AirchlicheAnzeigen der evang.Gesnernde.
Bibelstunde am Montag, den 19. October, Abends 8 Uhr, im Confirmandensaal der Johanneskirche. 2. PetruSbrief Kap. 1. Die von Gott reich Gesegneten sollen fich nach Gottes Willen halten. Pfarrer Dr. Naumann.
Verkehr, Land- und VoLkswiethschaft«.
Grstuberg, 17. October. Fruchtpreise. Weizen JL 15,32, Korn vA 15,00, Gerste 12,02, Hafer X 12,12, Erbsen 00,00, Linsen A 00,00, Wicken A 00,00, Lein X- 00,00, Kartoffeln 0,00, Samen 00,00.
Mer Har- unb Credit-Actien-Gksellslhalt in M.
Rechnungsabschluß für das Jahr 1895.
Activa. vtt H
An Kassen-Conto . . 25546 51 „ Debitoren-Conto. . 417498 94 „ Kaufschillings-Conto. 51767 70 „ Werthpapieren Conto 41228 30
Passiva. je H
Per Kreditoren Conto . 470540 52 „ Zinsen-Conto . . 454 55
„ Dividenden-Conto . 168 —
„ Actien-Kapital-Co, to 23600 —
„ Ueberschuß-Conto . 41278 38
536011 45
Die Gesellschaft besitzt außerdem 328 Mk. 69 Psg.
An Dividenden werden 8 Prozent unbezahlt.
536041 45
an Mobilien einen Werth von
per Actie an die Actionäre baar 9265
Lich, den 19. October 1896.
Der Vorsitzende:
Vogt.
Der Rechner:
Dörmer.
Der Controleur:
Schäfer.
ehördlicheAnzeigen
Aufgebot.
Der im Jahre 1803 geborene, mit unbekanntem Aufenthalt abwesende Sohn des zu Butzbach verstorbenen Fruchtmessers Hahn — Louis Hahn — wird, im Falle Todes seine Erben, auf Antrag des Curators, Großh. Bürgermeisters Joutz zu Butzbach, aufgefordert, Ansprüche an das seither dahier für ihn curatorisch verwaltete, etwa 132 Mark betragende Vermögen spätestens im Aufgebotstermin
Mittwoch, 6. Januar 1897,
Vormittags 9 Uhr,
bei unterzeichnetem Gericht anzumelden, als sonst Louis Hahn für tobt erklärt, seine etwaigen Erben mit Ansprüchen an das Vermögen ausgeschlossen und solches Großh. Hess. Fiscus als herrenloses Gut überwiesen werden würde.
Butzbach, den 15. October 1896. Großherzogliches Amtsgericht.
Engel. 9258
Mittwoch den 21 Mbr. l.I.,
Nachmittags 2 Uhr,
werden hn vieker'schen Saale — Neustadt 55 — versteigert:
Sophas, Commoden, Kleiderschränke, Tische, Spiegel, Bilder, 1 Verticow, 1 vollst. Beit, 1 Nähmaschine, 1 Cassa- schrank, 1 Partie Glas- und Por- zellanwaaren, 1 Partie Wollengarn, 3 Wagen, 1 Sommerwagen, 1 Pia- nino u. v. a.
9269 «eitzler, Gerichtsvollzieher.
Mittwoch den 2. Derembrr,
Nachmittags 3 Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der Wilhelm RiSmamt Wittwe in Gießen gehörige ideelle Hälfte an nachbezeichneter Hofraithe:
Flur 1 Nr. 1108 — 69 qm bei der Kirche öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 20. October 1896. Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A: Bogt. 9260
Samstag den 31. Moder,
Nachmittags 2 Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Karl Ludwig Leib und der Marie Leib in Gi ßen gehörige Hofraithe: Flur 1 Nr. 1093 — 203 qm hinter dem Burggraben
öffentlich meistbietend versteigert werde«. Gießen, den 17. Oktober 1896.
Großh. OrtSgericht Gießen.
3- »ogt.
9269


