Ausgabe 
20.6.1896 Erstes Blatt
 
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Sitzung der Stadtveror-noten

am 18. Juni 1896.

Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Bei­geordneten Georgi und Wolff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Ärück, Emmeliu-, Faber, Flett, Grünewald, Dr. Gaffky,vr.Gotfleisch, Habenicht, Haubach, Helfrich, Heyltgen- ftaedt, Heichelheim, Homberger, Jughardt, Keller, Kirch, Loos, Löber, Orbtg, Petri, Scheel, Schiele, Schwall, Dr. Schäfer, Dr. Thaer, Vogt und WalleufellS.

Ueber den Zustand deS vom Wtodhof nach der Hardt bezw. dem Gleiberg führenden Weges find Beschwerden eingegangen, deren Abstellnvg eine Verbesserung fraglichen Weges erheischen. ES werden von den ursprünglich auf 1300 Mk. veranschlagten Kosten 540 Mk. für Anlage einer BöschungSbefestiguugsmauer abgestrtchen, die übrigen 760 Mk. unter Gutheißung der beabfichttgteu Verbefferungen bewilligt.

Um der planlosen Baggerung von KieS aus der Lahn, die eine nachtheiltge Uferabbröckelung zur Folge hat, für die Zukunft zu steuern und Normen für die fernere KteSentnahme zu gewinnen, beschließt die Versammlung Vor­nahme von Vermeffungen deS zwischen Wteseckmündung auf* wärtS und der Gemarkungsgrenze liegenden ThetlS der Lahn, sowie eine hydrographische Aufnahme derselben zu veraolaffen. Die Kosten hierfür, wie für Markirung der Längen- und Querprofile, Festsetzung und Erneuerung der Controlzeichen werden 1500 Mk. betragen, und in den Voranschlag für 1896/97 eingestellt sowie zur Deckung dieser Kosten eine ent­sprechende, von den jeweiligen Baggerei-Unternehmern zu entrichtende Abgabe per Cbm. gebaggerten KteseS in Aussicht gestellt.

Die Versammlung trat hierauf in die Berathung des 3. Punktes, betr. Errichtung eines öffentlichen Lagerhauses bezw. Lagerplätzen und Anlage eines Viehmarktes mit Diehhof. Nach dem von Herrn Oberbürgermeister Gnauth erstatteten Referat war bereits, wie auch aus Veröffentlichungen in der Preffe er­innerlich, die Frage wegen Errichtung von Lagerplätzen und Lagerhäusern in der Nähe des GüterbahnhofeS durch die Großh. Handelskammer hier angeregt worden in einer längeren, eingehend motivirten und mit Ziffern belegten Eingabe an die Stadtverordnetcn-Versammlung - die Handelskammer ließ ein vorläufiges Project ausarbeiten, wendete sich auch an die Eisenbahndtrection mit der Frage, ob diese vielleicht selbst gesonnen sei, die allgemein als nothwendig erkannten Lager­häuser zu errichten. Die in Folge der Eingabe Großh. Handelskammer gebildete Specialcommisfion der Stadt- verordneten-Versammlung beschloß darauf zu erklären, daß ihr die gebotene Garantie nicht auSreiche, es deshalb nöthig fei. Näheres durch die Handelskammer feststellen zu lassen,- in einer von letzterer berufenen öffentlichen Versammlung am 1. Februar 1892 wurde festgestellt, daß für 11000 Mk. Lagerplätze gezeichnet worden waren und somit daS auf 167000 Mk. veranschlagte Unternehmen sich rentireu würde. In einer darauf folgenden Stadtverordneten-Versammlung wurde beschloffen, demProjectdurch Gestellung vonGeländeznr verwirk» lichungzu verhelfen, fallsdieHandelSkammerdenNachweisbringt, daß eine etwa zu gründende Lagerhausgesellschaft für die Baukosten aufkommr. Es wurden damals indessen nur ca. 38,000 Mk. gezeichnet, während die Bauten allein, nach einemProject deSRegierungsbaumeisters Backofen 90,000Mk. kosten würden. AIS Begleiterscheinung dieses Handelskammer» antragS trat später der Wunsch deS Landwirthschaftlichen ProvinzialvereinS auf Errichtung von Getreidespeichern hervor, jedoch unterblieben weitere Schritte mit Rücksicht auf daS inzwischen in Angriff genommene Bahnhofumbauproject- die Stadtverordneten-Versammlung beschloß angesichts dieser Thatsacke, die Sache vorläufig auf sich beruhen zu lasten, bis ein endgültiges Project und die Betheiligung der Jnte- restenten an besten Ausführung gesichert feien. In die somit unerledigte Frage der Errichtung von Lagerhäusern siel später daS neue Project wegen Errichtung eines ViehhofeS. In einer an die Stadtverordneten Versammlung gerichteten Ein­gabe einer Anzahl Viehhändler wurde auf die fortgesetzten Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten hingewiesen, welche der bisherige Viehmarktplatz dem Handelsverkehr biete, wie der lästige Transport des Viehes durch die Stadt, Er­schwerung der thierärztlichen Untersuchung u. s. w. - die Petenten baten schließlich, die Errichtung eines Viehmarktes in der Nähe des neuen GüterbahnhofeS, weil dort am ge­eignetsten, in Erwägung zu ziehen. Die zunächst mit der Angelegenheit betraute Marktcommisfion hatte beantragt, die Erweiterung des Viehhofs zu verschieben bis zur Erledigung der Frage, wie sich der projectirte Bahnhofumbau gestalten würde. Nach Wiederaufnahme der Arbeiten zur Erweiterung deS GüterbahnhofeS im Juni 1894 schen der Stadtverord- neteo-Versammlung der Augenblick gekommen, der BiehhofS- frage wieder näher zu treten, und wurde darauf hin ein Project ausgearbeitet, nach welchem in weitsichtiger Form für die Zukunft die Anlage von Lagerplätzen verwirklicht werden soll. Mit diesem Project ist wegen der Möglichkeit einer ausreichenden Schienenverbindung die Anlage eines ViehmarktplatzeS ins Auge gefaßt, es enthält Angaben über die Erwerbung des zwischen der Bahn, dem Wetzlarer Weg und der Lahn liegenden, für gedachte Zwecke ins Auge ge­süßten Gelände-, über die Anlage von Straßen, Geleisen usw. Dem Project liegt der Gedanke einer nach tinb nach erfolgenden Erweiterung der Btehhofanlagen zu Grunde, er gibt die Möglichkeit zur Errichtung von 19 Einzelgebäuden- dem Virhhof würden sich anschließen Lagerhäuser und Lager­plätze, welche ebenfalls nach Bedürfniß vermehrt bezw. ver­größert werden könnten. Neben ausreichenden Stallgebäuden für mehrere hundert Stück Vieh sind Gebäude für die Ver­waltung, ärztliche Untersuchung, Krankenställe u. s. w. vor­gesehen. Die Eisenbahndtrection zu Frankfurt, welcher daß Project mitgetheilt worden, hat daran nichts zu beanstanden gefunden und sich mit dem event. erforderlich werdenden Eintausch von Gelände einverstanden erklärt. WaS die Roth« Wendigkeit zur Anlage eines Viehhofe- betrifft, so führte

Herr Oberbürgermeister Gnauth weiter aus, daß der Rück- | gang der Gießener Biehmarkte in den letzten Jahren mit bedingt sei durch deren Beschränkung in Folge der Maul-und Klauen­seuche- die wiederholt erlaffenen Verbote von Viehmärkten angesichts deS Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche, die einen Rückgang deS Auftriebs von 20,000 Stück im Jahre 1894/95 auf 12,000 Stück im Jahre 1895/96 zur Folge hatten, rechtfertigten das Verlangen nach einer befferen Controle, und diese werde ermöglicht durch Concentration deS ViehhaudelS auf dem Viehmarkt. Eine weitere greif­bare Gestalt gewann die Frage der Verlegung des Vieh- Marktes durch daS Project der Bieberthalbahn, welche eine Kopfftation in Gießen erhalten soll, und zwar da, wo gegen­wärtig der Rindviehmarkt sich befindet. Herr Oberbürger­meister Gnauth brachte hieraus die bekannte, gegen die Verlegung deS ViehmarkteS nach den Bahnhöfen gerichtete Eingabe der Neustädter Jntereffeuten zur Kenntuiß der Ver­sammlung. In dieser, mit ca. 1600 Unterschriften versehenen Petition bitten die Unterzeichner unter Darlegung der ihnen wie der Gießener Geschäftswelt überhaupt drohenden Schädigung, dem Project der Verlegung nach dem Bahnho* die Zustim­mung zu versagen oder zu beschließen, daß, falls eine Verlegung nothwendig werde, daS hinter dem Schlachthause befindliche Gelände zur Anlage eines ViehhofeS verwendet werde. Die Petenten erheben für die Neustadt Anspruch auf daS Recht des seither Gebräuchlichen, betonen die Schädigung der Stall- und Jmmobilienbesitzer, Gewerbe- und Handeltreibenden, die Abnahme des Verkehrs in der Neustadt wie im Herzen der Stadt, und heben schließlich die Vortheile hervor, welche der Stadt dadurch entstehen, daß fie in ihrem Eigenthum be- findlicheS Gelände benutzen könne, theureS also nicht zu erwerben brauche- sie bezeichnen den Bahnanschluß deS Marktes durch die Bieberthalbahn für möglich, weisen aber auch darauf hin, daß eine Reihe von Städten mit bedeutenden Märkten der GeleiSanfchlüffe ihrer Viebhöfe entbehrten.

Herr Oberbürgermeister Gnauth betont in Fortsetzung seines Referats zwei Momente, welche eine baldige Entscheidung in der Frage für gerathen erscheinen ließen- eS seien dies 1) die Fortsetzung der Bieberthalbahn biS zur Margarethen- Hütte und 2) die Frage, ob öffentliche Lagerhäuser und -Platze nöthig seien, weil seitens der Landwirthlchaft bei den Ständen die Bewilligung von Mitteln zur Errichtung von Getreide- Häusern beantragt sei- letztere sollten über das ganze Land vertheilt werden und sei sonach so gut wie feststehend, daß Gießen mit in- Auge gefaßt sei. WaS die zur Bearbeitung der Sache eingesetzte Special Commisfion betreffe, so war diese bis auf ein Mitglied einig, daß im Sinne der seit­herigen Vorarbeiten vorgegangen werden müffe, vor Allem aber die Stadt ihre Hand legen müffe auf bat hierbei in Frage kommenbe Gelände. WaS den Vichmarkt speciell be­treffe, so fei man in der Commisfion bestrebt gewesen, mög- ltchft die Nachthetle zu vermeiden, welche sich au« einer Ver­legung deS Marktes für die Altstadt ergeben - man fei der Meinung gewesen, daß den Jntereffenten der Altstadt soweit Rechnung getragen werden müsse, als dies mtt den Interessen der ganzen Stadt zu vereinbaren fei. Man machte zunächst einen Unterschieb zwischen Rindvieh- und Schweinemarkt - efl fei erwiesen, daß das nach hier gebrachte Großvieh auch wieder in entferntere Gegenden verbracht werde, d. h. sowohl auf dem HertranSport wie auf dem Forttransport zum großen Theil die Bahn bcnntzt werde, eS handle sich also beim Großvieh nicht um Deckung des localen Bedarfs, daS Vieh werde auch nicht, wolle man von einem Interesse der in der Nähe wohnenden Landwirthe reden, von Landwirthen hierher gebracht, sondern von Händlern. Anders liege die Sache beim Schweinemarkt, weil hier der Austrieb durch die Produ­centen erfolge, der Zutrieb an Schweinemarkttagen in Gteßen sei größer als an Rindviehmarkttagen und gerade die Be­sucher des Schweinemarktes, Käufer wie Verkäufer, feien es, welche ihre Einkäufe in der Stadt besorgten und somit baß Geschäftsleben beeinflußten. Eine Bereinigung beiber Vieh- gattungen in einem Biehhofe habe eine Verschiebung deS geschäftlichen Verkehr- deS ftäbtischen HanbelS- unb Gewerbe­betriebs zur Folge, die Wechselwirkung zwischen Schweine- und Rindviehrnarkt dagegen sei unbedeutend. Die Commisfion habe auS diesen Erwägungen eine Trennung der Märkte für zuläsfig erachtet und damit gehofft, den Wünschen der Neustadt gerecht zu werden- hierbei bliebe nur die Frage offen, ob der Schweinemarkt hinter baß Schlachthaus verlegt werden solle- letztere- sei von der Commlssion vorgezogen worden, sodaß die der Neustadt drohende Schädigung zurück­finke auf ein Minimum. Weiter müsse aber betont werden, daß die Neustadt bei Abwägung und Darlegung der ihr drohenden Nachtheile außer Acht gelassen die in Au-ficht stehenden Vortheile; hier sei anzuführen, daß die Diehmarkt- Verhältnisse gefördert werden würden durch unsere Aufsicht-- behörde, sobald mit der Concentrirung deS ViehhaudelS die Gewähr einer sorgfältigen veterinärärztlichen Controle gegeben sei, eS werde damit ermöglicht, daß alle 14 Tage Viehmärkte stattfinden könnten- den Werth einer solchen Möglichkeit könne Derjenige nur würdigen, welcher wisse, mtt welchen Schwierig­keiten bisher bei Festsetzung der Dtehmärkte zu kämpfen war, um ein Zusammenfällen derselben mit den Concurrenzmärkten zu verhüten; der weitere Vortheil liege in der wirksamen Controle der Gesundheitsverhältnisse, die günstig nach außen wirken und den Verkehr nach hier lenken würde. Ferner sei nicht genug gewürdigt der Umstand, daß die Kleinbahn ihr Ende vor dem Neustädter Thor finde und dort erheblich zur Hebung de- verkehr- beitragen werde- mit der Verlegung deS GüterbahnhosS auf die Westseite deS Bahndamms, den Ausbau der Hawmstraße, die Unterführungen deS Bahnkörpers an der Westanlage u. f. w. rücke die Neustadt dem Verkehr bedeutend näher. Die Commission habe nach reiflicher Er­wägung aller Umstände beantragt: Verlegung deS Schweine­marktes hinter da- Schlachthaus, danach nach dem Projecte des Stadtbaumeister- Verlegung de- ViehmarktplatzeS und die Anlage öffentlicher Lagerhäuser, sowie Erwerb de- hierzu * erforderlichen Gelände-, nötigenfalls durch Enteignung.

Unter Entwickelung weiterer Gesichtspunkte bemerkte Herr

platz für den Diehhandel werden könne, wenn tw Markte- selbst eine günstige fei; die hierfür onge^^

bindung mit der Bahn ließe sich auch ohne eine

Oberbürgermeister Gnauth, daß die gehender Maßregeln zur Hebung der Stabt

dadurch, daß fie ihr Vieh in die umliegenden £ni und dort wohnen müßten, mehr Spesen Härten selbst bei einer event. Erhöhung bei Standzeit' projectlrten Biehhos erwüchsen. Anlagen an in die projectirte, rentirten immer, diel fei durch t C * der Handelskammer dargelegt- aber nicht ncr. E. Rentabilität sei zu berückfichtigen, sondern aut : - V' Hebung de- GesammtverkehrS der Stadt liegtelt »ht- er bitte deshalb, dem Project -nzustimmev, m der Gesammtinteressea der Stadt, die die Versammlung zu wahren berufen fei.

In der nun folgenden Debatte ergreift |ca^ . Wort Herr Löber: Die Petition der 1600 Umn^. gebe Zengniß von der ernsten fluffaffuog unfc t« tu der jetzigen und fpätern Zustände. Der «ufsch.^ | Gießener Viehmärkte im Laufe der Jahre genoonn nicht von Dauer gewesen ohne die Mitwirkung bei M genten unb fleißigen Bürger, fie hätten ntut » erbaut, alte neu hergerichtet, um allen Anforderueze: ir. u zu werden, aus weiten Gauen de- Reichel v- und Händler nach hier, die Gastwirthe, fletut .;r Gewerbe- unb Handeltreibende hätten Nutzen con hz und könnten demnach gerecht werden den von tu? Stadt an fie gestellten Anforderungen- el solle n^r;:t vlehmarktplatz, der die Altstadt gehoben, nnte ;. zugeführt werden, der sich selbst entwickle uni jfir.u « einer solchen Entwickelung, wie sie die Berlegurs-i ». markte- mit sich bringe, nichts wissen »olle, fr-: - Markt nach dem Bahnhofe verlegt werde, löncitn leute in 3 bis 4 Stunden ihre Geschäfte obwttfdr -st, Ivtc zuknöpfen unb toteber abbampfrn, ohne tas w 1: t ± Jemand Nutzen von dem Markt hat. Wror $<:. r- ber Schweinemarkt bleibe in ber Altstadt, ii lei M tu Kleinigkeit, bieser Markt baure nur roenlgt keine Vieheinstellungen nöthig. Zwar flaue bet f ;i.' an seiner jetzigen Stelle nicht bleiben, tl eifa i h sein Platz hinter bem Schlachthaus, ber tapi geräumt werben- wenn den darauf bejü|li4tnfi; :-r Bürger nachgekommen werde, so wirke die Btahimhcr Versammlung nicht trennend sondern versöhnen!. fr tqM daß Project alß schädigend und werde dagegen',, die Errichtung von Lagerhäusern sei er nur, we '' zinsung beß Anlagekapital-, da- jedenfalls höhn s vorgesehen, da das Gelände theurer zu stehen htr habet interesfirte Handel allein trägt.

Herr Schmal! erklärt, seinen anfänglich::s-- Standpunkt betr. der Lagerhäuser, den er Ubtglti h geringen Maß von Interesse der Handeltreibend' Sache eingenommen, mtt Rücksicht auf die naäbr.xff*

Concurrenz geändert zu haben - er stimme klfr. ZinSgarantien vorhanden seien unb eine Belastung in tsr- zahler daburch nicht entstehe. Schwerwiegender u die Frage ber Verlegung beß ViehmarkteS nach C;::5r zu; diese Frage greife sofort fcharf und natrtnj; ' baß Geschäfts- unb Erwerbsleben einet großen <*' Neu- und Altstadt - diese haben ein Interesse bei« -* lassen dessen, was fie besessen, woraus fie fit gekauft und gebaut haben. Daß der für die fr**"®* der Bieberthalbahr. in Betracht kommende Thn. -t1 markte- verlegt werde, fei gewiß nöthig, nöthig die Verlegung de- Viehmarktverkehr- aul feiner Lage an baß äußerste Enbe von Klein Lmden es 'S Platz 1) auf ber Seite ber Burk schen Mühle, 2 **5^, SchlacpthauS, wo ein zu diesem Zwecke Staunet brach liege. Rindvieh- und Schweinemarkl -g»". fammen, die Belassung des letzteren fei kein nähme des Rindviehmarkte-, ebenso wenig dir c. * richtende Haltestelle der Bieberthalbahn, die Tr: .2ss Leute mit Ersatz anderer Erwerbsquellen ®tx^ glauben. Die Verlegung des ViehmarkteS Schlagwort befürwortet, daß Gießen nur i

brücke Herstellen - die 55 meist auswärtigen welche für Verlegung de- ViehmarkteS nach den petitiontrten, hätten dies nur im eigensten Inten ,

fie suchten nach erfolgreicher Abwickelung ihrer ,

schnell wie möglich Gießen den Rücken zu rchr-n, , Stadt betreten zu haben - dadurch werde der . handel nur ein durchlaufender Posten, bet mh f 3;i so gut wie nicht- heranSkomme. ^zweifetß aber nur ein Anwachsen der Schulden un t durch nnproductive Anlagen, eine Schädigung GeschäftSbefitzer am Neustadter Thor und n el fei keine Sirchthurmpolitik, mit meM«

baß Steckenpferdreiten nach bem SaboW .h Leute selbst wüßten bester wie am grüne-

gerade günstig - die Nebenbahnen Hungen-Fri.^'''^ Heim-Frankfurt und andere würden uniettfelhh ' de- Verkehr- von Gießen ab und nach ber h*" Frankfurt lenken- eS werde energisch gt8ttnR:; müssen, um durch Heranziehung de- Handels, treibe« und viehhandelß Oberheffen-, den tzch-b" auszugleichen, e- handle sich darum, dem T? bieten, um die Verhältnisse der Stadt zu heben daS Projekt, wie vorliege. Obwohl zifier^ Nachweis über die Rentabilüät der proiectine, t.

nicht Nachweisen lasse, so lägen Anzeichen genüzevtl^^' denen eine schlechte Rentabilität außgefdilofiea t ** Sicherheit gegen eine solche liege u. A. in der ^»3* des Markee- mit ber Bahn, ferner in der indem nicht mehr unternommen werde, all ron^K ** nöthig werde, so wie tn anderen Städten würde»'

hirr hi* 9fnlnn*n r#ntir*n mnn k-l. - « Nl