Ausgabe 
20.6.1896 Erstes Blatt
 
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8 M. 143

Samstag bat 20. Juni

Erstes Blatt

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Kenerat-Z(nzeiger

Amts» und Anzeigeblatt für den Ureis tüiefzetr

In der Nähe der Station Ttlff

nie zu dulden, daß frevelnde

Denkmals-Ausschuffe» Professor

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wurden in sowie eine bedeutend.

Stationsgebäude»

Drei Personen

entstand In dem nach London ad-

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wurde der Bahndamm und ein Theil de» durch eine Bergrutschung verschüttet büßten dabei ihr Leben ein

Iw Gießener nuBird<f<r B Wr brm Bnjeiget WMuttch dreimal angelegt

2001®

zunehmen.

Brüssel, 18. Juni.

Der

H M*rr »neiget dient täglich, i >,61. «nähme de« tiontag«.

als Verfafler. _ .

Präs. v. Buol ruft dteserhalb den Abg. Gamp zur Ordnung.

Abg- Gras Mirbach bemerkt persönlich: Herr Barth hat vorhin gesagt, meine Aeußerung über Bamberger sei nicht gentlemen- like gewesen. Ich habe Herrn v. Kardorff sofort zu Herrn Barth geschickt mit der Aufforderung, entweder diese Wendung zurückzu- nehmen oder Satisfaction zu geben. (Stürmisches Gelächter link») Herr Barth hat Beides verweigert, für mich scheidet er daher aus der Reihe der Gentlemen auS (Gelächter links).

Abg. Barth: Hieraus geht hervor, wie Recht ich halte, als ich Zweifel daran hegte, daß Graf Mirbach stets als Gmtlemen handle. (Beifall links.) t Qr , ...

Die namentliche Abstimmung über den Antrag Arnim ergibt nunmehr Beschlußunfähigkeit (72 Ja, H2 Nein.)

Morgen 11 Uhr: Bürgerliches Gesetzbuch und Gesammt- abstimmung über die Gewerbenovelle. (Schluß 5'/. Uhr.)

Schall ist. Möge solche Gesinnung die Kriegervereine durch, dringen bis in die fernste Zukunft und herauSgetragen werden aus ihnen in die weitesten Kreise des Volkes. Möge eS dem deutschen Volke nie an Männern fehlen, welche in Treue, Opferwilligkeit und Vaterlandsliebe denen gleichen, welche dem Großen Kaiser dienen und dadurch zur Vollendung eines LebenSwerkeS, der Wtederaufrichtung des Reiches,

vrrngrrlohn.

Durch die Post bezog«» 2 Mar! 50 Psg.

Rebachon, tjvtbHie» und Druckerei: -ch.lSratze Mr.,. Fernsprecher 5L

Schiff zu retten.

Paris, 18. Juni. Der Leuchtthurm-Wächter von Queffant meldet, der DampferDrummond-Castle" sei in der Nähe deS Molene-Felken» angesahren. Nur drei Matrosen wurden gerettet. BiS jetzt find sechs Leichen geborgen.

London, 18. Juni. Zu dem gemeldeten Schiff»- Unglück wird weiter gemeldet, daß die Castle-Gesellschaft ein Telegramm erhielt, wonach der Dampfer in der Nähe deS LeuchtthurmeS Utfja innerhalb drei Minuten gesunken ist. Das Schiff war auf eine Klippe gestoßen und hatte ein großes Leck bekommen. Ein franzöfischer Schleppdampfer ging sofort ab, um die Leichen zu bergen.

Petersburg, 18. Juni. Der deutschenPetersburger Zeitung" zufolge wurde dem Präsidenten deS Mos­kauer deutschen Vereins der Rothe Adlerorden vierter Klaffe verliehen.

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Phil.M.

5326) $anr- mit Zubehör,«

' Wolff» tLlegraphNche» Correspond«n»-vm«m

Kyffhaufer, 18. Juni. Der Kaiser traf gegen 12 Uhr Mittag» in Begleitung des Fürsten Günther zu Schwarzburg. Rudolstadt auf dem DenkwalSplatze ein und begab sich mit den erschienenen Bundesfürsten auf die Plattform der Bogen- Halle, wo der eigentliche Festact stattfaud. Der Vorfitzende des DenkmalsausschuffeS General z. D. v. Spitz begrüßte ihn hier mit einer längeren Ansprache, in der auf die Be­deutung deS Denkmals hingewiesen wurde. ES heißt in

Deutscher Reichstag.

IW. Sitzung. Donnerstag, den 18. Juni 1896.

In BmidesrathSttsche: StaatSsecretäre v. Stephan und

des Reiches trägt, kann eS liegt die ernste Mahnung, Mächte ihn erschüttern."

Berlin, 19. Juni. Nach einem gestern beim AuS- wärtigen Amte eingrgangeneu Telegramm des kaiserlichen Landeshauptmanns Majors Leutw eiu vom 20. Mai wurde Kahiwema, sowie der ganze KhanaS Stamm gefangen genommen. NicodemuS stellte fich freiwillig. Der Krieg ist damit vorläufig beendet.

Königsberg, 19. Juni. In der Nähe von Hubnikai an der sawlänbffchen Küste ist ein LachSkutter mit drei Fischern

Alle Innoncen-Bureaur de« In- und Äu«lanbe« nehm«» Anzeigen für denGießener Anzeiger- entgegen.

|U vilAiblll.

Gent, 18. Juni. Gestern Abend Augenblick, als der DampferAnvers" fahren wollte, auf demselben eine Feuersbrunst. Die ganze Ladung mußte unter Waffer gesetzt werden, um da»

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Zu etftdjtr:

Der Schriftführer deS

Dr. Westphal hielt sodann eine Festrede, die anknüpfend an die Kyffhäusersage da« Wirken Kaiser Wilhelms I. schilderte und das Denkmal als Sinnbild und Wahrzeichen des neuen

untergegangeo.

Papenburg. 19. Junr. Durch ein furchtbares Gewitter Triever (Breinermoor) sechs große Bauernhöfe, Volksschule eingeäschert. Der Schaden ist

der Ansprache:

Wie dieses Denkmal ruht und emporgewachsen ist aus dem uralten, sesten Felsen dieses von geheimnißvoller Sage umwobenen Berges, daß eS den Stürmen trotzen kann, so ruht und ist emporgewachsen das Deutsche Reich, welche» der große Kaiser mit starker Hülfe der verbündeten Fürsten schuf, auf der felsenfesten, dem Tode trotzenden Treue der Wehrhaften unseres Volkes. So lange dieser Fels den Bau * der Stürme spotten, und nahe

Yokohama, 19. Juni. Die Zahl der durch die jüngste Flur Hw eile Ertrunkenen wird aus zehntausend ge- schätzt. Die Fluthwelle dehnte fich 70 Meilen entlang der Nordostküste au8 und zerstörte zahlreiche Städte.

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Mitwirken durften. DaS walte Gott!"

Loudon, 18. Juni. Die Liste der Offiziere und Mannschaften desDrummond - Castlc" weist keinen deutschen Namen auf. Die Passagiere waren meist Zwischen- deckS-Reisende und solche 2. Cajüte. In dem Bureau der Castle Line" spielten fich herzzerreißende Scenen ab.

h«M Barst#.Ocrrßr.

Berlin, 18. Juni. Der BundeSrath ertheilte heute dem Entwurf eines Börsengesetzes In der vom Reichstage be­troffenen Fassung die Zustimmung.

Berlin, 18.Juni. Vicekönig Li - H ung-T s ch an g hat, wie diePost" hört, den Geheimrath Professor Schwenninger cousultirt.

Berlin, 18. Juni. Der japanische Marschall yama- gata hat fich gestern nach Marseille begeben, wo er fich am 21. d». M. einschiffen wird, um nach Yokohama zurück- zukehren. Man bringt diese auffallend eilige Rückreise, der ®off. Ztg." zufolge^ mit wichtigen politischen Vorgängen in Beziehung.

Berlin, 18. Juni. DerReichSanzetger" veröffentlicht eine Anzahl OrdenSverlerhungen und AuSzeich- nung en anläßlich der Einweihung des Kyffhäuser-Denkmal».

Leipzig, 18. Juni. Der Termin in dem HochverrathS- prozeß gegen den Buchbinder Jacobi ist auf den 1. Juli angefetzt.

Stuttgart, 18. Juni. In Nürtingen gmg heute früh ein Wolkenbruch nieder, welcher das Neuffener Thal überschwemmte. Mehrere Häuser und Brücken wurden weg- gerissen, daS Waffer steht zwei Meter hoch. Auch in Aalen und Gerabronn hat da« Unwetter furchtbar gehaust.

Wien, 18. Juni. Kaiser Franz Joseph kehrt in der nächsten Woche von Budapest Hierher zurück, um am 27. d. M. die Barret-Aussetzung deS Nuntius Agltardi vor-

Gießener Anzeig er

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5563| SamUltnlogll t zu vnmitihn

Ntliüfiitltng.

Inl der Tagesordnung steht die Interpellation Liebermann « ti9()nii!.nberg wegen schwel er Beleidigung lus Telegraphenbeamten Ra 'itae brrd) den englischen Zettungscorrespondenten Bashsord.

Ib< d Liebermann: ES handelt fich um einen Borgang, brr in, otrrn die Vorstellungen darüber wahr sind, die öffentliche M'ÄLllir schwer beunruhigen muh. (Gelächter links und Rufe: hertzSwihtß.m 0 Wenn die fflachrichten über da« Verhalten der obersten PotEvLe »utreffm, so muß daS daS Ansehen derselben schwer schMtzuii and das Nationalgefühl tief verletzen. Redner schildert den iiotaiin: i nach ZeitungSangaben und rügt namentlich die Zurück- nalckip: 1-8 Strafantrags Seitens detz Beamten auf Wunfch deS StibÄutl'metärß. Dem Ganzen die Krone auf fetzen würde es, wenn fichlMä^gte, dah recherchirt worden fei, durch welchen Beamten die ii die Zeitung gekc nmen fei. Bafhford fei überdies Ver- haaar'iriunn Mackenzie«, d S ArzteS Kaiser Friedrich«, sowie der SüdwestafrikageseÄschasl gewesen. Redner wünscht die AuÄril vig Bashsord» wegenLästigfallens".

SiattSsecretär v. Stephan: Die Angaben untergeordneter Se jhtefln, deren Lesens sich nur ein Thell des Leserpublikums sch j«iül: -rächt (Große Heiterkeit), stnd in wesentlichen Punkten Über- biißor Allem hat der Beamte den ersten Anlaß zum Zwist gegftzm und da» fallt doch sehr ins Gewicht. Die Beamten sind «uiriMdi worden, die Telegramme anzunehmen, auch ohne zu zählen. D»Wld't der Beamte erst gethan, nachdem ein Anderer ihm zu- getfnrn, »»er Absender verzähle fich öfter. Geschieht das wirklich, so ist i hi be deutungslos, denn der Absender muß doch nachzählen, wenn bieliwkoBe staltgefunden hat. UebrigenS hat der betr. Herr fich $0) weiiic verzählt, aber zu seinen Ungunsten! Das Telegrammist Vu tnslu Beamten über eine Stunde verzögert worden, ein Tele- grc#«CD ron 236 Mk. Gebühren, die event. sortgeworsen gewesin w&tikr [ix selbst sei der Strafverfolgung auch nicht in die Arme ges «ildzn - iefelbe hätte ihren Gang genommen, wenn nicht der Beamte fdlUüb.r Antrag zurückgezogen hätte. Daß da« geschehe gegen eine Suftnklsi ime öfter vor. Wortwechsel zwischen Beamten und Publikum fetthe;: nichts seltenes, es werde stets oorgegangen, wenn nicht der ir-0^'fcnde um Entschuldigung bitte Im vorltegenden Falle fei \ ritjeCibB in unzulässiger Weise eingegriffen worden. Die Wahrung be«Ullniu)en8 der Postverwallung möge der Vorredner nut ruhig di lihkldk ix überlassen. Da« Ansehen derselben habe sich seit 20 Jahren außÄmkmtlich gehoben, Dank auch seinem System, bet dem er auch für Ml» verbleiben werde.

Werner beantragt die Besprechung. Der Antrag findet ab» «Mt die genügende Unterstützung, da fich außer denanwesenden ; ilitilerlitten nur nocb 3 konservative (darunter o. Ploetz) erheben. Ib«. Graf Arnim (Rp.) befürwortet sodann seinen Antrag, »cihtinnngt, daß die Pfandbriefe der landschaftlichen Siddltiiiftttute von der Reichsbank zu den gleichen Bedingungen lo, etiibt-t werden sollen, wie die Reichsanleihen. ES liege in dem üöl imdarbzinsfuß ein Makel sür die landschaftlichen Pfandbriefe. «eihSbankpräsident Koch bezeichnet daS Verlangen alS uner- ' v: ic-, die Reichsbank ibre ZlnSfußpolitik ändern solle, lediglich bar ar. ii»-e Kategorie von Papieren einen höheren EourS erlange, ein im kbmfo hohen CourS wie die StaatSpapiere. Im Lombard ber illil nreichSbank seien gegenwärtig 32 Millionen Mark solcher Df lonhttfe außerdem habe die Reichsbank für deren Eonvertirung de- miit Erleichterung dcrfelden um 100 Millionen Mark hergeliehen aetifc1' rr.an könne also doch nicht von mangelndem Entgegenkommen der un^Sbank reden Die Bilanzen der landschaftlichen Credit- lnf'*i( 'ieten vielfach nicht derart, daß das Publikum sie mit fo an ior< Irorltebe taufe, wie Staatspaprere. Dazu komme, daß die jTEiit mit Convertirungen etwas zu rasch vorgegangen seien, de-!ii^ ffloitire z. Z. etwas zuvlel an Pfandbriefen, was auf den : io «ci» ücke. Wolle die Reichsbank all diesen Pfandbriefen und Mrkti-n. Werthen einen niedrigen Zinsfuß gewähren, dann fei bie iut^i;jr nahe, daß einmal die Lombardbestände der Reichsbank in i ni<r,en Zeiten zu sehr anschwellen.

J&cj. Gras Mirbach (conf.): Wir haben uns ja mit unseren D Mr!? an den Reichskanzler gewendet, nicht an den Herrn ReichS- 6a.ei:ir benten Koch, bei dem wir allerdings auf kein Wohlwollen rer töt- Redner polemifirt ferner gegen denSchuhverband gegen aa: tvjt! Uebergriffe", über welchem dieurgermanische Heldengestalt Bc fuc-r« trs" schwebe, und bittet schließlich den Bankpräfidenten, fich«L Minister der französischen Republik, Meline, ,um Muster zu netifc n Bezug auf dessen Interesse für die Landwirthfchast.

idlRbcnt Koch: Vorredner versuchte, mich in Gegensatz zum WclKlcnjler zu dringen. Davon kann keine Rede sein, d-nn der Re Itr ü tzler ha: mich zum Commissar bestellt, und ich kenne seine An 'fc tu en. Für die Landwirthsaaft habe ich ftetfi daS größte W-b«: -len gezeigt. (Hesterkeit rechts). Das beweist meine ganze

'i. Barth (frs. Vg.) gegen den Antrag: Auf Kosten der Si M I der ReichSdank soll den Landschaften eine Vergünstigung eeDfB; Serben, während es doch oorgekommen ist, daß die Land- WNtarr oaau-Sagan für die Agitation deS Bundes der Landwirthe auillsi Mitteln 3000 Mk. hergad. (Hört! Hort'.) DaS ist doch dnuiiajjbal allerersten Ranges! Welche Sicherheit bieten da noch bteiHj:fr*i(6aften? Wer bürgt dafür, daß sie nicht ihre gefammten BtlHhbtem Bunde aufiliefern? Mehr al« durch alle solche Anträge rotüi:o .Sie der Landwirthfchatt nützm, wenn die Rechnungslegung bcreeaWaften eine bessere und die Aussicht der Regierung eine str iw:: würde. (Beifall.) . ,,

Itflg. Zmula (C): Für Hergabe jener 3000 Mk. für solchen ^clit'aiar die Landschaft durchaus befugt, da eS sich um einen extra- orl Mcm Fonds handelte, der doch sonst in die Hände der Guts- ; urücfgegeben worden wäre. Die Verwaltung der Land- schi:ig.' st eine absolut solide und gewährt jede Garantie.

ibfc Meyer-Danzig (Rp.) tritt gleichfalls für den Antrag ein«:! i legt die dringende Nothwendigkeit dar, baß die ReichSdank enl Lii o-erftaatltcht werde.

idch. v. Stumm befürwortet sachlich den Antrag.

tylj. v. Staudy (c.) findet die Art, wie Präsident Koch über jeiraLtrtag geurthellt habe, unerhört. Es scheine ihm danach zweifel-

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Deutschen Reiches characterifirte. Die Festrede spricht da» Treugelödniß der Krtegervereine au», von denen das Denk­mal errichtet ist und schließt mit dem Wahlspruch:Für Kaiser und Reich."

Der Kaiser erwiderte auf die Festrede:

Freudig bewegten Herzens stehe ich mit meinen er­habenen Bundesgenoffen heute in Ihrer Mitte, um dem Denkmal die Wethe zu geben, welches Hunderttausende von alten Kriegern aus allen Gauen Deutschlands in einmüthigem Zusammenwirken dem Andenken an meinen erhabenen Herrn Großvater, den Kaffer und König Wilhelm I., auf diesem sagenumwobenen Berge gewidmet haben: der würdige Schluß­stein für die Gedenkfeier der StegeStage des großen Kriege«'. Ich danke Allen, welche diese» unvergleichliche Werk erdacht, gefördert und vollendet haben, an erster Stelle dem durch- lauchttgsten Landesherrn, welcher es unter seinen besonderen Schutz zu stellen geruht hat. Ich weiß, daß die Erinnerung an den großen Kaiser von Denen bis zum letzten Athemzuge heilig gehalten werden wird, welche seinen sieggekrönten Fahnen folgen und mit ihm für die Einigung des geliebten Vaterlandes Leben und Blut einfetzen durften. Solcher Ge­sinnung ist dies Denkmal ein unvergängliche» Wahrzeichen! Die ihm zugewiesene Aufgabe ist aber eine noch höhere, edlere: den kommenden Geschlechtern soll e» ein Mahnzeichen sein, einig und treu zu bleiben in der Hingebung an Kaiser und Reich, an Fürst und Vaterland- festzuhalten an dem, was da» Vaterland groß gemacht hat- Deutschlands Ehre und Wohlfahrt höderzustellen al» alle» irdische Gut. Wenn in dem deutschen Volke der Geist lebendig bleibt, au» dem dieses Denkmal erschaffen ist und dazu erflehe ich den Segen deS Allmächttgen dann wird da» Vaterland allen Stürmen, welche die Zukunft heraufführen mag, mit uner­schütterlichem Vertrauen entgegensehen können, dann wird auch da» heute aufgerichtete Wahrzeichen die Frucht tragen, welche seine Stifter erhofft und ersehnt Haden! Mit wahrer Befriedigung habe ich baß erneute Treugelöbmß meiner alten Krieger entgegengenommen, von denen ich weiß, daß ihnen

haft ob Koch die Qualifikation besitze, um unserem ersten Geld- I der WahrspruchMit Gott für Kaiser und Reich" kein leerer institut vorzustehen. u t " ,r ------ h,,T*

Bankpräsident Koch. Ich danke Herrn v.Stumm, daß er sich von allen den Gehässigkeitui gegen meine Person frei gehalten hat, die von einzelnen der anderen Herren gegen mich gerichtet worben sind. Ich würbe auch seinen Wünschen gern entsprechen, wenn sich bas mit meiner Ueberzeugung vertrüge. Mit Durchführung Ihre» Anträge» würben wir nicht einmal den Lanbschasten selbst einen Dienst erweisen. Die Ausführungen des Herrn v. Stauby rounbern mich nicht, da er Interessent einer Landschaft ist, deren Verhältnisse ich ganz besonders kritisirt hatte.

Im Schlußwort bezeichnet Abg. Kamp einen Artikel Barth» in derRation" alfl srivol, unter ausdrücklicher Nennung Barths