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Ernst Sm, W* zu« t; 1 ^MicheriM.
D*e bereits telr-n kurzer Rronfe
rin Alter Don nah, • April 1894 bem 1 Antheilnahme t;:' 6tQ9' Rvquette d:
♦ «tue „feine" Sorte Cigarren wird von einem Herrn Franz John in Heiligeostadt hergestellt. Nach den neuesten Veröffentlichungen deS kaiserlichen Patentamtes hat sich dieser Herr eine „Cigarre au» Huflattich, Spitzwegerich und Mendel« blüthen mit Tabakdeckblatl" durch GebrauchSmustereinttagung schützen laffen.
Citeratur und Xnnft.
— Rogge, D. Bernd., Kgl. Hospredlger in Potsdam, Aürst Vi»«arck der erste Reichskanzler Deutschlands. Lin Lebensbild zu dessen GeburlSiag Reue Auflage. Mck zahlreichen Abbtld- ungen. Hannover 1896, Carl Meyer (Gustav Prior), 50 Pfg-, in Partien erheblich billiger. — Das Roggr'sche Festbüchlein kommt zu PismarckS Geburtstag gerade zur rechten Zelt. — Diese Festgabe, warm und innig geschrieben, verdient in allen Volkskreisen die weiteste Verbreitung Der Versaffrr ist selbst unmittelbarer Zeuge der großen Ereignisse gewesen, mit denen der Name deS Fürsten Bismarck zu unvergänglichem Gedächtntß verknüpft ist, er hat darum auch Selbst- tilebttS schildern können und dies gibt dem Schrittchen besondere Frische- Die Ausstattung ist gut. Bei Bezug einer größeren Anzahl oon Exemplaren zum Vertheilen in Vereinen, Schulen, Fabriken, im Heere usw. stellt sich der ohnehin billige Preis noch viel billiger.
— GeorgBrandes Rahel, Bettina, CharlotteGtieglitz. Drei literarische Frauenbilder aus der Zeit deS „Jungen Deutschland." Gr. 8. Vornehm auSgestaltet. 1896. Preis 60 Pf. Verlag von H. Barsdorf in Leipzig. Der berühmte dänische Kritiker gkbt hier eine psychologisch feine Kleinmalerei von den Frauen des „jungen Deutschland." Sie wird sicherlich, besonders in der Damen- axlt, vielfach Veranlassung geben, sich mit der Sibylle deS 19. Jahrhunderts, wie man Varnhagens von EnseS geistvolle Gattin Rahel genannt hat, und mit Cha-lotte, dieser liebenswürdigen Schwärmerin, die sich, um den Mann ihrer schwärmerischen Liebe aus dem
Stumpfsinn zu erretten, den Dolch ins Herz stieß, eingehender zu beschäftigen. Während das Bild dieser beiden reinen Gestalten unverdienter Maßen immer mehr zu verblasien beginnt, leuchtet dasjenige BettinenZ, durch Goethes Freundschaft getragen, in ewiger Jugmdsrische fort. Wir können diese Brochüre besonders unserer Frauenwelt als eine hochinteresiante und anregende angelegentlichst empfehlen.
Witterungsbericht vom 19, März.
Die Depression im Nordwesten hat an Tiefe abgenommen und ihr Centrum etwas weiter nach Osten verlegt, breitet sich aber in südlicher Richtung nach dem Continrnt herein auS und drängt den hohen Druck nach dem Südosten und Osten Europas zurück. Während die westlichen Theile in Deutschland bereits von niederem Drucke beeinflußt werden, stand am Morgen das südliche Gebiet noch unter der Herrschaft eines barometrischen M-ximumS. Im Alpen- vorlande stellte sich leichter Föhn ein.
»itUmna t
Zunächst noch mild, dann Auftreten einzelner Gewitter und neuerdtngS kühleS, unbeständiges Wetter.
»otMMenfl m der Synagoge.
SamStag den 21. Mär,:
Vorabend 6 Uhr, Morgens 9 Uhr, Nachmittags 3 Uhr, SabbathauSgang 7” Uhr.
Verkehr, Canö* und Volkswirthschäft.
Ltrnbur-, 18. März. Frachtmarkt. Rother Westen X 14,OJ, weißer Weizen X 13.77, Korn X 9.55, Gerste X 7.90, Hafer x 6.45.
— Die »StrmÄWia*, Lebms-Verficherungs-Actten-Gesellschast zu Stettin, hat nach ihrem 38. Rechnungsabschlüsse auch sür das Jahr 1895 einen großen Zugang an neuen Versicherungen, ein be
deutendes Wachsthum ihrer Reservefonds und trotz des dauernd niedrigen Zinsfußes recht befriedigende finanzielle Ergebnisse zu Gunsten ihrer mit Gewlnnantheil Versicherten zu verzeichnen. Durch den Zugang von 39 Millionen Mark neu geschlosicner Versicherungen hob sich daS versicherte Capital, abzüglich der Abgänge durch Tod und bei Lebzeiten der Versicherten aus 523 945 645 Mk. — An Prämien wurden vereinnahmt23 343 457Mk., anZinsen 6 474 58öMk., zusammen 29 818 042 Mk. Hiervon wurden verwendet 39 pCt. mit 11 694 882 Mk. für die Auszahlungen an die Versicherten. Dem PrSmienrese» vefondS wurden 38,5 pCt. der Jahreseinnahme mit 11476 407 Mk. überwiesen und besten Gesammtsumme hierdurch auf 153 926 210 Mk. erhöht. Mit Rücksicht aus den andauernd niedrigen Zinsfuß sür zweifellos sichere Capitalanlagen berechnet die Gesellschaft vom 1. Januar 1894 ab für alle neu geschlossenen Eapital- versicherungen auf den Todesfall die Prämienreserve mit dem Zinsfuß von 3 pCt. (bisher 3«/i pCt)., und wird diese Rechnung, die gegen früher höhere Reseroewerthe ergiebt, allmälich auch aus bie vor 1894 ausgestellten Policen der TodeSsallverficherung auS- dehnen. 2683
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und Zeit erspart. Selbst ohne Bleiche erzielt man eine schäne, blendend weiße, wohlriechende Wäsche. Garantirt unschädlich und die Wäsche schonend.
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Bekanntmachung.
Zur ständigen Ueberwachung des Freibades an der Lahn während der kommenden Badezeit wird ein, des Schwimmens kundiger, zuverlässiger Wächter gesucht. Bewerber wollen ihre Meldungen mit Angabe des beanspruchten Tagelohnes bis zum 1. k. Mts. bei der unterzeichneten Stelle einreichen.
Gießen, den 17. März 1896.
Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
__________________ Gnauth. 2697
Bekanntmachung,
betreffend das Betreten der Ufer und Böschungen der Wieseck.
Wir bringen hierdurch wiederholt in Erinnerung, daß die Ufer und Böschungen des Wiesecklaufes Etgenthum der Stadt sind und daß daher das Betreten dieser Ufer und Böschungen (namentlich auch im Stadtbereiche) Dritten und insbesondere den Eigenthümern der aufstoßenden Grundstücke nur insoweit zusteht, als dieselben dieses Gelände ein- für allemal von der Stadt gepachtet haben oder als zur Einbringung der jewells ersteigerten Heu- oder Grummetgrasernten innerhalb der dafür bestimmten Frist erfordert ist.
Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen.
Gießen, den 16. März 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
_________________ Gnauth. .___________________2696
BekanutmachimL.
Das Fahren der zwei städtischen Gießfäffer pro 1896/97 soll im Submisffonswege vergeben werden. Hierauf Reflectirende wollen ihre O fferten bis zum 30. d. Mts. verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Behörde, woselbst auch die Bedingungen eimgesehen werden können, einreichen.
Gießen, den 17. März 1896.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
2698__Gnauth. _________
„Germania“
Lebens - Berficheruugs - Aktien - Gesellschaft zu Stettin.
Gründungsiahr 1857. ____________ Unter Staatsaufsicht.
Bersicheruugsbestand Ende Februar 1896 Mk. 5587,513,754 Vermögen Ende 1895 „ 180,735,006
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Treis a. d. L., am 17. März 1896. Amendt, Forstmeister.
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