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dem euch burd) reichen Applaus bildete der allbeliebte Schuh«
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wurden im städt. Schlachthaus 9 8 Schweine, die bis jetzt erreichte höchste Zahl an einem Tage, geschlachtet. Auch die Schlachtungen der Rinder haben sich in der letzten Zeit sehr erheblich gesteigert, sodaß das Bedürfniß nach Vergrößerung des Rtnderstalles sich einstellt.
♦* Sonntags - Rückfahrkarten. Au den Friedberger Handelsveretn ist, auf seine wiederholten Eingaben um Einführung von Sonntags Rückfahrkarten eine Antwort seitens der Kgl. Eisenbahn-Direction Frankfurt a. M. etngelausen. DaS Schreiben lautet: „Wir haben Anordnung getroffen, daß vom Sonntag den 15. d. MlS. ab Sonntags RÜcksahr- karten 1., 2. und 3. Wagenklaffe von dort nach Frankfurt, Hauptbahnhof und Hanau, Nord- und Ostbahnhof sowie von Frankfurt nach Friedberg zu den einfachen Personenzug- Taxen und unter den für Sonntagskarten bestehenden Bestimmungen und Beschränkungen zur Verausgabung kommen. Für die Auflage solcher Karten von Hanau nach Friedberg kann nach den maßgebenden Grundsätzen ein Bedürfniß nicht anerkannt werden. Vielleicht entschließt sich die Eisenbahn- directtou bald dazu, sür die ganze Strecke Frankfurt—Gießen und umgekehrt SonntagS-Rückfahrkarten auszugeben, da bekanntlich die Vergünstigung für die Strecke Nauheim—Gießen
schon besteht.
•* Der hessische Fifchereivereiu hält seine diesjährige Generalversammlung am 22. d. M. in Oppenheim.
•• Neuntes Deutsches Turnfest Hamburg 1898 Vor einigen Tagen traten die Vertreter der zahlreichen Turnvereine in Hamburg-Altona unter dem Vorsitz des -Kreiß- Vertreters des TurnkreiseS IV (Norden), Dr. Hahn Hamburg,
Deutsches Reich.
Berlin, 16. November. Infolge der Umformung der vierten Bataillone in Bollbatailloue und deren Zusammenlegung zu Regimentern und Brigaden sind im Erat des preußischen Reichs-Mtlirärcoutingentö an OsfizierSstellen neu vorgesehen die Stellen für 16 Vrtgadecommandeure, 33 RegimentScommandeure und 244 SecondelieutenantS. Dagegen gehen ab die Stellen für 49 BataillonScomman- beuit, 2 Hauptleute 1. Klaffe, 2 PremierlieuteuantS, ferner die als künftig wegfalleud bezeichneten 18 Stabsoffiziere, 2 Hauptleute 1. Klaffe und 2 PremierlieuteuantS.
— Im Reichshaushaltsetat für 1897—98 wird für Naturalverpflegung der Truppen ein Mehr von 2 979 216 Mk. gefordert. Der Bedarf au Naturalien berechnet sich aus 1795 Tonnen Weizen, 107,550 Tonnen Roggen, 182,706 Tonnen Hafer, 89,786 Tonnen Heu, 118,341 Tonnen Stroh. Die Tonne Weizen ist berechnet mit 164,43 Mk., Roggen mit 150,52 Mk., Hafer mit 133,13 Mk, Heu mit 59,22 Mk. und Stroh mit 42,12 Mk.
WSchmLtche Ueberficht der TsdeSMe i«
46. Woche. Dom 8. November bis 14. November 1896. Einwohnerzahl: engcnonratm ju 231000 (tncL 1600 MMtSi). SterblichkeUSztffer: 22,60, nach Abzug der OrtSfremdm 20,35»/»
Kinoei
strument meisterhaft zu verständige Publikum gab Ausdruck. Den Schluß plattl-Tauz.
•* Bom städtischen
Cocale» und prot>ht$uye#«
Meßen, den 17. November.
Schlachthaus. Am 12. d. MtS.
(Bariton) und Fuffela (Violine) standen in ihren Leistung«, denen des Orchesters nicht nach und erwiesen sich sämmtlich als vorzügliche Künstler, denen die Zuhörer sür ihre Vorträge den lebhaftesten Beifall zollten. Pr.
•* Bulß Concert. Heute Abend findet im Club-Saal das Concert des König!. Sachs. Kammer- und König!. Preuß. Hofopernsängcrs Herrn Paul B u lß unter Mitwirkung des Pianisten Herrn Fritz MaSbach statt. Wir wollen nicht verfehlen, nochmals darauf htnzuweifen, um'omehr, als nur ein einziges Auftreten dieses berühmten Sängers ermöglicht worden ist.
Tyroler Concert. Das gestern Abend im Casü Ebel von der Tyroler Eoncertsäuger- und Schuhplattttäuzer-Ge- sellschaft Original -d'Innth aler veranstaltete Concert war nicht so besucht, wie eS die vortrefflichen Darbietungen der sich in ihrer kleidsamen Nationaltracht producirendeu Sänger erfordert hätte. Die Gesellichaft, über ein prächtiges Stimmmatertal verfügend, welches sowohl bei den Chor- wie Etnzelgesängen zur vollen Geltung kam, verstand eö, die Zuhörer zu begeistern. Der große Beifall, mit welchem die Vorträge belohnt wurden, veranlaßte die Sänger
zu mehreren beifällig aufgenommenen Einlagen. Herr Ztther- vtrtuoS König bewies durch sein Spiel, daß er das Jn- beherrscheu versteht; das kunst-
zum heiligen Kriege gegen die Christen auffordern. Diese Plakate wurden aber alsbald beschlag- nahmt. ♦
Berlin, 18. November. Nach einer der „Nordd. Allg. Ztg." zugegangeneu Mittheilung werden die Blättermeld- uugen über Unruhen im Kameruner Schutzgebiete waßgebenderseitS für durchaus unbegründet gehalten. Die Ausschreitungen einzelner eingeborener Händler harrten noch der Vcrurtheilung, die in den letzten Tagen eingelaufenen telegraphischen Nachrichten erwähnten tndeffen nichts von Unruhen. , , ,,
Berlin, 18. November. Die „Beil. Reuest. Nachr. verzeichnen unter Reserve daS Gerücht, der Präfideut deS Abgeordnetenhauses, Geheimrath Köller, gedenke aus Ge- suudheitSrückfichtrn daS Präsidium nicht wieder zu übernehmen. Die Conservativen hätten bereits den Abgeordneten Krach er als Nachfolger des Präsidenten vorgeschlagen. Im Herrenhause ist die Wiederwahl deS bisherigen Präsidiums sicher.
Berlin, 18. November. Der Bund d er L and wir the wird am 27. und 28. dS. MtS. eine Ausschußsitzung abhalteu.
Wien, 18. November. Graf GoluchowSky, welcher in der letzten Zett wiederholt vom Kaiser empfangen wurde, hatte gestern Vormittag abermals eine Audienz beim Kaiser.
Belgrad, 18. November. Der Unterrichts-, Justiz- und Handelsministerhaben d emi sst o nirt. Wie verlautet, wurde die Demission vom Könige angenommen.
Neueste
Wolff« telegraphische« Correfpouderq-Bure«.
Berlin, 17. November. Die Vorlage, betreffend die Hessische Ludwigsbahn, sowie daß Schuldentilg- nngs« und ConvertirungSgesetz, die Abänderung deS I Wittwen -PenstouS- Gesetzes und daS Lehrer- !
befoldungSgesetz sollen gleich bet dec am Freitag statt- findenden Eröffnung deS Landtags diesem mit dem Etat zugehen.
Berlin, 17. November. Der „Post" zufolge wurde im Reichsamt beS Innern bezüglich der Einführung der obli- gatortschen Leichenschau tm ganzen Reich beschlossen, Erhebungen über die Kosten anzustellen, die mit der Einführung in Preußen verbunden wären.
Berlin, 17. November. Der „Berl. Corresp." zufolge fanden am Freitag und SamStag tm katserlichen Gesundheitsamt unter Vorsitz des DtrectorS Köhler und Bethei- | ltgung von Regierung-Vertretern und Sachverständigen Be- rathungen Über die Entschädigungsfrage bei oblt-I gatortfcher Anwendung deS Koch'schen Tuberku- I lins zur Feststellung und Ausmerzung perl- süchtiger Rinder statt. Die vertraulichen Verhandlungen trugen wesentlich zur Klärung der Ansichten bet. Die „Corre- I spondenz" hält die Annahme sür berechtigt, daß die bestehenden Schwierigkeiten, soweit eS nöthig ist, mit Hilfe der bestehenden Gesetzgebung zu überwinden seien.
Emden, 17. November. In der letzten Nacht brach hier ein Brand auS, welcher sechs Häuser vernichtete. Zwei Personen verbrannten; eine Dame, welche, um sich zu retten, I aus dem Fenster sprang, brach beide Beine. Dieselbe ist den I erhaltenen Verletzungen erlegen. I
Pari», 17. November. Die „Republique Francatse" constatirt, daß der Eindruck, den die gestern tm deutschen Reichs t.ag e abgegebenen Regierungserklärungen hervorgerufen haben, von England abgesehen, überall ein auS- I gezeichneter fet.
Newyork, 17. November. Nach einer Depesche deS „Newyork Herald" aus Rio de Janeiro find die Dtffe- renzen zwischen Italien und Brasilien beigelegt. I Brasilien zahlt sür die stattgehabten Ausschreitungen eine Entschädigung außer für diejenigen in Rio Grande do Sul und Santa Catarina, über die das Schiedsgericht entscheidet. I Der italienische Consul von Sao Paulo werde, weil er die Kundgebungen leitete, abberusen.
Newyork, 17. November. Nach einer Depesche aus Havanna hat General CastellanoS, nachdem er die | Garnison von CaScorro befreit hatte, sich nach San Miquel begeben Auf dem Marsche dahin hatte er acht Gefechte und schlug schließlich die Aufständischen bei San M'qael. Die I Verluste der Spanier bet San Miquel betrugen 20 Todte und 113 Verwundete. Die Ausständischen sollen Guaimaro geplündert, vollständig zerstört und diejenigen der bejahrten Einwohner getödtet haben, die kein Lösegeld zahlten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 17. November. Der Chef des Militär-Cabinets, General v. Hahnke, welcher an einem Lungenspitzen- Catarrh leidet, tritt morgen früh einen mehrwöchigen Urlaub nach Meran in Tirol an.
Berlin, 17. November. Zum Nachfolger des! Dr. Fromme! im ConfirmationS-Unterricht der beiden ältesten kaiserlichen Prinzen dürfte der „Kceuzzeitung" zufolge der Schwiegersohn deS Verstorbenen, Garntsonpfarrer Keßler auS Potsdam auSersehen sein.
Berlin, 17. November. Im „Reichsanzetger" wird heute die Liste der Auszeichnungen veröffentlicht, welche von dem Preisgericht der deutschen Ftscheret-AuSstellung (Binnen Schifffahrt) gelegentlich der Berliner Gewerbc-AuS- stellung verliehen worden find. Den Kaiserpreis erhielt brr bayrische LandeS-Fischeret-Derein in München.
Berlin, 17. November. Der RetchStrgSabgeordnete Freiherr von Stumm ist erkrankt. Er hat aus diesem Grunde im Reichstage auf längere Zett Urlaub genommen.
Köpenik, 17. November. Bet den gestrigen Stadt- Verordnetenwahlen wurden alle vier Candidaten der focialtsttfchen Partei gewählt. Die Partei betheiltgt sich zum vierten Male an den Communalwahlen.
Hildesheim, 17. November. Eine gestern abgehaltene öffentliche focialistische Versammlung wurde wegen Besprechung deS Falle« Brüsewitz aufgelöst.
Bonn, 17. November. Heute Nacht geriethen drei Angehörige der Burschenschaft Allemannia mit 26 Angehörigen der Verbindung Alsatia in Streit, wobei eS auf beiden Seiten zu schweren Verletzungen kam. Die Alsatia wurde von der akademischen DtSciplinarbehörde geschloffen.
Konstantinopel, 17. November. Hier und in Canea wurden Plakate angeschlagen, worin die Mohamedaner
Blutveraistung
Lungenschwindsucht 1
DtphthertttS
Lungenentzündung
Gelbsucht_____
Summa: 10 (2) 6 (1) 1 5 (1)
Snm. Die bi Klammern gesetzten Ziffern geben «n, «te dWK her Todesfälle in bet betreffenden Krankheit auf von auSwätt« na» Gießen gebrachte Kranke kommen.
** «nSzeichnnng. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Bürgermeister Olt za Breitenbrunn daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Jaschrift „Für langjährige treue Dienste", der Magdalena Ham- mann auS Dietzenbach, in Diensten der Frau Johanna Meixner in Frankfurt a. M., die Silberne Medaille des LudewtgS-OrdenS zu verleihen.
** Da« Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde erthetlt durch Allerhöchste Entschließung Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs vom 8. October den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Kleln-Steinhetm Johann Braun III. und Jose f Roth I., beide daselbst.
•• Zum Erweiterungsbau des Hauptpostamtes hier sind im ReichshaltSetat 130,960 Mk. vorgesehen.
♦•H. Stadttheater. Die Lustspiel-Novität „Comtesse Gucker!" war eS, welche der gestrige Abend uns geboten. ES ist ein Costümstück aus der Goethe-Zeit, die Handlung spielt in Karlsbad. Seinem Werthe nach ist dieses Stück literarisch von höchster Anspruchslosigkeit und erfüllt lediglich den einzigen Zweck, gut zu unterhalten. Die Handlung ist dürftig, aber mit Geschick zu einem abendfüllenden Drei- Acter auSgearbeitet. „Comteffe Guckerl" ist ein der Wiener Gräfin Trachau ob ihrer schönen Augen verliehener Kose- name. Die Gräfin weilt zu Karlsbad im Hause ihres Schwagers, des HofrathS Alois v. Mittersteig, zu Besuch und lernt daselbst den Baron v. Neuhoff kennen, erst als . . ,
sich etndrängenden, aufdringlichen, später als ihr H'.rz sich dortselbst zu einer Sitzung zusammen. Der Krei-vertreter
erobernden Liebhaber. Dieser Baron Neuhoff ist auch der berichtete über die Verhandlungen deS Ausschuffe« der deut- deus ex machina, welcher den seine Cousine, des HofrathS Turnerschaft mit dem Senate der Stadt Hamburg, der Tochter C'.lli, liebenden Leopold v. Mittersteig zur Verlobung entgegenkommender Weise die Veranstaltung des gelangen läßt. Alles Uebrige ist Staffage. Mit der Auf- Festes in Hamburg gestattete und die deutschen führung konnte man zusrieden sein, nur dem Souffleur £urner bazu einlud. Mit Einstimmigkeit nahmen die etwa hätten wir mehr Schonung gewünscht. Herr Schöbet als Vertreter das Heiligegeistfeld in Größe von Hofrath und Frau Helm als deffen Frau genügten allen nQ^iU 30 Hectar als den geeignetsten Ort für ein solches Ansprüchen. Frl. Jose Diener verstand eS, das Hof- Qüt ($(n gewählter engerer Ausschuß wurde mit den rathstöchterchen Cilli durch allerliebst natveS, frisches Spiel we{teKn vorbereitenden Schritten betraut, wiederzugeben. Ihr Partner, Herr Goldbach als Vetter I -----------
Leopold v. Mittersteig, führte feine Rolle als schüchterner w. Gießen, 17. November. Nachdem die Herren Pächter Liebhaber zufriedenstellend durch. Er sprach überzeugend ber ©roßen-Lindener Jagd e« unter ihrer Würde
warm, im Affect auch leidenschastlich, aber—nie laut genug, halten, von dem Angriff in Nr. 270 d. Bl., deffen Grund
Herr Peickner stattete den aufdringlichen Baron Neuhoff unb gtcl bet öere$rl. Schriftleitung offenbar nicht bekannt
mit all den Vorzügen, die ihm sein reiches Talent ermöglicht, geworden ist, irgend Notiz zu nehmen, gestatten Sie viilleicht
aus, und wußte diese Figur characteristisch wiederzugeben. elnem olten uubetheiligten Jägersmann eine Bemeikung zur
Frl. Egger schuf in Spiel und Darstellung eine prächtige, Hache. Noch immer und überall ist eS ans naheliegenden
schalkhafte „Comteffe Guckerl", jedoch verstand sie es nicht, @rünbcn j0 gehalten worden, daß die Jagdpächter am Schluffe
bei den großen Redeftellen im zweiten und dritten Act ihrer BestandSzett abschießen. Wie kommt nun Herr W. Sprache die Plastik zu verleihen, infolge deffen diese Stellen I b^, schelten In dem einzelnen Falle?, dem uuge-
des belebenden Eindrucks entbehrten, monoton wirkten und eiflnctfttn zumal für solche Anfechtungen, da, wie alle hiesigen als gut auswendig gelernt pasfiren können. Herr Fritzschler gägtr kiffen, noch Niemand einen tadelloseren Jagdbetrieß als General Suwatscheff, sowie Frl. Dellmar als Kammer- hethätigt hat, als eben jene Pächter. Warum auch nimmt jungfer Rosa, desgleichen die Herren Leuschner und n ctnc Maske vor, indem er sich fälschlich als Großen- Schall er spielten mit gewohnter Routine. Der österreicher L,udener auSgibt ? Er vermeinte wohl, dem kommenden Dialect wurde paffabel durchgeführt- die Directtou hatte die später jener Jagd einen Gefallen zu erweisen, während er Kosten sür stil- und zeitgemäße Ausstattung nicht gescheut, einen schlechteren Dienst nicht leisten konnte, als indem die Costüme im Empire-Stil präsentirten sich geschmackvoll. er t^n tn btn Verdacht solcher Jntrigue bringt. Oder rechnet
DaS Publikum dankte durch lebhaften Beifall. er wohl selbst auf die Pachtung? Dem sachverständigtn
»» Scala Ensemble. Einen hervorragenden musikalischen Aitz.Anwalt will ich übrigens in Anerkennung seimeS guten
Genuß, den sich leider die meisten Musikfreunde entgehen Herzens, daS ihn so erschütternd klagen und anklagen läßt,
ließen, boten gestern Mitglieder deS Scala-Ensemble auS bQ& Qud) einiges Wild angeschoffen worden sei, zum Gebrauch Mailand in ihrem in Steins Garten abgehaltenen Concert. fpätere Fälle verrathen, daß in Bayern auch der Abschuß ES ist geradezu unbegreiflich, wie eine so ausgezeichnete Oon ©elfen schlechthin verboten ist.
Küastlerschaar hier so wenig Jntereffe zu erwecken vermochte, -
daß sie nahezu vor leerem Hause spielen mußte. Jedenfalls hat nur die Hoffnung, daS zweite Concert beffer besucht zu sehen, sie bewogen, gestern überhaupt aufzutreten, und daß diese Hoffnung sich nicht als trügerisch erweisen möge, wollen wir von Herzen wünschen. Wer gestern die Darbietungen der italienischen Künstler angehört hat, ist sicher hochbefriedigt w st«bm «: Bnttmrnau erwedfmt: ta *!?<** heimgekehrt Es würde unS zu weit führen, wollten wir l.Leben.j^r. L-lv.J«tzr:
alle Einzelheiten deS vielseitigen und intereffanten Programms ®5b8”lt‘6;r0^cubiIb' i (1)
I eingehend besprechen - deshalb beschränken wir uv« darauf, kurz zu berichten, daß die Leistungen deS unter der Leitung des Herrn CapellmeisterS bellt Ponti stehenden Orchesters tn jeder Hinsicht ausgezeichnete waren, und durch reichen Beifall ausgezeichnet wurden. Am wirkungsvollsten war die Wiedergabe des Minuetto für ©tretetqnartett von Bolzoni, welche» j wiederholt werden mußte. Die Solisten deS Abends, Fräu- lein Bicini (Sopran) und die Herren Maint (Tenor), Cattatori


