Ausgabe 
19.6.1896 Erstes Blatt
 
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Gefolge hier eingetroffen. Der Vicekönig wurde bei der Fahrt durch die festlich geschmückten Straßen lebhaft begrüßt. Nachdem Lt-Hung-Tichang die auf dem KuunerSdorfer Platze m Parade aufgestellten Truppen der Infanterie, Cavallerie und Artillerie abgefahren war, folgte ein Parademarsch und verschiedene Exercitien. Rach Beendigung derselben begab fich der Ex-Biceköntg in die Kaserne des 12. Grenadier- Regiments, wo da» Frühstück eingenommen wurde. Die Rückfahrt ist auf heute Nachmittag angesetzt.

Stettin, 17. Juni. Bor der Strafkammer begannen heute die voraussichtlich drei Tage in Anspruch nehmenden Verhandlungen gegen drei Beamte und zwei Kupferschmiede deSVulkan" wegen der auf dem KriegsschiffBrandenburg" am 16. Februar 1894 stattgehabteo Explosion, bei welcher 44 Personen getödtet worden waren.

Kyffhaufer, 17. Juni. Die umliegenden Dörfer sind sämmtlich mit Flaggen, Gutrlauden und Ehrenpforten ge­schmückt. Die Stadt« und Landstraßen find seit frühem Morgen von Wagen und Fußgängern belebt. AuS allen Richtungen werden in der Nacht und Morgens früh in Kelbra und Roßla Sonderzüge erwartet. Die Vertreter der deutschen Kriegervereine werden in einer Stärke von etwa 16,000 Mann eintreffen.

Kyffhauser, 17. Juni. Roßla prangt in reichem Flaggenschmuck, namentlich die Feststraße, welche der Kaiser morgen pasfirt, ist aufs prächtigste geschmückt. Der Ort ist bereits überfüllt. Jeder Zug bringt neue Festrheilnehmer. Der Reichskanzler trifft heue Nachmittag in Frankenhausen ein. Das Denkmal wurde heute schon von einer sehr großen Zahl von Menschen besucht.

Roßla, 17. Juni. 500 Berliner Delegirte trafen heute Nachmittag zur Kyffhäuserfeier hier ein. Sie wurden vom hiefigen Kriegervereine mit Musik eingeholt und nach ihren Quartieren geleitet. Abends findet ein Commers in der Festhalle auf der Schloßwiese statt.

Veveich«, b«S ttaitee

Berlin, 17. Juni. Der Kaiser begab fich gestern Mittag vom Neuen Palais mit dem Vicekönig Li-Hung- Tschang und dem beiderseitigen Gefolge zur Befichtigung des Lehr«Jnfanterie»BataillonS. Der Kaiser erklärte seinem Gaste die Ausrüstung und daS Gewehr. Nachmittag» be­sichtigte Lt-Hung'Tschang in Berlin die Loewe'sche Fabrik eingehend.

Berlin, 17. Juni. Der Senioren-Convent deS Reichstages ist heute zusammengetreten, um fich über die Erledigung der parlamentarischen Arbeiten schlüssig zu machen. Abg. v. Bennigsen war dafür, morgen in die Berathung de» Bürgerlichen Gesetzbuches einzutreten, vorher soll jedoch mög­lichst die heutige Tagesordnung erledigt werden und wenn fich da» heute nicht erreichen lasse, soll der morgige Tag noch dieser Aufgabe gewidmet sein und daS Bürgerliche Gesetz­buch Freitag zur Berathung gestellt werden. Abg. Lieber stimmre dem Vorschläge bei. Auch Abg. v. Levetzow schließt stch diesem Vorschläge für die Minderheit der conservativen Partei an, während Freiherr v. Manteuffel für die Mehr­heit der conservativen Partei dagegen ist und die zweite Be­rathung des Bürgerlichen Gesetzbuches bis zum Herbst ver­tagt wissen will. Derseibrn Ansicht waren die Abgeordneten Richter und Singer. Letzterer will vorher die Tagesordnung erledigt sehen, die Antisemiten außerdem noch ihre Inter- pellation über den Fall Bashford. Vicepräfident Schmidt wird in Abwesenheit des Freiherrn o. Buol am Schluß der heutigen Sitzung die Entscheidung des Hauses herbeisühren.

Berlin, 17. Juni. Die Interpellation in der Bashford- Affaire wird, wie dieStaatsbürger Zeitung" meldet, einer Vereinbarung gemäß an erster Stelle der morgigen Tages­ordnung im Reichstage stehen. <*

Berlin, 17.Juni. Der japanische Feldmarschall A a mag ata traf heute Vormittag mit Gefolge auf der Wildparkstation ein und fuhr alsbald in einem vierspännigen Hofwagen nach dem Neuen PalatS zur Audienz beim Kaiser. Nach der Audienz begab er fich mit dem japanischen Ge­sandten und seinem Gefolge zu Wagen nach dem Mausoleum Kaiser Friedrichs und verweilte dort längere Zeit. Nach einer Randfahrt durch die Anlagen in der Umgegend der Stadt wurde die Mckfahrt nach Berlin angetreten.

Berlin, 17. Juni. Die öffentliche Versammlung der Packeifahrt-Angestellten, die gestern ftattsand und einen recht stürmischen Verlauf nahm, wurde polizeilich auf­gelöst. Der Vorsteher deSBrief Recherchen Bureaus, O. Helm­hacke, suchte die gegen die Direcrion erhobenen Anschuldig­ungen zu widerlegen, wobei es zu stürmischen Scenen kam. Als der Hausdiener Käpler meinte, au» den Capitalisten sei nichts herauSzuholen, wenn man ihnen nicht die gespannte Pistole auf die Brust setze, wurde die Versammlung auf­gelöst.

München, 17. Juni. DieMünchener Neuesten Nachr." weisen die Behauptung desBerl. Tagebl.", anläßlich deS bekannten Moskauer Vorfalles seien Belästigungen hier lebender Preußen in bedenklicher Anzahl bekannt ge­worden, entschieden zurück.

Karlsruhe, 17. Juni. Die zweite Kammer nahm ein­stimmig den Antrag auf Neu-Eintheilung der Wahl­kreise an. Ein KretS soll durchschnittlich 25,000 Einwohner umfassen.

Budapest, 17. Juni. Der König von Schweden hat dem internationalen Preß-Congreh ein sehr liebenswürdiges Einladungsschreiben zugehen lassen, infolge dessen al» nächster Congreßort Stockholm gewählt wurde.

Rom, 17. Juni. Wie verlautet, hat Menelik dem Papste witgetheilt, er werde die italienischan Soldaten auf seine Fürbitte freigeben, die Offiziere jedoch nur gegen hohe» Lösegeld.

Pari», 17. Juni. In der Sammer erklärte der Radikale Dron, die Kammer würde den Aröeitertag auf zehn Stunden festsetzen. Die Arbeitergesetze seien da» beste Mittel, um den EollectiviSmuS zu bekämpfen. In Belgien sei die

liberale Partei verschwunden, weil fie keine Arbeitergesetze geben wollte. Die Socialisten hätten ihre Stellung im Par­lament eingenommen.

Rewyork, 17. Juni. Dem Director der Neuen Amster­damer Bank, Wickoff, wurde von einem Anarchisten ein Brief übergeben, in welchem für die anarchistische Agitation sofort 6000 Dollar unter Androhung der Todesstrafe ver­langt werden. Da fich der Director weigerte, diese Summe zu zahlen, erschoß ihn der Ueberbringer de» Briefe» und tödtete fich dann selbst.

Eydikuhueo, 18. Juni. Unter den hiefigen Fabrik­arbeitern find Unruhen ausgebrochen. Die Arbeiter von zwölf Fabriken verlangen eine zehnstündige Arbeitszeit.

Hamburg, 18. Juni. Die große Seifenfabrik Jorg Heyen & Co. in Sanct Pauli steht in Flammen.

Roßla, 18. Juni. Der FesteStrubel anläßlich der heutigen National-Kyffhäufer-Feier hat bereit» gestern begonnen. Viele Tausende find mit Extrazügen hier eingetroffen, die Fürstlichkeiten, Bürgermeister der freien Städte, der geschäflsführende Ausschuß des Denkmals-Baue» werden nach beendeter Feier als Gäste des Ehreu-ProtectorS, Fürsten Günther von Schwarzburg-Rudolftadt, auf dessen Jagdschloß in Rathsfeld zwischen dem Kyffhauser und Franken- Hausen frühstücken.

Budapest, 18. Juni. Auf der Drahtseilbahn, welche den Verkehr zwischen Ofen und Pest vermittelt, wurden durch die Ungeschicklichkeit des Maschinisten gestern Nacht zwei fast ausschließlich mit auswärtlgen Jour­nalisten besetzte Wagen zertümmert. Zehn Per­sonen wurden schwer verletzt, darunter der Correspondent deSDaily-Chronicle" in Wien, Dr. Horwitz. Ein Hof- beamtet und der Conducteur wurden ebenfalls schwer verletzt.

vrüffel, 18. Juni. In der Vorstadt Jxelle» entstand durch eine Explosion ein Brand, bei welchem füns Personen in den Flammen umkamen. Zwei Feuerwehrleute wurden schwer verletzt.

Koustautioopel, 18. Juni. Gestern früh wurden wiederum vier Armenier hingerichtet. Weitere Hinrichtungen stehen bevor.

WB. Wildpark, 18. Juni. Der Kaiser reiste heute früh um 7 Uhr 20 Min. mit Sonderzug zur EnthüllungS- feier des Kaiser Wilhelm-Denkmals nach dem Kyffhäuser.

WB. Roßla, 18. Juni. Gestern Abend und heute Nacht sind zahllose Kriegervereine hier eingetroffen- fie wurden tu festlichen Zügen und mit Mufikcapellen nach den Massen- quartieren gebracht. Seit heute früh 5 Uhr vollzieht fich von überall her der Anmarsch zum Denkmalsplatze. DaS Wetter ist prachtvoll, die Stimmung gehoben.

WB. Kyffhauser, 18. Juni. Der Kaiser traf heute Mittag auf dem Denkmalsplatze, von den Volksmassen und spalierbildenden Kriegern jubelnd begrüßt, ein. Der Kaiser und die Bundesfürsten begaben fich auf die Plattform vor der Bogenhalle. Der DenkmalSauSschußpräseS, General Spitz, dankte für da» Erscheinen, die Treue alter Sol­daten gelobend. Professor Westphal, Hauptmann der Reserve, hielt die Weiherede,- er erinnerte daran, daß seit stebenbundert Jahren kein Kaiser den Kyffhäuser betreten, gedachte ferner der großen Zeit der Reichsgründung und der Einigung aller deutschen Stämme durch Wilhelm den Großen, dob hervor, daß die Kriegervereine einen Schutz­wall bilden gegen die vaterlandslose Volksverführung. Der Kaiser anwortete, er sei freudig bewegten Herzens mit den Bundesgenossen zu der Denkmalsweihe gekommen, wel­che» ein würdiger Schlußstein der Gedenkfeiern des großen SiegeSjahreS sei. Der Kaiser dankte allen Schöpfern und Förderern des Denkmal» und betonte, er wisse, daß die alten Kämpfer heilig halten die Erinnerung de» großen Kaisers. DaS Denkmal bleibe ein Wahrzeichen solcher Ge­sinnung, für die Zukunft, ein Wahrzeichen einiger treuer Hingebung an Kaiser und Reich, Fürst und Vaterland- eS gelte festzuhalten an der Ehre und Wohlfahrt Deutschlands über allem irdischem Gut. Bleibe der Geist, der daS Denk­mal schuf, erhalten, dann könne da» Vaterland allen Zukunftsstürmen trotzen. Der Kaiser dankte für da» Treuegelöbniß der Krieger, deren Wahrspruch sei:Mit Gott für Kaiser und Reich!" er wünscht dem Vaterlande immer Männer gleich den Mithelfern de» großen Kaiser» am LebenSwerke der Wiedererrichtung des Reiches.

H. London, 18. Juni. In der vergangenen Nacht ist der Castle - DampferDoummond Castle" nächst der Quessauiusel mit 143 Passagieren und 104 Mann Besatzung unterg egangen- zwei Passagiere wurden gerettet. Die Passagierliste ist noch unbekannt- unter der Besatzung ist kein Deutscher. Dermuthlich ist ein Zusammenstoß die Ursache deS Unterganges.

DaS Wolff'sche Correspondenz-Bureau berichtet weiter:

London, 18. Juni. Nach einem Lloyd-Telegramm ist der DampserDoummond" vollständig verschwunden. Man glaubt, e» handle sich nicht um einen Zusammenstoß, sondern um einen Bruch auf einem Riff. DaS Schiff sank in drei Minuten. Sech» Leichen wurden bereit» auf­gefunden.

Brest, 18. Juni. Der DampferDrummond Castle" lief auf Felsen auf in der Nähe der Molenen - Inseln. DaS Schiff sank in drei Minuten. Von 250 an Bord befindlichen Personen wurden nur drei gerettet. Bergungsdampfer find am Abend nach der Unglücksstelle abgegangen.

unb protHnsUUe», Gieße», den 18. Juni. Recilatioo. Der Vortrag deS RecitatorS Gustav Becker aus Frankfurt a. M.:Die Schlacht bei Sedan

und Donchery" findet morgen Freitag, äu-v. desSafe Leib" statt. Auch für Damen ? > t*: hochinteressant. E» heißt unter Anderem. h

Nicht mehr Soldaten kämpfen mit §eikQ, Hi» kämpft, wa» Deutscher und Franzose Seht tobtenbleid) auf jenes Hause» sL.n Die Jungfrau Ihr, die ichwarzumlockte fahl Wild wie der Panther, schlank wie die Das ist de» Hufschmied» Tochter, jung und Lag diese Hand je auf geliebtem Arme ** Die jetzt so tödtlich sendet Schuß aus Schutz-

Acht Uhr Ladeaschloß. Auf Veranlaffu^' m Ministeriums hat die hiesige Handelskammer Uw laffen bei den Inhabern der offenen Ladenges fich zu dem beabsichtigten Ach t-Uhr. Schlutz schäfte stellen. Die Mehrheit wünscht die Geschäfte um 9 Uhr gesetzlich eingeführt, adn - , starke Minorität ist vorhanden, welche für 8 & darunter ein Spezerei- und zwei Delikateffenoe'chj^ kleine Minderheit aber steht auf dem Slandpuvki so bleiben, wie e» ist. Interessant ist, zu conftattJ die Anhänger de» Acht-Uhr-Ladenschlusse» meinen« n lebhaftesten Geschäftsstraße, nämlich am SelterSireo

Schlägerei. An einem Neubau in der 2* siraße gerieten gestern Mittag zwei Arbeiter ä wobei einer dem andern mit einer Mistgabel in h stach. Zwei hinzukommende Schutzleute fd)htt(tr Streit und wird eine Anzeige wegen Körpervei . Folge sein.

* In Krampfe fiel gestern am SpLtnachuu Neuenweg eine junge Dame. Es sammelten ' reiche Passanten um die fich am Boden tBinbeth \ junger Arzt und ein Einjähriger nahmen fich der und schafften dieselbe nach ihrer nahe gelegenen So!» .

Wechselstempelsteuer. Im Oberpostdirect^r-,. Darmstadt wurden im Mai 1896 an SBedjel'iir:! - Mk. 11,954.40, zusammen mit dem Vormonat Ml. 2 h \ vereinnahmt, oder Mk. 749.60 weniger als inenr-ie^ Zeitraum des Vorjahre».

* Ausbildung von Zeichnenlehrer». Vie in 'lq Jahren, so hält au» in diesem Jahre in der Zeit:^> Juli biS Mitte August die Großh. Centralstelle ffii t z werbe UnterrichtScurse im Zeichnen zur anettlu; 3 Lehrern an den kleineren Handwerkerschulen hi ab. Der Unterricht, welcher darstellende ©eonum- - Hand-, Fach- und geometrische» Zeichnen umfatzt, - den Lehrsälen der LandeSbaugewerkschule zu iarr. statt und wird von den Lehrern dieser Anstalt ertheil! m Teilnehmer wird lautN. Hess. VolkSbl." eine : von 20 Mk. pro Woche nebst freier Hin» nnt (sowie sonstigen Transportkosten) gewährt.

* Eine für daS Krankenkaffenwesen wichtig hat da» Landgericht I in Berlin gefällt unö .'ir t Streitfrage zwischen der Kasse and ihren ty-.-.-i 1 ledigt. Diese Entscheidung betrifft die Frage, cbhtRa'r kaffen verpflichtet sind, ihren Mitgliedern daS W- Zähne zu bezahlen. Bisher hatte ein großer P.c Krankenkaffen die Gewährung von Zahnfüllungen - ein anderer Theil hat nach seinem Ermeffea etrtlta f währt. DaS Gericht hat nunmehr entschiebm, 1 Plombiren der Zähne ein Bestandtheil ärztlicher 8r.r - sei, welche nach dem KrankenversicherungS-Geses 6er B» Mitgliedern ohne Einschränkung frei zu gewahren in

E. Klein-Linden, 18. Juni. AIS gestern Sbevü daS Fuhrwerk eines Gießener Geschäftsmannes uirarL- pasfirte, wurde dasselbe, bezw. die Insassen, der Führer zwei Frauen, von drei rohen Burschen thätlich in1 / U. A. wurde der einen Frau ein lebender Igel in» 3* geworfen, so daß die von den Stacheln hinterlaßenen heute noch sichtbar find. Hoffentlich gelingt es, dieh^ dieses Bubenstückes zur Bestrasung zu ziehen.

W. Londorf, 17. Juni. Die Vorbereitungen am 5. und 6. Juli d. I. dahier ftattfindeoden 6Ai| feste, verbunden mit Fahnenweihe de» Gesangvereins.l- finn", find in vollstem Gange. Durch Theiloohwe 0»' 30 auswärtigen Vereinen mit nahezu 1000 Sänger« r erwarten, daß da» Fest in gesanglicher Beziehung r- genußreicheS wird. Festplatz ist die schöne, in unmi-^ Nähe unsere» neuen Bahnhofes gelegene Bettwiest. 3~; Speisen und Getränke, sowie für Vergnügungen, za» - höben, Carouffell, Schießbuden rc. wird hinreichend Möge der Himmel daS schön geplante Fest nicht werden lassen.

E. Echzell, 17. Juni. Die mit Spannung t* HeugraS-Bersteigerung auf den herrschaftliche»^ in hiefiger Gemarkung hat gestern fiattgefunben. 1> tarnen höher, al» man erwartete, denn fie schwankten» 12 bi» 39 Mk. pro Morgen, je nach dem Stande M ter8. Dieser Stand läßt aber auf trockenen tagen zu wünschen übrig, denn e» find Parthieen vorhoir^ der Morgen kaum 5 bis 6 Centner Futter bring: Eigenschaften besitzt letztere», nur ist efl zu wenig / Nacht und am Tage hatten wir kräftige, warme, tuh» , gehende Gewitterregen, welche auf alle Gewächse . .

gezeichneter Wirkung find. Die heißen Tage ke Woche fangen an, daS Ungeziefer hervorzutretbe» Stand unsrer Felder ist sonst gut. Die in der gemarfang Bingenh eim heute Bormittag 0 ' GraSverfteigerung fiel günstiger für die ®teiglieW J, Die Preise find tm Durchschnitt mäßiger und der»- stand besser.

n. Au» der Wetter»», 17. Juni. Die Vene tJ bereit» im südlichen Theil der Wetterau degonoeo, der mittleren Nidda hat man mit dem SraSichnnt a r Wie vorauSgesehen, bleibt der Dünfntterertr»!